Freitag, 3. April 2026

Upgrade für den ÖPNV: RVK gründet einen neuen Mobilitätshub in der Region

von links nach rechts: Dirk Müller (Niederlassungsleiter der Regionalverkehr Köln GmbH in Hürth), Dr. Marcel Frank (Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH), Svenja Udelhoven (Kreisdirektorin des Rhein-Sieg Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalverkehr Köln GmbH), Marco Dederichs (Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Hürth), Dirk Breuer (Bürgermeister der Stadt Hürth), Thomas Schmalen (Betriebsleiter und Prokurist der Regionalverkehr Köln GmbH) und Stefan Welsch (Geschäftsführer der Stadtwerke Hürth AöR) - Quelle Regionalverkehr Köln GmbH (RVK)

Upgrade für den ÖPNV: RVK gründet einen neuen Mobilitätshub in der Region


Köln, 2. April 2026. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) geht den nächsten großen Schritt in ihrer Entwicklung und hat am 1. April 2026 ihren neuen Standort in Hürth bezogen. Damit vergrößert sich das Verkehrsunternehmen im Vergleich zum bisherigen Objekt in Hürth um ein Vielfaches. Das neue Gelände in der Max-Planck-Straße 21 bringt den öffentlichen Nahverkehr und die Leistungen der RVK auf eine völlig neue Stufe.

Viel Platz und neue Möglichkeiten

Das gesamte Areal erstreckt sich über 29.000 Quadratmeter und bietet damit nicht nur ge- nügend Büroräumlichkeiten zur Koordination des Betriebs. Die Parkfläche auf dem Gelände bietet Platz für bis zu 120 Busse.

Der neue Standort bietet aber nicht nur ausreichend Platz, sondern erweitert das Handlungsfeld der RVK auf vielen Ebenen, hin zu einem Mobilitätshub in der Region, um den Anforderungen an einen zukunftsweisenden und modernen ÖPNV gerecht zu werden. In der aktuellen Umbauphase werden Werkstattplätze errichtet, um Busse bereits vor Ort warten und Reparaturarbeiten zu übernehmen. Die Werkstatt wird eine geplante Fläche von 1.000 Quadratmetern haben und auf die Betreuung aller Antriebsformen ausgerichtet ist, die bei der RVK genutzt werden. Dazu gehören Wasserstoff und batterieelektrische Busse.

Eine Waschstraße, die obligatorisch Teil einer jeden RVK-Niederlassung ist, wird ebenfalls integriert. Um die klimaneutrale Strategie der RVK mit dem Ziel Null Emission auch in Hürth zu verfolgen, wird nach und nach eine große Ladeinfrastruktur zur elektrischen Versorgung von Bussen errichtet. Darüber hinaus wird auch die personenbesetzte Leitstelle und die Betriebsplanung der RVK nach Hürth umsiedeln, um von dort den Betrieb aller ca. 650 Busse, die täglich für die RVK und Ihrer Fahrgäste auf der Straße unterwegs sind, zu koordinieren.

Bis der Standort in Hürth vollumfänglich diese Vorzüge bietet, wird allerdings noch etwas Zeit verstreichen. Am 1. April zieht zunächst das Personal der Niederlassung in provisorische Büros ein. Die Fertigstellung der neuen Büros ist für Herbst 2026 eingeplant. Im kommenden Jahr starten dann die Hallenarbeiten.

Große Entwicklung – nicht nur für Hürth

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK): „Wir freuen uns riesig, dass wir mit dem neuen Standort in Hürth einen so großen Schritt für die Mobilität machen. Kapazität, Infrastruktur, moderne Büros, eine ganzheitliche Werkstatt, die Leitstelle und das alles an einem Ort – das stärkt den ÖPNV auf ganz hohem Niveau. In dem Zuge bedanken wir uns sehr bei der Stadt Hürth, die uns bei der Suche nach diesem neuen Standort unterstützt hat. Dieses Ergebnis ist für alle ein Gewinn“.

Kreisdirektorin Svenja Udelhoven, Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK): „Der neue Standort in Hürth ist ein großer Gewinn für die Mobilität in der Region.

Besonders die Förderung und Unterstützung von alternativen Antrieben an diesem Standort ist ein weiteres klares Zeichen dafür, dass die RVK ihre Infrastruktur weiter zum Ziel Null Emission optimiert. Von diesen Maßnahmen profitieren alle, aber vor allem die Fahrgäste, die einen guten ÖPNV mit entsprechender Infrastruktur brauchen“. 

Mit dem Umzug an den neuen Standort lässt die RVK die Zeit im Objekt in der Bonnstraße zurück. Insgesamt sind in Hürth mehr als 130 Mitarbeitende der RVK im Einsatz. 

Donnerstag, 2. April 2026

Meister der gereimten Pointe

Johannes Engel hat den Schelm im Nacken

Meister der gereimten Pointe


Bei der nun schon dritten Veranstaltung in der neuen Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ war der Komische Lyriker Johannes Engel zu Gast im Via del Gusto Rheinbach. Das augenzwinkernd ausgerufene Motto „Die Nudel muss weg“ wurde spätestens im Hauptgang vollumfänglich umgesetzt. Der Verein Rheinbach Liest und Markt-Inhaber Jörg Meyer freuen sich nun auf den nächsten Termin des Formats am 18. April, der da lautet: „Amore – Geige trifft Akkordeon“.

Johannes Engel macht seit rund 30 Jahren Kleinkunst. Sein Schwerpunkt ist die Komische Lyrik und deren Vortrag. Darin hat er es - ohne Übertreibung - zur Meisterschaft gebracht. Die Menschen in der Region kennen den bekennenden Lehrer für Physik und Mathematik als Mitglied der Lesebühne „Stuss mit Lustig“. Für „Pasta, Poesia e Passione“ hat Engel eine Auswahl eigener Gedichte den vier Gängen zugeordnet, mit denen die Gäste an den liebevoll gedeckten Tischen im „Via del Gusto verwöhnt wurden. Zusammen mit dem Begrüßungs-Prosecco, mehreren erlesenen Weinen vom Gardasee bis Sizilien und den detaillierten Erläuterungen des Gastgebers Jörg Meyer sowohl zu den Weinen als auch zu den mit Lebensmitteln aus dem Markt zubereiteten Gerichten, ergab sich ein kurzweiliger und im doppelten Sinne köstlicher Abend.

Johannes Engels Lesebühnen-Kollege Gerd Engel, der die Veranstaltung für Rheinbach liest e.V. betreute, konnte am Ende sogar eine Premiere als Zugabe ankündigen: Ein neues Gedicht seines Namensvetters mit der Kunstfigur „Herr Mey“, die er samt Ehefrau vor Jahren „aus Reimzwang“ erfand und die längst ein Eigenleben entwickelt hat. Der Applaus der beglückten Gäste war herzlich und lang. 

Johannes Engel, der mit seiner Gattin Claudia, zu allen Gängen eingeladen war, schmeckte nicht nur das hervorragende Essen. Dem Ehepaar gefiel es in dem anregend sortierten Ladenlokal auch sichtlich. So wurde es nach Programmende und abschließendem Espresso noch ein langer Abend. Die bei aller Genialität Engels beste Pointe lieferte unfreiwillig ein Gast, der zum Dichter an den Tisch kam, um ihm zu danken und dann den Erftstädter fragte: „Sind die Gedichte wirklich von Ihnen?“ Als Johannes Engel dies bestätigte, fragte der Gast noch einmal ungläubig nach: „Auch die lustigen?“

Die Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ mit Rheinbach liest e.V. wird am 18. April fortgesetzt. Dann kommen Maria Dörrscheidt (Geige) und Antonello Simone (Akkordeon) mit ihrem Programm „Amore“ in die Via del Gusto. Auch dieser  Termin ist bereits ausgebucht, was laut Gerd Engel zeige, dass „unsere gemeinsam entwickelte Idee, Kulinarik mit Kultur und anregender Konversation zu verbinden, voll aufgeht und dem Leben in Rheinbach ein neues farbenprächtiges Glassteinchen ins Mosaik setzt.“
 

Jörg Meyer von Via del Gusto kann leidenschaftlich über Wein sprechen

Studie zu Deepfakes: H-BRS-Student Lukas Ben Dahlhausen erhält für Masterarbeit den Förderpreis Informationskompetenz

Preisübergabe (v.l.): H-BRS-Professorin Tanja Köhler, Till Bermbach, Lukas Ben Dahlhausen, Dr. Susannah Cremer-Bermbach, Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Foto: Martin Schulz/H-BRS


Studie zu Deepfakes: H-BRS-Student Lukas Ben Dahlhausen erhält für Masterarbeit den Förderpreis Informationskompetenz


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) und die Stiftung Informationskompetenz haben Lukas Ben Dahlhausen mit dem Förderpreis Informationskompetenz ausgezeichnet. Der Absolvent des Studiengangs Wirtschaftspsychologie erhält den Preis für seine Masterarbeit mit dem Titel „Manipulation durch künstliche Intelligenz: Eine empirisch-quantitative Untersuchung zur Anfälligkeit für Täuschung durch Deepfakes im Vergleich zu textbasierter Desinformation". Der mit 1000 Euro dotierte Preis ist heute am internationalen Tag des Faktenchecks (2. April) übergeben worden.

„Die Masterarbeit von Lukas Ben Dahlhausen untersucht die Frage, wie anfällig Menschen für Desinformation sind und welche Rolle dabei Deepfakes im Vergleich zu textbasierten Falschinformationen spielen. Damit greift sie ein hochaktuelles Thema auf, das angesichts der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Inhalte von großer gesellschaftlicher Bedeutung für demokratische Diskurse ist“, heißt es in dem Statement der Jury. „Durch eine fundierte theoretische Analyse und eine empirische Untersuchung zur Täuschungsanfälligkeit von Nutzerinnen und Nutzern liefert die Arbeit wichtige Erkenntnisse über die Wirkmechanismen digitaler Desinformation“, lobte das Gremium. Die Studie zeige auf, welche Faktoren Menschen besonders anfällig für Fake News und Deepfakes machen, und gebe damit wertvolle Impulse für Forschung und Medienpraxis zur Stärkung von Informationskompetenz.

Desinformationen sind falsche oder irreführende Informationen, die absichtlich verbreitet werden, um Personen oder Institutionen zu schaden. Mit der Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten steigt auch die Herausforderung, Manipulationen als solche zu erkennen. Um dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken und die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Desinformation zu erhöhen, haben die H-BRS und die Stiftung Informationskompetenz vor zwei Jahren den „Förderpreis Informationskompetenz“ ins Leben gerufen. Er richtet sich an alle Studierenden der H-BRS und würdigt einmal jährlich die beste Abschlussarbeit zum Thema „Desinformation“.

„Der Förderpreis Informationskompetenz würdigt wissenschaftliche Arbeiten, die sich in besonderer Weise mit der Analyse und Eindämmung von Desinformation auseinandersetzen“, sagt Tanja Köhler, Professorin für digitalen Journalismus an der H-BRS. „Gerade vor dem Hintergrund einer wachsenden Verbreitung irreführender Inhalte ist es von großer Bedeutung, Forschung hervorzuheben, die Orientierung bietet, den kritischen Umgang mit Informationen stärkt und Impulse für eine sachlich fundierte öffentliche Diskussion liefert.“ Professorin Tanja Köhler hat den Preis gemeinsam mit Dr. Susannah Cremer-Bermbach und Till Bermbach von der Stiftung Informationskompetenz initiiert. Das Stifterpaar betont die gesellschaftliche Relevanz des Preises: „Wenn wir weiterhin in einer demokratischen Gesellschaft leben wollen, müssen wir alle entschieden gegen Desinformation vorgehen. Deshalb möchten wir junge Menschen fördern, die auch wissenschaftlich zur Eindämmung der damit verbundenen Probleme und Gefahren im Medienbereich beitragen wollen.”

Der Jury gehörten an: Prof. Dr. Tanja Köhler (Professorin für digitalen Journalismus an der H-BRS, Initiatorin des Preises und Jury-Vorsitzende), Prof. Dr. Susanne Keil (Professorin für Journalismus, H-BRS), Joscha Weber (Head of Fact-Checking, Deutsche Welle), Dr. Susannah Cremer-Bermbach (Stiftung Informationskompetenz und Initiatorin des Preises) und Jürgen Theisen (Stiftung Informationskompetenz). 

Nächster Vortrag der Archivfreunde

Das Städtische Gymnasium befand sich ursprünglich an der Ecke Pallottistr./Am Voigtstor. Repro: Stadtarchiv Rheinbach

Nächster Vortrag der Archivfreunde 


Zu einem Vortrag mit Buchvorstellung unter dem Titel „Sechs vaterlose Brüder - Kindheit und frühe Jugend in Ludendorf im Bonner Land 1939 bis 1959“ laden die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach alle Interessierten herzlich ein.

Der Vortragsabend findet am Montag, 20. April 2026, um 19:00 Uhr im Ratssaal des Glasmuseums Rheinbach, Himmeroder Wall 6, statt.

Der Referent und Buchautor Josef Wißkirchen, geb. 1939, ist in Ludendorf großgeworden. Sein Vater war Schmied. Am Dorfrand errichtete er mit seinen Brüdern eine große Werkstatthalle für ein Hammerwerk und den Bau von Anhängern für die Landwirtschaft und die Organisation Todt. 1942 kam er an die Ostfront und starb 1945 in russischer Gefangenschaft. Seine junge Frau stand mit sechs kleinen Kindern alleine da. 

In seinem Buch und in seinem Vortrag erinnert Josef Wißkirchen an die Fähigkeit seiner Mutter, das Überleben der Familie in den Not- und Hungerjahren 1946/47 zu sichern. Präzise schildert er auch Brauchtum und Alltagsleben im Ort. Eine neue Welt erschloss sich ihm mit dem Wechsel an das Städtische Gymnasium in Rheinbach, das er von 1949 bis 1958 besuchte. Bei Wind und Wetter fuhr er mit dem Fahrrad dorthin. Er spricht an diesem Abend ausführlich über seine Lehrer und analysiert, wie sehr die Nazizeit ihre Biografien erschütterte.

Der vielfach ausgezeichnete Forscher lebt heute als Studiendirektor i. R. in Pulheim-Stommeln.

Das 282 Seiten umfassende Buch kann am Vortragsabend erworben werden.  

Neue Kursangebote bei der VHS Voreifel

Neue Kursangebote bei der VHS Voreifel


Rheinbach – Nach den Osterferien gibt es spannende neue Angebote bei der VHS Voreifel: Der Abend „Philosophie – Denkanstöße für den Alltag“ am Mittwoch, 15.4.26, 18.30 Uhr in der Rheinbacher VHS-Geschäftsstelle lädt ein darüber nachzudenken, was die Philosophie mit unserem normalen Leben zu tun hat. 

Am Donnerstag, 16.4.26 startet im Villiper Familienzentrum der Kurs „Internationaler Folkloretanz“. Tanzen ist ideal für Körper und Geist und macht in der Gruppe besonders viel Spaß.

„Zeit für Brunch“ heißt es am Samstag, 18.4.26 in der Wachtberger Schulküche, wo Köstlichkeiten für den kombinierten Frühstücks/Mittagstisch zubereitet werden. Um die richtige Vorbereitung auf den Katastrophenfall geht’s am Mittwoch, 22.4.26, 18.00 Uhr im Wachtberger Schulzentrum. Es gibt jede Menge praktischer Tipps für den richtigen Umgang mit einem Blackout, dem kompletten Stromausfall, Überschwemmungen oder anderen Notfällen.

Dem „Mythos Wald“ spürt eine Bus-Exkursion zum Gasometer Oberhausen am Sonntag, 26.4.26, 10.00 – 17.00 Uhr nach. Im Anschluss an die fachkundige Führung durch die faszinierende Ausstellung bleibt noch Zeit für einen privaten Rundgang.

Schließlich veranstaltet die VHS Voreifel am Montag, 27.4.26, 19.00 einen deutsch-französischen Chanson-Abend mit dem Trio „Ménage à trois“, das wunderbare Klassiker des 20. Jahrhunderts z.B. von Yves Montand oder Hildegard Knef interpretiert. 

Weitere Infos über Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

Mittwoch, 1. April 2026

Tierische Verstärkung auf der Verbrecherjagd: Polizei Rheinbach stellt neue Katzenstaffel vor


Tierische Verstärkung auf der Verbrecherjagd: Polizei Rheinbach stellt neue Katzenstaffel vor


Eine Untersuchung der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises und Bonn ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Die Wahrnehmungs- und Spürfähigkeiten von Hauskatzen sind denen von Hunden tatsächlich mindestens ebenbürtig. In Kombination mit den geringeren Unterhaltkosten und den besseren Transportmöglichkeiten wurde deswegen in den vergangenen Monaten eine neue Dienstgruppe vorbereitet, die nun offiziell ihre Arbeit aufnimmt: Die polizeiliche Dienstkatzenstaffel. Die flauschigen Verbrechensbekämpfer sollen zukünftig etwa dazu eingesetzt werden Rauschmittel und Bargeld aufzufinden.

Zusätzlich werden die Katzen eingesetzt, um bei Vernehmungen für eine entspanntere Stimmung zu sorgen oder emotionale Einsatzsituationen zu deeskalieren, indem sie aufgebrachte Personen beruhigen. Auch im Arbeitsalltag haben die Katzen eine positive Wirkung auf alle Mitarbeitenden, so das Ergebnis der Studie des Polizeipräsidiums Bonn.

Parallel zur Hundestaffel wird jeweils eine speziell geschulte Polizeibeamtin oder ein -beamter mit einer Dienstkatze im Einsatz sein und seinen Alltag nach den – zugegebenermaßen etwas launischen – Bedürfnissen eines hochgradig trainierten Stubentigers ausrichten. 

Dienstag, 31. März 2026

Oberdreeser Umweltengel trotzen dem schlechten Wetter


Oberdreeser Umweltengel trotzen dem schlechten Wetter

Bachläufe, Dorfplatz und Gelände rund um die Ludwig-Fett-Halle von achtlos weggeworfenem Müll gesäubert.


Etwas außerhalb der vorgegebenen Zeit von „Wir räumen den Rhein-Sieg-Kreis auf“ wird in Oberdrees traditionell am Palmsamstag aufgeräumt.

Trotz der widrigen Wetterumstände mit Wind und Regen versammelten sich am frühen Morgen eine beachtliche Schar kleiner und großer Helfer auf dem Dorfplatz.

Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Mülltüten von der Stadt Rheinbach und einem Sammelcontainer im Hintergrund ging es aufgeteilt in 3 Gruppen in wetterfester Kleidung an die Arbeit.
Die Gruppe um Heinz Schneppen nahm sich mit Fahrzeug und Anhänger die Bachläufe am Ortsrand in Richtung Niederdrees vor, eine weitere Gruppe mit Kindern nahm die Sammelcontaineranlage am Locher Weg in Augenschein und eine dritte Gruppe den Dorfplatz und das Umfeld der Ludwig-Fett-Halle.
Nach über 2 Stunden trafen sich die Müllsammler wieder am Dorfplatz, wo sich der bereitgestellte Container mit allerlei Fundsachen, die nicht in die Landschaft gehören, zusehends füllte. Neben unbeachtet weggeworfenen Klein- und Plastikmüll wurde im Bereich der Bachläufe großer Müll wie Plastikbehälter, Motorradreifen und ganze Zeitungsbündel gefunden. 

Fundstücke, die bei den freiwilligen Findern immer wieder nur Kopfschütteln hervorriefen. 
Für die großen und kleinen Helfer hatte Astrid Schneider vom Damenkomitee im Eingangsbereich der Ludwig-Fett-Halle einen kleinen Imbiss und warmen Kaffee vorbereitet, der den durchnässten Teilnehmern gerne willkommen war.

„Der Ortsauschuss freut sich, dass sich trotz miesem Wetter noch so viele engagierte Mitstreiter gefunden haben. Der gefundene Unrat ist leider kein Anlass zur Freude und zeigt, dass diese Aktion immer noch einen aktuellen Grund hat“ so Peter Eich als Vorsitzender des Ortsausschusses und Ortsvorsteher.


 

Ausbeute

Abschluss

Stadt- und Burgführer erhalten kräftige Stimme


Alexander Kirfel, Dietmar Pertz (re) Foto: Stefan Raetz, LC Bonn-Rhenobacum

Stadt- und Burgführer erhalten kräftige Stimme

Lions-Club Bonnn-Rhenobacum übergibt Mikrofonanlage 


Wer aufmerksam durch Rheinbach geht, hat sie sicherlich schon gesehen: die Stadt- und Burgführer. Mitte Februar berichtete die Lokalzeit Bonn über die beliebten Nachtwächterführungen, die vom Heimat- und Eifelverein Rheinbach angeboten werden. Ständig wachsende Teilnehmerzahlen erschweren jedoch das Verständnis, so dass sich der Lions-Club Bonn-Rhenobacum und ein lokales Medien-Unternehmen gemeinsam entschieden, dem Verein eine tragbare Lautsprecheranlage mit kabellosem Mikrofon zu spenden. 

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins im Eifelhaus übergab Lions-Präsident Alexander Kirfel dem Heimat- und Kulturwart Dietmar Pertz die Anlage. Alexander Kirfel unterstrich die Bedeutung der Arbeit des Heimatvereins und dankte für den Einsatz der vielen Ehrenamtler, die das kulturelle Erbe unserer Region besonders pflegen. 
 

Besuch einer Straußenfarm in Remagen

Besuch einer Straußenfarm in Remagen


RHEINBACH Eine Straußenfarm hautnah erleben können Teilnehmende mit der VHS Voreifel am Donnerstag, 16.04.26 mit einer 90minütigen Führung von 14.30 - 16.00 Uhr.

Der Familienbetrieb Gemarkenhof in Remagen beherbergt auf einer Fläche über 270.000 m² rund 500 Strauße aller Altersstufen. Mit der hauseigenen Bimmelbahn fahren die Besucher die Stationen der Zuchttiere, Herden und der Jungtiere einschließlich des Brutraums ab, in dem fast immer Küken beim Schlüpfen zu sehen sind. Es besteht zwischendurch mehrfach die Möglichkeit auszusteigen und sich den Tieren zu nähern. Die Besucher erfahren viel Interessantes über den größten Laufvogel der Welt. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Restaurant und ein Hofladen. Ort: Straußenfarm Gemarkenhof, Auf Plattborn 7, 53424 Remagen

Weiter Informationen und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

Statement der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sara Zorlu zur aktuellen Berichterstattung bezüglich des Grundstücksgeschäfts um den Flugplatz Hangelar

Statement der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sara Zorlu zur aktuellen Berichterstattung bezüglich des Grundstücksgeschäfts um den Flugplatz Hangelar


Zu den begonnenen Prüfungen der Staatsanwaltschaft Bonn im Zusammenhang mit dem Grundstücksgeschäft am Flugplatz Hangelar erklärt die Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg, Sara Zorlu:

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Staatsanwaltschaft die Vorgänge rund um den Flugplatz Hangelar nun prüft. Das ist ein wichtiger Schritt für eine sachliche und unabhängige Klärung.

Gerade weil im Raum steht, dass es ein Gespräch zwischen dem damaligen Geschäftsführer der Stadtwerke Bonn und der Kreisdirektorin gegeben haben soll, das Fragen aufwirft, ist es wichtig, diese Punkte jetzt transparent und rechtssicher aufzuklären. Solche Sachverhalte müssen eindeutig geklärt werden, um Spekulationen zu beenden.

Wir haben uns als SPD-Kreistagsfraktion von Beginn an für vollständige Transparenz eingesetzt und hätten uns gewünscht, dass diese Aufklärung bereits früher und umfassender erfolgt.

Die Prüfungen bieten nun die Chance, die offenen Fragen unabhängig zu beantworten und damit Vertrauen zurückzugewinnen.

Genau darauf kommt es jetzt an.“