Sonntag, 28. Juni 2026

Dienstgebäude am Betriebshof Rheinbach geht nach Wiederaufbau und Modernisierung wieder in Betrieb

Bildnachweis Visualisierung: Architekten GmbH, Bonn

Dienstgebäude am Betriebshof Rheinbach geht nach Wiederaufbau und Modernisierung wieder in Betrieb

  • Baumaßnahme umfasst Wiederaufbau, energetische Modernisierung, Hochwasservorsorge und klimafreundliche Mobilität
  • Rund zwei Millionen Euro der Kosten durch Wiederaufbauhilfe des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert


Das Dienstgebäude des Betriebshofs in der Aachener Straße wurde durch die Unwetterkatastrophe im Juli 2021 so stark beschädigt, dass das Erdgeschoss mit Umkleiden, Sanitär- und Aufenthaltsbereichen nicht mehr nutzbar war. Im Zuge weiterer Untersuchungen wurde ersichtlich, dass die komplette Gebäudehülle umfassend erneuert werden muss.

Direkt nach dem Hochwasserereignis wurden zunächst Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung umgesetzt und Containeranlagen als Übergangslösung errichtet. Dort wurden sowohl Umkleide- und Sozialräume als auch Büroräume untergebracht. Bereits vor dem Hochwasserereignis hatte sich in den Jahren 2020/2021 die beengte Raumsituation für die Mitarbeitenden des Betriebshofs gezeigt. Aufgrund dessen gab es schon erste Pläne für einen Umbau bzw. eine Erweiterungslösung. Durch die starke Beschädigung an der Substanz des Gebäudes waren daraus folgend Bauarbeiten in einem größeren Umfang sowie eine Umorganisation der Raumkapazitäten erforderlich. 

Im Fokus der Baumaßnahme lagen die Sanierung und die Modernisierung des Bestandsgebäudes. Neben dem Wiederaufbau wurden dabei auch Themen wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Hochwasserschutz berücksichtigt. Die Abbrucharbeiten begannen im November 2024.

Für die Fassadensanierung fiel die Wahl auf eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus Lärchenholz. Diese Holzart ist besonders witterungsbeständig, langlebig und pflegearm. Als nachwachsender Rohstoff unterstützt es die Nachhaltigkeitsziele des Projekts und trägt zu einem modernen Erscheinungsbild bei. Ebenso wurden die Fensteranlagen und die Dachflächen vollständig erneuert. 

Die Umkleide-, Sanitär- und Sozialbereiche wurden neuorganisiert und modernisiert. Dazu zählt auch das Errichten moderner Umkleiden mit Schwarz-Weiß-Trennung, was den heutigen Arbeitsschutzanforderungen entspricht. 

Durch die dauerhafte Verlagerung der Betriebshofverwaltung und des Tiefbaus in eine separate Containeranlage im Jahr 2024 konnten zusätzliche Flächen im Bestandsgebäude gewonnen werden, die für die Erweiterung und Neuorganisation der Sozialräume sowie Materiallagerung genutzt wurden. Für die Mitarbeitenden wurde so ein neuer, großzügiger Pausen- und Aufenthaltsbereich geschaffen. Die technische Gebäudeausrüstung inklusive Lüftungs- und Wärmepumpentechnik wurde ebenfalls modernisiert. Zur nachhaltigen Energieversorgung wurde auf den ebenfalls sanierten Dachflächen der angrenzenden Werkstatt- und KFZ-Halle eine Photovoltaikanlage installiert, die den Eigenbedarf dieses Gebäudeteils deckt und darüber hinaus erzeugten Strom ins Netz einspeist. Zusätzlich wurden zwei neue E-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten errichtet.

Restarbeiten im Gebäudeinneren, an der südlichen Fassade, an den Außenanlagen sowie den Parkflächen werden in den nächsten Wochen durchgeführt.

Für die Generalplanung zeigt das Büro Beyss Architekten aus Bonn verantwortlich.

Mit der Planung für die Erneuerung der Elektrotechnik war das Ingenieurbüro Küpper beauftragt. Die Planung für die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung lag in den Händen des Planungsbüros TGA Plan Münch. Beide Büros sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler tätig.

Vorsorgemaßnahmen für Hochwasserschutz

Um das sanierte Gebäude vor künftigen Hochwasserereignissen zu schützen, wurden auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz getroffen. Türen und Tore sind mit Hochwasserbarrieren, sogenannten Steckschotts, gesichert. Für eine sichere Entfluchtung im Hochwasserfall wurden Fluchtwege höher gelegt. Die Holzfassade schließt an einen robusten Sockelbereich an. Die zentrale Haustechnik wurde in hochwassersicheren Bereichen angeordnet, z.B. auf Dachflächen oder erhöhten Konstruktionen.
„Mit der Sanierung des Betriebshofsgebäudes wurden Wiederaufbau, energetische Modernisierung, Hochwasservorsorge und die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Mobilität miteinander verbunden. Ich freue mich sehr, dass aus einem durch die Flut stark geschädigten Gebäude ein moderner und zukunftsfähiger Betriebshof entstanden ist, mit deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden“, so Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Die Gesamtkosten für die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten liegen bei rund 5,56 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,65 Millionen auf die Beseitigung der unmittelbaren Flutschäden und rund 3,91 Millionen Euro auf die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes. Für die Baumaßnahme wurde eine Förderung aus dem Wiederaufbaufonds des Bundes und des Landes NRW in Höhe von 2.044.000 Euro bewilligt.

Wiedereinweihung mit Tag der offenen Tür am 26. Juni

Die Fertigstellung des Dienstgebäudes wurde mit einem Tag der offenen Tür auf dem Gelände des Betriebshofs am 26. Juni von 14 bis 15:30 Uhr gefeiert.

Besucherinnen und Besucher konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen und die vielfältigen Aufgaben sowie die Menschen kennenlernen, die täglich für ein sauberes, sicheres und funktionierendes Rheinbach im Einsatz sind. Mitarbeitende des Betriebshofs, des Tiefbaus, des Wasserwerks und des Ordnungsamtes waren vor Ort und gaben Auskünfte über die verschiedenen Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach, e-regio und das Planungsbüro Beyss Architekten ergänzten mit Informationsständen das Programm. Mit einer Grillstation, kühlen Getränken und einem Waffelstand, gesponsert durch Westenergie, war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Einnahmen für die Speisen an der Grillstation und für die Getränke werden an das Rheinbacher Kinderheim Dr. Dawo gespendet. 

Schwarz-Grün lehnt Beteiligungsformat für Wirtschaft ohne Begründung ab

Schwarz-Grün lehnt Beteiligungsformat für Wirtschaft ohne Begründung ab

„Herbe Enttäuschung für Verbände, Kammern und Gewerkschaften“


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg blickt mit großer Enttäuschung auf die vergangene Sitzung des Ausschusses Wirtschaft und Tourismus. Sie hatte die Schaffung eines Beteiligungsformates für Kammern, Gewerkschaften und kommunalen Wirtschaftsförderungen beantragt. „Viele Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis sind in einer schweren strukturellen Krise. Wir wollen alle an einen Tisch bringen und gemeinsam überlegen, wie wir die Rahmenbedingungen verbessern. Schwarz-Grün lehnt dieses Format ab. Anscheinend möchte die Koalition Politikgestaltung ohne Expert*innen aus der Praxis vorantreiben. Ihre Ablehnung hat die Koalition nicht begründet. Das ist eine herbe Enttäuschung für die Wirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises und kostet Arbeitsplätze“, erklärt der stv. Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ömer Kirli.

Die Schließungen im Rhein-Sieg-Kreises machen deutlich, dass eine strukturelle Krise Betriebe und Arbeitsplätze gefährdet. „Der Rhein-Sieg-Kreis muss politische Weichen stellen, damit andere Betriebe ihnen nicht in die Krise folgen. Dafür sollten wir auf die Expertise der Wirtschaft zurückgreifen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern – damit Betriebe und Arbeitsplätze eine Zukunft haben. Der Landrat darf nicht mehr nur Zaungast sein, sondern muss aktiver werden“, so SPD-Fraktionschefin Sara Zorlu abschließend.  

Montag, 22. Juni 2026

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 17. Juli, 10 Uhr

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 17. Juli, 10 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören und zu unterstützen.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. begleiten in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei.

Das nächste Treffen findet statt am Freitag, den 17. Juli, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7 in Swisttal-Heimerzheim statt. 

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde, stets entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen auch unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 1.Juli 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

Sonntag, 21. Juni 2026

Rheinbacher Sommerkino startet Vorverkauf


Rheinbacher Sommerkino startet Vorverkauf


Bereits zum neunten Mal bringt die Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach" an sechs Sommerabenden vom 22. bis 27. August 2026 Open-Air-Kino-Atmosphäre nach Rheinbach. Inmitten des Innenhofes der Katholischen Grundschule St. Martin in der Bachstraße haben alle Kinobesucher, vor der Kulisse des Hexenturms, freien Blick auf die 7 x 3 Meter große Leinwand. Das moderne Soundsystem sorgt für ein besonderes Hörerlebnis. Zudem gibt es alles, was zu einem Kinobesuch gehört: Gekühlte Getränke, Eis, Laugenstangen und Popcorn. Stefan Raetz, Organisator des Sommerkinos: "Alles wird ehrenamtlich organisiert, damit die Erlöse der Förderung sozialer Projekte in Rheinbach zu Gute kommen". Der Zugang zum Kino öffnet um 19.30 Uhr. Ab 20.15 Uhr gibt es ein täglich wechselndes Vorprogramm. Der Filmstart ist ab 21.00 Uhr. Stefan Raetz: "Wir haben wieder eine schöne Auswahl getroffen und starten mit Ach, diese Lücke". Weitere Filme sind: "Extrawurst", "Ganzer halber Bruder", "Der Pinguin meines Lebens", "Bon Voyager" und "Ein fast perfekter Auftrag". Der Vorverkauf bei der Buchhandlung Thalia, dem TUI-Reisebüro im Raiffeisenhaus und dem Tourismusbüro am Rathaus ist gestartet. Stefan Raetz rät sich frühzeitig Karten zu sichern, denn im letzten Jahr war jeder Filmabend ausverkauft. Die Karten kosten im Vorverkauf weiterhin 8 Euro. Beim Erwerb aller Filmabende sind es 40 Euro. 

Bilder: Stefan Raetz

Kultur am Hof erfolgreich gestartet - jeden Freitag Livemusik

Abendstimmung bei Kultur am Hof - Fotos: Stefan Raetz

Kultur am Hof erfolgreich gestartet - jeden Freitag Livemusik


Kultur am Hof, das kostenlose Live-Konzert Vergnügen in Rheinbach erfreut sich nun schon im 20. Jahr großer Beliebtheit. Jeden Freitag von Anfang Juni bis Mitte September spielen auf dem abgesperrten Himmeroder Wall Bands aus der erweiterten Region für die Musikbegeisterten Gäste. Die bestens abgemischten Konzerte beginnen um 19.00 Uhr. Dann ist drei Stunden Stimmung, gute Laune und mitsingen oder Tanzen angesagt. Stefan Raetz, Mitorganisator: "Alles wird ehrenamtlich organisiert. Besonderer Dank gilt den Anwohnern, die uns jährlich diese tolle Veranstaltung durchführen lassen. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich". Für die Bands wird um Spenden gebeten. Den Anfang machten in diesem Jahr die Gruppen Stranges Songs und Rumba Gitana. Nun folgen die Rockformationen ICON5 und Thekenkapelle, bevor die bekannte BAP Tribute Band MAM den Juli einläutet. Wie immer werden Stehtische aufgebaut, Sitzbänke bereitgestellt und die Zufahrten abgesichert. Für das leibliche Wohl ist vor Ort bestens gesorgt. Stefan Raetz: "Bitte keine eigenen Getränke mitbringen. Wir finanzieren die Veranstaltung neben Sponsorengeldern nur aus dem Getränkeverkauf". 

Im Schatten vom Waasemer Turm


Stranges Songs

Auftakt Kultur am Hof mit Regenbogen


SPD-Rheinbach - Alter und Pflege werden auch in Rheinbach immer wichtigere Zukunftsthemen

v.l.n.r. Dr. Wilmers und  Dr. Phiesel - Foto: Gert-Uwe Geerts

SPD-Rheinbach - Alter und Pflege werden auch in Rheinbach immer wichtigere Zukunftsthemen


Das große Interesse am Forum Alter und Pflege der Stadt Rheinbach am 20. Juni hat erneut gezeigt, welche Bedeutung Fragen rund um Pflege, Unterstützung im Alltag und ein gutes Leben im Alter inzwischen für viele Menschen haben.

Die Veranstaltung wurde von Bürgermeister Dr. Phiesel eröffnet, der dabei auf die Angebote der städtischen Pflegeberatung verwies, die durch Frau Eschweiler begleitet wird.

Mit vor Ort war auch der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Wilmers, der die Gelegenheit nutzte, mit zahlreichen Einrichtungen, Initiativen und Anbietern ins Gespräch zu kommen, die ihre Angebote inzwischen bereits zum vierten Mal der Öffentlichkeit präsentierten.

Gerade der persönliche Austausch machte deutlich, dass sich viele Akteure intensiv mit den Herausforderungen beschäftigen, die der demographische Wandel in den kommenden Jahren mit sich bringen wird. Auch Rheinbach wird von dieser Entwicklung unmittelbar betroffen sein.

Dr. Wilmers verweist in diesem Zusammenhang auf die langfristigen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft: „Der Anteil älterer Menschen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Damit wachsen gleichzeitig die Anforderungen an gute Pflegeangebote, verlässliche Unterstützungsstrukturen und die Frage, wie Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben können.“

Im Gespräch mit verschiedenen Anbietern wurden zudem Sorgen über die geplante Reform der Pflegeversicherung deutlich. Besonders mögliche Kürzungen bei Zuschüssen für Hilfeleistungen im Haushalt und bei pflegerischer Unterstützung werden vielerorts kritisch gesehen.

Gleichzeitig berichteten mehrere Einrichtungen von einem wachsenden Interesse an beruflichen Perspektiven im Pflegebereich – insbesondere dort, wo moderne Arbeitsbedingungen und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten angeboten werden.

Die Entwicklungen zeigen schon heute, dass Fragen rund um Alter, Pflege und Versorgung auch auf kommunaler Ebene künftig noch stärker in den Fokus rücken werden.

Die Urfttalsperre öffnet zum 125jährigen Jubiläum ihre Tore

Luftbild der Urfttalsperre - (c) Wasserverbands Eifel-Rur

Die Urfttalsperre öffnet zum 125jährigen Jubiläum ihre Tore

Vor 125 Jahren wurde der Grundstein für ein Generationenbauwerk gelegt, das für das Leben vieler Menschen von Bedeutung ist: Die Urfttalsperre.

Sie trug und trägt bis heute zum Hochwasserschutz sowie zur Wasserbevorratung für den Unterlauf der Rur bei. Vom Urftwasser profitiert nicht zuletzt die unterhalb liegende, Wasser nutzende Industrie, die im Dürener Land viele Arbeitsplätze bereitstellt.

Die Urfttalsperre zieht seit ihrem Bau zahlreiche Menschen aus nah und fern an. Heute mitten im Nationalpark Eifel gelegen, ist sie fester Bestandteil vieler Wanderungen.

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) als Talsperrenbetreiber bietet nun anlässlich des Geburtstags der Talsperre die Gelegenheit, die Jubilarin näher kennenzulernen.

Am Sonntag, dem 28.06.2026 wird von 11:00 – 16:00 Uhr ein Tag der offenen Tür stattfinden.
Dabei kann man das Staubauwerk bei fachkundigen Führungen auch in seinem Innenleben kennenlernen. Im Kontrollgang in der Mauer werden viele Daten erfasst, die für die laufende Überprüfung der Standsicherheit wichtig sind. Ein virtueller Rundgang durch den Kontrollgang ergänzt das Angebot nicht zuletzt für diejenigen, die die Treppenstufen nicht bewältigen können.

Außerdem werden am Wasserschulmobil spannende Einblicke in die Welt der Lebewesen in unseren Gewässern geboten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands stehen dabei auch für alle Fragen rund um das Wasser zur Verfügung.

Die Urfttalsperre, die sich auf dem Gebiet der Stadt Schleiden befindet, kann nicht mit dem Auto angefahren werden. Deswegen ist vom großen Parkplatz an der Rurtalsperre in Schwammenauel für die Besuchszeit ein Shuttle-Service eingerichtet. Die Busse fahren im halbstündigen Takt zur Urfttalsperre und wieder zurück. Abfahrtspunkt ist das kleine Gebäude „Alte Tankstelle“ im Zufahrtsbereich zum Parkplatz. Die Talsperre kann aber auch mit den Elektroboten der Rurseeschifffahrt aus Rurberg und Einruhr oder zu Fuß vom oberhalb gelegenen „Kermeterparkplatz“ sowie zu Fuß oder mit dem Fahrrad von Rurberg entlang des Obersees der Rurtalsperre und von Gemünd aus über die alte K7 angesteuert werden.

Für die Besichtigung des Kontrollgangs ist festes Schuhwerk erforderlich. Ebenso ist es, unabhängig von den Außentemperaturen, im Inneren der Talsperre stets gleichbleibend kühl. Deswegen empfiehlt es sich, ein wärmendes Kleidungsstück dabei zu haben. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Diese finden kontinuierlich statt.

Feuerwache Wolbersacker: Verantwortung heißt, heute die richtigen Prioritäten zu setzen

Feuerwache Wolbersacker: Verantwortung heißt, heute die richtigen Prioritäten zu setzen


Mit der Entscheidung zur Fortführung der Planungen für den Neubau der Feuerwache im Wolbersacker ist für die SPD-Fraktion ein wichtiger Schritt für die zukünftige Sicherheitsinfrastruktur in Rheinbach erfolgt. Nach intensiven politischen Beratungen wurden Einsparmaßnahmen beschlossen, die den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen, ohne die grundlegenden Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr infrage zu stellen.

Die SPD hatte bereits frühzeitig darauf gedrängt, im Rahmen der Haushaltskonsolidierung auch bei diesem Projekt mögliche Einsparpotenziale konsequent zu prüfen. Auf dieser Grundlage wurden Anpassungen der bisherigen Planungen vorgenommen und Maßnahmen zur Reduzierung der Baukosten umgesetzt.

Eine wichtige Grundlage für die politische Entscheidungsfindung war dabei die Informationsveranstaltung der Feuerwehr Rheinbach. Dort wurde deutlich, dass der Neubau weit mehr ist als ein zusätzlicher Feuerwehrstandort. Neben der Sicherstellung der Schutzziele im östlichen Stadtgebiet geht es insbesondere um die langfristige Einsatzfähigkeit der Feuerwehr, moderne Infrastruktur für Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie eine zukunftsfähige Sicherheitsstruktur für unsere Stadt.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Am Ende war für uns entscheidend, dass notwendige Einsparungen umgesetzt werden können, ohne die grundlegenden Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr grundsätzlich infrage zu stellen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Arne Ritter.

Gleichzeitig zieht die SPD aus den vergangenen Wochen auch wichtige Schlussfolgerungen für zukünftige Großprojekte. Frühzeitige Transparenz, eine engere politische Begleitung und eine rechtzeitigere Einbindung der Fraktionen sind aus unserer Sicht entscheidend, damit notwendige Steuerungsentscheidungen bei finanziell bedeutsamen Projekten frühzeitig getroffen werden können.

Für die SPD steht deshalb fest: Haushaltskonsolidierung bedeutet nicht, notwendige Zukunftsinvestitionen grundsätzlich infrage zu stellen. Entscheidend ist, verantwortungsvoll abzuwägen und dort die richtigen Prioritäten zu setzen, wo Sicherheit und Daseinsvorsorge langfristig gesichert werden müssen. 

Vorträge und Veranstaltungen anlässlich des Tags des Römerkanals 2026

Vorträge und Veranstaltungen anlässlich des Tags des Römerkanals 2026


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. lädt am Sonntag, den 28. Juni 2026 anlässlich des Tags des Römerkanals zu einer Reihe von Veranstaltungen an der Brunnenstube Klausbrunnen in Mechernich-Kallmuth ein.

Die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln ist der größte antike Technikbau nördlich der Alpen und eines der populärsten Bodendenkmäler des Rheinlandes. In einem 95,4 Kilometer langen Aquädukt wurden täglich 20 Millionen Liter bestes Trinkwasser aus fünf Quellgebieten in der Sötenicher Kalkmulde nach Köln geleitet. Die Brunnenstube Klausbrunnen bei Kallmuth ist ein besonders schön rekonstruiertes Beispiel für eine römische Quellfassung. Gleich unterhalb der Brunnenstube ist die vom Grünen Pütz im Urfttal kommende Leitung angeschlossen.

Der Vortrag beim „Tag des Römerkanals“ beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten römischer Wassergewinnung mit besonderem Fokus auf der Brunnenstube in Kallmuth.

Programm

  • 11:00 Uhr am Klausbrunnen - Einführung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der anschließenden Wanderung auf dem Römerkanal-Wanderweg.
  • „Archäologie vor Ort“ mit Prof. Dr. Klaus Grewe: „Techniken der Wassergewinnung in römischer Zeit – Der Klausbrunnen als ergiebige Brunnenstube zur Versorgung der Colonia Claudia Ara Agrippinensium.
  • Für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit und das Ortskartell Kallmuth sorgt für Kinderbelustigung, unter anderem mit einem Malwettbewerb rund um die Römer.
  • 11:30 Uhr ab Klausbrunnen - Geführte Wanderung auf dem Römerkanal-Wanderweg mit Reinhard Schweinheim.
  • Die Wanderung führt von der römischen Brunnenstube „Klausbrunnen“ bei Kallmuth zur Aquäduktbrücke in Vollem, der einzigen fast vollständig erhaltenen Brücke des Römerkanals.
  • Über den Römerkanalwanderweg geht es am Quellgebiet Urfey vorbei durch das Königsfelder Tal zum Ravelsberg. Unterwegs gibt es Erklärungen zur Agrippastraße, deren Verlauf wir ein kurzes Stück folgen, bevor es zurück nach Kallmuth geht.
  • Begleitend gibt es Informationen zur Baugeschichte und den Spuren der drittlängsten Fernwasserleitung des römischen Imperiums, die einst die antike Stadt Köln mit 20 Millionen Liter Wasser pro Tag versorgte. Neben der technischen Meisterleistung der römischen Bauherren erfahren die Wanderer auch einiges über die herrliche Kulturlandschaft entlang des Wanderweges.
  • 14:00 Uhr am Klausbrunnen - Vortrag für Nichtwanderer: „Archäologie vor Ort“ mit Prof. Dr. Klaus Grewe, „Techniken der Wassergewinnung in römischer Zeit – Der Klausbrunnen als ergiebige Brunnenstube zur Versorgung der Colonia Claudia Ara Agrippinensium
  • 15:00 Uhr am Klausbrunnen - Gemütliches Beisammensein der Wanderer und Nichtwanderer. Kaffee und Kuchen-Angebot durch das Ortskartell Kallmuth.
  • Musik durch die bekannte Mundart-Gruppe „Wibbelstetz“, Frontmann Günter Hochgürtel. Gastbesuch von Konrad Beikircher, dem Paten des Römerkanal-Wanderweges.


Treffpunkt ist die Römische Brunnenstube Klausbrunnen, Mechernich-Kallmuth.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.