Sonntag, 27. September 2026

Neuer Trikot-Satz für A-Juniorinnen: Autoport Weisleder aus Rheinbach unterstützt den lokalen Fußballnachwuchs

Neuer Trikot-Satz für A-Juniorinnen: Autoport Weisleder aus Rheinbach unterstützt den lokalen Fußballnachwuchs


Über eine sportlich-modische Überraschung durften sich kürzlich die A-Juniorinnen des FC Flerzheim freuen: Die lokale Autowerkstatt „Autoport Weisleder“ hat das Team mit einem neuen Auswärtstrikot ausgestattet.

„Ein solches Engagement ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr“, freut sich das Trainerteam. „Die Mädels waren sofort begeistert, als sie die neuen Trikots zum ersten Mal sahen. Das gibt noch einmal extra Motivation für die anstehenden Spiele in der Liga.“

Mit der Unterstützung durch Autoport Weisleder zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Verbundenheit zwischen regionalen Betrieben und dem lokalen Vereinssport ist. Die Mannschaft bedankt sich herzlich für das Vertrauen und hofft, das neue Trikot in den kommenden Wochen mit vielen erfolgreichen Spielen und Toren zu belohnen.



Geführte Wanderung - Auf den Spuren der Römer im Hombusch

Geführte Wanderung - Auf den Spuren der Römer im Hombusch


Am Samstag, den 10. Oktober 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Rundwanderung mit Herrn Reinhard Schweinheim, Beisitzer des Freundeskreises, ein.

Von der Feyermühle geht es auf dem Römerkanalwanderweg nach Lessenich und weiter zum Fundplatz des römischen Landgutes bei Antweiler. Von dort aus führt die Wanderung an Wachendorf vorbei, weiter durch den Ort Rißdorf und an Weiler am Berge vorbei zurück zur Feyermühle.

Unterwegs erwarten die Wanderer im Hombusch einige interessante Aufschlüsse der römischen Wasserleitung. Im Mechernicher Wald wird insbesondere der Frage nachgegangen, weshalb es hier zwei nebeneinander verlaufende Leitungen gab.

Neben Informationen zur Eifelwasserleitung – der drittlängste im römischen Imperium und der größte Technikbau nördlich der Alpen – erfahren die Wanderer zudem einiges über touristische Besonderheiten links und rechts des Wanderwegs. Reinhard Schweinheim wird an den einzelnen Stationen Erläuterungen geben und Ihre Fragen beantworten.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Parkplatz am Kreisel bei Mechernich-Breitenbenden an der B 477.

Die Streckenlänge der Rundwanderung beträgt 12,2 km und dauert ca. 4-5 Stunden.

Empfohlene Ausstattung: Wanderschuhe und Rucksackverpflegung.

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

 

Geführte Wanderung - Der Römerkanalwanderweg von Rheinbach bis Lüftelberg

Geführte Wanderung - Der Römerkanalwanderweg von Rheinbach bis Lüftelberg


Am Samstag, den 17. Oktober 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Wanderung auf dem Römerkanalwanderweg nach Lüftelberg mit Herrn Gerd Hilger ein.

Wir starten am Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach. Unterwegs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Wichtiges über die Geschichte und Bedeutung des Römerkanals, sondern lernen auch seine Spuren in der Landschaft sowie die unterschiedlichen Bauformen der aufgestellten Römerkanal-Teilstücke kennen.

An den mittelalterlichen Bauten sind Reste des Abbruchmaterials der Wasserleitung zu finden. Ein großartiges Beispiel für die Nutzung des in der Leitung abgelagerten Kalksinters ist die Grabplatte der Hl. Lüfthildis aus „Aquäduktmarmor“ in der Pfarrkirche des nach ihr benannten Lüftelberg.

Zurück nach Rheinbach geht es mit dem Linienbus der RVK. Wenn gewünscht, ist im Anschluss noch eine abschließende Führung im Römerkanal-Informationszentrum möglich.

Treffpunkt: Vor dem Römerkanal-Infozentrum, Himmeroder Wall 6, Rheinbach.
Die Wanderung mit ausführlichen Erläuterungen ist 8 km lang und dauert ca. 4 Stunden.

Die Teilnahme ist - bis auf die Nutzung des Buses - kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

 

Ferienprogramm „Zu Besuch in den Thermen“ für Kinder ab dem Grundschulalter

Ferienprogramm „Zu Besuch in den Thermen“ für Kinder ab dem Grundschulalter


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. bietet in den Herbstferien am Samstag, den 17. Oktober 2026 um 14:00 Uhr ein Ferienprogramm mit Herrn Ingo Weule an.

Der sogenannte Römerkanal, die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln, diente nicht nur zur Trinkwasserversorgung. In den römischen Bädern, den sogenannten Thermen, wurden viele tausend Liter frisches Wasser benötigt – besonders in einer römischen Großstadt wie Köln.

Nach einer Einführung in die Bauweise römischer Wasserleitungen besuchen die teilnehmenden Kinder spielerisch eine römische Thermenanlage. Dort badeten die Römer nicht nur, sondern spielten auch Ballsport und Gesellschaftsspiele. Passend dazu basteln die Kinder ein römisches Mühlespiel.

Dauer ca. 1,5 Stunden.
Gebührenfrei, Spenden willkommen.

Die Veranstaltung findet um 14:00 Uhr im Römerkanal-Informationszentrum im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, 53359 in Rheinbach statt.

Anmeldung erbeten bei Stefanie Scherer, Stadt Rheinbach, Telefon: 02226 917 507 oder E-Mail: roemerkanal@stadt-rheinbach.de

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

 



 

Ferienprogramm „Legionäre waren auch Baumeister im Römischen Reich“ für Kinder ab 10 Jahren

Ferienprogramm „Legionäre waren auch Baumeister im Römischen Reich“ für Kinder ab 10 Jahren


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. bietet in den Herbstferien am Samstag, den 24. Oktober 2026 um 14:00 Uhr ein Ferienprogramm mit Herrn Ingo Weule an.

Die militärisch wichtigen Hauptstraßen, Brücken und einige der öffentlichen Gebäude im südlichen Rheinland wurden maßgeblich unter Beteiligung von römischen Soldaten aus dem nahen Legionslager in Bonn gebaut.

Sie waren auch an der Eifelwasserleitung, dem sogenannten Römerkanal, beteiligt und übernahmen die Planung und Festlegung der Trasse.

Im Workshop wollen wir herausfinden, mit welchen Werkzeugen die Legionäre diese wichtigen Arbeiten ausführten. Außerdem lernen wir ihre sonstige Ausrüstung kennen: Helm, Schild, Schwert und Schutzpanzer. Passend zum Thema basteln die Kinder römische Tapferkeitsmedaillen, sogenannte Phalerae.

Dauer ca. 1,5 Stunden
Anmeldung erbeten bei Stefanie Scherer, Stadt Rheinbach, Telefon: 02226 917 507 oder E-Mail: roemerkanal@stadt-rheinbach.de

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen. 

Auf „Der letzte Jude in Winniza“ wurde ich im Juni 26 durch den WDR5 aufmerksam.

Auf „Der letzte Jude in Winniza“ wurde ich im Juni 26 durch den WDR5 aufmerksam.

„Der letzte Jude in Winniza“ bezeichnet keine Person, es ist der Titel einer weltbekannten Schwarz-Weiß-Fotografie aus dem Holocaust. Das Bild zeigt einen dünnen namenlosen Mann, bekleidet mit einem langen dunklen Mantel und weißem Hemd. Er kniet vor einem offenen Massengrab, in dem schon viele erschossene Personen liegen. Der Mann blickt in die Kamera. Ein Mann steht hinter ihm, seine Pistole zielt auf seinen Kopf, er trägt eine Uniform, deren Abzeichen ihn als SS-Unterführer ausweist. Hinter den beiden stehen Wehrmachtssoldaten, ein Polizist und Angehörige des Reichsarbeitsdienstes und schauen zu. Sie betrachten die Szene unbeteiligt, gleichgültig. Die Exekution fand am 28. Juli 1941 statt, nur wenige Wochen nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht und der SS-Einsatzgruppen in die Ukraine. Einsatzgruppen bestanden aus Sicherheitspolizei und SD, sie waren mobile, paramilitärische Sondereinheiten des NS-Regimes. Sie waren dem Reichssicherheitshauptamt unterstellt. Beim Überfall auf die Sowjetunion 1941 umfassten sie insgesamt etwa 3.000 Mann.

Das Foto war schon länger bekannt und wurde 1961 während des Eichmann-Prozesses in Jerusalem einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ein Holocaust-Überlebender hatte es eingereicht.

Historiker konnten nach jahrzehntelangen Untersuchungen Täter, Datum und Ort angeben. Der Täter ist der SS-Mann Jakobus Onnen (1906–1943) ehemaliger Lehrer aus der Stadt Weener in Ostfriesland. Die Identifizierung gelang mithilfe von KI-gestützter Gesichtserkennung. Der Mord wurde am 28. Juli 1941 verübt. Der Tatort ist nicht Winnyzja, sondern die ukrainische Stadt Berdytschiw, etwa 70 km nördlich von Winnyzja. In ihrer Zitadelle war im Sommer 1941 Schauplatz zahlreicher Hinrichtungen ukrainischer Juden.

Nachdem feststand, Jakobus Onnen stamme aus Weener, berichteten lokale und überregionale Medien darüber. In der Stadt fanden Diskussionen zur deutschen Erinnerungskultur statt. Die Frage: Wie geht man mit den Namen von Kriegsverbrechern um? In Weener war man sich einig, der Name des NS-Verbrechers solle in Zukunft nicht mehr auf dem Ehrenmal zu lesen sein. Ein QR-Code informiert Besucher zur Person von Jakobus Onnen.

https://www.mdr.de/podcasts/ns-cliquen/ns-cliquen-holocaust-einsatzgruppen-ukraine-jakobus-onnen,audio-3329946.html

Peter Schürkes 
 

Erfolgreicher Sommerleseclub


Erfolgreicher Sommerleseclub


Rheinbach. Der Sommerleseclub (SLC) der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz,  war ein voller Erfolg. Kinder und Erwachsene jeden Alters durften während der Sommerferien Teams mit Familie, Freunde und Freundinnen mit bis zu fünf Personen bilden, alleine mitmachen war aber auch kein Problem. Jedes Team war eingeladen, kreative Aufgaben zu lösen und Stempel für (Hör-) Bücher oder coole Veranstaltungen der Bücherei zu sammeln. Bei mindestens drei Stempeln bzw. einen Stempel pro Teammitglied im Leselogbuch war eine Urkunde gesichert. Darüber hinaus wurden auch fünf Lese-Oskars vergeben.

Insgesamt haben 113 Kinder und Erwachsene in 46 Teams erfolgreich beim SLC in Rheinbach teilgenommen und haben über 1000 Stempel gesammelt. Die LeserInnen haben ihre Leseabenteuer bewertet und kreativ umgesetzt. Ob als Bildergeschichten, Szenen mit den Lieblingsfiguren, Buchstabenrätsel, Fußballquiz, gebasteltes Ballett-Mobile, gehäkelte Weihnachtskugeln oder selbstgeschriebene Geschichten, die Ideen und Kreativität der Teams waren enorm.
Bei der Abschlussparty war Dieter Peters und Gerd Engel eingeladen, die die Feier musikalisch untermalten und die Kinder animierten, ein Büchereilied zu komponieren und mitzusingen.
Als Höhepunkt wurden die fünf Lese-Oskars verliehen. Das Bücherei-Team überreichte drei Kinderteams, einem Kind, welches allein mitgemacht hat und einem Familienteam Lese-Oskars für die Bereiche „Oskar-Vielleser“, „Oskar Kreativ“, „Oskar „Einzel-Leser“, „Oskar Familienteam“ und „Oskar Teamleistung“. Damit jeder auch die Logbücher der anderen Teams bestaunen konnte, wurde eine Auswahl aller Logbücher in einer Ausstellung präsentiert.

Dank der Rheinbacher Sponsoren und Unterstützer erhielten alle Teilnehmer neben einer Urkunde auch einen Preis. Die Bücherei bedankt sich herzlich bei den Buchhandlungen Kunterbunt und Thalia, dem Glasmuseum, der Firma Engler, Tee & Feinkost Gurk, den Eiscafes Buongiorno und Eiswerk, Tee Gschwendner, dem Monte Mare, Achims Sportshop, dem Café Parkplätzchen und der Raiffeisenbank Voreifel eG.

Initiiert wurde der SLC von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken und gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Kooperationspartner in Rheinbach waren das Kinder- und Jugendzentrum Live St. Martin und der Verein RHEINBACH LIEST e.V. 

Infos zum Sommerleseclub:

Der Sommerleseclub ist eines der größten Leseförderprojekte, welches durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird. Er wurde von 2005 bis 2023 durch das Kultursekretariat Gütersloh organisiert und ist seit dem 1.1.2024 in die Trägerschaft der Bezirksregierung Düsseldorf, Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, übergegangen.
Der Sommerleseclub ist ein Ferienangebot, an dem Menschen jeden Alters als Team oder individuell teilnehmen können. Freude an Medien, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse stehen im Mittelpunkt des Programms, das von kommunalen und konfessionellen Bibliotheken in NRW angeboten wird. 
 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach



Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach


Am Donnerstag und Freitag, dem 17. und 18. September 2026, besuchte das SpaceBuzz-Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Gesamtschule Rheinbach. In über 350 virtuellen Flügen konnten Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrpersonen hautnah erleben, wie es sich anfühlte, die Erde aus der Perspektive einer Astronautin oder eines Astronauten zu betrachten.

Dafür bestiegen sie einen begehbaren High-Tech-Truck, der nicht nur optisch an eine liegende Rakete erinnerte, sondern mit VR-Brillen und beweglichen Sitzen eine virtuelle Reise ins Weltall ermöglichte. Während des rund 15-minütigen Flugs verließen sie virtuell die Erde, umkreisten unseren Planeten und reisten anschließend weiter zum Mond.

Damit die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet in ihren virtuellen Raumflug starteten, fand zuvor ein „Pre-Flight-Astronautentraining“ statt. Ausgewählte NW-Lehrkräfte entwickelten dafür auf Grundlage der vom DLR bereitgestellten Materialien passende Inhalte für die jeweiligen Jahrgänge. Im Rahmen eines Projekttages am zweiten Schultag zum Thema „Weltraum“ beschäftigten sich die Klassen der Jahrgänge 6 bis 8 gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams mit verschiedenen Aspekten rund um Raumfahrt, Erde und Weltall.

Sowohl im Projekt als auch während des anschließenden virtuellen Flugs stand dabei ein besonderer Blick auf unseren Heimatplaneten im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erlebten die Erde aus der Perspektive von Astronautinnen und Astronauten und erfuhren, welchen Beitrag die Raumfahrt dazu leistet, unseren Planeten besser zu verstehen und als schützenswerten Lebensraum wahrzunehmen.
Astronomie und Raumfahrt faszinierte viele Schülerinnen und Schüler, doch im regulären NW-Unterricht bleibt für diese Themen oft nur wenig Zeit. Als Abteilungsleiter Thomas Michels in einem Fernsehbeitrag auf das SpaceBuzz-Projekt aufmerksam wurde, erkannte er schnell die Chance, diese Begeisterung aufzugreifen und den Schülerinnen und Schülern auch über den Lehrplan hinaus spannende Einblicke in die spannende Raumfahrt zu ermöglichen. Die Idee war dabei ebenso einfach wie überzeugend: Warum weit fahren, wenn der außerschulische Lernort direkt zu uns kommen konnte? Mit dem High-Tech-Truck auf dem Schulparkplatz wurde das Weltall für viele Schülerinnen und Schüler unmittelbar erlebbar. Bis es dazu kam, war allerdings etwas Hartnäckigkeit gefragt. Die Terminfindung gestaltete sich zunächst schwierig, doch die Organisatoren blieben dran. Schließlich stand fest: SpaceBuzz kam an unsere Schule. 

Großer Dank gilt neben Abteilungsleiter Thomas Michels vor allem den tatkräftigen naturwissenschaftlichen Fachlehrerinnen Katja Breuer, Beate Brodesser, Barbara Welteroth und Marina Schian, die das aufwändige Projekt an der Gesamtschule Rheinbach umsichtig planten und koordinierten.

Am Ende blieb vor allem eines: Begeisterung. Für viele Schülerinnen und Schüler war der virtuelle Flug eine ganz besondere Erfahrung und vielleicht auch ein kleiner Anstoß, den Blick einmal über unseren eigenen Planeten hinauszurichten.
 

Martinsmarkt in Wormersdorf 2026 mit buntem Programm.

Martinsmarkt in Wormersdorf 2026 mit buntem Programm.


Die Planung für den diesjährigen Martinsmarkt in Wormersdorf vom 6. November bis zum 8. November auf den Kirchplatz in Wormersdorf ist in vollem Gange. Viele Aussteller haben sich bereits gemeldet und bereiten sich auf die Veranstaltung vor. Einzelne Hütten sind noch frei und Bewerber können sich gerne über die E-Mail-Adresse martinsverein@gmail.com melden.

Auch in diesem Jahr ist ein buntes Programm vorgesehen. Am Freitag den 6.11.2026 wird das Eröffnungskonzert in der Pfarrkirche Sankt Martin Wormersdorf ab 19:00 Uhr stattfinden. Neben dem  Chor Canticanova und dem Blasorchester Fidelia Wormersdorf werden auch der Kinderchor der Grundschule Wormersdorf und der Chor des erzbischöflichen Sankt Josef Gymnasiums Rheinbach für die musikalische Einstimmung sorgen. „ Das Eröffnungskonzert ist ein großes Highlight in jedem Jahr, und wir sind glücklich und froh, dass wir so viele Musikerrinnen und Musiker für die Mitwirkung begeistern konnten.“

An den drei Markttagen kann auf dem Martinsmarkt, Kunsthandwerk aus unterschiedlichen Bereichen bestaunt werden. Kostenloses Kinderschminken, Stockbrot und musikalische Darbietungen runden das Programm ab. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Der Sankt Martin hat sich für Samstag, den 07.11.2026 angekündigt und wird gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr und den Tomburgrittern einen kleinen Laternenumzug durchführen.
Der Martinsverein freut sich auf viele Gäste 

RSC-Friedensfahrt nach Verdun




RSC-Friedensfahrt nach Verdun

263 km · knapp 3.000 hm · 11 Stunden im Sattel


Am Samstag, 19.09., sind sieben RSC-Mitglieder um 6:00 Uhr in Rheinbach gestartet – auf unserer Friedensfahrt nach Verdun.

Über Belgien, ein Stück entlang der belgisch-luxemburgischen Grenze und weiter über Bastogne ging es nach Frankreich. Kräftiger Gegenwind machte die lange Strecke nicht einfacher. Trotzdem: Alle sieben haben die 263 Kilometer großartig gemeistert – ohne eine einzige Panne.

Doch Verdun war für uns mehr als ein sportliches Ziel.

Seit 2019 verbindet Rheinbach mit Douaumont und Vaux-devant-Damloup eine „Partnerschaft des Friedens“. Unsere Radtour sollte diese besondere Verbindung weitertragen – und Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar machen.

Verdun – ein Ort, der bewegt.

Das Beinhaus von Douaumont, die unzähligen Gräber und die von Kratern durchzogene Landschaft des ehemaligen Schlachtfeldes machen die Dimension und das Leid des Ersten Weltkriegs eindringlich sichtbar. Ein besonders schöner Moment war das Treffen mit Olivier Gérard, dem Direktor des Beinhauses.

Über Douaumont-Vaux und eine wunderschöne Abfahrt ging es schließlich hinunter nach Verdun.

Organisiert wurde die Tour von Marcus Bierlein, der bereits mehrfach Fahrten mit Jugendlichen nach Verdun durchgeführt hat. Auch die Logistik war wieder perfekt vorbereitet: Kleinbus für Gepäck und Rückfahrt, Anhänger für zehn Räder und eine tolle Unterkunft in Verdun (La Dragée Hôte). Dort wurden wir von einem unglaublich freundlichen und sehr gut Deutsch sprechenden Gastgeber empfangen.

Und wir kommen wieder!

Die Unterkunft ist bereits für 2028 reserviert. Dann wird die Tour de France in Verdun Station machen – ein schöner Anlass, unsere Friedensfahrt zu wiederholen.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Verdun!

Ein großes Dankeschön an Marcus für die perfekte Organisation und an alle, die diese besondere Tour zu einem Erlebnis gemacht haben.

Sport verbindet. Erinnerung verbindet. Begegnung verbindet.
Und genau daraus kann Frieden entstehen.

Mehr über die Partnerschaft des Friedens Rheinbach/Douaumont-Vaux e.V.:
Partnerschaft des Friedens Rheinbach/Douaumont-Vaux e.V.
Mehr über den RSC Rheinbach 82/04 e.V.: https://rsc-rheinbach.de/