Sonntag, 8. November 2026

Thalia goes Coach Haus

Foto: Thalia Live im Coach Haus (Copyright Gerd Engel)

Thalia goes Coach Haus

Buchvorstellungsabend im Rheinbacher Coach Haus mit regionalen Autoren


Rheinbach. Der mittlerweile traditionelle Buchvorstellungsabend im Coach Haus geht in die nächste Runde. Im gemütlichen Irish Pub stellen die Buchhändlerinnen des Rheinbacher Thalia Teams ihre aktuellen Lieblingsbücher aus verschiedenen Genres vor. Die Bandbreite reicht vom packenden Thriller über den historischen Roman, den man unbedingt gelesen haben sollte, zum ungewöhnlichen Fantasy-Roman. Auch New Adult-Titel und Lyrik sind im Gepäck der Literaturprofis.

Zusätzlich stellen regionale Autoren weitere Buchtitel vor. Dies ist zum einen der Bonner Fantasy-Autor Jan Oliver Nickel, der zu seiner Dilogie „Lunatic Soul Detectives“ Auskunft gibt, sowie zum anderen die Krimi-Autorin Anne Keßel, die „Mord ist ihr Metier“, die Jubiläumsanthologie der Mörderischen Schwestern präsentiert.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erbeten (entweder direkt in der Buchhandlung Thalia Rheinbach in der Hauptstraße 28 oder an rheinbach@thalia.de) 

Ort: Coach Haus Mostert | Koblenzer Str. 4 | Rheinbach
Datum: Freitag, 13.11.2026
Uhrzeit: 19 Uhr | Einlass: 18:30 Uhr
Dauer: ca. 2h inklusive Pause
Veranstalter: Thalia Rheinbach in Kooperation mit Coach Haus Mostert. 

Reinigung und Führung über die Kriegsgräberstätte

Schüler säubern die Rheinbacher Kriegsgräberstätte

Reinigung und Führung über die Kriegsgräberstätte


Schülerinnen und Schäler der Gesamtschule Rheinbach säuberten die Rheinbacher Kriegsgräberstätte von Blättern und Ästen. Damit sich zum Volkstrauertag die Grabstätte in einem sauberen Zustand zeigt, griffen die Jugendlichen zu Besen, Schaufeln, Greifern, Rechen und Harken. Nach zwei Stunden war die Rasen- und Wegefläche, ohne den Einsatz von Laubbläsern, komplett von Ästen und Laub befreit. Der Betriebshof der Stadt Rheinbach hatte den Großteil der Ausrüstung inklusive Säcke und Handschuhe zur Verfügung gestellt. Der große Anhänger war schnell mit Laub gefüllt. Stefan Raetz, Vorsitzender der Partnerschaft des Friedens, führte die Jugendlichen anschließend über die Kriegsgräberstätte mit den 553 Kriegstoten. Er zeigte den Schülern die Grabstätten von gefallenen Soldaten, hingerichteten Deserteuren, zivilen Opfern des Krieges und ermordeten Fremdarbeitern. Stefan Raetz: „Es ist ermutigend zu sehen, dass die Schüler mit großem Eifer die Kriegsgräberstätte säuberten und dann mit Interesse den Schicksalen der Toten lauschten.“

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim

In der Trauer nicht allein

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 24. November, 15-17 Uhr

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen. Viele Menschen fühlen sich durch einen solchen Verlust hilflos und allein gelassen.

Am Dienstag, 27. Oktober, 15 -17 Uhr, können sich Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleitern*Innen austauschen, einander zuhören, neue Kraft finden und Perspektiven entwickeln, mit der veränderten Situation zu leben.

Das Gesprächs-Café findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38, Meckenheim. Das Angebot ist entgeltfrei, unverbindlich und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff:  02225/44 02 oder 01578/680 45 12.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Ansprechpartner*Innen der Hospizgruppe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de


Weihnachtsfreude schenken für Bücherfreunde

Weihnachtsfreude schenken für Bücherfreunde

Wunschsternaktion zugunsten der Kinder der Dr. Dawo gGmbH

Rheinbach. Sie möchten Kindern aus unserer Stadt zu Weihnachten eine Freude bereiten? Dann kommen Sie im Zeitraum vom 14. November bis 5. November in die Buchhandlung Thalia Rheinbach in der Hauptstr. 28 und pflücken einen Wunschstern aus dem Wunschbaum-Fenster. Dort liegen die Herzenswünsche der Kinder des Kinderheims Dr. Dawo gGmbH: sie haben sich vor Ort gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Bücher, Hörbücher, Spiele, Puzzle u.a. ausgesucht.

"Jedes Kind darf sich Bücher und Spiele im Gesamtwert von 20 Euro wünschen. Im letzten Jahr haben wir die Wunschstern-Aktion für die Kinder zweier Gruppen des Dr. Dawo Kinderheims durchgeführt. Aufgrund der positiven Resonanz auf die Aktion, ist es unser Ziel, in diesem Jahr alle 57 Kinder des Dr. Dawo Kinderheims zu beschenken", so Filialleiterin Christel Engeland. "Die Geschenke werden von uns liebevoll verpackt und rechtzeitig vor Weihnachten übergeben."

Aktionszeitraum: Samstag, 14.11. bis Samstag, 5.12. 2026
Aktionsort: Thalia Rheinbach, Haotstraße 28, Rheinbach 

Rheinbach-Kalender 2027 erschienen

v.l.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin

Rheinbach-Kalender 2027 erschienen

Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ präsentiert 13. Auflage


Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut. Stefan Raetz, Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung: „Mit dem Kauf des Kalenders kann Jeder Gutes tun, denn mit dem Erlös werden soziale Projekte in Rheinbach gefördert.“ Der Kalender ist in Rheinbach erhältlich in der Buchhandlung Thalia und dem Schreibwarengeschäft Engler. Außerdem wird er am zweiten Adventwochenende beim Weihnachtsmarkt im CoachHaus angeboten. 

Mieterbund warnt vor Fake-Wohnungen: Keine Vorkasse für eine Wohnung, die man nie gesehen hat


Mieterbund warnt vor Fake-Wohnungen: Keine Vorkasse für eine Wohnung, die man nie gesehen hat

Mutmaßlicher Betrugsversuch mit Bonner Wohnung
Wohnungsknappheit macht Suchende zur leichten Beute


Bonn - Der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. warnt vor betrügerischen Wohnungsangeboten im Internet. Anlass ist ein aktueller Fall, bei dem über das Portal WG-Gesucht eine Wohnung in der Bonner Beethovenstraße angeboten wurde. Nach Einschätzung des Mieterbundes weist der Vorgang nahezu alle typischen Merkmale der bekannten Fake-Wohnungsmasche auf.

Das Angebot klang zunächst verlockend: Eine möblierte Wohnung in guter Bonner Lage für 750 Euro monatlich einschließlich Nebenkosten. Nach der Kontaktaufnahme erklärte die vermeintliche Vermieterin, sie lebe inzwischen in Spanien und könne deshalb nicht zu einer Besichtigung nach Bonn kommen. Die Vermietung solle stattdessen über einen zugesandten Link zu Spotahome abgewickelt werden.

Bevor die Interessentin die Wohnung sehen oder die Schlüssel erhalten sollte, sollte sie die Wohnung buchen und eine Zahlung leisten. Außerdem wurden vollständiger Name, Anschrift und eine Kopie des Personalausweises verlangt. Die Schlüssel sollten anschließend über eine Schlüsselbox oder sogar per Post übermittelt werden.

Die Interessentin wurde misstrauisch und lehnte jede Zahlung vor einer persönlichen Besichtigung ab. Das betreffende Inserat wurde inzwischen von WG-Gesucht entfernt.

Das ist genau die Situation, in der bei Wohnungssuchenden alle Alarmglocken angehen müssen: Angebliche Vermieter im Ausland, keine Besichtigung möglich, dafür aber schnell Geld überweisen und persönliche Dokumente schicken. Wer eine Wohnung noch nie gesehen hat und nicht sicher weiß, mit wem er es zu tun hat, darf kein Geld überweisen, warnt Peter Kox, Geschäftsführer beim Deutschen Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr.

Dabei weist der Mieterbund ausdrücklich darauf hin, dass auch die Namen tatsächlich existierender Buchungs- oder Immobilienplattformen für Betrugsversuche missbraucht werden können. Ein professionell aussehender Link oder eine Rechnung sind deshalb noch kein Nachweis dafür, dass tatsächlich über die genannte Plattform gebucht oder gezahlt wird.

Besonders perfide ist die Masche aus Sicht des Mieterbundes vor dem Hintergrund des angespannten Bonner Wohnungsmarktes.

Wer monatelang eine Wohnung sucht und dann endlich ein scheinbar günstiges Angebot in guter Lage findet, möchte natürlich schnell zugreifen. Genau mit diesem Druck arbeiten die Täter. Die Wohnungsnot wird dabei ganz gezielt ausgenutzt, so Kox. Besonders Studierende, Menschen, die neu nach Bonn ziehen, und Wohnungssuchende unter Zeitdruck seien gefährdet.

Der Mieterbund rät deshalb zu einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen:

  • Keine Zahlung vor Besichtigung und eindeutiger Klärung des Vertragspartners.
  • Vorsicht, wenn eine Besichtigung angeblich wegen eines dauerhaften Auslandsaufenthaltes nicht möglich ist.
  • Keine Personalausweiskopien oder andere sensible Unterlagen vorschnell an Unbekannte schicken.
  • Links zu Zahlungs- oder Buchungsplattformen nicht ungeprüft aus E-Mails öffnen. Die betreffende Plattform besser selbst über ihre offizielle Internetseite aufrufen.
  • Bei ungewöhnlich günstigen Angeboten in begehrter Lage besonders aufmerksam werden.
  • Widersprüche in E-Mails, Adressen oder Namen ernst nehmen.
  • Im Zweifel das Inserat dem Portal melden und bei einem konkreten Betrugsversuch Anzeige bei der Polizei erstatten.


Auch bei der Mietkaution besteht kein Grund, sich unter Zeitdruck setzen zu lassen: Wohnraummieter dürfen eine vereinbarte Barkaution grundsätzlich in drei monatlichen Teilzahlungen leisten. Die erste Rate wird erst zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die Forderung, schon vor einer Besichtigung oder Schlüsselübergabe die gesamte Kaution zu überweisen, sollte deshalb erst recht misstrauisch machen.

Im aktuellen Fall kam noch ein auffälliges Detail hinzu: Während sich das Wohnungsangebot auf die Bonner Beethovenstraße bezog, trugen Teile des E-Mail-Verkehrs im Betreff plötzlich eine Adresse in Kaiserslautern. Solche Ungereimtheiten können darauf hinweisen, dass dieselben vorbereiteten Texte für unterschiedliche erfundene Wohnungsangebote verwendet werden.

Lieber einmal eine vermeintliche Traumwohnung verlieren als mehrere tausend Euro oder zusätzlich noch die eigenen Ausweisdaten an Betrüger. Bei Vorkasse ohne Besichtigung gilt deshalb ganz einfach: Finger weg, so Kox abschließend. 

In der Trauer nicht allein

In der Trauer nicht allein

Nächstes Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 20. November, 10 Uhr

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele Trauernde fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören, Tränen und Trauer auszuhalten. Aber auch, um einander zu stärken und zu ermutigen, neue Wege zu versuchen.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei.

Das nächste Treffen findet statt am Freitag, 20. November, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7 in Swisttal-Heimerzheim.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Alle Angebote sind unentgeltlich, unverbindlich und überkonfessionell.

Weitere Termine und Informationen unter Tel. 02226/900 433 und www.hospiz-voreifel.de


Der Johanniter-Weihnachtstrucker kommt bald!

Johanniter übergeben ihre Weihnachtspäckchen an Familien. Fotocredit: Johanniter/Catharina Weißenborn

Der Johanniter-Weihnachtstrucker kommt bald!

Sammelzeitraum 2026: Vom 14. November bis 11. Dezember


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Am 14. November startet der Johanniter-Weihnachtstrucker 2026. Seit mehr als 30 Jahren bittet die Hilfsorganisation Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug zu spenden. Die Päckchen sind für notleidende Kinder, Familien, Ältere und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch viele Faktoren erschwert ist. 

Neben Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, der Ukraine und der Republik Moldau wird auch in Deutschland verteilt. Denn auch hier leiden Menschen unter den wirtschaftlichen Bedingungen und brauchen unsere Hilfe.

„Viele Menschen unterstützen unsere Aktion und bringen jedes Jahr wieder ihre Pakete zu uns, das freut uns sehr“, sagt Pressesprecherin Natalie Brincks: „Wir hoffen, dass es uns wieder gelingt, noch mehr Spendende, Unternehmen oder Institutionen aus unserer Region zu überzeugen, bei dieser schönen Spendenaktion mitzumachen.“ 

Vom 14. November bis 11. Dezember 2026 können Päckchen in den Johanniter-Annahmestellen in Bonn, Lohmar, Much, Siegburg und Swisttal/Odendorf abgegeben werden. Die genauen Adressen und Abgabezeiten finden Interessenten unter diesem Link: 

https://www.johanniter.de/juh/lv-nrw/rv-bonn-rhein-sieg-euskirchen/paeckchen-koennen-hier-abgegeben-werden/ 

Und das darf rein in die kleinen Pakete:  

1 Geschenk für Kinder (z. B. Malblock, Malstifte), 1 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 2 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 2 Packungen Kekse, 4 Tafeln Schokolade, 2 feste Seifen, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta. 

Wer wenig Zeit zum selber Packen hat, kann auch ein virtuelles Päckchen verschenken. Mehr Informationen dazu gibt es hier: www.johanniter.de/weihnachtstrucker  

Nach Fragen zum Weihnachtstrucker?  

Dann rufen Sie uns an: 02241 23423-844 

Sammler- und Briefmarkenbörse 2026


Sammler- und Briefmarkenbörse 2026

Am Sonntag, dem 6. Dezember findet in der Aula der Schule am Dederichsgraben die 45. Rheinbacher Sammler- und Briefmarkenbörse statt. Die Rheinbacher Briefmarkenfreunde e. V. laden dazu herzlich ein. Der Schwerpunkt liegt bei Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten. Viele Sammler und auch einige Händler sind hier vertreten und bieten Marken, Sammlungen, Briefe oder Ansichtskarten aus Deutschland, Europa und Übersee an. Aber auch andere Sammelgebiete sind diesmal vertreten. Ein großes Angebot an Münzen hat sich angekündigt. Die Börse ist von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl wird in einer Cafeteria gesorgt, Kataloge der ganzen Welt stehen zur Ansicht bereit. Für Kinder und Jugendliche wird auf der Messe wieder ein großer Stand eingerichtet, wo man nach Herzenslust in Briefmarken wühlen und aussuchen darf - und das alles kostenlos.

Ab ca 11 Uhr stehen Spezialisten bereit, um Briefmarken und Münzen unabhängig und kostenfrei zu taxieren.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Udo Lucas 02226 12680 (oder per Mail: udo.lucas@freenet.de)

Briefmarken: Echter Wert oder doch nur Hobby?

Ca 6 Millionen Euro hat im Jahr 2014 die wertvollste Briefmarke der Welt bei einer Auktion eingebracht. Es handelte sich hierbei um eine Marke aus British Guyana / Südamerika aus dem Jahr 1857. Viel jünger, aber mit ca 50.000 Euro nicht ganz so teuer ist eine deutsche Briefmarke aus dem Jahr 2001. Die sogenannte "Audrey-Hepburn"-Marke wurde nie offiziell ausgegeben, einige wenige Musterexemplare wurde aber versehentlich zum Frankieren gebraucht und erreichten schließlich über Auktionen den zahlungskräftigen neuen Besitzer.

Vor gar nicht so langer Zeit - sogar die Tagesschau und andere Medien hatten berichtet - brachte ein Ersttagsbrief der ersten deutschen Briefmarke , dem bayerischen schwarzen Einser, den immensen Betrag von 440.000 Euro.

Wer solche Marken besitzt, hat den großen Treffer gelandet.

Aber auch Briefmarken aus exotischen Ländern wie China oder Thailand sind derzeit gesucht und erzielen gute Preise.

Und was ist mit deutschen Marken ?

 Unterschiedlich möchte man sagen: "Sogenannte postgeschichtliche Belege wie Briefe oder Ansichtskarten werden heutzutage in einem viel größeren Maße gesucht, als noch vor 10 oder 20 Jahren", betont Udo Lucas, Vorsitzender des örtlichen Vereins und Ausrichter der Börse. Weniger gefragt ist dafür das Sammelgebiet Bundesrepublik Deutschland. Und das hat Gründe: "Die Jahrgänge der Bundesrepublik von 1954 bis zur Einführung des Euros haben einen Preisdruck erfahren, weil einfach die Auflagen zu hoch waren und frühere Sammler die Briefmarken nicht einzeln, sondern gleich zu 5- oder 10-fach gesammelt haben. Jetzt werden diese Marken verstärkt auf den Markt gebracht", weiß Briefmarkenfachmann Friedhelm Stautz aus Meckenheim. Auch Ersttagsbriefe (Ausnahme siehe oben) und Ersttagsblätter sind aktuell nahezu unverkäuflich. Auf der anderen Seite sind Besonderheiten wie Randzudrucke, Hausauftrags- und Formnummern weiterhin nachgefragt. 

Samstag, 7. November 2026

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

Schnupperunterricht, Mitmachangebote und Einblicke ins Schulleben


Am Samstag, den 14. November 2026, lädt das Städtische Gymnasium Rheinbach Viertklässler, Eltern und weitere Interessierte zum Tag der offenen Tür ein.

Wie fühlt sich ein Schultag am Gymnasium an? Welche Fächer und Angebote gibt es? Und was macht das „Städti“ besonders? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es beim Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Rheinbach an der Königsberger Straße. Einlass ist ab 8:30 Uhr, um 9:00 Uhr beginnt der Vormittag mit einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in der Aula.

Anschließend können die Viertklässler selbst aktiv werden und beim Schnupperunterricht verschiedene Fächer und Themen entdecken. Dabei wird unter anderem mit Licht experimentiert, es werden versteckte Codes im Atlas gesucht, Gedichte und KI treffen aufeinander, erste Erfahrungen am Keyboard werden gesammelt und Hieroglyphen entschlüsselt. Auch ein Ausflug in Harry Potters Welt steht auf dem Programm.

Auf diese Weise können die zukünftigen Fünftklässler die Schule nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst ausprobieren und entdecken. Während die Kinder verschiedene Unterrichtsangebote besuchen, können sich Eltern und Erziehungsberechtigte über die Schule und ihre Angebote informieren und mit Lehrkräften ins Gespräch kommen. Vorgestellt werden unter anderem Unterrichtsinhalte, Arbeitsgemeinschaften sowie die Profile des Städtischen Gymnasiums in den Bereichen Sprachen, Kultur, MINT und Sport. Informationsstände, Ausstellungen zum Schulleben, Musikbeiträge und verschiedene Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene ergänzen das Programm.

Auch an jüngere Geschwister ist gedacht: Der Leistungskurs Pädagogik bietet während des Vormittags eine Kinderbetreuung an. Die Schulleitung und das Kollegium freuen sich darauf, die zukünftigen Schülerinnen und Schüler und ihre Familien kennenzulernen, Fragen zu beantworten und über die vielfältigen Möglichkeiten am Städtischen Gymnasium Rheinbach zu informieren.

Kennenlerngespräche für Eltern und ihre Kinder können bereits ab dem Tag der offenen Tür über die Homepage vereinbart werden.