Donnerstag, 19. März 2026

„Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ – Dr. Christos Katzidis spricht in Rheinbach

„Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ – Dr. Christos Katzidis spricht in Rheinbach


Rheinbach, März 2026. Die Junge Union Rheinbach lädt herzlich zu einem politischen Vortrag mit Dr. Christos Katzidis MdL ein. Die Veranstaltung findet am 23. März 2026 um 18:30 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof statt.

Unter dem Titel „Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ wird Dr. Katzidis die Bedeutung moderner und leistungsfähiger Sportstätten für unsere Gesellschaft beleuchten. Im Mittelpunkt steht dabei die Sportstättenförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Frage, wie Kommunen und Vereine konkret von bestehenden Förderprogrammen profitieren können.

Christos Katzidis bringt dabei eine ausgewiesene sportpolitische Expertise mit: Von 2014 bis 2019 war er Vorsitzender des Sportausschusses im Rat der Stadt Bonn.

Zudem ist er als Mitglied des Sportausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag und engagiert sich darüber hinaus als ehrenamtlicher Präsident des Fußballverband Mittelrhein. Durch diese langjährige Erfahrung auf kommunaler wie auch auf Landesebene kennt er die Herausforderungen von Vereinen und Kommunen aus erster Hand.

Sportanlagen sind weit mehr als Orte der Bewegung. Sie sind Treffpunkte für Gemeinschaft, Orte der Integration und wichtige Räume für die Kinder- und Jugendarbeit. Gerade für junge Menschen bieten Sportvereine Orientierung, Teamgeist und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb richtet sich die Einladung nicht nur an alle Sportvereine in Rheinbach, sondern ausdrücklich auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger – insbesondere an Jugendliche, die sich für die Zukunft ihrer Stadt interessieren.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zur Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten.

Die Junge Union Rheinbach freut sich auf einen informativen Abend und zahlreiche Gäste.
Datum: 23. März 2026
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Ratssaal, Himmeroder Hof, Rheinbach 

Rhein-Voreifel Touristik ruft zum Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ auf


Rhein-Voreifel Touristik ruft zum Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ auf


Der Frühling hält Einzug in der Voreifel und lässt die Landschaft entlang der Apfelroute in voller Blüte erstrahlen. Um diese besondere Jahreszeit ins Bild zu setzen, lädt der Rhein-Voreifel Touristik e.V. herzlich zur Teilnahme am Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ ein.

Gesucht werden stimmungsvolle Aufnahmen, die die Schönheit und Vielfalt der Landschaft oder die Freude beim Radeln oder Wandern entlang der Apfelroute zeigen. Die drei besten Fotos werden mit attraktiven Preisen prämiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich über ein Abendessen für zwei Personen im Hotel Weidenbrück in Swisttal, Karten für das Theater am Lohmarkt in Rheinbach oder einen Einkaufsgutschein vom Biohof Bursch in Bornheim freuen.

Fotos müssen eine Auflösung von mindestens 300 dpi haben. Pro Person können maximal drei Fotos eingesendet werden an info@rhein-voreifel.de. Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2026.

Mit der Einsendung von Fotos stimmen Teilnehmende den Bedingungen zum Wettbewerb zu, die auf der Website apfelroute.nrw/ nachzulesen sind. 

Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf stärkt den Dialog zwischen Verwaltung und Anwohnern

Foto: Stadt Rheinbach

Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf stärkt den Dialog zwischen Verwaltung und Anwohnern


Auf Wunsch mehrerer Anwohnender hat kürzlich Ortsvorsteherin Dr. Maureen Thielen zu einem gemeinsamen Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf eingeladen. Im Bereich der dort als Ausgleichsfläche angelegten Streuobstwiese kamen Bürgerinnen und Bürger mit Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, dem Technische Beigeordneten Torsten Bölinger, der für Umweltschutz zuständigen Mitarbeiterin Stefanie Trobisch und der Ortsvorsteherin zusammen, um sich über die gemeinsame Unterhaltung und Pflege dieser Fläche im Sinne des Umweltschutzes auszutauschen.

Ziel des Austauschs war es, den direkten Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft zu fördern und gegenseitiges Verständnis zu stärken. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden aktuelle Anliegen und Herausforderungen vor Ort besprochen.

Dabei konnten unterschiedliche Perspektiven eingebracht, mögliche Kompromisse diskutiert und erste gemeinsame Lösungsansätze entwickelt werden. Der persönliche Dialog vor Ort wurde von allen Beteiligten als wichtiger Schritt hin zu einer bürgernahen und transparenten Entscheidungsfindung bewertet.

„Der direkte Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern ist uns ein großes Anliegen. Der Termin in den Beierwiesen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Diesen Dialog möchten wir fortsetzen und planen daher, Mitte des Jahres ein Ortsgespräch in Wormersdorf anzubieten, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind“, erklärt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. 

Ganzjährige Gehölzpflege: Erftverband sorgt für sichere Wege und intakte Lebensräume

Mitarbeiter des Erftverbandes bei Gehölzarbeiten - Quelle: Erftverband 

Ganzjährige Gehölzpflege: Erftverband sorgt für sichere Wege und intakte Lebensräume

Pflege- und Sicherheitsmaßnahmen an Bäumen bleiben auch während der Vegetationsperiode notwendig


Bergheim, 18. März 2026. Der Erftverband führt das ganze Jahr über Gehölzpflegearbeiten durch, um die Verkehrssicherheit an Wegen, Gewässern und öffentlichen Flächen zu gewährleisten – auch während der Brut- und Vegetationsperiode. Gleichzeitig achtet der Verband darauf, Lebensräume für Vögel und andere Tiere zu schützen. Grundlage dafür ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das zwar Schnittverbote zwischen März und Oktober vorsieht, Pflegeschnitte und Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit aber ausdrücklich erlaubt.
 

Verantwortung für mehrere tausend Bäume

Der Erftverband ist für mehrere tausend Bäume auf eigenen Flächen verantwortlich – darunter Wege, Grünanlagen und andere Bereiche, in denen die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet sein muss. Jeder Baum wird regelmäßig kontrolliert. Wird festgestellt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, reichen häufig kleinere Pflegemaßnahmen aus. In manchen Fällen sind jedoch stärkere Eingriffe oder Fällungen unvermeidbar. Dabei wird stets darauf geachtet, Brutvögel und andere geschützte Arten nicht zu stören.
 

Warum manche Arbeiten auch im Sommer nötig sind

Obwohl der Großteil der Arbeiten bewusst in den Zeitraum zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar gelegt wird, lassen sich bestimmte Maßnahmen nicht auf den Winter beschränken. Dazu zählen etwa starke Rückschnitte, Kroneneinkürzungen oder – falls erforderlich – Baumfällungen. Die Dringlichkeit richtet sich stets nach dem Standort, dem Gefahrenpotenzial sowie dem Alter und Gesundheitszustand des Baumes.
 

Rücksicht auf Lebensräume und Artenschutz

Bei notwendigen Fällungen berücksichtigt der Erftverband vorhandene Habitatstrukturen und Nistplätze. Wo nötig, werden geeignete Ersatzmaßnahmen umgesetzt. Größere Totholzstrukturen bleiben, sofern möglich, als wertvolle Lebensräume für Spechte und andere Tiere erhalten. In vielen Fällen erfolgt zudem eine Neupflanzung – es sei denn, junge Bäume in der Umgebung können den frei gewordenen Raum bereits natürlich übernehmen.

Ganzjährige Verantwortung für Bäume und Lebensräume

Der Erftverband bittet die Bevölkerung um Verständnis, wenn Mitarbeitende auch zwischen März und Oktober an Bäumen oder Gehölzen arbeiten. Diese Einsätze erfolgen ausschließlich aus fachlich notwendigen Gründen – sei es zur Pflege und Gesunderhaltung der Bäume, zur Gewässerunterhaltung, zur Erhaltung von Lebensräumen oder zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dabei wird stets mit größtmöglicher Rücksicht auf Natur und Tierwelt vorgegangen.


Mittwoch, 18. März 2026

„Alice im Wunderland“ – Eine Aufführung des Kulturkurses der Jahrgangsstufe 10


„Alice im Wunderland“ – Eine Aufführung des Kulturkurses der Jahrgangsstufe 10


Der Kulturkurs der Jahrgangsstufe 10 des Städtischen Gymnasiums Rheinbach führt am 25.03.26, um 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr), das Stück „Alice im Wunderland“ (Bühnenfassung von Andy Sauerwein, frei nach Lewis Caroll) unter der Leitung von Saskia Greiser im Rheinbacher Stadttheater auf.

Alice hat Handyverbot und ihre Schwester ist ihr in ihrer Langeweile auch keine große Unterstützung. Doch im Garten erscheint ihr plötzlich ein gestresstes Kaninchen. Sie kann ihren Augen nicht trauen und läuft ihm hinterher. Dabei landet sie in einer seltsamen Welt, in der ihr erst einmal alle misstrauisch und abweisend gegenübertreten. Aber bald schließen die merkwürdigen Wesen und sprechenden Tiere des Wunderlandes Alice in ihr Herz, als sie beginnt, sich selbst zu behaupten – vor allem gegenüber der bösen Königin, die das ganze Wunderland tyrannisiert.

Karten sind ab sofort im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich (Eintritt frei, Spenden am Abend der Aufführung erbeten). An der Abendkasse werden ebenfalls noch Restkarten vergeben.
 

QuizAss beim Tennisclub gesucht

Quizmaster Lars Hofmann

QuizAss beim Tennisclub gesucht

Rheinbach – Wer weiß denn sowas? 

Unter dem Motto "Das Jahr 2025" hat Quizmaster Lars Hofmann erneut mit einem Quiz die Teilnehmenden des TC Rheinbach auf die Probe gestellt.

Zusammengestellt hatte er ein interaktives Erlebnis mit einer bunten Mischung aus Fragen: Von bedeutenden historischen und kulturellen Ereignissen des vergangenen Jahres bis hin zu skurrilen „Das kann doch nicht wahr sein!"-Momenten war alles dabei.

Als höchst unterhaltsamer Quizmaster fungierte Lars Hofmann und führte, angelehnt an die Quiznight im Theater am Lohmarkt, humorvoll und mit viel Hintergrundwissen durch den Abend. Zuständig für die Organisation des Abends war der Leiter der Geschäftsstelle Thomas Milla.

Die Fragen kamen aus unterschiedlichen Wissensbereichen, nämlich
„Die leichten 5, Sport, Lieder des Jahres, Urlaub, Tratsch und Klatsch, Kaum zu glauben – Kuriositäten“.

Die Anwesenden wurden zu Beginn in Teams eingeteilt, sodass jeder sein Wissen einbringen und gemeinsam mit seinen Mitstreitern um den Sieg kämpfen konnte.

Am Ende des Quizabends wurde das Siegerteam mit einem kleinen Präsent belohnt.

Erneut brachte die Quiznight neben Spaß und Unterhaltung auch manch zum Teil verschüttetes Wissen zu Tage; aber es gab auch durchaus interessantes Neues zu erfahren. 

Das Fazit bleibt: Der Quizabend wird regelmäßig wiederholt werden!   


Lars Hofmann mit Teilnehmenden

Fragen 1

Fragen 2

Lösungen zu Lieder 

Donnerstags geht´s ins Geschichtenland!

Donnerstags geht´s ins Geschichtenland!

Rheinbach. Unter dem Motto „Reisen ins Geschichtenland“ lädt die Öffentliche Bücherei St. Martin, Lindenplatz, im April wieder zu ihren beliebten Vorlesestunden ein. Jeden Donnerstag werden von 16:30 bis etwa 17:00 Uhr Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren in der Kinderlese-Ecke auf eine abwechslungsreiche Reise durch spannende Geschichten mitgenommen. Die Teilnahme ist in Begleitung eines Erwachsenen möglich und kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

2. April: Ostergeschichten – Bestimmt spielt der Osterhase eine große Rolle in der Geschichte … Lasst Euch überraschen!
9. April: Sabine Praml – „Wenn sieben wilde kleine Hasen dem Nachbarn gleich zu Hilfe rasen“: Sieben kleine Hasen helfen ihrem verletzten Nachbarn tatkräftig.
16. April: Tom Percival – „Benni brüllt“: Ein Junge verliert die Kontrolle über seine Gefühle und lässt seinem inneren „Tiger“ freien Lauf.
23. April: Christian Tielmann – „Bauer Beck – Geschichten vom Bauernhof“: Wer kümmert sich um die Tiere, wenn Bauer Beck verreist?
30. April: Wunschbuch – Die Kinder wählen ab Anfang April ihre Lieblingsgeschichte aus einer Vorauswahl aus. 

Festhochamt am Ostersonntag


Festhochamt am Ostersonntag

Chor, Orchester und Solisten lassen Osterjubel erschallen


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der m Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Am Sonntag, den 5. April 2026 feiert die Kirche mit dem Ostersonntag die Auferstehung Jesu nach den dunklen Tagen des Leidens und Sterben. Das Festhochamt, welches am Ostertag um 11:15 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin, Haupstraße 8, 53358 Rheinbach, beginnt, möchte dieses freudige Ereignis in besonders festlicher Manier feiern.

Unter der Leitung von Kantor Simon Botschen erklingt die bekannte Missa in C, KV 317, auch genannt „Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das berühmte „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Ausführende sind die Sängerinnen und Sänger vom Chor der Pfarrei St. Martin und des Rheinbacher Chorprojektes. Für das Solistenquartett konnten wiederum hochkarätige Solistinnen und Solisten verpflichtet werden - dies sind: Theresa Klose (Sopran), Lydia Krüger (Alt), Maximilian Fieth (Tenor) und Sebastian Neuwahl (Bass). Begleitet werden der Chor und die Solisten von Mitgliederinnen und Mitgliedern des Bonner Beethovenorchesters. 

Über € 35.000 im letzten Jahr an Zuwendungen übergeben

Foto: Sebastian M. Groß, LC Bn-Rhenobacum

Lions-Club Bonn-Rhenobacum dankt Freunden und Sponsoren

Über € 35.000 im letzten Jahr an Zuwendungen übergeben


Mit seinem traditionellen Jazz-Frühschoppen eröffnete der Lions-Club Bonn-Rhenobacum im März 2026 das musikalische Jahresprogramm. In seiner Begrüßung freute sich Präsident Alexander Kirfel, die Bürgermeister der Städte Meckenheim und Rheinbach begrüßen zu dürfen. Trotz eines vollen Terminkalenders ließen es sich Sven Schnieber und Dr. Daniel Phiesel nicht nehmen, dem Club persönlich ihre hohe Wertschätzung zu überbringen. 

Unter den mitreißenden Klängen der Hot Jazz GmbH boten die Mitglieder des Clubs erlesene Canapés, selbstgebackene Kuchen und Deftiges an. Kurz vor dem Frühschoppen gab der Vorsitzende des Lions-Hilfswerk Manfred Hofstede die Summe der Zuwendungen des letzten Jahres bekannt. So konnte der Club in 2025 über € 35.000 an Zuwendungen übergeben. Spenden erhielten u.a. das „Weihnachtslicht“ in Bonn, das Kinderheim Dr. Dawo in Rheinbach, die Jugendfeuerwehr in Meckenheim, „Rheinbach hilft“ sowie über 30 weitere Empfänger. 

Die Mitglieder des Clubs sind sich sehr wohl der großzügigen Unterstützung seiner treuen Freunde, der Industrie, der Kreditinstitute und der Verwaltung bewusst. Sie bedeutet zugleich Ansporn für alle „Rhenobacen“, sich auch in diesem Jahr unter dem Motto „We serve“ für alle Mitmenschen in unserer Region unermüdlich einzusetzen.
 

SPD kritisiert Zögern bei Wohnberatung: Ausschuss beschließt nur Prüfauftrag – Finanzierung bleibt offen

SPD kritisiert Zögern bei Wohnberatung: Ausschuss beschließt nur Prüfauftrag – Finanzierung bleibt offen


Die Zukunft der Wohnberatung im Rhein-Sieg-Kreis bleibt weiter unklar. In der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Inklusion wurde der Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zur dauerhaften Sicherung des Angebots abgelehnt. Stattdessen verständigte sich die schwarz-grüne Mehrheit lediglich auf einen Prüfauftrag.

Die Wohnberatung unterstützt ältere Menschen, Menschen mit Pflegebedarf sowie Menschen mit Behinderung dabei, ihre Wohnungen so anzupassen, dass sie möglichst lange selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben können. Damit stärkt sie den Grundsatz „ambulant vor stationär“, entlastet Angehörige und kann stationäre Pflege häufig vermeiden oder zumindest deutlich hinauszögern.

Die SPD hatte im Vorfeld versucht, gemeinsam mit CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen gemeinsamen Antrag zur Sicherung der Wohnberatung zu erarbeiten. Ein entsprechender Vorschlag der Sozialdemokraten blieb jedoch ohne Resonanz.

Katja Ruiters, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration und Inklusion, betont die Bedeutung des Angebots:
„Die Wohnberatung ist ein wichtiger Baustein unserer Pflegeinfrastruktur. Wenn wir wollen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können, müssen wir dieses Angebot auch verlässlich sichern.“
Der nun beschlossene Prüfauftrag sieht unter anderem vor, nach einem möglichen neuen Träger zu suchen. Aus Sicht der SPD greift dieser Ansatz jedoch zu kurz, da damit die zentrale Frage der Finanzierung weiterhin unbeantwortet bleibt.
Thangeetha Gunapalasingam, Sprecherin der SPD-Fraktion im Sozialausschuss, erklärt:
„Die Suche nach einem neuen Träger löst das eigentliche Problem nicht. Ohne eine verlässliche Finanzierung wird auch ein anderer Träger dieses Angebot nicht dauerhaft aufrechterhalten können.“
Die SPD-Fraktion hat dem Prüfauftrag dennoch zugestimmt, um zu verhindern, dass das Angebot zum Jahresende ausläuft und Zeit für eine tragfähige Lösung zu gewinnen.
Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu brachte in der Sitzung zusätzlich einen Änderungsantrag ein. Ziel war es sicherzustellen, dass bei der möglichen Suche nach einem neuen Träger ausschließlich tarifgebundene Träger in Betracht kommen. Damit wollte die SPD gewährleisten, dass die Qualität der Beratung und faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gesichert bleiben.
„Wenn über neue Träger gesprochen wird, müssen tarifgebundene Träger selbstverständlich sein. Gute soziale Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen“, so Sara Zorlu.

Für die SPD bleibt klar: Die Wohnberatung muss langfristig gesichert werden. Angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen braucht der Rhein-Sieg-Kreis eine verlässliche Lösung – damit dieses wichtige Angebot auch über 2026 hinaus bestehen bleibt.