Mittwoch, 6. Mai 2026

Bericht: Bezirksvorrunde im Schulfußball (WK IV Mädchen)

von links: Greta Mosel, Jule Glössner, Josephine Oneis, Marlene Tölle, Safia Tazouagh, Ida Marie Gabriel, Jian Al Ali, Emely Sophie Heuser, Talya Yousfan Aldali und   Basma Dalil Harnouni

Bericht: Bezirksvorrunde im Schulfußball (WK IV Mädchen)


Am 30. April 2026 trat die Mädchenmannschaft der Gesamtschule Rheinbach in der Bezirksvorrunde der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2014–2016) gegen die Gesamtschule Waldbröl an.  

In den vorgeschalteten Technikübungen überzeugten die Spielerinnen auf ganzer Linie: Sowohl in der Dribbling-, der Pass- als auch in der Torschussübung konnte sich die Gesamtschule Rheinbach gegen die Gesamtschule Waldbröl durchsetzen. Insbesondere zeigten alle zehn Schülerinnen einen zielgenauen Torschuss. Diese starke Teamleistung wurde direkt belohnt – mit einer 1:0-Führung ging es in die Partie.
Und auch im Spiel knüpften die Rheinbacherinnen nahtlos an ihre Form an. Bereits früh erhöhte Greta mit einem kraftvollen Rechtsschuss auf 2:0. Kurz darauf baute Josy die Führung weiter aus und traf zum 3:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte setzte das Team seine Dominanz fort. Besonders Safia, die in der Offensive eingewechselt wurde, sorgte für Begeisterung: Mit einem lupenreinen Hattrick stellte sie auf 6:0 und krönte damit ihre starke Leistung. Zwar gelang der Gesamtschule Waldbröhl im Anschluss der Treffer zum 6:1, doch Rheinbach ließ sich davon nicht beirren.

Ein weiterer Höhepunkt folgte wenig später: Nach einem sehenswerten Spielzug über die linke Seite, einer klugen Verlagerung nach rechts und einem präzisen Abschluss erzielte Safia ihren vierten Treffer zum 7:1. Die Gegnerinnen kamen zwar noch einmal mit einem schönen Volleyschuss zum 7:2 heran, doch am verdienten Endstand änderte das nichts mehr.

Mit einem überzeugenden 7:2-Sieg beendet die Gesamtschule Rheinbach die Bezirksvorrunde. Neben der sportlichen Leistung stand vor allem der faire Umgang miteinander im Vordergrund – beide Teams begegneten sich mit großem Respekt und Einsatzfreude.

Die Mannschaft aus Rheinbach kann stolz auf ihre Leistung sein und blickt nun voller Vorfreude auf die kommende Finalrunde der Bezirksmeisterschaft.
 

Zu Gast bei Konrad Adenauer

Zu Gast bei Konrad Adenauer


Rheinbach – Zu seinem 150. Geburtstag am 5. Januar 2026 wurde an Konrad Adenauer, den ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, auf vielfältige Weise erinnert. Die VHS Voreifel besucht anlässlich des Jubiläums-Jahres am Freitag, 29.05.2026, 15.30 Uhr die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 8c, 53604 Bad Honnef-Rhöndorf.

Der Besuch beginnt mit einer Führung durch das ehemalige Wohnhaus und den Garten des „Alten“, wie der Bundeskanzler auch liebevoll genannt wurde. Dabei werden u. a. einige der original erhaltenen Wohnräume zu sehen sein und der Blick auch auf den Vater und vielfachen Großvater Adenauer gelenkt. Der Rundgang wird fachkundig durch eine/n Mitarbeiter/in der Stiftung begleitet.

Vorher besteht die Möglichkeit, die selbsterklärende Dauerausstellung "Konrad Adenauer 1876 - 1967. Rheinländer, Deutscher, Europäer" auf eigene Faust kostenlos zu erkunden. 

Weitere Infos über Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

Aufstellen des Königs- und des Rummelsbaumes nach alter Tradition


Aufstellen des Königs- und des Rummelsbaumes nach alter Tradition

Der JGV Oberdrees braucht keine technischen Hilfsmittel


Die Tradition des Aufstellens der Maibäume in der Nacht zum 1. Mai und das Aufstellen des Maikönigsbaumes und dem Dorfmaibaumes sind gerade auch im sehr lebendigen Oberdrees seit vielen Jahrzehnten gepflegt.

Die Besonderheit ist, dass die beiden großen Tannen, die für die Maikönigin und für diejenigen, die aus der Maiversteigerung ohne Mailehen hervorgegangen sind, in Oberdrees schon seit Menschengedenken nur mit Hilfe von Holzleitern und Seilen aufgestellt werden.

Diese besondere Technik bedarf einer guten Vorbereitung und Logistik. Für die Aufnahme des Baumes muss der Maikönig ein mindesten 2 m tiefes Loch für die sichere Aufnahme des Baumes graben. Die jahrelange Erfahrung von Christian Schwark und die richtige Technik trotzten dem böigen Wind es gelang dem JGV in Teamarbeit eine sichere Aufstellung der Königsbaumes.

In diesem Jahr konnte der Maikönigsbaum nicht unmittelbar vor dem Haus der Maikönigin aufgestellt werden. Man konnte auf eine angrenzende Wiese ausweichen, die sich vor Beginn des Baumaufstellens schnell mit vielen Schaulustigen füllte.

Nachdem der Königsbaum stand, wanderte die ganze Gesellschaft zur Dorfmitte, wo auf dem Platz für dem Feuerwehrgerätehaus bei der Sanierung des Vorplatzes nach der Flut für die jährliche Aufnahme des Dorfbaumes bereits Schachtringe in den Boden eingelassen wurde. Auch hier war der Zustrom der Bevölkerung an dieser Traditionsveranstaltung sehr groß. Andy Ollhoff und Peter Eich vom Ortsausschuss hatte alle Hände voll zu tun, die Schaulustigen gegen eine kleine Spende mit Getränken zu versorgen.

Das diesjährige Maikönigspaar, Luise Daufenbach und Maikönig und Präsident Jan Lukas Schulz tanzten zum Abschluss der Veranstaltung unter der JGV-Fahne und freuen sich, den Verein auf den kommenden Veranstaltungen repräsentieren zu dürfen.

Die Festtermine des JGV Oberdrees sind der Krönungsball und Tanz in den Mai am Mittwoch, den 13.05.2026, das Vatertagsfest auf dem alten Schulhof am 14.05.2026 ab 10.00 Uhr und das Junggesellenfest mit Umzug um 14.00 Uhr am 16.05.2026. 



Bürgerfahrt in die römische Provence



Bürgerfahrt in die römische Provence


45 Mitglieder des Partnerschaftsvereins Rheinbach besuchten ihre Partnerstadt Villeneuve lez Avignon. Die Stadt liegt im Süden Frankreichs am Ufer der Rhône, direkt gegenüber von Avignon.

Seit fast 60 Jahren pflegen die Partnerschaftsvereine beider Städte die persönlichen Begegnungen ihrer Bürger durch gegenseitige Besuche.

Diesmal hatten die Gastgeber ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm zum Thema „Römer in der Provence“ zusammengestellt. Es bot sowohl Gelegenheiten zum persönlichen Austausch als auch zum Kennenlernen der schönen Landschaften bei den gemeinsamen Exkursionen in die Region.

Zu den touristischen Highlights gehörten Besuche in Nîmes mit der Arena und dem weltberühmten Museum „Musée de la Romanité“. In Uzès, einer ehemaligen römischen Anlage und Sitz des alten Geschlechts der Herzöge, erkundeten die Besucher die pittoreske Altstadt. Vaison-la-Romaine mit seinen großen römischen Ausgrabungen und dem Amphitheater bildete den Abschluss der Ausflüge.

Zur Tradition bei jedem Besuch in der Partnerstadt Villeneuve gehört der Besuch des typischen provenzalischen Markts und anschließend der Empfang im Rathaus. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen kauften die Rheinbacher viele typische Produkte wie Kräuter, Honig, Lavendel ein.

Bürgermeisterin Pascale Bories empfing die französischen und deutschen Gäste im großen Saal des Rathauses von Villeneuve lez Avignon.

In ihrer Begrüßungsrede lud Pascale Bories die Besucher aus Rheinbach bereits zur Feier des 60-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im Jahr 2028 nach Villeneuve lez Avignon ein. Dies ein Ausdruck, welche Bedeutung auch die französische Partnerstadt der Städtepartnerschaft zumisst.

Beim typisch französischen gemeinsamen Abendessen lernten Franzosen und Gäste ein selbstgeschriebenes Lied über Rheinbach und Villeneuve kennen, das die Verbundenheit der Menschen beider Städte besingt.

Eine Einladung zu einem Chorkonzert am Ort beendete den Aufenthalt.

Der familiäre Rahmen dieses Konzerts verdeutlichte den Kern der Städtepartnerschaft: die persönliche Begegnung von Menschen in ihrem Lebensumfeld.

 Informationen über die Aktivitäten der Partnerschaftsvereinigung finden Sie unter: https://www.villeneuve-rheinbach.de/   
 

Entspannt und bewegt mit der VHS Voreifel

Entspannt und bewegt mit der VHS Voreifel


Rheinbach – Den Juni beginnt die VHS Voreifel mit zwei neuen Gesundheitskursen. Wer wieder „Mehr Bewegung in den Alltag bringen“ will, kann dies ab Dienstag, 2.6.26, 17.30 Uhr in der Rheinbacher Kita Rasselbande, Koblenzer Straße 6b tun. An vier Terminen führt die Dozentin für jeweils eine Stunde die Teilnehmenden langsam wieder mit sanften Übungen an das Thema Bewegung heran. Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die schon länger keinen Sport mehr getrieben haben, aber gerne wieder aktiv werden wollen.

Wer zu viel Hektik und Stress in seinem Leben hat, kann ab Mittwoch, 10.06.26, 18.30 Uhr in einem Entspannungskurs der VHS „runter“ kommen. In der Meckenheimer Kita Sonnengarten, Baumschulenweg 17 lernen die Teilnehmenden verschiedene Entspannungstechniken kennen. An sechs Terminen gibt es die Gelegenheit, die passende Technik von der Progressiven Muskelentspannung bis hin zum Autogenen Training auszuprobieren.

Weitere Infos über Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

Altenhilfe Rheinbach: Busfahrt nach Roermond

Altenhilfe Rheinbach: Busfahrt nach Roermond


Wir laden am 09.06.2026 zur Busfahrt nach Roermond ein.  Wir wollen unter anderem eine kleine Schiffstour unternehmen. Diese ist nicht im Preis Inbegriffen. Wer nicht möchte, muss nicht! Sollte jemand finanzielle Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Wir treffen uns um 10.00 Uhr zur Abfahrt am Bahnhof in Rheinbach. Rückfahrt ca um 18.00 Uhr in Roermond. Mitglieder zahlen 45 Euro/ Nichtmitglieder 55 Euro.

Wir freuen uns über eine rechtzeitige Anmeldung. Am 12.5. kann gern während des Stammtisches bar im Kumar bezahlt werden.  Sie sollten sich jedoch bis zum 02.06. telefonisch zwischen 14.30 und 16.00Uhr anmelden. An allen anderen Tagen Ebenfalls gern per Mail oder Whatsup dann erhalten sie auch die gültige Bankverbindung. (Info@Altenhilfe-rheinbach.de, Tel: 0176-61322916) Eine Zahlung im Bus, ist nicht möglich!  

Dienstag, 5. Mai 2026

Jetzt mitmachen: Stadt Rheinbach und Westenergie suchen die LokalStars 2026

Jetzt mitmachen: Stadt Rheinbach und Westenergie suchen die LokalStars 2026

• Neuer Preis für nachhaltiges Engagement – Bewerbung bis Ende Mai
• Gewinnerprojekt erhält 500 Euro Preisgeld


Rheinbach, 4. Mai 2026. Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die mit ihren Ideen das Leben vor Ort besser machen. Mit dem neuen LokalStars-Award würdigen die Stadt Rheinbach und Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die die Kommune lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger gestalten. Initiatorinnen und Initiatoren, die sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde Natur einsetzen, können sich bis Ende Mai 2026 bewerben.

„Bei uns vor Ort setzen sich zahlreiche Menschen für eine lebenswerte Zukunft ein. In Zusammenarbeit mit Westenergie geben wir diesem Engagement Sichtbarkeit und stellen die vielfältigen, nachhaltigen Ideen der LokalStars in den Mittelpunkt“, sagte Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister von Rheinbach.

Projektverantwortliche – ob Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen – können sich bis zum 31. Mai 2026 unter lokalstars.westenergie.de bewerben.

Susen Griemens, Projektleitung Westenergie LokalStars, betonte: „Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen und Verantwortung übernehmen. Mit den LokalStars möchten wir nachhaltige Projekte sichtbar machen und auszeichnen.”

Institutionen, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen können sich bis zum 31. Mai 2026 für den Award Westenergie LokalStars bewerben.

Ablauf und Preisvergabe Westenergie LokalStars

Nach einem digitalen Bürgervoting wählt eine Jury aus den drei beliebtesten Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner können sich zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich bis zu 5.000 Euro Preisgeld.

Nachhaltigkeit gewinnt. Gemeinsam für die Region

Die Westenergie engagiert sich gemeinsam mit ihren Partnerkommunen für nachhaltige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Umwelt. Mit Initiativen wie den Westenergie LokalStars setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit. Das Ziel: Gemeinsam die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Weitere Informationen: www.lokalstars.westenergie.de

Buch über Obdachlosigkeit: Katharina Mayer „Zu Gast auf dem Sofa“

Buch über Obdachlosigkeit: Katharina Mayer „Zu Gast auf dem Sofa“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Montag, 11. Mai, 17.30 Uhr


Die Düsseldorfer Fotografin und Kunstprofessorin Katharina Mayer stellt am Montag, 11. Mai 2026, 17.30 Uhr, in der Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Sankt Augustin ihr Buch „Zuhause ist mehr als ein Ort - Housing first und die Überwindung der Obdachlosigkeit im Kontext der Straßenzeitung fiftyfifty“ vor. Einige Passagen des Buchs liest Sandra Martini, Schriftstellerin und Verkäuferin der Straßenzeitung. Zugleich wird eine Fotoausstellung mit Werken von Katharina Mayer eröffnet. Die Bilder werden an den Wänden neben dem Eingang zur Hochschul- und Kreisbibliothek präsentiert.

Katharina Mayer ist seit zehn Jahren Vorsitzende von fiftyfifty Düsseldorf, einem Verein zur Unterstützung von Obdachlosen in Düsseldorf. Ihr Buch „Zuhause ist mehr als ein Ort" entstand gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Vereins, Hubert Ostendorf. Bilder, Texte, Zitate und Portraits zeigen das Leben auf der Straße. Zudem gibt es Berichte über Projekte, die Obdachlosigkeit erfolgreich bekämpfen. Die Autorin lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie ist Fotografin und seit 2012 Professorin im Fachbereich Kunst & Design an der University of Europe in Berlin. Mayer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien im Bereich Fotografie und Film.

Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin. Das Publikum darf sich auf eine sehr persönliche Atmosphäre und die Gelegenheit zum Gespräch mit der Autorin freuen. Remi Maier-Rigaud, Professor für Sozialpolitik an der H-BRS, moderiert den Abend. Hochschulpräsidentin Marion Halfmann eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Die Lesung findet am Montag, 11. Mai 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, Grantham-Allee 20, statt, Beginn ist um 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-680 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung). 

Mit der Trauer nicht allein

Mit der Trauer nicht allein 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai, 15-17 Uhr 


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. 

Im nächsten Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai, 15-17 Uhr, Kaminzimmer Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, besteht die Möglichkeit, sich in verständnisvoller und vertraulicher Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen oder einfach nur zuzuhören. Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. 

Vor der Einrichtung gibt es bei Bedarf auch 2 Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Weitere Parkplätze befinden sich in fußläufiger Nähe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Rund 200 Gäste bei Infoabend zum Swistbach in Rheinbach

Großes Interesse am Hochwasserschutz:

Rund 200 Gäste bei Infoabend zum Swistbach in Rheinbach

  • Bezirksregierung Köln stellt neue Berechnungen zum Überschwemmungsgebiet vor
  • Vertreter aus Meckenheim und Swisttal sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Austausch
  • Überarbeiteter Verordnungsentwurf ermöglicht erneute Beteiligung der Betroffenen

Rund 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten am 29. April 2026 der Einladung der Bezirksregierung Köln und der Stadt Rheinbach zu einer Informationsveranstaltung in der Mensa der Gesamtschule Rheinbach. Neben der breiten Öffentlichkeit waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Meckenheim sowie der Gemeinden Swisttal und Weilerswist und der Politik unter den Gästen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der aktuelle Stand des Verfahrens zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes des Swistbachs und seiner Nebengewässer. Die Bezirksregierung Köln erläuterte, dass im bisherigen Verfahren der Verordnungsentwurf sowie entsprechende Karten öffentlich ausgelegt worden waren und daraufhin zahlreiche Einwendungen aus der Bürgerschaft, von Kommunen und weiteren Beteiligten eingegangen sind.

Diese Hinweise wurden im Anschluss umfassend geprüft und führten zu detaillierten Neuberechnungen. Dabei stellte sich heraus, dass einige der ursprünglich ausgewiesenen Flächen künftig nicht mehr als überschwemmungsgefährdet gelten.

Gleichzeitig wurden jedoch neue Bereiche identifiziert, die nun in das Überschwemmungsgebiet aufgenommen werden müssen.

Die Fachleute der Bezirksregierung stellten die aktualisierten Berechnungen sowie die zugrundeliegenden Daten und Methoden vor und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Ergänzend präsentierte die Stadt Rheinbach ihre Starkregengefahrenkarten und gab Einblicke in die lokalen Vorsorgemaßnahmen.

Auch Torsten Bölinger, Technischer Beigeordneter der Stadt Rheinbach, gab bereitwillig Auskunft zu bereits erfolgten sowie geplanten Maßnahmen und stand den Anwesenden kompetent Rede und Antwort.

Aufgrund der veränderten Flächenkulisse wird das Verfahren zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes für die neu hinzugekommenen Bereiche fortgeführt und ergänzt. Ein überarbeiteter Verordnungsentwurf soll zusammen mit aktualisierten Karten erneut öffentlich ausgelegt werden. Betroffene erhalten in diesem Zuge nochmals die Gelegenheit, Stellungnahmen abzugeben.

Die vorgestellten Überschwemmungskarten werden in Kürze auch online über das Fachinformationssystem „ELWAS-Web“ des Landes Nordrhein-Westfalen unter
https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/index.xhtml einsehbar sein.

Die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse unterstrichen die Bedeutung des Themas für die Region sowie den Wunsch nach transparenter Information und Mitwirkung. 

Fotos: Stadt Rheinbach