Donnerstag, 30. April 2026

„O sole mio“ - Geige trifft Akkordeon

Das Musikduo Maria und Antonello begeisterte im Via del Gusto mit Klassikern aus Italien

Gastgeber Jörg Meyer freut sich jetzt schon wenn die beiden Ausnahmemusiker wiederkommen - Kopie

„O sole mio“ - Geige trifft Akkordeon


Bei der vierten Veranstaltung in der erfolgreichen Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ war das Musik-Duo „Maria & Antonello“ zu Gast im Via del Gusto Rheinbach. Das ausgerufene Thema „Amore“ wurde nicht nur musikalisch und anekdotisch, sondern auch durch liebevoll zubereitete kulinarische Spezialitäten und sonnenverwöhnte Weine umgesetzt. Der Verein Rheinbach Liest und Markt-Inhaber Jörg Meyer freuten sich über begeisterte Gäste.

Antonello Simone, gebürtig in den Abruzzen, lebt seit Jahren in Bad Münstereifel und spielt professionell und leidenschaftlich jenes Instrument, das in der Fachwelt lange unterschätzt wurde: Akkordeon. Er hat sich mit der Merzbacher Violonistin Maria Dörrscheidt (u.a. Feinsliebchen) zusammengetan und speziell für die Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ eine Musikprogramm aus italienischem Volks- und Kunstlied sowie Oper zusammengestellt. Das Interesse war schon im Vorfeld riesengroß gewesen. Nach sinnlicher Singer-Songwriter-Musik (Annalena Sybon), kulinarischen Glossen (Robert Otten) und komischer Lyrik (Johannes Engel) bot die vierte Ausgabe der kulinarischen Kultur-Reihe nun erstmals „Italien pur“, wie Marktbetreiber Jörg Meyer stolz feststellte.

Zwischen den Gängen gab es teils sehnsüchtige, teils mitreißende musikalische Häppchen auf höchstem Niveau. Moderator Gerd Engel vom Kooperationspartner Rheinbach liest e.V., steuerte unterhaltsame Anekdoten zu den Liedern und Komponisten bei. So erfuhren die Gäste nach dem Hauptgang (natürlich Pasta), dass Guiseppe Verdi einer der ersten Food-Blogger und begeisterter Hobby-Koch war und dazu ein echter Feinschmecker, der trotz seiner Liebe zu gutem Essen „Zeit seines Lebens seine Figur halten konnte“.

Zusammen mit dem Begrüßungs-Prosecco, mehreren erlesenen Weinen vom Gardasee bis Sizilien und den detaillierten Erläuterungen des Gastgebers Jörg Meyer sowohl zu den Weinen als auch zu den mit Lebensmitteln aus dem Markt zubereiteten Gerichten, ergab sich wieder ein kurzweiliger und köstlicher Abend. Nach zwei Zugaben der „Tarantella napolitana“ wurden die Gäste gut gelaunt und mit einigen Ohrwürmern in den Frühlingsabend entlassen. Als im Ladenlokal gegen 22:30 Uhr Ruhe eingekehrt war, probierte Antonello Simone sich noch durch die große Auswahl an Olivenölen und fachsimpelte genießerisch mit dem Hausherrn. Die Ausnahmemusiker Simone und Dörrscheidt wird man demnächst, gemeinsam mit Marcus Hartmanns, als „Trio Marinello“ am 6. September auf dem Rheinbacher Altstadtplatz im Rahmen von „Kunst findet Stadt“ hören können.

Die Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ mit Rheinbach liest e.V. soll fortgesetzt werden, weil, so Gerd Engel, „unsere gemeinsam entwickelte Idee, Kulinarik mit Kultur und anregender Konversation zu verbinden, voll aufgeht und dem farbenprächtigen Lebensmosaik in Rheinbach gleichsam ein neues funkelndes Glassteinchen hinzugefügt hat.“ Jörg Meyer versprach zudem, dass man „Maria & Antonello“ in seinem Markt nicht zum letzten Mal gehört haben werde.
 

Der Geist von Manaakitanga





Der Geist von Manaakitanga

Manaakitanga – das bedeutet in der Sprache der Maori eigentlich Gastfreundschaft.


Doch drei junge Damen, die nicht ganz freiwillig eine Insel mit diesem freundlichen Namen bereisen, erleben hier zunächst das genaue Gegenteil:
Die  Internatsschülerinnen Jane, Marie und Silvia zeichnen sich nicht gerade durch damenhaftes Betragen aus und treiben mit ihren Streichen  Mitschülerinnen und Lehrer zur Verzweiflung.

Bevor der Schuldirektor ihnen nahelegt, die Schule zu verlassen, erhalten sie eine letzte Chance, sich zu bewähren.

Mit ihrer Lehrerin Miss Pepper bereisen sie die angeblich einsame Insel. Hier sollen sie ohne jeden Komfort lernen, endlich Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Am Ende lernen sie dies tatsächlich, doch ganz anders, als geplant!

Ein Gespenst, das in seinem Menschenleben ein Piratenkönig war, jagt ihnen einen gewaltigen Schrecken ein; Piraten und ein verrückter Papagei  sorgen außerdem dafür, dass die Insel plötzlich alles andere als einsam ist.

Laptop, I-Pad, Handy? Fehlanzeige! Das Theaterstück „Der Geist von Manaakitanga“ von Birgit Ewerhardt (Idee und Text) und Theo Palm (Musik) führt die Zuschauer in die neuseeländische Inselwelt des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, als Nachrichten und Botschaften aus der Ferne noch Wochen brauchten, um den Empfänger zu erreichen.

Birgit Ewerhardt ließ sich von Autoren wie Jules Verne oder Enid Blyton zu diesem Theaterstück inspirieren. Aber auch die Kinder der Theater-AG der Grundschule An der Tomburg trugen mit ihren Ideen zum Inhalt des Stücks bei. In zwei festlichen Schauspielen im Rheinbacher Stadttheater brachten die Kinder der vierten Klassen ihr Können auf die Bühne und berührten dabei die Herzen der zahlreichen Zuschauer. Mit Herzblut präsentierten die jungen Schauspieler ihre Rollen und lernten dafür viel Text und Gesang.

Theo Palm vertonte die Liedtexte und nimmt die Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise mit: Von der Moritat, über Shanty und Reggae dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt von der Lehrerin Heike Weidenhaupt.

Gestärkt mit Freude und gemeinschaftlichem Erleben konnten die Schauspieler der KGS an der Tomburg und ihre Zuschauer wohl gelaunt in den Maiabend starten. 
 

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai


Sa, 9. Mai: leichte, familienfreundliche Tour von ca. 46 km von Ahrdorf auf ehemaliger Bahntrasse über den Wasserfall Dreimühlen nach Hillesheim und zurück. Einkehr ist geplant im Kriminalcafe Hillesheim und an der Nohner Mühle.

Sa, 30. Mai: schwere, bergige Hocheifeltour von ca. 54 km (für e-biker !) von Dümpelfeld/Ahr über Adenau zur Nürburg und über Barweiler zurück. Einkehr an der Nürburg und zum Schluss an der Ahr in Insul.

Die Touren starten jeweils mit Auto um 10 Uhr am Parkplatz Kreisel Montemare und 11 Uhr in den Orten an der Ahr. Die Leitung hat Reinhard Stiasny. Um Anmeldung wird gebeten im Internet-Portal des adfc Bonn-Rhein-Sieg oder Tel. 015788857389 bzw. 02226/911979. 
 

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 66

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 6

Entlastung für Pendlerinnen und Pendler zwischen Vilich und Siegburg


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg hat die erneute Verlängerung des Schienenersatzverkehrs auf der Linie 66 zwischen Vilich und Siegburg bis Mitte Juni bereits deutlich kritisiert. Für viele Pendlerinnen und Pendler sei die aktuelle Situation kaum noch zumutbar und dringend verbesserungsbedürftig. Deswegen schlagen die Sozialdemokraten eine konkrete Übergangslösung vor.

Die Idee ist, eine zusätzliche Express-SEV-Linie ohne Zwischenhalt zwischen Vilich und Siegburg einzusetzen. Diese könnte den stark belasteten Pendlerverkehr beschleunigen und zugleich die bestehenden SEV-Busse entlasten und stabilisieren.

Otis Henkel, Mitglied im Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises, erklärt dazu: „Der Ersatzverkehr braucht sehr lange, weil er oft hält und viele Ampeln passieren muss. Eine Express-Verbindung zwischen Vilich und Siegburg würde den Druck deutlich reduzieren und auch die übrigen Linien über Sankt Augustin entlasten. Viele Fahrgäste wollen direkt nach Siegburg oder Bonn und nicht jeden Zwischenhalt mitnehmen.“

Die SPD-Fraktion sieht in einer solchen Lösung nach Vorbild anderer Großbaustellen (wie etwa bei der aktuell durchgeführten Korridorsanierung Köln – Wuppertal – Hagen) einen pragmatischen Weg, den Schienenersatzverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen. 

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66


Zur heutigen Ankündigung der Stadtwerke Bonn, dass die Stadtbahnlinie 66 zwischen Bonn-Vilich und Siegburg bis zum 12. Juni gesperrt bleiben wird, erklärt Michael Richter, Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion:

„Die heutige Ankündigung der Stadtwerke Bonn ist eine schlechte Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler zwischen Siegburg und Bonn. Es ist gut, dass frühzeitig Klarheit besteht, aber wir hätten bei der Dauer mehr Sensibilität dafür erwartet, was für eine Belastung eine Sperrung dieser Hauptverkehrsachse über mehrere Monate für den Alltag der Menschen bedeutet.“

Sara Zorlu, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion ergänzt:

„Am 15. April kündigte die Deutsche Bahn an, dass es auch kürzer dauern könnte. Um noch ein bisschen Verständnis für die Sperrung zu erhalten, muss nun transparent dargelegt werden, warum dies doch nicht möglich ist.“ 

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt

Fotos: Stadt Rheinbach

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt


Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ und der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Rund 20 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Rodderfeld errichteten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Leader-Kooperation und der Stadt an zwei Fließwegen insgesamt neun sogenannte „durchlässige Dämme“. Vielen Teilnehmende brachten ihre Kinder mit.

Der Aktionstag verband damit praktischen Hochwasserschutz mit Naturerlebnis und Umweltbildung. Insbesondere die jüngere Generation wurde für die Zusammenhänge von Klimawandel, Starkregen und Überschwemmungen sensibilisiert.

Die Maßnahme ist das Ergebnis intensiver Vorbereitung und enger Abstimmung verschiedener Akteure. Die Hochwasserschutzinitiative arbeitete dabei eng mit der interkommunalen Koordinierungsstelle „Wasserrückhalt im Wald“, Renate van Beek, dem Rheinbacher Förster, Sebastian Tölle, sowie dem technischen Beigeordneten der Stadt, Torsten Bölinger, zusammen. In gemeinsamen Begehungen wurden geeignete Standorte auf städtischem Grund identifiziert und die Flächen für die Dämme festgelegt. Die Stadt unterstützte die Maßnahme unter anderem durch die Bereitstellung der Materialien und Gerätschaften.

Eng begleitet wurde die Aktion durch die interkommunale Fachstelle für „Wasserrückhalt im Wald“, die im Rahmen des LEADER-Förderprogramms für Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Euskirchen, Weilerswist und den Rhein-Sieg-Kreis eingerichtet wurden. Ziel dieser Kooperation ist es, Maßnahmen zur Verbesserung des natürlichen Wasserrückhalts systematisch anzustoßen und fachlich zu begleiten.

Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel packte vor Ort an und würdigte das Engagement der Beteiligten. „Der gemeinsame Einsatz zeigt, wie wirkungsvoll bürgerschaftliches Engagement und kommunale Unterstützung Hand in Hand gehen können“, so der Bürgermeister.

Die diesjährige Umsetzung profitierte von den Erkenntnissen aus dem Vorjahr. „Wir bauen inzwischen gezielt mehrere Dämme hintereinander entlang eines Fließwegs“, erläutert Reiner Verspai von der Initiative. Dieses kaskadierende Prinzip sorgt dafür, dass Wasser mehrfach zurückgehalten und sein Abfluss deutlich verlangsamt wird.

Auch aus städtischer Sicht wird dieser Ansatz bestätigt: Eine gestaffelte Anordnung steigert die Retentionsleistung erheblich.

Die Dammbauaktion trägt auch zum Gesamtkonzept der Wasserretention in Rheinbach bei. Während in den vergangenen Jahren zunächst der unmittelbare Schutz durch bauliche Anpassungen, mobile Schutzsysteme und technische Sicherungen, im Vordergrund stand, verschiebt sich der Fokus zunehmend. Ziel ist es, den Wasserzufluss bereits in der Fläche zu reduzieren und natürliche Rückhaltepotenziale im Wald sowie in der Agrarlandschaft gezielt zu stärken.

Dazu gehören perspektivisch auch Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen, etwa der Anbau wasserretentionsfördernder Pflanzen wie Miscanthus, den die Stadt Rheinbach finanziell fördert. Maßnahmen wie die errichteten Dämme zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie vergleichsweise kostengünstig sind, in Eigenregie umgesetzt werden können und gleichzeitig eine hohe Wirksamkeit entfalten.

Mit der zweiten Dammbauaktion setzten die Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Zeichen für einen zukunftsorientierten, gemeinschaftlich getragenen Hochwasserschutz und zeigen, wie lokale Initiativen und kommunale Strategien erfolgreich ineinandergreifen. 


 

Frühlingsempfang der SPD Rheinbach: Ein Abend voller Musik, Begegnungen und klarer Signale für die Zukunft


Frühlingsempfang der SPD Rheinbach: Ein Abend voller Musik, Begegnungen und klarer Signale für die Zukunft


Rheinbach – Unter dem Motto „Gemeinsam – für ein starkes Rheinbach“ lud der SPD-Ortsverein Rheinbach am 21. April 2026 zum traditionellen Frühlingsempfang in den Ratssaal des Himmeroder Hofs ein. Über 80 Gäste aus Politik, Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen folgten der Einladung – und erlebten einen Abend, der von lebendigem Austausch, musikalischen Highlights und einem klaren Bekenntnis zu Demokratie und Zusammenhalt geprägt war.

Herzliche Worte und Dank für bürgerschaftliches Engagement

Die beiden Vorsitzenden, Timo Janitschke und Denise Limbach, eröffneten den Abend mit persönlichen Grußworten und einem herzlichen Dank an die Ehrengäste: Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, Swisttals Bürgermeister und Gastredner Tobias Leuning, den stellvertretenden Bürgermeister Michael Rohloff, die Vize-Landrätin und ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Ute Krupp sowie den Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Stefan Raetz. Besonders freute sich der Ortsverein über Dietmar Danz, den ehemaligen Vorsitzenden, der extra aus Wuppertal angereist war.
Denise Limbach hob in ihrer Begrüßung die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor: „Ohne Sie alle wäre Rheinbach nicht das, was es heute ist: eine Stadt, in der Zusammenhalt großgeschrieben wird. Ihr Einsatz macht unsere Stadt lebendig, vielfältig und solidarisch.“

Musikalische Vielfalt: Von klassischer Blockflöte bis zu lateinamerikanischen Klängen

Der Abend wurde von drei musikalischen Beiträgen bereichert:

  • Das Blockflötenquartett „Flauti Allegri“ der Musikschule Voreifel – Evelina Jovasevic, Lena Blum, David Blum und Radomir Jovasevic – eröffnete den Abend mit dem „Canzon seconda“ von Giovanni Gabrieli. Die jungen Musiker:innen und Preisträger:innen bei „Jugend musiziert“, zeigten eindrucksvoll, was Leidenschaft und Teamgeist bewirken können.
  • Später begeisterte Hans-Ulrich Staeps’ „Sieben Flötentänze“ für Dolzflöte und Czakan die Gäste.
  • Den Abschluss bildete Gerald Schwertbergers „Fiesta Latina: Monica Perez“, das mit mitreißenden Rhythmen die Stimmung für den geselligen Teil des Abends bereitete.



Politische Impulse: Dialog, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung

In ihren Reden skizzierten die Vorsitzenden die zentralen Anliegen der SPD Rheinbach:

  • Timo Janitschke, Soldat und seit 2019 in Rheinbach aktiv, betonte, wie wichtig es ist, Politik „nahbar, verständlich und ehrlich“ zu gestalten. Trotz des Verlusts eines Sitzes im Stadtrat bei der letzten Kommunalwahl verwies er auf den Erfolg des Spitzenkandidaten Arne Ritter, der es in die Stichwahl geschafft habe. „Das zeigt, was möglich ist, wenn wir engagiert und geschlossen auftreten.“ Janitschke rief alle demokratischen Kräfte der Stadt auf, gemeinsam gegen Extremismus vorzugehen: „Wir alle lieben diese Stadt – auch wenn wir unterschiedliche politische Farben tragen. Gerade deshalb müssen wir enger zusammenrücken, um Rheinbach stark zu halten.“
  • Denise Limbach, Sozialwissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern, setzte ihren Fokus auf Familienpolitik, Integration und Brückenbau: „Mir liegt besonders am Herzen, Brücken zu bauen – zwischen Alt und Jung, zwischen den Generationen und zwischen allen Menschen, die in Rheinbach leben.“


Gastredner Tobias Leuning und Ausblick auf die Zukunft

Ein Höhepunkt des Abends war die Rede von Tobias Leuning, Bürgermeister der Nachbargemeinde Swisttal. Er unterstrich die Bedeutung von Vernetzung und gemeinsamer Verantwortung in der Region.
Der Abend klang bei einem gemütlichen Buffet und angeregten Gesprächen aus. Die SPD Rheinbach nutzte die Gelegenheit, um die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern für die kommenden Jahre zu stärken – mit dem Ziel, Rheinbach als lebenswerte und solidarische Stadt weiterzuentwickeln.


 





Geführte Fahrradtour „Immer der Leitung nach“

Geführte Fahrradtour „Immer der Leitung nach“


Am Samstag, den 16. Mai 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Fahrradtour mit Herrn Gerd Hilger ein.

Mit dem Fahrrad folgen wir den Spuren der römischen Wasserleitung, die sich in Bauwerken erhalten haben und von denen heutige Straßennamen zeugen.

An den im Stadtgebiet platzierten Teilstücken des Römerkanals lernen wir verschiedene Bauweisen kennen. Danach folgen wir seinem Verlauf durch die Swistbachaue und bewundern in Lüftelberg in der dortigen Pfarrkirche die Grabplatte der Hl. Lüfthildis aus „Aquäduktmarmor“.

In Buschhoven bietet sich anschließend bei gutem Wetter eine etwa halbstündige Pause im Biergarten des Gasthofs „Zum Römerkanal“ an. Hier blicken wir in einen über 3 m tiefen Schacht von oben auf den Römerkanal.

Weiter geht es zu einem Aufschluss am Rande des Kottenforsts und wir folgen dem Ausbruchgraben der Leitung durch den Wald bis zum „Eisernen Mann“.

Am Gut Capellen in Swisttal-Dünstekoven bestaunen wir das Mauerwerk dieses ehemaligen Klosters, in dem Bögen der römischen Aquäduktbrücke über den Swistbach im Mittelalter wiederverwendet wurden. Über Odendorf geht es zurück nach Rheinbach, der einstigen Römerstraße folgend.

Treffpunkt: Vor dem Römerkanal-Infozentrum, Himmeroder Wall 6, Rheinbach.

Anmeldung erbeten bei Stefanie Scherer, Stadt Rheinbach,

Telefon: 02226 917 507 oder E-Mail: roemerkanal@stadt-rheinbach.de

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.
 

Geführte Rundwanderung im Veytal von der Aquäduktbrücke zum Sammelbecken

Geführte Rundwanderung im Veytal von der Aquäduktbrücke zum Sammelbecken


Am Samstag, den 09. Mai 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Rundwanderung mit Herrn Reinhard Schweinheim, Beisitzer des Freundeskreises, ein.

Von der rekonstruierten Aquäduktbrücke in Vussem führt die Wanderung über den Römerkanalwanderweg zur Kanalmeisterei bei Breitenbenden. Durch den Ort geht es weiter über Vussem zum römischen Sammelbecken nach Eiserfey und wieder zurück zum Parkplatz am Aquädukt.

Unterwegs erwarten die Wanderer einige besonders interessante Aufschlüsse der drittlängsten Fernwasserleitung des römischen Imperiums.

An den einzelnen Aufschlüssen wird es Erläuterungen geben und Fragen werden beantworten. Neben dem Verlauf der Eifelwasserleitung, der faszinierenden Baukunst des größten Technikbaus nördlich der Alpen erfahren die Wanderer einiges über die Kulturlandschaft und werden mit herrlichen Ausblicken ins Veytal belohnt.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr Parkplatz Aquäduktbrücke Mechernich-Vussem.

Die Streckenlänge der Rundwanderung beträgt 10,9 km und dauert ca. 5 Stunden.

Empfohlene Ausstattung: Wanderschuhe und Rucksackverpflegung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

Resilienz stärken – Bevölkerung schützen

Resilienz stärken – Bevölkerung schützen

SPD-Kreistagsfraktion fordert mehr Transparenz und Koordination im Katastrophenschutz


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg setzt sich für eine stärkere Vorbereitung auf Krisen- und Katastrophenlagen ein. Mit einem Antrag für den Ausschuss für Rettungswesen, Katastrophenschutz und Gesundheit fordert sie mehr Transparenz über bestehende Strukturen, eine bessere Koordination der Akteure sowie eine klare Strategie zur Information und zum Schutz der Bevölkerung.

Hintergrund sind die zunehmenden geopolitischen Spannungen sowie die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, die gezeigt haben, wie entscheidend funktionierende Strukturen und eingespielte Abläufe im Ernstfall sind. Gleichzeitig hebt die SPD ausdrücklich die herausragende Arbeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte im Rhein-Sieg-Kreis hervor.

Oliver Brock, Sprecher der SPD-Fraktion im zuständigen Ausschuss, erklärt: „Die Einsatzkräfte im Rhein-Sieg-Kreis leisten Herausragendes – haupt- wie ehrenamtlich. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche Strukturen, die im Ernstfall tragen.“

Mit ihrem Antrag will die SPD unter anderem klären, wie eng Kreisverwaltung, Kommunen, Einsatzkräfte, Krankenhäuser und ehrenamtliche Organisationen bereits zusammenarbeiten und wie gut der Rhein-Sieg-Kreis insgesamt auf verschiedene Krisenszenarien vorbereitet ist. Zudem wird nach einer umfassenden Kommunikationsstrategie gefragt, die sowohl die Bevölkerung informiert als auch Desinformation entgegenwirkt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Risiken systematisch analysiert und reduziert werden können – etwa in den Bereichen Energieversorgung, Gesundheitswesen oder Schutzräume.

Ömer Kirli, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, betont: „Resilienz entsteht nicht im Ernstfall, sondern in der Vorbereitung. Wir brauchen klare Strukturen, regelmäßige Abstimmungen und eine ehrliche Bewertung unserer Fähigkeiten.“

Darüber hinaus thematisiert die SPD die Rolle der Organisationen im Rettungswesen, die häufig weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus gesellschaftliche Leistungen erbringen – etwa durch Erste-Hilfe-Kurse oder ehrenamtliche Strukturen. Die Fraktion möchte wissen, ob diese zusätzlichen Beiträge bei Vergaben ausreichend berücksichtigt werden.

Mit dem Antrag verfolgt die SPD das Ziel, den Bevölkerungsschutz im Rhein-Sieg-Kreis zukunftsfest aufzustellen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten nachhaltig zu stärken.