Montag, 20. April 2026

Spenden ermöglichen reittherapeutisches Angebot zu erweitern

Der erste Schritt: behutsam Vertrauen schaffen  - Foto: Hubertus Frieling 

LC Bonn-Rhenobacum unterstützt Waldschule Alfter

Spenden ermöglichen reittherapeutisches Angebot zu erweitern


Die Waldschule an den Standorten Alfter-Witterschlick und Meckenheim ist eine Grundschule mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“. Als besonderes Angebot nahm die Schule vor drei Jahren eine tiergestützte Pädagogik in den Unterrichtsplan auf. Diese Therapie baut schrittweise die Beziehung zwischen Menschen und Tieren auf. Das Projekt entwickelte sich in den folgenden Jahren stetig weiter, so dass immer mehr Kinder der Waldschule von diesem besonderen Angebot profitieren konnten.

Unter Leitung einer Reittherapeutin erhalten im Ponycamp der „Reitschule mit Herz“ in Meckenheim-Lüftelberg Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, den Umgang mit Vierbeinern spielerisch und liebevoll zu erlernen. In behutsam abgestimmten, kleinen Einheiten erfahren die Teilnehmer 

  • den sicheren Umgang mit Islandponys, 
  • das Streicheln, Führen und Pflegen der Tiere sowie  
  • erste Voltigier- und Reitübungen mit Schulung der Feinmotorik. 

Durch die vielfältigen Aufgaben wachsen die Kinder über sich hinaus: Sie überwinden Ängste, stärken ihr Selbstbewusstsein und erleben unmittelbar, wie sie neue Fähigkeiten entwickeln. Anfang Februar 2026 zeigte die „Lokalzeit Bonn“ einen ausführlichen Bericht über die Ausbildung auf dem Reiterhof.

Der Lions-Clubs Bonn-Rhenobacum erkannte die große Bedeutung der Tiertherapie an der Waldschule Alfter. Die Schulleitung dankt nicht nur dem LC Bonn-Rhenobacum, sondern auch dem LC Meckenheim-Wachtberg, die mit ihren Spenden eine Weiterentwicklung dieses besonderen Projekts für ein Schuljahr ermöglichen. 

Landesrekord für den TV Rheinbach

V. l. n. r.: Jannis Pietrzyk, Maurits Redemann, David Liebich, Timm Ody (Trainer), Mia Pietrzyk, Clara Stahnke, Lilith Stahnke - Foto: Rike Liebich/TV Rheinbach


Landesrekord für den TV Rheinbach

3x800m-Staffeln bei Meisterschaften erfolgreich


Der Leichtathletik-Verband Nordrhein hat einen neue Rekordstaffel über 3x800m. Jannis Pietrzyk, David Liebich und Maurits Redemann vom TV Rheinbach liefen am 18.04.2026 bei den Nordrhein-Meisterschaften in Solingen in 7:23,28 min zu einem neuen Nordrhein-Rekord der männlichen U14. Die Startgemeinschaften Köln und Rhede-Sonsbeck-Kevelaer machten mit jeweils 7:36 min gut Druck, sodass die drei jungen Athleten auch schnell laufen mussten. Jannis konnte sich als Startläufer bereits an die Spitze setzen und als erstes den Staffelstab übergeben. David und Maurits vergrößerten den Abstand zu den anderen Staffeln und zur bisherigen Rekordzeit. Die bisherige Zeit von 2021 wurde am Ende um fast 8 Sekunden unterboten. Damit gewann sie natürlich auch den Nordrhein-Titel 2026 und liegt in Deutschland ebenfalls in den Top 3.

Auch die weibliche U14 lieferte ein mutiges und gutes Rennen ab. In 8:29,01 min liefen Mia Pietrzyk, Clara Stahnke und Lilith Stahnke auf den siebten Platz und mussten sich in der Regionswertung Südost mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Rheinbacher Maikirmes vom 30. April bis 4. Mai 2026


Rheinbacher Maikirmes vom 30. April bis 4. Mai 2026


Von Donnerstag, den 30. April, bis Montag, den 4. Mai 2026, verwandelt sich die Rheinbacher Innenstadt wieder in einen bunten Festplatz. Die traditionelle Maikirmes lädt Besucherinnen und Besucher ein, fünf Tage lang auf dem Prümer Wall und in der Pützstraße Fahrspaß, kulinarische Köstlichkeiten und rheinische Geselligkeit zu genießen.

Auf dem gesamten Kirmesgelände gibt es Vergnügungen für Groß und Klein. Das Angebot der Attraktionen spannt einen weiten Bogen von Nostalgie bis zur digitalen Premiere. Sein Debut feiert „Poco Loco“, das interaktive mexikanische Labyrinth, in dem Besucher über eine App an einer digitalen Schnitzeljagd teilnehmen können. Die fast 100 Jahre alte Raupenbahn dagegen versprüht klassische Kirmesatmosphäre.

Weitere Fahr- und Schaugeschäfte wie der Autoscooter „Route 66“ und das Rundfahrgeschäft „Disco Dance“, sowie das Kinderkarussell „Aladdin“, „Kiddy-Tour“ und die Kinderschleife „Zirkus-Traum-Reise“ runden das Angebot auch in diesem Frühjahr ab.

Die Öffnungszeiten der Kirmes sind am

  • Donnerstag, den 30.04. ab 15:00 Uhr
  • Freitag, den 01.05. ab 12:00 Uhr
  • Samstag, den 02.05 ab 14:00 Uhr
  • Sonntag, den 03.05. ab 12:00 Uhr
  • Montag, den 04.05. ab 12:00 Uhr

Imbiss und Ausschank öffnen je nach Besucherandrang und Witterung am Donnerstag, Freitag und Samstag bereits vor den regulären Öffnungszeiten.

Die Stadt empfiehlt die Anreise mit dem Bus (Haltestelle Martinstraße) oder der Bahn (Bahnhof Rheinbach). Als Parkmöglichkeiten stehen die Plätze „Am neuen Wasserwerk“, Himmeroder Wall, Bungert, Deinzer Platz und Am Grindel zur Verfügung.

Der Parkplatz auf dem Prümer Wall, sowie die Parktaschen an der Martinsstraße sind vom 27.04. bis 05.05.2026 gesperrt.  

Zeit für Begegnungen im „Erzählcafé“

Zeit für Begegnungen im „Erzählcafé“


Zum 3. Erzählcafé am Donnerstag, 23. April, ab 10.30 Uhr lädt die VHS ins Café am Voigtstor, Vor dem Voigstor 6 ein.

Wir sind Bürgerinnen aus Rheinbach und Umgebung, die Menschen bei einer Tasse Kaffee zuhören – zugewandt, offen und verständnisvoll. Unser Wunsch ist es, dass wir uns beim Zuhören gegenseitig besser verstehen und so gegen Einsamkeit verbinden. Im Erzählen und Zuhören sind wir nicht allein.

„Wir nehmen uns Zeit für Begegnungen, sind offen für große und kleine Geschichten, die wir uns erzählen werden“, so die Gastgeberin Doris Kübler. „Durch den Austausch von Erlebnissen und Erfahrungen geht es uns oft besser.“ 

Interessieren Sie sich für gemeinsames Erzählen? Möchten Sie von ihren Erfahrungen erzählen? Möchten Sie zuhören? Suchen Sie Gesprächspartnerinnen?

Zwei Gastgeberinnen werden mit Ihnen die Vielfalt persönlicher Lebensgeschichten sichtbar machen, im Austausch und Zuhören.

Das kostenlose Angebot der VHS richtet sich an alle Generationen, jede und jeder ist willkommen! Kommen Sie vorbei! Wir laden Sie herzlich ein!

 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt den neuen Hochschulentwicklungsplan vor

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt den neuen Hochschulentwicklungsplan vor


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat ihren Hochschulentwicklungsplan 4 (HEP4) für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Der Plan definiert die strategischen Schwerpunkte der Hochschule und zeigt, wie sie auf zentrale gesellschaftliche und technologische Herausforderungen reagiert und diese aktiv mitgestaltet.

„Der Hochschulentwicklungsplan beschreibt, wie wir als Hochschule Verantwortung übernehmen und Veränderung aktiv gestalten wollen. Er formuliert ambitionierte und zugleich realistische Ziele“, sagt Präsidentin Marion Halfmann.

Die strategische Weiterentwicklung der Hochschule erfolgt vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen. Demografischer Wandel, geopolitische Entwicklungen, rasanter technologischer Fortschritt, fortschreitender Klimawandel sowie veränderte finanzielle Rahmenbedingungen im Hochschulsystem prägen die Ausgangslage.

Im Zentrum des HEP4 stehen die drei Handlungsfelder Bildung, Forschung und Transfer. In der Lehre setzt die Hochschule auf eine ganzheitliche Begleitung der Studierenden – von der Studienorientierung bis zum Abschluss. So werden Vorstudienangebote gezielt ausgebaut, Studierende durch Coachingformate unterstützt und digitale sowie KI-gestützte Lehr- und Prüfungsformate weiterentwickelt.

In der Forschung stärkt die H-BRS ihre anwendungsorientierten und interdisziplinären Ansätze. Dabei werden insbesondere die Schwerpunkte Sicherheitsforschung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz, Visual Computing, Life Sciences und Gesundheit sowie Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme weiterentwickelt. Kooperationen mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft werden ausgebaut.

Auch der Transfer gewinnt weiter an Bedeutung: Die Hochschule fördert Gründungsaktivitäten, intensiviert die Zusammenarbeit mit Unternehmen und entwickelt neue Formate für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. So entstehen gemeinsame Entwicklungsprojekte insbesondere in den Zukunftsfeldern Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Sicherheit, Gründungsideen werden begleitet und Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen überführt.

Eine besondere Rolle spielen die Profilfelder der Hochschule, in denen sie ihre Stärken bündelt und gezielt weiterentwickelt. Im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden entsprechende Kompetenzen systematisch in Lehre und Forschung verankert und mit Fragen der verantwortungsvollen Nutzung verknüpft. In diesem Zusammenhang werden digitale und KI-gestützte Anwendungen in Lehr- und Lernformate integriert, datenbasierte Kompetenzen gestärkt und neue Forschungsansätze in Bereichen wie autonome Systeme und digitale Technologien weiterentwickelt.

Die Internationalisierung wird strategisch weiterentwickelt, unter anderem durch den Ausbau internationaler Kooperationen und englischsprachiger Studienangebote.

„Gerade in den Bereichen Digitalisierung und Internationalisierung zeigt sich, wie zukunftsorientiert sich die Hochschule aufstellt. Hier werden wichtige Impulse für Lehre, Forschung und Transfer gesetzt“, sagt Sylvie Hambloch-Gesinn, Vorsitzende des Hochschulrats.

Im Profilfeld Innovation und Unternehmertum stärkt die Hochschule die Gründungsförderung und unterstützt die Umsetzung von Ideen in marktfähige Anwendungen. Gleichzeitig gewinnt das Thema gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit weiter an Bedeutung: Nachhaltigkeitsaspekte werden in Studium, Forschung und Hochschulbetrieb integriert und als Querschnittsaufgabe verstanden.

Um ihre Ziele erfolgreich umzusetzen, stärkt die Hochschule zugleich ihre internen Voraussetzungen. Im Fokus stehen effiziente Strukturen und Prozesse, eine hohe Studierendenattraktivität, die Förderung von Gleichstellung und Diversität sowie eine offene und wertschätzende Hochschulkultur.

In den HEP4 sind zahlreiche Ideen von Hochschulangehörigen eingeflossen. Sowohl Beschäftigte als auch Studierende und Alumni haben sich an der Aufstellung des Plans beteiligt, der nun vom Präsidium beschlossen worden ist.

„Der Hochschulentwicklungsplan ist Ergebnis eines intensiven gemeinsamen Prozesses. Viele Mitglieder der Hochschule haben ihre Perspektiven eingebracht und so maßgeblich zur strategischen Ausrichtung beigetragen“, sagt Professor Andreas Gadatsch, Vorsitzender des Senats.

Die Ziele und geplanten Maßnahmen des HEP4 werden regelmäßig überprüft, priorisiert und weiterentwickelt, um flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können. 

Turnhalle Berliner Straße nach umfassender Sanierung für Schul- und Vereinssport wieder freigegeben

v.l.n.r. Torsten Bölinger, Technischer Beigeordneter; Thomas Schloßbauer, Geschäftsführender Vorstand TV Rheinbach; Stefan Schwarzer, Schulleiter Städtisches Gymnasium Rheinbach; Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister - Foto. Stadt Rheinbach

Sporthalle Berliner Straße Rheinbach - Foto. Stadt Rheinbach

Turnhalle Berliner Straße nach umfassender Sanierung für Schul- und Vereinssport wieder freigegeben

  • Stadt Rheinbach hat über 6,5 Millionen Euro investiert
  • Kompletterneuerung der Innenausstattung, energetische Optimierung und höherer Komfort

Die für Rheinbach größte Sporthalle in der Berliner Straße steht nach einer Sanierungszeit von zwei Jahren ab sofort wieder für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung. Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel nahm im Beisein von Vertretenden des Städtischen Gymnasiums, des TV Rheinbach und des Stadtsportverbands sowie Mitgliedern der Stadtratsfraktionen und des Ausschusses für Schule, Bildung, Sport die Turnhalle offiziell wieder in Betrieb.

„Nach zwei Jahren der Sanierung steht die größte Sporthalle der Stadt wieder offen – energetisch optimiert, komfortabel und bereit, Schul-, Freizeit- und Vereinssport zu fördern. Die Entbehrung war schmerzhaft, doch der heutige Neustart zeigt, wie wichtig Sport für unseren Zusammenhalt ist. Möge diese Halle vielen Menschen Raum geben, sich auszupowern, Fairness zu üben und Gemeinschaft zu erleben“, so Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Seit April 2024 wurde die Sportstätte einer kompletten Sanierung im Inneren unterzogen. Dazu zählen zum einen technische Maßnahmen, wie die Sanierung und Erneuerung der Abwasserkanäle, die Installation einer neuen Heizungsanlage mit Wärmepumpe, eine auf dem Dach installierte neue Lüftungsanlage, die Erneuerung der Heizungs- und Wasserleitungen sowie die Runderneuerung der kompletten Elektroinstallation (u.a. LED-Beleuchtung, Brandmeldeanlage, ELAAnlage, Sicherheitsbeleuchtung, RWA, Notstromeinspeisung). Zudem wurde eine umfangreiche Schadstoffsanierung im Innenbereich durchgeführt. Abgesehen von den Lichtbändern in der Halle wurden im gesamten Gebäude neue Fenster eingebaut. Auch der Hallenboden wurde komplett zurückgebaut und erhielt einen neuen Estrich mit Dämmebene.

Für einen deutlich höheren Komfort tragen verschiedene Maßnahmen bei: Der Grundriss im Umkleidebereich wurde neu organisiert. Zwischen den sogenannten Stiefelgang und Turnschuhgang wurde ein zusätzlicher Verbindungsflur geschaffen. Die Umkleideräume wurden neu ausgestattet, die Sanitäreinrichtungen modernisiert sowie zwei barrierefreie WCs inklusive Umkleide und Dusche eingebaut. Die Sportfläche hat einen neuen Prallschutz und Hallenboden inkl. Sportgerätehülsen und Spielfeldmarkierung erhalten. Auch die Sporthallenausstattung – darunter Handballtore, Basketballkörbe, elektrisch bedienbare Kletterwand, Trennwände - wurde erneuert.

Eine einladend wirkende neue Tribüne, eine modernisierte Sprecherkabine sowie neue Anzeigetafel und Uhren sorgen für eine angenehme Atmosphäre beim Erleben sportlicher Events.

An der Sanierungsmaßnahme waren insgesamt 50 Unternehmen und sechs Fachplaner beteiligt. Die Grundlage für die Sanierung hatte der Ausschuss für Schule, Bildung, Sport mit einem Beschluss und der Bereitstellung der finanziellen Mittel im städtischen Haushalt geschaffen. Insgesamt hat die Stadt Rheinbach über 6,5 Millionen Euro über den kommunalen Haushalt investiert. Die LED-Beleuchtung wurde anteilig mit Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds in Höhe von ca. 40.000 Euro gefördert. 

Sonntag, 19. April 2026

Bürgerlauf Rheinbach 2026 entfällt – Perspektive für 2027 vorgesehen

Bürgerlauf Rheinbach 2026 entfällt – Perspektive für 2027 vorgesehen


Rheinbach, 14.04.2026. Der Vorstand der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat entschieden, den für 2026 geplanten Bürgerlauf nicht durchzuführen.

Hintergrund der Entscheidung sind die aktuellen Sanierungsmaßnahmen in der Martinstraße, aufgrund derer das Radsportevent „Rund in Rheinbach“ des RSC Rheinbach im Jahr 2026 nicht stattfinden kann. In den vergangenen Jahren bildete dieses Event die infrastrukturelle Grundlage für den Bürgerlauf, unter anderem durch gemeinsame Streckenführungen, Verkehrskonzepte, Genehmigungen und Sicherheitsmaßnahmen.

Da diese Infrastruktur im Jahr 2026 nicht genutzt werden kann, wäre eine eigenständige Organisation des Bürgerlaufs erforderlich gewesen. Die Prüfung alternativer Streckenführungen sowie die vollständige eigenständige Durchführung einer Laufveranstaltung würden jedoch die personellen und logistischen Kapazitäten der Bürgerstiftung übersteigen. Vor dem Hintergrund steigender organisatorischer und sicherheitsrelevanter Anforderungen hat sich der Vorstand daher bewusst gegen eine Durchführung entschieden.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, betont der Vorstand der Bürgerstiftung, Marcel Richter. „Sie ist Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs mit ehrenamtlichem Engagement, öffentlichen Ressourcen und Stiftungsgeldern.“

Gleichzeitig richtet die Bürgerstiftung den Blick nach vorn:

Der Bürgerlauf soll am 27. Juni 2027 wieder stattfinden. Bereits heute besteht die klare Perspektive, den Lauf gemeinsam mit dem RSC Rheinbach erneut vorzubereiten und durchzuführen, sobald die baulichen Rahmenbedingungen dies wieder verlässlich zulassen.

Die Bürgerstiftung dankt allen Läuferinnen und Läufern, Unterstützenden, Sponsoren sowie den ehrenamtlich Engagierten für ihr Verständnis und ihre Verbundenheit mit dem Bürgerlauf und der Stiftung. 

SPD-Kreistagsfraktion warnt vor Einschnitten auf der Siegstrecke

SPD-Kreistagsfraktion warnt vor Einschnitten auf der Siegstrecke

Nach der gestrigen gemeinsamen Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Bundesstadt Bonn kritisiert die SPD-Kreistagsfraktion die aktuellen Planungen zur Einführung der S-Bahn-Linie S13. Thema waren der Vorlaufbetrieb, zusätzliche Bauarbeiten sowie daraus folgende weitere Einschnitte im Fahrtenangebot.

Mit der Fertigstellung der S13 im Rahmen der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgt ein vorläufiges Betriebskonzept, welches durch eine Arbeitsgruppe bei Go.Rheinland erarbeitet wurde. Durch ein fehlendes Überwerfungsbauwerk in Troisdorf war bereits im Vorfeld klar, dass ein Kompromiss gefunden werden musste.

Für die SPD-Kreistagfraktion ist jedoch klar, dass die Reduzierung des S-Bahn-Verkehrs zwischen Troisdorf und Hennef nur temporär sein kann. Hier sieht der Vorlaufbetrieb eine Reduzierung von 6 auf 4 Verbindungen je Stunde und Richtung vor, was einem Drittel der Verbindungen entspricht.

Michael Richter erklärt: „Wir reden hier nicht über abstrakte Fahrpläne, sondern über den Alltag tausender Menschen. Wenn Züge seltener fahren oder unzuverlässiger werden, merken die Menschen das jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Gerade an Bahnhöfen, wie Hennef und Siegburg, die als regionale Verkehrsknoten fungieren, sind viele auf diese Verbindungen angewiesen.“

Sara Zorlu ergänzt: „Die S13 ist ein wichtiges Zukunftsprojekt, und natürlich wollen wir bessere Verbindungen nach Bonn. Aber es darf nicht sein, dass wir dafür bestehende Angebote schwächen. Die Menschen erwarten zu Recht, dass sich der Nahverkehr verbessert – aktuell entsteht eher der Eindruck wachsender Unsicherheit und Einschränkungen.“

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert daher eine verbindlichere Planung mit klaren Zeitperspektiven, eine transparente Information der Bürgerinnen und Bürger sowie ein Betriebskonzept, das auch während der Bauphase ein verlässliches Angebot sicherstellt. 

Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der H-BRS für Bildungsarbeit ausgezeichnet

Ausgezeichnet: Berenice Fischer, Professorin Wiltrud Terlau und Dr. Eefje Aarnoudse (von links) vom IZNE der H-BRS bei der Preisverleihung in Dresden. Foto: IZNE/privat

Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der H-BRS für Bildungsarbeit ausgezeichnet


Das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist für seine Bildungsarbeit ausgezeichnet worden. Gestern verliehen das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission dem IZNE die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für die Entwicklung eines E-Learning-Zertifikats im Projekt „INTERFACES - Unterstützung von Entwicklungspfaden für ein nachhaltiges Landmanagement in Afrika“. Insgesamt wurden 31 Initiativen für ihr vorbildliches Engagement geehrt.

Der Agrarsektor ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Subsahara-Afrika. Dort fördert das Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) vier regionale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in ihrem Bestreben, den Wandel hin zu einem nachhaltigen Landmanagement voranzutreiben. Die gemeinsamen Projekte von europäischen und afrikanischen Partnerinnen und Partnern in Ghana, Togo, Namibia, Senegal, Burkina Faso und Benin beschäftigen sich zum Beispiel mit Innovationen für ein nachhaltiges Landmanagement in kleinbäuerlichen Betrieben oder mit digitaler Unterstützung in der Viehzucht.

Wie kann nun der Transfer der Forschungsergebnisse aus diesen Projekten in das Lehren und Lernen an afrikanischen Institutionen gelingen? Mit dieser Frage haben sich Forscherinnen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im BMFTR-Begleitprojekt INTERFACES beschäftigt und das E-Learning-Zertifikat „Research and Innovation for Sustainable Land Management in Africa" entwickelt. „Innovative Forschungsergebnisse gelangen so schnell in die Praxis“, sagt die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Berenice Fischer. Für diesen innovativen Ansatz in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und für die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen haben BMBSFJ und die Deutsche UNESCO-Kommission das IZNE der H-BRS nun ausgezeichnet. Das IZNE-Projektteam besteht neben Berenice Fischer aus Dr. Eefje Aarnoudse, Monalisa Maremba und Professorin Wiltrud Terlau.

Das Zertifikat richtet sich an Studierende ebenso wie an Beschäftigte aus der landwirtschaftlichen Praxis oder Mitarbeitende von Ministerien und Nichtregierungsorganisationen. In sechs Modulen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie der Entwicklung des Landmanagements in Afrika, den Besonderheiten des ländlichen Raumes und den Auswirkungen des Klimawandels bis hin zu digitalen Lösungen und neuen Forschungsergebnissen. Die curricularen Leitlinien der Afrikanischen Union für das Landmanagement wurden beachtet. Jedes Modul ist für eine Woche konzipiert und umfasst interaktive Lernmaterialien für das Selbststudium und lokale Fallstudien ebenso wie Live-Formate in der Gruppe. Das digitale Lernangebot verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der zur kritischen Reflektion und nachhaltigen Entscheidungen anregt, und bündelt das Fachwissen von mehr als 20 Forschenden. Es wurde vom IZNE der H-BRS inhaltlich in enger Zusammenarbeit mit der University of Environment and Sustainable Development (UESD) in Ghana und dem Forum for Agricultural Research in Africa (FARA) erarbeitet. Bei der digitalen Umsetzung unterstützte das E-Learning-Team der H-BRS.

Mitte des vergangenen Jahres wurde die Lernplattform in Accra (Ghana) offiziell vorgestellt. Inzwischen haben neun Teilnehmende aus Ghana die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Derzeit absolvieren 38 Studierende aus Ghana, Tansania, Nigeria, Äthiopien und Togo den nach der Pilotphase noch einmal aktualisierten Kurs. „Die Teilnehmenden wirken gleichzeitig auch als Multiplikatoren für die Verbreitung des Wissens“, sagt Professorin Wiltrud Terlau, die Projektverantwortliche für INTERFACES an der H-BRS. Seitens der UESD hatte sich bei der Entwicklung des E-Zertifikats-Programms Vizepräsident Professor Edward Wiafe Debrah sehr eingebracht, der bei der Präsentation dessen Potenzial, Studierende auch in abgelegenen Gebieten zu erreichen, lobte.

Das Projekt INTERFACES endet Ende September 2026. Doch das E-Zertifikats-Programm wird voraussichtlich auch darüber hinaus angeboten. Die afrikanischen Kooperationspartner sind überzeugt von dem praktischen Nutzen des Angebots und wollen es fortführen, so Terlau. Für die Forscherinnen ist das eine schöne Wertschätzung der gemeinsamen Arbeit – ebenso wie die Auszeichnung des BMBSFJ und der Deutschen UNESCO-Kommission.

Hintergrund:

Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt laut der Deutschen UNESCO-Kommission Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft engagieren. Nachhaltige Entwicklung heiße, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung spiele dabei eine Schlüsselrolle. Sie befähige Menschen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Auswirkungen ihres Handelns auf zukünftige Generationen und andere Weltregionen besser zu verstehen und einzuschätzen.

In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als globales Ziel verankert, so die UNESCO-Kommission. Das im Jahr 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 ziele darauf ab, BNE strukturell im Bildungssystem zu verankern. 

Gegenbesuch beim Partnerclub in Seoul

Am Samstagabend gab es ein gemeinsames Abendessen im Stadtzentrum direkt am Fluss.

15 Mitglieder des TC Rheinbach flogen für 10 Tage über Ostern nach Korea zum Gegenbesuch beim Partnerclub ESSTC in Seoul

Bei der Ankunft gab es die erste Überraschung für unsere Reisenden: Der ESSTC erwartete sie am Flughafen mit einem mehrere Meter langen Begrüßungstransparent.

Am Sonntag dem 05.04. war ein ganztägiges Turnier vom ESSTC organisiert, dabei ca. 30 koreanische Teilnehmern.

Gegenbesuch beim Partnerclub in Seoul

Rheinbach – Welch ein Abenteuer!


15 Mitglieder des TC Rheinbach flogen für 10 Tage über Ostern nach Korea zum Gegenbesuch beim Partnerclub ESSTC in Seoul.

Nachdem die Mitglieder des ESSTC im Sommer letzten Jahres beim TC Rheinbach zu Gast waren, hatten sie eine Einladung zum Gegenbesuch in Seoul ausgesprochen.

Und am 31.03. war es soweit – ein Direktflug von Frankfurt nach Seoul Incheon Airport, im Gepäck neben Gastgeschenken ein Grußwort von Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Bei der Ankunft gab es die erste Überraschung für unsere Reisenden: Der ESSTC erwartete sie am Flughafen mit einem mehrere Meter langen Begrüßungstransparent.

Und schon am Mittag des Ankunftstages ging es los mit einer Wanderung zu einer Tempelanlage, Besichtigung eines Hanok Dorfes und Besuch eines traditionellen Teehauses. Am Abend ein Willkommensdinner mit koreanischem Barbecue sowie gemeinsamem Karaoke.

Die Gastgeber hatten weitere zahlreiche Termine liebevoll und akkurat für die Gäste vorbereitet, gaben aber auch Freiraum für eigene Schwerpunkte, wie z. B. den Besuch der Demilitarisierten Zone (DMZ) an der Grenze zu Nordkorea.

Die Tagesprogramme von Donnerstag bis Samstag waren sehr vielfältig ausgestaltet mit Museumsbesuchen, Tennisspielen, Wandern, Tempelbesuchen, Skywalk am Lotte Tower, Olympiapark u.v.m. 

Ein erstes Highlight war die “Pink Moon“ Wanderung bei Vollmond mit Blick auf das nächtliche Seoul. Am Samstagabend gab es ein gemeinsames Abendessen im Stadtzentrum direkt am Fluss.

Am Sonntag dem 05.04. war ein ganztägiges Turnier vom ESSTC organisiert, dabei ca. 30 koreanische Teilnehmern.

Das Turnier wurde ausgetragen auf einer Anlage inmitten von Reisfeldern ca. 90 Minuten außerhalb Seouls. 

Die Verlesung des Grußwortes (mit Übersetzung) von BM Dr. Phiesel gehörte ebenso dazu wie die Übergabe von Gastgeschenken sowie die Ehrung der besten Spieler mit kleinen Präsenten.

Besondere Aufmerksamkeit zeigten die koreanischen Gastgeber, als sie zwei unserer Spielerinnen, die am Sonntag und Montag Geburtstag hatten, jeweils mit einer personalisierten Geburtstagstorte überraschten.

Von Montag 06.04. bis Mittwochmorgen 08.04. folgte eine Besichtigungsfahrt im VIP-Bus nach Busan mit zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt am Strand. Dazwischen ein Halt in Gyeongju, der ehemaligen Kaiserstadt und Weltkulturerbe. 

Nach der Rückkehr gab es abends ein Abschiedsdinner mit starker Beteiligung unserer koreanischen Partner. 

Gemeinsam feiern, lachen und genießen – genau so, wie man sich einen Abschluss wünscht, mit leckerem Essen, lockeren Gesprächen, erstem Kennenlernen der Spirituose Soju und unvergesslichen Momenten.

Mit ganz vielen Erfahrungen, wundervollen Erinnerungen und schönen Geschenken kamen unsere Korea-Reisenden am Donnerstag spätabends zurück, total geschafft aber glücklich.

Wir freuen uns schon auf das Treffen im Sommer nächsten Jahres auf den Plätzen des TC Rheinbach. Die Einladung für den Sommer im nächsten Jahr wurde vom ESSTC gerne angenommen und die Planungen haben bereits begonnen.