Dienstag, 6. Dezember 2022

Weihnachtspause und Umzug des VHS-Zweckverbandes Voreifel

Weihnachtspause und Umzug des VHS-Zweckverbandes Voreifel


Rheinbach – In der Zeit vom 23.12.2022 bis einschließlich 06.01.2023 bleibt die Geschäftsstelle des VHS-Zweckverbandes Voreifel, Schweigelstraße 23, Rheinbach geschlossen. Ab Montag, 09.01.2023 ist das Team der Geschäftsstelle am neuen Standort in der Koblenzer Straße 6, Rheinbach zu erreichen. VHS und Musikschule bitten um Verständnis, falls es aufgrund des Umzuges kurzfristig zu Einschränkungen im Telefon- und/oder Email-Kontakt kommen sollte.

Das neue Programmheft für das 1. Semester 2023 wird voraussichtlich ab Mitte Januar erhältlich sein. Online wird es schon vor Weihnachten unter www.vhs-voreifel.de einzusehen sein. Ab dann können alle Veranstaltungen gebucht werden.

Weitere Infos unter 02226 921920 oder info@vhs-voreifel.de.

Burg- und Stadtführer treffen Bürgermeister Banken

Burg- und Stadtführer beim Bürgermeister, v.l.n.r.: Trude Hunzelder-Stein, Cornelius Klemp, Silviana Stubig-Buchstab, Bürgermeister Ludger Banken, Hedwig Schmitt-Wojcik, Rolf Wehage, Dietmar Pertz, Jürgen Herling und Eifelvereinschef Heinz Kessel. Foto: Lutz Engelskirchen (Stadt Rheinbach)

Burg- und Stadtführer treffen Bürgermeister Banken


Traditionell lädt der Rheinbacher Bürgermeister gegen Ende eines jeden Jahres die ehrenamtlich tätigen Burg- und Stadtführerinnen zu einem gemütlichen Austausch bei Kaffee und Gebäck ins Rathaus ein. Aufgrund der Coronalage im vergangenen Jahr war es jetzt das erste Treffen unter Ludger Banken, der seit Herbst 2020 an der Spitze der Rheinbacher Verwaltung steht. Die Veranstaltung war deshalb geprägt von vielen Fragen des Bürgermeisters zur Arbeit der im Rheinbacher Eifelverein beheimateten Burg- und Stadtführer.

Zurzeit sind fünf Frauen und fünf Männer als „City-Guides“ im Einsatz. Dazu kommt noch Rolf Wehage als Nachtwächter, der sechsmal im Jahr einen abendlichen Rundgang durch die Stadt anbietet. Im Jahr 2022 wurden insgesamt über 40 Führungen angeboten, rund 750 Personen nahmen daran teil. Sehr erfolgreich war die Nachtwächterführung am 21. Oktober mit 57 teilnehmenden Personen und zwei Hunden. Bei den Schulklassen, die nicht nur aus Rheinbach kamen, war erneut die Rheinbacher Burg mit dem sogenannten Hexenturm von besonderem Interesse. Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz.“ fand der diesjährige wurden am „Tag des offenen Denkmals“ zwei geführte Radtouren u.a. zum Munitionsdepot und zur Munitionsfabrik im Stadtwald, aber auch zur Waldkapelle führten. Besondere Führungen beschäftigten sich auch mit dem Martinsfriedhof und der Entwicklung Rheinbachs als Tourismusstandort.

Bürgermeister Banken stellte abschließend fest: „Die ehrenamtliche Arbeit der Burg- und Stadtführer ist ein wichtiger Bestandteil des städtischen Tourismusangebots in Rheinbach. Die Stadt- und Burgtouren stoßen auf große Resonanz bei Einheimischen und auswärtigen Besuchern, bei Erwachsenen und Kindern. Ich danke allen Gästeführern herzlich und hoffe, dass sie auch im nächsten Jahr ihr ehrenamtliches Engagement fortsetzen.“

Der letzte Nachtwächterrundgang in diesem Jahr startet übrigens am Freitag, 16. Dezember 2022, um 21:00 Uhr an der Schwengelpumpe auf dem Platz „Am Bürgerhaus“. Für 2023 sind weitere Rundgänge des Nachtwächters als auch kostenlose Stadt- oder Burgführungen geplant.

Gruppen können Führungen übrigens auch im Stadtarchiv buchen. Es wird eine Bearbeitungsgebühr von 20 € pro Führung (Auswärtige Schulen: 10 €) erhoben. Nähere Infos unter: www.rheinbach.de/cms121a/freizeit/stadtarchiv/stadtfuehrungen/

 

In der Trauer nicht allein - Angebot für Trauernde Eltern

In der Trauer nicht allein - Angebot für Trauernde Eltern


Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach – Meckenheim – Swisttal bietet trauernden Eltern die Möglichkeit, sich monatlich in einer Gruppe mit anderen trauernden Eltern auszutauschen. Hier erfahren Sie Hilfe und Verständnis für Ihren Verlust – egal, in welchem Alter ihr Kind verstorben ist. Geleitet wird die Gruppe in Rheinbach von zwei ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen des Vereins.
Das nächste Treffen findet am Freitag, den 16. Dezember von 18-20 Uhr statt.

Es wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an kontakt@hospiz-voreifel.de oder bei Irmela Richter (Trauerbegleiterin) unter der Handynummer 0176 - 520 84785 gebeten.

Mit allen Eltern, die zum ersten Mal an einem der Abende teilnehmen möchten, wird ein persönliches Vorgespräch geführt.

Die nächsten Termine und weitere Informationen finden Sie der Homepage des Vereins: www.hospiz-voreifel.de.
 

Kultur und Gewerbe ohne Volker Jost

Kultur und Gewerbe ohne Volker Jost

Rheinbach. Das Rheinbacher Stadtmagazin „kultur & gewerbe“ erscheint zum Jahreswechsel wieder in der Verantwortung des Gewerbevereins Rheinbach. Allerdings anders als ursprünglich geplant ohne die redaktionelle Mitwirkung von Volker Jost.

Der in der Glasstadt weithin bekannte freie Journalist sollte die Chefredaktion des Magazins übernehmen, wird sich jedoch wegen unterschiedlicher Auffassung über die redaktionelle Ausrichtung des Blattes vollständig aus dem Projekt zurückziehen. „Dennoch wünsche ich den neuen Herausgebern viel Erfolg, denn es wäre schade, wenn diese Zeitschrift, die über Jahrzehnte zu einer Institution in der Stadt Rheinach geworden ist, nicht weiterexistieren würde“, sagt Jost.
 

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Wer ist da, wenn man seine Geschichte immer und immer wieder erzählen will? Wer versteht diese Gefühle? Wer hört einfach zu und hält die Trauer und Tränen aus? Wo kann man neue Kontakte knüpfen? Wer ermutigt, neue Wege zu versuchen?

Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ebenfalls um einen geliebten Menschen trauern. Die zuhören, versuchen zu verstehen und die Tränen aushalten können. Die Trauerbegleiter*Innen der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben.

Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein notwendiger, tagesaktueller Coronatest kann auch vor Ort durchgeführt werden.

Das nächste Treffen findet am Freitag, den 16. Dezember, 10 Uhr in die Maria-Magdalena-Kirche,  Sebastianusweg 7 in Swisttal-Heimerzheim statt.

Weitere Informationen und Termine finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de

Fünf Promovierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erhalten Stipendium

Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Professorinnen, Professoren und Förderern. Foto: Juri Küstenmacher/H-BRS - Hinweis: Auf dem Bild fehlt Cathleen Müller, die an dem Tag verhindert war.

Fünf Promovierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erhalten Stipendium


Institute und Fachbereiche der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) und mit der Dr. Reinold Hagen Stiftung auch ein externer Förderer haben insgesamt fünf Promotionsstipendien vergeben, um die Forschungsarbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der H-BRS zu unterstützen. Bei einer Feierstunde überreichten Professor Dr. Remi Maier-Rigaud, Vizepräsident Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs, und Professor Dr. Rainer Herpers, Direktor des Graduierteninstituts (GI), den Stipendiatinnen und Stipendiaten jetzt die Urkunde über die Förderzusage.

„Neue Ideen entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oft in jungen Jahren“, sagte Professor Dr. Remi Maier-Rigaud bei der kleinen Feierstunde an der H-BRS. Deshalb liege ihm die Förderung der jungen Generation besonders am Herzen, betonte der Vizepräsident Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs. Die Zeit der Promotion ermögliche es, sich intensiv einem Thema zu widmen. Aber es sei auch eine Zeit der Unsicherheit, wie sich das Projekt entwickele. „Glauben Sie an sich und seien Sie optimistisch“, rief Maier-Rigaud deshalb den Stipendiatinnen und Stipendiaten zu. „Wir freuen uns auf Ihre Ergebnisse.“

Manchmal brauche man einen langen Atem, um ein Ziel zu erreichen, sagte GI-Direktor Professor Dr. Rainer Herpers. Wenn man es dann erreiche, sei man umso glücklicher. So habe das GI gemeinsam mit dem Promotionskolleg (PK) der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in NRW zwölf Jahre lang auf das eigenständige Promotionsrecht hingearbeitet. Kürzlich habe das Wissenschaftsministerium es dem PK NRW nun verliehen. Das bedeutet: Professorinnen und Professoren von HAW, die ihre Forschungsstärke nachgewiesen haben, können Mitglied werden und in der Folge mithilfe der Einrichtung eigenständig Promotionen durchführen – bislang war dafür immer die Kooperation mit einer Universität erforderlich. 37 Professorinnen und Professoren der forschungsstarken Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben derzeit eine Mitgliedschaft im PK NRW. Gleichwohl bleibt ein kooperatives Promotionsverfahren in Zusammenarbeit mit einer Universität auch weiterhin möglich.

Grundlage für die Entscheidung des Ministeriums war die positive Begutachtung des Wissenschaftsrates. Der habe den HAW allerdings auch aufgetragen, detailliert zu prüfen, was angewandte Forschung auf Promotionsniveau ausmacht, so Herpers. „Wir müssen jetzt in der wissenschaftlichen Community den Platz, den wir haben, entwickeln und ausbauen“, sagte er. „Und ich bin zuversichtlich, dass das gelingen wird.“ Zuversichtlich gestimmt ist Herpers insbesondere auch wegen der fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten. Diese werden für ihre Promotionsprojekte an der H-BRS nun für bis zu drei Jahre monatlich mit 1200 Euro unterstützt, um sich intensiv der Forschung widmen zu können. Zwei der fünf Geförderten wollen ihre Promotion schon mit Hilfe des PK NRW realisieren.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Der Maschinenbauer Alexander Busch erhält ein Stipendium der Dr. Reinold Hagen Stiftung. In seiner Dissertation will der Ingenieurwissenschaftler Methoden zur robusten Strukturoptimierung von Blasformteilen – also zum Beispiel Kunststoffflaschen oder Kanister – entwickeln. Hierdurch soll es möglich werden, Blasformkörper ressourcenschonender herzustellen.

Erik Dethier ist Stipendiat des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Der Wirtschaftsinformatiker beschäftigt sich in seiner Arbeit damit, wie Informationstechnologie Verbraucherinnen und Verbrauchern bei dem Management privater Bürotätigkeiten wie (Laufzeit-)Verträgen, Versicherungen, den Finanzen und damit ihrer Anbieter oder bei der Steuererklärung unterstützen kann. Er erforscht die Akzeptanz und die Integration solcher IT in die Alltagspraktiken von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie die Schritte von Entwicklern solcher IT oder Apps.

Alina Gerke wird durch ein Stipendium der Gleichstellungsstelle unterstützt. In ihrer Forschung beschäftigt sich die Wirtschaftspsychologin mit Frauen in der Start-up-Szene. In ihrem Promotionsvorhaben will sie mittels frauenspezifischer Analysen die besonderen Belange von weiblichen Gründerinnen untersuchen und zusätzlich erarbeiten, wie demnach Unterstützungsangebote - etwa Gründungstrainings oder -coachings - gestaltet sein müssen, um Frauen bestmöglich zu fördern.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Cathleen Müller forscht mithilfe eines Stipendiums des Graduierteninstituts über Coworking-Spaces. Diese werden zunehmend in ländlichen Räumen angesiedelt – das soll die Ortskerne wiederbeleben und modernes Arbeiten vor Ort ermöglichen. Müller befasst sich in ihrem Promotionsvorhabens mit der Frage, welche Erfolgsfaktoren es für diese Coworking-Spaces außerhalb von Ballungsräumen in Deutschland gibt.

Mohammad Wasil hat ein Stipendium des Instituts für Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme erhalten. Der Informatiker will das kontinuierliche Lernen von Robotern verbessern. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf physische Interaktionen eines Roboters, der für bestimmte Aufgaben programmiert wurde, in einer sich kontinuierlich verändernden Umgebung. Er will Daten über diese Interaktionen sammeln und mit deren Hilfe das maschinelle Lernen vereinfachen. Ziel ist es, dass der Roboter mehr Objekte in unterschiedlichen Situationen erkennt.

Montag, 5. Dezember 2022

Immer mehr Senioren nutzen digitale Technik zu Hause


Immer mehr Senioren nutzen digitale Technik zu Hause

Wohnberatung der Arbeiterwohlfahrt wird komplexer Beratung nutzt der ganzen Familie und spart Kassen Geld

Siegburg, Beim barrierearmen Umbau von Wohnungen kommen immer häufiger auch digitale Technologien zum Einsatz. Das geht aus dem Jahresbericht der Wohnberatung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Rhein- Sieg-Kreis hervor. „Die Beratung für Ältere, Menschen mit Behinderung oder Erkrankung wird dadurch immer komplexer“, berichtet Beraterin Elke Emmerich. Im vergangenen Jahr konnten nach Auskunft der AWO pandemiebedingt weniger Beratungsgespräche durchgeführt werden als in den Vorjahren, der Aufwand für die Beratungen habe aber deutlich zugenommen.

Die Wohnberatung der AWO unterstützt Menschen im Rhein-Sieg-Kreis dabei, trotz Einschränkungen weiter in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Insgesamt 445 Menschen – davon 203 neue Ratsuchende – haben die zwei Sozialpädagoginnen und zwei Innenarchitektinnen der Arbeiterwohlfahrt im vergangenen Jahr darüber informiert, wie sie ihre Wohnungen oder Häuser barrierearm oder barrierefrei umgestalten können. Im Vorjahr waren es noch 840 Fälle. „Um echte Unterstützung anbieten zu können, müssen wir uns natürlich ein Bild von der Situation vor Ort machen“, erläutert Karin Michels, Innenarchitektin des Wohnberatungsteams. Das sei letztes Jahr während der verschiedenen Lockdowns nur eingeschränkt möglich gewesen. „Gerade ältere Menschen haben aus Vorsicht auch auf Begegnungen verzichtet.“

Die neuen digitalen Möglichkeiten werden dabei immer häufiger auch von älteren Menschen gewünscht, um ihre Selbstständigkeit zu verbessern, die Pflege zu erleichtern und die Sicherheit im häuslichen Umfeld zu gewährleisten.

Die Palette dieser sogenannten SmartHome -Technik reichten von Hausnotrufsystemen über digitale Türspione, die automatische Herdabschaltung, Zeitschaltungen von Haushaltsgeräten, elektrische Rolladen-Steuerungen, sprachgesteuerte Funktionen, zum Beispiel um die Türe zu öffnen oder die Raumtemperatur zu regulieren, bis hin zu Bewegungssensoren.

„SmartHome ist einerseits toll“, erklärt AWO Geschäftsführerin Barbara König, „weil es den Alltag erleichtert und dazu führen kann, dass ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können“. Andererseits seien die Beratungen zeitintensiver, und die Mitarbeiterinnen müssten auch häufiger in Schulungen, um auf dem aktuellen Stand der sich „rasant entwickelnden“ Technik zu bleiben. „Wir können also immer weniger Menschen beraten, wenn wir nicht mehr Beraterinnen bekommen“, formuliert König ihren Wunsch an die Politik im Kreis. „Das auch deshalb, weil der aktuelle Stellenschlüssel immer noch auf unzureichenden Daten aus dem Jahr 2009 beruht, denen nur der damalige Anteil älterer Menschen ab 65 Jahren zu Grunde liegt, nicht aber die hohe Zahl von jüngeren Menschen, zum Beispiel mit Behinderung und die steigende Zahl von demenziell Erkrankten“, heißt es im Jahresbericht der Wohnberatung dazu „Wir brauchen deshalb dringend mehr BeraterInnen, um der zunehmenden Zahl älterer Menschen in der Boom-Region Rhein-Sieg auch helfen zu können“, ergänzt König.

Wohnberatung hilft den Ratsuchenden – und ihren Angehörigen

Wie in den Vorjahren haben sich die Hilfesuchenden auch 2021 am häufigsten zu einer Anpassung des Badezimmers sowie dem Einbau von Treppenliften oder Rampen beraten lassen. Bezogen auf alle abgeschlossenen Beratungen, waren bauliche Veränderungen mit über 520 Fällen am häufigsten Anlass für die Beratung, gefolgt vom Einsatz von Hilfsmitteln (rund 500) und einer Veränderung der Ausstattung (rund 480). Mit Erfolg, berichten die Ratsuchenden. Die weitaus meisten bestätigten, dass Unfallrisiken beseitigt wurden (380 Nennungen) und dass die selbstständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden erhalten oder verbessert werden konnte (362). „Die Beratung hilft aber nicht nur älteren Menschen und Menschen mit Behinderung oder Erkrankung“, freut sich Elke Emmerich, Sozialpädagogin, „sondern oft auch Angehörigen“. Beleg dafür: In über 300 Fällen berichteten die Ratsuchenden, dass sich eine Überforderung der pflegenden Angehörigen vermeiden ließ, und in 240 Fällen auch, dass der Pflegebedarf geringer wurde. „Das freut uns ganz besonders“, sagt Karin Michels, „weil wir sehen, dass unser Engagement vielen Menschen wirklich ganz konkret hilft.“ Und Barbara König ergänzt „... und darüber hinaus Familien, Staat und Pflegekassen auch noch bares Geld spart, weil Menschen länger zu Hause leben können statt in einer Pflegeeinrichtung.“

Kindergarten Wibbelstätz läutet die Adventszeit ein


Kindergarten Wibbelstätz läutet die Adventszeit ein


Rheinbach. Um die besinnliche Zeit des Jahres so schön und gemütlich zu gestalten wie möglich, wurde im Kindergarten Wibbelstätz schon in den letzten Novemberwochen die Adventszeit eingeläutet.

Der Auftakt war das gemeinsame Schmücken des großen Weihnachtsbaums im Hof der Einrichtung. Hierfür konnte jedes Kind einen Baumschmuck selbst gestalten und beim gemeinsamen Singen an den Baum hängen. Der Kreativität wurde dabei freien Lauf gelassen: Von selbst gebastelten Rentieren aus Ästen bis hin zu Vogelfutter-Sternen war alles dabei.

Zwei Tage später folgte dann das jährliche Highlight der Vorschulkinder. Denn die ziehen traditionell los, um in der Rheinbacher Innenstadt selbstgebackene Plätzchen zu verkaufen. Eltern und Kinder, die Lust hatten, konnten dafür im Vorfeld Plätzchen backen, die dann gemeinsam im Kindergarten verpackt wurden. Und der Verkauf hat sich gelohnt: Die Kinder konnten ganze 425 Euro erwirtschaften. Der Betrag wird in Kürze an eine soziale Einrichtung gespendet.

In der vergangenen Woche fanden dann für die Eltern und Kinder aller drei Gruppen gemütliche Adventscafés statt. Auf der Tenne trafen sich die Familien zum gemeinsamen Kaffee- und Teetrinken. Nach den Corona-Beschränkungen der letzten beiden Jahre war das für alle eine große Freude. Die größte Freude machten aber die Kinder selbst. Denn sie hatten im Vorfeld mit ihren Erzieherinnen und Erziehern kleine Theaterstücke und Choreografien einstudiert, die sie stolz und aufgeregt vorführten.

Johanniter-Hochwasserhilfe bietet neue Veranstaltung an

Johanniter-Hochwasserhilfe bietet neue Veranstaltung an

„Alles wieder gut?!“ - Neue Infogruppe für Eltern, Großeltern, Pädagogen und Pädagoginnen und andere Bezugspersonen


Auch wenn seit der Flutkatastrophe 2021 schon mehr als ein Jahr vergangen ist, haben viele Menschen gedanklich und emotional noch „viel damit zu tun“. Unruhe, Ängste, traurige Verstimmung oder Aggressivität können Anzeichen sein, dass noch lange nicht alles wieder gut ist. Auch Bezugspersonen und/oder Kinder sind oft lange nach dem Ereignis noch mit der Verarbeitung des Erlebten beschäftigt.

Deshalb bieten die Johanniter vom Projektbüro Hochwasserhilfe unter dem Titel „Alles wieder gut?!“ eine neue Infogruppe für Eltern, Großeltern, Pädagogen und Pädagoginnen und andere Bezugspersonen an.

Veranstaltungsdaten: Montag,12.12.2022 von 18.00 - 19.30 Uhr, im Familienzentrum-Swisttal, Orbachstraße 19, 53913 Swisttal

Im Rahmen einer 60- bis 90-minütigen Veranstaltung (je nach Gruppengröße) werden bei dieser Veranstaltung
· die Begriffe Trauma und Traumafolgen erklärt,
· praxisnahe Tipps zur Beruhigung und Anregung der Verarbeitung vorgestellt,
· der Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch angeboten.

Die Veranstaltung der Johanniter-Hochwasserhilfe wird durchgeführt von Daniela Lempertz, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Mitbegründerin des Netzwerkes Soforthilfe Psyche. Mehr Informationen zu ihr: www.daniela-lempertz.de

Weitere Veranstaltungen der Hochwasserhilfe:

· 22.12.2022 -
Begegnungscafé für alle Generationen, Kath. Pfarrheim Odendorf, 14.30-16.30 Uhr: Mit dem Chor Bella Musica und kleinen Überraschungen für die von der Flut betroffenen Gäste. Das Café bietet Raum, um sich auszutauschen oder eine kleine Auszeit vom Alltag im Flutgebiet zu haben.

· 6.01.2022 -
Ferienprogramm Lamawanderung, in Rheinbach- Hilberath,13.00-15.00 Uhr: Natur erleben, Selbstvertrauen beim Umgang mit den Tieren entdecken, eine Wanderung für alle Sinne. Anschließend Austausch bei Kaffee und Kuchen im Scheunencafé, Begleitung der Gäste aus dem Flutgebiet mit einer umweltpädagogischen Fachkraft.

Fragen und Anmeldung:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Projektbüro Hochwasserhilfe
Altes Kloster, Orbachstraße 9, 53913 Swisttal/Odendorf
Leitung: Luisa Mertens, Telefon: 02241 89538660
E-Mail: hochwasserhilfe.bonn@johanniter.de

www.johanniter.de/hochwasserhilfe-nrw

Samstag, 3. Dezember 2022

Weihnachtsbäume von den Georgspfadfindern aus Rheinbach


Weihnachtsbäume von den Georgspfadfindern aus Rheinbach

Nach langen Jahren schon eine gute Tradition in Rheinbach

Am 3. Adventswochenende, in diesem Jahr vom 09.-11.12.22, bieten die Rheinbacher Georgspfadfinder ihre Weihnachtsbäume an.

Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt, mit leckerer Wurst vom Grill, Glühwein und feinem Apfelglühmost.

Am Samstag den 10.12. besuchen uns die Kinder der TheodorFliedner KiTa und bieten ihre selbstgebackenen Waffeln an.

Am Möbellager des Georgsring e.V. in der Industriestr. 39 warten ab Freitag den 09.12. 14:00 Uhr schöne Nordmanntannen aus der Eifel darauf viele Familien glücklich zu machen.

Gegen einen kleinen Transportzuschlag werden die Bäume auf Wunsch nach Hause geliefert. Ein besonderer Service ist die Möglichkeit der elektronischen Vorbestellung und Lieferung.

Anfragen dazu unter weihnachten@georgsring.de

Der Erlös der Aktion fließt den sozialen Initiativen des Georgsring e.V. sowie der Jugendarbeit unserer Pfadfinder zu.