Sonntag, 15. März 2026

Vorfreude auf den literarisch-musikalischen Büchertalk

v.l.n.r. Martin Groß, Christel Engeland, Regina Münch. Untertitelung: Das Sprecher-Duo Regina Münch und Martin Groß mit Moderatorin Christel Engeland (m) in der Rheinbacher Thalia Filiale, wo der Vorverkauf der „Bücherstimmen" begonnen hat.


Vorfreude auf den literarisch-musikalischen Büchertalk 


Die „Bücherstimmen“ locken am Freitag, 17. April ab 19:00 Uhr, ihre Gäste mit einem besonderen Mix aus Literaturlesung, Gespräch und Musik ins Glasmuseum im Himmeroder Hof. In Vorfreude auf den Welttag des Buches haben sich die beiden Moderatorinnen Christel Engeland und Stephanie Ewald vier interessante Gäste mit ihren aktuellen Lieblingsbüchern auf ihre kleine Kulturbühne geladen. Es lesen Regina Münch und Martin Groß vom WDR-Stimmwerk. Der Vorverkauf hat begonnen.

In diesen Wochen ist die kleine Stadt in der Voreifel einmal mehr ein El Dorado für Liebhaber literarischer Veranstaltungen. Neben anderen bekannten Akteuren zeigt sich Rheinbach liest e.V. gerade besonders rege, denn der Verein feiert sein 15-jähriges Bestehen mit einer ganzen Reihe von interessanten Angeboten. Unter diesen verdienen die „Bücherstimmen“ besonderes Augenmerk.

Der Schirmherr der diesjährigen „Bücherstimmen“, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, kommt mit „Oberammergau“ von Stefan Löhr im Gepäck und verspricht, dass dieser opulente historische Roman einen fesselnden Einblick in eine besondere Welt bietet. Larissa Lehmann, Bibliothekarin in der Hochschul- und Kreisbibliothek in Rheinbach, tritt ebenfalls mit einem druckfrischen Roman an und stellt „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ der norwegischen Autorin Lisa Ridzén vor, einer eindringlichen Geschichte voller Wärme und Humor, in deren Mittelpunkt der 89-jährige Bo steht. Krankenpfleger Sven Jacobs ist Vielleser. Zur Freude vieler bloggt er unter dem Namen „books of sven“ auch über seine Leidenschaft. Jüngst hat Jacobs die Seiten gewechselt und „Letzte Stunde Tod“ veröffentlicht. Bei den „Bücherstimmen“ lässt er sich zu diesem Psychothriller um den jungen Lehrer Max quizzen, dessen harmlose Verabredung sich zu einem Albtraum auswächst. Kerstin Clasen, die Vierte im Bunde und ihres Zeichens anglophile Lehrerin am örtlichen Erzbischöflichen Sankt-Joseph-Gymnasium präsentiert einen weiteren Bücher-Trüffel dessen Titel noch nicht verraten wird.

„Das Wunderbare am Format Bücherstimmen ist seine Vielseitigkeit und seine Vielstimmigkeit“ meint Christel Engeland und Stephanie Ewald erläutert dazu: „Die Veranstaltung ist enorm abwechslungsreich und sehr unterhaltend nicht nur durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten unsere Gäste, sondern durch die von Regina Münch und Martin Groß vorgelesenen Textpassagen aus den besprochenen Büchern.“ „Wenn Münch und Groß lesen, ist das immer ein Vergnügen. Ich würde mir von den beiden auch jederzeit das Telefonbuch vorlesen lassen. Aber inhaltlich bevorzuge ich dann doch die Texte, die unsere Gäste mitbringen“, fügt Engeland schmunzelnd hinzu. „Und natürlich gibt es auch wieder Live-Musik. Mats Groß bereichert die Veranstaltung durch seine Klavier-Imtermezzi von Gershwin bis Ragtime.“

Bücherstimmen
Freitag, 17. April 2026
Beginn: 19 Uhr | Einlass 18:30 Uhr
Ratsaal | Himmeroder Hof | Himmeroder Wall 6 (Glasmuseum) | Rheinbach
Eintritt: 12 € ; ermäßigt 10 €
VVK: Museumsshop Glasmuseum, Thalia Rheinbach, Öffentliche Bücherei St. Martin
Veranstalter: Rheinbach liest e.V. in Kooperation mit Thalia, Öffentlicher Bücherei und Kulturamt und unterstützt von Optik Schulz und Waldhotel 

Tennisclub weiter auf Erfolgsspur

Vorstand TC Rheinbach mit  1. Vorsitzenden Rainer Schiller

Tennisclub weiter auf Erfolgsspur


Rheinbach -Der Vorstand des TC Rheinbach stellte bei der Jahreshauptversammlung (JHV) am 11. März 2026 seinen Mitgliedern den Bericht über das vergangene Jahr vor.

Der 1. Vorsitzenden Rainer Schiller und seine Vorstandskollegen hatten im Himmeroder Hof nur Erfreuliches zu berichten!

Die Finanzen des Clubs sind sehr gesund und gut geführt, wie die Kassenprüfer bestätigten; die positive Prognose für 2025 wurde sogar noch leicht übertroffen. 

Der Finanzplan 2026 ist, trotz notwendiger Investitionen in das Bewässerungssystem der Plätze, erneut mit einem Plus „im grünen Bereich.

Dies ermöglicht vor allem eine stabile, leicht gestiegene Mitgliederzahl; aktuell 476 Mitglieder, davon 68 passiv und 139 Jugendliche.

Das große Projekt „Traglufthalle“ - im Winterbetrieb über zwei Plätzen – ist schon in der ersten Saison auch finanziell erfolgreich. Die Plätze werden von den Mitgliedern, von Externen und vom Tennisverband Mittelrhein gut angenommen und bewertet. Durch die sorgfältige Planung, intensive Koordination und Kontrolle der vielfältigen Gewerke konnte sowohl der Start als auch der Betrieb ohne Komplikationen erfolgen. Letztlich wurden sogar 20 Tsd. Euro geplante Kosten gespart. Die Mitglieder applaudierten dem ersten Vorsitzenden ob dieser Leistung, die sehr erheblich seinem unermüdlichen Engagement zu verdanken ist.

Die erzielten Mannschaftsleistungen der insgesamt 19 Sommer-Mannschaften, davon fünf mit Aufstieg, drei mit Abstieg ist durchaus zufriedenstellend. Im Sommer 2026 werden 
17 Mannschaften im Senioren Bereich und acht Jugendmannschaften, also insgesamt 
25 Mannschaften gemeldet werden.

Im Eventbereich ist herausgehoben die Freundschaftsvereinbarung mit dem Tennisclub Seoul (ESSTC) zu nennen. Dazu waren acht koreanische Spieler für eine Woche nach Rheinbach angereist. Sie absolvierten ein umfangreiches Programm einschließlich eines Empfangs im Rathaus durch den Stellv. Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Karl Heinrich Kerstholt.

Beim koreanischen Barbecue, zu dem die Gäste eingeladen hatten, wurde die Freundschaftsvereinbarung der beiden Clubs unterschrieben und ausgetaucht.

In diesem Jahr erfolgt in der Osterwoche der Gegenbesuch mit 15 Mitgliedern des 
TC Rheinbach in Seoul. (Foto3)

Über dieses spannende und umfangreiche Unternehmen werden wir nach Abschluss berichten.

Zu erwähnen bleibt, dass auch für diese Jahr neben den sportlichen Höhepunkten, Medenspiele, LK-Turniere und Stadtmeisterschaften auch die beliebten Jugendcamps geplant sind. 

Der Jugendfonds „Jochen Lunau“ lebt durch die zahlreichen Spenden (ab 25 €) und bietet der Jugend und mit dem Jugendbeirat dadurch eigene Gestaltungsmöglichkeiten für Projekte. 

Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte wurden für 40jährige Mitgliedschaft im Tennisclub das Ehepaar Sigrid und Wof-Ullrich Scherhag und Heiko Perkuhn geehrt. (Foto4)

Die Jahreshauptversammlung schließt mit zufriedenen Mitgliedern, die sich auf die soziale Events des Jahres 2026 freuen, die die Mitglieder zusammenbringen. 

Ehrung Ehepaar Scherhag und Heiko Perkuhn (1.v.l.)

Applaus für die Arbeit von Rainer Schiller

Gruß des ESSTC aus Seoul zum Besuch  des TC Rheinbach

Frühjahrsputz in Niederdrees


Frühjahrsputz in Niederdrees

Viele helfende Hände für ein sauberes Dorf


Niederdrees, 14. März 2026 – Bei bestem Einsatz für die Dorfgemeinschaft fand am Samstag der diesjährige Frühjahrsputz in Niederdrees statt. Zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer aus den örtlichen Vereinen und Gruppen beteiligten sich an der gemeinsamen Aktion, um das Dorf und die umliegende Gemarkung von Müll zu befreien und für den Frühling herzurichten.

Mit dabei waren unter anderem Mitglieder der Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr, der Junggesellen, des Ortsausschusses sowie des Spielmannszuges. Gemeinsam sammelten sie entlang von Wegen, Straßen und Feldern zahlreiche Müllsäcke und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für ein sauberes und gepflegtes Ortsbild.

Neben der Müllsammelaktion wurden am Dorfplatz zudem die Stauden zurückgeschnitten, damit die Grünanlagen wieder frisch in die neue Saison starten können.

Nach getaner Arbeit trafen sich die Helferinnen und Helfer in der Alten Schule, wo eine kleine Stärkung auf alle wartete. In gemütlicher Runde ließ man den erfolgreichen Arbeitseinsatz gemeinsam ausklingen.

Der Frühjahrsputz zeigte einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt in Nieserdrees ist. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die ihre Zeit und Energie für das Wohl des Dorfes eingesetzt haben. 

 





Vortrag des Palliativmediziners Prof. Lukas Radbruch

„Ich will nicht mehr leben – Umgang mit Sterbewunsch“

Vortrag des Palliativmediziners Prof. Lukas Radbruch am Donnerstag, 26. März, 18.30 Uhr


„Ich will nicht mehr leben“ - Angehörige und Begleiter stehen ebenso wie Fachpersonal vor der Frage wie sie mit einem solchen oder ähnlich geäußerten Sterbewunsch von Schwerstkranken umgehen sollen. Sie fühlen sich hilflos, überfordert, ratlos und wissen nicht, wie sie angemessen reagieren sollen.
Orientierung und Antworten auf Fragen rund um das Thema „Umgang mit Sterbewunsch“ gibt der Palliativmediziner Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, erster Vorsitzender der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal, in seinem Vortrag am Donnerstag, 26. März, um 18.30 Uhr in der Aula der Evangelischen Grundschule Meckenheim, Kölnstr. 1, zum Auftakt der Mitgliederversammlung der Hospizgruppe. Natürlich ist der Vortrag auch wieder für Nicht-Mitglieder und alle Interessierten offen. 

Prof. Radbruch war bis zum Frühjahr dieses Jahres Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin am Bonner Universitätsklinikum und Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Helios-Klinikum Bonn/Rhein-Sieg sowie von 2014 bis 2021 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Aus seinem Erfahrungsschatz dieser langjährigen Arbeit und seiner zahlreichen Begegnungen mit schwer kranken und sterbenden Menschen wird Prof Radbruch einen informativen Vortrag in leichter und verständlicher Sprache gestalten. 

Telefonischer Kontakt für Rückfragen: 02226 – 900 433, Informationen zum Verein und weiteren Angeboten: www.hospiz-voreifel.de
 

Patentlösung zur E-Mobilität: NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur trifft auf ihrer Innovation Tour Erfinder von H-BRS und Unternehmen ZERA

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur traf bei ZERA in Königswinter-Oberpleis auf die Erfinder der neuen mobilen Prüfverfahren für Ladesäulen. Foto: H-BRS 


Patentlösung zur E-Mobilität:  NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur trifft auf ihrer Innovation Tour Erfinder von H-BRS und Unternehmen ZERA


Elektromobilität spielt bei der Reduktion umweltschädlicher Emissionen im Straßenverkehr eine zentrale Rolle. Essenziell hierfür ist die Ladeinfrastruktur. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat mit dem Unternehmen ZERA Verfahren entwickelt, die vor Ort die unkomplizierte und praxistaugliche Funktionsprüfung der Ladesäulen ermöglichen. Die Kooperation zeigt beispielhaft, wie aus einem Praxisproblem ein Patent mit großem Marktpotenzial entstehen kann. NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat sich auf ihrer Innovation Tour 2026 heute mit den Erfindern ausgetauscht.

Laut Bundesnetzagentur gibt es deutschlandweit knapp 200.000 öffentlich zugängliche E-Ladesäulen, jede vierte davon ist für das Schnellladen geeignet. Alle kommerziell genutzten Ladestationen darunter müssen nach acht Betriebsjahren neu geeicht werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt funktionieren. Für die Funktionsprüfung hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam mit ZERA mehrere neue Verfahren entwickelt, die gegenüber den aktuellen Lösungen einige Vorteile haben: In der höchsten Integrationsstufe bieten sie die Möglichkeit, die komplette Ladekurve abzufahren und Energie zurück ins Stromnetz zu speisen. Durch den Einsatz von Leistungselektronik sind die neuen Lösungen zudem in einer kleinen Box transportabel. Weil diese „Patentlösung“ mit der Nummer DE 10 2023 211 443 darüber hinaus zeigt, wie die Zusammenarbeit einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit einem mittelständischen Unternehmen zügig zu einer Innovation für die nachhaltige Transformation führen kann, hat sich heute die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur auf ihrer NRW Innovation Tour 2026 in Königswinter über das Projekt informiert.

„Zukunft entsteht dort, wo Menschen Ideen in die Tat umsetzen – und genau das erleben wir hier im Rheinland und im Bergischen Land. Starke mittelständische Unternehmen, innovative Start-ups und engagierte Hochschulen arbeiten hier eng zusammen und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Diese Innovationskraft vor Ort wollen wir stärken und weiter vernetzen – denn sie ist eine wichtige Grundlage für ein starkes und zukunftsfähiges Nordrhein-Westfalen“, sagt Mona Neubaur, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin.

Das Projekt startete im Wortsinn mit einer Tasse Kaffee. Das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) der H-BRS stellte einen Kontakt zwischen Professor Marco Jung und dem Messtechnik-Spezialisten ZERA her. Man traf sich, tauschte sich aus, sprach über ein Problem, entwickelte gemeinsam eine Idee und erarbeitete eine Lösung. „Das Innovationsprojekt mit ZERA ist exemplarisch für unser Selbstverständnis als Hochschule für Angewandte Wissenschaften“, sagt der H-BRS-Vizepräsident Forschung und Transfer, Professor Johannes Steinhaus. „Wir verstehen uns als Innovationsmotor und Sparringspartner für die regionale Wirtschaft und wollen die Expertise aus unserer anwendungsorientierten Forschung für die industrielle Praxis nutzbar machen.“

Den Vorteil einer solchen Zusammenarbeit betont auch ZERA-Geschäftsführer Horst Wächter. „Innovation entsteht besonders dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Fachrichtungen zusammenkommen und gemeinsam an Lösungen arbeiten“, sagt er. „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigt, wie aus diesem Austausch praxisnahe Innovationen entstehen können.“

Für Dr. Simon Roth, den Leiter des ZWT an der H-BRS, ist die Entwicklung dieser Kooperation ein Paradebeispiel. „Gelingender Transfer beginnt oft mit der Vernetzung von Fragestellung und Expertise. Wir bringen Forschende der Hochschule mit den Unternehmen der Region zusammen. Im besten Falle entstehen daraus wie in diesem Beispiel Innovationen zur Lösung von technischen Herausforderungen in der Praxis“, sagt er.

Die technische Herausforderung aus der Praxis ist in diesem Fall die Nacheichung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge vor Ort. Professor Marco Jung, der an der H-BRS eine Professur für Elektromobilität und elektrische Infrastruktur mit dem Schwerpunkt Leistungselektronik innehat, erläuterte der Ministerin das Projekt. An kommerziell genutzten Ladesäulen wird jede abgegebene Kilowattstunde Strom für die Abrechnung erfasst, das ist nicht anders als beim Stromzähler im heimischen Haushalt. Und dieser Zähler muss gemäß des Eichrechts regelmäßig kontrolliert werden. Bislang existiert keine wirklich geeignete Lösung auf dem Markt. Ideen reichen vom Anschluss eines Grills bis hin zur Verwendung einer großen Batterie, die per Lkw zu den Ladestationen transportiert werden muss. Die Prüfung der Ladekurve ist damit nicht nur sehr umständlich, sondern auch nur punktuell möglich. Die sogenannte geplante „Phantomprüfung“ lässt zwar eine Zählerprüfung im Feld zu, ermöglicht aber nicht die Funktionsüberprüfung der Ladesäule.

Bei den von H-BRS und ZERA neu entwickelten Verfahren ist das anders, denn es fließt Leistung. Dies ermöglicht eine echte Funktionsprüfung von Ladesäule und Zähler unter reproduzierbaren Bedingungen – und das mit einer kompakten, mobilen Einheit, die nur aus Elektronikkomponenten in der höchsten Integrationsstufe besteht. „Prinzipiell kann durch unsere Erfindung die komplette Ladekurve überprüft werden“, sagt Jung. Die dabei abgegebene Energie kann in einer Variante des Verfahrens über eine einstellbare Last in Wärme gewandelt und abgegeben oder in einer anderen Variante zurück ins Stromnetz gespeist werden. Das neue Verfahren haben H-BRS und ZERA mittlerweile patentiert. Stark unterstützt wurde dies durch den Verbund innovation2business.nrw. Diesen bilden 27 Hochschulen des Landes NRW mit dem Dienstleister PROvendis, um den Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Der Verbund wird durch das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium gefördert. 

Kein Streik bei der RVK

Kein Streik bei der RVK


Köln, 13. März 2026. Die Fahrten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sind von der aktuellen Streikwelle nicht betroffen. Da die RVK nicht dem Eisenbahntarifvertrag (ETV) bzw. dem Tarifvertrag Nahverkehr (TVN) unterliegt, wird sie nicht bestreikt. Das gilt auch für den kommenden ver.di-Warnstreik am 16. und 17. März 2026.

Unsere Fahrpersonale sind im Einsatz und die RVK-Busse verkehren somit nach Fahrplan. Fahrgäste können wie gewohnt alle RVK-Linien nutzen, müssen jedoch unter Umständen mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen rechnen.

Informationen zu allen Fahrten, aktuellen Beeinträchtigungen und Änderungen im Fahrplan werden laufend auf www.rvk.de unter dem Menüpunkt Verkehrsmeldungen aktualisiert. 

Keine Erhöhung der Kita-Beiträge – Rheinbach steht weiter an der Seite der Familien

Keine Erhöhung der Kita-Beiträge

Rheinbach steht weiter an der Seite der Familien


Die SPD Rheinbach begrüßt den heutigen einstimmigen Beschluss des Jugendhilfeausschusses, die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten nicht zu erhöhen und zugleich den Haushalt des Jugendamtes zu verabschieden. Damit setzt Rheinbach ein klares sozialpolitisches Signal: Familien werden in einer angespannten Zeit nicht zusätzlich belastet. „Für uns als SPD ist klar: Gute Bildung und verlässliche Betreuung dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, denn Kinderbetreuung ist kein Luxus, sondern Teil unserer Bildungsgerechtigkeit“, betont die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Denise Limbach. Bereits in der Vergangenheit hat sich die SPD Rheinbach konsequent für familienfreundliche Regelungen bei den Kita-Beiträgen eingesetzt.

Der Haushalt des Jugendamtes, dem der Ausschuss in seiner Sitzung zugestimmt hat, steht allerdings unter hohem finanziellem Druck. Besonders die stark gestiegenen Ausgaben für Integrationshelferinnen und -helfer zeigen, dass Kommunen immer mehr Aufgaben im Bereich Inklusion und individueller Förderung stemmen müssen. „Diese Hilfen sind pädagogisch richtig und sozial unverzichtbar – aber sie dürfen die kommunalen Haushalte nicht dauerhaft überlasten“, so Denise Limbach. Das Land Nordrhein-Westfalen nun klar in der Pflicht. Es muss beantwortet werden, wie die wachsenden Kosten für frühkindliche Bildung, Inklusion und Jugendhilfe künftig solidarisch und verlässlich finanziert werden sollen. „Wir erwarten, dass das Land die Kommunen deutlich stärker unterstützt, statt ihnen immer neue Aufgaben ohne ausreichende Gegenfinanzierung zu übertragen“, heißt es aus der SPD-Fraktion. Die SPD Rheinbach wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Kinder, Jugendliche und Familien im Mittelpunkt der Kommunalpolitik stehen – mit guten Kitas, starker Jugendhilfe und einer Finanzierung, die Städte wie Rheinbach nicht allein lässt. 

Statement der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sara Zorlu

Statement der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sara Zorlu zur aktuellen Berichterstattung bezüglich des Grundstücksgeschäfts um den Flugplatz Hangelar und dem angekündigten Rückzug von Olaf Hermes


Im Zuge der anhaltenden Diskussion um das umstrittene Grundstücksgeschäft an der Flugplatzgesellschaft Hangelar und die Frage möglicher politischer Einflussnahme hat die Affäre nun eine weitere personelle Dimension erreicht. Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion wirft der angebotene Rücktritt von Olaf Hermes neue Fragen zur politischen Verantwortung und zum Umgang mit den bisherigen Aufklärungsbemühungen auf. Vor diesem Hintergrund erklärt die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Sara Zorlu, zur aktuellen Berichterstattung:

„Den angekündigten Rückzug von Olaf Hermes bedauern wir ausdrücklich. Mit der Einleitung eines Complianceverfahrens hat er nachweislich korrekt gehandelt und damit maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen. Die Stadtwerke Bonn haben – anders als der Landrat – dazu beigetragen, wirtschaftlichen Schaden von der Flugplatzgesellschaft Hangelar abzuwenden. Dass nun ausgerechnet er seinen Posten räumt, zeigt einmal mehr, dass häufig die Falschen zuerst die Konsequenzen tragen müssen.
Als Grund für seinen Rückzug nennt Hermes ein nachhaltig beschädigtes Vertrauensverhältnis zu den Verwaltungsspitzen in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. Wir fordern Landrat Sebastian Schuster daher auf, das Gesprächsangebot von Olaf Hermes anzunehmen, sich glaubhaft zu entschuldigen und so die Grundlage für eine künftig wieder vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen.

Die immer neuen Details, die im Zuge der Berichterstattung zur Grundstücksaffäre bekannt werden, zeigen zudem, dass die Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt des Rhein-Sieg-Kreises nur ein erster Schritt bei der Aufklärung innerhalb der Kreisverwaltung sein kann.

Es zeichnet sich zunehmend ab, dass möglicherweise erst Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einer vollständigen Aufklärung des Sachverhalts führen werden. Der Landrat sollte daher seine Blockadehaltung bei der Schaffung von Transparenz aufgeben.

Als erste Konsequenz ist eine glaubhafte Distanzierung vom Agieren des ehemaligen CDU-Kreistagsmitglieds Christian Siegberg erforderlich.“ 

Lebensgeschichten teilen im „Erzählcafé“

Lebensgeschichten teilen im „Erzählcafé“

am 19.3. um 10.30 Uhr im Cafe Adams, Vor dem Voigstor 6


Eine Tasse Kaffee ist für viele ein fester Bestandteil des Alltags. Wie macht man den perfekten Kaffee? Wie trinkst du ihn am liebsten? Wie war der Wert des Kaffees früher und heute? Und schon beginnen Erzählungen über unsere Erfahrungen mit Kaffee. 

Oder „Im Haus meiner Eltern gab es einen großen Dachboden voller alter Koffer und Kisten mit Bruchstücken aus dem Leben vergangener Zeiten: zurückgelassene Dinge, irgendwo zwischen Schatz und Schund. Für mich als Kind waren es meist Schätze. Gerne stöberte ich auf dem Dachboden herum und stellte mir dabei die Geschichten hinter all diesen Gegenständen vor.“ Wie geht es weiter?

Erzählen stiftet Sinn und stellt Zusammenhänge her. Es ordnet ein, setzt Menschen und Ereignisse in Beziehung zueinander. Jede Kultur macht ausgiebig von Erzählungen Gebrauch. Wir leben mit anderen Menschen, sind auf Gemeinschaft angewiesen. Erzählungen ermöglichen stellvertretende Erfahrungen und sind kulturelle Weitergaben über Zeit und Raum hinweg.

Interessieren Sie sich für gemeinsames Erzählen? Möchten Sie von ihren Erfahrungen erzählen? Möchten Sie zuhören? Suchen Sie Gesprächspartnerinnen?

Zwei Gastgeberinnen möchten mit Ihnen die Vielfalt persönlicher Lebensgeschichten sichtbar machen, im Austausch und Zuhören.

Das kostenlose Angebot der VHS richtet sich an alle Generationen, jede und jeder ist willkommen

Kommen Sie spontan in die Runde oder melden Sie sich bei der VHS an unter 02226  8922620 oder info@vhs-voreifel.de
 

Samstag, 14. März 2026

„Deine Stadt. Dein Ding.“: Stadt Rheinbach beteiligt Kinder und Jugendliche

Lena Bölinger - Foto: Stadt Rheinbach

„Deine Stadt. Dein Ding.“: Stadt Rheinbach beteiligt Kinder und Jugendliche


Seit dem vergangenen Sommer ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene rechtlich verankert. Die Stadt Rheinbach hat darauf reagiert und im Jugendamt eine Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung eingerichtet. Unter dem Motto „Deine Stadt. Dein Ding.“ startet damit zugleich die Umsetzung des Konzepts zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, das der Jugendhilfeausschuss am 29.01.2026 beschlossen hat.

Ziel ist es, jungen Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Ideen, Anliegen und Perspektiven in die Entwicklung der Stadt einzubringen. Die Koordination übernimmt Lena Bölinger als zentrale Ansprechpartnerin für Beteiligungsformate und Projekte. „Kinder und Jugendliche wissen selbst am besten, was sie für ein gutes Leben in ihrer Stadt brauchen. Mein Ziel ist es, ihnen echte Beteiligung zu ermöglichen“, sagt sie. In diesem Jahr soll der Grundstein für nachhaltige Beteiligungsstrukturen gelegt werden.

Im Laufe des Jahres sind mehrere Beteiligungsformate geplant. Den Auftakt bilden Fotorundgänge in Hilberath am 30.03.2026 um 16 Uhr am Spielplatz und in Flerzheim am 31.03.2026 um 16 Uhr am Dorfplatz.

Dabei können junge Menschen fotografisch festhalten, was ihnen gefällt und wo sie sich Veränderungen wünschen. Ergänzend startet eine stadtweite Kinder- und Jugendbefragung. Darüber hinaus wird eine regelmäßige Sprechstunde angeboten, in der Kinder und Jugendliche ihre Anliegen, Fragen oder Projektideen einbringen können.

Weitere Informationen zu den Angeboten und Terminen sind unter www.rheinbach.de/deinestadt zu finden.