Sonntag, 8. November 2026

Weihnachtsfreude schenken für Bücherfreunde

Weihnachtsfreude schenken für Bücherfreunde

Wunschsternaktion zugunsten der Kinder der Dr. Dawo gGmbH

Rheinbach. Sie möchten Kindern aus unserer Stadt zu Weihnachten eine Freude bereiten? Dann kommen Sie im Zeitraum vom 14. November bis 5. November in die Buchhandlung Thalia Rheinbach in der Hauptstr. 28 und pflücken einen Wunschstern aus dem Wunschbaum-Fenster. Dort liegen die Herzenswünsche der Kinder des Kinderheims Dr. Dawo gGmbH: sie haben sich vor Ort gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Bücher, Hörbücher, Spiele, Puzzle u.a. ausgesucht.

"Jedes Kind darf sich Bücher und Spiele im Gesamtwert von 20 Euro wünschen. Im letzten Jahr haben wir die Wunschstern-Aktion für die Kinder zweier Gruppen des Dr. Dawo Kinderheims durchgeführt. Aufgrund der positiven Resonanz auf die Aktion, ist es unser Ziel, in diesem Jahr alle 57 Kinder des Dr. Dawo Kinderheims zu beschenken", so Filialleiterin Christel Engeland. "Die Geschenke werden von uns liebevoll verpackt und rechtzeitig vor Weihnachten übergeben."

Aktionszeitraum: Samstag, 14.11. bis Samstag, 5.12. 2026
Aktionsort: Thalia Rheinbach, Haotstraße 28, Rheinbach 

Rheinbach-Kalender 2027 erschienen

v.l.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin

Rheinbach-Kalender 2027 erschienen

Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ präsentiert 13. Auflage


Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut. Stefan Raetz, Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung: „Mit dem Kauf des Kalenders kann Jeder Gutes tun, denn mit dem Erlös werden soziale Projekte in Rheinbach gefördert.“ Der Kalender ist in Rheinbach erhältlich in der Buchhandlung Thalia und dem Schreibwarengeschäft Engler. Außerdem wird er am zweiten Adventwochenende beim Weihnachtsmarkt im CoachHaus angeboten. 

Mieterbund warnt vor Fake-Wohnungen: Keine Vorkasse für eine Wohnung, die man nie gesehen hat


Mieterbund warnt vor Fake-Wohnungen: Keine Vorkasse für eine Wohnung, die man nie gesehen hat

Mutmaßlicher Betrugsversuch mit Bonner Wohnung
Wohnungsknappheit macht Suchende zur leichten Beute


Bonn - Der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. warnt vor betrügerischen Wohnungsangeboten im Internet. Anlass ist ein aktueller Fall, bei dem über das Portal WG-Gesucht eine Wohnung in der Bonner Beethovenstraße angeboten wurde. Nach Einschätzung des Mieterbundes weist der Vorgang nahezu alle typischen Merkmale der bekannten Fake-Wohnungsmasche auf.

Das Angebot klang zunächst verlockend: Eine möblierte Wohnung in guter Bonner Lage für 750 Euro monatlich einschließlich Nebenkosten. Nach der Kontaktaufnahme erklärte die vermeintliche Vermieterin, sie lebe inzwischen in Spanien und könne deshalb nicht zu einer Besichtigung nach Bonn kommen. Die Vermietung solle stattdessen über einen zugesandten Link zu Spotahome abgewickelt werden.

Bevor die Interessentin die Wohnung sehen oder die Schlüssel erhalten sollte, sollte sie die Wohnung buchen und eine Zahlung leisten. Außerdem wurden vollständiger Name, Anschrift und eine Kopie des Personalausweises verlangt. Die Schlüssel sollten anschließend über eine Schlüsselbox oder sogar per Post übermittelt werden.

Die Interessentin wurde misstrauisch und lehnte jede Zahlung vor einer persönlichen Besichtigung ab. Das betreffende Inserat wurde inzwischen von WG-Gesucht entfernt.

Das ist genau die Situation, in der bei Wohnungssuchenden alle Alarmglocken angehen müssen: Angebliche Vermieter im Ausland, keine Besichtigung möglich, dafür aber schnell Geld überweisen und persönliche Dokumente schicken. Wer eine Wohnung noch nie gesehen hat und nicht sicher weiß, mit wem er es zu tun hat, darf kein Geld überweisen, warnt Peter Kox, Geschäftsführer beim Deutschen Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr.

Dabei weist der Mieterbund ausdrücklich darauf hin, dass auch die Namen tatsächlich existierender Buchungs- oder Immobilienplattformen für Betrugsversuche missbraucht werden können. Ein professionell aussehender Link oder eine Rechnung sind deshalb noch kein Nachweis dafür, dass tatsächlich über die genannte Plattform gebucht oder gezahlt wird.

Besonders perfide ist die Masche aus Sicht des Mieterbundes vor dem Hintergrund des angespannten Bonner Wohnungsmarktes.

Wer monatelang eine Wohnung sucht und dann endlich ein scheinbar günstiges Angebot in guter Lage findet, möchte natürlich schnell zugreifen. Genau mit diesem Druck arbeiten die Täter. Die Wohnungsnot wird dabei ganz gezielt ausgenutzt, so Kox. Besonders Studierende, Menschen, die neu nach Bonn ziehen, und Wohnungssuchende unter Zeitdruck seien gefährdet.

Der Mieterbund rät deshalb zu einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen:

  • Keine Zahlung vor Besichtigung und eindeutiger Klärung des Vertragspartners.
  • Vorsicht, wenn eine Besichtigung angeblich wegen eines dauerhaften Auslandsaufenthaltes nicht möglich ist.
  • Keine Personalausweiskopien oder andere sensible Unterlagen vorschnell an Unbekannte schicken.
  • Links zu Zahlungs- oder Buchungsplattformen nicht ungeprüft aus E-Mails öffnen. Die betreffende Plattform besser selbst über ihre offizielle Internetseite aufrufen.
  • Bei ungewöhnlich günstigen Angeboten in begehrter Lage besonders aufmerksam werden.
  • Widersprüche in E-Mails, Adressen oder Namen ernst nehmen.
  • Im Zweifel das Inserat dem Portal melden und bei einem konkreten Betrugsversuch Anzeige bei der Polizei erstatten.


Auch bei der Mietkaution besteht kein Grund, sich unter Zeitdruck setzen zu lassen: Wohnraummieter dürfen eine vereinbarte Barkaution grundsätzlich in drei monatlichen Teilzahlungen leisten. Die erste Rate wird erst zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die Forderung, schon vor einer Besichtigung oder Schlüsselübergabe die gesamte Kaution zu überweisen, sollte deshalb erst recht misstrauisch machen.

Im aktuellen Fall kam noch ein auffälliges Detail hinzu: Während sich das Wohnungsangebot auf die Bonner Beethovenstraße bezog, trugen Teile des E-Mail-Verkehrs im Betreff plötzlich eine Adresse in Kaiserslautern. Solche Ungereimtheiten können darauf hinweisen, dass dieselben vorbereiteten Texte für unterschiedliche erfundene Wohnungsangebote verwendet werden.

Lieber einmal eine vermeintliche Traumwohnung verlieren als mehrere tausend Euro oder zusätzlich noch die eigenen Ausweisdaten an Betrüger. Bei Vorkasse ohne Besichtigung gilt deshalb ganz einfach: Finger weg, so Kox abschließend. 

In der Trauer nicht allein

In der Trauer nicht allein

Nächstes Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 20. November, 10 Uhr

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele Trauernde fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören, Tränen und Trauer auszuhalten. Aber auch, um einander zu stärken und zu ermutigen, neue Wege zu versuchen.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei.

Das nächste Treffen findet statt am Freitag, 20. November, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7 in Swisttal-Heimerzheim.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Alle Angebote sind unentgeltlich, unverbindlich und überkonfessionell.

Weitere Termine und Informationen unter Tel. 02226/900 433 und www.hospiz-voreifel.de


Der Johanniter-Weihnachtstrucker kommt bald!

Johanniter übergeben ihre Weihnachtspäckchen an Familien. Fotocredit: Johanniter/Catharina Weißenborn

Der Johanniter-Weihnachtstrucker kommt bald!

Sammelzeitraum 2026: Vom 14. November bis 11. Dezember


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Am 14. November startet der Johanniter-Weihnachtstrucker 2026. Seit mehr als 30 Jahren bittet die Hilfsorganisation Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug zu spenden. Die Päckchen sind für notleidende Kinder, Familien, Ältere und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch viele Faktoren erschwert ist. 

Neben Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, der Ukraine und der Republik Moldau wird auch in Deutschland verteilt. Denn auch hier leiden Menschen unter den wirtschaftlichen Bedingungen und brauchen unsere Hilfe.

„Viele Menschen unterstützen unsere Aktion und bringen jedes Jahr wieder ihre Pakete zu uns, das freut uns sehr“, sagt Pressesprecherin Natalie Brincks: „Wir hoffen, dass es uns wieder gelingt, noch mehr Spendende, Unternehmen oder Institutionen aus unserer Region zu überzeugen, bei dieser schönen Spendenaktion mitzumachen.“ 

Vom 14. November bis 11. Dezember 2026 können Päckchen in den Johanniter-Annahmestellen in Bonn, Lohmar, Much, Siegburg und Swisttal/Odendorf abgegeben werden. Die genauen Adressen und Abgabezeiten finden Interessenten unter diesem Link: 

https://www.johanniter.de/juh/lv-nrw/rv-bonn-rhein-sieg-euskirchen/paeckchen-koennen-hier-abgegeben-werden/ 

Und das darf rein in die kleinen Pakete:  

1 Geschenk für Kinder (z. B. Malblock, Malstifte), 1 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 2 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 2 Packungen Kekse, 4 Tafeln Schokolade, 2 feste Seifen, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta. 

Wer wenig Zeit zum selber Packen hat, kann auch ein virtuelles Päckchen verschenken. Mehr Informationen dazu gibt es hier: www.johanniter.de/weihnachtstrucker  

Nach Fragen zum Weihnachtstrucker?  

Dann rufen Sie uns an: 02241 23423-844 

Sammler- und Briefmarkenbörse 2026


Sammler- und Briefmarkenbörse 2026

Am Sonntag, dem 6. Dezember findet in der Aula der Schule am Dederichsgraben die 45. Rheinbacher Sammler- und Briefmarkenbörse statt. Die Rheinbacher Briefmarkenfreunde e. V. laden dazu herzlich ein. Der Schwerpunkt liegt bei Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten. Viele Sammler und auch einige Händler sind hier vertreten und bieten Marken, Sammlungen, Briefe oder Ansichtskarten aus Deutschland, Europa und Übersee an. Aber auch andere Sammelgebiete sind diesmal vertreten. Ein großes Angebot an Münzen hat sich angekündigt. Die Börse ist von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl wird in einer Cafeteria gesorgt, Kataloge der ganzen Welt stehen zur Ansicht bereit. Für Kinder und Jugendliche wird auf der Messe wieder ein großer Stand eingerichtet, wo man nach Herzenslust in Briefmarken wühlen und aussuchen darf - und das alles kostenlos.

Ab ca 11 Uhr stehen Spezialisten bereit, um Briefmarken und Münzen unabhängig und kostenfrei zu taxieren.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Udo Lucas 02226 12680 (oder per Mail: udo.lucas@freenet.de)

Briefmarken: Echter Wert oder doch nur Hobby?

Ca 6 Millionen Euro hat im Jahr 2014 die wertvollste Briefmarke der Welt bei einer Auktion eingebracht. Es handelte sich hierbei um eine Marke aus British Guyana / Südamerika aus dem Jahr 1857. Viel jünger, aber mit ca 50.000 Euro nicht ganz so teuer ist eine deutsche Briefmarke aus dem Jahr 2001. Die sogenannte "Audrey-Hepburn"-Marke wurde nie offiziell ausgegeben, einige wenige Musterexemplare wurde aber versehentlich zum Frankieren gebraucht und erreichten schließlich über Auktionen den zahlungskräftigen neuen Besitzer.

Vor gar nicht so langer Zeit - sogar die Tagesschau und andere Medien hatten berichtet - brachte ein Ersttagsbrief der ersten deutschen Briefmarke , dem bayerischen schwarzen Einser, den immensen Betrag von 440.000 Euro.

Wer solche Marken besitzt, hat den großen Treffer gelandet.

Aber auch Briefmarken aus exotischen Ländern wie China oder Thailand sind derzeit gesucht und erzielen gute Preise.

Und was ist mit deutschen Marken ?

 Unterschiedlich möchte man sagen: "Sogenannte postgeschichtliche Belege wie Briefe oder Ansichtskarten werden heutzutage in einem viel größeren Maße gesucht, als noch vor 10 oder 20 Jahren", betont Udo Lucas, Vorsitzender des örtlichen Vereins und Ausrichter der Börse. Weniger gefragt ist dafür das Sammelgebiet Bundesrepublik Deutschland. Und das hat Gründe: "Die Jahrgänge der Bundesrepublik von 1954 bis zur Einführung des Euros haben einen Preisdruck erfahren, weil einfach die Auflagen zu hoch waren und frühere Sammler die Briefmarken nicht einzeln, sondern gleich zu 5- oder 10-fach gesammelt haben. Jetzt werden diese Marken verstärkt auf den Markt gebracht", weiß Briefmarkenfachmann Friedhelm Stautz aus Meckenheim. Auch Ersttagsbriefe (Ausnahme siehe oben) und Ersttagsblätter sind aktuell nahezu unverkäuflich. Auf der anderen Seite sind Besonderheiten wie Randzudrucke, Hausauftrags- und Formnummern weiterhin nachgefragt. 

Samstag, 7. November 2026

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

Schnupperunterricht, Mitmachangebote und Einblicke ins Schulleben


Am Samstag, den 14. November 2026, lädt das Städtische Gymnasium Rheinbach Viertklässler, Eltern und weitere Interessierte zum Tag der offenen Tür ein.

Wie fühlt sich ein Schultag am Gymnasium an? Welche Fächer und Angebote gibt es? Und was macht das „Städti“ besonders? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es beim Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Rheinbach an der Königsberger Straße. Einlass ist ab 8:30 Uhr, um 9:00 Uhr beginnt der Vormittag mit einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in der Aula.

Anschließend können die Viertklässler selbst aktiv werden und beim Schnupperunterricht verschiedene Fächer und Themen entdecken. Dabei wird unter anderem mit Licht experimentiert, es werden versteckte Codes im Atlas gesucht, Gedichte und KI treffen aufeinander, erste Erfahrungen am Keyboard werden gesammelt und Hieroglyphen entschlüsselt. Auch ein Ausflug in Harry Potters Welt steht auf dem Programm.

Auf diese Weise können die zukünftigen Fünftklässler die Schule nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst ausprobieren und entdecken. Während die Kinder verschiedene Unterrichtsangebote besuchen, können sich Eltern und Erziehungsberechtigte über die Schule und ihre Angebote informieren und mit Lehrkräften ins Gespräch kommen. Vorgestellt werden unter anderem Unterrichtsinhalte, Arbeitsgemeinschaften sowie die Profile des Städtischen Gymnasiums in den Bereichen Sprachen, Kultur, MINT und Sport. Informationsstände, Ausstellungen zum Schulleben, Musikbeiträge und verschiedene Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene ergänzen das Programm.

Auch an jüngere Geschwister ist gedacht: Der Leistungskurs Pädagogik bietet während des Vormittags eine Kinderbetreuung an. Die Schulleitung und das Kollegium freuen sich darauf, die zukünftigen Schülerinnen und Schüler und ihre Familien kennenzulernen, Fragen zu beantworten und über die vielfältigen Möglichkeiten am Städtischen Gymnasium Rheinbach zu informieren.

Kennenlerngespräche für Eltern und ihre Kinder können bereits ab dem Tag der offenen Tür über die Homepage vereinbart werden.


Traditionelle patriotische Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“ am Arc de Triomphe in Paris

Entzündung der Fackel an der Ewigen Flamme

Traditionelle patriotische Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“ am Arc de Triomphe in Paris

Peter Baus aus Rheinbach erster deutscher Ehrengast


Während in Deutschland der I. Weltkrieg 1914-1918 durch den II. Weltkrieg 1939-1945 und der im deutschen Namen begangenen Verbrechen stark in den Hintergrund gerückt und in der deutschen Gedenkkultur nur noch wenig präsent ist, hat das Gedenken an den I. Weltkrieg, den Première Guerre mondiale, La Grande Guerre, den Großen Krieg in Frankreich bis heute eine hohe Bedeutung. Würdevolle Zeremonien und Rituale mit starker Symbolkraft sind bis heute ein wichtiger Teil der nationalen Gedenkfeiern.

In einer Gruft unter dem Triumphbogen in Paris ruht ein unbekannter französischer Soldat des Ersten Weltkrieges, ein Gefallener aus der Schlacht bei Verdun 1916. Über dem Grab brennt zum Gedenken eine ewige Flamme.

Alljährlich, um den 1. November herum, wird bei dieser feierlichen Zeremonie an der Flamme des unbekannten Soldaten eine Fackel entzündet. Diese wird dann in einem Fackellauf von Läuferinnen und Läufern über 280 km nach Verdun gebracht und im dortigen Siegesdenkmal aufbewahrt.

Am Vorabend des 11. Novembers, in Frankreich nationaler Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs, wird bei Anbruch der Dunkelheit die Flamme zum Beinhaus von Douaumont gebracht, dort erwartet von Offiziellen, Militär, dem Bischof und Abordnungen aller Ortschaften aus der Umgebung Verduns, dabei viele Jugendliche und Kinder. Dann wird in einer feierlichen Zeremonie im Beinhaus das dortige ewige Licht mit der Fackel aus Paris neu entfacht. Anschließend tritt der Bischof mit der Fackel vor das Beinhaus und die Abordnungen der Ortschaften entzünden Lampen an der Fackel und tragen die Flamme des unbekannten Soldaten in ihre Orte. An den Feierlichkeiten nimmt jedes Jahr auch die Partnerschaft des Friedens aus Rheinbach mit ihrem Vorsitzenden Stefan Raetz und 45 Schülern aus Rheinbach teil.

Schon bereits am Volkstrauertag am 17.11.2019, sieben Tage nach Gründung der Partnerschaft der Stadt Rheinbach mit der Commune Douaumont-Vaux in Verdun, brachte Olivier Gerard erstmalig die Flamme des unbekannten Soldaten nach Rheinbach und seitdem an jedem Volkstrauertag. Stefan Raetz. „Das ist ein sichtbares Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen. Es ist außerdem eine besondere Ehre und Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Rheinbach.“

Auch dieses Jahr wird Olivier Gerard zum Volkstrauertag am 15.11. die Flamme wieder nach Rheinbach bringen.

Dem langjährigen militärhistorischen Reiseführer und Verdun-Kenner Stabshauptmann a.D. Peter Baus, Rheinbacher Bürger und aktives Mitglied des Vereins Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux war am 26. Juni 2026 in Verdun durch Olivier Gerard, Bürgermeister von Douaumont und Direktor des weltbekannten Beinhauses von Douaumont, die „Médaille de la Paix de Verdun“ überreicht worden. Diese wird an Personen, Organisationen oder Städte verliehen, die sich um die deutsch-französische Aussöhnung, den Frieden und die europäische Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Neben Stefan Raetz ist nun auch Peter Baus der zweite Rheinbacher, dem diese Ehre teil wurde.

Der Präsident der „Féderation Nationale de Ceux de Verdun“ Francis Lefort und Olivier Gerard, auch Vizepräsident der Fédération, hatten Peter Baus eingeladen, am 30. Oktober dieses Jahres an der Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“, als Ehrengast teilzunehmen und gemeinsam mit ihnen unter dem Arc de Triomphe in Paris die heilige Flamme des unbekannten Soldaten zu entnehmen. Begleitet wurde Peter Baus von seiner Ehefrau Walli sowie den Rheinbachern Christina und Adrian Grüter, ebenfalls Mitglieder der Partnerschaft des Friedens..

Die Zeremonie am Arc de Triomphe fand am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein statt. Aktiv waren etwa 200 Personen aus Politik, Militär, zahlreiche Veteranen- und patriotische Vereine mit ihren Fahnen beteiligt, dazu Hunderte von Zuschauern.

Peter Baus wurde ein Platz in der Reihe der „Autoritäten“ gewährt, darunter der Stadtkommandant von Paris, der Bürgermeister von Verdun, die neue Vize-Präfektin des Departements Meuse in Verdun, der Präsident des Rates des Departements Meuse und Francis Lefort.

Nach Totenehrung, Nationalhymmne und zahlreichen Niederlegungen von Blumengestecken durch Abordnungen aus ganz Frankreich wurde die Fackel an der Ewigen Flamme entzündet und dann feierlich den Staffelläufern übergeben. Zum Ende der feierlichen Zeremonie hatten die „Autoritäten“, auch Peter Baus, die Ehre, sich in das „Livre d´Or de l´Arc de Triomphe“ (Goldenes Gästebuch) einzutragen.

Olivier Gerard und Peter Baus im Gespräch mit Veteranen


 

Woran krankt das Gesundheitssystem? Sportwissenschaftler Ingo Froböse ist am Montag, 16. November, 19.30 Uhr, zu Gast an der H-BRS

Woran krankt das Gesundheitssystem?

Sportwissenschaftler Ingo Froböse ist am Montag, 16. November, 19.30 Uhr, zu Gast an der H-BRS


„Deutschland ist krank. Was wir alle gegen den Kollaps unseres Gesundheitssystems tun müssen“, lautet der provokante Titel des neuen Buches von Sportwissenschaftler und Sachbuchautor Ingo Froböse. Gemeinsam mit Journalist Stefan Sauerzapf analysiert er darin Probleme und zeigt Lösungen auf. Am Montag, 16. November 2026, 19.30 Uhr, sind die beiden Autoren „Zu Gast auf dem Sofa“ in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Nach einem kurzen Impuls Froböses folgt eine Podiumsdiskussion mit Lehrenden und Studierenden der Hochschule sowie einer Praxisvertreterin. Auch das Publikum kann mitdiskutieren. Es moderiert Thomas Bade.

„Unsere Krankenkassenbeiträge müssen endlich unsere Gesundheit fördern, anstatt immer mehr Geld in die Rettung einer todkranken und ineffizienten Gesundheitsindustrie zu pumpen“, sagt Froböse, der emeritierter Professor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln ist, und als wissenschaftlicher Berater arbeitet. In dem Buch plädieren die beiden Autoren für mehr Prävention und Gesundheitskompetenz.

In der Hochschul- und Kreisbibliothek an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin diskutieren über das überlastete Gesundheitssystem und gesellschaftspolitische sowie individuelle Strategien aus der Misere:

  • Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Buchautor
  • Stefan Sauerzapf, Co-Autor und Journalist
  • Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud, Professor für Sozialpolitik an der H-BRS
  • Jessica Klein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften an der H-BRS
  • Antonia Koschny, Studentin an der H-BRS
  • Prof. Dr. Birgit Terjung, Ärztliche Direktorin der GFO-Klinken Bonn und Honorarprofessorin an der H-BRS

Die Veranstaltung findet am Montag, 16. November 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg am Standort Sankt Augustin (Grantham-Allee 20) statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-680 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung). Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin.

Die Veranstaltung mit Ingo Froböse ist ein Beitrag der Hochschul- und Kreisbibliothek zum Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“.

Schutz der Angehörigen vor Enkeltrick, Betrugs-Mails u. a. Betrugsmaschen

Schutz der Angehörigen vor Enkeltrick, Betrugs-Mails u. a. Betrugsmaschen


RHEINBACH. Täglich versuchen Trickbetrüger mit schockierenden Anrufen meist älteren Menschen Geld und Schmuck zu stehlen. Sie setzen den Angerufenen unter psychologischen Hochdruck, in dem sie sich als Familienmitglied ausgeben, einen Notfall vortäuschen und die Panik der Betroffenen schamlos ausnutzen.

Die Annahme, dass man selbst darauf nicht reinfallen würde, ist häufig falsch. Denn niemand kann sich selbst einschätzen, wie er unter diesen Umständen reagiert. Ältere Angehörige sind dem häufig schutzlos ausgeliefert, selbst wenn man sie immer wieder warnt.

Der IT-Experte Roland Stelling erklärt in seinem Vortrag am Dienstag, 10.11.2026 um 18.30 Uhr in der VHS Voreifel, wie diese Betrüger vorgehen, warum man sich nicht sicher fühlen sollte, aber vor allem zeigt er anhand realistischer Beispiele und konkreten Handlungstipps, welche Schutzmaßnahmen helfen.

Ort: VHS Voreifel, Koblenzer Str. 6, 53339 Rheinbach

Weitere Infos zu Programm, Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de.