Dienstag, 21. Juli 2026

Wanderung mit Ritter Trenk und Latte Igel durch den Geschichtenwald

Vorlesen und Lauschen im Merzbacher Wald

Wanderung mit Ritter Trenk und Latte Igel durch den Geschichtenwald 


Ein Rucksack voller Waldgeschichten! Über 50 Kinder und Erwachsene machten sich mit Eifelverein und Rheinbach Liest am ersten Feriensamstag auf den 6 km langen Rundweg durch den Merzbacher Wald. Bei der ersten Geschichtenwanderung seit 2021 wurde an fünf Stationen vorgelesen. Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

Gemeinsam Wandern, Picknicken und dabei liebevoll ausgewählte Geschichten hören - diese einfache Idee war auf viel Interesse gestoßen. Dreizehn Familien mit Kindern von zwei bis elf Jahren konnte das Vorbereitungsteam am Wanderparkplatz in Merzbach begrüßen. Die weiteste Anreise hatte Nadim (6) aus Berlin, der mit Freund Amir (9) bei seiner Rheinbacher Oma Doris zu Besuch war. 

Bei herrlich mildem Sommerwetter ging es los zum ersten Haltepunkt im Wald. Dort las Ingeborg Mikloss, Pressewartin des Eifelvereins, eine Episode aus Sabine Bohlmanns „Der kleine Siebenschläfer – Ein Rucksack voller Waldgeschichten“. Es geht im Gespräch zwischen dem kleinen Siebenschläfer und seiner Freundin, der Haselmaus, um die richtige Art sich zu langweilen, bevor die beiden doch Lust auf ein Abenteuer bekommen und prompt der Reisemaus begegnen.

Langweilig wurde es auch der altersgemischten Wandergruppe nicht. Schon kurz darauf nämlich versammelte sie sich am weitgehend ausgetrockneten Bett des Stiefelsbaches. Dort lasen Susanne Hartmanns und Gerd Engel von Rheinbach Liest aus Sebastian Lybecks Klassiker „Latte Igel und der Wasserstein“. Der Wald droht zu verdorren, und der tapfere Igel bekommt vom Raben Korp einen gefährlichen Weg zur Lösung des Problems aufgezeigt. Nach einem weiteren Halt übernahm in der Nähe des Schwarzen Kreuzes Rheinbachs Bürgermeister Daniel Phiesel, der mit seiner Familie ebenfalls mitwanderte, spontan die Lesung aus Kirsten Boies „Der kleine Ritter Trenk“. Dabei wurde er vom Vorlesetalent Mathea Woesler (10) unterstützt.

„Wir mussten uns im Vorfeld zwischen den Konzepten ‚Fortsetzungsgeschichte‘ und ‚Geschichtenpotpourri‘ entscheiden“, erklärte Gerd Engel. „Wir haben schließlich das zweite Konzept gewählt, um den Familien möglichst viele Impulse für das häusliche Vorlesen zu geben.“
So landete auch die von Susanne Hartmanns an Station 5 hinreißend vorgelesene Episode aus Andreas Schmachtls „Hörnchen und Bär“ über die Kunst des „Nichtangelns“ auf der Literaturliste. Diese lag im zum „Lesegarten“ umfunktionierten malerischen Privatgarten von Christiane Stockmanns in Neukirchen zum Mitnehmen bereit. Dort kehrte die Wandergruppe nach gut 3 Km für eine gute Stunde ein. In auf der Wiese verteilten Holzkisten stand nicht nur ein inspirierendes Bücherangebot bereit. Auch schenkte die Eifelverein-Familienwartin Claudia Althausen gemeinsam mit der Gastgeberin kühlen Holunderpunsch nach Neukirchener Geheimrezept aus und reichte Hot-Dogs. Elsbeth Bois (85), die über Jahre die Familienarbeit im Eifelverein maßgeblich mit aufgebaut hatte, gehörte auch zur Wandergruppe und freute sich über die Wiedergeburt des Formats „Geschichtenwanderung“ und den heiteren Trubel im Garten.

„Das war heute die schönste Art, die Sommerferien einzuläuten“, schwärmte ein Vater von zwei Kindern vor dem gemeinsamen Rückweg zum Wanderparkplatz. So wie er nahmen viele Familien die Anregung auf, das private Wandern nun ebenfalls häufiger mit dem Vorlesen zu verbinden und bei Ausflügen immer ein paar Bücher mitzunehmen. „Es muss ja nicht gleich ein ganzer Rucksack voll sein“, schmunzelte Susanne Hartmanns.

Und wann findet die nächste Geschichtenwanderung für Kinder statt? - Spätestens vor den nächsten Sommerferien! Aber am 27. September gibt es von den beiden kooperierenden Vereinen zunächst einmal nach einem ähnlichen Konzept den „Literaturspaziergang“ für Erwachsene mit dem schönen Titel „Ein Herbsttag, wie ich keinen sah“. Und das ist dann eine echte Premiere!

Daniel Phiesel liest am Schwarzen Kreuz mit Mathea aus dem Kleinen Ritter Trenk

Im Garten von Christiane Stockmanns durfte dann eigenständig weitergelesen werden.

Susanne Hartmanns liest vor herrlicher Kulisse über die Kunst des Nichtangels


 

Montag, 20. Juli 2026

Neues VHS-Programm ist online

Screenshot Webseite

Neues VHS-Programm ist online


Rheinbach – Das neue Programm der VHS Voreifel ist online und kann ab sofort unter www.vhs-voreifel.de gebucht werden. Zum Semesterstart am 7. September 2026 können Interessierte zwischen mehr als 300 Kursen und Veranstaltungen auswählen. Verschiedene Themenflyer zu den neuen Angeboten liegen ab den Sommerferien in den Rathäusern, bei Banken, Ärzten und Apotheken aus. 

In einer kostenlosen Digi-Sprechstunde in der Rheinbacher VHS-Geschäftsstelle, Koblenzer Straße 6 am 21.7. und 8.9., jeweils von 16.00 – 17.30 Uhr, erhalten Teilnehmende Unterstützung, wenn sie bei der Online-Kursanmeldung Hilfe brauchen.

Exkursionen z.B. zum Tagebau Garzweiler, zur UN nach Bonn, Backstage Nürburgring, zur Tuchfabrik Müller nach Euskirchen, dem Adenauerhaus in Rhöndorf oder zur frisch renovierten Beethovenhalle in Bonn sowie Firmenbesuche in der Region bieten spannende Blicke hinter die Kulissen.

Mit etlichen Kochkursen und einem vorweihnachtlichen Biertasting wird die VHS zum kulinarischen Treffpunkt.  

Bildungsurlaube, die zur physischen und psychischen Stabilität Berufstätiger beitragen sollen, sowie Angebote zur besseren Selbstorganisation, Entspannungs- und Achtsamkeitskurse oder Workshops zur Entwicklung der eigenen Wünsche und Ziele (Visionboard) stärken Kompetenzen im Beruf, aber auch im Privatleben. 

Lightpainting – Malen mit Licht, internationaler Folkloretanz und ein Schauspielkurs online sind nur einige der neuen Angebote. Viele Kurse widmen sich der Politischen – und Umweltbildung, den gängigsten Fremdsprachen sowie IT-Fertigkeiten. Im Kreativbereich finden sich zahlreiche Workshops zu den verschiedenen Zeichen- und Maltechniken sowie Filzen, Nähen, weihnachtliches Basteln und zur Fotografie. Weitere Fitness- und Entspannungsangebote, ein Golf-Workshop sowie Infos zu E-Mobilität, zum Nistkastenbau oder zur Hühner- und Bienenhaltung ergänzen das Angebot. 

Weitere Infos unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 8922620.

Rettungsdienst: Bericht des Landrats bestätigt Kritik der SPD

Rettungsdienst: Bericht des Landrats bestätigt Kritik der SPD


Die SPD-Kreistagsfraktion sieht sich in ihrer Haltung zur Finanzierung des Rettungsdienstes klar bestätigt. Wie der Landrat in der Sitzung des Kreisausschusses am 29. Juni berichtet hat, soll nun das Modell angewendet werden, das die SPD von Anfang an vorgeschlagen hatte, um eine Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden. Noch im vergangenen Dezember hatten Landrat und schwarz-grüne Kreistagsmehrheit den Weg eröffnet, die Kosten für sogenannte Fehlfahrten auf die Bevölkerung abzuwälzen.

„Die nun vorgeschlagene Lösung war von Anfang an die naheliegende und verantwortbare Option. Sie wird in Kommunen des Kreises bereits erfolgreich angewendet. Statt diesen praxiserprobten Ansatz frühzeitig aufzugreifen, haben Landrat und Kreistagsmehrheit unnötig Zeit verstreichen lassen und die Menschen mit möglichen Rettungsdienstgebühren verunsichert. Entscheidend ist jetzt, dass die Bürgerinnen und Bürger voraussichtlich nicht für notwendige Rettungsdiensteinsätze zahlen müssen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu.

Für die SPD ist klar: Die jetzige Kehrtwende war überfällig. Bereits im Januar hatte die Fraktion darauf hingewiesen, dass eine bloße Aussetzung der Gebühren keine tragfähige Lösung ist. Nun zeigt sich, dass genau der Weg eingeschlagen wird, den die SPD von Beginn an gefordert hatte.

„Das politische Hin und Her hat inzwischen einen hohen Preis. Monat für Monat ist ein Gebührenrückstau von 850.000 Euro aufgelaufen, der nun mit erheblichem Aufwand bearbeitet werden muss. Auch dieser zusätzliche Verwaltungsaufwand hätte vermieden werden können, wenn man früher eine praktikable Lösung gewählt hätte“, sagt der finanzpolitische Sprecher und Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion Michael Richter.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ömer Kirli betont, dass damit nur das unmittelbare Problem entschärft ist: „Die Entscheidung ist richtig, aber sie löst das eigentliche Problem nicht. Solange die Krankenkassen die tatsächlichen Kosten nicht vollständig übernehmen, bleibt die Finanzierung des Rettungsdienstes strukturell ungesichert. Deshalb braucht es jetzt endlich eine verlässliche gesetzliche Regelung und gemeinsamen Druck auf Landes- und Bundesebene.“

Für die SPD-Kreistagsfraktion steht fest: Der ursprüngliche Kurs von Landrat und schwarz-grüner Mehrheit war falsch. Die Entwicklung der vergangenen Monate bestätigt die Kritik der SPD Punkt für Punkt. Dass nun auf das von der SPD favorisierte Modell umgeschwenkt wird, verhindert voraussichtlich eine finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger. Zugleich zeigt sich, dass die Verunsicherung der Bevölkerung und der entstandene Verwaltungsaufwand vermeidbar gewesen wären. 

Urlaub und Ferienzeit - Tipps für eine gute Vorbereitung

Urlaub und Ferienzeit - Tipps für eine gute Vorbereitung


Bonn - Auch in diesem Sommer werden wieder Zehntausende Mieterinnen und Mieter aus Bonn und der Region in den Urlaub aufbrechen. Damit es während der schönsten Wochen des Jahres oder kurz danach keinen Ärger und Streit gibt, hier einige Urlaubstipps des Deutschen Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V.:
Mieterinnen und Mieter müssen sicherstellen, dass auch während der Ferien Zahlungstermine für Miete und Nebenkosten, Strom, Telefon, Gas, Versicherungen usw. eingehalten werden.

Wer laut Mietvertrag das Treppenhaus reinigen oder den Rasen mähen muss, muss während seines Urlaubs für Ersatz sorgen. Am besten mit der Nachbarin oder dem Nachbarn sprechen oder tauschen.

Vermieter:innen, Hausmeister:innen oder die Hausverwaltung haben keinen Anspruch auf einen Wohnungsschlüssel. Es reicht aus, wenn ein Zweitschlüssel bei einer Nachbarin oder einem Nachbarn oder Bekannten deponiert wird. Vermieter:innen oder die Hausverwaltung müssen lediglich informiert werden, wer für Notfälle, zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch, einen Schlüssel für die Wohnung hat.

Urlaubsadresse oder Telefonnummer (Handy) können bei Vermieter:innen oder der Verwaltung hinterlegt werden, natürlich aber auch bei der Notfall-Adresse, das heißt bei Nachbar:innen oder Bekannten.

Bitten Sie Nachbar:innen oder Bekannte nicht nur, die Blumen zu gießen oder den Briefkasten zu leeren. Sie können auch in unregelmäßigen Abständen die Jalousien auf- und zuziehen oder das Licht ein- und ausschalten als Schutzmaßnahme vor Einbruch.

Bevor es losgeht: Fenster und Türen schließen. Wasseranschlüsse abdrehen, Stecker von Fernseher, Radio, Wasserkocher und sonstigen Elektrogeräten aus der Steckdose ziehen.

„Mit einer guten Vorbereitung lassen sich viele Probleme vermeiden. Wer die Wohnung vor der Abreise sichert und einige organisatorische Punkte beachtet, kann den Urlaub entspannter genießen“, empfiehlt die Mieterbund-Vorsitzende Katja Dörner. 

Montag, 13. Juli 2026

Lesewiese im Freizeitpark Rheinbach ist wieder da


Pünktlich zum Ferienbeginn: Lesewiese im Freizeitpark Rheinbach ist wieder da 

Vorlesewoche ab 23.August 2026


Pünktlich zum Beginn der Sommerferien startet auch in diesem Jahr wieder die LESEWIESE von Rheinbach liest im Freizeitpark an der Mini-Golf-Anlage. Für viele Familien ist der Freizeitpark auch in der Ferienzeit ein beliebter Anziehungspunkt. Ausgedehnte Wiesenflächen, Spielplatz, Wasserlauf, Sportangebote und Mini-Golf-Anlage locken Familien aus Rheinbach und Umgebung an. Und genau dort, auf der im schattigen Grün gelegenen Mini-Golf-Anlage befindet sich jetzt wieder die LESEWIESE von Rheinbach liest. Unter hohen Bäumen, ausgestattet mit gemütlichen Sitzgelegenheiten ein Platz zum Schmökern, Verweilen, die Seele baumeln lassen. Mehrere Lesekisten mit Büchern für Groß und Klein stehen parat, sodass dem spontanen Lesevergnügen nichts im Weg steht.

Und wie immer kommt der Höhepunkt zum Ferienende: Neun Tage Vorlesen unter freiem Himmel. 
Täglich vom 23. August bis 1. September, jeweils um 17 Uhr freuen sich ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser darauf, mit lesebegeisterten Kindern und Familien für eine halbe Stunde in die bunte Welt von Büchern, Bildern und Geschichten einzutauchen. 

Der Eintritt zur Vorlesewoche ist wie immer frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Zum Abschluss jeder Vorleserunde winken Eisgutscheine, spendiert vom Inhaber des Café Parkplätzchens.
 

Sozialfonds der SPD Rheinbach unterstützt evangelisches Jugendzentrum JuZe mit 500 Euro

V.l.n.r.: Norbert Schenkel, Timo Janitschke, Ben Gorzolka, Felix Mors, Sabrina Dyck, Arne Ritter, Martina Koch, Denise Limbach, Lena Kornrumpf - Foto: SPD Rheinbach

Sozialfonds der SPD Rheinbach unterstützt evangelisches Jugendzentrum JuZe mit 500 Euro


Der SPD-Sozialfonds hat dem evangelischen Jugendzentrum JuZe eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht. Die Unterstützung kommt dem Projekt „Gemeinsames Kochen“ zugute. Damit sollen Kindern und Jugendlichen nicht nur gesunde Ernährung und alltagspraktische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch Gemeinschaft und soziales Miteinander gestärkt werden.

Im JuZe engagieren sich die Sozialarbeiter Felix Mors und Sabrina Dyck gemeinsam mit sechs ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für junge Menschen. Mit vielfältigen Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen ist das Jugendzentrum ein wichtiger Treffpunkt und bietet Raum für Begegnung, Freizeitgestaltung und persönliche Entwicklung.

Das JuZe richtet sich mit seinen offenen Angeboten an nahezu alle Altersgruppen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Montags, mittwochs und freitags ist das Jugendzentrum für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren geöffnet. Dienstags richtet sich das Angebot an junge Erwachsene ab 18 Jahren, donnerstags an Jugendliche ab 14 Jahren. Damit erreicht das JuZe die gesamte Altersspanne seiner Zielgruppen.

Besonders die Nachmittage für Kinder und Jugendliche werden sehr gut angenommen. Montags, mittwochs und freitags besuchen regelmäßig mehr als 30 Kinder das Jugendzentrum. Dort finden sie einen Ort zum Spielen, Lernen und Freundschaften schließen sowie abwechslungsreiche Freizeitangebote.

„Das JuZe leistet eine hervorragende Arbeit für Kinder und Jugendliche. Besonders das gemeinsame Kochen verbindet, fördert soziale Kompetenzen und schafft Gemeinschaft. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne mit unserer Spende“, betonte die Vorsitzende des SPD-Sozialfonds, Martina Koch.

Auch der stellvertretende Vorsitzende des Sozialfonds, Norbert Schenkel, unterstrich die Bedeutung der Einrichtung: „Das JuZe ist ein Ort, an dem junge Menschen Unterstützung, Orientierung und Gemeinschaft erfahren. Solche Angebote verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung.“

Begleitet wurde die Spendenübergabe vom Fraktionsvorsitzenden Arne Ritter sowie den Vorsitzenden der SPD Rheinbach, Denise Limbach und Timo Janitschke. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, soziale Projekte und das ehrenamtliche Engagement in Rheinbach zu stärken.

Die Verantwortlichen des JuZe bedankten sich herzlich für die Unterstützung. Mit der Spende können Lebensmittel und weitere Materialien für das Kochprojekt angeschafft werden, sodass Kinder und Jugendliche auch künftig gemeinsam kochen, lernen und Zeit miteinander verbringen können.

Der SPD-Sozialfonds unterstützt regelmäßig gemeinnützige Einrichtungen und soziale Projekte in der Region. Ziel ist es, dort zu helfen, wo Unterstützung unmittelbar den Menschen vor Ort zugutekommt und das gesellschaftliche Miteinander stärkt.


Thalia Rheinbach spendet 250 Euro an Rheinbach liest

v.l.n.r.: Nicole Denke, Sabine Post, Monika Flieger (Vorstand Rheinbach liest e.V.), Christel Engeland und Lena Fleper (Thalia Rheinbach) 

Thalia Rheinbach spendet 250 Euro an Rheinbach liest 

Große Freude bei Thalia Rheinbach und Rheinbach liest e. V.: Die Buchhandlung spendet 250 Euro an den lokalen Leseförderverein. Gesammelt wurden die Spenden durch Einkäufe von Thalias KultClub-Mitgliedern. KultClub ist Thalias eigenes Bonusprogramm, das Rabatte, Gewinnspiele und vieles mehr für seine Mitglieder bereithält. Bei jedem Einkauf eines KultClub-Mitglieds spendet Thalia 10 Cent für die örtliche Leseförderung. Die nächste Spendenperiode hat bereits begonnen und die Rheinbacher hoffen, den Betrag im nächsten Jahr deutlich erhöhen zu können. Daneben engagiert sich die Buchhandlung in weiteren Projekten zur Leseförderung und ist regelmäßig z.B. bei Lesewettbewerben und Aktionen zum Welttag des Buches vertreten. Auch die Verbindung zu Rheinbach liest ist eng, sowohl die Filiale selbst als auch mehrere Mitarbeiterinnen sind Mitglied im Verein. 

Fünfter Jahrestag der Flutkatastrophe: Johanniter-Hochwasserhilfe blickt 2026 auf fünf Jahre Unterstützung zurück

Die Familie Cizmoli aus Euskirchen dankt den Johannitern und allen Unterstützern für die Mithilfe beim Wiederaufbau. Foto: JUH/Erik Heneka 

Fünfter Jahrestag der Flutkatastrophe: Johanniter-Hochwasserhilfe blickt 2026 auf fünf Jahre Unterstützung zurück

Johanniter bleiben verlässlicher Partner im Wiederaufbau und in der psychosozialen Begleitung der Betroffenen


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 ziehen die Johanniter im Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen Bilanz. Was unmittelbar nach der Katastrophe mit lebensrettenden Einsätzen begann, hat sich zu einer langfristigen und nachhaltigen Unterstützung für die betroffenen Menschen entwickelt. Auch heute ist die Johanniter-Hochwasserhilfe weiterhin vor Ort und begleitet die Menschen auf ihrem Weg des Wiederaufbaus und der psychischen Bewältigung der Folgen.

Unmittelbar nach den Überschwemmungen standen die Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe den Betroffenen zur Seite. Mehr als 600 Johanniterinnen und Johanniter aus Nordrhein-Westfalen – viele von ihnen ehrenamtlich – waren über Wochen im Dauereinsatz. Sie retteten Menschenleben, leisteten Erste Hilfe, suchten Vermisste und versorgten Betroffene und Einsatzkräfte. Ergänzend wurden Soforthilfen von bis zu 5.000 Euro pro betroffenem Haushalt ausgezahlt, um die dringendsten Bedarfe zu decken. Allen Helfenden gilt ein besonderer Dank der Johanniter, denn sie leisteten hervorragende Arbeit in der Not.

Hochwasserhilfe heute

Heute befindet sich die Hochwasserhilfe in einer Phase, die weit über den Wiederaufbau hinausgeht. Neben der finanziellen Unterstützung stehen psychosoziale Begleitung,
Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt. Die Johanniter unterstützen Betroffene unter anderem durch soziale und systemische Beratung, begleiten Anträge auf Wiederaufbauhilfen und Einzelfallhilfen, vermitteln Fachberatungen durch Bausachverständige und Rechtsanwälte sowie traumatherapeutische Angebote. Ergänzt wird das Angebot durch Begegnungscafés, Gruppenangebote, mobile und stationäre Kinder- und Jugendarbeit sowie aufsuchende Hilfen, um auch Menschen zu erreichen, die bislang keine Unterstützung in Anspruch genommen haben.

Arbeit und Ergebnisse vor Ort

Die Wirkung dieser Arbeit zeigt sich in beeindruckenden Zahlen. Seit August 2021 konnten mit Angeboten wie dem Spielebus sowie Kinder- und Jugendtreffs mehr als 800 Kinder und Jugendliche erreicht werden. Familienaktionen, Begegnungscafés und weitere Entlastungsangebote verzeichneten in den vergangenen fünf Jahren insgesamt mehr als 13.000 Besucherinnen und Besucher. Durch Informationsstände auf Stadtfesten, Märkten und Gedenkveranstaltungen kamen die Johanniter mit rund 16.000 Menschen ins Gespräch und informierten über bestehende Hilfsangebote. Eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit sorgte dafür, dass die Hochwasserhilfe gezielt auf die Hilfsangebote aufmerksam machen konnte.

Auch finanziell konnten dank der Unterstützung von „Aktion Deutschland Hilft“ umfangreiche Hilfen umgesetzt werden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe NRW hat bis heute rund 20 Millionen Euro Spendengelder erhalten. Noch verbleibenden Mittel dienen unter anderem dem Betrieb der Projektbüros sowie der aufsuchenden Hilfe und sind bis Ende 2027 verplant. Für diese Unterstützung danken die Johanniter allen Spenderinnen und Spendern, sie haben Großartiges mit ihrer Hilfe geleistet.

Im Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen wurden zahlreiche Projekte des Wiederaufbaus unterstützt, darunter Schulhofgestaltungen in Swisttal und Bad Münstereifel, die Übergangshalle in Flerzheim sowie verschiedene Sport- und Infrastrukturprojekte. Die Unterstützung der Johanniter bleibt auch weiterhin notwendig. Allein im Jahr 2025 wurden im Regionalverband rund 2.300 Menschen mit den unterschiedlichen Angeboten erreicht. Im Kreis Euskirchen besuchten die Mitarbeitenden 1.951 Häuser, führten 691 Gespräche und 65 individuelle Beratungstermine durch. Landesweit wurden inzwischen mehr als 8.000 Haushalte aufgesucht und beraten. Daraus resultierten 65 Antragstellungen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass viele Menschen auch fünf Jahre nach der Flut weiterhin Unterstützung benötigen.

Zum Jahrestag der Flut

Anlässlich des fünften Jahrestages laden die Johanniter zu zwei Gedenk- und Informationsveranstaltungen ein. Am 14. Juli 2026 findet ab 15.00 Uhr in den neuen Beratungs- und Begegnungsräumlichkeiten der Johanniter-Hochwasserhilfe in der Odinstraße 17 in Swisttal-Odendorf ein gemeinsames Gedenken statt. Neben einem Impuls der evangelischen Pfarrerin Frau Berg werden die „Wand der Errungenschaften“ sowie die psychosozialen Angebote der Johanniter vorgestellt. Am 15. Juli 2026 präsentieren die Johanniter ihre Arbeit im Rahmen der Gedenkveranstaltung der Gemeinde Swisttal ab 18.30 Uhr in Heimerzheim ebenfalls mit der „Wand der Errungenschaften“ und Informationen zu ihren Hilfsangeboten.

Fünf Jahre nach der Flut bleibt die zentrale Botschaft der Johanniter unverändert: Wir bleiben vor Ort – aus Liebe zum Leben. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Katastrophenhilfe weit über die akute Einsatzphase hinausgeht. Deshalb evaluieren die Johanniter ihre Angebote kontinuierlich und passen sie den aktuellen Bedarfen an. Ziel ist es, die bestehenden Hilfen nachhaltig in den Regionen zu verankern und die Menschen zunehmend zur Selbsthilfe zu befähigen. Gleichzeitig investieren die Johanniter in die Stärkung des Katastrophenschutzes und der Resilienz – unter anderem durch moderne Einsatzmittel, Hochwasserhilfe-Anhänger und geländefähige Fahrzeuge –, um auch zukünftigen Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können.

Freitag, 10. Juli 2026

Wir trauern um Dr. Hermann Meyn

Wir trauern um Dr. Hermann Meyn

✝ 3. Juli 2026

Mit dem Tod von Dr. Hermann Meyn verliert die SPD Rheinbach ein langjährig engagiertes Mitglied.

Von Januar 1977 bis April 1979 war er Vorsitzender unseres Ortsvereins. Mit großem Engagement setzte er sich für die Sozialdemokratie und für die Menschen in Rheinbach ein. Sein Wirken und seine Verbundenheit mit unserer Stadt werden in guter Erinnerung bleiben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

SPD Rheinbach

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinbach: Grundschulprojekte:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinbach: Grundschulprojekte:


In der letzten Sitzung des Ausschuss für Schule, Bildung, Sport ging es um ein Thema, dass uns GRÜNEN besonders wichtig ist. Es standen zwei Bauprojekte von Grundschulen an, nämlich an der katholischen Grundschule KGS St. Martin in der Rheinbacher Kernstadt und der Katholischen Grundschule KGS in Flerzheim. 

Wir halten Bildung für ein bedeutendes Thema unserer Gesellschaft und möchten für die Kinder unserer Stadt möglichst gute Rahmenbedingungen schaffen. Dies ist jedoch deutlich herausfordernder als in den vergangenen Jahren, da sich Rheinbach, wie die meisten Kommunen im Umfeld, in einer finanziell äußerst prekären Situation befindet.  Wir GRÜNE halten Sparen für unumgänglich und tragen die meisten Sparbemühungen auch mit. Innerhalb dieses Spannungsfeldes galt es eine gute Entscheidung für die Kinder zu treffen.

Für beide Schulen wurde jeweils über 2 Alternativen diskutiert, eine Minimalforderung mit erheblichen Einschränkungen und eine mit etwas weniger Einschränkungen. Es spielten Schülerzahlen und der rechtliche Anspruch auf OGS-Betreuung, die daraus resultierenden Raumbedarfe, Neubaugebiete und eine langfristig bedarfsgerechte Schulversorgung eine Rolle. 

Für die KGS St. Martin entschied sich der Ausschuss einstimmig für die etwas großzügigere Variante, da durch geplante Neubaugebiete von steigendenden Schülerzahlen ausgegangen werden kann.  

In Flerzheim hingegen bietet eine Einzügige Schule ausreichende Platzreserven auch für steigende Schülerzahlen. Wir GRÜNE stimmten mit der Mehrheit der Ausschussmitglieder für die kleine Lösung.