Montag, 9. Februar 2026

Erzählcafé der VHS Voreifel

Erzählcafé der VHS Voreifel


Rheinbach – Mit einem Angebot zum geselligen Austausch für Alt und Jung startet die VHS Voreifel am Donnerstag, 19.2.26, 10.30 Uhr im Rheinbacher Café „Zuckerstück“, Hauptstraße 10. Das kostenlose Angebot richtet sich an alle Generationen, jede und jeder ist willkommen! 

Gemeinsam mit zwei Gastgeberinnen soll die Vielfalt persönlicher Lebensgeschichten sichtbar gemacht werden. Austausch und Zuhören stehen im Zentrum. 

Zu dem Erzählcafé gehören ein moderierter Teil, wobei die Erzählungen der Teilnehmenden im Zentrum stehen, und ein Ausklang bei einem Kaffee mit individuellen Gesprächen.

Weitere Infos und Anmeldung unter 02226 8922620 oder info@vhs-voreifel.de
 

CDU Rheinbach setzt starkes Zeichen für das Ehrenamt zur Unterstützung von Vereinen und Engagierten


CDU Rheinbach setzt starkes Zeichen für das Ehrenamt zur Unterstützung von Vereinen und Engagierten


Die CDU Rheinbach freut sich über einen wichtigen Erfolg für das Ehrenamt und die vielfältige Vereinslandschaft der Stadt. Mit breiter Mehrheit hat der Rat der Stadt Rheinbach dem Entschließungsantrag der CDU-Fraktion vom 03.04.2025 zur Förderung von Vereinen und gemeinwohlorientierten Organisationen zugestimmt. Der Antrag war im Juni 2025 offiziell eingebracht worden, nachdem er bereits im Mai 2025 im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung von der Jungen Union – vertreten durch Ratsherrn Can Schorn und Ratsfrau Katharina Moschny – vorgestellt worden war.

Nun folgen erste wichtige und spürbare Maßnahmen:.

Die CDU Rheinbach setzt sich seit vielen Jahren für die Stärkung des Ehrenamts ein. Die Unterstützung der Vereine war eines der zentralen Themen im Kommunalwahlkampf. Ziel des Antrags ist es, die zunehmenden bürokratischen Anforderungen für Vereine abzufedern und die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement nachhaltig zu verbessern.

Rückenwind erhält das Ehrenamt zusätzlich durch umfassende Verbesserungen auf Landesebene. Ab 2026 werden Vereine in Nordrhein-Westfalen spürbar entlastet. Die geplanten Änderungen reduzieren bürokratische Hürden, schaffen mehr steuerliche Flexibilität und stärken die Sichtbarkeit des Engagements. Zu den zentralen Neuerungen gehören:

  • Anhebung der Freigrenze für die zeitnahe Mittelverwendung von 45.000 auf 100.000 Euro,
  • Erhöhung der Freigrenze für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe gemeinnütziger Körperschaften auf 50.000 Euro,
  • unbeschränkte Nutzung von Mitteln für Photovoltaik auf Vereinsgebäuden,
  • Anhebung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale,
  • kostenfreie Weiterbildungsangebote zur Öffentlichkeitsarbeit für Vereine,
  • sowie erleichterte Zugangsvoraussetzungen für die Ehrenamtskarte.


Diese landesweiten Verbesserungen ergänzen die lokalen Maßnahmen der CDU Rheinbach und schaffen zusätzliche Handlungsspielräume für Vereine und Engagierte vor Ort.

Zentrale Anlaufstelle und Qualifizierungsangebote

• Hendrikje Krancke fungiert in der Stabsstelle Kommunikation als zentrale Ansprechpartnerin für das Ehrenamt.
• Kostenlose Fortbildungsangebote – etwa über das Engagement-Portal des Landes NRW – werden regelmäßig im zweiwöchigen Newsletter der Stadt beworben.
• Am 15.04.2026 organisiert die Stadt Rheinbach gemeinsam mit der Diakonie Rhein-Sieg eine Schulung zum Vereinsrecht, zu der auch Ehrenamtliche aus Meckenheim und Swisttal eingeladen werden.

Stärkung der Sichtbarkeit des Ehrenamts

  • Unter dem Motto „Engagement macht stark! Gemeinsam stark für Rheinbach!“ fand am 11.09.2025 der Aktionstag des BLICKWECHSEL im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt – mit dem Schwerpunkt „Einsamkeit“.
  • Seit Dezember 2025 wird dem Rheinbacher Ehrenamt monatlich ein Gesicht gegeben – zunächst im Newsletter, später auch im Podcast-Format.

Dialogformate und Austausch

  • Am 03.03.2026 lädt der Bürgermeister zum Vereinsdialog in den Ratssaal.
  • Am 29.05.2026 folgt ein persönlicher Austausch im Rahmen einer Wanderung im Stadtwald.

Bessere Orientierung für Veranstaltende

  • Das Ordnungsamt erarbeitet derzeit einen Leitfaden für Veranstaltende, der den Prozess von Anmeldung bis Genehmigung transparenter machen und einen zentralen Servicepunkt im Rathaus schaffen soll.
  • Die städtische Internetseite bietet bereits jetzt ein umfassendes, fortlaufend aktualisiertes Informationsangebot für Ehrenamtliche.

Neue Gebührenordnung: Kostenfreies Parken für Ehrenamtskarten-Inhaber

Ein weiterer Baustein zur Anerkennung des Ehrenamts wurde ebenfalls beschlossen:
Der Rat der Stadt Rheinbach führt eine kostenfreie Parkmöglichkeit von bis zu drei Stunden pro Tag für Inhaberinnen und Inhaber der NRW-Ehrenamtskarte sowie der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW ein. Diese Regelung gilt auf den bewirtschafteten Parkplätzen am Himmeroder Wall und Prümer Wall.

Die Auswirkungen dieser neuen Gebührenordnung werden nach spätestens einem Jahr evaluiert und dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat berichtet.

Mit diesen Maßnahmen setzt die CDU Rheinbach ein klares Zeichen: Ehrenamt und Vereinsleben sind das Rückgrat der Stadtgesellschaft. Die CDU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Engagierte die bestmögliche Unterstützung erhalten, um ihre wertvolle Arbeit für Rheinbach fortzuführen.
 

Knollen mit Kartoffelkrebs duften speziell – Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Doktorandin Sarah Vermeeren nahm in einem Quarantäneraum am Standort Rheinbach etwa 200 Messungen vor. Foto: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Knollen mit Kartoffelkrebs duften speziell – Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Gekocht, gedünstet oder gebraten: Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel. Die gesunde Knolle wird laut Bundeslandwirtschaftsministerium bundesweit auf rund 300.000 Hektar angebaut – bei einem Jahresertrag von durchschnittlich 44 Tonnen pro Hektar. Ernteausfälle durch Pflanzenkrankheiten wie den meldepflichtigen Kartoffelkrebs können massive wirtschaftliche Folgen haben. Ein Team der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat nun eine Methode entwickelt, wie Kartoffelkrebs anhand seines Duftes frühzeitig erkannt werden kann. Die Studie wurde im „Journal of Plant Diseases and Protection“ veröffentlicht.

Wenn Kartoffeln vom Pilz Synchytrium endobioticum befallen werden, hat das für die Landwirtinnen und Landwirte gravierende Auswirkungen. Der Pilz ist zwar für Menschen ungefährlich, aber er verursacht den sogenannten Kartoffelkrebs, der den Knollen alle Nährstoffe entzieht. Eine Gefahr ist der Pilz schon, bevor sich an befallenen Knollen die typischen blumenkohlartigen Wucherungen ausbilden, die der Pflanzenkrankheit ihren Namen gaben. Denn er verbreitet sich über Sporen, die in sogenannten „Dauersori“ gebildet werden. Diese verkapselten Sporen können im Boden mehr als 40 Jahre keimfähig bleiben. Deshalb ist der Kartoffelkrebs meldepflichtig und befallene Felder werden jahrzehntelang für den Kartoffelanbau gesperrt. In den vergangenen Jahren gab es laut Julius-Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, mehrere bestätigte Kartoffelkrebs-Fälle in Bayern, aber auch Funde in Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Doktorandin Sarah Vermeeren hat nun im Verbundprojekt „SYNergie“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eine Methode entwickelt, wie sich Kartoffelkrebs anhand charakteristischer flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) erkennen lässt. „Mithilfe der Gaschromatographie-Massenspektrometrie und mathematisch-statistischer Auswertungen der chemischen Daten kann man anhand der Duftstoffe ein spezifisches Infektionsmuster infizierter Kartoffelknollen nachweisen, das eine zuverlässige Unterscheidung von gesunden Proben ermöglicht“, sagt die Forscherin. Vereinfacht gesagt: Infizierte Knollen riechen anders als gesunde Knollen – allerdings nicht für die menschliche Nase, sondern nur für die Messgeräte.

Ausgangspunkt war eine sehr große Datenmenge. Vermeeren nahm in einem extra hergerichteten Quarantäneraum am H-BRS-Standort Rheinbach rund 200 Messungen an befallenen und gesunden Knollen vor, bei jeder Messung erhob sie jeweils 7000 Datenpunkte von flüchtigen organischen Verbindungen. „Die Herausforderung war die Datenreduktion“, sagt Vermeeren. Das Herausfiltern der relevanten organischen Verbindungen gelang ihr mit einem selbst geschriebenen Programm auf Basis des maschinellen Lernens, einem Teilbereich der Künstlichen Intelligenz. Ergebnis: „Wenn sieben Stoffe in Kombination auftreten, ist das ein starkes Indiz für den Befall mit Kartoffelkrebs“, so die Doktorandin aus dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften. Diese Stoffe sind 1-Methoxy-3-Methylbutan, 3-Methyl-1-Butanol, 2-Methyl-1-Butanol, 2,3-Butanediol, Prenyl Ethyl Ether, Styrene und Solavetivone. Damit gibt es erstmals eine detaillierte Beschreibung der VOC-Profile bei Kartoffelkrebs. Die Studie wurde im „Journal of Plant Diseases and Protection“ veröffentlicht.

Der Kartoffelkrebs ist eine gleich mehrfach tückische Pflanzenkrankheit. Die Kartoffelknollen wachsen unter der Erdoberfläche, sodass ein Befall nicht gleich zu erkennen ist. Zudem kann der Erreger nicht nur jahrelang inaktiv und zugleich infektiös im Boden überdauern und über die Erde weiterverbreitet werden, sondern er ist auch sehr resistent. Weder Hitze oder Kälte noch Chemikalien können ihn unschädlich machen. „Deshalb sucht man nach schnellen Methoden, um den Pilz nachzuweisen und eine Ausbreitung zu verhindern“, erläutert Professor Peter Kaul den Hintergrund des Forschungsprojektes „SYNergie“ zum Erkennen von Synchytrium endobioticum, das er am Institut für Sicherheitsforschung (ISF) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) leitete. „SYNergie“ war ein Verbundprojekt der H-BRS mit dem Julius-Kühn-Institut (JKI), der Hochschule Osnabrück und dem Unternehmen Inopur. Es wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) gefördert

„Die Ergebnisse zeigen das Potenzial nicht-invasiver Diagnoseverfahren für den Pflanzenschutz und die Quarantäneüberwachung“, sagt Kaul. Nächster Schritt könnte nun die Entwicklung eines Kartoffelkrebs-Schnelltestes mit einem mobilen System für den Acker sein. Kaul ist überzeugt, dass sich perspektivisch mit Hilfe der flüchtigen organischen Verbindungen auch andere bakterielle und pilzliche Schaderreger bei Kartoffeln, aber auch bei anderen Pflanzen wie Mais, Ingwer, Kurkuma oder Bohnen nachweisen lassen. Die H-BRS konzentriert sich in der Forschung derzeit weiter auf die Kartoffel. Im neuen Projekt „PoC-DiKa“ stehen vier bakterielle und zwei pilzliche Schaderreger bei den Erdäpfeln im Mittelpunkt. Das Verbundprojekt mit dem Julius-Kühn-Institut, der TU Braunschweig, der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation und den Unternehmen Lionex und Airsense Analytics wird erneut gefördert vom BMELH. 

Rheinbach ruft zur Teilnahme an Aktionswoche vom 21. bis 28. Februar 2026 auf

Gemeinsam für eine saubere Stadt:

Rheinbach ruft zur Teilnahme an Aktionswoche vom 21. bis 28. Februar 2026 auf

Auch in diesem Jahr nimmt die Stadt Rheinbach an der kreisweiten Umweltaktion „Wir räumen den Kreis auf“ teil. Die von der Rhein-Sieg-Abfallentsorgungsgesellschaft (RSAG) organisierte Aktion ist Teil der europaweiten Kampagne „Let’s Clean Up Europe“, die seit 2014 dazu ermutigt, gemeinsam aktiv gegen Umweltverschmutzung vorzugehen.

Vom 21. bis 28. Februar 2026 sind alle Rheinbacherinnen und Rheinbacher eingeladen, öffentliche Flächen von Müll zu befreien. Ob auf Spielplätzen, Gehwegen oder in Parks – jede Unterstützung zählt. Die Aktion bietet eine großartige Gelegenheit, das Bewusstsein für Umweltschutz zu stärken und gemeinschaftliches Engagement zu fördern. Auf der Website der Let’s Clean Up Europe Initiative (https://letscleanupeurope.de/) können alle Sammelaktionen registriert werden.

Interessierte Gruppen, Schulen, Vereine und Einzelpersonen können sich bei der Stadt Rheinbach unter klima@stadt-rheinbach.de anmelden. Nach vorheriger Absprache stellt das Rathaus Greifzangen und Müllsäcke zur Verfügung. Die Stadtverwaltung sorgt für die Abholung des gesammelten Abfalls. Um eine reibungslose Organisation zu gewährleisten, wird größeren Gruppen eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

In diesem Jahr unterstützt der Raiffeisen-Markt Rheinbach die Müllsammelaktion. Zudem sind alle eingeladen, Fotos von ihrer Sammelaktion zu machen und diese mit der Stadt Rheinbach zu teilen (klima@stadt-rheinbach.de).

Die Stadtverwaltung bittet darum, beim Müllsammeln umsichtig zu handeln, um die Tierwelt möglichst wenig zu beeinträchtigen. 

Saisonstart 2026

Erfolgreiches Team in Haiger

Saisonstart 2026

Am 7.02.2026 starteten die Wormersdorfer Kickboxer in die Wettkampfsaison 2026.


Es ging ins rund 150km entfernte Haiger. 8 Wochen Wettkampfpause hatte man hinter sich und so waren alle begierig endlich wieder Kämpfen zu dürfen. In der Vorbereitung lief nicht alles ganz rund so fielen einige der Wettkämpfer verletzungsbedingt aus. Das Turnier, organisiert vom Verband der WFMC und dem Fightclub Haiger war sehr gut besucht und entsprechend war die Willi Thielmann Sporthalle sehr voll.  

Die verbleibendenWormersdorfer  Wettkämpfer konnten in spannenden und hochwertigen Kämpfen Ihren Leistungsstand abrufen und lieferten Top Ergebnisse.

  • Jolie Zavelberg 3x Platz 1
  • Ava Bender 1x Platz 1 und 1x Platz 2 (das 1. Wettkampfturnier)
  • Liv Bender 1x Platz 1 und 1x Platz 2 (Platz 2 in der 55kg Klasse)
  • Luisa Riehl 1x Platz 1 und 1x Platz 2

Das große Ziel für alle in diesem Jahr ist sich für die Weltmeisterschaft der WKU zu qualifizieren welche dieses Jahr in Abu Dhabi stattfindet.


 

Luisa Riehl (rechts)nach erfolgreichem Finale

Jolie Zavelberg (links) nicht aufzuhalten

Ava und Liv Bender

Donnerstag, 5. Februar 2026

Reisen ins Geschichtenland und Literaturgespräche

Reisen ins Geschichtenland und Literaturgespräche


Rheinbach. Im Februar wird in der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz, wieder donnerstags die Vorlesestunden „Reisen ins Geschichtenland“ vorgelesen. Es ist ein Angebot für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Unsere Vorlesepaten lesen in der Kinderecke der Bücherei St. Martin von 16.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr vor. Unsere Vorlespaten haben folgende Titel ausgesucht:

05.02.2026 Britta Sabbag: “Ich will so sein wie du“ - Tiger und Löwe bewundern das prachtvolle Äußere des jeweils anderen und wären gerne mehr wie dieser. Sie tun alles Mögliche um das zu schaffen, merken aber schnell, dass sie das nicht glücklich macht

12.02.2026 Weiberfastnacht ist vorlesefrei. Die Bücherei hat geschlossen.

19.02.2026 Sabine Bohlmann: „Die Liebe wohnt auf Wolke 7“ - „Liebe kann man nicht kaufen, Liebe empfindet man …“ Eine tolle Botschaft kindgerecht umgesetzt.

26.02.2026 Anna Milbourne: “Ich bin (fast) immer nett!“ - Nett zu sein, ist superwichtig – wichtiger als ganz schnell laufen zu können oder alles zu wissen. Deswegen bin ich (fast) immer NETT. Aber was bedeutet „nett sein“ eigentlich? Und warum ist es manchmal so schwierig?

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf viele kleine Zuhörer!

Das diesjährige Thema der Literaturgespräche ist „Vom Sehnsuchts-Ort Indien - Literatur aus und über Indien“ Trotz Globalisierung und unbegrenzter Reise- und Begegnungsmöglichkeiten bleiben uns Zusammenhänge fremder Kulturen oft verborgen und wir greifen auf Klischees und Projektionen zurück. Unser Literaturgesprächskreis lädt wieder zu einer "Horizonterweiterung" ein! Wir beschäftigen uns mit zwei modernen Texten aus und über Indien, ausgehend von europäischem Denken und Sehnsüchten eines H. Hesse bis hin zu lyrischen Schätzen eines R. Tagore. Immer schimmern in diesen Texten auch die Wurzeln alter, über Jahrtausende gewachsener Kulturen/Religionen durch.

6. Februar 2026  und 6. März 2026, jeweils  10-11:30 Uhr

Hermann Hesse, Sehnsucht nach Indien (Erzählungen), Berlin 2024 (dtv Tb 3793). Im Gegensatz zur modischen "Indiensehnsucht" vieler Europäer war Hesses Verbindung zu Indien von Kindheit an ein lebensbestimmendes Thema. Viele seiner Vorfahren waren dort Missionare und durch verschiedene Reisen hat der Autor Regionen und Religionen Indiens selbst kennengelernt. Außer dem berühmten Roman "Siddharta" sind durch diese Studien auch Erzählungen mit indischen Motiven entstanden. Letztere erschienen 2006 erstmals im og. Taschenbuch.

  

Wohnortnahe Bestattung nach religiösem Ritus ermöglichen

Wohnortnahe Bestattung nach religiösem Ritus ermöglichen


Meckenheim, 05.02.2026 – Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meckenheim hat für die kommende Ratssitzung am 25. März 2026 einen Antrag zur Schaffung muslimischer Grabstätten auf städtischen Friedhöfen eingebracht. Ziel ist es, Bestattungen nach muslimischem Ritus künftig auch wohnortnah in Meckenheim zu ermöglichen.

„In Meckenheim leben viele Menschen muslimischen Glaubens. Für sie und ihre Familien ist es heute oft mit erheblichen emotionalen, organisatorischen und finanziellen Belastungen verbunden, wenn eine Bestattung nicht am Wohnort möglich ist“, erklärt Stefan Pohl, Fraktionsvorsitzender der SPD Meckenheim. „Das möchten wir ändern – respektvoll, rechtssicher und im Einklang mit unseren bestehenden Friedhofsregelungen.“

Konkret beantragt die SPD, auf mindestens einem städtischen Friedhof entsprechende Grabfelder einzurichten. Die Verwaltung soll geeignete Flächen prüfen, notwendige Anpassungen der Friedhofssatzung vorbereiten sowie die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen darstellen. Grundlage des Antrags ist unter anderem das bewährte Modell der Gemeinde Alfter, die bereits seit 2022 muslimische Grabstätten in ihrer Friedhofssatzung geregelt hat.

Vorgesehen sind dabei unter anderem:

    Wahlgrabstätten als Grundlage des Nutzungsrechts,
    die Möglichkeit der Beisetzung ohne Sarg in einem Leinentuch,
    eine Ausrichtung der Grabstätten nach Mekka,
    sowie die Einhaltung aller übrigen allgemein geltenden Friedhofsregelungen.

„Diese Form der Bestattung ist mit deutschem Recht voll vereinbar und wird inzwischen in vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen praktiziert“, so Pohl weiter. „Es geht hier um Respekt, Integration und um ein würdiges Angebot für alle Menschen in unserer Stadt – unabhängig von ihrem Glauben.“

Die SPD-Fraktion betont, dass der Antrag einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, vielfältigen und solidarischen Stadtgesellschaft leistet. Weitere Anträge und Konkretisierungen im Zuge der Beratungen behält sich die Fraktion ausdrücklich vor.

Meckenheim hilft e. V. würdigt Unterstützung der SPD Königswinter beim Neujahrsempfang


Meckenheim hilft e. V. würdigt Unterstützung der SPD Königswinter beim Neujahrsempfang


Meckenheim / Königswinter, 31. Januar 2026. Am Samstag, den 31. Januar 2026, folgte der Vorsitzende von Meckenheim hilft e. V., Stefan Pohl, einer Einladung der SPD Königswinter zum diesjährigen Neujahrsempfang.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtete Stefan Pohl über die Entstehungsgeschichte des Vereins sowie über die kontinuierliche humanitäre Arbeit von Meckenheim hilft e. V. mit Schwerpunkt auf der Unterstützung der Ukraine. Dabei ging es insbesondere um die ehrenamtliche Organisation von Hilfstransporten, die Herausforderungen vor Ort sowie um die Bedeutung kommunaler und politischer Unterstützung für eine wirksame Hilfe.

Ein besonderer Programmpunkt des Neujahrsempfangs war die Übergabe von Dankesurkunden durch Meckenheim hilft e. V.
Der Verein zeichnete dabei die SPD Königswinter für ihre verlässliche Unterstützung der Ukraine-Hilfe aus. Darüber hinaus wurde auch der ehemalige Bürgermeister der Stadt Königswinter, Lutz Wagner, für sein Engagement und seine Unterstützung gewürdigt.

Da Herr Wagner persönlich nicht anwesend sein konnte, wurde die Urkunde stellvertretend an seinen Sohn überreicht.

Hintergrund der Auszeichnung ist die konkrete Hilfe aus Königswinter: Die Stadt Königswinter hat dem Verein bereits zwei Feuerwehrfahrzeuge für den Einsatz in der Ukraine zur Verfügung gestellt. Das zuletzt übergebene Fahrzeug wurde vor weniger als einem halben Jahr erfolgreich in die ostukrainische Region Sumy überführt, wo es heute im Zivil- und Bevölkerungsschutz eingesetzt wird.

Der Vorsitzende der SPD Königswinter, Nils Suchetzki, begleitete im September 2024 persönlich einen Hilfstransport von Meckenheim hilft e. V., bei dem das erste Feuerwehrfahrzeug aus Königswinter in die Ukraine gebracht wurde. Dadurch konnte er sich vor Ort ein eigenes Bild von den Bedingungen, Risiken und logistischen Herausforderungen solcher Einsätze machen.

Darüber hinaus nutzte Stefan Pohl den Neujahrsempfang für Gespräche mit dem Bürgermeister der Stadt Hennef, Mario Dahm. In dem Austausch ging es um die aktuelle Lage in der Ukraine sowie um mögliche zukünftige Unterstützungsleistungen durch die Stadt Hennef und ihre Feuerwehr. Bürgermeister Dahm sagte zu, entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen.

„Die heutige Veranstaltung hat erneut gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Ehrenamt, Kommunen und Politik ist. Ohne diese Unterstützung wären viele unserer Hilfstransporte nicht möglich“, so Stefan Pohl, Vorsitzender von Meckenheim hilft e. V.

Meckenheim hilft e. V. bedankt sich ausdrücklich bei der SPD Königswinter für die Einladung und die Möglichkeit, die eigenen Hilfsprojekte im Rahmen des Neujahrsempfangs vorzustellen.

Über Meckenheim hilft e. V.
Meckenheim hilft e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit mehreren Jahren humanitäre Hilfe organisiert, insbesondere für die vom Krieg betroffenen Regionen der Ukraine. Der Schwerpunkt liegt auf der Überführung von Fahrzeugen, technischer Ausrüstung und Hilfsgütern für den Zivil- und Bevölkerungsschutz. 

Grundsteuer in Bonn: Mieterbund warnt vor weiterer Wohnkostensteigerung

Grundsteuer in Bonn: Mieterbund warnt vor weiterer Wohnkostensteigerung

Rat muss Hebesatz-Erhöhung stoppen


Bonn - Am Donnerstag entscheidet der Rat der Stadt Bonn über die Rückkehr zu einheitlichen Grundsteuerhebesätzen. Die Verwaltung schlägt einen einheitlichen Hebesatz von 732 Punkten vor und begründet dies unter anderem mit einer erstinstanzlichen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen zu gesplitteten Hebesätzen in Ruhrgebietskommunen. Dies wären satte 11 Prozent mehr als der aktuelle Hebesatz von 657 Punkten für Wohngrundstücke in Bonn.

Der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. lehnt den Vorschlag mit aller Entschiedenheit ab. Ein Hebesatz von 732 Punkten würde das Wohnen in Bonn weiter verteuern – und damit ausgerechnet in einer Stadt mit ohnehin massivem Mietdruck die Wohnkosten zusätzlich nach oben treiben.

„Die Grundsteuer wird in der Praxis über die Betriebskosten auf viele Mieterinnen und Mieter umgelegt. Wer in dieser Lage den Hebesatz pauschal auf 732 Punkte anhebt, setzt den falschen Schwerpunkt: Das ist ein Wohnkostenprogramm – nur leider in die falsche Richtung“, erklärt die DMB-Vorsitzende Magdalena Möhlenkamp.

Urteil aus Gelsenkirchen ist kein Freibrief für Erhöhungen

Nach Auffassung des Mieterbunds taugt das Urteil aus Gelsenkirchen nicht als Argument, um in Bonn „alternativlos“ auf einen hohen einheitlichen Hebesatz umzuschwenken. Das Gericht hat gesplittete Hebesätze nicht grundsätzlich verworfen, sondern verlangt eine sachliche Rechtfertigung – etwa wohnungspolitische Lenkungsziele – und lehnt ausdrücklich eine Konstruktion ab, bei der Nichtwohngrundstücke vor allem zur fiskalischen Kompensation herangezogen werden. Zudem ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

„Wer das Urteil verkürzt als ‚gesplittete Hebesätze sind rechtswidrig‘ darstellt, macht es sich zu leicht. Entscheidend sind Ziel, Begründung und Ausgestaltung – und vor allem: Bonn darf daraus keinen Vorwand machen, die Grundsteuer insgesamt weiter nach oben zu schrauben“, so Möhlenkamp.

Mieterbund: Rat muss Wohnkosten zumindest stabil halten

Der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. fordert den Rat auf, den Verwaltungsvorschlag abzulehnen und stattdessen wohnkostenentlastend zu entscheiden - zum Beispiel durch die Beibehaltung der gesplitteten Hebesätze. „Aufkommensneutralität darf nicht heißen: neutral für den städtischen Haushalt, aber teurer fürs Wohnen. Bonn braucht eine Grundsteuerpolitik, die den Wohnkosten-Druck nicht weiter anheizt“, sagt Möhlenkamp. 

Kochen für Anfänger und Vegetarier

Kochen für Anfänger und Vegetarier


Rheinbach – Kochen ist kein Hexenwerk und kann unter professioneller Anleitung bei der VHS Voreifel erlernt werden. Am Montag, 09.02.26, 17.30 Uhr findet ein Kurs „Kochen für Anfänger“ in der Lehrküche der Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Wachtberg-Berkum, Stumpebergweg 5 statt. Unter professioneller Anleitung wird geschält, geschnibbelt, gekocht und gemeinsam probiert. 

Am Donnerstag, 19.02.26, 17.30 Uhr geht’s in der Berkumer Lehrküche rund ums vegetarische Kochen. Ohne Fleisch und Fisch kann man leckere sowie gesunde Speisen zubereiten – wie das geht, vermittelt die Dozentin Kaya Heyerhoff. Sie zeigt Tipps und Tricks rund um eine exquisite Küche für alle, die sich weitestgehend ohne tierische Produkte ernähren wollen.

Weitere Infos und Fragen zu Gebühren u. ä. unter 02226 8922620 oder info@vhs-voreifel.de