Donnerstag, 24. September 2026

Der kleine Prinz und die Kirchenorgel


Der kleine Prinz und die Kirchenorgel


Am Freitag, 25. September 2026 ab 20 Uhr laden die Kirchenmusik an St. Martin und Rheinbach liest e.V. zu dem literarischen Orgelkonzert „Der kleine Prinz“ von Andreas Willscher mit gereimten Textenn von Klaus Lutterbüse nach dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry in der Pfarrkirche St. Martin ein. Der Eintritt ist frei.

Die Orgel an diesem Abend spielt Holger Weimbs, Kantor an St. Peter in Zülpich. Olaf Sabelus, Dozent an der Alanus Hochschule Alfter im Fachbereich Schauspiel, wird die Texte lesen.

„Der kleine Prinz“ ist eines der meistübersetzten und meistverkauften Bücher der Menschheit. Auf seiner Reise von Planet zu Planet hat der kleine Prinz viele Begegnungen mit Persönlichkeiten, die überwiegend mit sich selbst beschäftigt sind und dabei die wichtigen Werte im Leben aus den Augen verloren haben, denn „man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dies ist wohl einer der bekanntesten Sätze der Erzählung.

Viele Interpretationen sehen das Buch als Kritik an der Erwachsenenwelt und der Konsumgesellschaft, in der zwischenmenschliche Werte in den Hintergrund treten und sehen in ihm ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit. Ein Thema, das an seiner Aktualität bis in die Gegenwart hinein leider nicht an Bedeutung verloren hat.

Anlässlich des 75-jährigen Todestages des Schriftstellers im Jahre 2019 haben die beiden Hamburger Andreas Willscher und Klaus Lutterbüse sich für dieses Arrangement zusammengefunden. Der Theologe Klaus Lutterbüse hat den wesentlichen Inhalt des Textes in Reimform zusammengefasst, Andreas Willscher hat dazu 15 Orgelstücke komponiert. Holger Weimbs studierte in Aachen Kirchenmusik und schloss das Studium mit dem A-Examen ab. Seit 1998 ist er Kantor der Gemeinde St. Peter in Zülpich. Olaf Sabelus lehrt im Bereich Sprache und Schauspiel u.a. an der Alanus Hochschule in Alfter und arbeitet seit über zwei Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Autor.

Rheinbach liest e.V. ist für diese Veranstaltung Kooperationspartner. Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit und Leseveranstaltungen von Rheinbach liest e.V. im Seniorenbereich sind herzlich erbeten.

 

Geballte Kraft des Ehrenamtes - Engagement, das verbindet

Quelle: Stadt Rheinbach

Geballte Kraft des Ehrenamtes - Engagement, das verbindet

BLICKWECHSEL-Aktionstag im Rathaus: Begegnungen, neue Ideen und ein gemeinsames Foto mit einer starken Botschaft

Rheinbach.  Sie kamen, informierten sich, tauschten sich aus – und engagierten sich. Beim zweiten Aktionstag des Freiwilligenzentrums BLICKWECHSEL wurde am 17. September im Rheinbacher Rathaus deutlich, wie vielfältig und lebendig freiwilliges Engagement sein kann.

„Gemeinsam Zukunft gestalten“ – war das Motto der diesjährigen bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagement.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten des Ehrenamtes zu informieren oder einfach neue Anregungen mitzunehmen. Auch Rheinbacher Vereine und Organisationen zeigten Interesse: Sie suchten den Austausch darüber, wie sie mehr Sichtbarkeit erreichen und freiwillige Unterstützung gewinnen können.

BLICKWECHSEL informierte, beriet und brachte Menschen miteinander ins Gespräch. Wer eine ausführlichere Beratung suchte, wurde auf die persönliche Beratung im Himmeroder Hof verwiesen. Und auch für die Mitarbeit im Freiwilligenzentrum selbst gab es Interessierte – besonders im Bereich Social Media und Medienarbeit ist Unterstützung willkommen.

Auch die neue Initiative zur  Handy-Hilfe  fand großes Interesse. Menschen, die Unterstützung im Umgang mit Smartphone oder Tablet suchen, und Menschen, die ihr Wissen gerne weitergeben möchten, sollen hier zusammengebracht werden. BLICKWECHSEL wird diese Initiative weiterhin begleiten, Interessierte beraten und Kontakte vermitteln.

Bürgermeister: „Ehrenamt bedeutet, füreinander da zu sein“

Gegen 13 Uhr besuchte Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel den Aktionstag. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Organisationen und politischen Gruppen stand er im Zeichen des freiwilligen Engagements.

„Auch hier in Rheinbach sieht man nicht nur im Rahmen der 22. Woche des bürgerschaftlichen Engagements, dass ehrenamtliches Engagement stark ist. Ehrenamt bedeutet, füreinander da zu sein, Verantwortung zu übernehmen, Gemeinschaft zu schaffen und unsere Stadt aktiv mitzugestalten“, stellte Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel fest.

Er betonte zugleich den Beitrag des Freiwilligenzentrums: „Denn es bringt Menschen zusammen, die sich engagieren möchten und zeigt immer wieder, wie vielfältig und unkompliziert der Einstieg ins Ehrenamt sein kann.“

Ein Bild, 50 Menschen, eine Botschaft

Der Höhepunkt des Tages: Für das gemeinsame Aktionsfoto formierten sich rund 50 Mitwirkende vor dem Rathaus. Mit Buchstabentafeln machten sie die Botschaft sichtbar, die den Tag auf den Punkt brachte:

„Engagement macht stark!“

Das aufgenommene Bild zeigt nicht nur eine große Gruppe, sondern die Vielfalt der Menschen, die sich für ihre Stadt und ihre Mitmenschen einsetzen. Ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt, Tatkraft und die Freude daran, etwas zu bewegen.

Oder, mit einem kleinen Augenzwinkern:  Veni, vidi, engagiert.

BLICKWECHSEL bleibt auch nach dem Aktionstag Anlaufstelle für alle, die sich informieren, beraten lassen oder selbst mitwirken möchten. Denn Engagement beginnt oft mit einem Gespräch – und manchmal mit einer Idee, die nur darauf wartet, Wirklichkeit zu werden.

Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de)


Besucherrekord bei der Rheinbacher Ausbildungsmesse: Mehr als 3.500 Gäste und starke Resonanz der Aussteller

Am Stand des Bauhandwerk Rheinbachs probieren sich Besucher direkt aus - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Das Uniklinikum Bonn zeigt die ganze Vielfalt der Pflegeberufe - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Auf dem Außenbereich laden große Maschinen zum Entdecken aus - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

BM Dr. Daniel Phiesel und WFEG-Geschäftsführer Dr. Joachim Rasch eröffnen die Messe - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Großer Andrang vor dem Stand von Pixl Visn - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Besucherrekord bei der Rheinbacher Ausbildungsmesse: Mehr als 3.500 Gäste und starke Resonanz der Aussteller

Die Rheinbacher Ausbildungsmesse hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert persönliche Berufsorientierung weiterhin hat. Mehr als 3.500 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag in das Messegebäude des Alliance Küchenrings und sorgten damit für einen neuen Besucherrekord.

Mehr als 120 Unternehmen, Institutionen und weitere Aussteller präsentierten ihre Ausbildungs-, Studien- und Karriereangebote. Besonders erfreulich aus Sicht der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG) war neben der hohen Besucherzahl die ausgesprochen positive Resonanz der Aussteller. Bereits während der Messe erreichten die Veranstalter zahlreiche Rückmeldungen von Unternehmensvertretern, die sich mit dem Verlauf und den Kontakten auf der Messe sehr zufrieden zeigten. 

„Der Besucherrekord freut uns natürlich sehr. Besonders wertvoll ist für uns aber die Rückmeldung unserer Aussteller, dass nicht nur viele Menschen gekommen sind, sondern vor allem viele gute und konkrete Gespräche stattgefunden haben.“ sagt Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der WFEG. „Als Wirtschaftsförderung möchten wir mit der Messe genau diese Kontakte ermöglichen und unsere Unternehmen dabei unterstützen, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. Wenn uns die Aussteller unmittelbar zurückmelden, dass genau das gelungen ist, ist das ein sehr schönes Ergebnis.“

Die Rheinbacher Ausbildungsmesse setzt bewusst auf den direkten Kontakt zwischen Unternehmen und jungen Menschen. An zahlreichen Ständen konnten Berufe nicht nur vorgestellt, sondern auch praktisch erlebt werden. Mitmachangebote, Virtual-Reality-Anwendungen und persönliche Gespräche ermöglichten unmittelbare Einblicke in ganz unterschiedliche Berufsfelder Rheinbachs und der Region. Auch das Angebot, kostenfrei professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen, wurde erneut stark genutzt.

Für Ann-Kathrin Schäfer von der WFEG, die die Messe seitens der Wirtschaftsförderung organisiert, zeigt die Resonanz zugleich, welchen Stellenwert der persönliche Austausch bei der Berufsorientierung weiterhin hat: „Wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen nahezu unbegrenzt Informationen über Berufe und Unternehmen digital abrufen können. Umso schöner ist es zu sehen, wie gut ein ganz bewusst persönliches und analoges Format wie unsere Ausbildungsmesse angenommen wird. Hier stehen sich junge Menschen und Unternehmen direkt gegenüber, können miteinander sprechen, Fragen stellen und einen ersten Eindruck voneinander gewinnen. Dass dieses Angebot von beiden Seiten so intensiv genutzt wird, zeigt den Bedarf und die hohe Relevanz unseres Angebotes.“

Als Veranstalter versteht die WFEG die Rheinbacher Ausbildungsmesse als wichtiges Instrument der Berufsorientierung und zugleich als Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennenzulernen, während Besucher an einem Ort einen breiten Überblick über Ausbildungsberufe, Studienmöglichkeiten und weitere berufliche Perspektiven in der Region erhalten.

Wer nach der Ausbildungsmesse noch tiefer in die Rheinbacher Unternehmenswelt eintauchen möchte, bekommt dazu bereits in wenigen Wochen die nächste Gelegenheit: Beim RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets (ROG26) am 9. Oktober öffnen zahlreiche Unternehmen ihre Türen und ermöglichen direkte Einblicke in ihre Betriebe, Arbeitswelten und Berufsfelder. Damit bietet der ROG26 die ideale Gelegenheit, erste Kontakte und Eindrücke von der Ausbildungsmesse weiterzuverfolgen und Unternehmen dort kennenzulernen, wo der berufliche Alltag tatsächlich stattfindet.

Weitere Informationen zur Rheinbacher Ausbildungsmesse sowie zum ROG26 gibt es unter www.rheinbacher-ausbildungsmesse.de und www.rheinbachtag.de.

 

Sonntag, 20. September 2026

Erfolgreiche Spendenaktion bei der After Work V5 in der Schwalbenschwanz Lounge


Erfolgreiche Spendenaktion bei der After Work V5 in der Schwalbenschwanz Lounge

5.000 Euro für „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ übergeben


Rheinbach/Niederzissen – Im Rahmen der Veranstaltung „After Work V5“, die am 09. Mai 2026 in der Schwalbenschwanz Lounge stattfand, konnte eine beeindruckende Spendensumme in Höhe von 5.000 Euro zugunsten des Vereins „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ aus Niederzissen gesammelt und übergeben werden.

Die Veranstaltung wurde gemeinschaftlich von der Wotec - Oliver Wolf aus Rheinbach sowie der RingSpirit Events- Andreas Voos aus Remagen organisiert. Ziel des Abends war es nicht nur, Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftspartner sowie Gäste in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen, sondern gleichzeitig ein wichtiges soziales Projekt zu unterstützen.

Dank der großzügigen Unterstützung mehrerer regionaler Unternehmen konnte die Spendensumme von 5.000 Euro erzielt werden. An der Spendenaktion beteiligten sich die Jotor GmbH aus Rheinbach, das Autohaus Kempen aus Meckenheim, die VR Bank RheinAhrEifel eG, die Solartec Energie GmbH aus Meckenheim sowie die ED-Tankstelle Wachendorf aus Wormersdorf (Rheinbach).

Die gesammelten Spenden kommen vollständig dem Verein „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ zugute. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder und Familien, die von schweren Herzerkrankungen betroffen sind, und leistet wertvolle Unterstützung durch finanzielle Hilfen, Projekte und Begleitmaßnahmen.

Die Veranstalter zeigten sich erfreut über die große Resonanz und die hohe Spendenbereitschaft der beteiligten Unternehmen. „Es ist schön zu sehen, wie regionale Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen und soziale Projekte in unserer Region unterstützen. Die erzielte Spendensumme ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliches Engagement“, betonten die Organisatoren.

Mit der erfolgreichen Durchführung der After Work V5 konnte nicht nur ein Netzwerkabend für Unternehmen geschaffen werden, sondern gleichzeitig ein wichtiger Beitrag für den guten Zweck geleistet werden. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Sponsoren, Unterstützern und Gästen, die zum Gelingen der Veranstaltung und zum Erfolg der Spendenaktion beigetragen haben.

Spendenempfänger:
Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V., Niederzissen

Spendensumme:
5.000 Euro

Unterstützende Unternehmen:

  • Jotor GmbH, Rheinbach
  • Autohaus Kempen, Meckenheim
  • VR Bank RheinAhrEifel eG
  • Solartec Energie GmbH, Meckenheim
  • ED-Tankstelle Wachendorf


Veranstalter:

  • Wotec - Oliver Wolf, Rheinbach
  • RingSpirit Events – Andreas Voos , Remagen


Veranstaltung:
After Work V5

Veranstaltungsdatum:
09. Mai 2026

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

Der Vorstand des Vereins, und aus der Politik, Sponsoren der Veranstaltung und auch der Preisträger des Vorjahres gratulierten Elisabeth Schleier zur Preisverleihnung.

Die Band Knippschaft mit Frontmann Bömmel Lückrath und Kafi Biermann begeisterten die Gäste im Saal

Die Preisträgerin begeisterte mit ihren Vortrag als Finchen Leyender.

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

OLLHEIM – Es war ein voller Erfolg: Als sich am vergangenen Donnerstagabend ab 19 Uhr die Türen des Ollheimer Dorfhauses öffneten, blickte die gesamte Region auf ein echtes Herzensprojekt der rheinischen Kultur. Der Verein „Lück für os Heematsproch“ hatte zur feierlichen Preisverleihung geladen – und dieser Abend hallte weit über die Gemeindegrenzen hinaus nach.

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

Das große Geheimnis um die Preisträgerkrönung war am Donnerstagabend gelüftet worden: Die Wahl zur dritten Botschafterin der Rheinischen Sprache fiel in diesem Jahr auf eine Frau von der „Schäl Sick“, die sich schon seit Jahren für den Fortbestand ihrer Muttersprache engagierte.

Zur „Botschafterin für os Heematsproch 2026“ wurde Elisabeth Schleier aus Bonn-Beuel ausgezeichnet. Sie war von der Jury des Vereins einstimmig gewählt worden, weil sie die rheinische Sprache verkörpert und humorvoll unter die Menschen bringt, wie der Vorsitzende des Vereins, Wilfried, betonte. Die feierliche Laudatio für die neue Botschafterin hielt der Bürgermeister der Gemeinde Swisttal, Tobias Leuning, der in seiner Ansprache die hohe Bedeutung des rheinischen Dialekts hervorhob.

Mit dieser Wahl unterstrich der Verein einmal mehr seinen Anspruch, nicht nur lokal verwurzelt zu sein, sondern als überörtliche Gruppierung im gesamten Rheinland wirksam und wahrgenommen zu werden. Die Spannung im Dorfhaus war vor dem großen Moment kaum zu überbieten gewesen.

Kulturerbe-Initiative: Das Rheinische Grundgesetz soll UNESCO-reif werden

Neben der emotionalen Laudatio und Ehrung hatte der Abend eine politische und kulturelle Dimension von großem Gewicht. Die „Lück für os Heematsproch“ nutzten den Rahmen der Veranstaltung, um den offiziellen Startschuss für eine ambitionierte Initiative abzugeben: Das legendäre „Rheinische Grundgesetz“ soll als immaterielles Kulturerbe des Rheinlands anerkannt werden. Paragrafen wie „Et hätt noch emmer joot jejange“ oder „Et kütt, wie et kütt“ sind längst gelebte Lebensphilosophie – nun soll ihnen der offizielle Status verliehen werden. Vor Ort wurde am Donnerstagabend eine große Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, bei der jede Stimme zählte, um dieses Stück rheinische Identität für kommende Generationen zu sichern.

Einblicke in ein vielseitiges Leben für die Kultur

Im weiteren Verlauf des Abends gab die frisch gekürte Botschafterin, die einst als Groß- und Außenhandelskauffrau tätig war, charmante Einblicke in ihren Werdegang: „Edle Gläser, feines Porzellan und silberne Bestecke waren mein Metier. Jetzt sehe ich diese Dinge überwiegend nur noch in Schlössern, denn heutzutage führe ich Sie durch Schloss Drachenburg oder durch unsere schöne Stadt Bonn. Viel Zeit verbringe ich in den Bonner Archiven und schreibe die Texte nach ausgiebiger Recherche für die historisch belegten Stadtspaziergänge. Ich verfasse kleine Bühnenstücke und Soloprogramme für meinen Mann Karl Friedrich. In diesen wirke ich teilweise mit als Schauspielerin und Sängerin. Bei Bill Mockridges Dinner Theater ‚Hochzeit auf Rheinisch‘ und ‚Familienfest auf Rheinisch‘ war ich der gute Geist hinter der Bühne“, erklärte die Preisträgerin dem Publikum.   

Musikalischer Höhepunkt: Die „Knippschaft“ rockte Ollheim

Als der offizielle Teil in geselliges Beisammensein überging, wartete auf die Besucher ein musikalischer Leckerbissen der Extraklasse. Als absoluter Programmhöhepunkt betrat die „Knippschaft“ die Bühne. Dahinter verbirgt sich jene renommierte Kölner Musikertruppe rund um Ex-Bläck-Fööss-Urgestein Bömmel Lückerath. Die Formation hat sich ganz dem musikalischen Erbe des unvergessenen kölschen Hitkomponisten Hans Knipp verschrieben. Da Knipp die Federn für unzählige unvergängliche Bläck-Fööss-Klassiker geliefert hatte, war Mitsingen, Schunkeln und Gänsehaut-Atmosphäre garantiert.

Netzwerken, Feiern, Dabeisein

Doch im Mittelpunkt des Abends stand vor allem eins: die Gemeinschaft. Der Verein nutzte die Veranstaltung erfolgreich, um untereinander Kontakte zu knüpfen und ein starkes, aktives Netzwerk aller Mundartbegeisterten aus der Region aufzubauen.
Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Abend war frei gewesen, eine vorherige Anmeldung war nicht erforderlich. Gekommen waren alle, die den rheinischen Dialekt lieben, schätzen oder einen unvergesslichen Abend in bester Gesellschaft verbringen wollten.

Gemeinsam wurde die Mundart und die rheinische Kultur im Ollheimer Dorfhaus gebührend gefeiert!
 

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 29. September, 15-17 Uhr

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 29. September, 15-17 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen. Viele Menschen fühlen sich durch einen solchen Verlust hilflos und allein gelassen. 

Am Dienstag, 29. September, 15 -17 Uhr können sich Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleitern*Innen austauschen, einander zuhören, neue Kraft finden und Perspektiven entwickeln, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Gesprächs-Café findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38 in 53340 Meckenheim. Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff:  02225/44 02 oder 01578/680 45 12.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Ansprechpartner*Innen der Hospizgruppe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern. Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Reisen ins Geschichtenland

Reisen ins Geschichtenland


Rheinbach. Die Öffentliche Bücherei St. Martin, Lindenplatz, lädt im Oktober wieder zu ihrer beliebten Vorlesereihe „Reisen ins Geschichtenland“ ein. Jeden Donnerstag verwandelt sich die Kinderecke in einen Ort voller Abenteuer und Fantasie. Das kostenlose Angebot richtet sich an Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jeweils von 16:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr erwecken die ehrenamtlichen Vorlesepaten spannende Bilderbücher zum Leben. Während die Kinder den Geschichten lauschen, können die Eltern entspannt in den Regalen der Bücherei stöbern. Da die Bücherei keine Aufsichtspflicht übernimmt, verbleiben die Begleitpersonen während der Zeit in den Räumen.

Das Programm bis Ende Oktober im Überblick:

  • 01.10.2026: „Frank und Bert: Die Sache mit dem Frosch“ (Chris Naylor-Ballesteros) – Über zwei Freunde und ganz viel Mut.
  • 08.10.2026: „Herr Dachs und seine erstaunliche Buchhandlung“ (Paddy Donnelly) – Eine Geschichte über die Magie des gemeinsamen Schreibens.
  • 15.10.2026: „Die kleine Wildente“ (Brian Wildsmith) – Mit anschließender Bastelaktion!
  • 22.10.2026: „Wild, wilder, Wilda!“ (Lissa Lehmenkühler) – Ein wilder Wettstreit zwischen Wildschwein und Rehkitz.
  • 29.10.2026: „Wo liest Du mich?“ (Johanna Klement) – Eine gereimte Liebeserklärung an das Lesen.


Die Vorlesepaten und das Team der Bücherei St. Martin freuen sich auf viele kleine und große Zuhörer, die Lust auf gemeinsame Entdeckungsreisen haben. 

Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und Unabhängigkeit

Foto: Kathrin Leisch

Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und Unabhängigkeit

Vom 14. September bis 2. November 2026 einfach mal ausprobieren.


Ein plötzlicher Schwindelanfall oder ein Sturz in den eigenen vier Wänden: Für alleinlebende Menschen kann eine solche Situation schnell beunruhigend werden, besonders wenn keine Angehörigen erreichbar sind.

So war es auch für die Seniorin Monika, die alleinlebend in ihrem Haus Sorgen um ihre Sicherheit hatte. „Ich wollte diesen Ängsten nicht ausgesetzt sein.“ Ein langjähriger Freund empfahl ihr den Johanniter-Hausnotruf. Die 78-Jährige ist mit Tanzen, Gymnastik oder Freunde treffen viel unterwegs, zu Hause kocht sie oft für Freunde. Das Band mit dem Notfallknopf hat sie immer dabei. „Ich fühle mich richtig behütet“, sagt sie.

Ein einfacher Knopfdruck genügt, um jederzeit schnelle, professionelle Hilfe zu erhalten – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Auch die Angehörigen können beruhigt sein, da der Hausnotruf hilft, die Balance zwischen Fürsorge und selbstbestimmtem Alltag zu finden – und die Liebsten sind dabei gut versorgt.

Vier Wochen kostenlos testen: Der Hausnotruf kann älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen und ihren Angehörigen Sicherheit geben. Er bietet die beruhigende Gewissheit, dass in Notsituationen sofort professionelle Hilfe zur Stelle ist. Vom 14. September bis 2. November 2026 kann das das Notrufsystem vier Wochen lang kostenlos getestet werden.

Ob ein Hausnotruf für zuhause oder unterwegs: Die Johanniter beraten gerne unter der Servicenummer: 0800 8811220 (gebührenfrei). Mehr Informationen gibt es unter: www.johanniter.de/hausnotruf-testen 

Weitere Leuchtturmmaßnahmen für Klimafolgenanpassung stehen in den Startlöchern

Foto: Stadt Rheinbach

Weitere Leuchtturmmaßnahmen für Klimafolgenanpassung stehen in den Startlöchern

  • Grünfläche an der Schubertstraße wird zum Quartierspark

  • Förderantrag für Umgestaltung des Festplatzes Wormersdorf

liegt Bezirksregierung zur Genehmigung vor


Im Juni 2024 hat der Stadtrat die Umsetzung des überarbeiteten Klimafolgenanpassungskonzepts für Rheinbach beschlossen. Mit der Umsetzung des Konzepts beschäftigt sich seit September 2024 der Klimaanpassungsmanager, eine vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Programms „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (Förderrichtlinie DAS) und des damit verknüpften Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) geförderte Personalstelle.

Im Rahmen des Gesamtkonzepts werden bis 2027 drei verschiedene Leuchtturmmaßnahmen umgesetzt. Dies sind Projekte, die Vorbildcharakter für die Abmilderung von extremwetterbedingten Folgen des Klimawandels wie z.B. Hitze, Starkregen und Trockenheit aufweisen. Die Realisierung dieser Maßnahmen zielt nicht nur auf Aufenthaltsqualität im Alltag, sondern auch auf die Erhöhung der Artenvielfalt und den natürlichen Klimaschutz.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir im letzten Jahr bereits die erste Leuchtturmmaßnahme aus unserem Klimafolgenanpassungskonzept erfolgreich umgesetzt haben und in Kürze eine zweite realisieren. Die Planung für die dritte Maßnahme ist ebenfalls schon weit vorangeschritten. Diese Maßnahmen stärken die Widerstandsfähigkeit unserer Stadt spürbar und bringen konkrete Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger: Hitze- und Trockenstress werden durch grüne Infrastruktur und hitzeadaptive Quartiere reduziert, Überschwemmungsrisiken minimiert und die Lebensqualität verbessert“, so Klimafolgenanpassungsmanager Tilman Ringer.

Erste Leuchtturmmaßnahme an der Gesamtschule

Die erste Leuchtturmmaßnahme zur Klimafolgenanpassung wurde im Herbst letzten Jahres erfolgreich umgesetzt. Zur klimaangepassten Umgestaltung wurden am Standort 2 (Villeneuver Straße) der Gesamtschule Rheinbach in den Beetflächen vor der Schulfassade sowie auf der Hoffläche klimaresiliente Bäume gepflanzt und drei thematische Staudenbeete angelegt – ein Duft- und Heilpflanzenbeet, ein Beet der Artenvielfalt sowie ein Präriestaudenbeet mit trockenheitsverträglichen Arten.

Ein versickerungsfähiges Pflaster leitet das Regenwasser durch eine leichte Neigung gezielt in die Beete. Diese wurden mit einem mageren, nährstoffarmen Substrat vorbereitet und mit Lavamulch abgedeckt, der das Austrocknen reduziert, Unkrautwuchs hemmt und die Bodenstruktur verbessert. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurdenfür die Wege zwischen den Beeten Betonplatten aus dem ursprünglichen Schulhof wiederverwendet und somit Bauabfälle reduziert.

Zweite Leuchtturmmaßnahme an der Schubertstraße startet im November

Auf der Grünfläche an der Schubertstraße/Münstereifeler Straße wird ein kleiner, naturnaher und biodiverser Quartierspark (Pocket Park) entstehen. Die Bauarbeiten dafür starten im November. Verschattete Sitzmöglichkeiten unter einem neu gepflanzten Baum sowie hitze- und trockenheitsverträgliche Sträucher und Stauden sorgen künftig für eine höhere Aufenthaltsqualität an heißen Tagen. Eine vielfältige, naturnahe Bepflanzung trägt zudem zur Erhöhung der Artenvielfalt bei. Im Rahmen einer Pflanzaktion ist die Beteiligung von Anwohnenden bei der Gestaltung des Quartiersplatzes vorgesehen.

Gleichzeitig wird ein Teil der Fläche zum Schutz vor Starkregen ertüchtigt. Die Schubertstraße stellt laut Betroffenheitskarten des Klimafolgenanpassungskonzepts bei Starkregen einen bedeutsamen Fließweg im Stadtgebiet dar. Über eine leichte Absenkung im Bordstein soll im Falle einer Überfüllung der Kanäle das anfallende Regenwasser künftig in die Grünfläche geleitet und dort über eine naturnah gestaltete Mulden-Rigolen-Versickerungsanlage zurückgehalten werden. Dadurch können die Abwasserkanäle bei Starkregen entlastet und gleichzeitig wertvolle Grünstrukturen im Quartier geschaffen werden. Im Fall des Überlaufens der Mulde läuft das Wasser wie bisher über die Münstereifeler Straße weiter. Hinweisschilder sollen über die umgesetzten naturbasierten Lösungen informieren und zur Umweltbildung beitragen.

Die ersten beiden Maßnahmen werden gefördert durch das Programm „Natürlicher Kli- maschutz in Kommunen“ (444) der KfW-Bank.

Festplatz Wormersdorf als dritte Leuchtturmmaßnahme in Planung

Die an den Festplatz Wormersdorf angrenzenden Grünflächen sollen zu einer multi- funktionalen und klimaangepassten Grünfläche umgestaltet werden. Dabei werden Maßnahmen zur Starkregenvorsorge mit einer ökologischen Aufwertung und der weiteren Nutzung als Veranstaltungsfläche verbunden.

Eine auf der Grünfläche geplante Retentionsmulde soll bei Starkregen und einer Überfüllung der Kanäle das aus der Tomberger Straße abfließende Niederschlagswasser gezielt aufnehmen und zurückhalten. Überflutungsrisiken in den unterhalb gelegenen Ortsbereichen werden dadurch reduziert. Ergänzend wird eine unterirdische Zisterne errichtet, die das auf dem Festplatz anfallende Regenwasser speichert und in Trockenzeiten zur Bewässerung der Vegetation genutzt werden kann. Bevor die weitere Umsetzung erfolgen kann, steht noch die Genehmigung des Förderantrags durch die Bezirksregierung aus. Die Umsetzung der Maßnahme ist für das Jahr 2027 vorgesehen. 

Vereine aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg erhalten 66.000 Euro von der Kreissparkasse Köln

Fördermittelübergabe an die Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine in der Regional-Filiale Bornheim der Kreissparkasse Köln. (c) Kreissparkasse Köln 

Vereine aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg erhalten 66.000 Euro von der Kreissparkasse Köln

Gemeinnützige Einrichtungen mit Fördermitteln aus dem „PS-Sparen und Gewinnen“ unterstützt


Köln, den 17. September 2026. Über einen Förderbetrag aus dem „PS-Sparen und Gewinnen“ der Kreissparkasse Köln konnten sich 66 Vereine und Einrichtungen aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg freuen. Die Fördermittel in Höhe von insgesamt 66.000 Euro übergab Michaela Klimke, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln in Bornheim, zusammen mit ihren Filialleiterinnen und Filialleitern vor Ort.

Die Übergabe fand im Rahmen eines Empfangs am 16. September 2026 in der Regional-Filiale Bornheim statt. Michaela Klimke betonte die wichtige Rolle der Vereine und Einrichtungen für die Region: „Ob im Sport, in der Kultur, im sozialen Bereich oder in anderen gesellschaftlichen Kontexten – überall engagieren sich Menschen mit viel Herzblut für andere. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass Vereine und Einrichtungen ihre wertvolle Arbeit fortsetzen und neue Ideen verwirklichen können. Denn sie schaffen Begegnungsräume, verbinden Menschen und machen unsere Region lebenswert.“

Das Rahmenprogramm gestaltete Prof. Dr. Klaus Grewe vom Freundeskreis Römerkanal mit einem Kurzvortrag. Der Verein wurde 2008 gegründet, um die Eifelwasserleitung von Nettersheim nach Köln als größten römischen Technikbau nördlich der Alpen einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.

Die Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen” verbindet den Spargedanken mit einer monatlichen Ausspielung. Von jedem erworbenen PS-Los werden 25 Cent für die Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen verwendet, darunter Einrichtungen der Jugend-, Wohlfahrts- und Kulturpflege sowie des Sports im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Köln. Weitere Informationen: www.ksk-koeln.de/ps-sparen