Montag, 26. Januar 2026

SPD-Fraktion Rheinbach: Wärmeplanung realistisch und umsetzbar weiterentwickeln

SPD-Fraktion Rheinbach: Wärmeplanung realistisch und umsetzbar weiterentwickeln


Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach bringt zur Beratung der Kommunalen Wärmeplanung im Ausschuss für Umwelt und Mobilität gezielte Änderungsanträge ein. Ziel ist es, die Wärmeplanung stärker auf realistische, umsetzbare und kurzfristig wirksame Maßnahmen auszurichten.

„Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges strategisches Instrument für den Klimaschutz vor Ort. Sie darf aber keine Erwartungen wecken, die sich absehbar nicht einlösen lassen“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. Vor diesem Hintergrund sieht die SPD-Fraktion insbesondere den im Zielszenario genannten sehr hohen Anteil von 43 Prozent Fernwärme kritisch.

Zentrale Wärmenetze seien grundsätzlich sinnvoll, könnten in Rheinbach jedoch realistischerweise nur in klar abgegrenzten Bereichen umgesetzt werden. „Ein pauschal hoher Zielwert für das gesamte Stadtgebiet birgt die Gefahr, dass private Hauseigentümer notwendige Investitionen – etwa in Wärmepumpen – aufschieben, weil sie auf einen späteren Anschluss an ein Wärmenetz hoffen“, so Arne Ritter weiter. Zudem seien Planung, Investorensuche und Umsetzung umfangreicher Wärmenetze mit erheblichem organisatorischem und finanziellem Aufwand für die Stadt verbunden.

Die SPD-Fraktion schlägt daher vor, die Wärmenetzplanung konsequent auf die bereits identifizierten Prüfgebiete – insbesondere den Bereich rund um das Schwimmbad Monte Mare sowie auf Neubaugebiete – zu konzentrieren und den gesamtstädtischen Zielwert entsprechend zu reduzieren.

Ein weiterer Änderungsantrag betrifft die künftige Infrastrukturprüfung. „Im Rahmen der Wärmeplanung wurde deutlich, dass die langfristige Verfügbarkeit von Gasen und insbesondere von grünem Wasserstoff sehr unsicher ist“, erläutert Norbert Schenkel, SPD-Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität. „Vor diesem Hintergrund halten wir es für sachgerecht, die Prüfungen auf die Strominfrastruktur zu konzentrieren. Hier bestehen heute die verlässlichsten Perspektiven für eine klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung.“

Die SPD-Fraktion betont, dass ihre Änderungsanträge keine Abkehr von den Klimazielen darstellen. „Im Gegenteil“, so Arne Ritter abschließend, „wir wollen die Wärmewende in Rheinbach so gestalten, dass sie verständlich, finanzierbar und tatsächlich umsetzbar ist. Dafür braucht es klare Prioritäten und realistische Annahmen.“ 

Humanitäre Lage in der Ukraine dramatisch

Humanitäre Lage in der Ukraine dramatisch

Meckenheim hilft e. V. startet am 18. Februar 2026 weiteren Hilfstransport und ruft dringend zu Spenden auf

Die Situation in der Ukraine hat sich in den vergangenen Wochen erneut deutlich verschärft. Durch anhaltende und gezielte Angriffe auf die zivile Energie- und Versorgungsinfrastruktur sind weite Teile des Landes von massiven Stromausfällen betroffen. In vielen Regionen fehlt es nicht nur an Elektrizität, sondern auch an Heizung, warmem Wasser und grundlegender Versorgungssicherheit. Besonders in den Wintermonaten stellt dies eine akute Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar – für Kinder, ältere Menschen und kranke Personen gleichermaßen.

Allein in der Hauptstadt Kyjiw waren zeitweise über eine Million Menschen ohne stabile Stromversorgung. Auch zahlreiche weitere Regionen sind betroffen. Krankenhäuser, Feuerwehren, Rettungsdienste und kommunale Einrichtungen arbeiten unter extrem erschwerten Bedingungen. Notstrom, mobile Heiztechnik und funktionierende Einsatzfahrzeuge sind vielerorts überlebenswichtig.

Vor diesem Hintergrund plant der Verein Meckenheim hilft e. V. einen weiteren großen Hilfstransport in die Ukraine, der am 18. Februar 2026 starten wird. Ziel des Transports ist es, gezielt den ukrainischen Zivilschutz, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie kommunale Einrichtungen mit dringend benötigter Technik und Fahrzeugen zu unterstützen.

Schwerpunkt des Hilfstransports

Der bevorstehende Hilfstransport konzentriert sich insbesondere auf die Bereitstellung von:

  • Notstromaggregaten (mobil und stationär)
  • Mobilen Heizungen, Heizgeräten und Heizkanonen
  • Technischer Ausrüstung für Krisen- und Notfalllagen
  •  Feuerwehrfahrzeugen (z. B. Löschfahrzeuge, Einsatzleitfahrzeuge)
  • Rettungswagen und Krankentransportfahrzeugen
  • Kommunalfahrzeugen (z. B. Transporter, Gerätewagen, Pick-ups)

Viele dieser Fahrzeuge und Geräte werden in der Ukraine unmittelbar eingesetzt, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, Brände zu bekämpfen, Menschen medizinisch zu versorgen und kritische Infrastruktur notdürftig aufrechtzuerhalten.

„Der Winter trifft die Ukraine in einer Phase, in der die Energieversorgung gezielt angegriffen wird. Ohne Strom, ohne Wärme und ohne Licht wird der Alltag für viele Menschen zur existenziellen Herausforderung. Genau hier setzt unsere Hilfe an – konkret, praktisch und direkt vor Ort.“ so Stefan Pohl – Meckenheim hilft e. V.

Spenden dringend benötigt

Um den Hilfstransport am 18. Februar 2026 realisieren zu können, ist der Verein dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Geldspenden werden benötigt für:

  • Transport- und Logistikkosten
  • Treibstoff und Maut
  • Fahrzeugüberführungen
  • Ersatzteile, Wartung und Vorbereitung der Fahrzeuge
  • Beschaffung zusätzlicher technischer Ausrüstung

Die Bankverbindung für Geldspenden: DE05 3705 0299 0072 0053 63 KSK Köln Kontoinhaber: Meckenheim hilft e.V.

Spenden werden vollständig und transparent für humanitäre Zwecke eingesetzt. Selbstverständlich stellt der Verein auf Wunsch Spendenquittungen aus.

Sachspenden & Fahrzeuge willkommen

Neben Geldspenden bittet Meckenheim hilft e. V. ausdrücklich auch um Sachspenden sowie um die Bereitstellung von Fahrzeugen. Feuerwehren, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen, die entsprechende Technik oder Fahrzeuge abgeben können, leisten einen direkten und nachhaltigen Beitrag zur Hilfe vor Ort. 

Feierabend-Marktmusik in Rheinbach


Feierabend-Marktmusik in Rheinbach

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Wenn der beliebte Rheinbacher Feierabendmarkt, der jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr neben der Pfarrkirche stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut, langsam zur Ruhe kommt und der Abend sich über die Stadt legt, öffnen sich die Türen der Pfarrkirche St. Martin für eine besondere Auszeit. Lassen Sie den Tag mit einer halben Stunde stimmungsvoller Orgelmusik ausklingen – mal sanft und träumerisch, mal warm und volltönend, immer passend zur Atmosphäre des Abends.

Ankommen, innehalten, genießen – die perfekte musikalische Begleitung, um den Feierabend harmonisch zu beginnen.

Am Donnerstag, den 5. Februar 2026 widmet sich Kantor Simon Botschen thematisch der im Rheinland wichtigen fünften Jahreszeit. So erklingen auf der Rieger-Orgel Werke verschiedenen Stile unter dem Motto „Die heitere Orgel“. Der Beginn der Feierabend-Marktmusik ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten.

Bereits im Vorfeld ein herzliches Dankeschön für Ihr zahlreiches Interesse, den Besuch der Veranstaltung, die damit verbundene Berichterstattung und somit Ihre Unterstützung unserer wichtigen kulturellen Arbeit. Für Rückfragen melden Sie sich bitte unter den angegebenem Kontaktdaten. 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

SPD-Fraktion Rheinbach stimmt Bau-Turbo zu

SPD-Fraktion Rheinbach stimmt Bau-Turbo zu

Wohnungsbau und zentrale Infrastruktur konsequent voranbringen


Die SPD-Fraktion Rheinbach hat im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen dem von der Verwaltung vorgelegten Grundsatzbeschluss zur Anwendung des sogenannten „Bau-Turbos“ zugestimmt. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und damit dringend benötigten Wohnraum schneller zu schaffen.

„Der Wohnraummangel ist auch in Rheinbach Realität. Deshalb ist es richtig und notwendig, alle rechtlich möglichen Instrumente zu nutzen, um den Wohnungsbau spürbar zu beschleunigen“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. „Der Bau-Turbo kann ein wirksames Mittel sein – entscheidend ist, dass er zielgerichtet eingesetzt wird und tatsächlich neue Wohnungen entstehen.“

Besonders begrüßt die SPD-Fraktion, dass das Projekt Weilerfeld II weiterhin mit Priorität 1 in der Stadtverwaltung bearbeitet wird. Diese Priorisierung wurde im Ausschuss erneut ausdrücklich bestätigt. Die SPD hat sich klar dafür ausgesprochen, an dieser hohen Priorität festzuhalten, um das Vorhaben zügig weiterzuentwickeln und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

„Dass das Weilerfeld II weiterhin ganz oben auf der Agenda steht, ist ein wichtiges Signal für Rheinbach“, so Arne Ritter weiter. „Gerade bei solchen zentralen Wohnbauprojekten erwarten wir, dass vorhandene Beschleunigungsmöglichkeiten konsequent genutzt werden. Wohnungsbau muss eine der zentralen Prioritäten unserer Stadt bleiben.“

Neben dem Thema Wohnungsbau wurden in der Sitzung auch die Planungen für die neue Feuerwache im Gewerbegebiet Wolbersacker vorgestellt. Mit der Präsentation der Varianten kann die Projektplanung nun in die nächste Phase eintreten. Voraussetzung hierfür war ein grundsätzlicher Beschluss, mit welcher Variante die weitere Planung fortgeführt werden soll. Die SPD-Fraktion hat dem Vorschlag der Stadtverwaltung zugestimmt, insbesondere auch mit Blick auf die dargestellten Einsparpotenziale und eine wirtschaftlich verantwortbare Umsetzung.

Im Zusammenhang mit der weiteren Stadtentwicklung weist die SPD zudem auf die positiven Standortaspekte der räumlichen Nähe zwischen dem Entwicklungsgebiet Weilerfeld II und der geplanten neuen Feuerwache hin.

„Ein neues Wohngebiet in unmittelbarer Nähe zur geplanten Feuerwache kann insgesamt an Attraktivität gewinnen – insbesondere für Menschen, die sich bei der Feuerwehr engagieren“, erklärt Timo Janitschke, SPD-Ratsherr. „Kurze Wege, eine gute Erreichbarkeit der Feuerwache können bei der Wohnortwahl ein praktischer Vorteil sein.“

Für die SPD-Fraktion ist klar: Wohnungsbau und eine leistungsfähige öffentliche Infrastruktur müssen gemeinsam gedacht werden. Beides sind zentrale Zukunftsaufgaben für Rheinbach, die entschlossen, verantwortungsvoll und mit klaren Prioritäten angegangen werden müssen. 

Donnerstag, 22. Januar 2026

Kinderball „Manege frei“ am 24. Januar 2026 in der Stadthalle Rheinbach


Kinderball „Manege frei“ am 24. Januar 2026 in der Stadthalle Rheinbach


Rheinbach – Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. lädt am Samstag, 24. Januar 2026, zum Kinderball unter dem Motto „Manege frei“ in die Stadthalle Rheinbach ein.

Der Einlass beginnt um 13:00 Uhr, der offizielle Start ist um 14:11 Uhr. Die Stadthalle wird dafür schön geschmückt, und die Kinder und Jugendlichen erwartet ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Musik, Spielen und Unterhaltung. Der Eintritt ist frei, sodass Familien gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag verbringen können.

Ein besonderes Highlight sind die Auftritte der Stadtsoldatenkinder sowie des Mädchen Dreigestirns mit Prinzessin Morrigan I., Bäuerin Lina I. und Jungfrau Leana I.. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste auf weitere Programmpunkte freuen, unter anderem mit der KG Fidele Burggrafen Bad Godesberg e.V. 1937, dem Ballonkünstler Oh Larry, der KG Erfttal 1958 e.V. sowie der KG Odendorf 1925 e.V..

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Angeboten werden unter anderem Kuchen, Würstchen und Waffeln sowie Softgetränke. Eine Hüpfburg steht für die Kinder bereit, ebenso gehört eine Kostümprämierung zum Ablauf.

Willkommen ist jeder – ob kostümiert oder nicht. Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. freut sich auf viele Gäste, um dem Mädchen-Dreigestirn einen unvergesslichen Tag zu bescheren und gemeinsam einen schönen Kinderball zu feiern.Foto1: Verena Dienst überreicht Stefan Rosemann das Veranstaltungsplakat.

Foto2: An einer Übungspuppe trainieren Verena Dienst und Bürgermeister Rosemann die Herz-Lungen-Wiederbelebung: mit Herzdruckmassage und der Atemspende.
 

Blaulicht, Puls und Teamgeist

Verena Dienst übergibt Bürgermeister Stefan Rosemann das Veranstaltungsplakat und übt die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit ihm. Fotos: Natalie Brincks

Blaulicht, Puls und Teamgeist

Der „Tag der Johanniter 2026“ bringt landesweiten Erste-Hilfe-Wettkampf von ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johannitern nach Siegburg. Bürgermeister Rosemann übernimmt die Schirmherrschaft


Siegburg – Vom 5. bis 7. Juni 2026 findet in Siegburg in der Öffentlichkeit der „Tag der Johanniter 2026“ statt. Das ist ein vom Johanniter-Landesverband NRW ausgerichteter großer Wettkampf in Erster Hilfe. Dabei messen sich Johanniter aus ganz NRW miteinander. Matthias Cramer, Landesvorstand NRW: „Mit dem Tag der Johanniter senden wir ein starkes Signal: Unsere Werte und deren Bedarf – Hilfe, Nächstenliebe und Verantwortung – sind aktueller denn je.“

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt Bürgermeister Stefan Rosemann. Ihn besuchte Verena Dienst, Mitglied des Regionalvorstands vom Johanniter-Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen, am Mittwoch, den 21. Januar 2026.

Verena Dienst: „Wir freuen uns, dass wir mit dieser wichtigen Veranstaltung in diesem Jahr nach Siegburg kommen dürfen. Wir planen rund um den Marktplatz und das Rhein-Sieg-Forum verschiedene Stationen. Dort zeigen unsere Ehrenamtlichen, dass sie sehr gutes Wissen und praktische Erfahrung mitbringen, um in Notfällen zu helfen und Leben zu retten. Jetzt wollen sie auch gewinnen und sich damit für den Bundeswettkampf im nächsten Jahr qualifizieren.“
„Tag der Johanniter 2026“ – Der Landeswettkampf der Johanniter aus NRW 

Bürgermeister Stefan Rosemann findet es gut, dass diese Veranstaltung nach Siegburg kommt: „Menschen für ein Ehrenamt in einer Hilfsorganisation zu begeistern, ist wichtig. Eine Veranstaltung wie der „Tag der Johanniter“ steht für Lebendigkeit und Willkommenskultur hier in unserer Stadt. Die Schirmherrschaft dafür habe ich gerne übernommen, denn dahinter steht ein großer gesellschaftlicher Wert, den wir als Stadt gerne unterstützen wollen.“

Verena Dienst übergab das offizielle Veranstaltungsplakat an die Stadt. Gemeinsam mit dem Bürgermeister gab sie mit einer Übung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) an einer Übungspuppe einen kleinen Ausblick, was die Besucher unter anderem erwartet. Landesvorstand Matthias Cramer: „Siegburg wird 2026 zum Ort der Begegnung, des Dankes und der Inspiration für alle Johanniterinnen und Johanniter - und darüber hinaus. Die Johanniter sind da, wenn Hilfe gebraucht wird. Nicht irgendwo und irgendwann, sondern hier und jetzt. Und wir laden alle ein, Teil dieser Bewegung zu werden."

Hintergrundinformationen zum „Tag der Johanniter 2026“:

Vom 5. bis 7. Juni 2026 treffen sich rund 850 Johanniterinnen und Johanniter aus ganz NRW zu einem öffentlichen Wettkampf in Erster Hilfe. Dazu kommt die große Johanniter-Familie alle zwei Jahre mit viel Teamgeist und Motivation zusammen, diesmal in Siegburg. Je nach Ausbildungsstand treten ehrenamtliche Johanniterinnen und Johanniter in verschiedenen Mannschaften an. Ob Kategorien A (Sanitätshelfer), B (Jugendliche 12-18 Jahre), C (Kinder 6-11 Jahre), E (Erziehende), Kategorie H (Rettungshundestaffel) oder Kategorie S (Rettungsdienstkräfte): Alle zeigen ihr Können in Theorie und Praxis an diesem Wochenende und lassen es von Wertungsrichtern beurteilen.
Anschließend werden in einer Abschlussveranstaltung die Sieger nach Punkten gekürt. Die
Erstplatzierten qualifizieren sich für den nächsten Wettbewerb auf Bundesebene im folgenden Jahr.
 

Internationaler Folkloretanz

Internationaler Folkloretanz


Rheinbach – Tanzen ist nicht nur gut für die Fitness und die Beweglichkeit, sondern trainiert auch die "grauen" Zellen. Ab Donnerstag, 05.02.26, 19.00 – 20.00 Uhr bietet die VHS Voreifel im Familienzentrum Drachenfelser Ländchen, Zwischen den Hüllen 1 – 9, 53343 Wachtberg-Villip einen Kurs an, der mit viel Spaß vor allem an Kreistänze heranführen wird. In der Gruppe werden an sieben Abenden internationale Folkloretänze z.B. aus Frankreich, Israel oder den südosteuropäischen Ländern erlernt.  

Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig, wichtig sind nur Freude an der Bewegung und die Lust etwas Neues zu lernen. Normale Gehfähigkeit wird vorausgesetzt. Die Dozentin ist zertifizierte Volkstanzleiterin (Deutsche Gesellschaft für Volkstanz).

Weitere Infos und Fragen zu Gebühren u. ä. unter 02226 8922620 oder info@vhs-voreifel.de

Einstimmiges Votum: Dr. Daniel Phiesel übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der WFEG

Dr. Joachim Rasch und Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel im Austausch, Foto: Stadt Rheinbach


Einstimmiges Votum: Dr. Daniel Phiesel übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der WFEG


Der Aufsichtsrat der WFEG Rheinbach hat Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel einstimmig zu seinem Vorsitzenden gewählt. Mit dem geschlossenen Votum setzt die WFEG ein klares Signal für eine zukunftsgerichtete Ausrichtung der Wirtschaftsförderung in Rheinbach.

„Wirtschaft ist für mich das zentrale Thema“, erklärt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. „Entscheidend ist nicht, wo wir herkommen, sondern wo wir hinwollen.

Rheinbach braucht Wachstum. Mehr Unternehmen, mehr Arbeitsplätze, mehr Wertschöpfung. Qualitativ und quantitativ.“

Ein zentraler Schwerpunkt soll künftig im Hochtechnologiebereich liegen.
„Hochtechnologie ist der gemeinsame Nenner für viele Zukunftsfelder. Dazu zählen industrielle Innovation, digitale Anwendungen und auch die Biotechnologie als ein Beispiel unter mehreren. Unser Ziel ist es, technologieorientierte Wertschöpfung gezielt nach Rheinbach zu holen und hier weiterzuentwickeln.“ Dr. Phiesel verweist dabei ausdrücklich auf die vorhandenen Stärken des Standortes. „Rheinbach verfügt bereits heute über leistungsfähige mittelständische Unternehmen und echte Hidden Champions. Diese Betriebe zeigen, was hier möglich ist. Darauf wollen wir aufbauen und gezielt neue Unternehmen anziehen.“

Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg soll weiter intensiviert werden. „Die Nähe von Wissenschaft und Wirtschaft ist ein klarer Standortvorteil. Wir wollen Kooperationen ausbauen, Ausgründungen erleichtern und Wissen schneller in wirtschaftliche Anwendung bringen.“

Kurzfristig soll gemeinsam mit der WFEG ein Strategiepapier zur zukünftigen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung vorgelegt werden. „Wir werden klar benennen, welche Schwerpunkte wir setzen, welche Branchen wir gezielt ansprechen und welche Rahmenbedingungen wir schaffen wollen. Wirtschaftsförderung braucht Richtung und Verlässlichkeit.“

Der Geschäftsführer der WFEG, Dr. Joachim Rasch, begrüßt die Wahl ausdrücklich.
„Das einstimmige Votum spricht für sich. Dr. Daniel Phiesel verbindet klare Zielvorstellungen mit dem Willen zur Umsetzung. Die angekündigte strategische Neuausrichtung bietet eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Rheinbach.“

In den kommenden Jahren wollen Stadt und WFEG die Ansiedlung neuer Unternehmen deutlich verstärken und gleichzeitig bestehende Betriebe gezielt unterstützen. Ziel ist eine stabile, wachstumsorientierte wirtschaftliche Basis für Rheinbach.

FC Flerzheim stellt Weichen für die Zukunft


FC Flerzheim stellt Weichen für die Zukunft

Sven Reimer wird neuer Herrentrainer


Der FC Flerzheim 1920 e.V. setzt einen wichtigen Meilenstein für die kommende Saison im Seniorenbereich. Ab dem Sommer übernimmt Sven Reimer, aktuell Co-Trainer der A-Jugend, das Traineramt der Herrenmannschaft.

Mit dieser Entscheidung verfolgt der Verein konsequent das Ziel, den erfolgreichen Weg aus der Jugendabteilung nachhaltig in den Seniorenbereich zu überführen. Für alle Spieler mit schwarz-gelben Wurzeln oder entsprechender Vergangenheit soll wieder eine sportliche Perspektive und Heimat in Flerzheim geboten werden.

Die Herrenmannschaft wird künftig zweimal wöchentlich eng verzahnt mit der aktuellen A-Jugend trainieren. So soll die Bindung zwischen Jugend- und Seniorenbereich weiter gestärkt werden.
Ein zentraler Bestandteil des Konzeptes ist die gezielte Förderung des Jahrgangs 2008, der in enger Abstimmung mit den A-Jugend-Trainern zur neuen Saison für den Seniorenbereich spielberechtigt gemacht wird. Einsätze bei den Herren sollen dabei als fester Bestandteil in die sportliche Entwicklung integriert werden.

Die Gespräche mit Spielern und Beteiligten starten ab sofort. Der Verein hofft auf breite Unterstützung aus dem Umfeld, um dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umzusetzen.

Der FC Flerzheim blickt mit großer Zuversicht auf die kommende Saison und freut sich darauf, diesen neuen Weg gemeinsam zu gehen. Interessierte Spieler melden sich gerne unter Senioren@fc-flerzheim.de.