Mittwoch, 28. Januar 2026

53.000 Kilometer für das Klima

Foto: Stadt Rheinbach

53.000 Kilometer für das Klima: Rheinbach prämiert seine erfolgreichen Teilnehmenden der Kampagne STADTRADELN 2025

• Platz 8 unter den 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis
• Neun Tonnen CO2 vermieden


Ob im Alltag oder in der Freizeit - das Fahrrad ist in Rheinbach ein beliebtes Verkehrsmittel. Das bewiesen die 273 aktiven Radlerinnen und Radler, die im vergangenen September kräftig in die Pedale traten. Am 27. Januar wurden die Spitzenreiter der Kampagne 2025 im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Umwelt & Mobilität feierlich ausgezeichnet.

Besonders beeindruckende Einzelleistungen standen im Mittelpunkt der Ehrung.

Den Titel als kilometerstärkster Einzelradler sicherte sich Hans-Joachim Rothe, der im dreiwöchigen Aktionszeitraum beachtliche 1.413,6 Kilometer zurücklegte. Auf dem zweiten Platz folgte Dr. Georg Wilmers mit 1.039,9 Kilometern, dicht gefolgt von Dirk Eichelbaum, der 925,2 Kilometer beisteuerte. Auch in der Teamwertung (ohne Schulen) wurde hart gekämpft: Das „Pro-Cycling-Team“ setzte sich mit 42 Mitgliedern und insgesamt 10.797 Kilometern an die Spitze.

Wie wichtig die junge Generation für die Mobilitätswende ist, zeigte sich erneut bei den Schülerteams. Das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Rheinbach und das Erzbischöfliche St. Joseph-Gymnasium stellten mit insgesamt 156 Aktiven den größten Teil des Teilnehmerfeldes. Besonderen Grund zur Freude hatte das St.Joseph-Gymnasium: Mit 13.994 Kilometern holte sich die Schule nicht nur den lokalen Sieg in der Kategorie Schulradeln, sondern fuhr auch im kreisweiten Vergleich auf einen hervorragenden 10. Platz.

In der Gesamtbilanz sparten die Rheinbacher Teilnehmenden durch ihre Fahrten rund neun Tonnen CO2 ein. Mit einer Gesamtkilometerzahl von 53.674 km erreichte die Stadt das drittbeste Ergebnis seit dem Teilnahmestart an der Kampagne vor acht Jahren. Zwar konnte der Rekordwert aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden, doch der Langzeittrend zeigt deutlich nach oben: Die Zahlen haben sich im Vergleich zum Jahr 2020 vervielfacht und stabilisieren sich nun auf einem hohen Niveau. Im Rhein-Sieg-Kreis sicherte sich Rheinbach damit einen soliden 8. Platz unter 19 Kommunen.

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel freut sich über das Ergebnis: „Das Fahrrad ist für uns kein reines Verkehrsmittel, sondern ein Stück Lebensqualität: Es hält fit, ist leise, gut fürs Klima und macht einfach Spaß. Dass so viele Bürgerinnen und Bürger mitgemacht haben, ist für uns als Stadtverwaltung ein Auftrag: Wir haben zuletzt viel in die Radinfrastruktur investiert. Genau da machen wir auch weiter, denn jede mit dem Fahrrad, anstelle des Autos, zurückgelegte Strecke trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.“ 

Bei dem Stadtradeln-Wettbewerb sollen möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad bestritten werden. Das erste Stadtradeln fand vor 16 Jahren statt. Stadtradeln ist mittlerweile zu einer der größten Fahrradkampagnen weltweit herangewachsen. 

Erftverband lädt zum Girls'/Boys‘ Day ein

Praktische Einblicke in den Berufsalltag beim Erftverband - Quelle: Erftverband

Erftverband lädt zum Girls'/Boys‘ Day ein

Spannende Einblicke in technische und kaufmännische Berufsfelder beim Wasserverband


Bergheim, 28. Januar 2026. Am 23. April öffnet der Erftverband anlässlich des Girls'/Boys‘ Day auch in diesem Jahr wieder seine Türen und bietet Schüler*innen die Chance, beim Tagespraktikum hautnah in seine vielseitigen Ausbildungsberufe einzutauchen.

Der Erftverband ist ein wasserwirtschaftliches Unternehmen mit über 600 wasserbegeisterten Beschäftigten in der Region und möchte insbesondere Mädchen und junge Frauen für zukunftsstarke technisch geprägte Berufe begeistern. Gleichzeitig erhalten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, echte Praxisluft zu schnuppern und Berufe kennenzulernen, die man im Schulalltag selten erlebt.

Insgesamt werden an diesem Tag Praktika in folgenden Bereichen angeboten:

•      Umwelttechnolog*in für Abwasserbewirtschaftung
•      Industriemechaniker*in, Fachrichtung Instandhaltung
•      Elektroniker*in für Betriebstechnik
•      Umwelttechnolog*in für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
•      Fachinformatiker*in für Anwendungsentwicklung
•      Fachinformatiker*in für Systemintegration
•      Gärtner*in, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
•      Wasserbauer*in
•      Vermessungstechniker*in
•      Kauffrau/-mann für Büromanagement

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte Schüler*innen können sich bis zum 2. April 2026 über das Bewerbungsportal des Erftverbandes anmelden: https://karriere.erftverband.de/praktikum-beim-erftverband/. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

 

CDU Rheinbach: Für eine technologieoffene und realistische Wärmeplanung

CDU Rheinbach: Für eine technologieoffene und realistische Wärmeplanung

bestehende Gasnetze als Chance für klimaverträgliche Lösungen


Bereits im Sommer 2025 hat die CDU Rheinbach u.a. im Rahmen einer Bürgerversammlung deutlich gemacht, dass die vorhandene Gasnetzinfrastruktur in der Kernstadt wie auch in den Ortschaften weiterhin eine wichtige Rolle für eine klimaverträgliche Wärmeversorgung spielen kann. Fachliche Einschätzungen bestätigen, dass die bestehenden Netze grundsätzlich geeignet sind, Haushalte künftig anteilig mit Biogas und perspektivisch sogar vollständig mit Wasserstoff zu versorgen. Voraussetzung dafür ist, dass Heizungsanlagen schrittweise auf die Nutzung dieser klimafreundlichen Gase umgestellt werden.

Gleichzeitig weist die CDU Rheinbach darauf hin, dass alternative Wärmelösungen sorgfältig und differenziert betrachtet werden müssen. Der Aufbau sogenannter „warmer Wärmenetze“ mit zentraler Wärmeerzeugung ist technisch anspruchsvoll und mit erheblichen Investitionen verbunden. Die dafür notwendigen, isolierten Rohrleitungen müssen in rund 1,50 Metern Tiefe verlegt werden, hinzu kommen neue Übergabestationen in den Gebäuden. Zudem arbeiten diese Systeme häufig mit sehr hohen Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C, was zu entsprechenden Wärmeverlusten und weiteren Kosten führt.

Eine andere Option stellen „kalte Wärmenetze“ dar, die ohne zentrale Wärmeerzeuger auskommen und stattdessen auf Geothermie basieren. Sie nutzen einen Solekreislauf, der im Winter Wärme bereitstellt und im Sommer sogar zur Kühlung eingesetzt werden kann. In den angeschlossenen Gebäuden kommen effiziente Sole-Wärmepumpen zum Einsatz, die deutlich leistungsfähiger sind als die vielfach diskutierten Luft-Wärmepumpen. Allerdings lassen sich kalte Wärmenetze nicht überall realisieren – etwa aufgrund von Wasserschutzgebieten oder ungeeigneten geologischen Bedingungen. Dennoch gibt es auf Rheinbacher Stadtgebiet durchaus Bereiche, in denen diese Technologie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Die CDU Rheinbach betont in diesem Zusammenhang, dass die kommunale Wärmeleitplanung kein starres Dokument ist. Sie muss mindestens alle fünf Jahre überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Entwicklungen und lokale Gegebenheiten müssen regelmäßig einfließen, um eine zukunftsfähige und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung sicherzustellen.

„Wir setzen uns heute und in Zukunft für eine wirksame, technologieoffene und realistische Wärmeleitplanung ein, die alle Optionen berücksichtigt“, erklärt die CDU Rheinbach. „Niemand kann heute wissen, welche technologischen Möglichkeiten morgen zur Verfügung stehen. Deshalb braucht es Offenheit, Pragmatismus und eine Planung, die mit der Entwicklung Schritt hält.“

Mit diesem Ansatz möchte die CDU Rheinbach dazu beitragen, dass Rheinbach eine nachhaltige, bezahlbare und verlässliche Wärmeversorgung erhält – im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und im Einklang mit den Klimazielen.
 

Dienstag, 27. Januar 2026

Buntes Karnevalstreiben in Ramershoven






Buntes Karnevalstreiben in Ramershoven

NCR Blau-Gold Rheinbach (NCR) und Rheembacher Fastelovendsjecke (RFJ) laden zur zweiten großen Karnevalsparty ein


Die Alte Schule Ramershoven verwandelte sich am vergangenen Wochenende in eine Hochburg des rheinischen Karnevals. Gemeinsam luden der NCR und die RFJ zu einer stimmungsvollen Karnevalsparty ein, die den zahlreichen Gästen ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm bot.

Den festlichen Auftakt machte der Einmarsch des NCR-Musikzugs gemeinsam mit den Abordnungen beider Vereine. Durch das Programm führten souverän die Literaten Jörg Nawrath (NCR) und Biggi Schneider (RFJ).

Tänzerische Höhepunkte folgten Schlag auf Schlag: Die NCR-Kindertanzgarde begeisterte ebenso wie die Tanzgarde der RFJ. Ein besonderer Moment war der Gemeinschaftstanz der kleinen und großen Tanzgarde des NCR, der vom Publikum mit viel Applaus gefeiert wurde.

Auch das Tanzpaar der RFJ sowie die große Tanzgarde des NCR sorgten für beeindruckende Darbietungen.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war der feierliche Tollitätenempfang. Zahlreiche karnevalistische Majestäten von nah und fern folgten der Einladung nach Ramershoven und zogen unter großem Jubel in den Saal ein. Prinzen, Prinzessinnen und Dreigestirne aus der Region und darüber hinaus verliehen der Veranstaltung einen besonders festlichen Rahmen und unterstrichen die enge Verbundenheit der Karnevalsvereine untereinander.
Mit Orden, Grußworten und karnevalistischen Gesten wurde der Empfang zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Fastelovends-Tradition.

Im Anschluss sorgte die Prinzengarde Meckenheim mit ihrem Musikzug und ihrer Tanzgarde für ein weiteres karnevalistische Hightlight. Weitere musikalische und humorvolle Akzente setzten Dieter Schneider mit seiner Frau Biggi Schneider. Sie trugen das alte rheinische Lied „Unse Nohber Pitter wullt ene Reiter wääde“ vor.

Für einen musikalischen Höhepunkt des Abends sorgte die Kölner Formation „Kraad un Plaat“. Mit ihrem unverwechselbaren kölschem Sound, viel Humor und spürbarer Nähe zum Publikum brachten sie die Alte Schule Ramershoven zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln. Die Musiker verstanden es bestens, echte Fastelovendsstimmung zu verbreiten und den Saal in eine ausgelassene karnevalistische Feier zu verwandeln. Ihr Auftritt bildete einen weiteren Glanzpunkt im abwechslungsreichen Programm und wurde vom Publikum mit großem Beifall honoriert.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Hinter der Theke bewies die Ramershovener Feuerwehr ihr Organisationstalent, während das Bistro am Handelshof die Gäste kulinarisch verwöhnte.

Die gelungene Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und gemeinschaftlich der Karneval gefeiert wird. NCR und RFJ bedanken sich bei allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Gästen für einen unvergesslichen karnevalistischen Abend. 

Start in ein knisterndes Jubiläumsjahr

Gute Laune beim Jahresempfang von Rheinbach liest e.V.

Start in ein knisterndes Jubiläumsjahr


Ein unvergesslicher Abend! Der Jahresempfang „aufgeschlagen!2026“ von Rheinbach liest e.V. vor rund 130 Gästen machte mit zahlreichen faszinierenden Bühnenaktionen aus Vorlesen, Gespräch und Musik Lust auf das neue Veranstaltungsjahr. Zum 15. Geburtstag wurden die Chancen einer vielfältigen Leseförderung aufgezeigt und die Faszination gefeiert, die von Büchern und Geschichten ausgehen kann. In 2026 werden die Buchseiten knistern!

„Kein Wunder, dass Rheinbach beim Vorlesen oft weit vorne ist, bei einem Bürgermeister, der so gut liest“, befand Moderator Julius Esser. Zuvor hatte Dr. Daniel Phiesel auf beeindruckende Weise eine Stelle aus Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ vorgetragen. Wie bei den späteren Text-Schnipseln des Abends war das Publikum eingeladen mitzuraten: Titel, Autor und Jahrestag, in diesem Fall der 25. Todestag des amerikanischen Kult-Autors.

Rheinbachs 1. Bürgermeister gratulierte nicht nur zum 15-jährigen Jubiläum des Vereins, sondern hielt auch ein schönes Plädoyer für das Leseerlebnis, das Bücher bieten können, und - am Beispiel des Durcharbeitens seines dicken Pilotenhandbuchs - die Möglichkeit, sich durch Lesekompetenz seine beruflichen Träume erfüllen zu können.

Die Rheinbachliest-Vorstandsvorsitzenden Monika Flieger und Nicole Denke verabschiedeten Daniel Phiesel von der Bühne, nicht ohne ihm eine Rheinbacher Bücherkiste aus dem Projekt „Lesen statt Warten“ für den Wartebereich des Rathauses mitzugeben.

Die diesjährigen Schulsieger im Vorlesen der drei weiterführenden Rheinbacher Schulen, Louisa Wolff, Henriette Schlenkhoff und Jonathan Fronhoffs, lasen anschließend szenisch eine Stelle aus James Krüss (100. Geburtstag) „Timm Thaler“ und zeigten, dass sie für den kommenden Kreisentscheid gut vorbereitet sind.

Raoul Migliosi und Ricarda Kowalewski vom Theater am Lohmarkt hatten Bechsteins „Des Märchens Geburt“ mitgebracht, einen programmatischen Text über den Segen von Fantasie und Geschichten für das Leben. In der kommenden Spielzeit kooperieren das Theater und der Verein zur Leseförderung wieder bei zahlreichen Themen und Veranstaltungen. Dass die Autorin der nächsten Produktion des Theaters am Lohmarkt, „Es war einmal ...anders“, Anne Kessel aus Merzbach, sogar Vereinsmitglied ist, war für viele im Publikum eine Überraschung.

Geschichten auch über das Figurenspiel lebendig werden zu lassen, war das nächste Thema auf der Bühne. Bernadette Spreer und Renate Neffgen aus der neuen Rheinbachliest-Projektgruppe „Figurentheater“ berichteten von der Wirkung der Aufführung des Stücks „Der kleine Weihnachtsmann“ im vergangenen Dezember und den besonderen Chancen eines analogen, ruhigen Erzählens auf die Entwicklung von Fantasie und Sprache. Das nächste Gastspiel – diesmal vom Aachener „Theater Rosenfisch“ - , das für alle Kita-Kinder und die jüngeren Grundschulkinder nach Rheinbach geholt wird, wurde von den Vorlesetalenten Friederike Spreer (12), Charlotte Hartmann (12) und Fiona Müdder (16) in einer hinreißenden Leseszene beworben: Janoschs „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“. Es passte prima in den Abend, dass auch Janosch in 2026 einen Jahrestag feiert, nämlich seinen 95. Geburtstag.

Fiona Müdder stand dann noch im Bühnengespräch beispielhaft für die vielfältige Unterstützung der Leseförderung durch Rheinbach liest e.V. an den Schulen, nicht zuletzt durch die „Bücherüberraschung“, die Unterstützung bei Medienanschaffungen, Finanzierung von Autorenlesungen oder die Durchführung von Lesewettbewerben. GGS-Lehrerin Christiane Bröckelmann und die ehemalige Gesamtschulleiterin Elke Dietrich-Rein beleuchteten die Wirkung von Unterstützungsmaßnahmen und Fionas erfolgreichen Weg trotz ihrer Lese-Rechtschreibschwäche. „Lesen war für mich in den ersten Jahren harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ich lese sehr gerne und mittlerweile ist auch Rechtschreibung kein größeres Problem mehr für mich“, berichtet Fiona selbstbewusst. Als sie dann vor der Pause – begleitet von Maria Dörrscheidt an der Geige und Marcus Hartmanns am Klavier - noch Sarah Connors „Wie schön du bist“ sang, war das ein echter Gänsehautmoment.

Nach der Pause mit Buffet und guten Gesprächen sang Susanne Hartmanns eine von ihrem Mann vertonte Version des Kaléko-Gedichts „Weil du nicht da bist“ und trug anschließend Rilkes „Panther“ vor. Ein weiterer Höhepunkt war Brechts hintersinniges Kindergedicht „Fisch Fasch“, performativ vorgetragen von dem 11-jährigen Kilian Hällmayer. Man gewann den Eindruck, dass hier ein weiteres Bühnentalent heranwächst. Antonello Simone und Maria Dörrscheidt lasen auf Italienisch und Deutsch im Wechsel Carlo Collodis Klassiker „Pinocchio“ und machten zudem mit Akkordeon und Geige Lust auf ihren Abend im Delikatessengeschäft Via del Gusto am 18. April in der Reihe „Pasta, Poesia e Passione“.

Die englische Kriminalschriftstellerin Agatha Christie starb vor 50 Jahren und hinterließ u.a. die großartigen Romane über die Hobbydetektivin Miss Marple. Aus dem ersten Band- „Mord im Pfarrhaus“, las mit wunderbarer Stimme die WDR-Sprecherin Regina Münch, die am 17. April wieder bei den „Bücherstimmen“ gemeinsam mit Martin Groß dabei ist. Heinrich Heines Gedicht „Nur zwei Beine“ verwies anschließend auf ein neues Format, eine literarische Wanderung in Kooperation mit dem Eifelverein, die für den 27. September angesetzt ist, mit Regina Münch als „Wanderführerin“. 
Nach einem erfrischenden Kurzauftritt des Literaturkabarettisten und Malers Lothar Tolksdorf, der 2011 das Gründungsfest des Vereins moderiert hatte, folgte der unvergleichliche Johannes Engel mit Gedichten von Eugen Roth, Günter Nehm und Günter Detro. Detros „Jahrestag“ bestand in der Einschulung in die Volksschule Aachen-Brand vor genau 70 Jahren. Er war sichtlich amüsiert darüber, sein Porträt am Bühnenvorhang inmitten der vielen literarischen Größen zu entdecken.

Auch Wolf Biermann, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, kam zu seinem Recht. Marcus Hartmanns, der den Abend gemeinsam mit dem Klarinettisten Yves Gueit durch Intermezzi bereicherte, sang Biermanns Text „Komm lass dich nicht verhärten“ in einer eigenen Vertonung.

Was passierte noch alles an diesem Abend, der von Julius Esser so kurzweilig moderiert wurde? Die Zukunfts-AG der GGS Sürster Weg, vertreten durch Emma, Alexander und Maximilian, holten sich Sitzkissen für die neue Lesetreppe an ihrer Schule ab. Den Schulleiterinnen Uta Schöberl (KGS Flerzheim) und Sonja Paffenholz (KGS St. Martin) wurden Buchpakete zum Thema Demokratie überreicht. Monika Flieger und Nicole Denke gaben einen Termin preis, der es wegen des vorgezogenen Redaktionsschluss nicht auf das Programmblatt geschafft hatte: Am letzten Aprilwochenende des Jubiläumsjahres wird es ein „kleines SeitenKnistern“ im Himmeroder Hof geben. Blumen und Applaus für 10 Jahres Arbeit als 1. Vorsitzende erhielt Monika Flieger. Lob und Dank gingen auch an die „externen Ehrenamtlichen“ Dieter Peters (Ton) und Michael Sprick (Licht) sowie Gerd Engel für die Planung des Programms. Zur Freude von Schatzmeisterin Sabine Post ließen sich viele Besucherinnen und Besucher von der Arbeit des Vereins überzeugen und gaben einen Mitgliedsantrag ab oder spendeten für die Anschaffung neuer Erstleseliteratur der Öffentlichen Bücherei St. Martin. Der unvergessliche Abend endete erst zur beinah landsturmtypischen Zeit gegen 23:00 Uhr.

Weitere Informationen zu Rheinbach liest e.V. und den kommenden Terminen finden sich auf rheinbach-liest.de 

Marcus Hartmanns lässt sich im Sinne Wolf Biermanns nicht verhärten

Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf war Ehrengast

Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf war Ehrengast

Literaturkabarettist Lothar Tolksdorf war Ehrengast

Das Publikum war begeistert

Das 11-jährige Bühnentalent Kilian trägt Bert Brechts Gedicht vom Fisch Fasch vor

Charlotte Hartmann Friederike Spreer und Fiona Müdder lasen Janosch

Charlotte Hartmann Friederike Spreer und Fiona Müdder lasen Janosch

Ü30 Karnevalsparty im Waldhotel Rheinbach


Ü30 Karnevalsparty im Waldhotel Rheinbach

Wenn Lebensfreude auf Tanzlust trifft


Rheinbach – Am Samstag, den 31. Januar 2026, wird im Waldhotel Rheinbach nicht einfach nur gefeiert – hier wird Karneval gelebt. Ab 19:00 Uhr öffnet sich die Tür zu einer Nacht voller Musik, Emotionen und rheinischer Lebensfreude bei der großen Ü30 Karnevalsparty.

Diese besondere Veranstaltung richtet sich an alle Jecken ab 30, die Karneval lieben, aber auch Wert auf Atmosphäre, Qualität und ein stilvolles Umfeld legen. Es ist die perfekte Mischung aus ausgelassenem Feiern und entspanntem Genießen – Karneval für Erwachsene mit Herz.

Für den passenden Soundtrack sorgt DJ „Der Musikberater“, der mit viel Fingerspitzengefühl Karnevalshits, Partyklassiker und tanzbare Evergreens miteinander verbindet. Sobald die ersten Takte erklingen, füllt sich die Tanzfläche – Lachen, Mitsingen und Tanzen gehören hier genauso dazu wie bunte Kostüme und strahlende Gesichter.

Schon der Empfang ist etwas Besonderes: Über einen roten Teppich betreten die Gäste die Location und werden dabei von einer professionellen Fotografin begleitet. Ergänzt wird dieses Erlebnis durch eine liebevoll gestaltete Fotowand und eine Fotobox, die spontane, verrückte und emotionale Erinnerungen für die Ewigkeit festhalten. Jede Aufnahme erzählt ihre eigene kleine Karnevalsgeschichte.

Die Veranstalter versprechen eine mitreißende Stimmung, ein fröhliches, offenes Publikum und eine Nacht, die man nicht einfach besucht – sondern erlebt. Ob als Clown, Funkenmariechen, Pirat oder ganz elegant: Hier ist jeder willkommen, der Karneval im Herzen trägt.

Für eine sorgenfreie An- und Abreise sorgt ein eigens eingerichteter Shuttle-Service, der ab 18:45 Uhr regelmäßig vom Prümer Wall direkt zum Waldhotel Rheinbach fährt und den Gästen bis zum Ende der Party zur Verfügung steht. So kann die Nacht unbeschwert genossen werden – vom ersten Lied bis zum letzten Tanz.

Der Eintrittspreis beträgt 20,00 Euro und beinhaltet ein Begrüßungsgetränk, mit dem gemeinsam auf einen unvergesslichen Abend angestoßen wird.

Der Vorverkauf läuft bis zum 30.01.2025 und ist erhältlich bei Heidis Anziehungspunkt sowie direkt im Waldhotel Rheinbach.

Die Ü30 Karnevalsparty im Waldhotel Rheinbach ist mehr als nur eine Feier – sie ist ein Treffpunkt für Menschen, die lachen, tanzen, mitsingen und den Karneval in all seinen Farben genießen möchten. Wer diese Nacht verpasst, verpasst ein Stück rheinische Lebensfreude. 

Traditionelles Goju-Ryu Karate nun auch in Rheinbach

v.ln.r. Tarek Bamberger / Mario Küster


Traditionelles Goju-Ryu Karate nun auch in Rheinbach


Rheinbach, Januar 2026 – Mit der Gründung des GOJU RYU KARATE RHEINBACH e.V. im Oktober 2025 erhält Rheinbach ein neues sportliches Angebot im Bereich des traditionellen Karate. Der Verein widmet sich dem Stil Goju-Ryu, einer ursprünglichen Karate-Richtung, die harte und weiche Techniken miteinander verbindet und großen Wert auf Atemtechniken, Körperspannung sowie effektive Selbstverteidigung legt.

Gegründet wurde der Verein von Mario Küster (1. Vorsitzender und Trainer) und Tarek Bamberger (2. Vorsitzender). Beide betrieben bereits in ihrer Jugend Karate, bevor berufliche und familiäre Verpflichtungen zu einer längeren Pause führten. Über den Wiedereinstieg in eine Trainingsgruppe fanden sie zurück zum Karate – und schließlich zur Idee, einen eigenen Verein in Rheinbach zu gründen.

„Karate beginnt mit Respekt – und endet mit Respekt“, beschreibt Küster die Grundhaltung des Vereins. Entsprechend legt das Training großen Wert auf Disziplin, gegenseitige Achtung, Gemeinschaft und die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen – unabhängig von Alter oder Vorerfahrung. Angesprochen werden Kinder ab sieben Jahren, Jugendliche, Erwachsene sowie Anfänger und Wiedereinsteiger.

Der Zuspruch ist bereits nach kurzer Zeit groß. Der Verein verzeichnet einen kontinuierlichen Mitgliederzuwachs im zweistelligen Bereich. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Kindertraining, aber auch bei Erwachsenen wächst das Interesse stetig.

Ein erstes besonderes Ereignis steht Mitte März an: Mit einem sogenannten Godo-Geiko – einem gemeinsamen Gründungslehrgang – lädt der Verein befreundete Dojos aus Düsseldorf, Neuss, Amorbach und Monheim nach Rheinbach ein. Der Lehrgang wird von hochgraduierten Dan-Trägern geleitet und markiert den offiziellen Start des Vereins im regionalen Karate-Netzwerk. Aus Rheinbach kommt Patrick Garenfeld, Yogalehrer und Fitnesstrainer, dazu und erweitert das Programm über den Karatehorizont hinaus. 

Der Einstieg in das Training ist jederzeit möglich. Interessierte sind herzlich eingeladen, ein Probetraining zu absolvieren.

GOJU RYU KARATE RHEINBACH e.V.
Gegründet: Oktober 2025
Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn, VR 12732

Trainingszeiten & Orte:

• Montag, 17:30–19:00 Uhr – Klostergasse 13, Rheinbach-Wormersdorf
• Mittwoch, 17:00–18:30 Uhr – Goju-Ryu Kids (ab 7 Jahren), Tomburg-Kaserne Rheinbach
• Mittwoch, 20:00–21:45 Uhr – Dederichsgraben, Rheinbach

Zielgruppen:

Kinder ab 7 Jahren, Jugendliche, Erwachsene, Anfänger und Wiedereinsteiger
Kontakt & Probetraining:
Interessierte können sich unkompliziert über die Vereinswebseite melden.
🌐 https://goju-ryu-dojo.de


Webseiten der genannten Personen/Vereine:

Goju-Ryu Karate Rheinbach e.V.   https://goju-ryu-dojo.de
Gojukan Neuss e.V.  https://www.gojukan.de/
Goju-Ryu Karateverein Amorbach e.V.  https://www.amorbach-karateverein.de/
Patrick Garenfeld / life-THINGS  https://life-things.de/ 
 

Konzert der Gospel Flames

Konzert der Gospel Flames 


Ein großes Gospelkonzert findet am 1. März um 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Stephanus Auffindung in Flamersheim statt. Vor 20 Jahren gegründet, haben die Gospel Flames, in deren Name sowohl die Flammen der Singe-Begeisterung als auch die Zugehörigkeit zur evangelischen Gemeinde Flamersheim steckt, viele schöne Konzerte gegeben, zuerst 10 Jahre am Gründungsort, sind dann aber nach Odendorf ausgewandert. 

Die ursprünglichen Spirituals und neueren Gospels, die die christlichen Inhalte in jazzigen Kompositionen präsentieren, stammen aus dem 18. Jahrhundert, als afrikanische Rhythmen der Sklaven in den USA sich mit europäischer Harmonik verbandern. Dadurch entstand ein rhythmisch interessanter Musikstil, den auch die Europäer lieben. 

Wir singen Spirituals und Gospels mit der ursprünglichen Begleitung von Klavier (Manfred Schümer) und Schlagwerk (Guido Strang), erfreuen uns an den erzählenden Bibeltexten oder kindlich-naiven Glaubensaussagen und den lebendigen Melodien.

In unserem Konzert wird auch die Gruppe „3 mit Fritz“ auftreten und für interessante Abwechslung sorgen. 

Wie es bei dieser Musik üblich ist, werden die Zuhörer öfter miteinbezogen. Kommen Sie, werden Sie hörend, klatschend und singend Teil unseres Konzerts!

Die Spenden dieses Abends sollen der Organisation „Rheinbach hilft“ zugutekommen. Diese Organisation sorgt für die Transporte in die Ukraine und die Versorgung der Bevölkerung vor Ort.
 

Landsturmsitzungen 2026 - Flimmerkess Rhembach


Landsturmsitzungen  2026 - Flimmerkess Rhembach


Die Vorbereitungen für die Rheinbacher Landsturmsitzungen vom 6.-8. Februar 2026 sind im vollen Gange. Die Landtürmer proben auf Hochtouren für die 3 bevorstehenden Sitzungsabende in der Stadthalle Rheinbach.

Die Premierensitzung am Freitag, den 6.Februar und die Sitzung am Samstag, den 7. Februar sind restlos ausverkauft.

Für die Sitzung am Sonntag, den 8. Februar 2026, die bereits um 16.00 Uhr beginnt, gibt es noch wenige Restkarten.
Kartenwünsche bitte an martin.steinhauer@gmx.de oder jeden anderen Landstürmer richten.
 

Nachwuchs-Robotiker wetteifern an der H-BRS um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft

Beim Robocup in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wetteifern Schüler-Teams mit ihren selbst gebauten Robotern um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft. Foto Kira Wazinski 

Nachwuchs-Robotiker wetteifern an der H-BRS um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft


An diesem Samstag, 31. Januar, und Sonntag, 1. Februar 2026, werden in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) kleine Roboter zeigen, was sie können. Die Hochschule ist Gastgeberin eines Robocup-Junior-Wettbewerbs. Schülerteams aus NRW treten mit ihren selbst gebauten mobilen Robotern in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. Die besten Teams qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft im März in Köln. Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

Fußball spielen, durch ein Labyrinth hindurchfinden, simulierte Rettungseinsätze durchführen: Bei dem Robocup-Junior-Wettbewerb werden den selbst gebauten kleinen Robotern unterschiedliche Fähigkeiten abverlangt. Die Schülerinnen und Schüler treten daher bei dem Wettbewerb in den Räumen der Hochschule in Sankt Augustin in mehreren Disziplinen gegeneinander an. 38 Teams haben sich für das Qualifikationsturnier angemeldet. Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn ist vertreten, die Christophorusschule Königswinter, die Albert-Einstein-Schule aus Sankt Augustin und die Troisdorfer Heinrich-Böll-Schule. Auch Schulen aus Haan und Wipperfürth schicken Teams ins Rennen. Fünftklässler haben sich ebenso mit ihren aus Lego gebauten fahrbaren Robotern angemeldet wie Oberstufenschülerinnen und -schüler mit fortgeschrittenen Konstruktionen aus unterschiedlichen Materialien. Die Hochschule erwartet rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Wettbewerben, die um 10 Uhr beginnen. Die Siegerehrung ist am Sonntag für 17 Uhr geplant. Die besten Teams werden nicht nur die von Studierenden im 3D-Druck gefertigten Pokale mit nach Hause nehmen, sondern auch die Eintrittskarte für die Deutsche Meisterschaft im März in Köln. Die erfolgreichsten Teams haben außerdem die Chance, an der Europameisterschaft im Juni in Wien und der Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Seit 2010 ist die Hochschule Gastgeberin für Qualifikationsturniere der Robocup-Junior-Meisterschaft. Verantwortlich für die Organisation ist Professorin Irene Rothe, der zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Hochschule zur Seite stehen. In der Erwachsenen-Liga ist das Robotik-Team der Hochschule seit Jahren sehr erfolgreich. 2025 wurde das b-it-bots-Team in der Liga der Arbeitsroboter Weltmeister beim Robocup  in Brasilien.

Der „Robocup Junior“ ist der größte internationale Robotikwettbewerb. Er wurde mit der Idee ins Leben gerufen, den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu mehr Popularität zu verhelfen. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis 19 Jahren mit ihren selbst gebauten Robotern. Das Reglement sieht drei Disziplinen vor, die unterschiedliche fachliche Schwerpunkte setzen: On Stage, Rescue und Soccer.

Das Finale der Robocup-Junior-Meisterschaft findet vom 10. bis 14. März 2026 in den Messehallen Köln statt. Die deutschen Junior-Teams müssen sich zunächst bei einem von acht Qualifikationsturnieren für die Teilnahme qualifizieren.