Biomedizinische Forschung der H-BRS bei der Bonner Wissenschaftsnacht am 21. und 22. Mai
Mit dem Blick nach vorne unter dem Motto „Diagnose: Zukunft“ bezieht sich die 15. Bonner Wissenschaftsnacht am Donnerstag, 21. Mai, und Freitag, 22. Mai, zugleich auf das Motto des Wissenschaftsjahres 2026, das „Medizin der Zukunft“ lautet. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) wird aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zu zentralen Fragen der Medizin und Gesundheit der Zukunft geforscht. Bei der Wissenschaftsnacht stellt das Institut für funktionale Gen-Analytik (IFGA) der H-BRS der Öffentlichkeit seine biomedizinische Forschung vor.
Die Wissenschaftler:innen des IFGA sind an beiden Tagen in Zelt 12 in der „Zeltstadt des Wissens“ auf dem Münsterplatz zu finden. Geöffnet ist diese am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 9 bis 18 Uhr, und am Freitag, 22. Mai 2026, von 9 bis 23 Uhr. Insgesamt beteiligen sich 27 Institutionen an der Bonner Wissenschaftsnacht.
Darüber hinaus geben vier Forschende des IFGA bei Vorträgen am Freitag, 22. Mai 2026, Einblicke in ihre Arbeit. Alle Vorträge sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden. Die Vorträge im Einzelnen:
- 18 bis 19 Uhr: Professorin Mirle Schemionek-Reinders: „Heute lernen, Krebs morgen besser zu behandeln“; Ort: Haus der Bildung, Raum 1.56 (1.OG), Mülheimer Platz 1
- 18 bis 19 Uhr: Professor Jörn Oliver Sass: „Biomedizinische Forschung: Angeborene Stoffwechselstörungen“; Ort: Haus der Bildung, Saal (1.OG), Mülheimer Platz 1
- 20 bis 20.45 Uhr: Dr. Oliver Rauh: „Elektrizität im Körper“ – Vortrag zur Ionenkanalforschung; Ort: Haus der Bildung, Raum 1.56 (1.OG), Mülheimer Platz 1
- 21 bis 21.45 Uhr: Professor Oskar Schnappauf: „DNA-Detektive“ – Vortrag zur spannenden Welt der medizinischen Genetik; Ort: Haus der Bildung, Saal (1. OG), Mülheimer Platz 1
Das Institut für funktionale Gen-Analytik (IFGA) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Humangenetik, Molekularbiologie, Strukturbiologie, Biochemie und Bioinformatik untersuchen die molekularen Grundlagen seltener und häufiger Erkrankungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Genen, Proteinen und zellulären Prozessen, die bei seltenen erblichen Erkrankungen eine Rolle spielen, darunter Stoffwechselstörungen, autoinflammatorische Erkrankungen und weitere monogene Krankheitsbilder. Ziel ist es, biologische Mechanismen besser zu verstehen und neue Ansätze für Diagnostik und Therapie zu entwickeln.
Hintergrund:
Die Wissenschaftsnacht wird von der Stabsstelle Wissenschaft im Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn in enger Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreis Ahrweilers und der Universität Bonn veranstaltet. Weitere Informationen gibt es unter https://www.bonn.de/wissenschaftsnacht2026
