Montag, 5. Januar 2026

Fraktionsaustritt im Stadtrat

Fraktionsaustritt im Stadtrat


Zum 31.12.2025 hat Ratsherr Benedikt Ferling auf eigenen Wunsch die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Rheinbach verlassen. Zum gleichen Datum ist er auch aus der Partei ausgetreten. Wie er den Partei- und Fraktionsvorständen auf Nachfrage mitteilte, behält er sein Mandat im Rat. Somit wird die GRÜNE Fraktion im Stadtrat nur noch aus drei statt bisher vier Ratsmitgliedern bestehen. Partei- und Fraktionsvorstand bedauern dies. Die Besetzung der Ausschüsse des Rates bleibt durch den Austritt jedoch unverändert. 
 

Nächstes Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal am Freitag, 16. Januar

Nächstes Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal am Freitag, 16. Januar


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, sich miteinander auszutauschen und einander zu ermutigen.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen  und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben.

Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei.

Das nächste Treffen findet statt am Freitag, 16. Januar, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7, Swisttal-Heimerzheim.


Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben und den Verlust eines Sternenkindes betrauern.

Alle Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden.
Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein unter: www.hospiz-voreifel.de 

Nistkästen bauen bei der VHS Voreifel

Nistkästen bauen bei der VHS Voreifel


Rheinbach – Bald kommen die Zugvögel zurück und sind dann auf der Suche nach einem sicheren „Eigenheim“, um ihren Nachwuchs aufziehen zu können. Die VHS Voreifel bietet deswegen am Samstag, 10.01.2026, 11.00 bis 14.00 Uhr einen Workshop „Nistkastenbau“ für kleine und große Vogelfreunde an. Der Kurs findet in der Rheinbacher VHS-Geschäftsstelle, Koblenzer Straße 6 statt.

Der Dozent Olaf Stümpel, Umweltpädagoge und Naturführer, leitet die Teilnehmenden nicht nur beim Bau der Nisthilfen an, sondern gibt auch Infos zu den verschiedenen Vogelarten sowie deren Schutz. 
Am Ende geht es mit neuem Wissen und einem Höhlen- oder Halbhöhlenbrüterkasten wieder nach Hause.

Infos zu Gebühren und Materialkosten unter 02226 – 8922620 oder info@vhs-voreifel.de
 

Ein neues Jahr, ein besseres Jahr?! Gute Vorsätze – und wie kleine Schritte Großes bewirken

Ein neues Jahr, ein besseres Jahr?! Gute Vorsätze – und wie kleine Schritte Großes bewirken

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL informiert nicht nur über geänderte Beratungszeiten 


Der Jahreswechsel fühlt sich jedes Mal an wie ein leiser Neubeginn. Zwischen Bleigießen, Feuerwerk und guten Wünschen wächst sie wieder: die Idee, etwas zu verändern. Gesünder leben, sich mehr bewegen, gelassener werden, mehr Zeit für sich – oder für andere – haben.

Gute Vorsätze entstehen aus einem tiefen Wunsch: das eigene Leben bewusst zu gestalten. Und doch scheitern viele schon nach kurzer Zeit. Nicht aus mangelndem Willen, sondern weil wir uns oft zu viel auf einmal vornehmen. Unser Alltag liebt Gewohnheiten – keine radikalen Umbrüche.
Gute Vorsätze sind so etwas wie ein persönlicher Neustart-Knopf.
Und mal ehrlich – wir alle drücken ihn gern. Denn hinter jedem Vorsatz steckt ein schöner Gedanke: Ich will gut für mich sorgen und das Leben bewusster gestalten.

Warum wir scheitern – und warum das gar nicht schlimm ist

Dass viele Vorsätze schon im Februar scheitern, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Menschlichkeit. Wir neigen dazu, zu groß zu denken.
„Ab morgen mache ich täglich Sport, esse nur noch Gesundes und bleibe immer gelassen!“ – klingt gut, aber das Gehirn liebt Gewohnheit, nicht Revolution.
Besser also, kleine Schritte, aber konsequent: Jeden Tag ein kleines Stück besser. Ein Glas Wasser mehr, fünf Minuten Bewegung, ein bewusster Atemzug, ein freundliches Wort – das reicht.
Auch Micro Habits funktionieren so: kleine, realistische Routinen, die sich unauffällig in den Alltag schleichen – wie der Spaziergang nach dem Abendessen oder ein kurzer Dankbarkeitsmoment vorm Schlafengehen.

Gesundheit beginnt im Kopf – und im Herzen

Gerade aber nicht erst in der Lebensphase 50+, wenn Kinder flügge werden, Berufsroutine einzieht oder der Ruhestand näher rückt, ist die Frage nach dem „Wie will ich leben?“ besonders präsent.
Gesundheit heißt dann nicht nur Blutdruck und Bewegung, sondern auch Sinn, soziale Kontakte, geistige Neugier und Freude am Tun.
Viele entdecken in dieser Zeit neue Leidenschaften: Gärtnern, Wandern, Malen, Tanzen, Sprachenlernen oder – ganz besonders – das Ehrenamt. Denn wer sich einbringt, bleibt lebendig, gebraucht und verbunden.

Kleine Methoden, große Wirkung

Wer den Jahresanfang nutzen möchte, um etwas in Bewegung zu bringen, kann mit einfachen Strategien starten:

  • Journaling – jeden Abend drei Dinge aufschreiben, die gut waren. Das schärft den Blick fürs Positive.
  • Digital Detox light – das Handy abends im Wohnzimmer lassen. Ruhe im Kopf ist Erholung pur.
  • 10-Minuten-Regel – alles, was weniger als zehn Minuten dauert, sofort erledigen, das schafft Struktur.
  • Ein Gespräch pro Woche – bewusst den Kontakt zu einem Menschen suchen, den man sonst selten sieht.
  • Etwas Neues wagen – ein Kurs, ein Projekt, ein Ehrenamt: Wer Neues lernt, bleibt jung im Geist.

Der beste Vorsatz: gemeinsam etwas bewegen

Vielleicht ist der schönste Vorsatz fürs neue Jahr keiner, der mit „Ich“ beginnt – sondern einer, der mit „Wir“ anfängt.
Ehrenamtliches Engagement ist eine der besten Formen, Zukunft aktiv zu gestalten. Es schenkt Sinn, Begegnung, Freude und das gute Gefühl, gebraucht zu werden. Ob als Lesepate, Besuchsdienst, Vereinshelferin oder Mitorganisator beim Stadtfest – überall werden Menschen gebraucht, die ihre Zeit, Erfahrung und Herzenswärme einbringen.
Engagement wirkt wie ein Booster für Wohlbefinden und Lebensfreude – ganz ohne Fitnessstudio.
Und wer weiß: Vielleicht beginnt das neue Jahr nicht mit einem Marathon, sondern mit einem Lächeln – und dem Satz: „Ich fang einfach mal an.“

Ein guter Vorsatz mit Wirkung: Ehrenamt

Genau hier setzt Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL an:
Wir unterstützen Menschen dabei, ein passendes Ehrenamt zu finden – individuell, wertschätzend und ganz ohne Verpflichtungsdruck. Ob Sie Zeit schenken, Wissen weitergeben oder einfach „mal reinschnuppern“ möchten: Jeder Anfang zählt.
Vielleicht ist der beste Vorsatz für dieses Jahr kein großer Plan, sondern ein kleiner Schritt - und vielleicht beginnt er genau mit einem Gespräch beim Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL.

Wichtig: Unsere Beratungszeiten haben sich geändert, ab sofort beraten wir von 14–16 Uhr sowie nach telefonischer Absprache, nach wie vor in Rheinbach, Himmeroder Hof.
 

Infos und Kontakt: 

Beratung: donnerstags von 14 bis 16 Uhr (und nach Vereinbarung) Himmeroder Hof in Rheinbach, www.blickwechsel-rheinbach.de 
Tel. 02226/ 917210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de
 

Mit der Trauer nicht allein – Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach

Mit der Trauer nicht allein – Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach

Kostenloses Angebot der Ökumenischen Hospizgruppe an neuem Veranstaltungsort im Kaminzimmer des Evangelischen Altenzentrums Haus am Römerkanal


Rheinbach. Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, hinterlässt er eine große Lücke. Die Unterstützung von Verwandten, Freunden und Bekannten bei all den notwendigen Formalitäten ist tröstend und hilfreich. Aber schließlich gilt es wieder in den Alltag zu finden – ohne den geliebten Menschen. Wer ist da und hält auch nach Wochen, Monaten oder Jahren die Tränen und die Trauer aus? Wer versteht diese Gefühle? Wo kann man neue Kontakte knüpfen und wer ermutigt neue Wege zu gehen?

Die ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. bieten Trauernden beim Gesprächscafé für Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden. 

Das nächste Gesprächscafé für Trauernde findet statt am Montag, 12. Januar, 15-17 Uhr, am neuen Veranstaltungsort Evangelisches Altenzentrum Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, Kaminzimmer, Erdgeschoss. Vor dem Haus befinden sich zwei Behinderten-Parkplätze, weitere Parkplätze in fußläufiger Nähe.  

Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal, Römerkanal 11, 53359 Rheinbach, kontakt@hospiz-voreifel.de,  Büro Festnetz: 02226 900 433, Büro Fax: 02226 900 432, Koordinatorinnen Mobil: 0177 21 78 377, Homepage: www.hospiz-voreifel.de 

Montag, 29. Dezember 2025

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach


Herzliche Einladung zum nächsten Stammtisch am 13.01.2026. Die Altenhilfe Rheinbach trifft sich zukünftig jeden 2. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr zum Reden, Lachen und Essen in Kumar‘s Restaurant (Langgasse 17) neben der kath. Kirche in Rheinbach. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen. 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 7. Januar 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. 

Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

Dienstag, 23. Dezember 2025

Figurentheater für Rheinbacher Kinder

Das Figurentheater Papperlapupp begeisterte insgesamt rund 600 Kinder mit dem Kleinen Weihnachtsmann. (c) Fotos Bernadette Spreer.

Die Aula der GGS bot in sechs Vorstellungen am Vormittag Raum für gut je 100 Kinder.

Figurentheater für Rheinbacher Kinder


Auf ein Einladung von Rheinbach liest e.V. spielte das Bonner Figurentheater Papperlapupp in der Aula der GGS Sürster Weg sechs Vorstellungen für insgesamt rund 600 Kinder von „Der kleine Weihnachtsmann“ nach dem Bilderbuch von Anu Stohner.

Der Kulturverein, der im kommenden Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert, hat sich im Rahmen eines neuen Projekts vorgenommen, regelmäßig gutes Figurentheater für Kinder in und um Rheinbach anzubieten. „Es ist eine spannende Form der Vermittlung von Literatur und Sprache und regt zum Nachahmen an“, erklärt Gerd Engel vom Projektteam. „Zugleich leistet hochwertiges Figurentheater immer auch einen Beitrag zur ästhetischen und ethischen Erziehung.“

Den Anfang machte in der Adventszeit ein Gastspiel des Bonner Figurentheaters „Papperlapupp“. Die ausgebildete Sängerin und Schauspielerin Esther Ribéra hat ihre Leidenschaft für das Figurenspiel zum Beruf gemacht und adaptiert Märchen und Buchvorlagen für ihre Stücke, die meist rund 50 Minuten dauern. „Der kleine Weihnachtsmann“ ist ein moderner Bilderbuchklassiker. Er erzählt die Geschichte, wie der von den großen Weihnachtsmännern wegen seiner Größe unterschätzte kleine Kollege, den Tieren im Wald Geschenke bringt. Spielort war ein großer Tisch, auf dem Ribéra eine ganze Landschaft aufgebaut hatte. Durch den Einsatz von Licht, Schatten, Stimme, Bewegung und Musik wurden die Figuren mitsamt der Geschichte lebendig. 

Den Kindern der 1. und 2. Schuljahre aller fünf Rheinbacher Grundschulen sowie den Vorschulkindern aus vier umliegenden Kitas gefiel diese analoge und ruhige Art des Erzählens. Alle Einrichtungen bekamen zudem zur Vor- und Nachbereitung Bücher vom kleinen Weihnachtsmann geschenkt. Gastgeberin GGS-Schulleiterin Ute Jansen und ihre Kolleginnen und Kollegen befanden stellvertretend: „Die Puppenbühne hat unsere beiden Stufen begeistert und durch den Rückgriff auf das Bilderbuch eine wunderbare Verbindung zur Leseförderung geschaffen. Die Schauspielerin überzeugte mit einer kindgerechten und lebendigen Darstellung, die die Geschichte für alle greifbar machte.“
Die Rheinbach-liest-Aktiven Elke Dietrich-Rein und Bernadette Spreer, die die insgesamt sechs Vormittagsaufführungen betreuten, dankten der Rheinbacher Bürgerstiftung und weiteren Spendengebern (u.a. auch Fördervereine der Schulen), die das Vereinsbudget für dieses Projekt unterstützten. Engel erinnerte daran, dass der erste Impuls von einer Spendensammlung im Anschluss eines Konzerts seines Volkslied-Ensembles „Feinsliebchen“ in den Gnadenkirche im Herbst 2024 ausgegangen war: „Das hat unsere Fantasie beflügelt.“

Auch im kommenden Jahr soll es weitergehen. Die Projektgruppe sichtet weitere Figurentheater im Umland im Hinblick auf inspirierende Gastspiele in Rheinbach. Die zentral gelegene Aula der GGS mit bis zu 110 Plätzen bietet gute Voraussetzungen und spielt bei den weiteren Planungen eine entscheidende Rolle. Bei einem ersten Kreativ-Workshop im November unter Leitung von Kunstlehrerin Renate Neffgen waren Masken und Figuren gebaut worden. „Wir wollen hier vor Ort in allen Generationen Kompetenz für das Figurenspiel aufbauen – in Rezeption und Produktion“, so die Projektgruppe. Fernziel ist die Entwicklung einer eigenen Figurentheaterkultur in der Glasstadt. Weitere Informationen zum Figurentheaterprojekt und zu der Kultur- und Leseförderung im Allgemeinen findet sich auf rheinbach-liest.de
 

Lauschige Weihnachtszeit – nicht für alle Menschen.

Das Team der Johanniter-Kältehilfe versorgt in den kalten Winternächsten Menschen, die auf den Straßen leben. Foto: Johanniter 

Lauschige Weihnachtszeit – nicht für alle Menschen.

Kalte Winternächte sind für alle, die auf der Straße leben, besonders schwer. Die Johanniter kümmern sich um Menschen, die kein eigenes Zuhause haben.


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Wenn die Temperaturen draußen bitterkalt werden, sind die Lebensbedingungen für Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben und draußen leben, besonders hart.

Drinnen ist es warm und gemütlich in den Häusern und Wohnungen.
Man kommt mit Familie und Freunden zusammen. Dann spüren die, die nicht mit dabei sein können, ihre Einsamkeit und Sorgen noch viel mehr als sonst. Für sie sind die ehrenamtlichen Johanniter da. Die Gruppe „Proje kgruppe Soziales“ fährt einmal in der Woche zu ihrem festen Stammplatz in Bonn und gibt dort Lunchpakete und warme Getränke aus. Warme Schlafsäcke, Isomatten, Thermobecher oder kleine Hygienepacks haben sie für ihre Gäste immer dabei. Jeder bekommt, was er am dringendsten braucht.'

Neben der Wärme bringen die ehrenamtlichen Helfenden aber auch Zeit mit. Zeit für Gespräche und zum Zuhören. Melanie Möchel, Leiterin des Teams: „Das ist uns mindestens so wichtig wie unsere Versorgung. Ein gutes Gespräch lindert Einsamkeit. Es heilt den Schmerz, ausgegrenzt zu sein“, weiß sie durch ihre langjährige Erfahrung in diesem Ehrenamt. Mit ihrem 7-köpfigen Team übernimmt sie dieses Ehrenamt schon seit vielen Jahren. „Jemandem ein wenig Wärme zu schenken und zuzuhören zeigt ihm, dass wir ihn in seiner Verzweiflung ernst nehmen und sehen.“ Damit schenken die Johanniter ihm ein Stück seine Würde zurück und lassen ihn Teil unserer Gesellschaft sein.

Von Dezember bis März sind die Johanniter mit ihrer Kältehilfe aktiv.
Dann bieten sie das „Kältetelefon“ an. Unter der Telefonnummer 0151 19632610 können Bürgerinnen und Bürger obdachlose Menschen, die in Not sind, in den städtischen Bereichen von Bonn, Siegburg, Hennef, Troisdorf und Sankt Augustin, bei den Johannitern melden. In den Abendstunden fährt das ehrenamtliche Team dann die genannten Plätze an, um zu helfen oder weitergehende Hilfe zu vermitteln.

Die ersten Wochen der neuen GRÜNEN Fraktion

Die ersten Wochen der neuen GRÜNEN Fraktion


Am 24.11. fand die konstituierende Ratssitzung statt und ein erster wichtiger Schritt war getan.  Auf dem Weg dorthin strebten alle Fraktionen Einvernehmen und gemeinsame Vereinbarungen an.

So wurden zunächst innerhalb der Listenverbindung mit CDU und FDP, später auch mit allen anderen Fraktionen, gemeinsame Lösungen zu Größe und Besetzung der Ausschüsse gefunden. Dabei erhielt die GRÜNE Fraktion in den meisten Ausschüssen zwei Sitze. Diese werden von Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern und Bürgerinnen aus den Reihen der GRÜNEN Mitglieder besetzt. 

Des Weiteren haben die GRÜNEN den Vorsitz im Betriebsausschuss erhalten; diese Aufgabe wird die Fraktionsvorsitzende Deborah Rupprecht übernehmen. „Der Betriebsausschuss ist für die Belange des Wasserwerks zuständig“, sagt sie. „Er spielt eine wichtige Rolle, denn er befasst er sich mit der sicheren und essentiellen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser.“

Auch bei der Besetzung verschiedener interkommunaler Gremien sind die GRÜNEN wieder vertreten. Genannt seien hier zum Beispiel Sitze in Aufsichtsräten bzw. Versammlungen des Erftverbands, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG), des Jugendwohnheims oder der Volkshochschule.
„Nach der Konstitution des Rates geht es nun an die politische Arbeit und die Umsetzung GRÜNER Ideen, um in Rheinbach für besseres soziales, Verkehrs-, Lern-, Wohn- und Stadtklima zu sorgen“, sagte Judith Rupprecht, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Gelegenheit zu ersten Positionierungen gab es in der zweiten Ratssitzung, die am 15.12. stattgefunden hat. Hier haben sich die GRÜNEN unter anderem dafür eingesetzt, die neue Vergabesatzung um Aspekte der Nachhaltigkeit zu ergänzen.

Ein weiteres GRÜNES Anliegen war die PRIDE-Fahne weiterhin dauerhaft vor dem Rathaus hängen zu lassen, statt sie ab Sommer 2026 nur noch zu besonderen Anlässen am Mast aufzuziehen. 
Nach der Sitzung warf die Fraktionsvorsitzende einen Blick in die Zukunft. „Wir werden nach der Weihnachtspause mit vollem Elan ins neue Jahr starten und vielfältige Themenfelder engagiert bearbeiten, unter Berücksichtigung insbesondere sozialer sowie Klima- und Umweltschutzaspekte.“

Ratsfrau Judith Rupprecht ergänzte: „Wir bedanken uns bei unseren Unterstützerinnen und Unterstützern und wünschen allen Rheinbacherinnen und Rheinbachern alles Gute für das neue Jahr.“  (jr, dr)