Mittwoch, 6. Juli 2022

Neues VHS-Programm ist online


Neues VHS-Programm ist online


Rheinbach – Das neue Programm der VHS Voreifel ist online und kann ab sofort gebucht werden. Das Programmheft wird voraussichtlich Ende Juli erscheinen und an den üblichen Verteilstellen wie Rathäusern, Praxen, Banken, Apotheken etc. erhältlich sein.

Zum Semesterstart Ende August können Interessierte zwischen mehr als 300 Kursen und Veranstaltungen unter dem Thema „Diversität“ auswählen. Eine Vortragsreihe widmet sich in Kooperation mit der Rheinbacher Togohilfe dem westafrikanischen Land unter zahlreichen Aspekten. Wieder im Programm sind attraktive Exkursionen wie eine dreitägige Fahrt nach Verdun oder kulturhistorische Tagestouren in die Eifel, nach Köln, Bonn oder die nähere Umgebung.

Betriebsbesichtigungen führen u.a. zur Müllverbrennungsanlage Bonn und zur Shell-Raffinerie in Wesseling. Bildungsurlaube zur Gewaltfreien Kommunikation und der (Neu)-orientierung in der letzten Berufsphase sowie Angebote zur besseren Selbstorganisation, zum Gedächtnistraining und zur Entwicklung der eigenen Wünsche und Ziele stärken Kompetenzen im Beruf, aber auch im Privatleben.
Viele Kurse widmen sich der Politischen – und Umweltbildung, den gängigsten Fremdsprachen sowie IT-Fertigkeiten. Aber auch Latein- und Griechischkurse sowie etliche seltenere Sprachen werden angeboten, vielfach als Online-Format. Im Kreativbereich finden sich zahlreiche Workshops zu den verschiedenen Zeichen- und Maltechniken sowie Filzen, Nähen, Stricken…Entspannungs-, Fitness- (drinnen und draußen) sowie unterschiedliche Kochkurse ergänzen das Angebot. Weitere Infos unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 921920.

Etliche Veranstaltungen finden online statt bzw. können je nach Corona-Lage von Präsenz auf online umgestellt werden.

Montag, 4. Juli 2022

SPD und ADFC wünschen sich eine öffentliche Beteiligung


SPD und ADFC wünschen sich eine öffentliche Beteiligung

Runder Tisch Radverkehr soll wiederbelebt werden


Bereits sieben Jahre ist es her, da sollte auf Wunsch des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club-Rheinbach ein Runder Tisch in Sachen Radverkehr eingerichtet werden. Einmal hat diese Arbeitsgruppe dann 2015 getagt und auch in Sachen Fahrradwege ist leider in den letzten sieben Jahren nicht sehr viel passiert.

Das Konzept, dass die Bezirksregierung gemeinsam mit Bürgermeister Ludger Banken und dem Fachbereich der Rheinbacher Stadtverwaltung im letzten Jahr erarbeitet hatte, ist förderfähig. Im März 2022 wurde durch das Verkehrsministerium NRW die Mittel für zwei Förderanträge in Aussicht gestellt. Allerdings fehlt die verbindliche Zusage. Die wird frühestens im Herbst 2022 vorliegen. Einige Förderanträge sind abgelehnt worden und für einen Antrag erfüllt die Stadt Rheinbach noch nicht die Fördervoraussetzungen.

Klar ist, es wird weiter dauern und sicher ist es noch nicht, ob die Stadt Rheinbach für die ersten Maßnahmen auch die eingeplanten Fördermittel bekommt. Dabei sind die beantragten Maßnahmen erst der Anfang, Rheinbach fahrradfreundlich zu machen.

„Aus diesem Grund ist der Runde Tisch Radverkehr ein wichtiger Baustein, gemeinsam mit dem ADFC, den Fachpolitikern aller Fraktionen, der Fachabteilung der Verwaltung und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die weitere Entwicklung voran zu treiben“, ist sich die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ute Krupp sicher.

Neuer Fraktionsvorstand der SPD in Alfter für ein #Alfterfüralle

 

v.l.n.r Hans G. Angrick, stv. Fraktionsvorsitzender, Daniela Beßmann, Vorsitzende SPD Alfter, Christian Lanzrath, Vorsitzender SPD Alfter und Fraktion SPD Alfter

Neuer Fraktionsvorstand der SPD in Alfter für ein #Alfterfüralle

 
Zum 01. Juli 2022 findet ein Wechsel an der Spitze der SPD-Ratsfraktion in Alfter statt.
In Ihrer Sitzung vom 13. Juni hat die Fraktion einstimmig einen neuen Vorstand gewählt, da der bisherige Fraktionsvorsitzende Thomas Klaus, aus Altersgründen vom Fraktionsvorsitz zurückgetreten ist. Die SPD Alfter bedankt sich bei Thomas Klaus für sein jahrelanges Engagement.
Neuer Vorsitzender der Fraktion ist Christian Lanzrath, der seit Oktober 2020 den Ortsverein leitet und bisher stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Stellvertretender Vorsitzender ist ab dem 01.07.2022 Hans G. Angrick.
 
Die SPD Alfter und Ihre Fraktion haben in den zurückliegenden Monaten intern an der Schärfung des Profil gearbeitet, dazu Christian Lanzrath:
 
„Unser Plan ist es, den Wandel der Zeit in Alfter langfristig mitzugestalten und dabei vorallem Chancengleichheit und sozialen Ausgleich zu schaffen. Dabei widmen wir uns verschiedenen Themenfeldern von Grund auf, um zu schauen, wie auf diesen Gebieten auch künftig für eine lebenswertes Gemeinde gesorgt wird, in dem jede und jeder eine Chance hat – ein Alfter für alle.“
Zu den Themenfeldern gehören unter anderem: „Bauen und Wohnen“, „Hochwasservorbeugung“, „Eine nachhaltige Gemeinde“ sowie sozialdemokratische Kernthemen wie gute Bildung für alle Altersklassen, Integration und Teilhabe.
 
Dazu Hans G. Angrick: "Ich freue mich, in dieser Funktion wieder ein Stück mehr Verantwortung für die SPD Alfter und die Menschen in unserer Gemeinde zu übernehmen. Die identifizierten Themenfelder werden wir mit entsprechenden Ratsinitiativen adressieren."
 
Am Beispiel Bauen und Wohnen macht Lanzrath deutlich: „Wir bauen in Alfter in der Summe am Bedarf vorbei. Der Anteil von Einfamilienhäusern auf der grünen Wiese ist zu groß geworden, dabei kann sich den Neubau eines Einfamilienhauses längst nicht mehr jeder leisten. Wir brauchen zeitnah bezahlbaren Wohnraum, vorallem große Wohnungen für Familien aber auch kleine, zentrumsnahe Wohnungen für Seniorinnen und Senioren, die in einem viel zu großen Haus alleine leben, aber keine bezahlbare Alternative im gewohnten Umfeld finden. Hier müssen wir den Hebel umlegen und die Wohnraumversorgung für breite Bevölkerungsschichten angehen. Der Bürgermeister sieht es als Beleg seiner hervorragenden Arbeit an, dass in Alfter die Bodenrichtwerte auf Rekordniveau steigen und steigen, weil Alfter eine attraktive Gemeinde ist. Ich sage hierzu: Das Gegenteil ist der Fall. Auch wenn sich der Wohnungsmarkt in Alfter nicht isoliert von der Region betrachten lässt, läuft doch klar etwas schief, wenn große Teile der Bevölkerung keine Bleibe mehr finden, weit ins Umland verdrängt werden und dann morgens auf dem Weg zur Arbeit nach Bonn auf der B56 in der alten Heimat im Stau stehen. Dazu gehört es auch, Baulücken zu schließen und leerstehende Wohnungen dem Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen, damit Menschen schneller eine bezahlbare Bleibe finden. Das bedeutet für mich ein Alfter für alle.“

Sonntag, 3. Juli 2022

Warme Klänge auf dem Altstadtplatz

Das Gesangstalent Katharina Zicoll verzauberte das Publikum mit Pop-Balladen

Martin van Bonn spielte warme Klänge bei Chapeau auf dem Altstadtplatz

Warme Klänge auf dem Altstadtplatz


Beim zweiten Chapeau.Rheinbach in diesem Jahr rollten Katharina Zicoll (Piano und Gesang) und Martin van Bonn (Tenorsaxophon) den Besuchern einen warmen Klangteppich aus und sammelten 254,40 € für die Katastrophenhilfe Pallottikirche.

Die Mittagssonne meinte es wieder gut mit dem Altstadtplatz. Während das Gesangstalent Katharina Zicoll es sich mit ihrem E-Piano unter einem Sonnenschirm bequem machte, setzte Saxophonist auf einen „Chapeau“. Der selbständige Unternehmer ist noch gar nicht so lange in Rheinbach, hat sich als Solist mit seinem Neu-Instrument Saxophon aber bereits einen Namen gemacht. So spielt er beispielsweise regelmäßig auf dem Feierabendmarkt für seine „Fidelia Wormersdorf“. Das Repertoire des 35-jährigen ist mittlerweile riesig und vor allem vielfältig. Für das beliebte Straßenkunstformat Chapeau.Rheinbach am Samstagmittag hatte er beispielsweise das durch Frank Sinatra bekannt gewordene „Fly me to the moon“ und Nora Jones „Don’t know why“ ausgesucht. Die kraftvollen und warmen Klänge seines Tenorsaxophons benötigten keinen Verstärker.

Katharina Zicoll (18) ist trotz ihrer der jungen Jahre ebenfalls schon auftrittserfahren. Sie wird mit ihrer wunderbaren Stimme, mit der sie Pop-Balladen wie Adeles „Rolling in the deep“ und „Girl on fire“ von Alicia Keys interpretierte, nämlich gerne für Feste und Feiern angefragt.

Bei Chapeau.Rheinbach wird traditionell für den guten Zweck gesammelt, auch diesmal wieder für die Ukraine-Flüchtlingshilfe. Alfred Eich von der Katastrophenhilfe Pallottikirche erklärte dem Publikum, das sich überwiegend in den Schatten der Gastronomie gesetzt hatte, warum mittlerweile weniger Materialspenden als vielmehr Geld gefragt sei, um ukrainische Flüchtlinge zu unterstützen: „Die größten Flüchtlingslager befinden sich in der Ukraine selbst. Im Land können wir Lebensmittel und andere Hilfsgüter wesentlich günstiger beschaffen.“ Am Ende waren 254,40 € in den beiden Zylindern.
Initiator Gerd Engel von der „Initiative Straßenkunst in Rheinbach“ war zufrieden und freute sich auch über das positive Feedback der beiden Künstler. Martin van Bonn resümierte: „Es hat viel Spaß gemacht und war eine tolle Gelegenheit, mit meinem Hobby, dem Saxophonspielen, die Arbeit der Katastrophenhilfe zu unterstützen. Chapeau.Rheinbach ist ein wunderbares Format, um sich als Künstler vor einem zahlreichen Publikum beweisen zu können.“

Ein Format, das zudem immer bekannter wird. Seit kurzem findet man Chapeau.Rheinbach nämlich auch auf Instagram.


Die nächsten Termine von Chapeau.Rheinbach, samstags ab 12:00 Uhr auf dem Altstadtplatz:

6. August: Lena Huckemann (20, Singer-Songwriterin aus Rheinbach) und amerikanische Blues und Rock’n-Country Cover mit „J+R unplugged“ aus Rösrath

20. August: „H(e)artmanns’s“ aus Berg/Bonn mit deutschsprachigem Jazz, Folk und Liedermaching sowie „twoOld“ aus Meckenheim/Euskirchen mit lässigen Gitarrencovern der 70er/80er

Die Initiative „Rheinbach ohne Plastikmüll“ ruft zum Mitmachen auf

Andrea Rösner, Petra Schulz-Dentzer und Elisabeth Drodt integrieren das Müllsammeln in ihren gemeinsamen Hundespaziergang (v. l. n. r.). © Annika Sefrin


Die Rheinbacher Müllspaziergänge

Die Initiative „Rheinbach ohne Plastikmüll“ ruft zum Mitmachen auf


Im März 2022 organisierte die Initiative „Rheinbach ohne Plastikmüll“ im Rahmen der europaweiten Kampagne „Let`s clean up Europe“ die Müllsammelaktion für die Stadt Rheinbach. 60 Helferinnen und Helfer sammelten dabei im Stadtgebiet in kurzer Zeit insgesamt einen Container mit „wildem Müll“. Das zeigt, wie viel Abfall tatsächlich in Rheinbach und der umgebenden Landschaft liegt.

Dieser Müll kann gefährlich und gesundheitsschädlich nicht nur für die Tierwelt sein, sondern auch für die Menschen. Glasscherben können Brände auslösen, Plastik zerfällt mit der Zeit in kleine Teile, es entsteht dadurch Mikroplastik. Tiere können es aufnehmen. Es befindet sich in den Böden, in der Luft und nicht zuletzt in uns Menschen. Auch Zigarettenkippen enthalten Kunststoff und weitere giftige Substanzen, wie Arsen, Blei und Formaldehyd, PAK's und Nikotin.

Die Initiative „Rheinbach ohne Plastikmüll“ erarbeitet zusammen mit der Stadt Rheinbach ein Konzept zur regelmäßigen Müllsammlung mit Freiwilligen. Ein Beitrag zum Umweltschutz der in den Alltag integriert werden kann - für ein lebenswerteres Rheinbach.

Etliche Mitbürger und Mitbürgerinnen sammeln bereits in der Nähe ihres Hauses oder auf mehr oder weniger regelmäßigen Spaziergängen herumliegenden Abfall auf. Kleine Mengen werden in der eigenen schwarzen Restmülltonne entsorgt. Bei größeren Mengen kann der Bauhof Rheinbach (Tel. 02226 - 917 202) kontaktiert werden. So können die Müllsäcke auch bequem abgeholt werden.

Wenn Interesse besteht sich an den lockeren Müllspaziergängen zu beteiligen, dann freut sich die Initiative „Rheinbach ohne Plastikmüll“ über eine kurze Rückmeldung. So kann ein Müllsammelkataster angelegt werden. Neuen Interessentinnen und Interessenten können so, auf Wunsch, auch Straßenzüge zugeteilt werden, in denen noch nicht regelmäßig gesammelt wird. Es können auch bei Zustimmung und Bedarf Kontakte aus der näheren Umgebung vermittelt werden, um gemeinsam sammeln zu gehen.

Melden Sie sich gerne per Mail unter info@rheinbach-ohne-plastikmüll.de .
 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 6. Juli 2022, um 15 Uhr findet  in den Raum 18 des Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Bei Fragen Tel. 02226/ 912984 und 02226/8099140.

Mit der Trauer nicht allein - Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach


Mit der Trauer nicht allein - Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach


Wir möchten Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes unterstützen, bis sie ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. bietet am Montag den 11. Juli von 15-17 Uhr in Rheinbach, Koblenzer Str. 9 die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und unseren TrauerbegleiterInnen auszutauschen. In verständnisvoller Atmosphäre können Sie  ihrer Trauer Ausdruck verleihen – oder auch einfach nur zuhören.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, jedoch benötigen Sie einen negativen Coronatest von einer offiziellen Stelle (nicht älter als 24 Stunden). Wenn Sie 30 Minuten früher kommen, kann der Test auch bei uns vorgenommen werden. Bei Krankheitssymptomen bitten wir Sie, nicht ins Gesprächscafé zu kommen!

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter 02226 /900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de

Freitag, 1. Juli 2022

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wählt zwei neue Vizepräsidenten

Neu gewählter Vizepräsident für „Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs“: Remi Maier-Rigaud. Foto: H-BRS

Norbert Jung als Vorsitzender der Wahlversammlung dankte Professorin Margit Geißler für ihre Arbeit als Vizepräsidentin. Foto: H-BRS

Michaela Wirtz, neu gewählte Vizepräsidentin für „Transfer, Innovation und Nachhaltigkeit“. Foto: H-BRS


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wählt zwei neue Vizepräsidenten


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat zwei neue Vizepräsidenten: Professorin Michaela Wirtz wird das Ressort „Transfer, Innovation und Nachhaltigkeit“ übernehmen. Für „Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs“ wird künftig Professor Remi Maier-Rigaud der zuständige Vizepräsident sein.

Professorin Michaela Wirtz gehört dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften an und lehrt in Rheinbach. Sie war bislang Dekanin des Fachbereichs. Ihr neuer Vizepräsidenten-Kollege Professor Remi Maier-Rigaud kommt aus dem Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung. Er ist Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Nachhaltige Sozialpolitik.

Die Hochschulwahlversammlung hat die Wissenschaftlerin und den Wissenschaftler in ihrer Sitzung am Donnerstag, 30. Juni, gewählt. Hochschulpräsident Hartmut Ihne hatte die beiden Kandidaten vorgeschlagen. Die nach Hochschulgesetz NRW einzurichtende Findungskommission hatte die Wahl vorbereitet und die beiden Kandidaten zur Wahl empfohlen. Neben Professorin Wirtz und Professor Maier-Rigaud gab es keine weiteren Kandidaten. Die Hochschulwahlversammlung setzt sich aus Mitgliedern des Senats und des Hochschulrats zusammen.

Hochschulpräsident Hartmut Ihne würdigte vor dem Wahlgang die fachlichen und persönlichen Qualitäten der beiden Hochschulangehörigen. „Sie erfüllen die Kriterien in besonderer Weise“, so Ihne. Und: „Dieses Amt ist eine Herausforderung. Es ist ein Job, der nicht in 40 Stunden zu schaffen ist.“

In seiner Vorstellung skizzierte Maier-Rigaud seine Ideen für das neue Amt. Einen zentralen Stellenwert haben für ihn die Freiräume der Forschung, für die er sich einsetzen will. Als eines seiner Ziele nannte er, Forschungssynergien zu nutzen für die Zukunftsthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung. Maier-Rigaud ist studierter Volkswirt und wurde von der Universität Köln promoviert. Gastforschungsaufenthalte führten ihn unter anderem an das Rokkan Centre for Social Studies in Bergen, Norwegen, und das International Labour Office in Genf. Außerdem war er für die Europäische Kommission in Brüssel tätig. Seit 2017 ist er Professor für Sozialpolitik am Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Standort Sankt Augustin.

Professorin Wirtz stellte das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Vorstellung. Das aus ihrer Sicht „alternativlose“ Thema will sie im Verbund mit anderen Hochschulen voranbringen. Dieser thematische Schwerpunkt kommt auch in ihrer Funktionsbezeichnung zum Ausdruck, die nun „Vizepräsidentin für Transfer, Innovation und Nachhaltigkeit“ lautet. Wirtz hat an der Bergischen Universität Wuppertal Chemie studiert. Für die Promotion in der Krebsforschung blieb sie in Wuppertal und wechselte danach in die Chemieindustrie. 2016 wurde sie als Professorin für Instrumentelle Analytik und Physikalische Chemie an die H-BRS berufen. Seit Dezember 2020 leitet sie zudem als Dekanin den Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, der am Campus Rheinbach beheimatet ist.

Die neu gewählte Vizepräsidentin und der Vizepräsident üben ihr Amt neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit aus.

Die beiden Funktionen waren neu zu vergeben, da Professorin Margit Geißler und Dr. Udo Scheuer aus dem Präsidium ausscheiden. Udo Scheuer verlässt die Hochschule nach 25 Dienstjahren und geht in den Ruhestand. Margit Geißler lehrt seit 2012 Analytische Chemie und Chemometrie am Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften und will sich anderen Aufgaben widmen.

Michaela Wirtz und Remi Maier-Rigaud komplettieren die Reihe der Vizepräsidenten der H-BRS, der außer ihnen die Professoren Jürgen Bode als Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität und Marco Winzker als Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung angehören. Zusammen mit Hochschulpräsident Hartmut Ihne und Kanzlerin Angela Fischer bilden sie das Präsidium der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 

Donnerstag, 30. Juni 2022

Zum Jahrestag der Unwetterkatastrophe


Zum Jahrestag der Unwetterkatastrophe

„Ein Tag für Rheinbach“ am 14.07.2022 auf dem Himmeroder Wall

Die Unwetterkatastrophe am 14. Juli 2021 mit ihren Auswirkungen auf unsere gesamte Region, hat auch in Rheinbach und bei der Bevölkerung der Kernstadt sowie der umliegenden Ortschaften Spuren hinterlassen, die nach wie vor sichtbar und fühlbar sind. Nicht nur die materiellen Schäden sind groß, sondern auch die seelische Belastung war und ist immens. Jeder Einzelne hat die Katastrophe anders erlebt und ist mit dem Unglück emotional unterschiedlich umgegangen. Im Sommer jährt sich dieses tragische Ereignis zum ersten Mal. Gemeinsam mit der gesamten Bürgerschaft möchte die Stadt Rheinbach den Jahrestag an zentraler Stelle auf dem Himmeroder Wall in einem angemessenen Rahmen begehen.

Unter dem Titel „Ein Tag für Rheinbach“ wird am 14. Juli 2022 ganz Rheinbach der tödlich Verunglückten GEDENKEN und seinen DANK für die empfangene Unterstützung der vielen freiwilligen, ehrenamtlichen und organisierten Helfer*innen zum Ausdruck bringen, sowie den Blick auf den erlebten ZUSAMMENHALT der Stadtgesellschaft richten.

Programm

15:00 – 17:00 Uhr GEDENKEN
· 15:00 Uhr: Kranzniederlegung am Hochkreuz in der Bachstraße
· 15:30 Uhr: Trauermarsch durch die Hauptstraße zum Veranstaltungsgelände auf dem Himmeroder Wall
· 16:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst (Bühne Himmeroder Wall)

Ab 17 Uhr DANKEN
· Ausstellung: Hilfsorganisationen, ehrenamtliche Helferinitiativen, Feuerwehr, Bundeswehr u. a. präsentieren sich
· Danke-Baum und Fotoaktion für das Helfermosaik „Wir sind Rheinbach“
· Ergebnispräsentation und Feedbackmöglichkeit zur Öffentlichkeitsbeteiligung „Erinnerungskultur für den 14.07.2021“

AB 18 Uhr ZUSAMMENHALTEN
Moderation: Ralf Henscheidt, bekannt aus WDR Lokalzeit Bonn
· Vielfältiges Bühnenprogramm mit Interviews und Rheinbacher Musik-Acts (Gedankenspiel, Some Folks, Fidelia Wormersdorf, Tomburg Winds, PlayOff)
· Abschluss: Mitsingkonzert „Frau Höpker bittet zum Gesang“

Detaillierte Informationen finden Sie unter:
https://www.rheinbach.de/cms121a/aktuelles/eintagfuerrheinbach/

Dienstag, 28. Juni 2022

Bei „Chapeau Rheinbach“ wird es kuschelig

Katharina Zicoll singt Popballaden bei Chapeau Rheinbach


Martin van Bonn mit Saxophon

Bei „Chapeau Rheinbach“ wird es kuschelig


Beim nächsten Termin für das Straßenkunst-Format am Samstag, den 2. Juli ab 12:00 Uhr auf dem Altstadtplatz treten Saxophonist Martin van Bonn und die 18-jährige Sängerin Katharina Zicoll auf. Die Hutspenden sind für die Katastrophenhilfe Pallotti-Kirche bestimmt.

Romantische Saxophon-Instrumentals und gefühlvolle Popballaden stehen beim nächsten „Chapeau Rheinbach“ auf dem Programm. Martin van Bonn, Saxophonist der Fidelia Wormersdorf und regelmäßiger Gastmusiker auf dem Feierabendmarkt, kommt ebenso wie die frischgebackene Abiturientin des Sankt-Joseph-Gymnasiums, Katharina Zicoll. Das Gesangstalent begleitet sich bei gefühlvollen Popballaden selbst am E-Piano.

Wie immer wird auf dem malerischen Altstadtplatz (Eiswerk) zwischen Pütz- und Weiherstraße in den Hut gespielt. Die Spenden werden 1:1 einem guten Zweck zugeführt, diesmal der Katastrophenhilfe Pallotti-Kirche.