Donnerstag, 7. März 2024

SPD Rhein-Sieg kritisiert geplante Anhebung der Altersgrenze bei verbeamteten Feuerwehrleuten.

SPD Rhein-Sieg kritisiert geplante Anhebung der Altersgrenze bei verbeamteten Feuerwehrleuten.


Die NRW-Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Anhebung der Altersgrenze der Beamtinnen und Beamten der Feuerwehren in den Landtag eingebracht. Der Gesetzentwurf sieht wie bereits der Referentenentwurf von Mitte des vergangenen Jahres eine Anhebung der Altersgrenze in der Laufbahngruppe 1 auf das 61. Lebensjahr und in der Laufbahngruppe 2 auf das 62. Lebensjahr vor.

„CDU und GRÜNE ignorieren den Protest der Feuerwehrleute. Die Altersgrenze wird wider besseres Wissen angehoben. Ein Schlag ins Gesicht für alle, die täglich für unseren Schutz und unsere Sicherheit im Einsatz sind“, erklärt Denis Waldästl, Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD. „CDU-Innenminister Reul scheint zu glauben, dass der Feuerwehrberuf durch längere Arbeitszeiten attraktiven wird. Die hohen körperlichen und psychischen Belastungen im Job scheint der Innenminister nicht zu registrieren“, stellt der Vorsitzende der SPD Rhein-Sieg, Sebastian Hartmann fest.

„Die Feuerwehrleute haben unseren Respekt verdient. Die Abgeordneten von CDU und GRÜNEN im Landtag sollten daher den Vorschlag einkassieren und sich hinter unsere hauptamtlichen Feuerwehrleute stellen“, fordert Hartmann. „Wer im Schichtdienst immer wieder sein Leben riskiert und in einer 48-Stunden-Wochen extremen Belastungen ausgesetzt ist, der muss auch weiterhin die Möglichkeit haben mit der Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand zu gehen“, so Waldästl abschließend.