Montag, 6. Juli 2026

„TextProbe“ im Kulturzentrum Himmeroder Hof

Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf moderiert die TextProbe mit dem Themenschwerpunkt Demokratie

„TextProbe“ im Kulturzentrum Himmeroder Hof


Am 27. Juli um 19:00 Uhr veranstaltet der Verein Rheinbach liest e.V. um 19:00 Uhr im Bürger- und Kulturzentrum Himmeroder Hof eine „TextProbe“ unter freiem Himmel mit dem Themenschwerpunkt „Demokratie“. Die „talentierte Literaturbühne“ ist ein seit 2012 bestehendes Format für ambitionierte Hobbyautoren und -autorinnen, das nun als sogenanntes „Kulturplätzchen“ ins aktuelle Begleitprogramm von „Kunst findet Stadt“ aufgenommen wurde. Zwei Startplätze für schreibende Menschen ab 14 Jahren sind noch frei.

Der Maler und Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf erinnert sich noch gerne an seine erste Moderation der TextProbe im Hexenturm des Jahres 2012 – damals noch bei loderndem Kaminfeuer. „Wir wollten ein wettbewerbsfreies und niederschwelliges Format für Hobbyautoren schaffen – eine Ergänzung und Alternative zu dem sich damals etablierenden Rheinhexenslam.“ Das kam sehr gut an und so gab die „TextProbe“ Autoren und Autorinnen ab 14 Jahren bis zu vier Mal im Jahr eine Chance, ihre neuen Texte vor Publikum zu erproben. Als Tolksdorf sich Jahre später künstlerisch anders orientierte, übernahmen „Zuarbeiter“ Gerd Engel sowie später Stefanie Ewaldt die Moderation. Auch wurde noch der Ableger „TextProbe junior“ erfunden. Während der Pandemie „schliefen“ beide Formate – trotz Versuchen, sie zu digitalisieren - nach und nach ein.

Als Tolksdorf im Januar 2026 beim Jahresempfang von Rheinbach liest e.V. als Ehrengast „aufschlug“, wurde gleichsam das „Comeback“ eingefädelt. „Wir fanden, dass eine TextProbe als partizipatives Format wunderbar ins Begleitprogramm von ‚Kunst findet Stadt‘ passt. Und Lothar sagte spontan zu, den Termin zu moderieren“, berichtet Gerd Engel Rheinbach liest e.V. Auch die Öffentliche Bücherei St. Martin als langjährige Kooperationspartnerin unterstützte den Vorstoß und natürlich die Stadt Rheinbach, die sich über eine weitere Perle in ihrem Kulturprogramm freute. Die Veranstaltung ist für den schönen Innenhof des Bürger- und Kulturzentrums geplant. Bei schlechtem Wetter wird sie nach innen verlegt.

Erste Autoren haben bereits ihre Texte zum Schwerpunktthema „Demokratie“ eingereicht, darunter Günter Detro, Reiner Verspai, Achim E. Tobias und Hasso Rieck. Das Genre spielt bei der „TextProbe“ seit jeher keine Rolle, ob Lyrik, Essay, Romanfragment, Lied, Drama oder Kurzgeschichte – alle Formen sind willkommen. Die Lesezeit ist auf 8-10 Minuten begrenzt. Wer noch mitmachen möchte, kann seinen Text bei Gerd Engel einreichen (Email: mailto:gerd-engel@gmx.net). 

Veranstaltungstipp: Waldfestival in Bonn

Veranstaltungstipp: Waldfestival in Bonn

Wald- und Klimacamp mit Zelten, Workshops und Co.

Bonn, 06.07.2026. Am zweiten Augustwochenende (6. bis 9.08.2026) findet erneut das Waldfestival der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V. (SDW) auf dem Jugendzeltplatz in Bonn-Bad Godesberg statt. Alle 16- bis 29-Jährigen sind eingeladen, mit kostenloser Unterkunft und Verpflegung ein buntes Wochenende mit Workshops, Zelten und Musik unter Gleichaltrigen zu verbringen. Erlebt ein spannendes Ferien- oder Sommerprogramm und meldet euch an unter www.sdw.de/waldfestival.

Als anerkannter Naturschutzverband haben wir uns die Förderung jungen Engagements zur Aufgabe gemacht und möchten junge Menschen für den Wald- und Klimaschutz begeistern. Deswegen bieten wir zum zweiten Mal ein Waldfestival an, in dessen Rahmen die Teilnehmenden aktiv Naturschutz betreiben, ihr Netzwerk mit anderen Engagierten erweitern und mit viel Spaß ein Sommerwochenende verbringen.

An wen richtet sich das Waldfestival?

An alle 16- bis 29-Jährigen aus NRW, aber auch bundesweit, die bereits im Wald- und Klimaschutz aktiv sind, ebenso aber an diejenigen, die damit noch keinerlei Berührungspunkte haben und reinschnuppern möchten. Und an alle, die unter freiem Himmel andere junge Menschen kennenlernen und ein gemeinsames Wochenende mit spannendem Input erleben möchten.

Vielseitiges Programm:

  • Waldführungen
  • Bogenschießen
  • Fledermausführung
  • Wildkräuterwanderung
  •  Trommelworkshop
  • SilentDisco und Livemusik
  • Bonner Soundbike
  • Waldpädagogische Workshops
  • Workshops zu Wald- und Klimaschutz
  • Achtsamkeitspfad durch den Kottenforst 


Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann sich unseren Videorückblick des ersten Waldfestivals anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=1WTK_6zIJWk 

Rheinbach zieht Bilanz und blickt nach vorn

Fünf Jahre nach der Unwetterkatastrophe:

Rheinbach zieht Bilanz und blickt nach vorn

  • Wo steht Rheinbach fünf Jahre nach dem 14. Juli 2021?
  • Ein Überblick über den Stand des Wiederaufbaus sowie die Fortschritte beim Hochwasser-, Starkregen- und Bevölkerungsschutz.

Die Folgen der Unwetterkatastrophe prägen Rheinbach bis heute. Die nachfolgenden Ausführungen geben einen Einblick in die größten Herausforderungen und zeigen, mit welchen Maßnahmen die Stadt den Wiederaufbau entschlossen vorantreibt, ihre Resilienz stärkt und die Weichen für eine sichere und lebenswerte Zukunft stellt.

Der 14. Juli 2021 und die Tage nach der Unwetterkatastrophe

Die Unwetterkatastrophe vom 14. Juli 2021 stellte die Stadt Rheinbach vor Herausforderungen von bislang nicht gekanntem Ausmaß. Innerhalb weniger Stunden führten außergewöhnlich starke Niederschläge zu großflächigen Überflutungen, erheblichen Schäden an der öffentlichen Infrastruktur sowie zu Beeinträchtigungen in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens, bei denen leider fünf Menschen ihr Leben verloren. Ganze Ortschaften und Stadtteile wurden überflutet, hunderte Häuser beschädigt.

Das Rathaus wurde durch die Flut erheblich beschädigt. Der umgehend einberufene Stab für außergewöhnliche Ereignisse wurde deshalb in der Feuerwache Brucknerweg eingerichtet.

Zahlreiche Bereiche waren zeitweise nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Hinzu kamen Ausfälle bzw. Beeinträchtigungen von IT-Systemen, Kommunikationswegen und Arbeitsplätzen. Die Verwaltung musste innerhalb kürzester Zeit ihre Handlungsfähigkeit sichern und gleichzeitig die Krisenbewältigung organisieren. Viele Mitarbeitende waren selbst persönlich betroffen und arbeiteten unter provisorischen Bedingungen, während parallel die Schäden erfasst, Hilfen koordiniert und die ersten Wiederaufbaumaßnahmen vorbereitet wurden.

Zu den unmittelbaren Herausforderungen während des Ereignisses gehörten die Rettung und Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger, die Evakuierung der Niederdreeser und Oberdreeeser Bürgerinnen und Bürgern aufgrund des drohenden Bruchs der Steinbachtalsperre. Die Folge war die behelfsweise Einrichtung von Notunterkünften für das Evakuierungsgebiet und für Menschen die alles verloren hatten.

Die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit von Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie die Aufrechterhaltung der Kommunikation erfolgte unter teilweise äußerst schwierigen Bedingungen: Totalausfall der Telekommunikation, die zunächst nur mit Unterstützung der Bundeswehr über ein Satelitentelefon möglich war, sowie Ausfälle der Stromversorgung über einen Zeitraum von zehn Tagen.

Erschwerend kamen unpassierbare Straßen sowie Schäden an Brücken und anderen Verkehrsanlagen hinzu. Die eigentlich geltenden rechtlichen Einschränkungen der Coronaschutzverordnung traten völlig in den Hintergrund.

Der Katastrophenfall wurde erst am 18. Juli offiziell festgestellt. In den Tagen und Wochen nach der Katastrophe lag der Schwerpunkt zunächst auf der Gefahrenabwehr und der Wiederherstellung grundlegender Versorgungs- und Infrastrukturleistungen sowie der Unterbringung und Verpflegung von Menschen in Not. Beschädigte Straßen und Wege mussten gesichert, öffentliche Einrichtungen wieder nutzbar gemacht, Gewässer und Entwässerungsanlagen überprüft sowie große Mengen an Schutt und Treibgut beseitigt werden. Bis dahin unvorstellbare Mengen von Sperrmüll entlang der Straßen mussten zügig entsorgt werden, damit Rettungswege frei wurden. Die Stadt hat temporär Sammelplätze und Deponien eingerichtet und betrieben. Alleine die Entsorgung des Abfalls hat in Rheinbach Kosten in Höhe von rund 5 Mio EUR verursacht. Leistungen der Soforthilfe wurden durch die Stadt an die geschädigten Bürgerinnen und Bürger vergeben. Gleichzeitig galt es, Betroffene zu unterstützen, Hilfsangebote zu koordinieren und nicht zuletzt die zahlreichen Schäden zu erfassen und zu dokumentieren.

Wiederaufbau

Bei den im Wiederaufbauplan ausgewiesenen Kosten handelt es sich ausschließlich um die Kosten, die unmittelbar der Beseitigung der durch die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 entstandenen Schäden an städtischen Gebäuden und Infrastruktur dem förderfähigen Wiederaufbau zugeordnet werden können.

Diese Beträge bilden daher nicht in jedem Fall die tatsächlichen Gesamtkosten der jeweiligen Maßnahme ab.

In der praktischen Umsetzung werden viele Projekte ganzheitlich betrachtet und nicht lediglich auf den Zustand vor der Flut zurückgeführt. Insbesondere bei der Sanierung oder dem Wiederaufbau öffentlicher Gebäude, Schulen und Infrastruktureinrichtungen werden zusätzliche Anforderungen berücksichtigt, die über den eigentlichen Wiederaufbau hinausgehen. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen zum Hochwasser- und Starkregenschutz, zur Klimafolgenanpassung, zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz sowie zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Gestaltung kommunaler Infrastruktur.

Die tatsächlichen Investitionskosten einzelner Projekte liegen daher nicht selten über den im Wiederaufbauplan dargestellten Wiederaufbaukosten. Viele Schäden sind deutlich umfangreicher zu sanieren als nach erster Inaugenscheinnahme des Schadens festgestellt. Die Steigerung der Bau- und Materialkosten, der Mangel an Fachkräften, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine, die zwischenzeitliche Energiemangellage, der Irankrieg und daraus folgende Ölknappheit, haben seitdem den Wiederaufbau erschwert. Die darüberhinausgehenden Aufwendungen dienen jedoch dazu, die kommunale Infrastruktur nicht nur wiederherzustellen, sondern zugleich widerstandsfähiger, nachhaltiger und zukunftssicher auszurichten.

Die Gesamtkosten im Wiederaufbauplan betragen aktuell über 60 Mio. EUR. Von insgesamt 93 Maßnahmen im Wiederaufbauplan sind 37 bereits umgesetzt.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Erneuerung Brückenwerk Neugartenstraße/Stadtpark einschließlich Versorgungsleitungen, 600.000 EUR
  • Schäden am Parkplatz Freizeitpark nach Lagerung von Müll, 550.000 EUR
  • Interimslösung Containeranlage Katholische Grundschule Flerzheim, 4 Mio. EUR
  • Interimslösung Containeranlage Städtischer Betriebshof, 2 Mio. EUR
  • Wiederherstellung Rathaus, 3,5 Mio. EUR
  • Stützmauer Gräbbach 1,4 Mio. EUR
  • Erneuerung Brücke Holunderweg, 260.000 EUR

Nahezu abgeschlossen:

  • Erneuerung von Durchlässen im Stadtgebiet Rheinbach, 1,8 Mio. EUR
  • Sanierung Städtischer Betriebshof, 2 Mio. EUR

Aktuell in Umsetzung:

  • Sanierung der Haustechnik im Freizeitbad, 2,7 Mio. EUR
  • Sanierung/Neubau Katholische Grundschule Bachstraße, 2,5 Mio. EUR

Planansätze zu noch nicht begonnen Maßnahmen:

  • Neubau Katholische Grundschule Flerzheim, 12 Mio. EUR
  • Neubau Turnhalle Flerzheim, 7 Mio. EUR
  • Neubau RTV-Heim (Rheinbacher-Turn-Verein), 3,7 Mio. EUR
  • Maßnahmen des Präventiven Hochwasserschutzes, 5,9 Mio. EUR


Der Wiederaufbau beschränkt sich nicht auf die bauliche Umsetzung der Maßnahmen.

Auch die Abwicklung der Förderverfahren ist äußerst komplex und mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden. Die Beantragung, Nachweisführung und Abrechnung der Fördermittel erfordern umfangreiche Dokumentationen und Abstimmungen mit den zuständigen Bewilligungsbehörden (Bezirksregierung Köln, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.URBAN, Erftverband). Dadurch werden über Jahre hinweg erhebliche personelle Ressourcen gebunden und auch Kosten der Zwischenfinanzierung anfallen. Trotz dieser zusätzlichen Herausforderungen treibt die Stadt Rheinbach den Wiederaufbau konsequent voran und nutzt die Maßnahmen gleichzeitig, um die Stadt besser auf die Herausforderungen von Hochwasser, Starkregen und Klimawandel vorzubereiten.

Hochwasser- und Starkregenschutz

Im Bereich Hochwasser- und Starkregenschutz hat die Stadt Rheinbach seit der Flutkatastrophe 2021 deutlich mehr umgesetzt als oft öffentlich wahrgenommen wird.

Die Stadt Rheinbach hat ein umfassendes Hochwasser- und Starkregenschutzprogramm aufgebaut. Dazu gehören die Erstellung eines kommunalen Hochwasser- und Starkregenschutzkonzeptes, die Einführung von Starkregengefahrenkarten, die Beteiligung an der Hochwasserschutzkooperation Erft, die Beschaffung mobiler Hochwasserschutzelemente, der Ausbau der Pegel- und Frühwarnsysteme sowie die Planung technischer und naturnaher Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig wurde die private Vorsorge durch Informations- und Beratungsangebote gestärkt.

1. Strategischer Ansatz: Drei-Säulen-Modell

Rheinbach verfolgt inzwischen einen ganzheitlichen Ansatz aus:

  • kommunalen Schutzmaßnahmen,
  • interkommunaler Zusammenarbeit und
  • privater Vorsorge.

2. Kommunales Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept

  • Seit Ende 2021 arbeitet die Stadt an einem umfassenden Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept für das gesamte Stadtgebiet.
  • Das Konzept betrachtet alle Ortsteile und die vier Gewässereinzugsgebiete Swist, Eulenbach, Wallbach, Schiefelsbach und Nebengewässer gemeinsam, um Verlagerungseffekte von Schutzmaßnahmen zu vermeiden.
  • Das Konzept wird mit den Nachbarkommunen innerhalb der Hochwasserschutzkooperation Erft abgestimmt um Synergien zu heben und schädliche Verlagerungen der Hochwasserfolgen zu vermeiden
  • Die Konzepterstellung erfolgt mit Förderung des Landes NRW und unter Beteiligung der Bürgerschaft. Es fanden mehrere Bürgerworkshops und Gewässerbegehungen statt.

3. Starkregengefahrenkarten

Ein wesentlicher Meilenstein war die Erstellung und Veröffentlichung der Starkregengefahrenkarten:

  • Vorstellung im September 2023.
  • Seit Oktober 2023 öffentlich online verfügbar.
  • Darstellung der zu erwartenden Überflutungstiefen bei einem statistischen 100- jährlichen Starkregenereignis für das gesamte Stadtgebiet. Diese Karten dienen sowohl der städtischen Planung als auch der privaten Vorsorge.

4. Technische und bauliche Maßnahmen

  • Schaffung und Planung von Rückhalteflächen und -Becken,
  • Anpassungen an der Entwässerungs- und Infrastruktur,
  • Berücksichtigung von Starkregen- und Hochwasserrisiken bei Bauleitplanung und Stadtentwicklung,
  • Entwicklung weiterer technischer Schutzmaßnahmen wie Rückhaltebecken und Schutzbauwerke, Gewässerverlegungen und Entlastungsgräben

5. Mobile Hochwasserschutzsysteme

Zur unmittelbaren Gefahrenabwehr wurden:

  • 56 mobile Hochwasserschutzelemente beschafft, die im Einsatzfall durch Feuerwehr, Betriebshof oder auch Anwohner aufgebaut werden können. Hierzu finden regelmäßige Übungen statt,
  • drei Hochleistungspumpen mit einer Förderleistung von bis zu 15.000 Litern pro Minute beschafft bzw. bestellt.

6. Frühwarnung und Pegelüberwachung

Gemeinsam mit der Stadt Meckenheim und der Gemeinde Swisttal wurde ein Wasserstandsmessnetz und Niederschlagsstationen aufgebaut bzw. erweitert, um kritische Entwicklungen an Gewässern früher zu erkennen und Einsatzkräfte schneller alarmieren zu können. Zusammen mit dem Erftverband sollen diese Daten zukünftig in einem KI-System ausgewertet werden, um schnell die Auswirkungen des Ereignisses beurteilen zu können und so die Richtigen Entscheidungen zur Gefahrenabwehr treffen zu können.

7. Interkommunale Hochwasserschutzkooperation Erft Rheinbach ist Gründungsmitglied der Hochwasserschutzkooperation Erft.

Ziele sind:

  • gemeinsame Planung von Hochwasserrückhaltebecken, bspw. in Flerzheim und in Schweinheim
  • Schaffung natürlicher Retentionsräume,
  • Abstimmung von Schutzmaßnahmen über Gemeindegrenzen hinweg,
  • Verringerung der Risiken im gesamten Einzugsgebiet.
  • In Vorbereitung: Gründung Regionalpakt Erft mit Land NRW

8. Naturnahe Maßnahmen

Neben technischen Bauwerken setzt Rheinbach auf:

  • Renaturierungen,
  • Retentions- und Überflutungsflächen,
  • Freihalten dieser Flächen
  • natürliche Wasserrückhaltung im Wald (hier interkommunales Projekt) Maßnahmen im Wald.

9. Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger

Die Stadt stellt inzwischen umfangreiche Informationen bereit:

  • Starkregengefahrenkarten,
  • Überschwemmungsgebietskarten,
  • Empfehlungen / Beratungen zum Objektschutz,
  • Hinweise zur Eigenvorsorge an Gebäuden und Grundstücken.

Mit dem Beschluss des Hochwasser- und Starkregenschutzkonzeptes, der derzeit für Ende des Jahres vorgesehen ist, soll die Grundlage für die nächste Phase geschaffen werden: die systematische Priorisierung und Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Dabei werden die einzelnen Projekte nach ihrer Wirksamkeit, Dringlichkeit, technischen Umsetzbarkeit und den verfügbaren finanziellen Ressourcen bewertet.

Nach dem Beschluss des Konzeptes wird die Verwaltung die priorisierten Maßnahmen schrittweise in die Planung und Umsetzung überführen. Hierzu gehören sowohl technische Schutzmaßnahmen an Gewässern und Entwässerungseinrichtungen als auch weitere naturnahe Maßnahmen zur Wasserrückhaltung in der Fläche sowie organisatorische und vorsorgende Maßnahmen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingebrachten Vorschläge sollen dabei ausdrücklich berücksichtigt werden.

Die Stadt Rheinbach verfolgt damit das Ziel, den Hochwasser- und Starkregenschutz langfristig und nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig macht die Komplexität der Aufgabenstellung deutlich, dass ein wirksamer Schutz nicht durch einzelne Maßnahmen erreicht werden kann, sondern nur durch ein Bündel aufeinander abgestimmter Maßnahmen, die in den kommenden Jahren konsequent umgesetzt werden.

Die sichere Finanzierung der Maßnahmen, die alleine für Rheinbach über 50 Mio € kosten werden, ist eine große Hürde. Ein Teil der Maßnahmen kann als präventiv Maßnahme im Rahmen des Wiederaufbaufonds finanziert werden. Dafür ist die Stadt Rheinbach sehr dankbar. Es bleibt aber zu befürchten, dass die derzeitigen Förderprograme von Bund und Land nicht ausreichen und selbst dabei der Eigenanteil (20 %) in der aktuellen Finanzlage der Stadt nicht aufzubringen ist. Hier braucht es Lösungen und Unterstützung.

Bevölkerungsschutz

Seit der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 hat die Stadt Rheinbach den Bevölkerungsschutz deutlich ausgebaut. Der Schwerpunkt wurde deutlich von der reinen Gefahrenabwehr hin zu einem umfassenden Konzept aus Vorsorge, Krisenresilienz und Bürgerbeteiligung erweitert Die Maßnahmen betreffen sowohl die Krisenvorsorge als auch die Fähigkeit der Bevölkerung, sich in Notlagen selbst zu helfen..

1. Professionalisierung des Krisen- und Katastrophenschutzes

  • Die Stadt hat ihre Krisenmanagementstrukturen überarbeitet und Beschäftigte gezielt für außergewöhnliche Schadenslagen geschult.
  • Am 27. Oktober 2023 wurde im Rahmen einer gemeinsamen Übung des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Rheinbach und der Technischen Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr, mit Besetzung der Notfall-Meldestelle und des Selbsthilfe-Standorts, im Ortsteil Queckenberg, unter Beteiligung von Experten und Bürger*innen, in das Krisenresilienzkonzept der Stadt Rheinbach erprobt.
  • Es wurde erstmals eine Stelle für einen Sachbearbeiter Bevölkerungs- und Katastrophenschutz geschaffen, um den Bereich dauerhaft professionell zu betreuen. Gleichzeitig wurde die Krisenkommunikation personell verstärkt.

2. Resilienzkonzept für die gesamte Stadt

Gemeinsam mit Fachbüros wurde ein Resilienzkonzept entwickelt, das die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken soll. Dazu gehören:

  • Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern,
  • Notfallübungen,
  • Verbesserungen bei Warn- und Informationssystemen,
  • Aufbau der Notfallmelde-Stellen und Selbsthilfe-Standorte
  • Vorplanung Notfallpraxis
  • Beratung und Unterstützung kritischer Infrastrukturen (Beispiel: Seniorenheime)

3. Ausfallsichere Kommunikations- und Notstromversorgung

  • Die Kommunikationsinfrastruktur wurde zur Sicherstellung der Kommunikation zwischen den Behörden krisen- und ausfallsicher gestaltet.
  • Abläufe für die Bevölkerungswarnung wurden neu konzipiert.
  • Für wichtige städtische Einrichtungen wurde eine Notstromversorgung aufgebaut bzw. sichergestellt, damit Verwaltung und Gefahrenabwehr auch bei Stromausfällen handlungsfähig bleiben. Zusätzlich ist im Bedarfsfall für eine Beheizung bei Ausfall des Strom- und Gasnetzes ist gesorgt.
  • Stärkung von Feuerwehr und Gefahrenabwehr
  • Der Brandschutzbedarfsplan wurde nach den Erfahrungen der Flut aktualisiert.
  • Die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr wurde an die neuen Anforderungen angepasst. Ein Hochwasseralarmplan befindet sich in Aufstellung.

5. Notfallmeldestellen und Selbsthilfe-Standorte

  • Notfallmeldestellen werden in allen Ortschaften bei größeren Krisenlagen als Anlaufstellen für die Bevölkerung betrieben.
  • Sie werden von Feuerwehr und Stadtverwaltung besetzt und dienen als Informations- und Hilfspunkte.
  • Ein besonders wichtiger Baustein ist das neue Konzept der Selbsthilfe-Standorte, die schrittweise in allen Ortschaften eingerichtet wurden. Sie sollen bei Ausfällen von Strom, Kommunikation oder anderer Infrastruktur aktiviert werden.
  • Bürgerinnen und Bürger können dort Hilfe organisieren und Nachbarschaftshilfe koordinieren.

6. Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz

Die Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz wurde intensiviert. Relevante Akteure (Bundeswehr, Polizei, Hilfsorganisationen, Energieversorger) haben ihre Krisenmanagementaktivitäten miteinander abgeglichen und verzahnt.

7. Krisenkommunikation

Die Erfahrungen aus der Flutnacht 2021 haben in Rheinbach zu einer Reihe weiterer Maßnahmen geführt, die speziell die Krisen- und Notfallkommunikation verbessern sollen.

  • Ausbau der Informations- und Kommunikationskanäle
    Ergänzend zur technischen Absicherung der Kommunikationsinfrastruktur wurden die Möglichkeiten zur Information der Bevölkerung deutlich erweitert. Dazu gehören der Relaunch der Internetseite, der Aufbau von Facebook- und Instagram-Auftritten (mit Social Wall) sowie die Einrichtung eines WhatsApp- Kanals. Über diese Kanäle können Bürgerinnen und Bürger im Ereignisfall schnell und zielgerichtet über Notfälle, Katastrophen oder andere Großschadenslagen informiert werden.

Professionalisierung der Krisenkommunikation
Der Rat beschloss eine personelle Verstärkung der Pressestelle, um die Bevölkerung im Krisenfall schneller und gezielter informieren zu können. Zu den Aufgaben gehört ausdrücklich die Kommunikation mit Feuerwehr, Kreis, Bezirksregierung, Bundeswehr, Hilfsorganisationen und der Bevölkerung.

  • Verbesserte Krisenmanagementstrukturen

    Die Stadt hat ihre Krisenmanagementstrukturen überarbeitet und Beschäftigte für außergewöhnliche Schadenslagen geschult, darunter auch für die Bevölkerungsinformation und Medienarbeit (BUMA). Ziel ist, dass Informationen im Ereignisfall schneller verarbeitet, Entscheidungen schneller getroffen und diese anschließend auch zielgerichtet kommuniziert werden können. Darüber hinaus wurden für unterschiedliche Krisenlagen Checklisten, Textbausteine und Vorlagen für Social-Media-Kommunikation vorbereitet. 

Neuer Bachelor-Studiengang Nachhaltige Wirtschaftsingenieurwissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg - Foto Juri Kuestenmacher

Neuer Bachelor-Studiengang Nachhaltige Wirtschaftsingenieurwissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg 


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bietet ab dem Wintersemester 2026/27 den neuen Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Wirtschaftsingenieurwissenschaft“ an. Der praxisorientierte Studiengang verbindet Ingenieurwesen, Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Eine zentrale Rolle spielen die Zukunftsthemen Digitalisierung und künstliche Intelligenz.

„Der Studiengang richtet sich an Menschen, die die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten und nicht nur den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg in den Blick nehmen wollen“, sagt Professorin Tanja Clees, die den neuen Studiengang leitet. „Es geht um die Frage: Wo wollen wir hin? Was ist uns wichtig? Wie können wir die Gewinnorientierung von Unternehmen in Einklang mit Umwelt, Gesellschaft und sozialer Verantwortung bringen?“ Die Absolventinnen und Absolventen würden in die Lage versetzt, Veränderungen voranzutreiben, indem sie Abläufe optimieren und die besten Kompromisslösungen finden, so Clees.

In den ersten beiden Semestern befassen sich die Studierenden sowohl mit den Grundlagen von Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Werkstoffkunde als auch mit BWL, Controlling und Nachhaltigkeit aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Darauf aufbauend geht es um Themen wie Supply Chain Management, Finanzierung, Erneuerbare Energien und Lebenszyklusanalysen. Eine große Bedeutung kommt im Lehrplan den großen Zukunftsthemen Digitalisierung und künstliche Intelligenz zu. Zudem ist Praxisnähe elementar – etwa in Laborpraktika und Projektwochen. Nach dem obligatorischen Praxis- oder Auslandssemester wird ein Semester auf Englisch gelehrt und gelernt. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit, die in Kooperation mit Unternehmen oder Forschungsinstituten geschrieben werden kann. Auf diese Weise können auch gleich Kontakte für den Berufseinstieg geknüpft werden.

Auf dem Arbeitsmarkt werden Fachleute, die die Qualifikationen aus der Wirtschaftsingenieurwissenschaft mit dem Nachhaltigkeitsaspekt verbinden, schon jetzt gesucht. „Wir gehen davon aus, dass der Bedarf künftig noch deutlich größer wird. Die nachhaltige Transformation betrifft alle Unternehmen“, sagt Clees. Die H-BRS setzt seit Jahren einen entsprechenden Schwerpunkt. „Unser Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Kommunikation steht für das Thema Nachhaltigkeit“, betont die Studiengangsleiterin.

Der Abschluss des neuen Studiengangs „Nachhaltige Wirtschaftsingenieurwissenschaft“ qualifiziert für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Management und technischer Entwicklung in Unternehmen, aber auch in Forschung, Beratung und Verwaltung. Typische Berufsfelder liegen im Projekt- und Prozessmanagement, der Digitalisierung oder der technischen Unternehmensführung.

Der neue Studiengang ergänzt das Angebot des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Kommunikation, der mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Nachhaltiger Ingenieurwissenschaft bislang technische Studiengänge mit Nachhaltigkeitsaspekten bietet, um einen Studiengang für techno-ökonomisch orientierte Generalisten, die informierte Entscheidungen für die nachhaltige Transformation der Gesellschaft treffen wollen. „Unsere Studierenden sollten über den Tellerrand hinausschauen und mitgestalten wollen. Es ist ihre Zukunft, um die es geht“, so Clees.

Der Studiengang ist zulassungsfrei. Die Einschreibung für das kommende Wintersemester ist ab sofort bis zum 1. Oktober 2026 möglich. 

Sommerfest der Archivfreunde

Die Rheinbacher Mannschaft 1971

Sommerfest der Archivfreunde


Zu ihrem diesjährigen Sommertreffen laden die Freunde des Archivs für Mittwoch, den 08. Juli 2026, um 19:00 Uhr, alle Geschichtsinteressierten ein.

Die Veranstaltung findet im Innenhof des Himmeroder Hofes, Himmeroder Wall 6 ein.

Diesmal steht der Abend unter dem Motto: „Rheinbach und Spiel ohne Grenzen“. Vor 55 Jahren, am 15. Mai 1971, fand die damalige TV-Show auf dem Prümer Wall in Rheinbach statt.

Eine Mannschaft aus Rheinbach trat damals in mehreren Geschicklichkeitsspielen gegen ein Team aus Warburg an. Das Duell, das von dem bekannten Moderator Camillo Felgen geleitet wurde, konnte live im Fernsehen verfolgt werden. Nach einem grandiosen Sieg der Glasstädter ging die Reise nach Rotterdam. Auf der internationalen Ebene hatte man aber durch viel Pech keine Chance zu gewinnen. Beim Treffen im Himmeroder Hof werden Andenken, Zeitungsausschnitte und Fotos vorgestellt.

Auch wird einer der beiden Trainer von damals, Vereinsmitglied Bernd Beißel, als Interviewpartner zur Verfügung stehen. Er wird sicher manche Anekdote berichten können. 

Bei Knabbereien und Kaltgetränken bietet das Zusammentreffen den Teilnehmern die Gelegenheit, sich wie gewohnt in entspannter Atmosphäre über die Historie der Stadt auszutauschen. 


Der Eintritt ist frei, über eine Spende würde sich der Archivverein freuen.
 

Sommerleseclub 2026


Foto von links nach rechts: Daniela Hahn (ÖB St. Martin), Monika Flieger (Rheinbach liest e.V.), Maximilan Schmitz (VR-Bank), Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, Andreas Hein (Live) und Martina Prüser (ÖB St. Martin)

Sommerleseclub 2026

Die Öffentliche Bücherei St. Martin startet in eine neue Runde


Rheinbach. Die Öffentliche Bücherei St. Martin eröffnet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal den Sommerleseclub (SLC) und lädt herzlich zur Teilnahme ein. Ob als Einzelperson oder im Team mit bis zu fünf Mitgliedern – mitmachen können Menschen jeden Alters, die Freude am Lesen, Hören und kreativen Gestalten haben. Im Zeitraum vom 09.07.2026 bis 04.09.2026 heißt es wieder: Stempel sammeln, Geschichten entdecken und eigene Ideen entfalten. Für jedes gelesene Buch oder gehörte Hörbuch gibt es einen Stempel. Weitere Infos gibt es unter www.buecherei-rheinbach.de.

Im Logbuch warten abwechslungsreiche Aufgaben, die Lust aufs Lesen und Ausprobieren machen. Zusätzlich bietet die Bücherei ein buntes Veranstaltungsprogramm: Kreativworkshops, Vorlesenachmittage und Aktionen rund ums Programmieren sorgen dafür, dass der Sommerleseclub weit mehr ist als ein reines Leseprojekt.

 Mitmachen wird belohnt. Wer den Sommerleseclub erfolgreich abschließt, erhält eine Urkunde – Einzelteilnehmerinnen ab drei Stempeln, Teams ab einem Stempel pro Mitglied. Besonders kreative Beiträge werden zudem mit dem beliebten „Lese-Oskar“ ausgezeichnet. Auf die GewinnerInnen warten attraktive Preise, die von Rheinbacher Geschäften gestiftet wurden.

Der Sommerleseclub ist ein Leseförderprojekt, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Neben dem Hauptsponsor, der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG, unterstützen zahlreiche Rheinbacher Geschäfte das Projekt mit Sachspenden.

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel lobt das große Engagement der Öffentlichen Bücherei und freut sich, dass der Sommerleseclub bereits zum sechsten Mal in Rheinbach angeboten wird. Das Projekt begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen für das Lesen und stärkt das gemeinschaftliche Miteinander.“

Anmeldung ab 09.07.2026. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeformulare liegen in der Bücherei bereit. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage der Bücherei.

Für folgende Veranstaltungen in der Bücherei gibt es ebenfalls einen Stempel, für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Bücherei erforderlich.

Das SLC-Ferienprogramm 2026

  • Do, 09.07. | Start SLC & Anmeldungsstart
  • Do, 16.07. | Programmieren Bee- und Bluebot (Bücherei)
  • Do, 23.07. | Kreativ-Workshop (Jugendzentrum LIVE)
  • Do, 30.07. | Kreativ-Workshop (Jugendzentrum LIVE)
  • Fr, 31.07. | Gaming (Bücherei)
  • Sa, 01.08. | Gaming (Bücherei)
  • Di, 04.08. | Programmieren mit dem Elefanten (Bücherei)
  • Do, 13.08. | Ozobot oder ähnliches (Bücherei)
  • Mo, 17.08. | Programmieren mit dem Elefanten (Bücherei)
  • Fr, 21.08. | Programmieren Bee- und Bluebot (Bücherei)
  • Di, 25.08. | Moderiertes Erzählcafé
  • Fr, 04.09. | Spätester Abgabetermin für die Logbücher
  • Do. 17.09. / Abschlussparty mit Verleihung der Lese-Oskars


Die Öffentliche Bücherei Rheinbach freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen lesereichen Sommer voller Kreativität, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse. 

Internationale Orgelkunst an der Rieger-Orgel


Internationale Orgelkunst an der Rieger-Orgel

Sommer-Orgelfestival in Rheinbach geht in die neunte Auflage


Rheinbach. Die Pfarrkirche St. Martin Rheinbach wird im August erneut zum Treffpunkt für Liebhaberinnen und Liebhaber anspruchsvoller Orgelmusik. Bereits zum neunten Mal findet das Sommer-Orgelfestival an der herausragenden Rieger-Orgel der Stadtpfarrkirche statt. An allen Montagen im August präsentieren renommierte Organisten aus Deutschland, Belgien und Frankreich ihr Können und lassen die außergewöhnlichen Klangmöglichkeiten des Instruments erklingen.

Die Konzertreihe hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im kulturellen Leben der Region etabliert und zieht regelmäßig zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Rheinbach und darüber hinaus an. Neben musikalischen Höhepunkten bietet das Festival auch die Gelegenheit, die Künstler persönlich kennenzulernen: Jeweils um 18:45 Uhr findet vor dem Konzert eine moderierte Konzerteinführung statt. In einem Gespräch erfahren die Gäste Wissenswertes über Leben, Werdegang und musikalisches Schaffen des jeweiligen Interpreten.

„Mit dem Sommer-Orgelfestival möchten wir die große Vielfalt der internationalen Orgelkunst nach Rheinbach bringen und zugleich die besondere Qualität unserer Rieger Orgel erlebbar machen. Die Begegnung mit herausragenden Künstlern und ihren unterschiedlichen musikalischen Traditionen macht den besonderen Reiz dieser Konzertreihe aus“, erklärt Simon Botschen, Kantor an St. Martin und künstlerischer Leiter des Sommer-Orgelfestivals.

Die Konzerte beginnen jeweils um 19:30 Uhr.
Montag, 3. August 2026: Simon Botschen, Kantor an St. Martin Rheinbach
Montag, 10. August 2026: Stefan Schmidt, Domorganist in Würzburg
Montag, 17. August 2026: Ignace Michiels, Domorganist in Brügge
Montag, 24. August 2026: Max Deisenroth, Domorganist in Fulda
Montag, 31. August 2026: Frédéric Blanc, Titularorganist an Notre-Dame d'Auteuil in Paris

Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Konzert. Eine Abokarte für alle fünf Konzerte ist zum Preis von 40 Euro während der Öffnungszeiten des Pastoralbüros an St. Martin, Langgasse 12a, 53359 Rheinbach oder beim Kantor erhältlich.

Die Pfarrgemeinde St. Martin lädt alle Musikinteressierten herzlich ein, die Vielfalt der internationalen Orgelliteratur und die Klangpracht der Rheinbacher Rieger-Orgel im Rahmen des Sommer-Orgelfestivals 2026 zu erleben. 

Mieterbund Bonn: Verkleinerung des Rosenfelds ist wohnungspolitisch das falsche Signal

Mieterbund Bonn: Verkleinerung des Rosenfelds ist wohnungspolitisch das falsche Signal


Bonn – Der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. kritisiert den Beschluss der Ratskooperation, die Zahl der im neuen Wohnquartier „Im Rosenfeld“ geplanten Wohnungen noch einmal deutlich zu reduzieren, scharf. Gerade in einer Stadt mit anhaltendem Wohnungsmangel und stetig steigenden Mieten ist dies ein falsches Signal.

„Wer mitten in der Wohnungskrise eines der größten Wohnungsbauprojekte Bonns zusammenstreicht, verschärft die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sehenden Auges“, erklärt die Vorsitzende des Mieterbundes Bonn, Katja Dörner. „Bonn braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – nicht weniger. Und dies schnell, ohne abermals Beratungs- und Umplanungsschleifen zu drehen.“

Das Rosenfeld ist eines der wichtigsten Wohnraumentwicklungsprojekte der Stadt. Bislang war dort die Realisierung von rund 775 Wohnungen vorgesehen, davon mindestens 50 Prozent öffentlich gefördert. Schon diese Planung blieb aus Sicht des Mieterbundes hinter dem wohnungspolitisch Notwendigen zurück. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Bündnis Wohnen Bonn kritisiert, dass das Gebiet eher unternutzt werde und eine dichtere Bebauung geprüft werden müsse. Umso unverständlicher ist es nun, wenn die Zahl der Wohnungen weiter nach unten korrigiert wird.

„Die soziale Schieflage auf dem Bonner Wohnungsmarkt ist längst Realität“, so Dörner weiter. „Familien finden keine bezahlbaren größeren Wohnungen, ältere Menschen keine passenden barrierearmen Angebote, junge Menschen und Haushalte mit kleinen Einkommen werden an den Stadtrand oder ganz aus Bonn herausgedrängt. In dieser Lage Wohnungen wegzuplanen, ist das Gegenteil verantwortungsvoller Stadtpolitik.“

Aus Sicht des Mieterbundes ist der Beschluss auch deshalb problematisch, weil sie zentrale wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Ziele gegeneinander ausspielt. Bonn muss flächensparend bauen, bezahlbaren Wohnraum schaffen und zugleich gute Quartiere entwickeln. Das Rosenfeld bietet genau dafür die Chance: mit gefördertem Wohnungsbau, sozialer Infrastruktur, Konzeptvergabe und der Möglichkeit, ein gemischtes, zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln. „Wer immer wieder betont, dass Bonn mehr Wohnraum braucht, muss das auch dann ernst meinen, wenn es konkret wird“, sagt Dörner. „Das Rosenfeld darf nicht zum Symbol dafür werden, dass am Ende jeder den Wohnungsmangel beklagt – aber dann doch vor dem notwendigen Bauen zurückschreckt.“ 

Weltmeisterschaftsvorbereitung in Dauerschleife!

IDM Sinzheim im Verband WMAC

Weltmeisterschaftsvorbereitung in Dauerschleife!


Die letzten drei Wochenenden ging es hoch her beim Wettkampfteam von Tomburg Boxing Rheinbach e.V.:

  • Internationale Deutsche Meisterschaft im Verband der WKU in Eschborn.
  • Internationale Deutsche Meisterschaft im Verband der WMAC in Sinzheim.
  • Weltmeisterschaft im Verband der WTKA in Arnsberg.


Überall konnten sich die Wormersdorfer Kickboxer Platzierungen erkämpfen und zeigten auf das man Sie zu jeder Zeit auf dem Zettel haben muss.

Die Vorbereitung läuft also gut und alle sind guter Dinge auch in Berlin zur Weltmeisterschaft der WKU top vorbereitet zu sein.

12 Sportler des Vereins werden dort im Nationalteam Deutschland Rheinbach und Ihren Verein vertreten.

Emilia Riehl erfolgreich bei der WTKA WM

JolieZavelberg mit WTKA Gürtel

Team internationale Deutsche Meisterschaft in Eschborn

Team nach der WM der WTKA

 

 

FC Flerzheim blickt auf gelungenen Sommercup zurück


FC Flerzheim blickt auf gelungenen Sommercup zurück


Drei Tage lang stand der Sportplatz des FC Flerzheim ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Vom 19. bis 21. Juni richtete der Verein seinen diesjährigen Sommercup aus. Den Auftakt machten am Freitag die C-Juniorinnen. Aufgrund eines aufziehenden Gewitters musste das Turnier zwar verkürzt, dennoch konnten die Spiele sicher und erfolgreich beendet werden.

Am Samstag und Sonntag folgten die Turniere der weiteren Jugendmannschaften. Trotz hochsommerlicher Temperaturen standen bei allen Kindern und Jugendlichen vor allem der Spaß am Fußball, Fairness und das Miteinander im Vordergrund. Zahlreiche spannende und faire Spiele sorgten gemeinsam mit den vielen Gastvereinen und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für eine großartige Atmosphäre.

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Trainerteams, den engagierten Eltern sowie den Sponsoren, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Auch abseits des Jugendfußballs war einiges geboten: Am Samstagnachmittag fand das Dorfturnier mit Vereinen aus Flerzheim und Lüftelberg statt, bevor der Fußballtag mit dem Public Viewing des Deutschland-Spiels einen stimmungsvollen Ausklang fand.

Der FC Flerzheim freut sich über ein rundum gelungenes Turnierwochenende und bedankt sich bei allen Gästen für ihren Besuch und die fairen Begegnungen auf und neben dem Platz.