Samstag, 17. Oktober 2026

RVK setzt ersten Fahrschulbus mit Wasserstoffantrieb in Deutschland ein

(c) Regionalverkehr Köln GmbH (RVK): RVK-Mitarbeitende auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Dr. Marcel Frank (Geschäftsführer), Nicole Thieler (Abteilungsleitung Personal & Recht), Lutz Lang, Heiko Herr (beide Fahrlehrer), Lars Grasemann (Leitung Akademie) und Ingo Krewitt (Fachbereichsleitung Fahrschule)

RVK setzt ersten Fahrschulbus mit Wasserstoffantrieb in Deutschland ein 

15. Oktober 2026  Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) setzt konsequent ihren Weg in der Transformation des Fuhrparks mit alternativen Antrieben fort. Als erstes Verkehrsunternehmen in Deutschland nimmt die RVK nun einen Fahrschulbus mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle in Betrieb. Wasserstoffbusse weisen eine andere Fahrdynamik auf als beispielsweise Dieselbusse. Auch gelten andere Voraussetzungen für eine energieeffiziente Fahrweise. Die RVK kann nun diese Aspekte in der Praxis vermitteln. Dies stellt einen wichtigen Fokus für die Ausbildung neuer Fahrpersonale dar, die bei der RVK auf rund 160 Wasserstoffbusse im Linienbetrieb treffen – und damit auf die größte Flotte in Europa.  

Teil der Flottenerweiterung mit sechs Wasserstoffbussen 

Das Fahrzeug stammt aus einer Serie von fünf gebrauchten Bussen des Typs Solaris Urbino 12 Hydrogen. Ein Gewinn für die RVK und die regionale Mobilität, denn die Marktlage für Wasserstoffbusse ist angespannt. Neufahrzeuge sind nur mit langen Vorlaufzeiten erhältlich. Fünf der sechs Busse werden in den Linienbetrieb gehen. 

Alle Fahrzeuge wurden in den vergangenen Wochen auf den technischen Standard der RVK gebracht. Der neue Fahrschulbus wurde entsprechend umgebaut mit weiteren Pedalen und einem Frontsitz für den Fahrlehrenden. Zudem wurde ein System aus Kameras und Monitoren installiert, das dem Ausbilder Außenansichten bei Fahrmanövern liefert. Auf zusätzliche Außenspiegel wird bei dem Fahrschulbus bewusst verzichtet. Die Auszubildenden sollen den Bus so kennenlernen, wie sie ihn später auch im Regelbetrieb fahren.  

Ausbildung bei der RVK erreicht neues Niveau 

Neben zwei Fahrschulbussen mit Dieselantrieb bei der RVK ist nun der erste Wasserstoffbus in Deutschland auf den Straßen unterwegs. Er bringt für die Fahrausbildung einige wichtige Faktoren mit, die im Alltag zukünftiger Fahrpersonale wichtig sind. Ein nicht zu unterschätzender Ausbildungsfaktor ist das Fahrverhalten eines Wasserstoffbusses. Es ist davon geprägt, dass sich die Antriebs- und Wasserstofftechnik wie beispielsweise der Tank, die Brennstoffzelle, die Kühlanlage und auch eine Batterie zum Zwischenspeichern von Energie in einem Dachaufbau befinden. Das ist wesentlich aus Sicherheitsgründen notwendig und sorgt dafür, dass der Schwerpunkt des Fahrzeuges deutlich höher liegt als beispielsweise bei Dieselbussen. Die Folgen machen sich nicht zuletzt bei Kurvenfahrten und Bremsmanövern bemerkbar. 

Auch müssen Fahrpersonale beim Wechsel von einem Dieselbus auf die Antriebsform Wasserstoff eine andere Fahrweise verinnerlichen. Gilt es bei einem Dieselbus, möglichst wenig mit der Bremse zu arbeiten, um einen erhöhten Dieselverbrauch beim anschließenden Beschleunigen zu vermeiden, wirkt sich der Einsatz des Bremspedals bei einem Wasserstoffbus positiv auf den Treibstoffverbrauch aus.  

Der durch die Brennstoffzelle erzeugte Strom fließt bei dem Wasserstoffbus in einen Elektromotor, der wie herkömmliche Elektromotoren über sogenannte Rekuperation Bremsenergie zurückspeist in die Pufferbatterie. Diese Zusammenhänge können ab sofort neben der Theorie auch in der Praxis bei der RVK vermittelt werden. Dadurch erhält die Ausbildung von Fahrpersonal einen zusätzlichen als auch notwendigen Mehrwert. Zudem wächst die Flotte an Bussen mit alternativen Antrieben bei der RVK weiter stark an, während Dieselbusse zunehmend aus dem Fuhrpark verschwinden.   

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK: „Mit dem zusätzlichen Bus für unsere Fahrschulflotte können wir unsere Ausbildungsaktivitäten verstärken und heben die Ausbildung der Fahrer zudem auf ein neues Level. Der Wasserstoffbus ermöglicht es unserem Fahrschulteam, die Ausbildung im Umgang mit alternativen Antrieben im öffentlichen Personennahverkehr voranzutreiben. Die RVK bleibt damit konsequent auf ihrem Zukunftskurs.“ 

Neben einigen Fahrstunden mit dem Wasserstoffbus wurde am 13. Oktober auch die erste Fahrprüfung mit dem Neuzugang der RVK absolviert. Mit erfolgreichem Ergebnis für den Fahrschüler, der damit nun Teil das Fahrpersonals des Verkehrsunternehmens ist und bestens auf Wasserstoffbusse vorbereitet ist.   

Alle Fahrschulbusse mit neuer Optik 

Auch optisch haben alle drei Fahrschulbusse der RVK ein Makeover erhalten. Auf dem Heck der Fahrzeuge werden Interessentinnen und Interessenten direkt mit einem neuen Slogan adressiert: „Nicht nur mitfahren. Selbst fahren.“ Das schlichte aber dennoch aufmerksamkeitserregende Aussehen des Busses wurde an das aktuelle Corporate Design der RVK angepasst.    

Auf den Seiten des Fahrzeuges wird unter anderem in Form einer stilisierten Karte das gesamte Verkehrsgebiet der RVK dargestellt. Der nunmehr technisch und optisch aufbereitete Bus befindet sich ab sofort im täglichen Einsatz für die RVK Fahrschule. 

Wandern im Dahner Felsenland


Wandern im Dahner Felsenland

Die gemeinsame Wanderwoche des Eifelverein Rheinbach und des Partnerschaftsverein Villeneuve lez Avignon - Rheinbach

Der Herbst ist die ideale Zeit für Wanderungen.

Besonders in diesem Jahr nach einem drückend heißen Sommer.

Der Eifelverein Rheinbach und der Partnerschaftsverein Villeneuve les Avignon – Rheinbach haben auch in diesem Jahr eine Wanderwoche gemeinsam veranstaltet.

Im September trafen sich 40 deutsche und französische Teilnehmer, 20 Teilnehmer waren aus Rheinbachs Partnerstadt Villeneuve lez Avignon angereist. 

Gemeinsam wurde die Region des „Dahner Felsenlandes“ erwandert. Das „Dahner Felsenland“ ist im Pfälzerwald gelegen,grenzt ans Elsass und ist geprägt von beeindruckenden roten Felsformationen und mächtigen Wäldern. Eine ideale Landschaft für ausgedehnte  und abwechslungsreiche Wanderungen.

Johannes Wittmar, Brigitte Schledorn und Helmut Schaaf – Wanderführer des Rheinbacher Eifelvereins – hatten die Wanderungen mit Bedacht und Sorgfalt ausgearbeitet und durchgeführt. Auch unverhoffte Sperrungen von Wanderwegen aufgrund von Unwetterschäden meisterten die Wanderführer durch spontane Änderungen der Streckenführung. Für alle Wanderer – die älteste Wanderin zählte 84 Jahre! – wurden die Wanderungen zu einem schönen Erlebnis. Die Vorsitzende der deutschen Partnerschaftsvereinigung Hedwig Schmitt-Wojcik half hier und da bei Übersetzungen.

Untergebracht war die Gruppe im Hotel „Die Heilsbach“. Das Hotel verfügte über ein großes parkähnliches Gelände auf dem sich Pool, Kneippanlage, Spielplatz, Tennisplatz und Biergarten befanden. Hier konnten sich die Wanderer an den meist sonnigen Nachmittagen von den ausgedehnten Wanderungen erholen.

Die Einschätzung aller Teilnehmer war eindeutig: die Wanderwoche war ein Erfolg und die französischen Freunden konnten ein schönes Stück Deutschland erleben. 

Oktoberfest beim NCR Blau-Gold Rheinbach: Lena Manheller und Norbert Mandt sind die neuen Wiesn-Tollitäten

Faßanstich durch den stellv. Bürgermeister Markus Pütz

von rechts nach links: Wiesenliesel Lena Manheller und Wiesensepp Norbert Mandt

Oktoberfest beim NCR Blau-Gold Rheinbach: Lena Manheller und Norbert Mandt sind die neuen Wiesn-Tollitäten

Rheinbach. Zünftige Stimmung, bayerische Spezialitäten und jede Menge gute Laune herrschten beim Oktoberfest des NCR Blau-Gold Rheinbach rund um das Vereinsheim in der Mozartstraße. Mitglieder, Freunde, Vereinsvertreter und Gäste waren der Einladung gefolgt und feierten gemeinsam einen stimmungsvollen Wiesn-Nachmittag.

Offiziell eröffnet wurde das Oktoberfest durch die stellvertretenden Bürgermeister Markus Pütz und Michael Rohloff. Gemeinsam mit Ratsmitgliedern des NCR gaben sie den Startschuss für das gesellige Fest. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte der eigene Musikzug des NCR Blau-Gold Rheinbach, der die Eröffnung und das anschließende Fest musikalisch begleitete.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Flötzinger Festbier, deftige Haxe aus eigener Herstellung, Leberkäse und Brezn sorgten für echtes Wiesn-Gefühl mitten in Rheinbach.

Beim NCR wird gemeinsam gefeiert

Das Oktoberfest zeigte einmal mehr, was den NCR Blau-Gold Rheinbach ausmacht: Gemeinschaft über Generationen hinweg. Ob Vereinsmitglied, Familie, Freund oder Gast – rund um das Vereinsheim wurde gemeinsam gefeiert und das Vereinsleben in geselliger Atmosphäre gelebt. Dabei kamen Jung und Alt gleichermaßen auf ihre Kosten.

So wurde das Oktoberfest zu einem Fest, bei dem nicht nur bayerische Traditionen, sondern vor allem das Miteinander im Mittelpunkt standen. Genau diese Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil des NCR Blau-Gold Rheinbach, der sich als Familienverein versteht.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die Kür der diesjährigen Wiesn-Tollitäten. Zur Wiesenliesel wurde Lena Manheller gekürt. Den Titel des Wiesensepp sicherte sich Norbert Mandt. Gemeinsam bilden die beiden die neuen Wiesn-Tollitäten des NCR Blau-Gold Rheinbach und sorgten mit ihrer Kür für einen weiteren Höhepunkt des Oktoberfestes.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die traditionellen Wiesn-Spiele. Beim Bierkrugstemmen und Nageln konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kraft, Geschick und Durchhaltevermögen unter Beweis stellen.

Der NCR Blau-Gold Rheinbach bedankt sich bei allen Gästen, Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Unterstützern, die zum Gelingen des Oktoberfestes beigetragen haben. Bei freiem Eintritt, zivilen Preisen und eigener Bedienung stand einmal mehr das gemeinsame Feiern und die Geselligkeit im Mittelpunkt.

Ein herzliches „O’zapft is!“ vom NCR Blau-Gold Rheinbach – und bis zum nächsten Oktoberfest!



Kleine Sparerinnen und Sparer werden mit Quokka Quentin belohnt.

Quentin erwartet die Kinder in den Filialen der Kreissparkasse Köln – die kleine Ausführung des Quokkas können sie neben anderen Geschenken als Belohnung für ihre Sparleistung erhalten. 

Kleine Sparerinnen und Sparer werden mit Quokka Quentin belohnt.

Kreissparkasse Köln veranstaltet vom 26.10. – 30.10.2026 zum 27. Mal die Kindersparwoche

Köln, den 16. Oktober 2026

Das Thema finanzielle Bildung hat für die Kreissparkasse Köln einen hohen Stellenwert. Mit der Kindersparwoche, die jedes Jahr rund um den Weltspartag stattfindet, soll bereits den Kleinsten das Thema Sparen und der bewusste Umgang mit Geld nähergebracht werden.

Während der Kindersparwoche sind alle Kinder herzlich eingeladen, mit ihren Spardosen eine der Filialen der Kreissparkasse Köln zu besuchen und sich für ihre Sparleistung ein Geschenk abzuholen.

Zu den Stofftierfreunden der vergangenen Kindersparwochen gesellt sich in diesem Jahr das Quokka „Quentin“, welches die kleinen Sparerinnen und Sparer in den Filialen gegen Leeren ihrer Spardose und Einzahlen des Gesparten erwartet.

Darüber hinaus startet die Kreissparkasse Köln am 26.10.2026 (ab 10:00 Uhr) bis zum 02.11.2026 ein Gewinnspiel auf Facebook mit weiteren tollen Preisen.  Als 1. Preis winkt ein HORST DiY-Kit Balance-Bord 2.0 zum Selbstgestalten sowie ein kleiner Quokka Quentin. Wer mitmachen möchte, findet alle Infos unter: www.facebook.com/kreissparkassekoeln.

In den Filialen in Bedburg, Bornheim, Leichlingen, Neunkirchen, Radevormwald, Refrath und Waldbröl finden am 29.10.2026 zusätzlich besondere Aktionen statt. Hier können sich die Kinder auf Popcorn, bemalbare Kulturtaschen, Heliumballons mit Quentin und weitere Überraschungen freuen.

Rheinbach beschließt richtungsweisende Maßnahmen für Verkehr und Klimaschutz


Rheinbach beschließt richtungsweisende Maßnahmen für Verkehr und Klimaschutz  

„Mit dem Verkehrsentwicklungsplan, dem Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept,  einer geänderten Stellplatzsatzung und der interkommunalen Zusammenarbeit bei der Geschwindigkeitsüberwachung stellt Rheinbach wichtige Weichen für die Zukunft.“, zeigte sich Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel nach der Ratssitzung am 12. Oktober 2026 sehr zufrieden. 

84 Maßnahmen sollen Mobilität im gesamten Stadtgebiet verbessern und den Verkehr stadtverträglicher machen 

Der Rat der Stadt Rheinbach hat den integrierten Verkehrsentwicklungsplan (IVEP) mehrheitlich beschlossen. Er gibt einen kurz-, mittel- und langfristigen Handlungsrahmen für die Verkehrsentwicklung in der Kernstadt und den Ortschaften vor und kann künftig politische Entscheidungen sowie mögliche Förderanträge unterstützen. Anregungen aus der Bevölkerung und weiteren Interessengruppen sind in den Planungsprozess eingeflossen. 

Der IVEP betrachtet Fuß- und Radverkehr, Bus und Bahn sowie den Autoverkehr gemeinsam. Die Analyse zeigt unter anderem, dass der Kfz-Verkehr die Aufenthaltsqualität in der Kernstadt beeinträchtigt und die Hauptverkehrsstraßen stark belastet sind. Zugleich besteht Potenzial, Wege häufiger zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. 

Insgesamt umfasst der Plan 84 räumlich verortete Maßnahmen sowie stadtweite Ansätze. Sie betreffen alle Verkehrsarten und wurden nach Wirkung und Kosten bewertet und priorisiert. Ziel ist, die Erreichbarkeit zu verbessern, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen und umweltfreundliche Mobilitätsangebote attraktiver zu machen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und abhängig von Priorität, Finanzierung und Fördermöglichkeiten. 

„Besondere Schwerpunkte setzen wir auf sichere und anwohnerfreundliche Ortsdurchfahrten durch eine möglichst weitgehende Ausweisung von Tempo 30 und die Errichtung von Querungshilfen. So erhöhen wir die Verkehrssicherheit, reduzieren Lärm und stärken die Lebensqualität in unseren Ortschaften.“, so Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.  

Im Fokus stehen auch eine attraktive und gut erreichbare Innenstadt sowie ein durchgängiges, sicheres Radverkehrsnetz.  Für die West-Ost-Achse der Kernstadt, die zu einem attraktiven und lebendigen Stadtraum weiterentwickelt werden soll, ist u.a. das Befahren der Hauptstraße mit Schrittgeschwindigkeit vorgesehen. Das Radverkehrsnetz soll weiter ausgebaut werden, damit komfortable sowie möglichst durchgängige Verbindungen innerhalb der Stadt und zu den Ortschaften entstehen. 

Interkommunale Zusammenarbeit bei der Geschwindigkeitsüberwachung ist für 2027 geplant 

Die sechs linksrheinischen Kommunen wollen künftig gemeinsam die Geschwindigkeit im Straßenverkehr überwachen. Ziel ist, das Geschwindigkeitsniveau an besonders gefährlichen Stellen zu senken und so die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. 

Im Mittelpunkt stehen dabei der Schutz der Verkehrsteilnehmenden und nicht die Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern. 

Die kommunalen Kontrollen sollen die bestehenden Überwachungsmaßnahmen der Polizei und des Straßenverkehrsamts des Rhein-Sieg-Kreises ergänzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und Senioreneinrichtungen. 

Zum Projektstart sollen zwei semistationäre Messanlagen, sogenannte BlitzerAnhänger, im Mietmodell eingesetzt werden. Sie werden nach einem gemeinsam abgestimmten Einsatzplan auf den Gebieten aller sechs Kommunen genutzt. Die Kommunen entscheiden jeweils selbst über die Messstandorte in ihrem Gebiet. Die gemeinsame Bußgeldstelle soll bei der Stadt Meckenheim eingerichtet werden. 

Neue Stellplatzsatzung schafft bessere Bedingungen für Unternehmen 

„Mit der einstimmig beschlossenen Änderung der Stellplatzsatzung sollen insbesondere Gastronomiebetriebe in der Kernstadt entlastet werden, die durch knappe Flächen und hohe Ablösesummen für erforderliche Stellplätze vor großen Herausforderungen stehen.“, hebt Phiesel hervor. 

Zum einen wird in Bezug auf die Festlegung eines Stellplatzschlüssels der Geltungsbereich für die Kernstadt angepasst und in zwei Zonen unterteilt. Darüber hinaus wird in der historischen Innenstadt die notwendige Zahl an Kfz-Stellplätzen künftig um 50 Prozent statt bisher 30 Prozent reduziert. Für die erweiterte Innenstadt ist eine Reduzierung um 30 Prozent vorgesehen. Bei Nutzungsänderungen kann sich die Zahl der erforderlichen Kfz-Stellplätze zusätzlich um zehn Prozent verringern. Die Überdachungspflicht für Fahrradstellplätze soll auf Wohnnutzungen beschränkt werden; bei Mitarbeiterstellplätzen muss nur die Hälfte der Anlagen überdacht sein. 

Bürgermeister Phiesel: „Dies stellt auch eine Erleichterung für Unternehmen dar, die sich neu in der Stadt ansiedeln wollen.“ 

Für die historische Kernstadt gelten außerdem eigene Reduzierungsmöglichkeiten für Fahrradstellplätze in Höhe von 30 Prozent. Ergänzend muss jeder elfte erforderliche Fahrradstellplatz eine zusätzliche Fläche von mindestens 1,5 Quadratmetern für Kinder- oder Lastenanhänger beziehungsweise Lastenräder bieten. Die Möglichkeit, Stellplätze abzulösen, wird auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet, sodass auch in Ortskernen mit geschlossener Bauweise eine praktikable Lösung möglich ist. 

Weitere Änderungen sind u.a. die Festlegung eines Stellplatzschlüssels für bislang fehlende Nutzungsarten, wie z.B. geförderter Wohnungsbau oder Sportplätze und eine Bagatellklausel bei Nutzungsänderung. 

Konzepte für Hochwasser- und Starkregenschutz 

Der Rat der Stadt Rheinbach hat die zwei Konzepte zum Hochwasser- und Starkregenschutz mehrheitlich beschlossen. Sie bilden die Grundlage für eine langfristige und schrittweise Umsetzung von Maßnahmen, die Risiken durch Starkregen und Hochwasser im gesamten Stadtgebiet reduzieren sollen. Das geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 120 Millionen Euro. Für die Hochwasserschutzmaßnahmen wird eine Förderung von bis zu 80 Prozent erwartet. 

Die Konzepte berücksichtigen sowohl technische und bauliche Maßnahmen als auch naturnahe Lösungen und wurden unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet.  

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Geschichte wird lebendig in der Rheinbacher Burg – Der Escape Room Hexcape

Abbildungen: Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach



Geschichte wird lebendig in der Rheinbacher Burg – Der Escape Room Hexcape

Vom 16. Oktober bis 15. November 2026 verwandeln die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach, unterstützt von LEADER Voreifel, den Bergfried der Rheinbacher Burg, den Hexenturm, in „Hexcape“. 

Hinter dem ungewöhnlichen Escape Room stehen die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach. Gemeinsam haben sie ein ehrenamtliches Projekt entwickelt, das Stadtgeschichte dort erlebbar macht, wo sie sich einst abspielte. Als Geisterjäger durchqueren Teams den gesamten Bergfried: Vom Verlies bis zum Dachgeschoss lüften sie vier große Geheimnisse, die auf realen Personen, historischen Begebenheiten und Unterlagen des Stadtarchivs beruhen. „Hexcape“ verbindet so, Denkmal, Archivarbeit und Spiel zu einem generationsübergreifenden Erlebnis. Die rund 90-minütigen Termine für zwei bis sechs Personen finden um 15 und 18 Uhr, an ausgewählten Tagen auch um 21 Uhr statt. Der Escaperoom erfreut sich bereits großen Interesses, nur noch wenige Plätze sind frei. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für das Projekt sind willkommen. Weitere Infos im Internet: hexcape.archivfreunde-rheinbach.de.

 

Feierlicher Abend zum Tag der Deutschen Einheit im Ratssaal des Glasmuseums Rheinbach

Feierlicher Abend zum Tag der Deutschen Einheit im Ratssaal des Glasmuseums Rheinbach

Rund 130 Gäste folgten am 3. Oktober der Einladung der CDU Rheinbach zu einer besonderen Veranstaltung im Ratssaal des Glasmuseums. Im Mittelpunkt stand der Vortrag der estnischen Botschafterin in Deutschland, Marina Linntam, die eindrucksvoll über die aktuelle Lage in Estland, die sicherheitspolitische Situation an der Ostgrenze Europas und die Bedeutung eines starken europäischen Zusammenhalts sprach.

Die Botschafterin machte deutlich, dass die Freiheit Europas nur in Geschlossenheit verteidigt werden kann. Mehrfach betonte sie, wie wichtig es sei, „in Einigkeit aufzutreten und die gemeinsame europäische Freiheit zu schützen“. Ihre Worte fanden große Aufmerksamkeit im Saal und prägten den Abend nachhaltig.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden des CDU‑ Stadtverbandes Bernd Zimmermann, der die Gäste begrüßte und die Bedeutung des 3. Oktober als Tag der Einheit und Verantwortung hervorhob. Nach dem Vortrag dankte Zimmermann der Botschafterin und unterstrich die Relevanz ihrer Botschaft für die aktuelle politische Lage.

Auch Bürgermeister Daniel Phiesel richtete zu Beginn ein Grußwort an die Anwesenden. Er hob hervor, wie entscheidend Einigkeit und demokratische Standfestigkeit in einer politisch herausfordernden Zeit seien. Sein Appell zur gemeinsamen Verantwortung bildete einen würdigen Auftakt für den Abend.

I Rahmen der Veranstaltung wurden auch zwei langjährige CDU Mitglieder für ihre Treue und ihr Engagement für die CDU geehrt. Herr Günther Wurster wurde vor 40 Jahren Mitglied der CDU, Joachim Schneider, aktueller Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinbach trat vor 25 Jahren in die CDU ein. Karin Schulze, Mitgliederbeauftragte der CDU Rheinbach, beglückwünschte die Jubilare und dankte für die Unterstützung und das Engagement.

Nach dem offiziellen Teil und dem feierlichen Absingen der deutschen Nationalhymne blieb die Botschafterin noch lange im Ratssaal und suchte das persönliche Gespräch mit den Gästen. Auch dr. Norbert Röttgen, MdB, Oliver Krauß, MdL, und weitere Ehrengäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch und standen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.


Für das leibliche Wohl sorgte die Junge Union Rheinbach, die die Besucherinnen und Besucher mit kulinarischen Leckereien versorgte. Die herzliche Atmosphäre und die vielen intensiven Gespräche machten den Abend zu einer rundum gelungenen Veranstaltung, die den Geist des 3. Oktober eindrucksvoll widerspiegelte.

 

Info/Demostand der OMAS GEGEN RECHTS in Rheinbach


Info/Demostand der OMAS GEGEN RECHTS in Rheinbach 

Die OMAS GEGEN RECHTS aus Rheinbach haben einen Info/Demostand in Rheinbach am Samstag 10.10.2026 von 10 - 12 Uhr in der Hauptstraße von Rheinbach (Höhe Optiker Firmenich) geplant und genehmigt bekommen.

Sie wollen ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsextremismus setzen und als Gemeinschaft Zusammenhalt und Solidarität zeigen. 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 12. Oktober, 15-17 Uhr

Mit der Trauer nicht allein

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 12. Oktober, 15-17 Uhr

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. bietet Trauernden die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden. Das nächste Gesprächs-Café in Rheinbach findet statt am Montag, 12. Oktober, 15-17 Uhr, im Kaminzimmer, ev. Altenzentrum Haus am Römerkanal, Römerkanal 11. 

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. In verständnisvoller Atmosphäre kann der Trauer Ausdruck verliehen oder auch einfach nur zugehört werden.  

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Informationen: 02226/900 433, www.hospiz-voreifel.de

 

Neue Reinigungsstufe für den Swistbach in Betrieb

„In der eingeweihten Membranhalle auf dem Gruppenklärwerk Rheinbach-Flerzheim (v. l. n. r.): Erftverbandsvorstand Prof. Heinrich Schäfer, Umweltminister Oliver Krischer, BM Euskirchen Sacha Reichelt, stellv. BM Swisttal Paul Adams, BM Rheinbach Dr. Daniel Phiesel und Bereichsleiter Abwasser Rene Düppen -Quelle: Erftverband

Neue Reinigungsstufe für den Swistbach in Betrieb

Gruppenklärwerk Rheinbach-Flerzheim setzt auf Membranfiltration und Aktivkohle – 31,5 Millionen Euro investiert

Bergheim/Rheinbach, 6. Oktober 2026. Weniger Spurenstoffe, mehr Gewässerschutz: Im Gruppenklärwerk Rheinbach-Flerzheim ist nach rund drei Jahren Bauzeit eine neue Reinigungsstufe in Betrieb gegangen. Mit einer Kombination aus Membranfiltration und Pulveraktivkohle wird das Abwasser künftig deutlich umfassender gereinigt, bevor es in den Swistbach gelangt. Der Erftverband hat die Kläranlage zugleich von 50.000 auf 67.000 Einwohnerwerte erweitert. Insgesamt wurden 31,5 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau investiert. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligte sich mit rund 17,8 Millionen Euro. „Gerade im Sommer besteht der Swistbach zum Großteil aus gereinigtem Abwasser, das auch für landwirtschaftliche Belange genutzt werden könnte. Genau deshalb ist modernste Filtertechnik hier wichtig. Mit der vierten Reinigungsstufe verbessern wir künftig gezielt den Rückhalt von Mikroschadstoffen wie Chemikalien und Medikamentenresten sowie Mikroplastik aus dem Wasser, bevor sie in die Natur gelangen", sagt Landesumweltminister Oliver Krischer.

Membranen filtern kleinste Partikel

Das Herzstück der neuen Anlage sind Membranen mit einer Porengröße von nur 0,04 Mikrometern. Sie halten Feststoffe und Mikroorganismen weitgehend zurück und verbessern auch den Rückhalt von Mikroplastik. Zusätzlich kommt Pulveraktivkohle zum Einsatz. Sie bindet im Abwasser gelöste Spurenstoffe – darunter Arzneimittelrückstände sowie Haushalts- und Industriechemikalien. Die beladene Aktivkohle wird anschließend zusammen mit den Feststoffen aus dem Abwasser entfernt. „Die neue Anlagentechnik verbindet eine leistungsfähige biologische Reinigung mit einem weitgehenden Rückhalt von Feststoffen, Keimen, Mikroplastik und gelösten Spurenstoffen“, erklärt Heinrich Schäfer, Vorstand des Erftverbandes. „Damit ist das Gruppenklärwerk Flerzheim für die zukünftigen Anforderungen an einen modernen Gewässerschutz gut aufgestellt.“

Große Bedeutung für den längsten Bach Europas

Die Bedeutung der Kläranlage ist für den Swistbach besonders groß: In den Sommermonaten kann der gereinigte Ablauf rund 90 Prozent der Wasserführung des Flusses ausmachen. Das Wasser des Baches wird unter anderem zur Beregnung von Obst- und Gemüsekulturen genutzt. Stickstoff und Phosphor wurden bereits vor dem Ausbau weitgehend aus dem Abwasser entfernt. Die neue Reinigungsstufe verbessert insbesondere die Entfernung von Spurenstoffen, Feststoffen und Keimen. Auch die Kläranlage Rheinbach verfügt über eine zusätzliche Reinigungsstufe zur Spurenstoffelimination. Dort wurde 2019 im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein Retentionsbodenfilter in Betrieb genommen. Damit erhalten die wesentlichen Kläranlagen im Einzugsgebiet des Swistbaches eine vierte Reinigungsstufe.

Ausbau schafft Perspektive für Swisttal-Miel

Mit der Erweiterung des Gruppenklärwerks wurde außerdem die Voraussetzung geschaffen, künftig auch das Abwasser der nahegelegenen Kläranlage Swisttal-Miel in Flerzheim zu behandeln. Die Überleitung der Kläranlage Swisttal-Miel ist Mitte 2027 vorgesehen. Die Anlage in Flerzheim nimmt derzeit Abwasser aus Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg sowie aus Teilen von Altenahr und Grafschaft auf.

Investition in die Zukunft

Der Ausbau der Anlage war zugleich eine umfassende Modernisierung des Standorts. Einige Anlagenteile stammten noch aus früheren Bauphasen. Einzelne Bauwerke gehen sogar auf die erste Kläranlage am Standort zurück, die 1967 in Betrieb ging. Der Erftverband will nun wissenschaftlich untersuchen lassen, wie sich die zusätzliche Reinigungsleistung auf die Wasserqualität des Swistbaches auswirkt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Veränderungen verschiedener Abwasserinhaltsstoffe und deren Bedeutung für das Gewässer. Mit der neuen Reinigungsstufe in Flerzheim wird damit nicht nur eine moderne Abwassertechnik in Betrieb genommen, sondern auch ein weiterer Schritt zum langfristigen Schutz des Swistbaches und des nachfolgenden Gewässersystems umgesetzt.