Samstag, 7. November 2026

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

DAS STÄDTISCHE GYMNASIUM ÖFFNET SEINE TÜREN

Schnupperunterricht, Mitmachangebote und Einblicke ins Schulleben


Am Samstag, den 14. November 2026, lädt das Städtische Gymnasium Rheinbach Viertklässler, Eltern und weitere Interessierte zum Tag der offenen Tür ein.

Wie fühlt sich ein Schultag am Gymnasium an? Welche Fächer und Angebote gibt es? Und was macht das „Städti“ besonders? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es beim Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Rheinbach an der Königsberger Straße. Einlass ist ab 8:30 Uhr, um 9:00 Uhr beginnt der Vormittag mit einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in der Aula.

Anschließend können die Viertklässler selbst aktiv werden und beim Schnupperunterricht verschiedene Fächer und Themen entdecken. Dabei wird unter anderem mit Licht experimentiert, es werden versteckte Codes im Atlas gesucht, Gedichte und KI treffen aufeinander, erste Erfahrungen am Keyboard werden gesammelt und Hieroglyphen entschlüsselt. Auch ein Ausflug in Harry Potters Welt steht auf dem Programm.

Auf diese Weise können die zukünftigen Fünftklässler die Schule nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst ausprobieren und entdecken. Während die Kinder verschiedene Unterrichtsangebote besuchen, können sich Eltern und Erziehungsberechtigte über die Schule und ihre Angebote informieren und mit Lehrkräften ins Gespräch kommen. Vorgestellt werden unter anderem Unterrichtsinhalte, Arbeitsgemeinschaften sowie die Profile des Städtischen Gymnasiums in den Bereichen Sprachen, Kultur, MINT und Sport. Informationsstände, Ausstellungen zum Schulleben, Musikbeiträge und verschiedene Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene ergänzen das Programm.

Auch an jüngere Geschwister ist gedacht: Der Leistungskurs Pädagogik bietet während des Vormittags eine Kinderbetreuung an. Die Schulleitung und das Kollegium freuen sich darauf, die zukünftigen Schülerinnen und Schüler und ihre Familien kennenzulernen, Fragen zu beantworten und über die vielfältigen Möglichkeiten am Städtischen Gymnasium Rheinbach zu informieren.

Kennenlerngespräche für Eltern und ihre Kinder können bereits ab dem Tag der offenen Tür über die Homepage vereinbart werden.


Traditionelle patriotische Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“ am Arc de Triomphe in Paris

Entzündung der Fackel an der Ewigen Flamme

Traditionelle patriotische Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“ am Arc de Triomphe in Paris

Peter Baus aus Rheinbach erster deutscher Ehrengast


Während in Deutschland der I. Weltkrieg 1914-1918 durch den II. Weltkrieg 1939-1945 und der im deutschen Namen begangenen Verbrechen stark in den Hintergrund gerückt und in der deutschen Gedenkkultur nur noch wenig präsent ist, hat das Gedenken an den I. Weltkrieg, den Première Guerre mondiale, La Grande Guerre, den Großen Krieg in Frankreich bis heute eine hohe Bedeutung. Würdevolle Zeremonien und Rituale mit starker Symbolkraft sind bis heute ein wichtiger Teil der nationalen Gedenkfeiern.

In einer Gruft unter dem Triumphbogen in Paris ruht ein unbekannter französischer Soldat des Ersten Weltkrieges, ein Gefallener aus der Schlacht bei Verdun 1916. Über dem Grab brennt zum Gedenken eine ewige Flamme.

Alljährlich, um den 1. November herum, wird bei dieser feierlichen Zeremonie an der Flamme des unbekannten Soldaten eine Fackel entzündet. Diese wird dann in einem Fackellauf von Läuferinnen und Läufern über 280 km nach Verdun gebracht und im dortigen Siegesdenkmal aufbewahrt.

Am Vorabend des 11. Novembers, in Frankreich nationaler Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs, wird bei Anbruch der Dunkelheit die Flamme zum Beinhaus von Douaumont gebracht, dort erwartet von Offiziellen, Militär, dem Bischof und Abordnungen aller Ortschaften aus der Umgebung Verduns, dabei viele Jugendliche und Kinder. Dann wird in einer feierlichen Zeremonie im Beinhaus das dortige ewige Licht mit der Fackel aus Paris neu entfacht. Anschließend tritt der Bischof mit der Fackel vor das Beinhaus und die Abordnungen der Ortschaften entzünden Lampen an der Fackel und tragen die Flamme des unbekannten Soldaten in ihre Orte. An den Feierlichkeiten nimmt jedes Jahr auch die Partnerschaft des Friedens aus Rheinbach mit ihrem Vorsitzenden Stefan Raetz und 45 Schülern aus Rheinbach teil.

Schon bereits am Volkstrauertag am 17.11.2019, sieben Tage nach Gründung der Partnerschaft der Stadt Rheinbach mit der Commune Douaumont-Vaux in Verdun, brachte Olivier Gerard erstmalig die Flamme des unbekannten Soldaten nach Rheinbach und seitdem an jedem Volkstrauertag. Stefan Raetz. „Das ist ein sichtbares Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen. Es ist außerdem eine besondere Ehre und Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Rheinbach.“

Auch dieses Jahr wird Olivier Gerard zum Volkstrauertag am 15.11. die Flamme wieder nach Rheinbach bringen.

Dem langjährigen militärhistorischen Reiseführer und Verdun-Kenner Stabshauptmann a.D. Peter Baus, Rheinbacher Bürger und aktives Mitglied des Vereins Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux war am 26. Juni 2026 in Verdun durch Olivier Gerard, Bürgermeister von Douaumont und Direktor des weltbekannten Beinhauses von Douaumont, die „Médaille de la Paix de Verdun“ überreicht worden. Diese wird an Personen, Organisationen oder Städte verliehen, die sich um die deutsch-französische Aussöhnung, den Frieden und die europäische Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Neben Stefan Raetz ist nun auch Peter Baus der zweite Rheinbacher, dem diese Ehre teil wurde.

Der Präsident der „Féderation Nationale de Ceux de Verdun“ Francis Lefort und Olivier Gerard, auch Vizepräsident der Fédération, hatten Peter Baus eingeladen, am 30. Oktober dieses Jahres an der Zeremonie „Prélever la Flamme sacrée du Soldat inconnu“, als Ehrengast teilzunehmen und gemeinsam mit ihnen unter dem Arc de Triomphe in Paris die heilige Flamme des unbekannten Soldaten zu entnehmen. Begleitet wurde Peter Baus von seiner Ehefrau Walli sowie den Rheinbachern Christina und Adrian Grüter, ebenfalls Mitglieder der Partnerschaft des Friedens..

Die Zeremonie am Arc de Triomphe fand am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein statt. Aktiv waren etwa 200 Personen aus Politik, Militär, zahlreiche Veteranen- und patriotische Vereine mit ihren Fahnen beteiligt, dazu Hunderte von Zuschauern.

Peter Baus wurde ein Platz in der Reihe der „Autoritäten“ gewährt, darunter der Stadtkommandant von Paris, der Bürgermeister von Verdun, die neue Vize-Präfektin des Departements Meuse in Verdun, der Präsident des Rates des Departements Meuse und Francis Lefort.

Nach Totenehrung, Nationalhymmne und zahlreichen Niederlegungen von Blumengestecken durch Abordnungen aus ganz Frankreich wurde die Fackel an der Ewigen Flamme entzündet und dann feierlich den Staffelläufern übergeben. Zum Ende der feierlichen Zeremonie hatten die „Autoritäten“, auch Peter Baus, die Ehre, sich in das „Livre d´Or de l´Arc de Triomphe“ (Goldenes Gästebuch) einzutragen.

Olivier Gerard und Peter Baus im Gespräch mit Veteranen


 

Woran krankt das Gesundheitssystem? Sportwissenschaftler Ingo Froböse ist am Montag, 16. November, 19.30 Uhr, zu Gast an der H-BRS

Woran krankt das Gesundheitssystem?

Sportwissenschaftler Ingo Froböse ist am Montag, 16. November, 19.30 Uhr, zu Gast an der H-BRS


„Deutschland ist krank. Was wir alle gegen den Kollaps unseres Gesundheitssystems tun müssen“, lautet der provokante Titel des neuen Buches von Sportwissenschaftler und Sachbuchautor Ingo Froböse. Gemeinsam mit Journalist Stefan Sauerzapf analysiert er darin Probleme und zeigt Lösungen auf. Am Montag, 16. November 2026, 19.30 Uhr, sind die beiden Autoren „Zu Gast auf dem Sofa“ in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Nach einem kurzen Impuls Froböses folgt eine Podiumsdiskussion mit Lehrenden und Studierenden der Hochschule sowie einer Praxisvertreterin. Auch das Publikum kann mitdiskutieren. Es moderiert Thomas Bade.

„Unsere Krankenkassenbeiträge müssen endlich unsere Gesundheit fördern, anstatt immer mehr Geld in die Rettung einer todkranken und ineffizienten Gesundheitsindustrie zu pumpen“, sagt Froböse, der emeritierter Professor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln ist, und als wissenschaftlicher Berater arbeitet. In dem Buch plädieren die beiden Autoren für mehr Prävention und Gesundheitskompetenz.

In der Hochschul- und Kreisbibliothek an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin diskutieren über das überlastete Gesundheitssystem und gesellschaftspolitische sowie individuelle Strategien aus der Misere:

  • Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Buchautor
  • Stefan Sauerzapf, Co-Autor und Journalist
  • Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud, Professor für Sozialpolitik an der H-BRS
  • Jessica Klein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften an der H-BRS
  • Antonia Koschny, Studentin an der H-BRS
  • Prof. Dr. Birgit Terjung, Ärztliche Direktorin der GFO-Klinken Bonn und Honorarprofessorin an der H-BRS

Die Veranstaltung findet am Montag, 16. November 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg am Standort Sankt Augustin (Grantham-Allee 20) statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-680 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung). Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin.

Die Veranstaltung mit Ingo Froböse ist ein Beitrag der Hochschul- und Kreisbibliothek zum Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“.

Schutz der Angehörigen vor Enkeltrick, Betrugs-Mails u. a. Betrugsmaschen

Schutz der Angehörigen vor Enkeltrick, Betrugs-Mails u. a. Betrugsmaschen


RHEINBACH. Täglich versuchen Trickbetrüger mit schockierenden Anrufen meist älteren Menschen Geld und Schmuck zu stehlen. Sie setzen den Angerufenen unter psychologischen Hochdruck, in dem sie sich als Familienmitglied ausgeben, einen Notfall vortäuschen und die Panik der Betroffenen schamlos ausnutzen.

Die Annahme, dass man selbst darauf nicht reinfallen würde, ist häufig falsch. Denn niemand kann sich selbst einschätzen, wie er unter diesen Umständen reagiert. Ältere Angehörige sind dem häufig schutzlos ausgeliefert, selbst wenn man sie immer wieder warnt.

Der IT-Experte Roland Stelling erklärt in seinem Vortrag am Dienstag, 10.11.2026 um 18.30 Uhr in der VHS Voreifel, wie diese Betrüger vorgehen, warum man sich nicht sicher fühlen sollte, aber vor allem zeigt er anhand realistischer Beispiele und konkreten Handlungstipps, welche Schutzmaßnahmen helfen.

Ort: VHS Voreifel, Koblenzer Str. 6, 53339 Rheinbach

Weitere Infos zu Programm, Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de.

 

Besser fotografieren – was ein gutes Bild ausmacht

Besser fotografieren – was ein gutes Bild ausmacht


RHEINBACH: Am Samstag 14.11.2026, 14.00 Uhr beginnt in der VHS Voreifel ein zweitägiger Fotografiekurs zur Einführung in die Digitalfotografie mit dem Fotografen Ulrich Stute. Theorie, Beispiele und praktische Übungen wechseln sich ab, um den „fotografischen Werkzeugkoffers“ kennenlernen, der befähigt ein gutes Bild zu erstellen.

Technische Grundlagen und Begriffsklärungen sind ebenso Thema wie das richtige Motiv und der Bildaufbau.

Beide Termine finden in der VHS Voreifel, Koblenzer Str. 6, 53359 Rheinbach statt. Samstag, 14.11.2026 und Sonntag, 15.11.2026 jeweils von 14.00 – 19.00 Uhr.

Weitere Infos zu Programm, Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de. 

 

Dynamische Stromtarife: Stromkosten clever senken

Dynamische Stromtarife: Stromkosten clever senken


RHEINBACH. Wie funktionieren dynamische Stromtarife und wie lassen sich damit Stromkosten sparen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Online-Vortrag von Gerhard Priegnitz an der VHS Voreifel am 18. November 2026 um 19.00 Uhr.

Dabei erfahren die Teilnehmenden, wie dynamische Stromtarife funktionieren und wie sich der Strompreis nach dem aktuellen Börsenpreis richtet. Wer seinen Stromverbrauch flexibel gestaltet und beispielsweise Waschmaschine oder E-Auto gezielt zu günstigen Zeiten nutzt, kann seine Energiekosten aktiv beeinflussen.

Der Vortrag informiert über die technischen Voraussetzungen, insbesondere Smart Meter, zeigt Einsparmöglichkeiten auf und beleuchtet sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Tarifmodelle. Außerdem wird erläutert, für wen sich dynamische Stromtarife besonders eignen und welchen Beitrag sie zur Energiewende leisten können.

Die Veranstaltung findet online statt. Interessierte können sich bei der VHS Voreifel unter www.vhs-voreifel.de anmelden.

Weitere Infos zu Programm, Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de. 

 

Dienstag, 3. November 2026

750 Euro für die Öffentliche Bücherei St. Martin ersungen

Sechs Feinsliebchen sangen Volkslieder in der Rheinbacher Pfarrkirche mit 130 Besucherinnen und Besuchern

750 Euro für die Öffentliche Bücherei St. Martin ersungen


Rheinbach. Rund 130 Menschen kamen am Tag vor Allerheiligen zum Benefiz-Herbstkonzert des Ensembles „Feinsliebchen“ in die Rheinbacher Pfarrkirche St. Martin und lauschten deutschen und internationalen Volksliedern und Gedichten. Mitsingen war bei der Kooperationsveranstaltung von Rheinbach liest e.V. und der Öffentlichen Bücherei St. Martin ausdrücklich erwünscht! Am Ende gab es stehende Ovationen für alle Akteure.

An das Motto „Feinsliebchen,… du sollst mir nicht barfuß gehen!“ hatten sich die nachmittäglichen Besucherinnen und Besucher des von Michael Sprick stimmungsvoll erleuchteten Kirchenraums gehalten. Nicht zuletzt, weil die Rheinbacher Pfarrkirche St. Martin wegen der wertvollen Klais-Orgel konstant auf 14 Grad temperiert wird. Ausliegende Programmhefte boten die Texte der Mitsinglieder an – und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Gründungsfeinsliebchen und RL-Vorstandsmitglied Gerd Engel empfahl: „Wir kuscheln uns zusammen und singen uns gemeinsam warm.“

Treue Fans des Volkslied-Projektensembles konnten zwei neue Gesichter entdecken. Für den urlaubenden Dirk Plücker saß Marcus Hartmanns am Klavier. Birte Wehnsen hatte ihr Harfe mitgebracht, was einigen Arrangements neue Facetten ermöglichte. Stammkraft Fabienne Löhr fehlte diesmal noch, doch ansonsten waren alle bewährten Aktiven zur Stelle: Heike Glaser (Flöte, Gitarre, Rhythmus), Maria Dörrscheidt (Geige), Gerd Engel (Gitarre) und Marlene Theis (Gesang).

Fünfzehn Lieder – von „In einem kühlen Grunde“ bis zu Australiens heimlicher Nationalhymne „Waltzing Mathilda -, zwei Harfen-Instrumentale, zwei Zugaben und insgesamt sieben Gedichte des Lyrik-Projekts „VersGetümmel“ standen auf der Agenda. Die Lyrik ist seit jeher schon fester Bestandteil der Feinsliebchen-Programme. Die offene Projektgruppe von Rheinbach liest e.V. und der Öffentlichen Bücherei St. Martin findet daher im Rahmen der Konzerte regelmäßig eine tolle Auftrittsmöglichkeit.

So trugen diesmal Mathea (Klasse 5) und Gero Woesler (Klasse 2) u.a. Fontanes „Herr von Ribbeck“ vor. Die 18-jährige Leyna Kreuzer hatte zwei Herbstgedichte von Rilke ausgewählt („Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr ...“). Susanne Hartmanns, die in ihrem „Unruhestand“ voll bei Rheinbach liest e.V. in die Leseförderung eingestiegen ist, rezitierte Theodor Storms „An die Freunde“. Eindruck hinterließ auch die erst vierjährige Jule Wehnsen, die sehr lebendig alle vier Strophen von Peters Hacks „Der Herbst steht auf der Leiter“ vortrug und besonders herzlichen Applaus der rund 130 Besucherinnen und Besucher bekam.

Die Abmischung von sechs Musikern mit ihren Stimmen und Instrumenten in einem Kirchenraum ist eine besondere Herausforderung. Der unentbehrliche Dieter Peters, selber Musiker, hatte schon während der morgendlichen Schlussprobe alle verkabelt und den Gesamtklang am digitalen Mischpult abgestimmt. Er und „Lichtmann“ Michael Sprick stellten zum Gelingen des Konzerts ihre private Technik kostenlos zur Verfügung. Die beiden sowie alle Auftretenden agierten ehrenamtlich, sodass die Hutspenden von insgesamt 750 € ohne Abzüge der Arbeit der Öffentlichen Bücherei St. Martin zugute kommen können. Diese war durch Büchereileiterin Daniela Hahn vertreten. Gerd Engel hob am Ende des Nachmittages – nach einem wunderschönen „Guter Mond, du gehst so stille“ - hervor, wie dankbar man sei, in der Kirche auftreten zu dürfen und lud dann noch alle Besucherinnen und Besucher in die Abendmesse ein.


Volt Fraktion Rheinbach lehnt den Verkehrsentwicklungsplan für Rheinbach als zu wenig ehrgeizig ab

Volt Fraktion Rheinbach lehnt den Verkehrsentwicklungsplan für Rheinbach als zu wenig  ehrgeizig ab 

Rheinbach, 02.11.2026 – Der beschlossene Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Rheinbach ist uns als Volt Rheinbach nicht ehrgeizig genug, weshalb wir im Rat dagegen gestimmt haben. Weder werden ausreichend Maßnahmen genannt, die den Individualverkehr mit PKW unattraktiv machen, noch wird eine echte Beruhígung der Hauptstraße vorgesehen. Auch wenn die Einzelmaßnahmen für sich genommen gut sind, fehlt uns die strategische Ausrichtung hin zu einem zukunftsorientierten, lebens- und klimafreundlichen Verkehr in unserer Stadt. Insbesondere der Plan für die Hauptstraße ist eine vertane Gelegenheit. Uns ist bewusst, dass aufgrund der vorherrschenden Bedingungen Anwohner- und Lieferverkehr weiterhin gewährleistet werden müssen. Der gesamte Verkehr der Hauptstraße sollte allerdings auf diese beiden Aspekte begrenzt und die Straße verkehrsberuhigt werden, um unsere Innenstadt attraktiver zu gestalten. 

„24-Stunden Betreuung zuhause“ – Info-Frühstück der Ökumenischen Hospizgruppe e.V.

„24-Stunden Betreuung zuhause“ – Info-Frühstück der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. 


Beim informativen Frühstück am Donnerstag, 12. November, 9-11 Uhr, stellt Dr. Tilo Bellm von der Firma Küffel, zertifizierter Pflegeberater gemäß GKV-Spitzenverband, das Angebot der „24-Stunden-Betreuung zuhause“ vor und beantwortet Fragen dazu.

Das Info-Frühstück im Rahmen der Reihe „Genuss bis zum Schluss“ findet statt in Rheinbach, Koblenzer Str. 9, 3. Etage, Aufzug vorhanden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch unbedingt erforderlich bis zum 9. November: kontakt@hospiz-voreifel.de oder 02226/900 433. Eine spontane Teilnahme ist wegen der begrenzten Platzzahl nicht möglich.

 

Montag, 2. November 2026

Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach


Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach am 9. Februar 2027

Leev Karnevalsfründe,

Ab dem 11.11. sind es nur noch 91 Tage bis Aschermittwoch! Die nächste Session ist einer der kürzesten die es bisher gab. 1912/13 waren es sogar nur 86 Tage. Aber trotz dieser Kürze stehen sehr viele Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Tollitäten in den Startlöchern und freuen sich auf Ihre Proklamation. In der Kernstadt fiebern unser Mädchendreigestirn, genauso wie Prinz Tobias I. (Ziebarth) und Prinzessin Miriam I. (Roßney) diesem Tag entgegen. Die GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V. ist besonderes Stolz, dass die beiden aus den eigenen Reihen stammen und in der kommenden Session die Rheinbacher Kernstadt als Prinzenpaar repräsentieren werden. Wenn es Tollitäten in der Kernstadt gibt, gibt es auch ein Zugmotto! Nämlich das Motto des Prinzenpaares:

„WENN DO ET DRÄUME KANNS, KANNS DO DAT OCH WÄÄDE“

Nun stehen wir kurz vor der neuen Session. Unsere Karnevalsvereine planen wieder viele Veranstaltungen für die Bevölkerung. Besuchen Sie diese und die Karnevalsumzüge, um den Alltag ein paar Stunden zu vergessen. Nur gemeinsam erhalten wir das Brauchtum Karneval!

Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach findet am Dienstag, den 09 Februar 2027 um 14:00 Uhr statt.

Seit dem 01.November 2026 ist die Anmeldung möglich. Die nötigen Anmeldeunterlagen können Sie von der Internetseite http://festausschuss-rheinbach.ibk.me/7.html herunterladen. Dort finden Sie auch weitere Informationen. Bis zum 31.12.2026 ist eine Anmeldung möglich. Alle benötigten Anmeldeunterlagen müssen bis dahin vollständig eingereicht sein. Bei Fragen schreiben Sie mir bitte eine Mail an vorsitzende-zugkomitee-rheinbach@email.de

Natürlich kostet ein Karnevalsumzug auch Geld. Unter anderem für anfallende GEMA-Gebühren, Kosten für Musikkapellen, Toiletten und Zugordner. Aus diesem Grund werden die Kernstadtkarnevalsvereine an einigen Wochenenden im November und im Januar wieder eine Haussammlung durchführen. Bitte unterstützen Sie die Durchführung des Karnevalsumzuges mit einem kleinen Betrag. Für größere Spenden wenden Sie sich bitte an den Vorstand. Die Ausstellung einer Spendenquittung ist möglich.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Zeit zum laache, danze un fiere!

Alles Gute für 2027 wünscht Ihnen

Frank Gatzen