Freitag, 29. Mai 2026

Rheinbach feiert das Wir: Kunst, Ehrenamt und 77 Jahre Grundgesetz verschmelzen zu einem Fest voller Leben für unsere Demokratie


Rheinbach feiert das Wir: Kunst, Ehrenamt und 77 Jahre Grundgesetz verschmelzen zu einem Fest voller Leben für unsere Demokratie


23. Mai 2026: Was für ein Auftakt. Was für ein Tag. Und was für ein starkes Zeichen für Rheinbach.

Mit der feierlichen Eröffnung von „Kunst findet Stadt“ und dem bundesweiten Ehrentag wurde der Himmeroder Wall in Rheinbach und die Innenstadt zu einem lebendigen Treffpunkt voller Musik, Begegnungen, Kreativität und Gemeinschaft. Rheinbach zeigte an diesem Tag eindrucksvoll, wie bunt, offen und lebensfroh eine Stadt sein kann, wenn Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen, lachen, diskutieren und feiern.

Zwischen Live-Musik, Kunst, Kultur und Gastronomie entstand eine Atmosphäre, die viele Besucherinnen und Besucher sichtbar genossen: entschleunigt, herzlich und voller Lebensfreude. Für einige Stunden rückte der Alltag in den Hintergrund – stattdessen standen Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt.

Großen Zuspruch erhielt auch die Mitmachaktion des Freiwilligenzentrums BLICKWECHSEL unter dem Motto „Ehrenamt ist geben und nehmen“. Viele Menschen blieben stehen, kamen ins Gespräch und setzten sich – angeregt durch die offene und entspannte Stimmung des gesamten Events – ganz bewusst mit der Bedeutung des Ehrenamtes auseinander.

An einer eigens vorbereiteten Projektwand hielten Besucherinnen und Besucher ihre persönlichen Gedanken zum Ehrenamt fest: Dankbarkeit, Anerkennung, Respekt und auch ganz persönliche Erinnerungen fanden ihren Platz auf den zahlreichen Karten und Botschaften. Als kleines Zeichen der Wertschätzung erhielten die Teil-nehmenden ein dem Ehrentag gewidmetes Präsent.

Und vielleicht zeigte gerade dieser Tag beispielhaft, wie Demokratie im Alltag funktioniert – nicht abstrakt, sondern ganz konkret und erlebbar:

Wenn Kunst Menschen im öffentlichen Raum zusammenführt - wenn Meinungen frei geäußert werden dürfen – begeistert, kritisch oder nachdenklich - wenn Ehrenamt sichtbar wird, Menschen anspricht, verbindet und motiviert - dann entsteht genau das, was eine lebendige Gesellschaft ausmacht: ein echtes Miteinander.

Besonders bewegend blieb dabei eine Begegnung mit einem jungen Besucher in Erinnerung:

Ein circa  zwölfjähriger Junge fragte,  was „Ehrenamt“ eigentlich bedeutet. Als er erfuhr, dass sein  Fußballtrainer oder die Freiwillige Feuerwehr, wo sein Onkel Mitglied ist,  ihre Zeit freiwillig für andere einsetzen, meinte er bewegt, wie unglaublich wichtig das alles sei, schließlich könne er sich „das Leben ohne Fußballtraining oder Feuerwehr gar nicht vorstellen und sei deshalb richtig froh, dass es Ehrenamt gibt.“

Ein Satz, ehrlich und direkt ausgesprochen, der an diesem Tag wohl vielen aus dem Herzen sprach.

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL - Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de)
 

Vortragsreihe „Gesundheit der Zukunft“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Vortragsreihe „Gesundheit der Zukunft“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Start am Mittwoch, 3. Juni, 17 Uhr


Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Welche Rolle spielen genetische Diagnostik, personalisierte Therapien, neue Arzneimittel oder digitale Technologien für Gesundheit und Versorgung? Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ beteiligt sich die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) mit der öffentlichen Vortragsreihe „Gesundheit der Zukunft“ am vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiierten bundesweiten Dialog zu Forschung, Medizin und Gesellschaft. Die Reihe startet mit dem Vortrag „Wirksame Arzneimittel für alle!“ am Mittwoch, 3. Juni, 17 Uhr.

Die interdisziplinäre Reihe ist im Forschungsschwerpunkt „Life Sciences & Gesundheit“ der Hochschule verankert und greift aktuelle Entwicklungen einer Medizin auf, die präventiver, personalisierter, digitaler und partizipativer wird. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften geben im Sommersemester 2026 und im Wintersemester 2026/27 spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und diskutieren Chancen, Herausforderungen und gesellschaftliche Fragen. Alle Vorträge sind öffentlich und kostenfrei. Sie finden hybrid am Campus Rheinbach der H-BRS in Raum B030 sowie online statt.

Die Einwahllinks zu den Veranstaltungen und weitere Informationen gibt es auf der Website der H-BRS: https://www.h-brs.de/de/vp2/vortragsreihe-wissenschaftsjahr-2026

Für das Sommersemester 2026 sind folgende Vorträge geplant:

  • Mittwoch, 3. Juni 2026, 17 bis 18 Uhr:  Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud (Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung) mit dem Vortrag „Wirksame Arzneimittel für alle!“.

    Im Vortrag geht es um die Frage, welche Regulierung des Arzneimittelsektors sinnvoll wäre, um zwei Ziele zu erreichen: Wie sichergestellt werden kann, dass neue Arzneimittel besser wirken als bestehende Therapieformen oder dass sie deren Nebenwirkungen reduzieren. Und wie der Zugang zu wirksamen Arzneimitteln unabhängig vom Geldbeutel der Patientinnen und Patienten bleiben kann.

  •  Mittwoch, 24. Juni 2026, 17 bis 18 Uhr: Prof. Dr. Jörn Oliver Sass (Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, Institut für funktionale Gen-Analytik) mit dem Vortrag „Wenn die Chemie des Körpers aus dem Takt gerät: Seltene angeborene Stoffwechselstörungen verstehen“.

    Der menschliche Körper verarbeitet Nahrung wie ein hochpräzises chemisches Labor – doch bei manchen Menschen geht etwas schief. Ein einziges fehlerhaftes Teil im genetischen Bauplan kann den gesamten Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen. Warum können manche Menschen bestimmte Nährstoffe nicht richtig verarbeiten? Was passiert, wenn die chemischen Reaktionen im Körper aus dem Takt geraten? Und welche Folgen hat das – für den Körper, für das Leben?

  •  Mittwoch, 15. Juli 2026, 17 bis 18 Uhr: Prof. Dr. Oskar Schnappauf (Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, Institut für funktionale Gen-Analytik) mit dem Vortrag „Genetik der Zukunft: Wie CRISPR/Cas und Genomsequenzierung die Medizin verändern“.

    Noch vor wenigen Jahren klang es nach Science Fiction: Krankheiten direkt im Erbgut erkennen, gezielt Gene verändern oder individuelle Therapien auf Basis der eigenen DNA entwickeln. Heute sind viele dieser Technologien Realität. Der Vortrag gibt einen verständlichen Einblick in moderne Methoden wie CRISPR/Cas und Genomsequenzierung und zeigt, was bereits heute in Forschung und Medizin möglich ist, wo die Grenzen liegen und welche Chancen und Herausforderungen diese Entwicklungen für unsere Gesellschaft mit sich bringen.

Alle Beiträge der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zum Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ gibt es auf der Website der H-BRS: https://www.h-brs.de/de/vp2/wissenschaftsjahr-2026.
 

Einkommensteuererklärung im Ruhestand

Einkommensteuererklärung im Ruhestand

RHEINBACH Der Steuerfachmann Volker Riechert informiert speziell Ruheständler in diesem Online Seminar am Mittwoch, 03.06.2026 von 14.00 bis 18.00 Uhr allgemein verständlich darüber, was im Ruhestand bei der Einkommensteuererklärung an Besonderheiten zu beachten ist. 

Es werden viele Fragen behandelt, die als Rentner oder Pensionär in Bezug auf die Steuererklärung auftreten. Volker Riechert führt kenntnisreich und kurzweilig durch den Steuerdschungel und geht auf die persönlichen Fragen und Situationen ein. Am Ende ist jeder Teilnehmer in der Lage seine Steuererklärung zu erstellen. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs ist sowohl für absolute Anfänger als auch für „steuerlich Fortgeschrittene“ geeignet.

Weitere Infos über Gebühr und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20 

Mieterbund warnt vor „Fake-Mietspiegeln“ im Internet: Angebotsmieten sind kein Mietspiegel

Mieterbund warnt vor „Fake-Mietspiegeln“ im Internet: Angebotsmieten sind kein Mietspiegel


Rhein-Sieg-Kreis - Der Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr warnt Mieterinnen und Mieter vor sogenannten „Fake-Mietspiegeln“, die im Internet zunehmend als Grundlage für Mieterhöhungen herangezogen werden.

„Wer heute nach einem Mietspiegel für seine Stadt googelt, stößt häufig auf Internetseiten von Immobilienportalen oder anderen Anbietern, die Durchschnittswerte aus Wohnungsanzeigen errechnen und als ‚Mietspiegel‘ präsentieren“, erklärt Peter Kox, Geschäftsführer des Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr. „Für Mieterinnen und Mieter entsteht dadurch leicht der Eindruck, es handele sich um einen offiziellen oder wissenschaftlich anerkannten Mietspiegel. Das ist jedoch häufig nicht der Fall.“

Nach Beobachtungen des Mieterbundes begegnen solche Fälle den Beraterinnen und Beratern inzwischen regelmäßig. Besonders in Kommunen ohne eigenen Mietspiegel greifen Vermieter bei Mieterhöhungen immer wieder auf im Internet veröffentlichte Durchschnittswerte zurück.

„Wir sehen in unseren Beratungen zunehmend Mieterhöhungsverlangen, die mit vermeintlichen Mietspiegeln aus dem Internet begründet werden“, berichtet Jürgen Schönfeldt, langjähriger Leiter der Geschäftsstelle Siegburg und wohnungspolitischer Koordinator des Mieterbundes. „Dabei handelt es sich vielfach lediglich um Auswertungen von Angebotsmieten. Angebotsmieten spiegeln aber gerade nicht die ortsübliche Vergleichsmiete wider. Sie zeigen lediglich, zu welchen Preisen Wohnungen aktuell angeboten werden.“

Der Mieterbund weist darauf hin, dass Mieterhöhungen nach § 558 BGB gesetzlichen Anforderungen genügen müssen. Nicht jede im Internet veröffentlichte Zahl stellt eine geeignete Begründung für eine Mieterhöhung dar. Ob ein Mieterhöhungsverlangen wirksam begründet ist, müsse stets im Einzelfall geprüft werden.

„Viele Vermieter handeln dabei vermutlich nicht in Täuschungsabsicht, sondern verlassen sich auf Informationen, die sie selbst im Internet gefunden haben“, so Kox. „Das ändert aber nichts daran, dass Mieterhöhungen auf einer rechtlich tragfähigen Grundlage beruhen müssen.“

Der Mieterbund rät Mieterinnen und Mietern daher, Mieterhöhungsverlangen vor einer Zustimmung fachkundig prüfen zu lassen.

Gleichzeitig fordert der Verein alle Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis auf, eigene Mietspiegel zu erstellen beziehungsweise bestehende Mietspiegel fortzuschreiben.

„Je mehr Kommunen über einen transparenten und nachvollziehbaren Mietspiegel verfügen, desto weniger Raum bleibt für fragwürdige Internetangebote und Missverständnisse“, erklären Kox und Schönfeldt. „Verlässliche Mietspiegel schaffen Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter gleichermaßen.“

Mieterinnen und Mieter, die Zweifel an der Wirksamkeit einer Mieterhöhung haben, können sich an die Beratungsstellen des Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr wenden. 

Thalia Rheinbach veranstaltet wieder eine Vorlesezeit für Kinder


Thalia Rheinbach veranstaltet wieder eine Vorlesezeit für Kinder


Am Samstag, den 6.6. ab 11 Uhr wird in der Buchhandlung vorgelesen. Teilnehmen können Kinder zwischen fünf und sieben Jahren, die Teilnahme ist kostenlos. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Weitere Informationen gibt es in der Filiale und unter thalia.de/veranstaltungen

Omas und Opas gegen Rechts – Wir stehen für die Demokratie!

Foto: Andrea Bayer Omas/Opas gegen Rechts


Omas und Opas gegen Rechts – Wir stehen für die Demokratie!

Bei dem Ehrenamts- und Demokratietag in Rheinbach am 23. Mai 2026 haben sich auch die Omas und Opas gegen Rechts selbstverständlich ehrenamtlich mit einem Info-Stand engagiert. An unserer Demokratiewand konnte man Ideen und Stichworte zur Demokratie auf kleine Karten schreiben und an die Wand stecken. Viele Interessierte haben mitgemacht und sich an dieser Aktion beteiligt.

So kamen wir mit vielen Passanten ins Gespräch und konnten uns über Themen zu Politik und Gesellschaft austauschen, auch unser Oberbürgermeister Dr. Daniel Phiesel hat mitgemacht und diskutierte mit uns.

Unsere Demokratiewand war also ein voller Erfolg und kann jederzeit wieder aufgebaut und ergänzt werden.

Mit den selbst gemalten Zeichnungen unten an der Demokratiewand planen wir eine kleine Ausstellung in Rheinbach, um so ebenfalls mit vielen Bürgern und Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Das Fest war sehr gut von der Stadt Rheinbach vorbereitet und die Stimmung war ausgezeichnet! Die Omas und Opas bedanken sich beim ganzen Team der Stadt und bei allen Beteiligten. 

Sonntag, 24. Mai 2026

Die Besten ihres Fachbereichs können Zukunft gestalten


Die Besten ihres Fachbereichs können Zukunft gestalten


Das Städtische Gymnasium Rheinbach hat seine Förderpreise zum 23. Mal verliehen. Die mit jeweils 500 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an fünf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12, die sich durch besondere Begabung, hohe Leistungsbereitschaft und eine besondere Persönlichkeit auszeichnen. Für diese Initiative im Bereich der Exzellenzförderung konnte Stefan Schwarzer in seiner Festansprache Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und die Spitzen-Vertreter*innen des Lions Club Bonn Rhenobacum, des Rotary Clubs Bonn Rheinbach und des Fördervereins der Schule begrüßen, die die hohen Geldpreise stiften. Schwarzer wies darauf hin, dass sich die fünf Besten ihres Fachbereichs, die ausgezeichnet werden, „als 23. in die lange Reihe der hervorragendsten Köpfe unserer Schule stellen dürfen.“ „Ihr schreibt den Text, nicht den Prompt und ihr wisst, dass eine echte Leistung nicht auf Knopfdruck zu haben ist“, lobte er die Preisträger. 

Bürgermeister Dr. Phiesel betonte in seinem Grußwort, dass es besondere Menschen sind, die die Zukunft unserer Welt gestalten und nicht Maschinen und dass sich solche besonderen Menschen auch unter den heutigen Preisträgern befinden könnten.

In diesem Jahr wurden die Förderpreise für beständig herausragende Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich an Ben Kleefuß, im sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich an Johanna Korn, im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich an Paul Winkens und für besonderes schulisches Engagement an Anna-Marie Gregorius und Dana Undorf verliehen. 

Katrin Köhler-Kohlstrung, welche als Vorsitzender des Fördervereins stellvertretend für die Geldgeber und die Jurymitglieder die Laudationes hielt, schilderte Ben Kleefuß als einen „Menschen, der Verantwortung übernimmt, ohne viel Aufhebens davon zu machen.“ Sie hob insbesondere seine analytischen Fähigkeiten hervor; er könne komplexe naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge so durchdringen, dass daraus neue Ideen entstünden.  Ben überzeugte  unter anderem beim Bundeswettbewerb „Invent-a-Chip“, bei dem er auf nationaler Ebene einen hervorragenden zweiten Platz erringen konnte.

„Johanna Korn, die wir heute im sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich auszeichnen, kann Sprache, Musik und Kunst nicht nur beherrschen, sondern mit Leben füllen“, berichtete die Fördervereinsvorsitzende. Somit wurden Johannas herausragende Leistungen in den Fächern Deutsch, Spanisch, Französisch und Musik hervorgehoben. Darüber hinaus engagiere sie sich musikalisch vielfältig, unter anderem am Klavier, im Jugendsinfonieorchester der Stadt Bonn sowie im Rheinbacher Jugendchor „Young Voices“.

Wer Zukunft gestalten will, sollte auch die Vergangenheit verstehen können. Diese besondere Fähigkeit besitze Paul Winkens. „Er betrachtet Geschichte als etwas Lebendiges: als ein Gespräch zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, bemerkte Köhler-Kohlstrung. Der junge Denker habe nicht nur ein enormes Wissen, sondern auch die bemerkenswerte Fähigkeit, Entwicklungen epochenübergreifend zu verknüpfen und theoretische Inhalte auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu übertragen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich seine Leistungen in Geschichte, Sozialwissenschaften und katholischer Religionslehre konstant auf höchstem Niveau bewegen. Besonders eindrucksvoll sei darüber hinaus darüber hinaus sein verantwortungsbewusstes und teamorientiertes Auftreten.

Für besonderes schulisches Engagement ehrte die Schule außerdem Anna-Marie Gregorius und Dana Undorf. Als stellvertretende Schülersprecherin, Jahrgangsstufensprecherin und aktive Mitgestalterin in schulischen Gremien setze sich Dana Undorf engagiert für die Interessen der Schülerschaft ein, hob Köhler-Kohlstrung hervor. Besonders beeindruckend sei dabei nicht nur ihre hohe Eigeninitiative, sondern auch die Art, wie sie ihre Meinung vertrete: klar und überzeugend, zugleich aber immer wertschätzend und respektvoll. 

Als Leiterin von „Snackpoint Charlie“, der Schülerfirma des Städtischen Gymnasiums, koordiniere Anna-Marie Gregorius mit großer Verlässlichkeit die gesamte Firma, wobei sie ihre bemerkenswerte Fähigkeit nutze, sowohl führend als auch unterstützend im Team zu arbeiten.

So unterschiedlich die Preiträger*innen des SGR-Förderpreises 2026 auch sind, etwas zeichnet sie alle aus: Talent, hohe Leistungsbereitschaft und eine besondere Persönlichkeit, was sie zu Vorbildern für alle macht.
 

Abendliche Fledermaus-Wanderung mit NABU und VHS Voreifel

Abendliche Fledermaus-Wanderung mit NABU und VHS Voreifel 


RHEINBACH Nach der Einleitung in der Naturschule der NABU-Kreisgruppe geht es raus in die Nacht, um in die faszinierende Welt der Fledermäuse einzutauchen. Teilnehmer lernen die Jäger der Nacht kennen, die seit Jahren bedroht sind. Was man zu ihrem Schutz tun kann und vieles mehr wird Olaf Stümpel, der erfahrene Umweltpädagoge und Naturführer sowie Fledermausexperte am Donnerstag, 28.05.26 zwischen 20.00 und 23.00 Uhr erklären. Ort: NABU Naturschutzzentrum „Am Kottenforst“, Waldstr. 31, 53913 Swisttal-Dünstekoven

Weitere Infos über Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.

Die Städtepartnerschaft zwischen Meckenheim und Le-Mée wird auch sportlich gelebt


Die Städtepartnerschaft zwischen Meckenheim und Le-Mée wird auch sportlich gelebt


Im Rahmen der Städtepartnerschaft Le Mée-sur-Seine und Meckenheim erlebte ein Teil der Wöllfe Voreifel ein sehr schönes Handballwochende in Le-Mée.

Während die Gastgeber schon zweimal beim Merle Cup angetreten sind, war es für die Wölfe der erste Besuch vor Ort. In einem gut geführten Turnier konnte die Dritte durchaus zeigen, dass Sie dem athletisch geprägten Handball der französischen Mannschaften etwas entgegensetzen konnte. In einem Freundschaftsturnier mit fünf Mannschaften verloren die Wölfe nur das Spiel gegen eine Auswahltruppe semi- professioneller Spieler (3. Liga in Frankreich) und schloss das Turnier mit einem starken dritten Platz ab. Im Vordergrund stand allerdings der Spaß, die immer fester werdende Freundschaft mit überragenden Gastgebern aus Le-Mée, die Gemeinschaft und die Hingabe zum Handball.

So freuen sich die Wölfe Voreifel bereits jetzt auf den Gegenbesuch beim Merle Cup und auf die Einladung für das Turnier im nächsten Jahr, dann wieder in Frankreich! Am Ende bleibt ein Danke für tolle Gastgeber, die Liebe zum Handballsport und eine Städtepartnerschaft, die vielseitig gelebt wird! 

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 26. Mai, 15-17 Uhr

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 26. Mai, 15-17 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos, zerrissen und allein gelassen. 

Am Dienstag, 26. Mai, 15 -17 Uhr können sich Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleitern*Innen austauschen bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Gesprächs-Café findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38 in 53340 Meckenheim. Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff:  02225/44 02 oder  01578/680 45 12.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Ansprechpartner*Innen der Hospizgruppe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern. Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de