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| Brückenteil - Foto: Privat |
Tüttelbachbrücke wird instandgesetzt
Seit Jahren liegt am Rand des Hochschulgeländes die demontierte frühere Fußgängerbrücke über den Gräbbach, die einst den Zugang zum Stadtpark ermöglichte. Sie wurde entbehrlich, nachdem die bei der Flut am 14. Juli 2021 zerstörte Straßenbrücke erneuert worden war. Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich der Freien Evangelischen Gemeinde stellten sich zuletzt zunehmend die Frage, was mit dem dort gelagerten Brückenteil geschehen soll und ob dieser dauerhaft auf dem Gelände verbleiben werde.
Eine Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Arne Ritter bei der Stadtverwaltung ergab, dass dies nicht der Fall ist. Aus der ehemaligen Stadtpark-Brücke sollen zwei kleinere Brückenbauwerke entstehen, die im FH-Park eine neue Funktion bekommen. Der lange Zeitraum bis zur Umsetzung wurde damit begründet, dass es im Zuge geänderter Regelungen zur Kostenerstattung aus dem Wiederaufbaufonds im Sommer 2024 zu einer Verzögerung von rund einem Jahr gekommen ist. Eine bereits laufende Ausschreibung musste gestoppt werden, um zusätzliche Abstimmungen mit den Aufsichts- und Förderbehörden vorzunehmen und notwendige Anpassungen an der Planung umzusetzen.
Mittlerweile, so der Technische Beigeordnete der Stadt Rheinbach, Torsten Bölinger, konnte die Ausschreibung der notwendigen Tiefbauarbeiten für ein Sanierungspaket mit insgesamt 14 Bauwerken erneut durchgeführt und bereits ein Auftrag vergeben werden. In dem Paket enthalten sind auch die Brücken beziehungsweise Durchlässe im Hochschulpark sowie eine Brücke am Worringer Weg. Die Arbeiten werden in Kürze beginnen.
„Für uns als SPD ist wichtig, dass der Wiederaufbauplan nach der Flut nicht nur beschlossen, sondern auch konsequent umgesetzt wird und die Folgen der Zerstörungen Schritt für Schritt abgearbeitet werden“, erklärt Arne Ritter. „Gerade für die Anwohnerinnen und Anwohner ist es ein wichtiges Signal, wenn neue Brücken wieder nutzbar werden und zugleich die sichtbaren Folgen der Flut nach und nach aus dem Stadtbild verschwinden.“
