Montag, 11. Mai 2026

Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal erhält 3.900 Euro als Spende der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen

3.900 Euro aus dem Erlös von Zahngold, das Patienten gespendet haben, überreichte Dr. Jochen Jewan (Mi) für die Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. an den Vorsitzenden der Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal e.V., Prof. Lukas Radbruch (li) und Koordinatorin Andrea Kleinfeld (re).  Foto Hospizgruppe/Saxler-Schmidt

Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal erhält 3.900 Euro als Spende der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen 

Erlös aus Zahngold, das Patienten gespendet haben


Rheinbach/Meckenheim/Swisttal. Über eine besonders bemerkenswerte Spende freuten sich der Vorsitzende der Ökumenischen Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal e.V., Prof. Lukas Radbruch, und Koordinatorin Andrea Kleinfeld: 3.900 Euro überreichte der Meckenheimer Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Jochen Jewan als Vertreter der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen aus dem Erlös  eingeschmolzenen Zahngoldes. „Das Geld stammt aus dem Erlös gesammelten Zahngoldes, das unsere Patienten gespendet haben“, erläuterte Dr. Jewan. „Diese Aktion machen wir regelmäßig und teilen den Ertrag jedes Mal unter gemeinnützigen Einrichtungen auf.“ Mit der Spende an die Hospizgruppe solle deren Arbeit unterstützt und gewürdigt werden. Auch aus eigener Erfahrung mit schwer Erkrankten  im Familien- und Freundeskreis sei ihm, seiner Familie und seinen Berufskollegen die Wertschätzung des Engagements im Hospizdienst ein besonderes Anliegen.  

„Leben bis zuletzt“ und „In der Trauer nicht allein“ – nach diesen Leitworten bietet die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen Begleitung und Unterstützung in der Zeit des Abschieds und der Trauer an. Unentgeltlich für jeden Menschen, unabhängig von Religion oder Herkunft. Die verantwortungsvolle Arbeit übernehmen ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund, die durch qualifizierte Schulungen und regelmäßige Fortbildungen auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. 

Weitere Informationen: www.hospiz-voreifel.de, Kontakt: 02226 900 433, kontakt@hospiz-voreifel.de


 

Ein Renner namens Eduard: Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt neuen Elektro-Rennwagen vor

Die studentischen Mitglieder des Vereins BRS Motorsport mit ihrem neuen Rennwagen Artemis G25e auf der Bühne des Audimax, Campus Sankt Augustin, 23. Mai 2025. Foto: H-BRS/Juri Küstenmacher

Ein Renner namens Eduard: Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt neuen Elektro-Rennwagen vor


Das Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat den neuen Elektro-Rennwagen für die Saison 2026 vorgestellt. Ein Jahr lag haben die Studierenden konstruiert, geschraubt, gelötet und getestet, um mit dem G26e „Eduard“ genannten Modell die bestmöglichen Leistungen auf der Rennstrecke zu erzielen. Sehr viel Entwicklungsarbeit ist in die Aerodynamik geflossen, ein neues Regelwerk machte umfangreiche Anpassungen erforderlich. Und auch die mögliche Zukunft des Rennsports hat die studentische Motorsportgruppe im Blick: Auf dem Weg zum autonomen Fahren ist sie schon weit gekommen.

Es ist mal wieder eng geworden in den Tagen vor dem Präsentationstermin: Buchstäblich bis zur letzten Minute haben die Studierenden an ihrem neuen Rennwagen Hand angelegt, um ihn makellos dem Publikum vorzeigen zu können. Nachtschichten sind die Mitglieder der studentischen Motorsportgruppe indes gewohnt. Während der heißen Phase des Chassisbaus haben sie im Vier-Schicht-Modell gearbeitet, um die Karosserie aus Carbon, Klebefilm und Aluminiumwaben Lage für Lage aufzubauen. Seit etwa einem Jahr arbeitet die Gruppe an dem komplett in Handarbeit gefertigten Einzelstück. Geschätzte 30.000 Arbeitsstunden haben sie mit der computergestützten Konstruktion, dem Zusammenbau und dem Testen der Komponenten verbracht.

Es ist der zwölfte elektrische Formel-Rennwagen, den Studierende mit Unterstützung der Hochschule gebaut haben. Für jede Saison bauen die im Verein BRS Motorsport organisierten Studierenden ein neues Auto, um damit an den Rennen der internationalen Formula-Student-Klasse teilzunehmen. Der Verein steht allen Fachbereichen offen, aktuell zählt er rund 60 Mitglieder.

Bei einer Feierstunde im Audimax auf dem Campus Sankt Augustin haben die Studierenden am Freitag das neue Modell der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Renner mit dem Beinamen „Eduard“ verfügt über vier Elektromotoren mit insgesamt 80 Kilowatt Leistung, die ihn in 2,3 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen sollen. Der Beschleunigungswert für den G26e, wie er offiziell heißt, entstammt den umfangreichen Simulationen, die die Studierenden mit Hilfe von Großrechnern der Hochschule durchgeführt haben. Die tatsächlichen Werte gilt es nun in den Testfahrten zu ermitteln. Dafür dürfen sie die 800 Meter lange Asphaltpiste des nahe gelegenen Verkehrslandeplatzes Hangelar nutzen.

Die studentischen Tüftler haben sich vom Fahrwerk über die Lenkung, die Kühlung, die Bremsen und den Akku bis zur Software jedes Detail vorgenommen, um noch bessere Leistungen auf der Rennstrecke zu erreichen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Aerodynamik. Bereits beim Vorgängermodell hatten die Studierenden auf sogenannte dreidimensionale Geometrien gesetzt. Die verschiedenen Flügel am Auto sind nicht als gerade Flächen ausgeführt, sondern zeigen kurvige Formen. Bei der Fertigung stellt das besonders hohe Ansprüche, aber die Aerodynamik wird dadurch deutlich verbessert. Um in der bevorstehenden Saison mitfahren zu können, mussten umfangreiche Änderungen vorgenommen werden. Denn ein neues Regelwerk setzt den Dimensionen der aerodynamischen Anbauteile engere Grenzen. Vor allem der Heckflügel musste konstruktiv überarbeitet werden, um regelkonform und gleichzeitig hochwirksam zu sein.

„Mit dem G26e knüpfen wir an unser mechanisches Konzept aus dem letzten Jahr an, beseitigen kleine Schwachpunkte, optimieren Komponenten und setzen auf ein überarbeitetes Aero-Paket“, sagt Fabienne Senge, Studentin der Nachhaltigen Ingenieurwissenschaften und Technische Leiterin. „Dazu findet aktuell viel Wissenstransfer statt. Bachelorarbeiten, neue Fahrzeugentwicklungen sowie das gezielte Anlernen der vielen neuen Teammitglieder haben ein eng zusammengewachsenes Team geschaffen, das uns den Erfolg für die nächsten Jahre sichern soll. Der G26e ist jetzt bereit für die Rennstrecke.“

Die Liste der neuen oder überarbeiteten Baugruppen und Komponenten bei dem G26e-Renner ist lang. So hat etwa eine spezialisierte Arbeitsgruppe ein neues, wirkungsgradoptimiertes Getriebe entwickelt. Die Studierenden haben dafür große Mengen von Daten aus dem Rennbetrieb ausgewertet, die ihnen gezeigt haben, in welchen Drehzahl- und Lastbereichen sich der Rennwagen in den unterschiedlichen Situationen tatsächlich bewegt. Außerdem ist es ihnen gelungen, das Gewicht des Getriebes an jedem der vier angetriebenen Räder um etwa 1,5 Kilogramm zu reduzieren. Bei einem nur rund 200 Kilogramm schweren Rennwagen wirken sich die fehlenden Kilos spürbar auf die Fahrdynamik aus.

Eine andere Arbeitsgruppe hat ein neues Batterie-Management-System entworfen und angefertigt – für ein Elektrofahrzeug eines der zentralen Sicherheitssysteme. Das System sorgt dafür, dass einzelne Zellen des Hochvolt-Akkus gezielt entladen werden, um Spannungsunterschiede auszugleichen. Außerdem verfügt es über 32 Sensoren, die die Zelltemperaturen überwachen. Auch die für das Chassis verantwortliche Arbeitsgruppe hat ganze Arbeit geleistet und den Lagenaufbau des Carbonlaminats neu konzipiert. So haben die Studierenden die Ausrichtung der Fasern des Verbundwerkstoffes abgeändert, sodass sich die Belastungen der Struktur besser verteilen.

Erste Hinweise, ob sich die zahlreichen Neuerungen und Detailverbesserungen auszahlen werden, werden die Testfahrten zeigen, mit denen die studentischen Motorsportler unmittelbar nach der öffentlichen Präsentation beginnen wollen. Ernst wird es dann für die Studentinnen und Studenten und ihren G26e bei dem ersten internationalen Rennen der Saison im Juli in Tschechien. Der Wettbewerb gilt als besonders anspruchsvoll, die erste Liga der europäischen Hochschulen ist dort vertreten.

„Nach einem Jahr Entwicklung, Meetings und einer intensiven Fertigungsphase bin ich stolz darauf, was wir als gesamtes Team geleistet haben. Wir freuen uns, als Team in Tschechien und Frankreich erneut anzugreifen. In den letzten Jahren haben wir dort bereits gute Erfahrungen gesammelt“, sagt Teamleiter Bernhard Winkelhake, Informatik-Student im 6. Semester. 

Ihr Know-how bei Elektronik und Software nutzen die Studierenden auch, um technische Lösungen für das autonome Fahren zu entwickeln. Ihr Ziel: ein Fahrzeug, das ohne Fahrer/Fahrerin die Rennstrecke meistert. Auf dem Weg dorthin sind sie schon weit gekommen. So arbeiten die komplexen laser-basierten Sensoren, die das Auto bei der Navigation leiten, sehr zuverlässig. Bei der Lokalisierung und Kartierung der Strecke setzen die studentischen Tüftler auf einen speziellen Algorithmus, der es dem Fahrzeug ermöglicht, sich in einer unbekannten Umgebung zu lokalisieren und gleichzeitig eine präzise Karte der Strecke zu erstellen. Eine große Herausforderung stellen aktuell die Bremsen dar, die ohne Tritte auf das Pedal auskommen müssen.

In der bevorstehenden Saison indes wird ein/e menschliche/r Fahrer/in am Steuer des G26e sitzen. Die Studierenden sehen sich damit bestens gewappnet für die Wettbewerbe, bei denen sie sich mit den besten europäischen Teams der Formula Student messen werden. Den Auftakt bildet das Rennen vom 19. bis 24. Juli in Most in Tschechien. Die kurvenreiche Strecke dort ist für das Team von BRS Motorsport mit aufregenden Erinnerungen verbunden: Das Team holte sich dort 2023 in der prestigeträchtigen „Engineering Design“-Kategorie den ersten Platz und Platz zwei in der Kategorie „Cost and Manufacturing“. Nach dem Rennen in Tschechien steht für das junge Team von BRS Motorsport ab dem 24. August der Wettbewerb in Lyon in Frankreich auf dem Programm.

Etwa 30 Teammitglieder werden jeweils mitsamt dem Rennwagen und umfangreicher Ausrüstung zu den mehrtägigen Rennen reisen, entsprechend aufwändig ist die Logistik. Für die Studierenden ist es eine Herzensangelegenheit, in die sie zahllose Stunden ihrer Freizeit investieren. Kosten fallen dennoch an, wobei der größte Posten auf den Bau des Rennwagens entfällt. Zwar unterstützt die Hochschule das Team, aber ohne externe Unterstützer wäre dieser Aufwand für die Studierenden nicht zu leisten.

Severin Hudelmayer, BWL-Student und Verantwortlicher für das Sponsoring, sagt daher: „Unser Projekt wäre ohne die Unterstützung unserer Partner und Sponsoren nicht realisierbar. Wir freuen uns sehr, dass wir neben langjährigen Partnern auch einige neue Partner gewinnen konnten. Jede helfende Hand, jeder Sponsor, jede Unterstützerin und jeder Unterstützer trägt zu dem Erfolg dieser Saison bei.“

Aus Sicht von Professor Dirk Reith, der als Faculty Advisor das Projekt an der Hochschule betreut, ist eine Besonderheit die Verankerung des Rennwagenbaus im Studienangebot der Hochschule: „Durch die Einbindung des Teams in die Lehre können wir Wahlfächer und Projekte direkt auf die Arbeit des Teams zuschneiden, teilweise sogar fachbereichsübergreifend. So können wir viel Theorie-Wissen sofort in einen Praxiskontext setzen und nutzen.“

INFO

Die Studierenden von BRS Motorsport entwickeln auf dem Campus Sankt Augustin für jede Rennsaison einen neuen Rennwagen, gebaut wird er in ihrer Werkstatt in Siegburg. Die Gruppe besteht seit 2007 und nimmt regelmäßig an der Formula Student in Europa teil. Seit 2014 baut sie ausschließlich elektrisch angetriebene Wagen. Aktuell hat das Team 60 Mitglieder, die aus allen Fachbereichen der Hochschule kommen. Die Mitarbeit in der interdisziplinären Motorsport-Gruppe ist eingebettet in das Lehrangebot der Hochschule und wird betreut von Professor Dirk Reith. Die Entwicklung und der Bau des Rennwagens werden von Sponsoren unterstützt.

G26e: Fakten

  • Aufbau: Full-Carbon-Monocoque mit einem Sandwichaufbau aus Carbon und Aluminiumwaben
  • Gewichtsreduktion durch optimierte Fertigungsverfahren wie 3D-Druck von Metallen, CNC-Fräsen und Drehen sowie Verwendung von Faserverbundswerkstoffen
  • Höchstgeschwindigkeit: zirka 120 km/h
  • Beschleunigung (0-100 km/h): zirka 2,3 Sek.
  • Gewicht: zirka 200 kg
  • Leistung: 80 KW, Allradantrieb (ein Motor pro Rad)
  • Spannung: 600 Volt 

Richtfest für Wohnen unter der Godesburg: zusammenstehen eG feiert Meilenstein für 53 öffentlich geförderte Wohnungen und Kita

Die Gäste lauschen dem Richtspruch 

Richtfest für „Wohnen unter der Godesburg“: zusammenstehen eG feiert Meilenstein für 53 öffentlich geförderte Wohnungen und Kita


Bonn - Bei bestem Wetter hat die zusammenstehen eG am vergangenen Freitag (8. Mai) das Richtfest für ihr erstes Wohnungsbauprojekt „Wohnen unter der Godesburg“ gefeiert. Rund 60 Gäste aus der Mitte der Genossenschaft, der Stadtgesellschaft und natürlich dem Handwerk kamen auf der Baustelle in Bad Godesberg zusammen, um diesen wichtigen Meilenstein zu begehen.

Das Projekt umfasst 53 öffentlich geförderte Wohnungen sowie eine viergruppige Kindertagesstätte. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet, einzelne Wohnungen zudem rollstuhlgerecht. Die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen.

Die zusammenstehen eG ist eine gemeinsame Initiative von Mieterbund Bonn und Haus & Grund Bad Godesberg in Partnerschaft mit Caritas und Diakonie. Unterstützt wird das Projekt von weiteren Partnern von der Stadt Bonn, den Stadtwerken Bonn und aus Stadtgesellschaft. Das Vorhaben steht damit nicht nur für dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für eine neue Form der Zusammenarbeit in der Bonner Wohnungspolitik.

Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard von Grünberg betonte beim Richtfest die besondere Bedeutung des Projekts: „Wenn Mieterbund, Haus & Grund, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsam an einem Strang ziehen, dann wird aus einer Idee ein Leuchtturmprojekt. Hier sind weitere Finanziers und in Bonn und in anderen Kommunen zur Mitwirkung und Nachahmung eingeladen!“

Auch Vorstand Peter Kox unterstrich den praktischen Anspruch der Genossenschaft: „Wir reden nicht nur über bezahlbaren Wohnraum – wir bauen ihn.“

Vorstand Nikolaus Decker zeigte sich mit dem bisherigen Baufortschritt sehr zufrieden: „Wir erleben hier bislang einen reibungslosen Bauablauf.“

Dies bestätigte auch der erfahre Zimmermeister Anton Rosenbaum aus Mayen bei seinem Richtspruch: Nie zuvor habe er eine Baustelle erlebt, wo mit so genauen Plänen und präzisen Abläufen so reibungslos gearbeitet worden sei.

Bürgermeisterin Nicole Unterseh würdigte in ihrem Grußwort für die Stadt Bonn den gemeinwohlorientierten und partnerschaftlichen Charakter des Projekts: „Das Projekt zeigt, was eine Stadtgesellschaft leisten kann, wenn sich wichtige Akteure wie Eigentümer und Mieterorganisationen, Sozialverbände, die Stadt Bonn und die Stadtwerke Bonn zusammenschließen, um gemeinwohlorientierten Wohnraum zu schaffen. Es ist ein wichtiges Signal, dass das Projekt als bewohnergetragene Genossenschaft auch das soziale Miteinander und die Gemeinschaft vor Ort in den Fokus stellt. Mit seinem zukunftsweisenden Modellcharakter liefert dieses Bauvorhaben wichtige Impulse für unsere Stadt und regt hoffentlich zum Nachahmen an.“

Parallel zum Bau ist bereits das Bewerbungsverfahren für die Wohnungen gestartet. Schon jetzt liegen der Genossenschaft rund 100 Bewerbungen vor. Bereits am kommenden Mittwoch, 13. Mai, geht das Verfahren im Gustav-Stresemann-Institut in seine 2. Beteiligungsrunde. Weitere Informationen zum Projekt und zum Bewerbungsverfahren gibt es unter http://www.zusammenstehen-bonn.de

Mit „Wohnen unter der Godesburg“ entsteht in Bonn ein Projekt mit Modellcharakter: sozial, inklusiv, dauerhaft bezahlbar – und getragen von einem breiten Bündnis aus Stadtgesellschaft, sozialen Akteuren und engagierten Partnern.

Kunst findet Stadt - FDP begrüßt weiterentwickeltes Konzept

Kunst findet Stadt - FDP begrüßt weiterentwickeltes Konzept


Aus einem klassischen Skulpturenpfad wird ein lebendiges Kulturprojekt für ganz Rheinbach: Die FDP-Fraktion im Rat zeigt sich erfreut über die Neuausrichtung des Projekts „Kunst findet Stadt“.

„Wir finden es richtig gut, dass die Idee des Skulpturenpfads weitergedacht wurde. Genau darin liegt die Chance: Kultur nicht statisch zu planen, sondern sie in Bewegung zu bringen“, erklärte Ratsherr Carlo Knapp für die FDP-Fraktion.

Bereits früh hatte die FDP Rheinbach vorgeschlagen, Kunst im öffentlichen Raum offener zu gestalten, mit wechselnden Formaten zu arbeiten und den Skulpturenpfad stärker als Teil einer lebendigen Stadt zu verstehen und deshalb schon im Jahre 2018 einen entsprechenden Antrag gestellt. Umso positiver sieht die Fraktion, dass sich dieser Gedanken nun im neuen Konzept wiederfinden.

Für die FDP geht es dabei nicht nur um Kunst im engeren Sinne: Ein solches Projekt könne auch die Innenstadt beleben, Menschen zusammenbringen und Rheinbach als attraktiven Ort in der Region sichtbarer machen.

„Kunst im öffentlichen Raum schafft Begegnung. Sie lädt dazu ein, stehen zu bleiben, hinzuschauen und ins Gespräch zu kommen – genau das tut unserer Stadt gut“ betont Carlo Knapp. Die FDP-Fraktion will die Umsetzung weiterhin konstruktiv begleiten und freut sich auf die nächsten Schritte des Projekts. Ein guter Schritt für Rheinbach – und eine schöne Gelegenheit zu zeigen, wie aus einer Idee ein lebendiges Stück Stadt werden kann.

„Kultur und Stadtentwicklung gehen hier Hand in Hand. Mit dieser nun offeneren Ausrichtung gewinnt unsere Heimatstadt nicht nur kulturell, sondern auch als Anziehungspunkt für Bürger und Gäste weiter an Profil“, resümiert der FDP-Fraktionsvorsitzende Marc Frings, „Es ist schön zu sehen, dass aus einer Idee etwas entsteht, das die ganze Stadt einbezieht – mit immer neuen Impulsen, die Rheinbach kulturell bereichern können,“

Mit „Kunst findet Stadt“ entwickelt die Stadt Rheinbach den ursprünglich geplanten Skulpturenpfad zu einem flexibleren Kulturformat mit wechselnden künstlerischen Beiträgen im öffentlichen Raum weiter. 

Mit der Trauer nicht allein

Mit der Trauer nicht allein 


Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim 
am Freitag, 15. Mai, 10 Uhr, Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 5-7

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, sich in verständnisvoller und vertraulicher Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen oder einfach nur zuzuhören. Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte, deren An- und Zugehörige sowie Trauernde. Alle Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 
Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

H-BRS-Studiengang Wirtschaftspsychologie mit Spitzenbewertungen im CHE-Ranking

H-BRS-Studiengang Wirtschaftspsychologie mit Spitzenbewertungen im CHE-Ranking


Praxisnah und international: Im neuen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) gehört der Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in diesen Bereichen zur Spitzengruppe. Die Studierendenurteile bestätigen die sehr guten Bewertungen der Fakten. Der Studiengang am Standort Rheinbach überzeugt die Lernenden besonders in den Bereichen Studienorganisation (4,4 von 5 Sternen), Bibliotheksausstattung (4,4), Betreuung durch Lehrende (4,3), Lehrangebot (4,2) und Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten (4,2).

„Wir freuen uns über das sehr gute CHE-Ranking. Dieses reflektiert unser Bestreben, den Studiengang Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg immer weiter zu verbessern“, sagt Studiengangsleiter Professor Alexander Pohl. „Wir bieten ein ausgewogenes Fächerangebot, hervorragende Lernbedingungen und die Möglichkeit zum Studium im Ausland. Unsere Studierenden werden so optimal auf einen späteren Berufseinstieg oder ein anschließendes Masterstudium vorbereitet.“

Der siebensemestrige Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie startet jeweils zum Winter- und zum Sommersemester. Es gibt einen ortsinternen Numerus Clausus. An der Schnittstelle von Wirtschaft und Psychologie bietet die H-BRS am Standort Rheinbach auch einen praxisorientierten Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an.

Das CHE-Hochschulranking vergleicht Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung werden auch Studierende befragt. Die Zeit veröffentlicht Ergebnisse des Rankings in ihrem Studienführer und ihrem Online-Portal „HeyStudium“. 

Bonn wird Musterungsstandort der Bundeswehr

(c) Büro Sebastian Hartmann

Bonn wird Musterungsstandort der Bundeswehr


Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die Einrichtung von 24 neuen Musterungszentren der Bundeswehr bekannt gegeben. Ziel ist es, die Erfassung und Eignungsfeststellung für den freiwilligen Wehrdienst schneller, effizienter und wohnortnäher zu organisieren. Auch in Bonn wird eines der Musterungszentren eröffnet. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete für Bonn und Rhein-Sieg sowie Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Sebastian Hartmann:

„Die Entscheidung des Bundesverteidigungsministers Boris Pistorius, Bonn als Standort für eines der neuen Musterungszentren der Bundeswehr auszuwählen, ist ein starkes Signal für unsere Region Bonn/Rhein-Sieg. Bonn bleibt damit ein zentraler Standort der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Mit dem neuen Wehrdienstmodell und der Wiedereinführung der Musterung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die Bundeswehr personell nachhaltig zu stärken und junge Menschen gezielt für den Dienst in unseren Streitkräften zu gewinnen. Dafür braucht es moderne, leistungsfähige und wohnortnahe Strukturen. Dass Bonn nun zu den bundesweit ausgewählten Standorten gehört, unterstreicht die besondere Bedeutung unserer Region für die Bundeswehr.

Die Entscheidung zeigt zugleich: Die Bundeswehr bleibt sichtbar in der Fläche präsent und rückt näher an die Menschen heran. Gerade Bonn verfügt mit dem Ersten Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, Bundeswehrdienststellen und einer langen sicherheitspolitischen Tradition über hervorragende Voraussetzungen für diese Aufgabe.

Mit dem neuen Musterungszentrum entstehen zudem zusätzliche Dienstposten am Standort. Das stärkt Bonn auch als Bundesstadt.“ 

Tag der offenen Tür der Musikschule am Samstag, 30.5.2026

Tag der offenen Tür der Musikschule am Samstag, 30.5.2026


Die Musikschule im VHS Zweckverband Voreifel lädt zum Tag der offenen Tür ein. 

In der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr werden am 30. Mai in den Räumen der Evangelischen und Katholischen Grundschule, Kirchplatz 3 in Meckenheim verschiedene Instrumente vorgestellt. Hier kann man sein Lieblingsinstrument finden und ausprobieren.

Der Tag startet mit einem Ratekonzert unter der Leitung von Frau Finke. Beim Klavier Minikonzert zeigen jüngere Schülerinnen und Schüler ihr Können und um 11:30 Uhr tritt das Kinderblasorchester „Tomburg Winds Kids“ auf und wird die Blasinstrumente in den Fokus rücken.

In der Cafeteria, die der Förderverein der Musikschule betreut, kann man dann das Erlebte bei Fingerfood, Kaffee und Kuchen weiterwirken lassen.

Für einen musikalischen Anfang ist es nie zu spät! Kommen Sie vorbei!
 

Blaulichtmeile Rheinbach 2026


Blaulichtmeile Rheinbach 2026


Am 17.05.2026 findet in Rheinbach die Blaulichtmeile statt. 

Von 11:00 bis 16:00 Uhr präsentieren Polizei, Feuerwehr und der Rheinbacher Rettungsdienst ihre Fahrzeuge und geben spannende Einblicke in ihre tägliche Arbeit.

Ort: Grabenstraße 15, Rheinbach

Besucherinnen und Besucher erwartet eine interessante Veranstaltung für Groß und Klein – mit Einsatzfahrzeugen, Technik zum Anfassen und vielen Möglichkeiten zum Austausch mit den Einsatzkräften vor Ort.

Auch für Speis und Trank ist bestens gesorgt. 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Bericht: Bezirksvorrunde im Schulfußball (WK IV Mädchen)

von links: Greta Mosel, Jule Glössner, Josephine Oneis, Marlene Tölle, Safia Tazouagh, Ida Marie Gabriel, Jian Al Ali, Emely Sophie Heuser, Talya Yousfan Aldali und   Basma Dalil Harnouni

Bericht: Bezirksvorrunde im Schulfußball (WK IV Mädchen)


Am 30. April 2026 trat die Mädchenmannschaft der Gesamtschule Rheinbach in der Bezirksvorrunde der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2014–2016) gegen die Gesamtschule Waldbröl an.  

In den vorgeschalteten Technikübungen überzeugten die Spielerinnen auf ganzer Linie: Sowohl in der Dribbling-, der Pass- als auch in der Torschussübung konnte sich die Gesamtschule Rheinbach gegen die Gesamtschule Waldbröl durchsetzen. Insbesondere zeigten alle zehn Schülerinnen einen zielgenauen Torschuss. Diese starke Teamleistung wurde direkt belohnt – mit einer 1:0-Führung ging es in die Partie.
Und auch im Spiel knüpften die Rheinbacherinnen nahtlos an ihre Form an. Bereits früh erhöhte Greta mit einem kraftvollen Rechtsschuss auf 2:0. Kurz darauf baute Josy die Führung weiter aus und traf zum 3:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte setzte das Team seine Dominanz fort. Besonders Safia, die in der Offensive eingewechselt wurde, sorgte für Begeisterung: Mit einem lupenreinen Hattrick stellte sie auf 6:0 und krönte damit ihre starke Leistung. Zwar gelang der Gesamtschule Waldbröhl im Anschluss der Treffer zum 6:1, doch Rheinbach ließ sich davon nicht beirren.

Ein weiterer Höhepunkt folgte wenig später: Nach einem sehenswerten Spielzug über die linke Seite, einer klugen Verlagerung nach rechts und einem präzisen Abschluss erzielte Safia ihren vierten Treffer zum 7:1. Die Gegnerinnen kamen zwar noch einmal mit einem schönen Volleyschuss zum 7:2 heran, doch am verdienten Endstand änderte das nichts mehr.

Mit einem überzeugenden 7:2-Sieg beendet die Gesamtschule Rheinbach die Bezirksvorrunde. Neben der sportlichen Leistung stand vor allem der faire Umgang miteinander im Vordergrund – beide Teams begegneten sich mit großem Respekt und Einsatzfreude.

Die Mannschaft aus Rheinbach kann stolz auf ihre Leistung sein und blickt nun voller Vorfreude auf die kommende Finalrunde der Bezirksmeisterschaft.