Dienstag, 27. Januar 2026

Vergnügliches Vorlesen – ganz spontan

Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen einfach alles vor auch ohne Probe

Vergnügliches Vorlesen – ganz spontan


Rheinbach lässt sich vorlesen! Bei dem Spontanleseformat „Ohne Probe ganz nach obe“ mit Eva Marianne Kraiss und Michael Baute entsteht am kommenden Donnerstag, den 5. Februar ab 20:00 Uhr im Theater am Lohmarkt wieder ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Der Eintritt ist frei.

Zwei Schauspieler, eine altmodische Leselampe, eine kitschige Teekanne und ein Stapel mit Büchern und Lesetexten aller Art. Mehr braucht es nicht für einen vergnüglichen Abend. Eva Marianne Kraiss, Wahlkölnerin mit Rheinbacher Wurzeln verspricht: „Wir lesen wirklich alles vor, was man uns hinlegt – vom kryptischen Arztbrief, über die Gebrauchsanleitung für einen in China gefertigten Staubsauger, bis hin zu großer Literatur.“ Und Kreuzfahrtexperte Michael Baute aus Wuppertal sekundiert schmunzelnd: „Wir bringen wieder die Überraschungsillustrierte von der Tanke mit, alles andere ist Aufgabe des Publikums.“ 

Das Format hat mittlerweile viele Fans ins Rheinbach, auch weil mit dem Theater am Lohmarkt eine feste Spielstätte für „Ohne Probe …“ entstanden ist, wo das interaktive Vorlesevergnügen perfekt hinpasst. Kraiss und Baute werfen sich und dem Publikum die Bälle in dem kuschligen Raum nämlich äußerst unterhaltsam zu und machen aus jeder Situation Situationskomik. Aber auch stillere Texte bekommen einen würdigen Vortrag. Die beiden befreundeten Schauspieler sind nicht nur geistreich und belesen sondern auch absolute Vorlesekünstler. 

Einlass der Kooperationsveranstaltung von Rheinbach liest e.V. mit dem Theater am Lohmarkt (Eingang Deinzer Platz 33) ist ab 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Hutspende wird erbeten.
 

Thalia und WWF Jugend laden zur deutschlandweiten WOODWALKERS-Spurensuche ein


Auf den Spuren der Gestaltwandler: Thalia und WWF Jugend laden zur deutschlandweiten WOODWALKERS-Spurensuche ein

  • Spielerische Umweltbildung für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren
  • Rallye zum offiziellen Kinostart von WOODWALKERS 2 am 29. Januar
  • In Kooperation mit WWF Jugend, Arena Verlag und STUDIOCANAL
  • Deutschlandweite Aktion in allen rund 400 Thalia und Osiander Buchhandlungen


Rheinbach, 26.01.2026: Waldwissen trifft großes Kino: Zum offiziellen Kinostart von WOODWALKERS 2 am 29. Januar lädt Thalia Kinder vom 26. bis 31. Januar zur großen WOODWALKERS-Spurensuche ein. Die deutschlandweite Rallye findet in allen rund 400 Buchhandlungen von Thalia und Osiander statt und richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Die Aktion ist eine Kooperation von Thalia mit der WWF Jugend, dem Arena Verlag und STUDIOCANAL.

Inspiriert von der erfolgreichen Bestsellerreihe von Katja Brandis begleiten die beliebten Buch- und Filmfiguren Carag, Holly, Brandon und Lou die Kinder durch eine Rallye quer durch die Buchhandlung. An fünf Stationen entdecken die Teilnehmenden spannende Fakten über Tierarten, ökologische Zusammenhänge und den Lebensraum Wald. Dabei erfahren sie altersgerecht, warum der Wald Schutz, Zuhause und Lebensraum zugleich ist – und wie er bewahrt werden kann.

Eine Rallye mit den WOODWALKERS quer durch die Buchhandlung

Die WOODWALKERS-Spurensuche ist als Schnitzeljagd angelegt und führt durch verschiedene Stationen in der Buchhandlung. Die Kinder folgen den Spuren der Gestaltwandler, lösen Rätsel rund um die Schülerinnen und Schüler der Clearwater High und erhalten altersgerechte Informationen zu Wald- und Naturschutz. Am Ende der Rallye wartet auf alle Teilnehmenden eine Urkunde sowie eine kleine Überraschung. Die Teilnahme ist kostenlos und solange der Vorrat reicht.

Mit der WOODWALKERS-Spurensuche machen Thalia, die WWF Jugend, der Arena Verlag und STUDIOCANAL den Kinostart von WOODWALKERS 2 zu einem besonderen Erlebnis – und verbinden Leseförderung mit Umweltbildung.

Wann: 26.-31. Januar 2026 Wo: Buchhandlung Thalia Rheinbach | Hauptstr. 28 | 53359 Rheinbach 

Ausstellung KeramikBOOM! verlängert bis 8. März

Foto: Dietmar Pertz


Ausstellung KeramikBOOM! verlängert bis 8. März


Aufgrund der großen Resonanz wird die Ausstellung „KERAMIKBOOM! Rheinbacher Keramik der 1950er bis 1970er Jahre“ im Glasmuseum bis zum 8. März verlängert.

Die vom Glasmuseum in Zusammenarbeit erstellte Schau gibt einen Überblick über Entwicklung der in Rheinbach produzierten Keramik von den 1950er bis in die 1970er Jahre. Im 20. Jahrhundert zählte dieser Industriezweig zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Stadt. Die Produkte der Firmen Ruscha, ES-Keramik und Marei, später ab 1964 auch OTTOKERAMIK waren weltweit gefragt.

Mit der Verlängerung konnte auch das Begleitprogramm erweitert werden:  

Betriebsführung OTTOKERAMIK 
28.02.2026, 15 Uhr, Treffpunkt: Industriestr. 12

Führungen durch die Ausstellung 
01.03.2026, 15 Uhr, Treffpunkt: Himmeroder Hof
04.03.2026, 18 Uhr, Treffpunkt: Himmeroder Hof

Workshops

Tierwelten – Keramikskulpturen für Kinder ab 7 J. 
mit Katharina Wybierala

In der Sonderausstellung „Keramik BOOM!“ werden Tiere als Motive und auch als Skulpturen dargestellt. In dem Workshop werden wir uns mit der Welt der Tiere beschäftigen. Welches ist dein Lieblingstier und wie sieht es aus? Wir werden die unterschiedlichsten Tiere modellieren. Ob es dein Haustier wird, ein heimisches Wildtier oder ein exotischer Vogel, das kannst du selbst entscheiden. Alle Skulpturen werden gebrannt. Abholung der gebrannten Stücke nach ca. 6 Wochen im Glasmuseum Rheinbach. 
Termin: 07.03.2026, 15-17 Uhr, Gebühr: 20€

Gefäße – Keramikworkshop für Frauen am Int. Frauentag
mit Katharina Wybierala 

Zum internationalen Frauentag gestalten wir Gefäße. Es werden verschiedene Fertigungstechniken vorgestellt und jede Teilnehmerin kann sich ihrem ganz persönlichen Gefäß widmen. Die Oberflächen werden mit unterschiedlichen Möglichkeiten als Relief gestaltet. Alle Stücke werden anschließend mit einer transparenten Glasur gebrannt. Abholung der gebrannten Stücke nach ca. 6 Wochen im Glasmuseum Rheinbach. 
Termin: 08.03.2026, 11-14 Uhr, Gebühr: 40€

Die Führungen sind kostenlos. Eine Anmeldung via glasmuseum@stadt-rheinbach.de ist für die Führungen und die Workshops erforderlich. 

Weitere Termine und Angebote für Gruppen und Schulklassen gerne auf Anfrage.
 

NCR Blau-Gold lädt ein: Männerballett- & Showtanzfestival am 31.01. / 01.02.2026

NCR Blau-Gold lädt ein: Männerballett- & Showtanzfestival am 31.01. / 01.02.2026


In der Stadthalle Rheinbach dreht sich am 31. Januar und 1. Februar 2026 alles um Tanz, Gemeinschaft und karnevalistische Stimmung:

Das Männerballett- & Showtanzfestival mit Freundschaftstreffen lädt Besucherinnen und Besucher aus Rheinbach und der Region herzlich ein.

Samstag, 31.01.2026
Beginn: 18:00 Uhr
20 teilnehmende Gruppen aus der Region (darunter ein Männerballett)

Sonntag, 01.02.2026

Beginn: 11:00 Uhr
24 Gruppen mit Tollitätenempfang.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl ist durch eigene Bewirtung zu fairen Preisen bestens gesorgt. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihrer lokalen Berichterstattung oder im Veranstaltungskalender ankündigen. 

VDI-Förderpreise für zwei Absolventinnen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Preisträgerinnen des VDI-Förderpreises 2026: Lilian Anouk Singhofen (TH Köln, 2. Platz), Jana Dankert (H-BRS, 3. Platz), Federica Ricucci (H-BRS, 1. Platz) (v.l.). Foto: Bernadett Yehdou/VDI Köln
 

VDI-Förderpreise für zwei Absolventinnen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Herausragende Abschlussarbeiten: Zwei Absolventinnen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) sind mit dem Förderpreis des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Köln ausgezeichnet worden. Federica Ricucci aus dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften kann sich über den ersten Platz freuen, Jana Dankert (Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Kommunikation) erreichte den dritten Platz. Den zweiten Preis erhielt Lilian Anouk Singhofen von der TH Köln.

H-BRS-Absolventin Federica Ricucci hat für ihre Masterarbeit im Studiengang Biomedical Sciences am Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften den ersten Preis beim VDI-Förderpreis erhalten. Sie untersuchte mithilfe moderner Laborverfahren die funktionellen Auswirkungen einer genetischen Veränderung bei einem Kind mit einer schweren Entzündungserkrankung. Die gewonnenen Erkenntnisse leisteten einen wichtigen Beitrag zur Einordnung der Erkrankung und ermöglichten eine gezielte Anpassung der Behandlung.

Der betreuende Professor Oskar Schnappauf lobt ihre Abschlussarbeit als außergewöhnlich: „Diese Arbeit zeigt beispielhaft, wie Erkenntnisse aus der Laborforschung direkt in die medizinische Behandlung einfließen können, von der Analyse des Erbguts bis zur konkreten Therapie für die Patientin. Genau dieser Weg vom Labor in den klinischen Alltag macht das Potenzial moderner biomedizinischer Forschung sichtbar“, sagt er. Federica Ricucci, die inzwischen am Universitätsklinikum Bonn promoviert, freut sich sehr über die Wertschätzung für ihre Arbeit. „Der Preis ist für mich von besonderer Bedeutung. Er zeigt, dass medizinische Fragestellungen eng mit den Fortschritten der Ingenieurswissenschaften einhergehen und betont somit die Relevanz von Interdisziplinarität in der Diagnostik.“

Ricuccis ausgezeichnete Masterarbeit hat den Titel „Functional Characterization of a Novel Homozygous Proximal Intronic Splice Variant in a Patient with DNase II Deficiency“. Der erste Platz des VDI-Förderpreises ist mit 2000 Euro dotiert.

Mit Jana Dankert wurde eine weitere Absolventin der H-BRS mit einem Förderpreis des VDI ausgezeichnet. Für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Parameter- und Zustandsabschätzungen von Batterien mit elektrochemischer Impedanzspektroskopie“ im Studiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaft gewann sie den dritten Preis, der mit 500 Euro dotiert ist.

Batterien sind ein zentraler Bestandteil der Transformation des elektrischen Energiesystems. Für ihren zuverlässigen Betrieb sind präzise Informationen über ihren Zustand erforderlich. Ziel von Jana Dankerts Arbeit war die Anwendung von Methoden zur Bestimmung des Ladezustandes sowie der Gesamtkapazität als Indikator für die Lebensdauer von Batteriezellen. Hierfür entwickelte sie ein entsprechendes Modell und parametrisierte und validierte es anhand realer Messungen an Batteriezellen. „Durch diese Arbeit konnte eine Verbesserung der Lebensdauerabschätzung von Batteriezellen erzielt werden“, lobt der betreuende Professor Marco Jung. Für die Preisträgerin selbst kam die Auszeichnung trotzdem überraschend. „Die Arbeit an der Bachelor-Thesis habe ich eher als persönliche Herausforderung angesehen, mit dem Ziel, mich fachlich und methodisch weiter zu entwickeln. Ich habe nicht damit gerechnet, dass meine Arbeit nun in diesem Maße ausgezeichnet wird und freue mich sehr darüber“, sagt Jana Dankert. Sie studiert inzwischen im Masterstudiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaft an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

„Unser Nachwuchs ist unsere Zukunft. Diese Arbeiten zeigen, wie viel Innovationskraft, wissenschaftliche Tiefe und gesellschaftliche Relevanz im Ingenieurwesen stecken“, sagte Paul E. Krug, stellvertretender Vorsitzender des VDI Köln. Mit dem Förderpreis prämiert der VDI jedes Jahr herausragende ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeiten. Die Jury bewertete die eingereichten Arbeiten laut VDI anhand einer klar definierten Punktematrix, die sowohl den wissenschaftlichen Anspruch als auch den praktischen Nutzen berücksichtigt.  

Montag, 26. Januar 2026

Tennis bunt und närrisch

Leitungsteam v. l. n. r.: Thomas, Silke, Detlef - Fotos privat

Partygäste

Spiel kostümiert

Tennis bunt und närrisch


Rheinbach – Eine lustige Idee: Tennisspielen kostümiert und dann Karnevalsparty im Club! 
Der Leiter der Geschäftsstelle des TC Rheinbach, Thomas Milla, hatte die Idee, verfasste die Einladung und plante die Organisation für Freitagabend, den 23.01.2026. 
Silke Hersey vom Beirat unterstützte bei der bunten Gestaltung des Clubraums.

Einfache Bewirtung aber viel Spaß war das Motto des Abends. 
In welchem Kostüm wollten die Teilnehmenden wohl kommen und spielen, ohne unter den Perücken zu sehr zu schwitzen? 
Am Abend wurde dann jeder mit großem Hallo begrüßt und die Kostümierung bestaunt, während im Hintergrund schon die Karnevalsmusik spielte.  Denn alle wussten, es geht um den Spaß und nicht um Wettkampf.

Nach einem ersten Begrüßungstrunk mit Sekt oder Kölsch ging es dann für zwei Stunden in die clubeigene Tennishalle. 
Erste Aktion zum Aufwärmen: Rundlauf um einen Tennisplatz mit allen Teilnehmenden; wer verschlägt oder den Ball nicht rechtzeitig erreicht ist draußen. Da kamen vor allem die letzten im Spiel ganz schön ins Schwitzen.
Danach locker lustiges Tennis – Widder gegen Clown oder andersherum.

Dann startete der Karnevalsabend wie bei sportbegeisterten nicht anders zu erwarten mit Tanz und Bewegung bis in den frühen Morgen. Beim TC Rheinbach wird eben nicht nur Tennis gespielt, sondern kleine gesellschaftliche Aktivitäten gehören ebenso dazu.

Danke Thomas und Silke
 

SPD-Fraktion Rheinbach: Wärmeplanung realistisch und umsetzbar weiterentwickeln

SPD-Fraktion Rheinbach: Wärmeplanung realistisch und umsetzbar weiterentwickeln


Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach bringt zur Beratung der Kommunalen Wärmeplanung im Ausschuss für Umwelt und Mobilität gezielte Änderungsanträge ein. Ziel ist es, die Wärmeplanung stärker auf realistische, umsetzbare und kurzfristig wirksame Maßnahmen auszurichten.

„Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiges strategisches Instrument für den Klimaschutz vor Ort. Sie darf aber keine Erwartungen wecken, die sich absehbar nicht einlösen lassen“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. Vor diesem Hintergrund sieht die SPD-Fraktion insbesondere den im Zielszenario genannten sehr hohen Anteil von 43 Prozent Fernwärme kritisch.

Zentrale Wärmenetze seien grundsätzlich sinnvoll, könnten in Rheinbach jedoch realistischerweise nur in klar abgegrenzten Bereichen umgesetzt werden. „Ein pauschal hoher Zielwert für das gesamte Stadtgebiet birgt die Gefahr, dass private Hauseigentümer notwendige Investitionen – etwa in Wärmepumpen – aufschieben, weil sie auf einen späteren Anschluss an ein Wärmenetz hoffen“, so Arne Ritter weiter. Zudem seien Planung, Investorensuche und Umsetzung umfangreicher Wärmenetze mit erheblichem organisatorischem und finanziellem Aufwand für die Stadt verbunden.

Die SPD-Fraktion schlägt daher vor, die Wärmenetzplanung konsequent auf die bereits identifizierten Prüfgebiete – insbesondere den Bereich rund um das Schwimmbad Monte Mare sowie auf Neubaugebiete – zu konzentrieren und den gesamtstädtischen Zielwert entsprechend zu reduzieren.

Ein weiterer Änderungsantrag betrifft die künftige Infrastrukturprüfung. „Im Rahmen der Wärmeplanung wurde deutlich, dass die langfristige Verfügbarkeit von Gasen und insbesondere von grünem Wasserstoff sehr unsicher ist“, erläutert Norbert Schenkel, SPD-Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität. „Vor diesem Hintergrund halten wir es für sachgerecht, die Prüfungen auf die Strominfrastruktur zu konzentrieren. Hier bestehen heute die verlässlichsten Perspektiven für eine klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung.“

Die SPD-Fraktion betont, dass ihre Änderungsanträge keine Abkehr von den Klimazielen darstellen. „Im Gegenteil“, so Arne Ritter abschließend, „wir wollen die Wärmewende in Rheinbach so gestalten, dass sie verständlich, finanzierbar und tatsächlich umsetzbar ist. Dafür braucht es klare Prioritäten und realistische Annahmen.“ 

Humanitäre Lage in der Ukraine dramatisch

Humanitäre Lage in der Ukraine dramatisch

Meckenheim hilft e. V. startet am 18. Februar 2026 weiteren Hilfstransport und ruft dringend zu Spenden auf

Die Situation in der Ukraine hat sich in den vergangenen Wochen erneut deutlich verschärft. Durch anhaltende und gezielte Angriffe auf die zivile Energie- und Versorgungsinfrastruktur sind weite Teile des Landes von massiven Stromausfällen betroffen. In vielen Regionen fehlt es nicht nur an Elektrizität, sondern auch an Heizung, warmem Wasser und grundlegender Versorgungssicherheit. Besonders in den Wintermonaten stellt dies eine akute Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar – für Kinder, ältere Menschen und kranke Personen gleichermaßen.

Allein in der Hauptstadt Kyjiw waren zeitweise über eine Million Menschen ohne stabile Stromversorgung. Auch zahlreiche weitere Regionen sind betroffen. Krankenhäuser, Feuerwehren, Rettungsdienste und kommunale Einrichtungen arbeiten unter extrem erschwerten Bedingungen. Notstrom, mobile Heiztechnik und funktionierende Einsatzfahrzeuge sind vielerorts überlebenswichtig.

Vor diesem Hintergrund plant der Verein Meckenheim hilft e. V. einen weiteren großen Hilfstransport in die Ukraine, der am 18. Februar 2026 starten wird. Ziel des Transports ist es, gezielt den ukrainischen Zivilschutz, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie kommunale Einrichtungen mit dringend benötigter Technik und Fahrzeugen zu unterstützen.

Schwerpunkt des Hilfstransports

Der bevorstehende Hilfstransport konzentriert sich insbesondere auf die Bereitstellung von:

  • Notstromaggregaten (mobil und stationär)
  • Mobilen Heizungen, Heizgeräten und Heizkanonen
  • Technischer Ausrüstung für Krisen- und Notfalllagen
  •  Feuerwehrfahrzeugen (z. B. Löschfahrzeuge, Einsatzleitfahrzeuge)
  • Rettungswagen und Krankentransportfahrzeugen
  • Kommunalfahrzeugen (z. B. Transporter, Gerätewagen, Pick-ups)

Viele dieser Fahrzeuge und Geräte werden in der Ukraine unmittelbar eingesetzt, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, Brände zu bekämpfen, Menschen medizinisch zu versorgen und kritische Infrastruktur notdürftig aufrechtzuerhalten.

„Der Winter trifft die Ukraine in einer Phase, in der die Energieversorgung gezielt angegriffen wird. Ohne Strom, ohne Wärme und ohne Licht wird der Alltag für viele Menschen zur existenziellen Herausforderung. Genau hier setzt unsere Hilfe an – konkret, praktisch und direkt vor Ort.“ so Stefan Pohl – Meckenheim hilft e. V.

Spenden dringend benötigt

Um den Hilfstransport am 18. Februar 2026 realisieren zu können, ist der Verein dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Geldspenden werden benötigt für:

  • Transport- und Logistikkosten
  • Treibstoff und Maut
  • Fahrzeugüberführungen
  • Ersatzteile, Wartung und Vorbereitung der Fahrzeuge
  • Beschaffung zusätzlicher technischer Ausrüstung

Die Bankverbindung für Geldspenden: DE05 3705 0299 0072 0053 63 KSK Köln Kontoinhaber: Meckenheim hilft e.V.

Spenden werden vollständig und transparent für humanitäre Zwecke eingesetzt. Selbstverständlich stellt der Verein auf Wunsch Spendenquittungen aus.

Sachspenden & Fahrzeuge willkommen

Neben Geldspenden bittet Meckenheim hilft e. V. ausdrücklich auch um Sachspenden sowie um die Bereitstellung von Fahrzeugen. Feuerwehren, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen, die entsprechende Technik oder Fahrzeuge abgeben können, leisten einen direkten und nachhaltigen Beitrag zur Hilfe vor Ort. 

Feierabend-Marktmusik in Rheinbach


Feierabend-Marktmusik in Rheinbach

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Wenn der beliebte Rheinbacher Feierabendmarkt, der jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr neben der Pfarrkirche stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut, langsam zur Ruhe kommt und der Abend sich über die Stadt legt, öffnen sich die Türen der Pfarrkirche St. Martin für eine besondere Auszeit. Lassen Sie den Tag mit einer halben Stunde stimmungsvoller Orgelmusik ausklingen – mal sanft und träumerisch, mal warm und volltönend, immer passend zur Atmosphäre des Abends.

Ankommen, innehalten, genießen – die perfekte musikalische Begleitung, um den Feierabend harmonisch zu beginnen.

Am Donnerstag, den 5. Februar 2026 widmet sich Kantor Simon Botschen thematisch der im Rheinland wichtigen fünften Jahreszeit. So erklingen auf der Rieger-Orgel Werke verschiedenen Stile unter dem Motto „Die heitere Orgel“. Der Beginn der Feierabend-Marktmusik ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten.

Bereits im Vorfeld ein herzliches Dankeschön für Ihr zahlreiches Interesse, den Besuch der Veranstaltung, die damit verbundene Berichterstattung und somit Ihre Unterstützung unserer wichtigen kulturellen Arbeit. Für Rückfragen melden Sie sich bitte unter den angegebenem Kontaktdaten. 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.