Freitag, 6. März 2026

Oberdrees räumt auf

Archivfoto Müllsammelaktion

Oberdrees räumt auf

Müllsammelaktion des Ortausschusses am 28.03.2026


Im Rahmen der Kampagne „Let´s clean up Europe“ lädt der Ortsausschuss Oberdrees am Samstag, den 28.03.2026 alle Interessierten um 9.00 Uhr auf dem Dorfplatz ein. Viele helfende Hände haben dann wieder die Gelegenheit, gemeinsam die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.
Wie in den vergangenen Jahren schon erfolgreich praktiziert, werden innerörtliche Plätze und Begegnungsstätten, die Bachläufe und die Wanderwege rund um Oberdrees unter die Müll-Lupe genommen.

Der Ortsausschuss hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Beteiligung, vor allem wieder von vielen Kindern und Jugendlichen in Begleitung der Eltern.

Müllsäcke, Zangen und Handschuhe sowie ein Müllcontainer zur Aufnahme der gesammelten Hinterlassenschaften werden vor Ort sein. Mitgebracht werden können auch eigene Müllbeutel zur Trennung des gesammelten Mülls und einfache Gerätschaften.

Gegen Mittag gibt es dann zum Abschluss der Sammelaktion wieder einen gemeinsamen Imbiss für alle Beteiligten, dieses Jahr voraussichtlich an der Ludwig-Fett-Halle.
 

Gemeinschaftsausstellung lädt zum Träumen ein

Sehnsuchtsorte

Zwischen Fernweh und Ankommen - Gemeinschaftsausstellung lädt zum Träumen ein


Vom 20. März bis 19. April 2026 lädt das Rheinbacher Kunstforum´99 zur Gemeinschaftsausstellung „Sehnsuchtsorte“ ein. Die Ausstellung vereint die Arbeiten von 17 Künstler:innen des Forums, die sich auf eine ganz persönliche Spurensuche begeben haben:

Wo liegen unsere Sehnsuchtsorte? Wie fühlen sie sich an? Und wie lassen sie sich künstlerisch ausdrücken?

„Sehnsuchtsorte“ fängt stille Momente ein und spielt mit Licht und Farbe. Die Werke erzählen von Weite und Geborgenheit, von Fernweh und Heimkommen. Ob am Meer mit Sonne und Sand unter den Füßen, in den Bergen mit klarer Luft und weitem Blick oder in ganz individuellen, inneren Landschaften – die Ausstellung lädt Besucher ein, einzutauchen, zu verweilen und neue Kraft zu schöpfen.

Sehnsuchtsorte sind Orte der Ruhe. Orte, die zum Hineinträumen einladen und zugleich ein Gefühl des Ankommens vermitteln. Die Beteiligten eröffnen vielfältige Perspektiven auf dieses zeitlose Thema.

Die Ausstellungseröffnung findet am 20. März 2026 um 18 Uhr im Rahmen einer Vernissage statt. Die Ausstellung ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen, sich auf diese besondere Reise zu begeben und ihre eigenen Sehnsuchtsorte neu zu entdecken. 

Präsentation der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Rheinbach

Präsentation der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Rheinbach


Am 04.03.2026 fand im Foyer des Rathauses die Präsentation der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Rheinbach statt.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Dr. Daniel Phiesel, wurde den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern durch einen Mitarbeiter von e-regio/Westnetz das Konzept zur kommunalen Wärmeplanung vorgestellt.

Für einen Teil der Kernstadt und das Monte Mare wurde ein Wärmenetz als beste Option dargelegt. Woher die Fernwärme kommt und wer diese realisiert und finanziert, wurde auch auf  Nachfrage nicht ausgeführt. Als weitere Option – insbesondere für die historische Kernstadt – wurde Biogas genannt. Fragen zu erhöhten Kosten und Herkunft blieben ebenfalls unbeantwortet. Bereits im Rahmen der Workshops zur kommunalen Wärmeplanung hat sich herauskristallisiert, dass die Verfügbarkeit „grüner Gase“ mittelfristig zweifelhaft ist. Die Herstellung klimafreundlicher Gase in ausreichender Menge erfordert im Falle von Wasserstoff einen unverhältnismäßig hohen Energieaufwand und im Falle von Biogas einen immensen Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen. Was fossile Gase anbelangt, so sind diese nicht nur mit dem Ziel „Klimaneutralität bis 2045“ unvereinbar, sondern es ist im Rahmen der CO2-Preissteigerungen mit einem deutlichen Kostenanstieg zu rechnen, der Verbraucherinnen und Verbraucher erheblich belasten wird. Auch die Abhängigkeit von anderen Staaten ist ein starkes Argument gegen den Bezug fossiler Energieträger.

Keine Erwähnung fanden der Ausbau der Windkraft sowie der Stromnetze zur Deckung des zukünftig erhöhten Strombedarfs. Die Wärmepumpe wurde nur als Möglichkeit in Neubauten oder mit erheblichen Modernisierungsmaßnahmen bei Altbauten genannt. Ein klares Bekenntnis dazu blieb aus.

Das vorgelegte Konzept ist aus Sicht der GRÜNEN vage und beschreibt keine konkreten Maßnahmen und Ziele. Dies verunsichert die Bürgerinnen und Bürgern und hinterlässt mehr Fragen als Antworten.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinbach sieht mit der vorgelegten kommunalen Wärmeplanung das Erreichen der Klimaziele bis 2045 als stark gefährdet an.
 

Volt Fraktion Rheinbach besucht Digitalstadt Ahaus

Vor dem Schloss Ahaus

Volt Fraktion Rheinbach besucht Digitalstadt Ahaus


Rheinbach, 03.03.2026 – Die bundesweit bekannte Digitalstadt Ahaus im Kreis Borken war Ziel einer
Fahrt mit Fraktionsmitgliedern von Volt Rheinbach.

Ahaus ist durch und durch digitalisiert, viele Bürgerdienste und -services sind auf einer Plattform zu bedienen. So kann zum Beispiel mit einer Anwendung für diverse Bereiche unterschiedliche Chatbots angesprochen werden, Wetterdaten abgerufen und der Abfallkalender eingesehen werden. Das Anzeigen von Veranstaltungen und Einkaufen gelingt ebenso einfach wie die Suche nach freien Parkplätzen. Besucherfrequenz bestimmter Plätze, Verkehrsmessung oder die Leistung der städtischen PV-Anlage auf dem Rathaus sowie Gas- und Stromverbrauch werden anschaulich dargestellt.

Der Schlüssel dazu liegt in einer digitalen ID, die fast jeder der etwa 40.000 Einwohner von Ahaus besitzt. Ahaus ist eine Smart-City mit einer Verbindung von allem und allen.

Dass Volt als pragmatische Partei auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung dieses Best-Practice näher kennenlernen wollte, liegt daher auf der Hand.

Bei einem Besuch des Softwareentwicklers Tobit.Software wurde anhand praktischer Beispiele und verschiedener Showrooms die Grundlage der Software-App für diese Möglichkeiten in Ahaus vorgeführt, anschließend ging es mit dem Geschäftsführer Peter Sommer durch die Innenstadt von Ahaus. Was hier gezeigt wurde, ist wegweisend für eine Stadt der Zukunft. Ahaus profitiert überdurchschnittlich von dieser Entwicklung, was sich zum Beispiel in den fehlenden Leerständen der Geschäftsräume und der starken Besucherfrequenz in der Innenstadt zeigt.

Von einem vollständig digitalen Hotel, selbstredend ohne Personal und vollständig über die App steuerbar, über einen ebensolchen E-Bike-Verleih, ein vollständig digitalisiertes Pub, Supermarkt und vieles mehr wurde vorgeführt. Alles wird bedient über nur eine App und mittels QR-Codes für jedes einzelne Produkt angesteuert. Alles wird miteinander verknüpft, eben eine Smart-City. Der Tag wurde abgerundet mit einem Besuch bei der Bürgermeisterin von Ahaus, Frau Karola Voß, die von der Idee, den Widerständen, dem Weg sowie den erforderlichen Kompromissen und dem Ergebnis hin zur viel beachteten Digitalstadt berichtete.

Volt Rheinbach nimmt die Best Practices aus dem Besuch in der Digitalstadt mit und wird nun mit den Verantwortlichen der Stadt Rheinbach das Gespräch suchen, um gemeinsam die Digitalisierung in Rheinbach auf ein völlig neues Level zu heben. 'Einfach mal mutig sein und was machen' sagt dazu der Fraktionsvorsitzende Tobias Path. 

Im Foyer von Tobi IT Software

Im digitalen Supermarkt

Produkte im Supermarkt mit QR-Code

 

Pfingst-Abenteuer für Kids

Pfingst-Abenteuer für Kids

Wanderjugend Rheinbach fährt nach Rüthen


Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren können an Pfingsten ein Wochenende in toller Gemeinschaft erleben: Vom 23. Bis zum 25.05.2026 fährt die Wanderjugend im Eifelverein Rheinbach in die Jugendherberge nach Rüthen. Dort dreht sich alles um Kreativität, Spiel und Spaß – passend zu dem Motto „Dream On – Wo Träume Wirklichkeit werden.“ Natürlich findet auch wieder eine spannende Nachtwanderung statt.

Infos und Anmeldung unter www.eifeljugend-rheinbach.de/veranstaltungen 

Schriftsteller Ulrich Woelk ist am Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, „Zu Gast auf dem Sofa“

Schriftsteller Ulrich Woelk ist am Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, „Zu Gast auf dem Sofa“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


„Hellere Tage“ heißt der neue Roman des Schriftstellers Ulrich Woelk. Am Donnerstag, 26. März 2026, 19.30 Uhr, stellt er ihn in der Reihe „Zu Gast auf dem Sofa“ in der Hochschul- und Kreisbibliothek an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Rheinbach vor.

Protagonistin des Romans ist laut C.H. Beck-Verlag die Berliner Philosophie-Professorin Ruth, die der wachsende Altersabstand zu ihren Studierenden ebenso beunruhige wie die Spaltung der Gesellschaft. Ihre Ehe mit Ben ist Vergangenheit. In dieser Situation des Umbruchs konfrontiere der Tod ihres Vaters Ruth mit einem Familiengeheimnis, das ihre Identität erschüttere. „Hellere Tage ist ein kluger, berührender Gesellschaftsroman über Generationen, Identität und den Wunsch, uns zugehörig zu fühlen – ein literarischer Spiegel unserer Gegenwart“, so der Verlag.

Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Rheinbach. Das Publikum darf sich auf eine sehr persönliche Atmosphäre und die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Autor freuen. Moderiert wird der Abend von Christel Engeland von Thalia Rheinbach.

Die Lesung findet am 26. März 2026 in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach, Von-Liebig-Straße 20, statt, Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-480 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Rheinbach und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung).

Mittwoch, 4. März 2026

Dreizehn junge Vorlesetalente zu Gast in Rheinbach

Jonathan wird bei seinen Vorbereitungen auf den Bezirksentscheid unterstützt. Hier von Charlotte und Henriette

Dreizehn junge Vorlesetalente zu Gast in Rheinbach


Am 22. März ab 15:00 Uhr startet der Bezirksentscheid Köln-Süd des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs in Rheinbach. Als frisch gekürter Kreissieger (Rhein-Sieg I) ist der 12-jährige Jonathan Fronhoffs vom Städtischen Gymnasium Rheinbach mit dabei. Der Eintritt ins Pfarrzentrum St. Martin am Lindenplatz ist frei.

Die Mädchen und Jungen kommen aus Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen, dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn. Als Stadt- und Kreissieger haben sie sich qualifiziert in einer Disziplin, die alles andere als selbstverständlich ist: Gutes Vorlesen! Für den Bezirksentscheid des deutschlandweiten Wettbewerbs bereiten sich alle Talente intensiv vor. Zwei von ihnen werden nämlich zum NRW-Entscheid weitergeschickt – eine reizvolles Ziel! Im letzten Jahr gelang das Kunststück der Rheinbacher Gymnasiastin Charlotte Hartmann.

Auch der SGR-Sechstklässler Jonathan Fronhoffs bereitet sich im Jugendbuchbereich der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach mit viel Freude und Fleiß vor. Unterstützt wird er dabei u.a. von verschiedenen Rheinbacher Vorlesecoaches und ehemaligen Wettbewerbsteilnehmern. Auch Jonathans Mitfinalistin Henriette Schlenkhoff aus dem diesjährigen „Team Rheinbach“ ist dabei. „Es ist schön zu sehen, welche Kräfte in Coaching-Gruppe entstehen“, findet Gerd Engel von Rheinbach liest e.V.

Jonathan ist eine eingefleischte Leseratte und regelmäßiger Gast in der Bücherei am Lindenplatz und versorgt sich hier mit neuem Lesestoff. Auch die Bücherei in Wormersdorf kennt der Nachwuchsschauspieler (JTB Bonn) seit seiner Zeit auf der Grundschule an der Tomburg gut. An seinem Beispiel sieht man, wie erfolgreich umfassende Leseförderung wirken kann. 

In der Vorbereitung auf das Lesen des „Wahltextes“ nimmt der Sechstklässler immer wieder neue Bücher in den Blick. Die ausgewählte Textstelle für den Wettbewerb sollte nach Reglement etwa drei Minuten lang sein. Vor allem aber muss sie die Zuhörer mitreißen - humorvoll, lebendig oder berührend sein und am besten relevant für die Gesamthandlung. „Und sie muss gut zu mir und meiner Persönlichkeit passen“, ergänzt Jonathan.

An welchen Schrauben kann Jonathan beim Vorlesen drehen? Worauf achtet die Jury? Am Ende ist es die Gesamtkomposition aus Tempo, Pausensetzung, Betonung, Dynamik, Stimmeinsatz, Artikulation, Charakterzeichnung und Emotion. All diese Aspekte müssen so austariert werden, dass am Ende ein leicht klingender und doch eindrucksvoller Lesevortrag steht, der die richtige Atmosphäre erzeugt. Solch breit angelegtes Üben wird Jonathan auch in der zweiten Disziplin helfen, dem Fremdtextlesen. Die Jury bewertet nämlich in einer zweiten Runde die Fähigkeit, gut gestaltetes Vorlesen auch intuitiv und ohne Vorbereitung abrufen zu können. Als bühnenerprobter Vielleser ist Jonathan auch nach Meinung seiner Lehrerin Sarah Lessenich „gut aufgestellt“. 

Wie kommt es, dass immer wieder Kreis- und Bezirksentscheide des renommierten Wettbewerbs, 2022 sogar einmal der NRW-Entscheid, ausgerechnet in Rheinbach ausgetragen werden? Die Stiftung Buchkultur des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die den Wettbewerb mit seiner 68-jährigen Geschichte Jahr für Jahr initiiert, kommt stets gerne auf die Rheinbacher zu. In diesem Jahr ging die Anfrage erneut an die Buchhandlung kunterbunt in der Weiherstraße. Mit dabei sind die unentbehrlichen Partner: Die Öffentliche Bücherei St. Martin und Rheinbach liest e.V.. In Rheinbach hat man sich nämlich eine beachtliche Expertise angeeignet. Eine liebevolle und professionelle Durchführung des Vorlesespektakels mit vielen ehrenamtlichen Helfern vor überdurchschnittlich viel Publikum ist somit gewährleistet. 

Die Moderation übernimmt wie im Vorjahr Andreas „Billy“ Moh, musikalischer Gast ist diesmal das Rheinbacher Gesangstalent Maya Tochiya, die von Dirk Plücker am Klavier begleitet wird. Für den guten Ton sorgt Dieter Peters, für schönes Bühnenlicht Michael Sprick. „Wir wollen den Rheinbacher Kindern ein solches Ereignis vor der eigenen Haustür ermöglichen. Das schöne Vorlesen aus tollen Büchern ist unser Herzensthema“, erklärt die kunterbunt-Inhaberin Melanie Korber stellvertretend für alle aus dem Vorbereitungsteam.

Jonathan freut sich jedenfalls über sein Heimspiel in der Lesestadt Rheinbach und auf viele Besucherinnen und Besucher, die ihn und die anderen Kinder am Sonntag, den 22. März ab 15:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr, unterstützen. Der Eintritt ins Pfarrzentrum am Lindenplatz über der Rheinbacher Bücherei ist frei.
 

„Rhein gehört“: Der Podcast der Stadt Rheinbach geht bereits ins Ohr


„Rhein gehört“: Der Podcast der Stadt Rheinbach geht bereits ins Ohr


Seit dem 4. März hat die Stadt Rheinbach ihren eigenen Podcast. Das neue Format trägt den Titel „Rhein gehört“ und erscheint künftig zweimal im Monat. In der Auftaktfolge stellen Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Hendrikje Krancke aus der Stabsstelle Kommunikation das Angebot vor. Der Bürgermeister greift vor allem politische Themen und Entwicklungen auf, während Hendrikje Krancke gesellschaftliche Themen, die Stadtgeschichte, Persönlichkeiten aus Rheinbach sowie das „Ehrenamt des Monats“ in den Blick nimmt.

Unter der Rubrik „Das ist doch Ehrensache“ soll das Engagement von Menschen in Rheinbach sichtbar gemacht werden. Bürgerinnen und Bürger können unter Podcast@stadt-rheinbach.de Personen vorschlagen, die aufgrund ihres besonderen Einsatzes als „Ehrenamtler des Monats“ vorgestellt werden sollen.

Darüber hinaus greift der Podcast weitere Kategorien auf: „Vorhang auf“ gibt Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung und „Denk mal!“ zur Stadtgeschichte und besonderen Orten, „Science Fiction“ nimmt Zukunftsthemen wie Stadtentwicklung, Bauprojekte und Nachhaltigkeit in den Blick und unter „Und, wie war’s?“ werden Veranstaltungen wie Stadtfest oder Weihnachtsmarkt reflektiert, sowie Einblicke in deren Planung gegeben.

Der Podcast ergänzt den Newsletter, die Website, sowie die Presseinformationen und Social-Media-Kanäle der Stadt. Während diese vor allem aktuelle Informationen bündeln, bietet der Podcast Raum für Hintergründe, Einordnungen und persönliche Einblicke und macht so Entwicklungen in Rheinbach hörbar und verständlicher.

„Rhein gehört“ ist über die städtische Homepage unter
https://www.rheinbach.de/podcast, sowie über gängige Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts abrufbar.

Naturwissenschaftliche Schnuppertage an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Mittwoch, 8. April, und Donnerstag, 9. April

Naturwissenschaftliche Schnuppertage an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Mittwoch, 8. April, und Donnerstag, 9. April


Blutgruppen bestimmen oder im Chemielabor unbekannten Substanzen auf die Spur kommen: Bei den naturwissenschaftlichen Schnuppertagen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Rheinbach erhalten Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren in den Osterferien ganz praktische Einblicke in Studienfächer. Am Mittwoch, 8. April 2026, und Donnerstag, 9. April 2026, können sie die Bachelor-Studiengänge „Nachhaltige Chemie und Materialien“ und „Applied Biology“ kennenlernen. Neben der praktischen Arbeit gibt es Schnuppervorlesungen und Fragerunden mit Studierenden. Anmeldeschluss ist der 1. April 2026.

Am Mittwoch, 8. April 2026, 8.50 bis 15.45 Uhr, steht der Studiengang „Nachhaltige Chemie und Materialien“ im Mittelpunkt. Nach der Schnuppervorlesung „Kunststoffe und Nachhaltigkeit – Passt das zusammen?“ von Professorin Mandy Gieler geht es ins Labor. Der ausgedachte Fall: Bei einer Aufräumaktion am Rheinufer ist ein offensichtlich illegal entsorgter Chemikalien-Behälter gefunden worden. Den sollen die Schülerinnen und Schüler nun genauer untersuchen. „Den Ionen auf der Spur…Detektivarbeit im Chemielabor“ heißt dieser Programmpunkt. Es folgen das Projekt "Schnuppern in den Materialwissenschaften“ und eine Fragerunde mit Studierenden. Im Bachelor-Studiengang Nachhaltige Chemie und Materialien geht es darum, innovative Verfahren und neue Materialien für eine ressourcenschonende Zukunft zu entwickeln. Das Studium ist zulassungsfrei und auf sechs Semester angelegt.

Einen praktischen Einblick in den Studiengang „Applied Biology“ gibt es am Donnerstag, 9. April 2026, 8.15 bis 16.30 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen eine PCR-Reaktion an, werten Gele unter UV-Licht aus und bestimmen Blutgruppen. Zudem gibt es eine Schnuppervorlesung und die Gelegenheit zu Gesprächen mit Studierenden und Professorinnen und Professoren. Der englischsprachige, sechssemestrige Bachelor-Studiengang Applied Biology ist auf die modernen Disziplinen der Biologie ausgerichtet: Zellkultur, Immunologie und Gentechnik. Im Mittelpunkt stehen die klinische Forschung, die Wirkstoffentwicklung und die Qualitätssicherung. Der Schnuppertag ist komplett auf Deutsch.

Beide Schnuppertage für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren finden am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Von-Liebig-Straße 20, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen eine Anmeldung über die Website der H-BRS erforderlich. Anmeldeschluss ist der 1. April. Nach dem Schnuppertag gibt es eine Teilnahmebescheinigung.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Nachhaltige Chemie und Materialen: https://www.h-brs.de/de/anna/schnupperstudium
Applied Biology: https://www.h-brs.de/de/anna/schnuppertag-applied-biology

Fragen können Interessierte gerne per Mail richten an: schnupperstudium@h-brs.de 

Erfolgreiche Teilnahme von Rheinbacher Gesamtschülern bei „Jugend forscht“ in Leverkusen

Erfolgreiche Teilnahme von Rheinbacher Gesamtschülern bei „Jugend forscht“ in Leverkusen


Bei der diesjährigen Veranstaltung von „Jugend forscht“, die in Leverkusen von der Firma Covestro ausgerichtet wurde, konnten die Schüler der Gesamtschule Rheinbach beachtliche Erfolge erzielen.
Der Siebtklässler Moritz Holzäpfel forschte im Bereich Chemie und wurde für seine Arbeit mit dem zweiten Preis sowie einem Sonderpreis in Form eines Jahresabonnements der Zeitschrift GEO ausgezeichnet. In seinen Experimenten beschäftigte er sich intensiv mit dem Element Kohlenstoff: so löschte er unter anderem ein Teelicht mithilfe von Kohlenstoffdioxid und untersuchte das Wachstum von Kressesamen mit und ohne zusätzlich Zugabe von Kohlenstoffdioxid. Darüber hinaus setzte er sich auch theoretisch fundiert mit dem Element auseinander.

In einem ganz anderen Bereich war Magnus Reine aus der Klasse 8.3 tätig. Er entwickelte ein innovatives System zur Verbesserung der Sauberkeit der Schultoiletten. Er programmierte ein App, die die Toilettenbenutzung durch Schülerinnen und Schüler erfasst. Durch dieses System konnte die Sauberkeit deutlich verbessert werden. Für seine Arbeit erhielt Magnus den dritten Preis und ein Jahresabonnement der Zeitschrift ct-Magazin für Computertechnik.

Auch der Oberstufenschüler Simon Bois war erfolgreich: Er setzte sich mit der Frage auseinander, wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und erhielt dafür einen Sonderpreis in Form eines Jahresabonnements der Zeitschrift Bild der Wissenschaft.

Insgesamt war die Veranstaltung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hervorragend organisiert und sehr ansprechend gestaltet. Die Bewirtung und Versorgung vor Ort waren vorbildlich. Die Begeisterung bei allen Beteiligten war deutlich spürbar. 

Der herzliche Dank der jungen Forscher der Gesamtschule Rheinbach richtet sich nicht nur an den Veranstalter Covestro, sondern auch an ihre Lehrerin Frau Brodesser und Herrn Maurer, die den Schülern während der Planung und Vorbereitung ihrer Projekte mit Rat und Tat zur Seite standen.