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| Foto/Grafik: KI |
40 YEARS AFTER – ABI VPK
„Bildungskleber – Bildung verbindet“
Ehemalige des Vinzenz Pallotti Kollegs demonstrieren anlässlich ihres Jubiläums für bessere Bildungspolitik
Rheinbach, 20. Juni 2026 – Unter dem Motto „Bildungskleber – Bildung verbindet“ veranstalten ehemalige Schüler des Vinzenz Pallotti Kollegs Rheinbach am Samstag, den 20. Juni 2026, eine Demonstration für eine stärkere Priorisierung von Bildung in Deutschland.
Die UNICEF-Studie „Unequal Chances“ vom Mai 2026 zeigt, dass wirtschaftliche Ungleichheit das Wohlbefinden von Kindern stark beeinflusst. Kinder aus einkommensschwachen Familien haben häufiger gesundheitliche Probleme, geringere Lebenszufriedenheit und schlechtere Bildungschancen. Deutschland erreicht im internationalen Vergleich nur Platz 25 von 37 Ländern. Besonders groß sind die Unterschiede bei schulischen Kompetenzen: Nur 46 % der benachteiligten Jugendlichen erreichen Mindeststandards, gegenüber 90 % privilegierter Kinder. Helfen würde hier u.a. mehr Investitionen in Kinder, gezielte Armutsbekämpfung sowie bessere Bildungs- und Unterstützungsangebote.
Dafür wollen die ehemaligen Schüler mehr Öffentlichkeit und Bewusstsein schaffen. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum ihres Abiturs in Rheinbach. Die Teilnehmenden wollen mit ihrer Aktion auf die zentrale Bedeutung guter Bildung für individuelle Lebenswege, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der Demokratie aufmerksam machen.
Die Demonstration beginnt um 11:00 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung am Parkplatz Wasemer Turm in Rheinbach. Anschließend zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt über folgende Strecke:
Martinstraße – Pützstraße – Hauptstraße – Vor dem Voigtstor - Pallottistraße
Die Veranstaltung endet mit einer Abschlusskundgebung inklusive Musik am ehemaligen Schulgelände in der Pallottistraße.
Im Rahmen der Demonstration veröffentlichen die Ehemaligen zudem eine Resolution mit dem Titel: „Resolution anlässlich 40 Jahre Abitur in Rheinbach“„BILDUNGSKLEBER – Bildung verbindet“
Darin ziehen die Unterzeichnenden Bilanz über ihre eigene Schulzeit und formulieren Forderungen an die Bildungspolitik in Bund und Land. Die Resolution richtet sich insbesondere an:
- die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien
- die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller
- den Bundestagsabgeordneten, Norbert Röttgen
- die Landtagsabgeordneten für den Rhein-Sieg-Kreis, Oliver Kraus und Martin Metz
Die Ehemaligen fordern unter anderem:
- mehr Investitionen in Schulen und Bildungseinrichtungen,
- bessere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte,
- mehr Chancengerechtigkeit,
- den Ausbau demokratischer Bildung,
- sowie eine moderne, verlässliche Bildungsinfrastruktur.
In der Resolution heißt es:
„Bildung ist kein Kostenfaktor, sondern die wichtigste Investition in die Zukunft unseres Landes.“
Die Resolution kann auf der Plattform change.org unterstützt werden: https://www.change.org/BILDUNGSKLEBER_Bildung_verbindet
Die Initiatoren betonen, dass gute Bildung nicht nur individuelle Chancen eröffne, sondern auch Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität sichere.
