SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Integration der Rheinfähre Königswinter–Mehlem in den Schienenersatzverkehr
Im Rahmen der Korridorsanierung „Rechter Rhein“ der Deutschen Bahn wird die Rheinfähre zwischen Königswinter und Mehlem vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 in den Schienenersatzverkehr integriert. Fahrgäste mit einem gültigen VRS-Ticket können die Verbindung in diesem Zeitraum kostenlos nutzen. Das Angebot gilt für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende auch ohne zusätzliches Ticket.
Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg begrüßt die Einbindung der Fähre in das Ersatzverkehrskonzept. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Auswirkungen der Bauarbeiten für Pendlerinnen und Pendler abzumildern und eine zusätzliche Möglichkeit schaffen, den Rhein schnell und unkompliziert zu überqueren.
Nils Suchetzki, Kreistagsmitglied aus Königswinter und Vorsitzender des Planungs- und Verkehrsausschusses, erklärt hierzu: „Die Integration der Fähre ist eine sinnvolle und praktische Ergänzung des Ersatzverkehrs. Gerade in einer Phase, in der viele Menschen durch die umfangreichen Bauarbeiten mit Einschränkungen rechnen müssen, sind zusätzliche Mobilitätsangebote wichtig. Die Verbindung wird Pendlerinnen und Pendlern helfen, bestehende Zugverbindungen am Bahnhof Mehlem und in Königswinter einfacher zu erreichen.“
Zugleich verweist Suchetzki darauf, dass sich bereits frühzeitig für diesen Schritt eingesetzt wurde: „Die SPD-Kreistagsfraktion hatte mit einer Anfrage bereits für die Einbindung der Fähre geworben. Wir begrüßen, dass diese Möglichkeit nun aufgegriffen wird und dass so eine Verknüpfung verschiedener Verkehrsangebote konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort schafft. Grundsätzlich können wir uns auch die dauerhafte Integration der Fähren in den Rheinland-Tarif vorstellen.“
Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion kann die Maßnahme zudem über die aktuelle Bauphase hinaus wichtige Erkenntnisse liefern. Die bessere Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger wird künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Projekte wie dieses bieten die Möglichkeit zu prüfen, wie bestehende Mobilitätsangebote sinnvoll miteinander verbunden und weiterentwickelt werden können.
