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| Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel im Gespräch mit Mitarbeitenden des Betriebshofs der Stadt Rheinbach |
Zehn Erfolge in 100 Tagen: Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel setzt klare Schwerpunkte
In seinen ersten 100 Tagen im Amt hat Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel gemeinsam mit Rat und Verwaltung in zehn zentralen Bereichen konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht und wichtige Entscheidungen getroffen.
Der Fokus lag dabei auf Handlungsfähigkeit, klaren Prioritäten und zügiger Umsetzung.
1. Finanzen
Konsolidierungspakt beschlossen: Mit verwaltungsinternen Sparmaßnahmen, der Einrichtung einer Sparkommission, und einer Selbstverpflichtung wurden effektive Maßnahmen ergriffen, um die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern, Steuererhöhungen zu vermeiden und den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Leistungen auch in Zukunft zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Dr. Phiesel stellt klar heraus: „Mit gemeinsamen Anstrengungen, einer sparsamen Haushaltsführung und klarer Priorisierung halten wir unsere Stadt am Laufen und sichern die Zukunft Rheinbachs ab.“
2. Sicherheit und Ordnung
Neubau beschlossen: Mit der Planungsentscheidung für den Neubau der Feuerwehrwache im Wolbersacker wurde ein zentraler Schritt zur langfristigen Sicherung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr getan.
Entgegen der ursprünglichen Planung wird dabei mehr als eine Million Euro eingespart, da für den Bau auf die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e.V. in Gold verzichtet wird – und dennoch nachhaltige Aspekte berücksichtigt werden.
3. Digitalisierung
Nutzung von ChatGPT per Dienstanweisung beschlossen: Die Stadtverwaltung setzt ab sofort KI als unterstützendes Arbeitswerkzeug ein, um Mitarbeitende zu entlasten und Abläufe effizienter zu gestalten.
4. Hochwasserschutz
Voller Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger: Rheinbach hat klar Stellung zur Ausweisung neuer Überschwemmungsgebiete bezogen und ergänzt laufend den Schutz durch technische und naturbasierte Maßnahmen. So wurde in Ramershoven ein Fluttor installiert und ein Förderprogramm für erosions- und überschwemmungsmindernde Bepflanzung eingerichtet. Das kommunale Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept wird 2026 verabschiedet.
5. Kultur
Rheinbach wird von Mai bis September 2026 zum Kulturmagneten in der Region: „Kunst findet Stadt“ rückt das Leitthema Demokratie in den Mittelpunkt, bringt künstlerisches Potenzial nach Rheinbach und schafft
Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus. Im öffentlichen Raum und in den Schaufenstern nutzen wir den Stadtraum als offenen, niedrigschwelligen Ort für Austausch und Dialog.
6. Verkehr
Tempo 30 in alle Ortschaften bringen, Hauptstraße beruhigen, Fahrradverkehr weiter stärken: Der Verkehrsentwicklungsplan wurde mit Nachdruck vorangetrieben. Im Frühjahr wird die Verwaltung ein umfassendes Konzept vorstellen, um die Mobilität in Rheinbach noch sicherer, leiser und umweltfreundlicher zu machen. Außerdem: Die vielen Gespräche mit Landespolitik und Straßen NRW tragen Früchte – aktuell befindet sich die Stadtverwaltung in enger Abstimmung und Planung mit Straßen NRW in Bezug auf die bevorstehende Sanierung des Ölmühlenwegs zwischen Rheinbach und Merzbach.
7. Wirtschaftsförderung
Strategie beauftragt: Die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete und die Neuausrichtung des Gründer- und Technologiezentrums mit Fokus auf Biotechnologie sollen Rheinbachs Leistungsfähigkeit langfristig sichern. Die Verwaltung und die WFEG werden im Frühjahr ein richtungsweisendes Strategiepapier vorlegen.
8. Klimaschutz
Kommunale Wärmeplanung vorgestellt: Zwei Jahre vor der gesetzlichen Verpflichtung hat die Stadt Rheinbach eine tragfähige Wärmeplanung erarbeitet. Das Ziel ist die Klimaneutralität bis 2045. „Dabei ist mir eine transparente Information wichtig. Eine enge Beteiligung der Bürgerschaft steht auch bei den weiteren Schritten im Mittelpunkt.“, hebt Phiesel hervor.
9. Stadtentwicklung
Bauturbo beschlossen: Mit dem Grundsatzbeschluss zum Bauturbo werden Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.
10. Jugend
Das Projekt Rutschenberg nimmt Formen an: Die Vermessungsarbeiten sind abgeschlossen, die LEADER-Förderung wurde beantragt, die Spendensammlung ist angelaufen. Ein konkreter Zeitplan soll im März vorgestellt werden. Zusätzlich startet ein Vorhaben zur Beschattung von vielen städtischen Spielplätzen, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen und die Gesundheit der Kinder zu schützen. Begonnen wird im Frühjahr mit einer Baumpflanzung in Irlenbusch.
Bürgermeister Phiesel betont, dass die ersten 100 Tage erst der Anfang sind. „Wir haben die Zeit gut genutzt, um wichtige Entscheidungen zu treffen und Weichen zu stellen. Jetzt geht es darum, die Maßnahmen Schritt für Schritt umzusetzen und uns strategisch clever zu positionieren.
Das ist Teamarbeit von Bürgerschaft, Verwaltung und Rat.“







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