Donnerstag, 13. August 2026

Neue WM Titel auch in 2026 für Tomburg Boxing Rheinbach e.V.!

Erfolgreiches WM-Team

Neue WM Titel auch in 2026 für Tomburg Boxing Rheinbach e.V.!


Vom 3.bis 9.August ging es für 12  Wettkämpfer nach Berlin. Hier fand die Weltmeisterschaft der WKU statt. Über 1700 Sportler aus aller Herren Länder hatten sich zusammengefunden  um sich untereinander zu messen. Austragungsort war das Estrel Hotel, eines der größten Hotels in Europa.

Für einige der Tomburg Boxer war es die erste Weltmeisterschaft, entsprechend groß die Aufregung der Kämpfer und Ihren Eltern. Das sportliche Niveau war sehr hoch, trotzdem gelang es allen 12 sich bis in die Medaillenränge durchzukämpfen.  Erst in den Finalkämpfen mussten sich dann einige verabschieden.

Die Finalkämpfe für sich entscheiden konnten und somit Weltmeister im Verband der WKU:

  • Charlotte Stocker 1. Platz Leichtkontakt und 1. Platz Kick Light Kids -25kg
  • Jolie Zavelberg 1. Platz Leichtkontakt und 1. Platz Kick Light -30kg
  • Liv Bender 1. Platz Kick Light juniors -50 kg
  • Dominik Riehl 1. Platz Kick Light Veterans +85 kg 

Dominik Riehl nach Finale gegen Mexiko

Liv Bender nach Finalkampf

Team Deutschland in Berlin

 
Sophia Noll nach gewonnenem Halbfinale

 



NCR-Grillevent geht in die vierte Runde: Spanische Fiesta begeistert die Gäste

Neuer Grill und zubereitete Tapas

NCR-Mitglieder und zubereitete Paella und Tapas

NCR-Grillevent geht in die vierte Runde: Spanische Fiesta begeistert die Gäste


Am vergangenen Samstag ging das beliebte Grillevent des NCR Blau-Gold bereits in die vierte Runde. Unter dem Motto „Spanische Fiesta“ kamen rund 30 Mitglieder und Gäste im Vereinsheim zusammen, um einen geselligen Tag mit spanischem Flair zu verbringen.

Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche selbst zubereitete Spezialitäten. Serviert wurden eine frisch zubereitete Paella und verschiedene leckere Tapas. Passend dazu genossen die Gäste Sangria. Die mit viel Engagement vorbereiteten Speisen fanden großen Anklang und trugen ebenso wie die entspannte Atmosphäre zum gelungenen Verlauf des Abends bei.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Einweihung des neuen Gasgrills. Seine Anschaffung wurde durch eine großzügige Spende in Höhe von 500 Euro ermöglicht. Im Rahmen der spanischen Fiesta kam der Grill direkt zum ersten Mal zum Einsatz. Er wird das Vereinsleben künftig bei vielen weiteren Veranstaltungen bereichern. 

Der NCR Blau-Gold bedankt sich herzlich bei dem großzügigen Spender für die wertvolle Unterstützung. Ein großer Dank gilt außerdem an die Organisatoren Thomas Arenz, HP Watty und Paul Manheller sowie allen Helferinnen und Helfern, die die Speisen zubereiteten, das Vereinsheim herrichteten und mit ihrem Einsatz zum Erfolg des vierten Grillevents beitrugen.

Die „Spanische Fiesta“ war ein rundum gelungener Tag und zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft und Geselligkeit beim NCR Blau-Gold gepflegt werden. Nach der erfolgreichen vierten Auflage dürfen sich die Mitglieder und Gäste bereits auf eine Fortsetzung des Grillevents im nächsten Jahr freuen.

 

„Soziale Herkunft entscheidet mit darüber, wer Zugang zum Journalismus erhält“

Dr. Tanja Köhler ist Professorin für digitalen Journalismus und audiovisuelle Medien an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Foto: Annika Fußwinkel 


„Soziale Herkunft entscheidet mit darüber, wer Zugang zum Journalismus erhält“

H-BRS Aktuell mit Professorin Tanja Köhler über Klassismus im Journalismus


Wie prägt die soziale Herkunft journalistische Karrierewege und was bedeutet das für die Vielfalt in den Medien? In ihrer Studie „Klassismus im Journalismus“ hat H-BRS-Professorin Dr. Tanja Köhler gemeinsam mit Co-Autorin Dr. Julia Lönnendonker erstmals diese bislang in Forschung und Praxis vernachlässigte Diversitätsdimension beim Mediennachwuchs umfassend untersucht. „Wenn in Redaktionen überwiegend Menschen mit ähnlichen Herkunftserfahrungen arbeiten, besteht die Gefahr, dass bestimmte Lebensrealitäten und Sichtweisen weniger wahrgenommen werden“, sagt die Journalismus-Professorin. Im Interview spricht sie über die Ergebnisse ihrer Studie, deren gesellschaftspolitische Dimension und Herausforderungen für die Medienpraxis.

Frau Professorin Köhler, Sie haben eine Studie zum Thema „Klassismus im Journalismus“ verfasst. Was versteht man unter Klassismus?

Professorin Tanja Köhler: Klassismus bezeichnet die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder ihres sozialen Status. Klassismus ist daher eine Diskriminierungsform wie Sexismus oder Rassismus, allerdings bezogen auf die soziale Zugehörigkeit. Dabei zeigt sich Klassismus in allen gesellschaftlichen Bereichen. Das Bildungssystem ist dafür ein gutes Beispiel. Die Chancen auf Abitur und Studium hängen in Deutschland nach wie vor stark davon ab, aus welchem Elternhaus jemand kommt. Solche Ungleichheiten setzen sich später auf dem Arbeitsmarkt fort, und, wie unsere Studie zeigt, auch beim Zugang zum Journalismus. Im Journalismus zeigt sich Klassismus auf zwei Ebenen: zum einen darin, wer überhaupt Zugang zum Beruf erhält und zum anderen in der Berichterstattung, etwa wenn Menschen aus weniger privilegierten Verhältnissen darin kaum vorkommen oder ihre Lebensrealitäten überwiegend stereotyp oder abwertend dargestellt werden.

Wie sind Sie bei Ihrer Studie vorgegangen?

Köhler: Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, aus welchen sozialen Herkunftsgruppen Volontär:innen und Journalistenschüler:innen in Deutschland stammen. Wir wollten dabei bewusst den journalistischen Nachwuchs untersuchen, weil Volontariate und Journalistenschulen zu den wichtigsten Ausbildungswegen in den Journalismus gehören und sich genau hier entscheidet, wer langfristig Zugang zum Beruf erhält.

In einem ersten Schritt haben wir sehr aufwendig recherchiert, wie viele Nachwuchsjournalist:innen derzeit überhaupt in größeren deutschen Medienhäusern und Journalistenschulen ausgebildet werden. Dabei kamen wir auf eine Grundgesamtheit von 979 Personen. Anschließend haben wir im Herbst 2024 eine standardisierte Online-Befragung durchgeführt. Insgesamt nahmen 250 Nachwuchsjournalist:innen teil, darunter 180 Volontär:innen und 70 Journalistenschüler:innen.

In der Befragung ging es um unterschliche Aspekte: unter anderem um Ressourcen, die für den Einstieg in den Journalismus wichtig sein können, um das journalistische Rollenverständnis und natürlich um die soziale Herkunft. Diese haben wir anhand verschiedener Indikatoren erfasst, unter anderem über die Bildungsherkunft der Eltern. Dabei unterscheiden wir zwischen Akademiker-Kindern, bei denen mindestens ein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, und Nicht-Akademiker-Kindern.
Was sind die Ergebnisse der Studie?

Köhler: Das zentrale Ergebnis lautet: Der Zugang zum Journalismus ist wenig sozial durchlässig. Das heißt: Soziale Herkunft entscheidet mit darüber, wer Zugang zum Journalismus erhält. Mehr als die Hälfte der Volontär:innen und rund zwei Drittel der Journalistenschüler:innen stammen aus akademischen Elternhäusern. Während in der vergleichbaren jungen Gesamtbevölkerung 72 Prozent aus Nicht-Akademikerhaushalten stammen, sind es unter den Volontär:innen nur 47,7 Prozent und unter den Journalistenschüler:innen sogar nur 34,8 Prozent.

Gleichzeitig haben wir uns auch den Bildungshintergrund der Befragten angeschaut. Dabei zeigt sich eine starke Bildungsselektion. Fast alle Befragten haben Abitur und über 90 Prozent haben eine Hochschule besucht. Nur ein ganz kleiner Anteil hat nicht studiert. Damit wirkt die soziale Selektion des Bildungssystems bis in den Journalismus hinein. Denn wir wissen aus vielen Studien, dass die Aufnahme eines Studiums eng mit der Bildungsherkunft der Eltern zusammenhängt. Zur Veranschaulichung: Von 100 Akademikerkindern nehmen 78 ein Studium auf, bei Familien, in denen kein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, sind es nur 25. Und in Familien, in denen kein Elternteil eine Berufsausbildung hat, sind es sogar nur acht.

Nachwuchsjournalist:innen aus nicht-akademischen Familien verfügen zudem seltener über hilfreiche Netzwerke, können weniger häufig auf finanzielle Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen und nennen finanzielle Einschränkungen häufiger als Hindernis für journalistische Praktika.

Wie erklären Sie sich diese fehlende Diversität und was bedeutet das für den Journalismus

Köhler: Diversität ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema im Journalismus. Medienhäuser und Journalistenschulen bekennen sich zu Diversität und inzwischen auch zu sozialer Vielfalt. Sie haben auf Forderungen nach mehr Diversität gezielt ihre Rekrutierungsprozesse angepasst. So ist ein Hochschulabschluss in vielen Fällen gar kein formales Zulassungskriterium mehr. Und trotzdem schaffen es am Ende vor allem diejenigen in die journalistische Ausbildung, die selbst studiert haben und zugleich aus einem akademischen Elternhaus stammen. Unsere Ergebnisse zeigen also eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Warum ist das so?

Köhler: Dafür gibt es unterschiedliche Erklärungen. Unsere Ergebnisse zeigen zunächst, dass die Ausgangsbedingungen für den Berufseinstieg sozial ungleich verteilt sind. Nachwuchsjournalist:innen aus nicht-akademischen Elternhäusern können seltener auf finanzielle Unterstützung und hilfreiche berufliche Netzwerke zurückgreifen.

Ein weiteres Problem könnte sein, dass soziale Herkunft im Rekrutierungsprozess bislang kaum systematisch erfasst wird. Meine Vermutung ist, dass viele Medienhäuser unsicher sind, welche Kriterien sich dafür überhaupt eignen.

Aus anderen Studien wissen wir außerdem, dass in Auswahlverfahren häufig soziale Ähnlichkeiten belohnt werden, etwa hinsichtlich sprachlicher Ausdrucksweise oder ein bildungsbürgerlicher Habitus. Ein solcher Habitus wird wesentlich durch Familie und soziales Umfeld geprägt. Wenn Auswahlverfahren unbewusst diejenigen bevorzugen, die den bereits Beschäftigen ähneln, können auch vermeintlich neutrale Auswahlkriterien soziale Ungleichheiten reproduzieren.

Das ist nicht nur mit Blick auf Chancengerechtigkeit problematisch, sondern kann auch Auswirkungen auf die Perspektivenvielfalt im Journalismus haben.

Die Frage, wer Medien macht, hat also auch eine gesellschaftspolitische Dimension …

Köhler: Absolut. Journalismus soll gesellschaftliche Wirklichkeit in ihrer Vielfalt abbilden, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und Menschen in die Lage versetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Damit erfüllt er eine zentrale demokratische Funktion. Soziale Herkunft prägt unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt. Wenn in Redaktionen überwiegend Menschen mit ähnlichen Herkunftserfahrungen arbeiten, besteht die Gefahr, dass bestimmte Lebensrealitäten, Themen und Sichtweisen weniger wahrgenommen oder anders behandelt werden. Und das berührt auch die Frage des Vertrauens. Wir wissen aus anderen Untersuchungen, dass sich ein Teil der Bevölkerung in der Themenauswahl und im Meinungsspektrum der Medien nicht ausreichend repräsentiert sieht und dass das Medienvertrauen mit sinkendem Bildungsniveau tendenziell abnimmt. Deshalb ist soziale Vielfalt im Journalismus für mich nicht nur eine Frage von Fairness und Teilhabe, sondern auch von Perspektivenvielfalt und gesellschaftlicher Repräsentation.

Welche Empfehlungen leiten Sie aus Ihrer Studie ab?

Köhler: Unsere Ergebnisse zeigen, dass soziale Herkunft ein blinder Fleck im Rekrutierungsprozess ist. Der erste Schritt muss deshalb sein, diesen blinden Fleck sichtbar zu machen. Deshalb halte ich es für wichtig, soziale Herkunft im Bewerbungsprozess systematisch zu erfassen. Denn solange Medienhäuser nicht wissen, aus welchen sozialen Gruppen ihre Bewerber:innen und Beschäftigten stammen, können sie auch nicht erkennen, an welcher Stelle im Rekrutierungsprozess Menschen verloren gehen.

Gleichzeitig müssen die konkreten Zugangshürden überprüft werden. Deshalb empfehlen wir ausreichend vergütete Praktika, Stipendien und Förderprogramme für Menschen aus weniger privilegierten Verhältnissen. Außerdem sollten Mitarbeitende, die über Einstellungen und Ausbildungsplätze entscheiden, stärker für Klassismus sensibilisiert werden, beispielsweise über verpflichtende Fortbildungen.

Und wir empfehlen, über zeitlich befristete Quoten für Menschen aus weniger privilegierten sozialen Verhältnissen nachzudenken. Denn strukturelle Benachteiligung verschwindet nicht allein dadurch, dass man sich zu Diversität bekennt.

Sie forschen an der H-BRS zu den Themen soziale Ungleichheit im Journalismus sowie Diversität und Teilhabe in medialen Öffentlichkeiten. Wie erleben Sie die Debatte über Klassismus?

Köhler:
Ich habe den Eindruck, dass das Bewusstsein für Klassismus wächst, wenn auch sehr langsam. Über soziale Herkunft wird heute mehr gesprochen als noch vor einigen Jahren. Im Journalismus erhält sie aber gegenüber anderen Diversitätsdimensionen weiterhin weniger Aufmerksamkeit.

Wo besteht weiterer Forschungsbedarf?

Köhler: Wir brauchen zunächst regelmäßige Daten darüber, wie sich der Journalismus sozial zusammensetzt. Unsere Untersuchung ist eine Momentaufnahme des journalistischen Nachwuchses, mit der wir keine Entwicklung über die Zeit nachweisen können. Wir wissen auch zu wenig darüber, wie sich die soziale Herkunft der Journalist:innen, die bereits im Beruf sind, heute darstellt. Die vorliegenden Erkenntnisse dazu sind zum Teil über 20 Jahre alt.

Die vielleicht spannendste Frage geht aber noch einen Schritt weiter: Was bedeutet die soziale Zusammensetzung einer Redaktion tatsächlich für den Journalismus, der dort entsteht? Verändert eine sozial vielfältigere Redaktion die Themenauswahl? Kommen andere Quellen und Protagonist:innen vor? Werden soziale Ungleichheit und Armut anders dargestellt? Und erreichen solche Angebote möglicherweise auch Bevölkerungsgruppen besser, die sich von etablierten Medien bislang weniger repräsentiert fühlen?

Die Studie von Tanja Köhler und Julia Lönnendonker ist unter dem Titel „Klassismus im Journalismus. Wie soziale Herkunft journalistische Karrierewege prägt“ im Herbert von Halem Verlag erschienen. Sie ist als Open-Access-Publikation online verfügbar unter: https://www.halem-verlag.de/produkt/klassismus-im-journalismus/
 

Waldbrandmodul GFFF-V DE1 zurück aus Spanien

In Spanien versorgen die Johanniter die Einsatzkräfte vom Waldbrandmodul mit frisch gekochtem Essen. Foto: Feuerwehr Bonn 

Regionalvorständin Verena Dienst und das Johanniter-Team vom Waldbrandmodul. Foto: Johanniter

Waldbrandmodul GFFF-V DE1 zurück aus Spanien

Johanniter-Feldküche unterstützte Feuerwehr bei der Bekämpfung von Waldbränden.


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Gemeinsam im europäischen Einsatz: Das Waldbrandmodul GFFF-V DE1 ist wohlbehalten aus seinem Einsatz in Spanien zurückgekehrt. Vom 30. Juli bis 5. August 2026 unterstützten 56 Einsatzkräfte aus Feuerwehr-Spezialeinheiten, Partnerorganisationen und von den Johannitern die Bekämpfung von mehreren Waldbränden in der Region Kastilien und León. Mit dabei waren auch vier Ehrenamtliche aus den Regionalverbänden Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen und Rhein-Ruhr: Raphael Graf, Jasper Moenninghoff, Jens Schmelmer und Nick Sebald sorgten dafür, dass die Feuerwehrleute während des gesamten Einsatzes zuverlässig versorgt wurden – von Lunchpaketen auf der Anreise bis zu frisch zubereiteten Mahlzeiten vor Ort.

Versorgung unter besonderen Bedingungen

Untergebracht war das Team in einem ehemaligen Kloster. Dort bereiteten die Johanniter aus mitgebrachten und frisch eingekauften Lebensmitteln täglich warme Mahlzeiten für die Einsatzkräfte zu. Teamleiter Jens Schmelmer: „Bereits nach eineinhalb Tagen konnten die Waldbrände in der Nähe des Camps erfolgreich eingedämmt werden. Da die spanischen Behörden keine weitere Unterstützung benötigten, traten wir die Rückfahrt an und erreichte Bonn wieder am 5. August.“

Ehrenamt, das Grenzen überwindet

Regionalvorständin Verena Dienst begrüßte das Team nach seiner Rückkehr und dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz: „Das war in diesem Jahr bereits der zweite Einsatz unseres Waldbrandmoduls. Das Engagement unserer Ehrenamtlichen und aller Unterstützenden im Hintergrund zeigt, wie wichtig eine starke Zusammenarbeit im europäischen Katastrophenschutz ist.“
Für das Team heißt es nun, neue Kraft sammeln. Dann wird die Feldküche bereits für eine neue Alarmierung vorbereitet – denn im Katastrophenschutz gilt: Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. lädt zum 3. Turmfest 2026 ein


Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. lädt zum 3. Turmfest 2026 ein


Rheinbach – Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. veranstaltet am 5. und 6. September 2026 das mittlerweile dritte Turmfest rund um den Wasemer Turm, Prümer Wall, 53359 Rheinbach. Was einst als Sommerfest begann, hat sich zu einem festen Bestandteil des Rheinbacher Veranstaltungskalenders entwickelt.

Programm am Samstag, 5. September 2026 (Beginn: 11:00 Uhr)

Um 13:00 Uhr können Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer historischen Turmführung mehr über die Geschichte Rheinbachs erfahren. Um 15:11 Uhr werden die designierten Kindertollitäten der Session 2026/2027 feierlich vorgestellt. Ab 18:30 Uhr sorgt Live-Musik für Stimmung: Es spielen nacheinander Tacheles (18:30 Uhr), Rabaue (19:00 Uhr) und Domstürmer (20:00 Uhr). Für das leibliche Wohl ist mit Steak, Bratwurst und Currywurst mit Pommes sowie kühlen Getränken und einer Weinbar mit Wein aus Mayschoß gesorgt. Für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit.

Programm am Sonntag, 6. September 2026 (Beginn: 11:00 Uhr)

Der zweite Tag steht im Zeichen eines gemütlichen Frühschoppens mit Musik und Gelegenheit zum geselligen Austausch. Für die jüngsten Gäste sind zusätzliche Überraschungen geplant.
Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. lädt Familien, Freunde und alle Interessierten herzlich ein, an beiden Tagen dabei zu sein. 

Kartoffelfest in Ramershoven am 5. September


Kartoffelfest in Ramershoven am 5. September


Am 5.9.2026 findet das alljährliche Kartoffelfest in Ramershoven statt. Neben leckeren Kartoffelspezialitäten gibt es am Nachmittag Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Jung und alt können an Traktorfahrten teilnehmen und für Kinder gibt es eine Hüpfburg sowie Spiele.

Freuen sie sich über Familienfreundliche Preise und kommen sie uns besuchen. 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begrüßt ihre neuen Auszubildenden

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begrüßt ihre neuen Auszubildenden


Es ist ein Jubiläum: Seit 20 Jahren ist die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) auch ein attraktiver Lernort für Auszubildende. Im August sind wieder sieben junge Menschen in ihre Berufsausbildung in den Bereichen Labor, Büro, Bibliothek und IT gestartet. Kanzlerin Angela Fischer und Ausbildungskoordinatorin Denise Nuffer haben sie am Montag gemeinsam mit den Ausbilderinnen und Ausbildern offiziell an der Hochschule begrüßt und viel Freude und Erfolg für die kommenden Jahre gewünscht.

Kanzlerin Angela Fischer ermunterte die neuen Auszubildenden, die Zeit, die vor ihnen liege, zu nutzen. „Eine gute Ausbildung lebt nicht nur davon, was wir Ihnen beibringen. Sie lebt auch davon, was Sie daraus machen“, sagte sie. „Bringen Sie Ihre Ideen ein. Seien Sie interessiert. Probieren Sie Dinge aus. Sie sind nun Teil des Teams Hochschule.“ Ausbilderinnen und Ausbilder, Kolleginnen und Kollegen würden sie unterstützen. „Lernen Sie möglichst viel – nicht nur für Prüfungen, sondern für Ihren späteren Berufsalltag und für sich selbst“, so die Kanzlerin.

„Unsere Auszubildenden sind ein wichtiger Teil der H-BRS und tragen mit ihren Ideen und Perspektiven zur Vielfalt unserer Hochschule bei“, betont Ausbildungskoordinatorin Denise Nuffer. „Wir möchten ihnen einen guten Start ermöglichen sowie viele spannende Einblicke in ihre Ausbildungszeit geben.“ So gab es nach der offiziellen Begrüßung am Campus Sankt Augustin einen Rundgang über den Campus, eine Bibliotheksbesichtigung und ein gemeinsames Essen, um sich kennenzulernen. Sechs der sieben neuen Auszubildenden waren dabei.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist im Januar 1995 gegründet worden und hat Standorte in Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef. Im Angebot sind rund 40 Bachelor- und Masterstudiengänge, eingeschrieben sind insgesamt rund 9000 Studierende. Seit 2006 gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, an der H-BRS eine klassische Berufsausbildung zu absolvieren – als Biologielaborantin/Biologielaborant, Chemielaborantin/Chemielaborant, Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Fachinformatiker/in Systemintegration, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung oder als Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement. Derzeit bildet die H-BRS insgesamt 22 Frauen und Männer aus.

Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten gibt es auf der Website der H-BRS:
https://www.h-brs.de/de/d2/ausbildung-an-der-h-brs

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 21. August, 10 Uhr

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 21. August, 10 Uhr


Erfahrene ausgebildete Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V.  bieten Trauernden, die einen geliebten Menschen verloren haben, in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden.

Das nächste Treffen beim Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal findet statt am Freitag, 21. August, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7, Swisttal-Heimerzheim. 

Die Angebote der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. sind nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und entgeltfrei. Weitere Informationen telefonisch unter 02226/900 433 oder im Internet www.hospiz-voreifel.de
 

Freitag, 7. August 2026

Rheinbacher Autorin Anne Keßel veröffentlicht Thriller

Das neue Buch der Rheinbacher Autorin Anne Keßel erscheint am 27. August - Foto: Jana Lämmerer

Rheinbacher Autorin Anne Keßel veröffentlicht Thriller


Rheinbach liest und lügt: „Die Lüge in ihrem Gesicht“ heißt das neue, bei Ullstein veröffentlichte Buch der Rheinbacherin Anne Keßel. Es ist diesmal ein Thriller und erscheint am 27. August. Für die Premierenlesung im Rheinbacher „CoachHaus“ am 16. Oktober läuft bereits der Vorverkauf.

Monika Flieger 1. Vorsitzende von Rheinbach liest e.V., und Christel Engeland von der Rheinbacher Thalia-Niederlassung sind gleichermaßen stolz auf ihr äußerst produktives und literarisch erfolgreiches Vereinsmitglied. Nach der Uraufführung ihrer Märchen-Komödie von „Es war einmal … anders!“ im Theater am Lohmarkt, ermöglicht die mehrfach ausgezeichnete Autorin Anne-M. Keßel der Glasstadt nun eine weitere Weltneuheit – ihr erster Thriller im renommierten Ullstein-Verlag mit dem Titel „Die Lüge in ihrem Gesicht“.

Nach den zwei bei Piper erschienen Krimis „Gefährliche Gischt“ und „Tödliche Strömung“ um die gegensätzlichen Ermittlerinnen Connie Steenberg und Nora Boysen hat sich Keßel für ihren 418 Seiten starken Thriller wieder zwei interessante Frauenfiguren ausgedacht. Die stehen sich diesmal allerdings antagonistisch gegenüber. Die eine, eine schweigende Unbekannte mit Erfahrung in Selbstverteidigung, hat gerade in offensichtlicher Notwehr einen Mann umgebracht, die andere, Professor Dr. Marlene Nielsen, ist Verhaltenspsychologin und Expertin für körperliche Mikroreaktionen. Sie soll die Verdächtige verhören und dabei beobachten. Eine Gefälligkeit für ihren Ex-Freund, Kommissar Deniz Kurt von der Polizeiwache auf St. Pauli. Die Zeit drängt. Nichts aber ist so wie es scheint, und Marlenes Ermittlungen auf eigene Faust führen sie nicht nur immer tiefer in ein Gespinst von Lügen, sondern auch in größte Gefahr.

Die Ausgangsidee zu dem Buch – eine Frau ohne Namen, die im Verhör schweigt - hat Anne Keßel bereits vor rund 10 Jahren mit der Dramaturgin Lynda Bartnik und der Schauspielerin Marleen Lohse, bekannt aus „Nord bei Nordwest“, entwickelt und den Stoff mit ihnen mehrfach Metamorphosen unterzogen. „Wir sind gut befreundet und zugleich ein kreatives Trio“, so Keßel. Inspiration sei auch die amerikanische Fernsehserie „Lie to me“ gewesen, die ab 2010 bei VOX lief und in der ein Experten-Team bei Verdächtigen Mikroexpressionen, also kleinste Bewegung der Gesichtsmuskulatur oder Gestik, dazu nutzt, Lügen bzw. inkongruente Gefühle zu erkennen.

Keßel hat schließlich aus dem „Rohstoff“ zunächst ein Drehbuch entwickelt und kurz darauf den Roman. Das Drehbuch wurde mittlerweile bereits vom NDR für die ARD-Degeto verfilmt. Den Roman schnappte sich der Ullstein-Verlag und bringt ihn nun zum 27. August heraus. Im Fernsehen läuft also der annähernd gleiche Stoff im November in der ARD mit Marleen Lohse in der Hauptrolle als Marlene Nielsen. „Die Namensähnlichkeit ist kein Zufall“, erläutert Anne Keßel, die im Moment auf einer kreativen und zugleich erfolgreichen Welle surft.

„Ich schreibe jeden Tag diszipliniert von morgens bis in den Nachmittag. Ich liebe,was ich tue und brauche dazu außer meinem i-Mac nur ein Heißgetränk und Ruhe. Dann bin ich produktiv und schnell“, berichtet die überzeugte Rheinbacherin, die mit ihrer Arbeit auch schon für den Grimme-Preis sowie den Deutschen Fernsehpreis nominiert war.
Derzeit ernte sie gleichsam die Früchte ihrer Arbeit. In diesem Jahr wird ihr Drehbuch für die ZDF-Krimireihe „Friesland“ verfilmt, am nächsten Friesland-Drehbuch schreibt sie schon. Zudem starten bald die Aufnahmen zu ihrem WDR-Hörspiel „Falsche Zeit, falscher Ort“. „Ich habe mich, obwohl ich privat sehr friedfertig bin, auf Krimi und Thriller spezialisiert“, bekennt Keßel und nennt dann doch eine Ausnahme: Gemeinsam mit dem Theater am Lohmarkt werde für das kommende Jahr wieder eine Komödie in die Pipeline geschoben. „Auch in diesem Genre habe ich sozusagen Blut geleckt.“ Ihre Komödie „Es war eimal… anders!“ aus dem Frühjahr ist mittlerweile im Deutschen Theaterverlag erschienen und kann jetzt auch auf anderen Bühnen Erfolge feiern.

Jetzt hofft Keßel aber erst einmal, dass „Die Lüge in deinem Gesicht“ beim lesenden Publikum ankommt. Die Chancen stehen nicht schlecht. „Das Buch ist großartig geworden, ein echter Page-Turner“, findet nicht nur Gerd Engel von Rheinbach liest e.V. , der den Thriller schon mal vorgekostet hat. „Für die Rheinland-Premiere“, so Buchhändlerin Engeland, „da rollen wir Anne Keßel gerne den roten Teppich aus. Das CoachHaus von Familie Mostert mit seiner behaglichen Atmosphäre ist wie gemacht für die Buchvorstellung, und die Karten finden bereits reißenden Absatz.“

Karten für die Buchvorstellung am 16. Oktober um 19:00 Uhr im Rheinbacher „CoachHaus“ in der Koblenzer Straße 4 gibt es im VVK für 10,00 € ermäßigt 8,00 € (Mitglieder von Rheinbach liest e.V.) bei Thalia (online oder in der Rheinbacher Thalia-Niederlassung) sowie unter annekessel.de

Buchcover Die Lüge in ihrem Gesicht


„Die Lüge in ihrem Gesicht“ erscheint am 27. August und kostet in der Paperback-Ausgabe 17,00 €. Ab sofort kann es unter der ISBN 9783843739016 im niedergelassenen Buchhandel bestellt werden.
 

Neuer Vorstand beim Karnevalskomitee Blau-Weiss Rheinbach 1912


Neuer Vorstand beim Karnevalskomitee Blau-Weiss Rheinbach 1912


Aus privaten Gründen ist der bisherige Präsident des KK Blau-Weiss Rheinbach, Sven Nilson, schweren Herzens zurückgetreten und somit gab es Anlass für einen Wechsel an der Spitze des Vereins.

Die bisherige Vize-Präsidentin Janine Klier, die bis zur Jahreshauptversammlung kommissarisch die Aufgaben übernommen hatte, wurde zur neuen Präsidentin ernannt. Ihre ebenfalls neu in den Vorstand gewählte rechte Hand ist Silke Bachmeier als Vize-Präsidentin. Außerdem wurde Gisela Stollenwerk als neue Beisitzerin gewählt.

Janine Klier, die dieses Jahr ihren 40 Geburtstag feiern wird, kommt gebürtig aus Köln und ist einige Jahre an der Nordsee aufgewachsen. Doch den Karneval hat sie dabei nie vergessen und stets vermisst. So kam sie 2013 zurück ins wunderschöne Rheinland und verliebte sich auf Anhieb in unser kleines Städtchen, in dem sie mit ihrer im Rheinbacher Karneval nicht ganz unbekannten Familie lebt.

Ihr Mann Lars ist der Kommandant der Gro-Rhei-Ka Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V., Tochter Lina (11) ist Kinderkommandantin und Tanzmariechen bei der Prinzengarde und war in der Session 2025/2026 Rheinbachs erste Kinder-Bäuerin.

Der noch kleine Sohn Lio (3) trägt natürlich auch schon von Geburt an das Karnevalsblut in sich, mal sehen in wessen Fußstapfen er mal treten wird.

Die Jahreshauptversammlung fand im Shamrock Rheinbach , dem neuen Hauptquartier des Vereins statt.

Als Fazit aus der JHV ging eines ganz klar hervor: Das Karnevalskomitee ist auf einem guten Weg und freut sich auf die kommende Session!

Nach den Neuwahlen setzt sich der Vorstand des KK Blau-Weiss nun also wie folgt zusammen:

  • Präsidentin Janine Klier
  • Vizepräsidentin Silke Bachmeier
  • Schriftführerin Nadine Schwarz
  • Kassierer Maurice Appelmann
  • Beisitzerin Gisela Stollenwerk