Sonntag, 28. Juni 2026

Heiße Rhythmen und coole Drinks

Das Orga Team (von l. n. r: Simone Giessler, Silke Heresy, Theresa Fischer, Mina Wiese, Petra Conrad)

Heiße Rhythmen und coole Drinks


Rheinbach - zu heiß zum Tennisspielen?
Dann im Tennisclub TC Rheinbach eine coole Cocktailparty am Abend genießen!
Da kam die Initiative der Damenmannschaft 40 gerade recht.
Das Orga-Team  Petra Conrad, Theresa Fischer, Mina Wiese und Silke Hersey gestalteten das Programm und leisteten umfangreiche Vorarbeiten, damit der Abend erfolgreich verlaufen konnte.

Der Einladung zum Cocktailabend am Freitag, den 26.06., folgten zahlreiche Mitglieder sehr gerne und genossen auf der Terrasse den heißen Sommerabend mit spätem Sonnenuntergang bei kühlen Drinks und heißer Musik. 
Das wirklich hervorragende Buffet wurde komplett von Mitgliedern gespendet, 
ein herzliches Dankeschön an alle Spender.

Während die freiwilligen Helfer aus mehreren Mannschaften kühle Getränke an der Bar mixten, sorgte Geschäftsstellenleiter Thomas Milla als DJ für die musikalische Unterhaltung.
Währenddessen wechselten sich die Helfer beim Spüldienst ab.
Und so dauerte der fröhlich entspannte Abend bis spät in die Nacht. 

Erneut ein überzeugendes Beispiel für das gute soziale Miteinander der Mitglieder des 
TC Rheinbach.

Die Aufräumarbeiten am nächsten Tag ließen des Orga-Team bei brütender Hitze noch einmal zahlreiche Schweißtropfen vergießen.

Ein herzliches Dankeschön für diese gelungene Initiative.

Zeam Cocktailbar

Gäste beim Cocktailabend 2026

DJ Thomas

Oberdrees trödelt wieder – Dorfflohmarkt lädt zum Stöbern und Verweilen ein


Oberdrees trödelt wieder – Dorfflohmarkt lädt zum Stöbern und Verweilen ein


Am Sonntag, den 5. Juli 2026, verwandelt sich Oberdrees wieder in ein Paradies für Trödelfans. Unter dem Motto „Oberdrees trödelt wieder!“ öffnen zahlreiche private Stände ihre Türen und laden Besucherinnen und Besucher zum Bummeln, Entdecken und Plaudern ein.

Von 10:00 bis 16:00 Uhr können große und kleine Gäste nach besonderen Schätzen stöbern, mit den Ausstellern ins Gespräch kommen und die besondere Atmosphäre des Dorfflohmarktes genießen. Ob Bücher, Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug oder nostalgische Fundstücke – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee, Kuchen und Softdrinks werden auf dem Platz vor der Kita angeboten. Der Verkauf findet dort von 12:00 bis 16:00 Uhr statt.

Der Dorfflohmarkt ist längst zu einem beliebten Treffpunkt geworden und bietet die Gelegenheit, Nachbarn kennenzulernen, Freunde zu treffen und gemeinsam einen entspannten Sommertag zu verbringen.

Termin auf einen Blick:

Veranstaltung: Oberdrees trödelt wieder
Datum: Sonntag, 5. Juli 2026
Uhrzeit: Trödelmarkt von 10:00 bis 16:00 Uhr
Bewirtung: Kaffee, Kuchen und Softdrinks von 12:00 bis 16:00 Uhr auf dem Platz vor der Kita

Alle Interessierten aus der Region sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und einen abwechslungsreichen Tag in Oberdrees zu erleben.

Stellungnahme des Bündnis Wohnen Bonn zum Handlungskonzept Wohnen

Stellungnahme des Bündnis Wohnen Bonn zum Handlungskonzept Wohnen


Bonn - Viel Licht, aber auch Schatten erkennt das Bündnis Wohnen Bonn - der Zusammenschluss von DGB, Deutscher Mieterbund, AWO, Caritas, Diakonie und Paritätischer in der Bundesstadt - beim jüngst durch die Stadtverwaltung vorgelegten Entwurf eines „Handlungskonzepts Wohnen“ für Bonn. Zwar sei es zu begrüßen, dass die Verwaltung gemeinsam mit Akteuren der Wohnungswirtschaft endlich ein Strategiepapier vorgelegt habe, dass die wesentlichen Probleme des erschöpften Bonner Wohnungsmarkts adressiert und Instrumente beschreibt, mit denen diese Probleme angepackt werden bzw. werden sollen. Allerdings bleibt das Konzept an vielen Stellen unpräzise, und verlässliche Zielkennzahlen fehlen.

Daher legen die Bündnispartner nun eine gemeinsame Stellungnahme vor (s. Anlage), mit der das Bündnis nochmals bekräftigt, dass Wohnen ein Grundbedürfnis und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist. Die Bewältigung der Wohnungsfrage in Bonn erfordert eine aktive kommunale Wohnungspolitik, die Neubau, Bestandsschutz und soziale Verantwortung gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

Im Einzelnen kommentieren die Bündnispartner:

Katja Dörner, Vorsitzende Deutscher Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V.: „Der massive Wegfall von Mietpreisbindungen in den kommenden Jahren gehört zu den dramatischsten Herausforderungen mit Blick auf  bezahlbares Wohnen in der Stadt. Es ist daher gut, dass das Handlungskonzept dieses Thema besonders fokussiert. Wir erwarten nun, dass hieraus auch konkrete, messbare Ergebnisse folgen.“  

Rainer Bohnet
, stellv. Vorsitzender DGB Bonn: "Wohnen ist ein Menschenrecht und wir müssen erheblich schneller werden. Ich hoffe sehr, dass der Bau-Turbo in Bonn und der Region zündet."

Barbara König, Geschäftsführerin AWO Bonn/Rhein-Sieg: „Wohnen ist ein Grundrecht und gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge, deshalb muss Bonn eine aktive Wohnungspolitik mit mehr gefördertem Wohnraum, starkem Mieterschutz und wirksamer Prävention von Wohnungslosigkeit verfolgen.“

Jean-Pierre Schneider, Direktor Caritasverband für die Stadt Bonn: „Wir begrüßen ein umfassendes und verbindliches Handlungskonzept sehr. – Nun kommt es aber darauf an, wirklich die nötige Energie und die erforderlichen Ressourcen aufzubringen, damit es schnell gegen die tägliche dramatische Not am Bonner Wohnungsmarkt wirkt.“

Tobias Köhler, Geschäftsführer Diakonisches Werk Bonn und Region: „Wir merken die Brisanz des desolaten Wohnungsmarkts in allen unseren Einrichtungen und Diensten. Sowohl diejenigen, die Rat und Hilfe suchen haben keine Chance etwas zu finden, aber ebenso unsere Mitarbeitenden. Die Lage ist prekär, deshalb müssen die Maßnahmen so deutlich spürbar sein.“

Manfred Becker, Der Paritätische Bonn: „Der Paritätische Bonn befürwortet besonders eine noch mehr zu verstärkende Schaffung von und Zugang zu preiswertem Wohnraum für Menschen und Gruppen, die am derzeitigen Wohnungsmarkt besonders benachteiligt sind.“ 

Übergabe des Präsidentenamtes des LC Bonn-Rhenobacum

Foto: Hubertus Frieling, LC Bonn-Rhenobacum


Übergabe des Präsidentenamtes des LC Bonn-Rhenobacum 

Karsten Logemann legt Amtskette symbolisch an 


Zum 01. Juli wechselt in der größten Service-Organisation der Welt Lions-International und somit in allen Clubs auf allen Kontinenten das Ehrenamt des Präsidenten. So übergab für den in Rheinbach beheimateten Lions-Club Bonn-Rhenobacum der amtierende Präsident Alexander Kirfel am 21. Juni die Amtskette an seinen Nachfolger Karsten Logemann.

Auf seine Amtszeit blickend unterstrich Alexander Kirfel das positive und erfolgreiche Wirken des Clubs. Er dankte allen Mitgliedern der „Lions-Familie“ für deren hohes Engagement. Dabei betonte er, dass die drei Hauptaktivitäten – das Klassische Konzert im November, gefolgt vom Weihnachtsmarkt zum Jahresende und dem Frühschoppen im März – fest im Lions-Kalender verankert sind. Diesen Worten folgte ein besonderer Dank an die Bewohner der Städte Meckenheim und Rheinbach sowie der Gemeinde Swisttal, die seit Jahrzehnten dem Club die Treue halten und ohne deren Teilnahme keine Erlöse zum Wohl von Jugendlichen und Bedürftigen erzielt worden wären. 

Abschließend betonte der zukünftige Präsident Karsten Logemann, dass er seiner fordernden Amtszeit mit Spannung entgegensieht. Unterstützt wird er durch seinen Vorstand, der sich aus Erfahrung und frischen Ideen zusammensetzt. So erweitert der Club in den kommenden Monaten sein kulturelles Angebot mit kleineren Veranstaltungen und verbessert intern die digitale Zusammenarbeit. 

International lautet das Motto „We serve“, dem sich der LC Bonn-Rhenobacum für seine Region zu tiefst verpflichtet fühlt.
 

Schwimmen lernen darf keine Frage des Wohnorts sein

Schwimmen lernen darf keine Frage des Wohnorts sein


Rhein-Sieg-Kreis, 25. Juni 2026 - Die Zahlen zur Schwimmfähigkeit von Kindern verbessern sich zwar im Vergleich zu den vergangenen Jahren leicht, trotzdem bleibt die Situation alarmierend. Fast jedes zweite Kind in der zweiten Klasse kann noch nicht sicher schwimmen. Und auch am Ende der Grundschule besteht weiter Handlungsbedarf: Rund jedes fünfte Kind verlässt die Grundschule ohne ausreichende Schwimmfähigkeit. Die Ergebnisse der sportmotorischen Testungen an Grundschulen im Rhein-Sieg-Kreis zeigen deutlich, dass es weitere Maßnahmen braucht.

„Dass sich die Werte etwas verbessern, ist ein positives Signal. Aber wir können uns nicht damit zufriedengeben, dass so viele Kinder grundlegende Schwimmkenntnisse fehlen. Gerade bei heißen Sommertagen und zunehmenden Aufenthalten am Wasser ist Schwimmen eine wichtige Sicherheitskompetenz“, erklärt Otis Henkel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg.

Andere Regionen zeigen, dass bessere Ergebnisse möglich sind. Städte wie Hamburg oder Braunschweig erreichen höhere Werte. Die SPD-Kreistagsfraktion fordert deshalb, den Austausch mit erfolgreichen Kommunen zu suchen und daraus konkrete Maßnahmen für den Rhein-Sieg-Kreis abzuleiten.

„Wir müssen schauen, welche Konzepte dort funktionieren und wie Schulen, Schwimmbäder, Vereine und Kommunen besser zusammenarbeiten können. Gerade Kommunen ohne eigenes Schwimmbad brauchen mehr Unterstützung“, so Henkel.

Die SPD warnt zugleich davor, angesichts der angespannten Finanzlage der Kommunen beim Sport und insbesondere bei der Schwimmförderung zu sparen. „Finanznot darf nicht dazu führen, dass Kinder weniger Chancen bekommen. Wir brauchen gemeinsame Lösungen statt Kürzungen. Die Schwimmfähigkeit darf nicht davon abhängen, in welcher Kommune ein Kind lebt“, betont Henkel.

Dabei müssen aus Sicht der SPD auch Kinder erreicht werden, die bisher wenig Zugang zu Sportangeboten haben. Dafür braucht es eine gezielte Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Streetwork und sozialen Einrichtungen, insbesondere dort, wo Familien durch klassische Angebote schwerer erreicht werden. Auch das Projekt „Starthilfe“ des Kreissportbundes Rhein-Sieg und des Rhein-Sieg-Kreises sollte weiterentwickelt werden. Bisher profitieren davon vor allem Sportarten wie Fußball oder Judo. Die SPD fordert, künftig auch Schwimmvereine und auch die DLRG stärker einzubinden.

„Die Starthilfe zeigt, wie wichtig Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen sind. Dieses Modell müssen wir auch für die Schwimmförderung nutzen, damit gerade Kinder mit weniger Chancen nicht abgehängt werden“, erklärt Henkel. Die SPD-Kreistagsfraktion fordert deshalb ein gemeinsames Vorgehen von Kreis, Kommunen, Schulen, Schwimmbädern, Vereinen und Jugendhilfe, damit jedes Kind im Rhein-Sieg-Kreis sicher schwimmen lernen kann. 

Westgerman Cup 2026 - Outcast überzeugt mit starken Leistungen

(vlnr): Jonas Ewy, Marlon Nickel, Niklas Münnich, Tristan Dederichs, Till Wagner, Fabian Franke, Jakob Batt, Jan Smarzyk, Darin Ersoy - (c) Outcast Fighting e.V.

Westgerman Cup 2026 - Outcast überzeugt mit starken Leistungen 


Am vergangenen Samstag, den 20. Juni 2026, nahm das Outcast Team an der Westdeutschen Meisterschaft (WGC) der WFMC in Diez teil und setzte dabei ein eindrucksvolles sportliches Ausrufezeichen. Bereits zu Beginn der Woche war absehbar, dass alle Athleten nicht nur gegen starke Konkurrenz, sondern auch gegen hochsommerliche Temperaturen antreten müssen. Die Hitze stellte für alle Beteiligten eine zusätzliche Herausforderung dar und verlangte den Sportlern, Trainern sowie den Offiziellen einiges ab.

Unter der Leitung von Coach Till Wagner gingen Fabian Franke (18), Marlon Nickel (14), Jonas Ewy (11), Jakob Batt (14), Tristan Dederichs (22), Niklas Münnich (22), Jan Smarzyk (12) und Darin Ersoy (22) für das Outcast Team an den Start. Nach einer intensiven und zielgerichteten Vorbereitung war die Aufgabenstellung klar definiert: Die erarbeiteten Leistungen auf die Matte und in den Ring zu bringen - und sich mit den besten Athleten zu messen.

Der Westgerman Cup 2026 war erneut hochklassig besetzt. Zahlreiche leistungsstarke Sportlerinnen und Sportler sowie namhafte Teams sorgten für ein anspruchsvolles Teilnehmerfeld und spannende Wettkämpfe. Umso bemerkenswerter sind die Ergebnisse des Outcast Teams, das sich trotz der schwierigen Bedingungen mit starken Leistungen behauptete.

Die Bilanz des Wettkampftages kann sich somit auch mehr als sehen lassen:

9x Westdeutscher Meister, 3x Westdeutscher Vizemeister und 1x Bronzmedaille

Mit insgesamt 13 Podestplatzierungen sicherte sich das Outcast Team zudem einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung der Top 10 aller 60 teilnehmenden Gyms und gehörte damit zu den erfolgreichsten Vereinen des gesamten Turniers.

Die Vereinsverantwortlichen zeigten sich entsprechend stolz auf die Leistungen ihrer Athleten. Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Anzahl der Medaillen, sondern vor allem die Art und Weise, wie sich die Sportler präsentierten: mit großem Einsatz, hoher Disziplin und starken Teamgeist.

Ein besonderer Dank gilt Björn Lukas und dem Team von KSS Lukas sowie der WFMC Germany für die hervorragende Organisation der Veranstaltung der Westdeutschen Meisterschaft. Ebenso verdient die Arbeit der Punkt- und Kampfrichter größte Anerkennung, die trotz der außergewöhnlichen Temperaturen für einen reibungslosen und professionellen Ablauf des Turniers sorgten.

Mit dem dritten Platz in der Teamwertung und einer beeindruckenden Medaillenausbeute hat das Outcast Team einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es zu den leistungsstärksten Teams der Region gehört und auch bei hochklassig besetzten Turnieren um die Spitzenplätze mitkämpfen kann. 

Nach dem erfolgreichen Auftritt in Diez richtet sich der Blick nun bereits auf die kommenden Aufgaben. Das nächste große Ziel des Outcast Teams ist die Ausrichtung der - Internationalen Deutsche Meisterschaft (IDM / WFMC) - am 12. September 2026 in Meckenheim. Bis dahin wird das gesamte Team die positiven Eindrücke und gewonnenen Erkenntnisse aus dem Westgerman Cup mit in die weitere Vorbereitung nehmen.

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Bahnhofgasse dauern bis in den August an

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Bahnhofgasse dauern bis in den August an


Seit Oktober 2025 werden in der Bahnhofgasse umfangreiche Bauarbeiten zur Sanierung des Abwasserkanals durchgeführt. Parallel dazu erneuert das Wasserwerk die Trinkwasserleitung in diesem Bereich. Aufgrund mehrerer unvorhergesehenen Umstände verlängert sich die Bauzeit in den August.

Im Zuge der Aushubarbeiten wurden zunächst Versorgungsleitungen freigelegt, die in den vorhandenen Bestandsunterlagen nicht dokumentiert waren. Da die Eigentumsverhältnisse dieser Leitungen nicht eindeutig geklärt werden konnten, waren zusätzliche Untersuchungen sowie umfangreiche Abstimmungen mit verschiedenen Versorgungsträgern erforderlich. Dies führte zu Verzögerungen im Bauablauf.

Darüber hinaus mussten Teile der Ausführungsplanung angepasst werden. So konnte der ursprünglich geplante Standort für ein Schachtbauwerk aufgrund der tatsächlich vorgefundenen Leitungsführung nicht umgesetzt werden. Die notwendige Umplanung und die daraus resultierenden baulichen Anpassungen nahmen zusätzliche Zeit in Anspruch.

Ein weiterer Verzögerungsgrund war die erforderliche Verlegung einer Gasleitung.

Diese Maßnahme war notwendig, um die für die Baugrubensicherung eingesetzten Verbaugeräte fachgerecht und sicher einbauen zu können.

Während der gesamten Bauzeit wurde zudem großer Wert daraufgelegt, die Erreichbarkeit der angrenzenden Grundstücke sicherzustellen. Hierfür mussten aufwendige Anliegerzuwegungen hergestellt und fortlaufend an den Baufortschritt angepasst werden.

Anschließend musste auch die eingerichtete Notleitung des Wasserwerks verlegt werden. Die hierfür notwendigen Arbeiten konnten erst nach entsprechender technischer Planung und Abstimmung umgesetzt werden.

Aufgrund dieser unvorhergesehenen Rahmenbedingungen verlängert sich die Bauzeit der Maßnahme voraussichtlich bis in den August 2026. Alle beteiligten Unternehmen sowie die Stadt Rheinbach arbeiten weiterhin daran, die Arbeiten schnellstmöglich und unter Einhaltung aller technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen abzuschließen.

Die bestehenden Regelungen zum Anwohnerparken bleiben weiterhin in Kraft. Die Rettungswege werden jederzeit freigehalten.

Die Stadt Rheinbach bittet die Anwohnenden sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten. 

SPD-Kreistagsfraktion lehnt Maßnahmenliste zum Sondervermögen ab

SPD-Kreistagsfraktion lehnt Maßnahmenliste zum Sondervermögen ab

„Laptop-Käufe aus dem Sondervermögen sind der Offenbarungseid dieser Vorlage“


Die SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Sieg-Kreis hat die heute im Finanzausschuss vorgelegte Maßnahmenliste zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen abgelehnt. Aus Sicht der SPD verfehlt die Vorlage ihren eigentlichen Zweck deutlich: Statt einen echten Modernisierungsschub für den Kreis auszulösen, werden an vielen Stellen bereits bekannte oder ohnehin geplante Maßnahmen neu finanziert.

Die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu erklärt:
„Wer ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung hat, darf nicht mit einer Liste um die Ecke kommen, die vor allem nach Kassenverschiebung statt Zukunftsplan klingt. Diese Vorlage ist nicht mutig, nicht strategisch und vor allem nicht das, was der Rhein-Sieg-Kreis jetzt braucht.“

Besonders kritisch sieht die SPD die vorgesehene Finanzierung von Laptops für die Kreisverwaltung aus dem Sondervermögen. Der finanzpolitische Sprecher Michael Richter sagt:
„Wenn der Kauf von Verwaltungs-Laptops als große Zukunftsinvestition aus dem Sondervermögen verkauft wird, dann ist das der politische Offenbarungseid dieser Maßnahmenliste. Eine vernünftige IT-Ausstattung gehört zur Grundausstattung jeder Verwaltung – aber dafür ein historisches Sondervermögen einzusetzen, ist schlicht der falsche Maßstab.“

Positiv bewertet die SPD dagegen die Sanierung des Berufskollegs in Troisdorf. Auch wenn das Projekt bereits geplant war, verbindet die Fraktion mit der Finanzierung die Hoffnung auf eine schnellere Umsetzung.

Sara Zorlu betont:
„Dass das Berufskolleg in Troisdorf saniert und modernisiert werden soll, ist richtig. Wenn das Sondervermögen hier tatsächlich zu mehr Tempo führt, ist das ein sinnvoller Effekt. Aber ein einzelnes sinnvolles Projekt macht aus einer insgesamt ambitionslosen Liste noch keine überzeugende Investitionsstrategie.“

Kritisch sieht die SPD zudem, dass für die Sportinfrastruktur keine Mittel vorgesehen sind. Michael Richter erklärt:
„Dass für Sportinfrastruktur kein einziger Euro eingeplant ist, zeigt, wie einfallslos diese Liste am Ende ist. Wer Millionen verteilt und dabei die kreiseigenen Sportstätten komplett ignoriert, setzt falsche Prioritäten.“

Für die SPD-Kreistagsfraktion ist deshalb klar: Diese Maßnahmenliste bleibt ideenarm, unambitioniert und am eigentlichen Ziel des Sondervermögens vorbei. Aus diesen Gründen wird die Fraktion die Vorlage ablehnen. 

Eifelland – Wasserland: Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln

Eifelland – Wasserland: Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. möchte zum Besuch der kleinen Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln, Regional-Filiale Rheinbach, Am Bürgerhaus 1-3, 53359 Rheinbach von Freitag, den 03. Juli bis Donnerstag, den 30. Juli 2026 einladen.

Die Ausstellung „Eifelland-Wasserland“ ist Teil des großen Kulturprojekts „Kunst findet Stadt!“ in Rheinbach.

Ob als Trinkwasser, Heilwasser oder Kraftquelle: Das Wasser führt uns auf einzigartige Weise in eine Landschaft, die durch das Wasser ausgiebig und nachdrücklich geprägt worden ist.

Großartige Anstrengungen wurden in der Geschichte der Eifel unternommen, um an diese Ressourcen heranzukommen – der Kraftquell Wasser wurde auf vielfältige Weise von den und für die hier lebenden Menschen nutzbar gemacht. Quellfassungen, Talsperren, Druckleitungen und Tunnel zeugen von einzigartigen Ingenieurleistungen, die als Denkmäler zum Teil heute noch von überragender Bedeutung sind. Wasser als Lebenselixier, das es zu nutzen galt, dessen Kräfte aber auch zu bändigen waren.

Die Ausstellung in der Kreissparkasse zeigt einen Ausschnitt des zuvor im Eifelmuseum von Blankenheim gezeigten Materials.

Zwei Vorträge runden das Angebot an Informationen zu diesem Thema ab. Der Vortag „Die Geschichte der Wasserversorgung in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter“ am Donnerstag, den 09. Juli 2026 um 19 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof wird vom Freundeskreis Römerkanal e.V. organisiert und ist mit dem wissenschaftlichen Berater und Beisitzer des Freundeskreises, Herrn Prof. Dr. Klaus Grewe.
 

Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“

Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“

Die Geschichte der Wasserversorgung in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter mit Prof. Dr. Klaus Grewe


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. lädt für Donnerstag, den 09. Juli 2026 um 19:00 Uhr zu einem informativen Vortrag in den Ratssaal des Glasmuseums am Himmeroder Wall 6 ein. Referent ist Prof. Dr. Klaus Grewe, wissenschaftlicher Berater und Beisitzer des Freundeskreises.

Jedes Kind kennt den Römerkanal, die berühmte Wasserleitung, die in römischer Zeit das damalige Köln mit Trinkwasser versorgte. Wer nun glaubt, mit dem Ende der Römerzeit wäre auch mit den großartigen Ingenieurbauten in der Eifel Schluss gewesen, der muss sich eines Besseren belehren lassen.

Betrachtet man die Zeitspanne der 1000 Jahre bis zum Beginn der Neuzeit, so fällt auf, dass nördlich der Alpen zwar insgesamt nur vier Tunnel gebaut worden sind, davon aber allein zwei in der Eifel: Der Fulbertstollen von Maria Laach ist eine frühe Hochwasserschutzmaßnahme des am Laacher See gelegenen Benediktinerklosters.

Er könnte dem Blankenheimer Wasserleitungs-Tunnelbau des Jahres 1468/69 als Vorbild gedient haben. Dort ging man aber noch einen Schritt weiter und konzipierte außerdem eine hochtechnische Druckleitung zur Wasserversorgung der Burg. So liegt ein hochinteressantes Gewebe technischen Wissens über dieser wunderschönen Eifellandschaft.

Dessen Betrachtung liegt wie ein Bilderbuch vor uns – man muss nur darin blättern, um sich in den Bann dieser Technikgeschichte ziehen zu lassen!

Veranstaltungsort: Ratssaal im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.