Freitag, 7. August 2026

Rock am Platz 2026 – Gut wie ein Single-Malt


Rock am Platz 2026 – Gut wie ein Single-Malt


Swisttal-Dünstekoven, 7. August 2026 – Das Warten hat ein Ende: Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Vorplatz am Kalksandstein Stadion von Rot-Weiß Dünstekoven wieder in eine pulsierende Festivalbühne! „Rock am Platz“ geht in die nächste Runde. Diesmal in der Ein-Tages-Ausgabe wird uns die Thekenkapelle aus Rheinbach-Merzbach ordentlich einheizen, wobei es auch am Freitagabend sommerlich warm bleiben wird.

Die Jungs waren schon einmal im September vor 3 Jahren auf unserer legendären Anhänger-Bühne und haben da mit einem halben Auftritt bereits voll und ganz überzeugt, so dass die sofort ausgesprochene Einladung für einen weiteren Gig am Kalksandstein Stadion bereits im Anschluss ausgesprochen wurde. Nach drei Jahren sind die Musiker aus der Voreifel mit noch größerem Repertoire nun wieder da und freuen sich auf einen magischen Abend in Dünstekoven.

Weitere Informationen

Das Wichtigste vorab: Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Künstler und den Verein Rot Weiß Dünstekoven wird gebeten. Unsere Verkaufstände sind ab 18 Uhr besetzt, das Konzert startet um 19 Uhr.

Eine Anreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß wird empfohlen. Direkt am Kalksandsteinstadion an der Waldstraße stehen nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zu Verfügung. Es empfiehlt sich den Wagen schon in Dünstekoven oder an der Straße am NABU Bonn zu parken und die kurze Strecke dann zu Fuß zurückzulegen. Kulinarisch gibt es am Freitag eine traditionelle Stadionwurst aus der Verkaufsbude und was zum Knabbern aus einer gut gefüllten Snack-Bar. Dazu steht ein Top-Thekenteam aus Vereinsmitgliedern mit erfrischenden Getränken zu vernünftigen Preisen parat. „Rock am Platz 2026“ – Das Musikfestival, das Swisttal-Dünstekoven rockt. Wir freuen uns auf ein weiteres, unvergessliches Event mit der Thekenkapelle! 

Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“ im Arnsberger Wald

Aufforstung mit Drohnen-Hilfe: Ein Forschungsteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg demonstrierte NRW-Landwirtschaftsminsterin Silke Gorißen die Garrulus-Drohne. Foto: Daniela Greulich/H-BRS 

Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“ im Arnsberger Wald


Rund ein Drittel der Fläche Nordrhein-Westfalens ist bewaldet. Doch Stürme, Dürre und der Borkenkäfer als Folgen des Klimawandels haben große Schäden verursacht. Zur nachhaltigen Wiederbewaldung der Schadflächen hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Forschungsprojekt „Garrulus“ ein Verfahren mit Drohnen entwickelt. Über das innovative Projekt informierte sich heute im Arnsberger Wald NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen im Rahmen ihrer Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“.

Wer in den hiesigen Wäldern unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Verfärbte Baumkronen, kahle Äste und abblätternde Rinde zeigen, dass großflächig Bäume nach Borkenkäferbefall abgestorben sind. Zuletzt hat sich die Situation mit dem Schädling etwas entspannt – doch die Aufforstung bleibt eine zentrale Aufgabe. Auch Stürme und Dürren haben ihre Spuren hinterlassen. Laut des jüngsten NRW-Waldzustandsberichtes von 2025 ist ein Drittel der Bäume schwer geschädigt. Forschende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben im Projekt „Garrulus“ nun ein innovatives Verfahren zur Aufforstung mit Drohnen entwickelt, deren Prototyp sie der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen heute im Arnsberger Wald demonstriert haben.

„Unsere Wälder sind unverzichtbar – als Lebensraum, Klimaschützer, Erholungsort und Holzlieferant“, sagte Ministerin Silke Gorißen vor Ort. „Gleichzeitig stehen sie durch den Klimawandel unter enormem Druck. Deshalb brauchen wir neue Ideen und moderne Technologien, um die Wiederbewaldung zu unterstützen. Das Projekt ,Garrulus‘ zeigt eindrucksvoll, wie Künstliche Intelligenz, Drohnentechnik und wissenschaftliche Expertise dazu beitragen können, geschädigte Waldflächen präzise und effizient mit Saatgut wiederzubewalden. Die Landesregierung fördert ,Garrulus‘ ganz bewusst, weil das Projekt das Potenzial hat, die Forstwirtschaft nachhaltig zu stärken.“

Das neu entwickelte Verfahren besteht aus drei Schritten: Zunächst erfassen die Forschenden mit einer Messdrohne, die mit unterschiedlichen Kameras und Sensoren ausgestattet ist, die geschädigte Waldfläche. Die so entstandenen hochauflösenden Aufnahmen werden dann mit Hilfe von neu entwickelten Modellen Künstlicher Intelligenz (KI) analysiert – Baumstümpfe werden zum Beispiel ebenso erkannt wie Vegetation oder freiliegender Boden. Auf Basis dieser Daten schlägt die KI dann einen Aufforstungsplan mit den optimalen Punkten für eine erfolgreiche Keimung neuer Bäume vor. Im dritten Schritt kommt eine Saatdrohne zum Einsatz, die in einer Höhe von zehn bis 15 Metern über dem Boden schwebt und Kapseln mit Saatgut und Nährstoffen – immer unter Kontrolle eines Menschen – an diesen Punkten in die Erde einbringt.

„Das Besondere an ‚Garrulus“ ist, dass es den gesamten Wiederaufforstungsprozess in einem aufeinander abgestimmten System von Drohneneinsatz und maschinellem Lernen vereint. Aufgrund der KI-gestützten Analyse der geschädigten Waldböden erfolgt die Saat per Drohne gezielt und nicht durch eine zufällige Streuung der Kapseln – und deren Erfolg lässt sich mit derselben Drohne überprüfen“, sagt Projektmanager Ahmad Drak. In Mitteleuropa müssten aufgrund von Schäden durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer große Waldgebiete schnell und widerstandsfähig wiederaufgeforstet werden. Allerdings seien manuelle Anpflanzungen teuer und zeitaufwändig, weshalb der im Projekt Garrulus entwickelte skalierbare und präzise Arbeitsablauf einen echten praktischen Mehrwert biete. „Die Zukunftsaussichten für dieses Verfahren sind vielversprechend: Die Kernkomponenten – die hochauflösende Kartierung, die Segmentierung, die gezielte Aussaat und die Kontrolle per Drohne - funktionieren und zeigen das Potenzial dieser Technologie für die Wiederaufforstung.“ Auch weitere Anwendungen in der digitalen Forstwirtschaft wie die automatisierte Kartierung von Waldflächen sind denkbar.

Das Projekt „Garrulus“ ist 2021 gestartet und endet im Dezember 2026. Ziel war die Entwicklung eines Prototyps, der eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für künftige marktreife Anwendungen liefert. Zum Team der Forschenden aus dem Fachbereich Informatik an der H-BRS zählen Ahmad Drak, Maximilian Johenneken, Brennan Penfold, Ludovico Scarton, Mohammad Wasil und Leon Dijks. Projektleiter sind die Professoren Alexander Asteroth und Sebastian Houben.

„Als Informatiker hätten wir vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass uns unsere Forschung einmal mitten in den Wald führt“, sagt Professor Alexander Asteroth. „Aber genau hier zeigt sich, ob aus einem Ansatz echter Nutzen entsteht: Wenn im Frühjahr ein Keimling genau dort steht, wo unser Modell einen guten Standort vorhergesagt hat, sagt das mehr als jede Simulation.“

Im Projekt „Garrulus“ sei die drohnengestützte Wiederbewaldung in allen Phasen praktisch erprobt worden, betont Professor Sebastian Houben. „Oft scheinen wir als einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Klimawandel machtlos gegenüberzustehen. Heute setzen wir mit Garrulus ein Zeichen, dass moderne Robotik und intelligente Umgebungswahrnehmung einen signifikanten Beitrag zur Klimaanpassung unserer Wälder liefern können. In unserem dreistufigen Ansatz aus Saatplatzauswahl, Saatabwurf und Verjüngungsmonitoring sind alle kritischen Fragen zur technologischen Machbarkeit behandelt worden.“

„Garrulus ist ein Musterbeispiel dafür, was anwendungsorientierte Forschung und gelingender Transfer an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften leisten können“, sagte die Vizepräsidentin Internationales und Digitalisierung, Professorin Teena Hassan, im Arnsberger Wald. „Garrulus zeigt auch, wie KI und autonome Systeme neue Chancen bieten, um den großen Herausforderungen unserer Gegenwart zu begegnen. Das ist verantwortungsvolle KI aus NRW.“

Das Forschungsprojekt „Garrulus“ wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 1,78 Millionen Euro gefördert. Externer Kooperationspartner ist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der die Forschenden mit Expertise, Infrastruktur und Versuchsflächen unterstützt. Das Forschungsprojekt wird an der H-BRS von Forschenden des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) durchgeführt.  

Flohmarkt im Freizeitpark am 22. August 2026

Flohmarkt im Freizeitpark am 22. August 2026


Am Samstag, dem 22. August 2026 findet der nächste Flohmarkt im Freizeitpark Rheinbach statt. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden. Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt.

Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe monte mare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab dem 10. August 2025 unter der E-Mail: flohmarkt-freizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226 / 917-233 oder 02226 / 917-234.

Bitte beachten Sie:

  • Die Standgebühr beträgt 6,00 € pro laufenden Meter Standfläche. Ein Kleiderständer gilt als laufender Meter
  • Die längste Verkaufsfront wird berechnet. Wird z.B. ein Tapeziertisch (grds. 3 Meter lang und ca. 80 Zentimeter breit) in die Tiefe des Platzes aufgestellt, so werden 3 Meter zur Berechnung der Standmiete zugrunde gelegt.
  • Teilnehmer, die nicht angemeldet sind, haben die doppelte Standgebühr zu entrichten.
  • PKW und PKW-Hänger dürfen weder in den Park fahren noch in den Park geschoben werden.
  • Das Mitführen von Hunden ist im Park nicht erlaubt
  • Der Verkauf von Neuwaren, Lebensmitteln oder Selbsthergestelltem ist nicht erlaubt
  • Im Kinderbereich dürfen keine Kleidung und Schuhe angeboten werden Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé


Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises bietet verschiedene Aktionselemente, die in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit eingesetzt werden, an. Die Aktionselemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von 5 bis 14 Jahren, einem Infostand für die Kinder und deren Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen, wie z. B. der „Tote Winkel“ Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 3D hervorragend visualisiert werden.

Vorschau:
Der nächste Flohmarkt findet am folgenden Samstag statt: Samstag, 26. September 2026 

Dienstag, 4. August 2026

Sommerkino in Rheinbach - Vorverkauf erfolgreich gestartet


Sommerkino in Rheinbach - Vorverkauf erfolgreich gestartet


Die neunte Auflage des Rheinbacher Sommerkinos erfreut sich großer Beliebtheit. Die Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach" wird vom 22. bis 27. August allabendlich auf der großen 7 x 3 m Leinwand im Innenhof der Katholischen Grundschule St. Martin in Rheinbach beliebte Filme zeigen. Stefan Raetz, Organisator des Sommerkinos: "Wir sind vom Ansturm auf die Karten für das Sommerkino so positiv überrascht, dass wir die Sitzplatzzahl erhöht haben. Trotzdem ist der Film "Extrawurst" schon ausverkauft. Für die anderen Filme sind noch einige Karten im Vorverkauf erhältlich." Flyer mit der Filmbeschreibung und Karten gibt es in der Rheinbacher Hauptstraße bei der Buchhandlung Thalia und im TUI-Reisebüro. Erstmals wird das Eiswerk Rheinbach mit dabei sein. Kuratoriumsvorsitzender Stefan Raetz: "Im letzten Jahr waren wir allabendlich ausverkauft. Wer sicher beim Kinoabend dabei sein möchte, sollte sich jetzt die Restkarten sichern." Die Bürgerstiftung verspricht unvergessliche Filmabende mit Vorprogramm im besonderen Ambiente mit Blick auf den illuminierten Hexenturm. 

Fotos: Stefan Raetz 

Deutsche Meister Herren 60

Foto: Stefan Burchard (l) - Peter Zieger (r)

Deutsche Meister Herren 60

Rheinbach – nach einem unglaublichen Kampf der Erfolg. In einem dramatischen Finale  
bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Neuenahr gibt es einen tollen Erfolg zu vermelden: Unser Trainer und Platz-Verantwortlicher Peter Zieger und Stefan Burchard (2023 Trainer im TCR) haben als Ungesetzte die Konkurrenz der AK Herren 60 gewonnen! Nach dramatischem Halbfinale mit der Abwehr von zwei Matchbällen siegten die beiden im Finale am Samstag, 01.08., nach 1:6 1:4 Rückstand nicht minder dramatisch am Ende mit 1:6 7:6 10:8 gegen die Titelverteidiger Udo Zirden (Dt. RL 6) und Thomas Hinsen (Dt. RL 64)!

Peter Zieger sagt: „Wir standen mit dem Rücken an der Wand vor der Niederlage! Mein Partner Stefan müde nach seinem erkämpften Sieg im Einzel-Halbfinale vor einer Stunde; ich bisher nicht mit bestem Tennis. Aber die Fankurve vom TC Rheinbach, insbesondere der Damen 60, am Spielfeldrand glaubten lautstark an uns. Wir verabreden, j e t z t nur noch nach vorne zu spielen. Und – es war so geil – es funktionierte auf einmal. 
Stefan glänzte und ich spielte das beste Tennis meines Lebens. 
Am Ende stand tatsächlich der Sieg.“

 Herzlichen Glückwunsch an die neuen Deutschen Meister!

Und Stefan Burchard gewinnt zusätzlich am Sonntag den Einzeltitel.

In der Konkurrenz Mixed AK 80 war für unser Mitglied Christel Karottki mit ihrem Partner Rolf Willrich (die beiden holten den Titel 2023) diesmal im Halbfinale Schluss. Auch hier der Glückwunsch, zu den besten vier Teams in Deutschland zu gehören!
 

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Wichtiger Termin für alle, die sich für quelloffene Software interessieren: Am Samstag, 15. August 2026, und Sonntag, 16. August 2026, findet am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) statt. Die 21. Auflage der europaweit bedeutenden Konferenz bietet ein vielseitiges Vortrags- und Workshop-Programm, zudem präsentieren sich Unternehmen. Die Themen reichen von IT-Sicherheit und Resilienz, Softwareentwicklung, lokalen LLMS und KI-Agenten bis hin zu Barrierefreiheit und Digitale Selbstbestimmung. Der Eintritt ist frei.


Das Vortragsprogramm zu technischen und gesellschaftlichen Aspekten von Open Source läuft am Samstag, 15. August, von 9.30 bis 18.30 Uhr, und am Sonntag, 16. August, von 10 bis 17.30 Uhr. Ein Highlight ist die Keynote von Gina Häußge, die mit „OctoPrint“ eine Open-Source-Software entwickelt hat, welche sich als beliebtes Werkzeug zur Steuerung von 3D-Druckern etabliert hat (Samstag, 15. August, 12.30 Uhr). Viel Spannung verspricht auch der Vortrag des L3montree-Geschäftsführers und H-BRS Absolventen Frédéric Noppe. Der Geschäftsführer des von H-BRS-Absolventen gegründeten Cybersecurity-Startups spricht über moderne digitale Verwaltungsinfrastruktur (Sonntag, 16. August, 11.15 Uhr). Hinzu kommen klassische Open-Source-Themen wie freie Betriebssysteme für das Smartphone.

Die Veranstaltung wird vom Verein FrOSCon und dem Fachbereich Informatik der H-BRS organisiert. Große Unterstützung erhält sie von Studierenden, Alumni, Hochschulmitarbeitenden und weiteren Freiwilligen. Nach einem öffentlichen Spendenaufruf zur Finanzierung der Konferenz Anfang des Jahres haben sich zahlreiche Förderinnen und Förderer gefunden, um den Fortbestand der Konferenz zu sichern. „Das zeigt einerseits, dass die Open-Source-Community zusammenhält und andererseits, wie groß der Bedarf für diese Veranstaltung ist“, sagt Professor Michael Rademacher, Mitorganisator seitens der H-BRS. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 2000 Besucherinnen und Besuchern ein Rekordinteresse. „In der modernen Arbeitswelt sitzen Menschen häufig allein vor ihren Rechnern. Umso wichtiger ist der persönliche Austausch, um gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln“, so Rademacher. Eingeladen zur Konferenz sind alle Interessierten an freier Software und Open Source.

Weitere Informationen und einen Link zum gesamten Programm der FrOSCon gibt es auf der Website der H-BRS unter https://www.h-brs.de/de/inf/termin/froscon-2026-der-h-brs-open-source-erleben-am-15-und-16-august 

Sonntag, 2. August 2026

BLICKWECHSEL im Gespräch

(v.l.n.r) Tina Hendricks und die kleine Mäddi

BLICKWECHSEL im Gespräch

Ehrenamt ist vielfältig – Menschen und ihre Geschichten
„Manchmal sagt ein Pferd mehr als tausend Worte“


Mäddi sitzt ruhig auf dem Pferd. Heute hält sie sich selbstständig am Halsring fest und strahlt über das ganze Gesicht. Vor einigen Jahren war das noch undenkbar. Damals musste sie wegen ihrer schweren Spastik von zwei Helfern auf dem Pferd gehalten werden. Für Tina Hendricks sind genau solche Momente der Grund, warum sie seit vielen Jahren jede Woche auf den Reiterhof „Gut Waldau“ bei Rheinbach kommt.

„Diese Entwicklung mitzuerleben, ist unbeschreiblich“, sagt sie. „Man kann kaum in Worte fassen, welche Freude und welches Selbstvertrauen entstehen, wenn ein Mensch plötzlich Dinge schafft, die vorher unmöglich erschienen.“

Mit diesem Beitrag stellt das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL im Rahmen der Reihe „BLICKWECHSEL im Gespräch“ Menschen und Organisationen vor, die zeigen, wie vielfältig Ehrenamt sein kann – und welche Geschichten sich hinter einem freiwilligen Engagement verbergen können.

Der Auftakt führt zum Pädagogisch-therapeutischen Voltigiersportzentrum Rheinbach (PTV). Hier begegnen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ganz unterschiedlichen körperlichen oder seelischen Einschränkungen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Sport allein. Beim therapeutischen Voltigieren wird die Bewegung des Pferdes gezielt genutzt, um Motorik, Körpergefühl, Gleichgewicht und Selbstvertrauen zu fördern. Gleichzeitig entstehen Vertrauen, emotionale Sicherheit und oft eine ganz besondere Verbindung zwischen Menschen und Tier.

Dass Tina Hendricks einmal genau hier ihre Aufgabe finden würde, hätte sie selbst nie erwartet. Vor rund zwölf Jahren wandte sie sich an das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL, weil sie ihren späteren Ruhestand sinnvoll vorbereiten wollte. Nach mehreren Vorschlägen führte sie schließlich der Weg zum PTV – zunächst ganz vorsichtig über die Kinderbetreuung.

„Ich wollte etwas mit Kindern machen und etwas Sinnvolles bewegen. Dass daraus einmal meine Berufung werden würde, hätte ich damals niemals gedacht.“

Heute begleitet sie Kinder und Jugendliche während der Therapie und erlebt Woche für Woche, welche Fortschritte möglich sind. Besonders eindrucksvoll erinnert sie sich an ein Mädchen, das trotz einer ausgeprägten Spastik schließlich sogar für kurze Zeit auf einem trabenden Pferd stehen konnte.
„In solchen Augenblicken sieht man pures Glück. Dieses Strahlen vergisst man nie.“
Für Hendricks sind die Pferde dabei weit mehr als Therapietiere. Sie schenken Ruhe, vermitteln Sicherheit und helfen Menschen dabei, Vertrauen zu entwickeln – in das Tier und vor allem in die eigenen Fähigkeiten. „Pferde urteilen nicht. Sie geben Geborgenheit und schaffen Vertrauen. Manche Menschen öffnen sich einem Pferd leichter als einem Menschen.“

Doch nicht nur die Teilnehmer verändern sich. Auch sie selbst habe das Ehrenamt geprägt. „Ich habe gelernt, was Empathie wirklich bedeutet. Man lernt zuzuhören, Geduld zu haben und die eigenen Sorgen manchmal in einem ganz anderen Licht zu sehen.“

Der Verein ist auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer könnten viele Therapieangebote nicht stattfinden. Schon heute müssten immer wieder Therapiestunden ausfallen, weil Unterstützung fehle.

Trotzdem möchte Tina Hendricks vor allem Mut machen. „Einfach anfangen. Man hat nur dieses eine Leben. Wenn man etwas Sinnvolles tun möchte, sollte man nicht auf einen „richtigen“ Moment warten.“

Wenn sie ihre vergangenen Jahre in einem Satz zusammenfassen müsste, fällt ihr die Antwort leicht: „Mir hätte nichts Besseres passieren können.“

Mit der Reihe „BLICKWECHSEL im Gespräch“ möchte das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL zeigen, wie bereichernd Ehrenamt sein kann – und Menschen ermutigen, selbst den ersten Schritt zu wagen. Denn oft beginnt ein erfüllendes Engagement mit einer einzigen Begegnung oder einem guten Gespräch.

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL – Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210  (AB)
helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de
 

Deutsche Tennis-Elite in Rheinbach


Deutsche Tennis-Elite in Rheinbach


Rheinbach – Die 1. TC Rheinbach Open sind auf der Plattform „tennis.de“ für den Deutschen Tennisbund (DTB) ausgeschrieben und finden vom  17. bis 20. August 2026  erstmals auf der Anlage des  TC Rheinbach  statt. Tennisfans dürfen sich damit auf ein echtes Sport-Highlight freuen.

Damen und Herren des Deutschen Tennisbundes ohne Altersbeschränkung sind zu dem Turnier nach Rheinbach eingeladen. Gespielt wird um ein Gesamtpreisgeld von  4.000 Euro.  

Jeweils bis zu 32 Plätze werden vergeben, die Auswahl erfolgt nach der DTB-Rangliste, d. h., die „besten“ Spielerinnen und Spieler Deutschlands, die sich dafür anmelden, bekommen eine Zusage. 
Der gastgebende Verein, der TC Rheinbach, erhält 2 Wild-Cards.

Für Zuschauer lohnt sich der Besuch ganz besonders:  
Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei.  Wer Spitzensport hautnah erleben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten;  Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler Deutschlands zeigen spektakuläre Ballwechsel bei spannenden Matches und einer besonderen Turnieratmosphäre. 

Die entscheidenden Begegnungen mit den Halbfinals und Finals finden am  Donnerstag  statt – der perfekte Tag für einen Ausflug auf die Tennisanlage in der Schubertstraße 58A.

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Das Team des TC Rheinbach freut sich darauf, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit ihnen ein unvergessliches Tenniswochenende zu erleben.
Also Termin vormerken, vorbeikommen und Spitzentennis live in Rheinbach genießen – der Eintritt ist frei!
 

„Slamokratie“ – der neue Rheinbacher Poetry-Slam

Anna Lisa Azur moderiert den kommenden Poetry Slam SLAMOKRATIE im Rheinbacher Theater am Lohmarkt - Foto Andi Pontantus

„Slamokratie“ – der neue Rheinbacher Poetry-Slam


Am 4. September um 19:30 Uhr geht im Theater am Lohmarkt eine Sonderausgabe des Rheinhexenslam von Rheinbach liest e.V. an den Start. Die vielfach ausgezeichnete 27-jährige Anna-Lisa Azur moderiert das Special mit dem Namen „Slamokratie“, das ins Rahmenprogramm von „Kunst findet Stadt“ aufgenommen wurde. Der Vorverkauf hat begonnen.

Poetry-Slam, das bedeutet einen Wettstreit des gesprochenen Worts. Die Regeln sind einfach und elegant: Sechs Minuten, keine Requisiten, nur das Mikrophon und einen eigenen Text. Form und Inhalt der Poetry sind frei gestaltbar, aber auf die Performance kommt es an. Meist wird eine Geschichte erzählt, ein Thema abgehandelt - mal humorvoll mal ernst - und das oft mit den Mitteln von Reim und Rhythmus. Die Grenzen zur Stand-Up-Comedy oder dem Kabarett sind fließend. Dabei gilt Poetry Slam auch als Startrampe und Talentschmiede. Viele, die heute als Solisten des Worts auf der Bühne stehen, wie Thorsten Sträter, Sebastian 23, Quichotte oder Lisa Eckhart haben beim Poetry-Slam angefangen. Oder sie sind Autorin und Liedermacherin geworden wie Julia Engelmann.

Das Format Poetry-Slam ist vom Konzept schon demokratisch. In Rheinbach entscheidet das Publikum mittels einer zufällig zusammengesetzte Jury und im Finale per Applausabstimmung, wer am Ende den Sieg davonträgt. „Deswegen passt Poetry-Slam sehr gut in das Rahmenprogramm von ‚Kunst findet Stadt‘ mit dem Schwerpunktthema Demokratie“, findet Steffi Scherer von Rheinbach liest e.V.. Vorstandskollege Gerd Engel ergänzt: „Bei ‚Slamokratie‘ haben wir an ein paar Stellschrauben gedreht, die Slammer bekommen insgesamt mehr Raum. Bei der Premiere am 4. September gibt es allerdings einen Pflichtteil: Jeweils ein Text muss sich auch inhaltlich auf Demokratie beziehen.“ 

Die Kunstform Poetry-Slam bekommt in Rheinbach ein Special. Die durch den „Rheinhexenslam“ seit 2012 geprägte Tradition in der Glasstadt wird nun durch die „Slamokratie“ um eine Variante bereichert. Gastgeberin und Moderatorin bei der Premiere ist die aus dem Bergischen Land stammende Slam-Poetin Anna Lisa Azur. Anna Lisa slammte und moderierte schon auf unzähligen Bühnen und erhielt bereits zwei Mal den Karl-Marx-Poesie-Preis, den Preis der jungen Poeten sowie den Wilhelm-Fabry-Förderpreis. 2024 wurde sie auf der Leipziger Buchmesse für ihr Werk „Der 5. August“ ausgezeichnet. Gerd Engel freut sich über die Zusage der 27-jährigen: „Anna Lisa Azur ist eloquent, witzig, belesen und ausgestattet mit der Mischung aus Frechheit, Haltung und Leidenschaft für die Kunstform, die es braucht, um das Publikum für die Künstler in Stimmung zu bringen.“

Der Vorverkauf hat begonnen. Karten gibt es zum Preis von 14,00 € (ermäßigt 11,00 €) im Rheinbacher Glasmuseum und der Buchhandlung kunterbunt in der Weiherstraße.

 

Schüler besuchen erstmals „Des Flammes à la Lumière“

Vor dem Beinhaus an der Plakette Mitterrand – Kohl
Fotos: Stefan Raetz

Schüler besuchen erstmals „Des Flammes à la Lumière“


Der Verein „Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux“ fährt jährlich zwei oder dreimal mit Schülern für 2 Tage mit dem Bus in die Region Verdun. Im Juli besuchten 45 Schüler vom Städtischen Gymnasium Rheinbach, begleitet von ihren Lehrkräften, das wohl bekannteste Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges. Stefan Raetz, der Vorsitzende des Vereins und stets Begleiter der Fahrten: „Beim Besuch des Beinhauses von Douaumont mit den Gebeinen von 130.000 Soldaten wird jedem Schüler sichtbar bewusst was ein hohes Gut Frieden und Völkerverständigung sind.“ An den 16.000 Kreuzen auf dem Nationalfriedhof erarbeiteten die Schüler fiktive Biografien der Gefallenen. Höhepunkt der diesjährigen Sommerfahrt war der abendliche Besuch der größten Open-Air-Aufführung zur Schlacht von Verdun. In einem Steinbruch wird nach Einbruch der Dunkelheit mit 200 Komparsen, 900 Kostümen und 1000 Projektoren die Schlacht von Verdun dargestellt. Ein Spektakel, das unter die Haut geht. Stefan Raetz: „Das Positive ist, dass alles in der heutigen europäischen Einheit und der Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland endet.“ Für 2027 ist der Besuch erneut im Juli geplant, sowohl mit Schülern als auch gesondert mit einer Bürgerfahrt. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass das Erlebte weitergetragen muss, um das friedliche Miteinander in Europa zu stärken und alles dafür zu tun, dass Hass, Intoleranz und Feindschaft keinen Platz erhalten. Stefan Raetz: „Die Vergangenheit verpflichtet uns heute das Richtige zu tun.“

Des Flammes à la Lumière 

Nationalfriedhof und Beinhaus von Douaumont