Donnerstag, 17. September 2026

Vorstellung neuer Bücher in der Bücherbrücke Meckenheim

Vorstellung neuer Bücher in der Bücherbrücke Meckenheim 


RHEINBACH. Die Buchreferentin Dorothee Grütering stellt am Dienstag, 22.09.2026 um 19.00 Uhr zum wiederholten Male eine Auswahl von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor. Dabei präsentiert sie die Werke sehr amüsant, anschaulich und kurzweilig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob Familienroman, Kriminalfälle oder Abenteuergeschichten. 

Als besonderer Service des Büchereiteams wird im Anschluss an die Veranstaltung die Ausleihe geöffnet und die vorgestellten Titel können sofort mit Büchereiausweis ausgeliehen werden. Anmeldungen notwendig bei der VHS Voreifel oder Bücherei Meckenheim. Ort: Bücherbrücke Meckenheim/ Alfter, Adolf-Kolping-Str. 4, 53340 Meckenheim

Weitere Infos zu Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de.
 

Werkstattführung bei Orgelbau Klais in Bonn

Werkstattführung bei Orgelbau Klais in Bonn


RHEINBACH. Seit über 100 Jahren und in mittlerweile vierter Generation stellt die weltbekannte Orgelbaufirma Klais aus Bonn Orgeln für Kirchen und Konzertsäle (u. a. die Hamburger Elbphilharmonie) her. Am Samstag, 26.09.2026 um 14.00 bis 16.30 Uhr besteht über die VHS Voreifel die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen, in der spannende Einblicke in die Arbeit der Orgelbauer zwischen Tradition und Moderne gegeben werden. Besichtigt werden verschiedene Werkstattbereiche, wobei die einzelnen Arbeitsschritte von der Planung und dem Bau einer Orgel, über ihre Bestandteile und Materialien sowie ihre Funktionsweise am Modell anschaulich erklärt werden. Ort: Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Kölnstraße 148, 53111 Bonn

Weitere Infos zu Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de
 

Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – wichtiger Schritt, aber noch offene Fragen

Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – wichtiger Schritt, aber noch offene Fragen


Die SPD-Fraktion bewertet den beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) als wichtigen Schritt für die weitere Verkehrsplanung in Rheinbach. In der Ausschussberatung konnten weitere Hinweise und Änderungsbedarfe eingebracht werden. Bürgermeister und Verwaltung haben zugesagt, diese aufzugreifen. Dazu soll es auch ein weiteres Gespräch zwischen dem Ausschussvorsitzenden Dr. Georg Wilmers und dem Bürgermeister geben.

Bei der Hauptstraße sieht die SPD-Fraktion in der vorgesehenen deutlichen Verkehrsberuhigung grundsätzlich eine Entwicklung in die richtige Richtung. Schon der Masterplan Innenstadt aus dem Jahr 2017 sah dort einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Tempo 20 vor. Später wurde die Prüfung einer Fußgängerzone ausdrücklich auf den Weg gebracht. Mit dem jetzt vorgesehenen verkehrsberuhigten Bereich und Schrittgeschwindigkeit geht die Entwicklung damit weiter in Richtung einer deutlich stärker beruhigten Hauptstraße.

„Wir setzen uns schon lange dafür ein, den Autoverkehr in der Hauptstraße deutlich zurückzunehmen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Mit dem jetzt vorgesehenen verkehrsberuhigten Bereich und Schrittgeschwindigkeit kommen wir diesem Ziel ein gutes Stück näher. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn es noch nicht unserer weitergehenden Vorstellung einer Fußgängerzone entspricht“, erklärt Arne Ritter, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Kritisch bewertet die SPD-Fraktion weiterhin die Entscheidungsgrundlage für die Hauptstraße. Die bereits 2021 beschlossene Prüfung einer Fußgängerzone und die in der damaligen Leistungsbeschreibung vorgesehenen alternativen Verkehrsszenarien werden im vorliegenden VEP nicht nachvollziehbar gegenübergestellt. Stattdessen liegt mit dem verkehrsberuhigten Bereich bereits eine konkrete Vorzugsvariante vor.

Für Arne Ritter bleibt deshalb insbesondere die politische Abwägung ein wichtiger Punkt: „Natürlich war die Politik in die Erarbeitung des VEP eingebunden. Bei einem so bedeutenden Thema muss aber auch bei der abschließenden politischen Beratung eine echte Abwägung unterschiedlicher Möglichkeiten möglich sein. Wenn eine konkrete Variante zur Beschlussfassung vorliegt, ohne die ursprünglich geforderten Alternativen ebenso nachvollziehbar gegenüberzustellen, wird die politische Entscheidung aus meiner Sicht zu stark vorstrukturiert.“

Aus Sicht der SPD hätte die verkehrliche Entscheidung für die Hauptstraße stärker mit ihrer zukünftigen städtebaulichen Entwicklung und der Entwicklung der Innenstadt insgesamt verzahnt werden sollen. Dabei geht es nicht darum, die Verkehrsplanung zurückzustellen, sondern beide Fragen zumindest parallel zu betrachten: Welche Funktion soll die Hauptstraße künftig für die Innenstadt haben, welche Aufenthaltsqualität wollen wir dort erreichen und welche Verkehrsregelung passt dazu? Auch die Auswirkungen der damit verbundenen Verkehrsverlagerung auf Grabenstraße und Löherstraße müssen bei der weiteren Planung im Blick bleiben.

Für Arne Ritter ist deshalb entscheidend, die jetzige Festlegung nicht losgelöst von der weiteren Innenstadtentwicklung zu betrachten: „Bei der Hauptstraße entscheiden wir nicht nur darüber, wie schnell dort künftig Autos fahren dürfen. Es geht um einen zentralen Stadtraum und darum, wie wir ihn in Zukunft gestalten und nutzen wollen. Diese städtebauliche Perspektive und die verkehrliche Betrachtung hätten aus meiner Sicht stärker parallel betrachtet und miteinander abgewogen werden sollen. Der VEP ist ein strategischer Rahmen, der weiter konkretisiert und bei Bedarf angepasst werden kann. Deshalb sollten wir uns bei der weiteren Entwicklung der Hauptstraße auch weitergehende Lösungen offenhalten.“

Dass zwischen einem strategischen Gesamtplan und späteren Einzelentscheidungen noch Abstimmungsbedarf besteht, zeigte sich aus Sicht der SPD bereits in derselben Ausschusssitzung. Der VEP sieht für den Bereich Gerbergasse/Kallenturm ausdrücklich eine Freigabe des Radverkehrs entgegen der Einbahnstraße vor. Ein Bürgerantrag mit entsprechendem Anliegen fand in derselben Sitzung dagegen keine Mehrheit. Die SPD hatte diesen Antrag nicht abgelehnt.

Für Arne Ritter passt beides nicht zusammen: „Für Bürgerinnen und Bürger ist schwer nachvollziehbar, wenn wir auf der einen Seite einen Verkehrsentwicklungsplan mit einer konkreten Maßnahme beschließen und auf der anderen Seite am selben Abend einen Bürgerantrag mit entsprechendem Ziel ablehnen. Gerade deshalb müssen wir bei der Umsetzung des VEP darauf achten, dass aus dem strategischen Plan auch ein konsistentes politisches Handeln folgt.“

Neben den inhaltlichen Fragen sieht die SPD-Fraktion auch die Umsetzung des VEP als Herausforderung der kommenden Jahre. Gleichzeitig stehen weitere umfangreiche Aufgaben und die Umsetzung bereits erarbeiteter Konzepte an – beispielsweise beim Hochwasser- und Starkregenschutz. Angesichts der angespannten Haushaltslage werden dafür erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen benötigt. Auch die Beschlussvorlage zum VEP stellt die weitere Konkretisierung und Umsetzung ausdrücklich unter den Vorbehalt der personellen und finanziellen Möglichkeiten.

Mit Blick auf die nächsten Jahre mahnt Arne Ritter deshalb zu realistischen Erwartungen: „Es ist richtig, die notwendigen Planungen und Konzepte jetzt voranzubringen. Wir dürfen aber nicht den Eindruck erwecken, dass anschließend alles kurzfristig umgesetzt werden kann. Angesichts unserer Haushaltslage und der vielen gleichzeitig anstehenden Aufgaben werden wir priorisieren müssen. Die Umsetzung des VEP wird uns über viele Jahre beschäftigen.“ 

Meckenheims Dächer sollen Geld verdienen: SPD beantragt kommunale Infrastrukturgesellschaft

Meckenheims Dächer sollen Geld verdienen: SPD beantragt kommunale Infrastrukturgesellschaft


Meckenheim, 14.09.2026. Die SPD-Fraktion Meckenheim beantragt, eine kommunale Infrastrukturgesellschaft für Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und Quartiersenergie prüfen zu lassen. Bis zum 9. Dezember 2026 soll die Verwaltung klären, ob dafür eine GmbH nach § 108 GO NRW oder eine Anstalt des öffentlichen Rechts nach § 114a GO NRW geeignet ist. Der Antrag ist Baustein 2 des Maßnahmenplans „Meckenheim 2035“.

„Wir legen keinen Wunschzettel vor, sondern einen Prüfauftrag mit Zahlen. Die Dächer unserer Schulen können die Stadt entlasten und Erträge bringen“, sagt Fraktionsvorsitzender Stefan Pohl.'

Als Startprojekt hat die SPD sechs städtische Dachflächen – Schwimmbad, EGS, zwei Turnhallen, Gymnastikhalle und KGS-Gebäude II – mit zusammen rund 520 Kilowatt Photovoltaikleistung berechnet. Vorgesehen sind zudem zwölf Ladepunkte. Bei rund 690.000 Euro Investition errechnet die Modellrechnung rund 57.000 Euro jährliches Ergebnis nach allen Kosten einschließlich Finanzierung. Im Stresstest bleiben rund 38.000 Euro. Die Schulen könnten zusätzlich rund 16.000 Euro Stromkosten jährlich sparen.

Über 30 Jahre ergibt die Rechnung rund 1,7 Millionen Euro, im Stresstest 1,15 Millionen Euro, zuzüglich rund 491.000 Euro Stromersparnis der Schulen. Die Werte sind Modellannahmen und sollen durch eine Machbarkeitsstudie überprüft werden.

Stadtwerke, MEWoGe und Hallenbad sollen unverändert bestehen bleiben. Geprüft werden zudem Fördermöglichkeiten wie progres.nrw und KfW 270 sowie rechtliche und steuerliche Fragen.

„Erst die Substanz, dann die Struktur. Wir wollen mit Projekten beginnen, die sich rechnen“, so Pohl.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am 7. Oktober um 18 Uhr im Ratssaal. 

„Kunst findet Stadt“: Finissage am Internationalen Tag der Demokratie


„Kunst findet Stadt“: Finissage am Internationalen Tag der Demokratie


Mit einer Finissage im Foyer des Rheinbacher Rathauses fand die Premiere des Rheinbacher Kunstprojekts „Kunst findet Stadt“ ihren Abschluss.

Seit dem 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, waren künstlerische Arbeiten an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet zu entdecken und boten Gelegenheit, sich mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen. Dass der Abschluss am Internationalen Tag der Demokratie stattfindet, bildet den bewussten zeitlichen und inhaltlichen Rahmen für die erste Ausgabe des Projekts.

Über Wochen hinweg ließ sich zeitgenössische Kunst mit der Frage verbinden, wie demokratische Werte, gesellschaftliche Perspektiven und unterschiedliche Sichtweisen im öffentlichen Raum sichtbar und zum Gegenstand des Austauschs werden können. Nicht nur Künstlerinnen und Künstler von regionaler und internationaler Bedeutung, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus Rheinbach setzten sich auf kreative und vielfältige Weise mit dem Thema auseinander.

Im Beisein von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, Jurymitgliedern und Sponsoren, sowie Kunstinteressierten und Wegbegleitern wurden nicht nur die Preisträger der verschiedenen Kategorien geehrt, sondern Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und die Erste Beigeordnete, Daniela Hoffmann, blickten auf das gelungene Debut des Projekts zurück. „Demokratie und Kunst haben eine Gemeinsamkeit: Eine Demokratie braucht Freiheit, ebenso wie die Kunst. Beide leben davon, dass Menschen ihre Gedanken äußern dürfen und dabei respektvoll miteinander umgehen“, stellte Dr. Daniel Phiesel fest und betonte, dass beide Zutaten eine gute und offene Stadtgemeinschaft ausmachen. „‚Kunst findet Stadt‘ hat gezeigt, wie Kunst Neugier wecken, neue Perspektiven eröffnen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen kann. Gerade darin liegt für mich auch die Verbindung zu unserem Leitthema Demokratie: Sie beginnt mit dem aufmerksamen Blick, dem offenen Gespräch und vor allem mit der Bereitschaft, sich auf andere Sichtweisen einzulassen.“, resümierte Daniela Hoffmann.

Sponsoren:

Westenergie, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach, Gewerbeverein Rheinbach, Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach", Kreissparkasse Köln, VR-Bank Bonn-Rhein-Sieg, KRINGS, Regionalverkehr Köln, Kulturförderung Rhein-Sieg-Kreis, e-regio, SolarTecEnergy, WOTEC, Faßbender Stiftung, Rotary-Club, EIGRO Transportkälte 

Oberdreeser Herbstmarkt – zwei Tage Dorfleben auf dem Alten Schulhof

Oberdreeser Herbstmarkt – zwei Tage Dorfleben auf dem Alten Schulhof


Oberdrees. Wenn sich der Alte Schulhof wieder in einen gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt verwandelt, regionale Spezialitäten angeboten werden und Musik über den Platz klingt, ist es wieder Zeit für den 18. Oberdreeser Herbstmarkt. Am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober 2026, lädt der Ortsausschuss Oberdrees gemeinsam mit den örtlichen Vereinen zum traditionellen Herbstmarkt ein.

Nach drei Jahren findet der Herbstmarkt damit wieder auf dem Alten Schulhof statt. Damit kommt der Ortsausschuss auch zahlreichen Wünschen aus der Bevölkerung nach, die sich eine Rückkehr an den früheren Veranstaltungsort gewünscht hatten.

Eröffnet wird der Markt am Samstag um 14:00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung. Für die musikalische Begleitung sorgen die Vischeltaler Blasmusikanten. Ein besonderer Programmpunkt folgt um 15:00 Uhr mit der Vorstellung des Oberdreeser Dreigestirns. Ab 18:00 Uhr übernimmt DJ Chris und sorgt mit Musik für einen geselligen Ausklang des ersten Markttages.

Der Sonntag beginnt um 10:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst auf dem Alten Schulhof. Um 11:00 Uhr öffnet anschließend der Herbstmarkt seine Stände. Besonders die kleinen Besucher dürfen sich am Nachmittag auf beste Unterhaltung freuen: Um 14:30 Uhr ist Nils Boing zu Gast und präsentiert sein Zauberprogramm für Kinder. Darüber hinaus warten im Laufe des Tages noch weitere Überraschungen auf die Besucher.

Auch abseits des Bühnenprogramms gibt es an beiden Tagen viel zu entdecken. Eine Hüpfburg für Kinder, ein Obststand, Heinis Saftladen, Weine aus der Region sowie ein kleiner Bauernmarkt mit selbstgemachten Marmeladen und Likören gehören ebenso zum Angebot wie das Laserschießen für Kinder, das der Schützenverein in der Ludwig-Fett-Halle anbietet.

Auch Bücherfreunde kommen auf ihre Kosten. In der Bücherstube werden ausrangierte, aber sehr gut erhaltene Bücher und Hörbücher für Groß und Klein aus dem Bestand der örtlichen Bücherei für kleines Geld angeboten. So lässt sich beim Bummel über den Herbstmarkt vielleicht noch der eine oder andere Leseschatz entdecken.

Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Besucher dürfen sich unter anderem auf frische Reibekuchen, Grillwürstchen und Landbier vom Fass freuen. Im traditionellen Scheunen-Café warten außerdem selbstgebackene Kuchen und Torten auf die Gäste.

Der Herbstmarkt wird vom Ortsausschuss Oberdrees unter Beteiligung der Oberdreeser Vereine organisiert. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tragen dazu bei, dass aus dem Alten Schulhof für zwei Tage wieder ein lebendiger Treffpunkt für das ganze Dorf und seine Gäste wird.

Der Ortsausschuss und die beteiligten Vereine freuen sich auf zwei abwechslungsreiche Herbstmarkttage und zahlreiche Besucher in Oberdrees. 

Rheinbacher Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026 gesucht

Rheinbacher Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026 gesucht


Zum Jahresende stehen in Rheinbach traditionell die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt. Bei der diesjährigen Ehrung würdigen die Stadt Rheinbach und der Stadtsportverband besondere Titel und sportliche Erfolge der Saison 2025/2026 sowie herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Sportvereinen.

Sie kennen Sportlerinnen oder Sportler, die in der Saison 2025/2026 besondere Titel oder Erfolge erzielt haben? Oder Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement um die ehrenamtliche Sportvereinsarbeit verdient gemacht haben?

Dann reichen Sie Ihren Vorschlag für die diesjährige Sportlerehrung gerne bis zum 16. Oktober 2026 ein.
Die Vorschläge sind unter Berücksichtigung der Richtlinien der Stadt Rheinbach schriftlich zu richten an:

Stadtsportverband Rheinbach
Karl-Heinz Carle
Sassestraße 8
53359 Rheinbach

oder per E-Mail an:
ssv-rheinbach@t-online.de

Die Richtlinien zur Ehrung bedeutender sportlicher Leistungen und besonderer Verdienste in der ehrenamtlichen Sportvereinsarbeit finden Sie auf der Internetseite des Stadtsportverbandes unter:
https://stadtsportverband-rheinbach-ev.chayns.net/Download

Vorschläge für die Sportlerehrung können sowohl von den Vereinen als auch von den Sportlerinnen und Sportlern selbst eingereicht werden. Welche Personen und Mannschaften letztlich ausgezeichnet werden, entscheidet sich in Abstimmung mit dem Vorstand des Stadtsportverbandes.

Die Sportlerehrung findet am Freitag, 4. Dezember, ab 18.00 Uhr in der Stadthalle Rheinbach, Villeneuver Straße, statt.

Den Auftakt macht um 18.00 Uhr die Ehrung der jugendlichen Sportlerinnen und Sportler. Ab 20.00 Uhr stehen anschließend die Erwachsenen im Mittelpunkt. 

Förderantrag erfolgreich: Umsetzung des LEADER-Projekts „Rutschen für den Freizeitpark“ kann beginnen

Förderantrag erfolgreich: Umsetzung des LEADER-Projekts „Rutschen für den Freizeitpark“ kann beginnen

Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ erreicht wichtigen Meilenstein – für 2026 steht das Bodengutachten als nächster Schritt an


Rheinbach, 9. September 2026 – Gute Nachrichten für das Projekt Rutschenberg: Der Förderantrag der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ für das LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ bei der LEADER-Region Voreifel – Die Bäche der Swist war erfolgreich. Damit ist ein entscheidender Meilenstein erreicht. Die Voraussetzungen für den Start der Umsetzung sind geschaffen.

„Wir freuen uns sehr über die Förderzusage. Sie gibt dem LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ die notwendige Planungssicherheit und ermöglicht uns, die nächsten Schritte nun konkret anzugehen. Für 2026 steht zunächst das Bodengutachten an. Seine Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts.“, so der Vorstand der Bürgerstiftung.

Die Bürgerstiftung bedankt sich bei der LEADER-Region Voreifel – Die Bäche der Swist sowie den beteiligten Förderstellen für die Unterstützung und das Vertrauen in das Vorhaben. Ebenso gilt der Dank allen Menschen und Institutionen, die das Projekt bislang begleitet und unterstützt haben. Die Bürgerstiftung wird über den Fortgang des Projekts und weitere Meilensteine informieren.

Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ engagiert sich für eine lebenswerte, vielfältige und zukunftsfähige Stadt Rheinbach. Sie unterstützt und initiiert Projekte, die dem Gemeinwohl dienen und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken.

Mit dem LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ initiiert und verantwortet die Bürgerstiftung erstmals ein eigenes Projekt und übernimmt damit unmittelbar Verantwortung für dessen Planung und Umsetzung. Dabei setzt sie auf bürgerschaftliches Engagement, starke lokale Partnerschaften und die gemeinsame Gestaltung Rheinbachs. 

Feuerwerk an Silvester: Auch 2026 keine Bewegung in Richtung Schutz von Umwelt, Gesundheit und Tieren

Feuerwerk an Silvester: Auch 2026 keine Bewegung in Richtung Schutz von Umwelt, Gesundheit und Tieren


Bereits am 23.04.2026 stellten die GRÜNEN einen Antrag im Ausschuss für Umwelt und Mobilität, mit dem Ziel, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auch an Silvester und Neujahr eingeschränkt wird. Hintergrund sind für die GRÜNEN der Schutz von Umwelt, Tieren und Gesundheit sowie die Entlastung der Rettungsdienste. 

Da es nach Einschätzung der GRÜNEN gut möglich ist, dass für das gesamte Stadtgebiet ein entsprechendes Verbot gerechtfertigt werden kann, wurden direkt bei Antragstellung Alternativen vorgeschlagen wie eine zentrale Drohnenshow.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses am 08.09.2026 legte die Stadtverwaltung einen Prüfbericht zu dem Antrag dar. Daraus geht hervor, dass die Stadt von der Einrichtung von Feuerwerksverbotszonen abrät. Die Verwaltung stellt die finanziellen und personellen Hürden als sehr hoch dar und sieht keine ausreichende Gefährdungslage, um den Aufwand zu rechtfertigen. 

Diese Einschätzung halten die GRÜNEN für einseitig; so wurden zwar die Zahlen zu Brandeinsätzen der vergangenen Jahre herangezogen, Umwelt- und Tierschutz sowie die gesundheitlichen Gefahren durch Feinstaub und Lärm blieben jedoch unberücksichtigt.

Darüber hinaus werden in anderen Kommunen bereits Verbote umgesetzt. Teilweise handelt es sich auch um Kommunen in einer ähnlichen Größenordnung wie Rheinbach, sodass für die GRÜNEN unklar ist, weshalb eine entsprechende Regelung dort umgesetzt werden kann aber nicht in Rheinbach.

Aus Sicht der GRÜNEN drängt sich der Eindruck auf, dass die Verwaltung nicht an einem Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern interessiert ist. In den Ausführungen der Verwaltung heißt es, es „bestünde die Gefahr, dass faktisch ein sehr großer Teil des Stadtgebiets von Verbotszonen erfasst würde“. 

Die GRÜNEN sehen in dem von der Verwaltung benannten Umstand kein Argument gegen ein Verbot, sondern genau den Punkt des Antrags: In einer Stadt wie Rheinbach, die geprägt ist von vielen Fachwerkhäusern und landwirtschaftlichen Betrieben, ist das Risiko von Bränden und Panik bei Tieren hoch. Die GRÜNEN halten es für falsch, dass Sicherheit und Wohlbefinden von Mensch und Tier aufgrund bürokratischer Trägheit ins Hintertreffen geraten. 

Zum Bedauern der GRÜNEN folgte die große Mehrheit der Ausschussmitglieder der Argumentation der Verwaltung und lehnte den Antrag der GRÜNEN im Großen und Ganzen ab. 
 

Mittwoch, 16. September 2026

Tag der wohnungslosen Menschen: Bezahlbarer Wohnraum ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit

Tag der wohnungslosen Menschen: Bezahlbarer Wohnraum ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit


Anlässlich des heutigen Tags der wohnungslosen Menschen erklärt Katja Dörner, Vorsitzende des Deutschen Mieterbunds Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V.:

Wohnungslosigkeit ist eine der sichtbarsten und zugleich härtesten Folgen der Wohnungsnot. Wer Wohnungslosigkeit wirksam bekämpfen will, muss deshalb vor allem dafür sorgen, dass Menschen ihre Wohnung gar nicht erst verlieren und dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.

Gerade in einer Stadt wie Bonn, aber auch im Rhein-Sieg-Kreis, wo günstige Wohnungen seit Jahren fehlen, geraten Menschen mit niedrigen Einkommen immer stärker unter Druck. Wer nach einer Trennung, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen seine Wohnung verliert, hat auf dem heutigen Wohnungsmarkt kaum eine Chance, aus eigener Kraft wieder eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Deshalb ist es richtig, dass Bonn mit der Bonner Offensive gegen Wohnungslosigkeit Prävention, Wohnraumakquise und die Zusammenarbeit der Hilfesysteme stärker in den Mittelpunkt gerückt hat. Diese Arbeit muss konsequent fortgesetzt und im Rhein-Sieg-Kreis ebenfalls intensiviert werden. Am Ende entscheidet aber die Verfügbarkeit von Wohnungen darüber, ob Menschen dauerhaft aus der Wohnungslosigkeit herauskommen.

Wir brauchen deshalb deutlich mehr öffentlich geförderten Wohnungsbau, eine stärkere Nutzung kommunaler und öffentlicher Grundstücke für bezahlbares Wohnen und mehr Wohnungen, die gezielt Menschen zur Verfügung stehen, die auf dem regulären Markt kaum eine Chance haben. Gleichzeitig muss alles getan werden, um Wohnungsverluste durch Mietschulden oder Kündigungen frühzeitig zu verhindern.

Das diesjährige Motto des Tags der wohnungslosen Menschen lautet ‚Hinschauen. Aktiv werden.  Gemeinsam gegen Wohnungsnot. Genau darum geht es: Wohnungslosigkeit darf nicht als individuelles Schicksal betrachtet werden. Sie ist in wesentlichen Teilen Ausdruck eines Wohnungsmarktes, auf dem für immer mehr Menschen kein bezahlbarer Platz mehr ist. Das zu ändern, ist eine politische Aufgabe.