Montag, 23. Februar 2026

Durch das Lotterbett des Swistbachs

Johannes Engel Gerd Engel und Julius Esser machen Stuss mit Lustig

Durch das Lotterbett des Swistbachs

Die Lesebühne „Stuss mit Lustig“ geht am 6. März 2026 um 20:00 Uhr im KreaForum Morenhoven vor Anker. Der Eintritt bei der Kooperationsveranstaltung mit Rheinbach liest e.V. ist frei, Hutspenden werden erbeten. Der Reinerlös ist für ein Kinder-Kulturprojekt im Kreaforum bestimmt. 

Der Lenz eilt mit großen Schritten durch die dampfenden Ackerfurchen des Vorgebirges. Mit ihm naht drohendes Ungemach, und zwar in Form des berüchtigten lesenden Dreigestirns auf ihrem schmerzenden Hohlkreuzzug gegen die allgemeine Frühjahrsmüdigkeit im Zwerchfellbereich. 

Nun schon im dritten Jahr in Folge entern Hochzeitsredner und Bühnendichter Julius Esser (Euskirchen), der Komische Lyriker Johannes Engel (Erftstadt) und der Rheinbacher 7er-Reihe-Exeget Gerd Engel mit ihrer Fregatte „Stuss mit Lustig“ die unschuldige kleine Hafenbühne des Kreaforums in Morenhoven. Die Literaten kuttern sich in ihren Texten und Liedern lustvoll durch das ungemachte Lotterbett des Swistbachs, navigieren meuternd am Burgweiher vorbei und havarieren schließlich wegen einer schlapp gewordenen Schlusspointe in einem von Klaus Grewe noch nicht entdeckten Seitenarm des Römerkanals. Einzig der nachtblinde Pianist Dirk Plücker am ungestimmten Schifferklavier badet im Stussapplaus. Noch am bitteren Ende hat er nämlich ein paar Halbtöne übrig. Das Publikum klatscht also brav gegen die Wellen, denn es hat Meer nicht erwartet. Wer meint, dass solch grober Unfug fürs Seepferdchen reicht, kann ja einfach kommen und mitschunkeln.

Die Benefiz-Veranstaltung des Kreaforums (Eichenstraße 3 in Swisttal-Morenhoven) in Kooperation mit Rheinbach liest e.v. am Freitag, den 6. März beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden für ein Kinder-Kulturprojekt im Kreaforum werden erbeten.
 

Imker-Lehrgang für Einsteiger bei der VHS Voreifel

Imker-Lehrgang für Einsteiger bei der VHS Voreifel


Rheinbach – Die Imkerei ist ein traditionsreiches Hobby, das Genuss und Naturschutz verbindet. Wer Bienen hält, gewinnt nicht nur eigenen Honig, sondern unterstützt auch die Bestäubung heimischer Pflanzen.

Am Samstag, 7.3., startet ein neuer Einführungskurs, Einsteigerinnen und Einsteigern die Grundlagen der Bienenhaltung in Theorie und Praxis vermittelt. Der Kurs richtet sich speziell an Neu- und Jungimkerinnen und -imker ohne oder mit wenig Erfahrung und bietet einen praxisnahen Einstieg in die eigene Bienenhaltung.

Der Dozent Friedel Mirbach ist Vorsitzender des Kreis Imkerverbandes Bonn.
Weitere Infos und Anmeldung unter 02226 – 8922620 oder info@vhs-voreifel.de
 

Marc Frings und Miriam Bahners starten gemeinsamen Rheinbach-Podcast


Marc Frings und Miriam Bahners starten gemeinsamen Rheinbach-Podcast


Was passiert eigentlich hinter den Türen des Rheinbacher Rathauses, bevor Entscheidungen getroffen werden? Und welche Auswirkungen haben die oft komplexen Sitzungsvorlagen ganz konkret für die Menschen in der Kernstadt und den Ortschaften? Um diese Lücke zwischen Ratsarbeit und Bürgerschaft zu schließen, gehen der FDP-Fraktionsvorsitzende Marc Frings und die Ramershovener Ortsvorsteherin Miriam Bahners jetzt neue Wege: Mit ihrem gemeinsamen Podcast  „Rat & Tat – Der Rheinbach Podcast“  starten die beiden Kommunalpolitiker in Kürze ein eigenes Audio-Format für Rheinbach.
Der Podcast wird regelmäßig erscheinen und sich eng am Sitzungskalender des Stadtrates orientieren. Ziel ist es, die oft trocken wirkenden Unterlagen aus Rat und Ausschüssen verständlich aufzubereiten und persönlich einzuordnen. Dabei steht nicht die parteipolitische Auseinandersetzung im Vordergrund, sondern der transparente Blick auf die Themen, die Rheinbach bewegen.

„Wir merken in Gesprächen oft, dass viele Bürgerinnen und Bürger großes Interesse an ihrer Stadt haben, aber kaum Zeit finden, sich durch hunderte Seiten Sitzungsunterlagen zu arbeiten“, erklärt Marc Frings die Motivation hinter dem Projekt. „Wir wollen diese Hürde abbauen. In dem Podcast nehmen wir die Hörer quasi mit an den Ratstisch – aber ohne das politische Fachchinesisch, sondern im lockeren Gespräch.“

Das Format lebt dabei von der unterschiedlichen Perspektive der beiden Macher: Während Frings als Fraktionsvorsitzender oft die gesamtstädtischen und strategischen Themen im Blick hat, bringt Miriam Bahners als Ortsvorsteherin die direkte Sicht aus den Dörfern und dem unmittelbaren Bürgerkontakt mit ein.

„Es soll kein Monolog werden“, betont Miriam Bahners. „Wir möchten Entscheidungen nachvollziehbar machen, Einblicke geben in das, was abseits der offiziellen Protokolle passiert, und auch die Geschichten beleuchten, die in keiner Niederschrift stehen. Zugleich wollen wir den Menschen aus Rheinbach eine Plattform bieten. Deshalb planen wir auch Betroffene sowie Expertinnen und Experten einzuladen, um unterschiedliche Sichtweisen einzubringen und die Stimmen aus der Bürgerschaft hörbar zu machen.“
Ein zentraler Bestandteil des neuen Formats ist die Einbindung der Rheinbacherinnen und Rheinbacher. Frings und Bahners rufen ausdrücklich dazu auf, Fragen, Kritik oder Themenvorschläge einzusenden, die dann in den Folgen besprochen werden.

Der Podcast wird zukünftig auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music kostenlos abrufbar sein.
 

Wormersdorfer Kickboxer starten erfolgreich in die Qualifikationsturniere!

Wormersdorfer Kickboxer starten erfolgreich in die Qualifikationsturniere!


Am 21.2.2026 startete die Qualifikationsserie der WKU, einem der größten Kickboxverbände.

Die Weltmeisterschaft dieses Verbandes findet dieses Jahr in Abu Dhabi statt. Vom 3-9. August trifft sich dort die Kickboxelite um sich untereinander zu messen. Auch die Wormersdorfer Kickboxer möchten dort präsent sein und so heißt es sich über die entsprechenden Turniere hierfür zu qualifizieren.

Das 1. Qualifikationsturnier fand also in Duisburg statt. Die Kämpfer von Tomburg Boxing zeigten sich  in guter Form und konnten sich in vielen Kategorien bis ganz nach vorne kämpfen.

  • Lotti Stocker 2x Platz 1 
  • Linus Stork 2x Platz 1 
  • Luisa Riehl 1x Platz 1 und 1x Platz 2 
  • Sophia Noll 1x Platz 1und 1x Platz 2 
  • Dominik Riehl 1x Platz 1 und 1x Platz 2 
  • Maxim Stieben 1x Platz 1 und 1x Platz 3 
  • Lea Schmitz 1x Platz 1 und 1x Platz 3 
  • Ava Bender 1x Platz 1 und 1x Platz 3 
  • Ben Eggert 2x Platz 3 
  • Jolie Zavelberg 1x Platz 2 
  • Liv Bender 1x Platz 3 


Headcoach Willi Zinken zeigt sich mit den Ergebnissen zufrieden und schon in 2 Wochen geht es weiter. Dieses mal geht es dann nach Rostock. 


Wettkämpferteam Tomburg Boxing

Linus Storck - Ben Eggert - Maxim Stieben

Ben Eggert mit stolzen Eltern

NCR lud an Aschermittwoch zum Fischessen und närrischem Gericht

Monika Basteck als Gerichtsdienter, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel bei seiner Verteidigung, Staatsanwältin Sigrid Wiersberg und Richter Bürgemeister a.D. Stefan Raetz

Der Nubbel wartet auf seine Verurteilung

NCR lud an Aschermittwoch zum Fischessen und närrischem Gericht


Am Aschermittwoch hatte der NCR zum traditionellen Fischessen in sein Vereinsheim eingeladen. Bei eingelegten Heringen oder alternativ Bockwurst mit Kartoffelsalat versammelten sich zahlreiche Mitglieder und Gäste, um die Karnevalssession in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Im Anschluss stand das traditionelle närrische Gericht auf dem Programm. Als Staatsanwältin fungierte Sigrid Wiersberg, den Richterstuhl besetzte in gewohnt humorvoll-strenger Art Bürgermeister a. D. und Ehrensenator Stefan Raetz. Für den ordnungsgemäßen Ablauf sorgte Gerichtsdiener Monika Basteck.

Vorgeladen vor das närrische Tribunal waren mehrere bekannte Persönlichkeiten:
Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, dem das Nichttragen der Tollitätenorden zur Last gelegt wurde, Dieter Schneider, angeklagt wegen unzureichender Kölsch-Versorgung bei der gemeinschaftlich veranstalteten Karnevalsparty der Moderatoren Biggi Schneider und dem NCR-Vorsitzenden Jörg Nawrath – Schneider konnte krankheitsbedingt nicht persönlich erscheinen, Brigadegeneral Jörg Rüter, dem eine nicht in der Kaserne stattgefundene Feier anlässlich des Kasernensturms vorgeworfen wurde; auch er war bei der Verhandlung nicht anwesend sowie Frank Gatzen von EventTeufel, der sich für ein bei der Jubiläumsveranstaltung „durchgebranntes“ Mischpult verantworten musste.

Nach einer kurzweiligen, humorvollen Verhandlung wurden sämtliche Angeklagten freigesprochen. Wie es karnevalistische Tradition ist, wurde die gesamte Schuld dem Nubbel zugesprochen. Dieser erhielt die Höchststrafe und wurde feierlich verbrannt.

Mit viel Gelächter, Applaus und bester Stimmung endete die Veranstaltung im NCR-Vereinsheim und bildete einen würdigen Abschluss der Karnevalssession.

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 4. März 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

Reisen ins Geschichtenland im März

Reisen ins Geschichtenland im März


Rheinbach. Im März werden in der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz 4,  donnerstags bei der Vorlesestunde „Reisen ins Geschichtenland“ wieder  tolle Geschichten vorgelesen. Es ist ein Angebot für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Unsere Vorlesepaten lesen in der Kinderecke der Bücherei von 16.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr vor. 

05.03.2026  Pirkko Vainio: Die Schneegans. Anna pflegt eine verletzte Gans. Als diese stirbt, hinterlässt sie ein Ei. Anna zieht das Gänseküken groß und erlebt einen schönen Sommer, dazu falten wir ein Frühlingsbild

12.03.2026 Jessica Martinello: "Warum sich auch Monster fürchten" Der Kleine Victor ist ein mutiger Junge. aber im neuen Haus machen ihm seltsame Geräusche Sorgen. Er entdeckt eines Nachts ein haariges Monster und das fürchtet sich noch viel mehr als er! Gemeinsam wollen sie herausfinden was so seltsame Geräusche macht.

26.03.2026 Überraschungsbuch „Wunschbuch des Monats“ Die Kinder wählen in der Bücherei während des Monats mit einer Abstimmung per Klebepunkt das Wunschbuch aus.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf viele kleine Zuhörer!
 

Mehr als ein Knopf: Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und persönliche Betreuung

Hilfe per Knopfdruck mit dem Hausnotrufgerät anfordern. Foto: Katrin Leisch

Mehr als ein Knopf: Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und persönliche Betreuung.

Expertenrat für den Alltag von Seniorinnen und Senioren. 


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen fühlen sich viele Menschen unsicher und wünschen sich Hilfe und Beratung zu gesundheitlichen und praktischen Fragen.

Die Johanniter-Hausnotrufzentrale erfüllt vielfältige Aufgaben, die das Leben erleichtern – sowohl für direkte Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Angehörigen. Die Mitarbeitenden dort koordinieren alle Unterstützungsleistungen und bewerten die Situation bei jedem Anruf sorgfältig, um schnell die passende Hilfe zu organisieren.

Melanie Möchel ist Leiterin des Hausnotrufteams vom Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen. Als Expertin kennt sie viele typische Beispiele, wie persönliche Betreuung vom Hausnotruf die Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren verbessern kann:

  • Leichtes Unwohlsein oder Schwächegefühl
    • “Plötzlich fühlen Sie sich schwach, alles dreht sich um Sie? Mit einem Knopfdruck erreichen Sie in jeder Lage unsere Hausnotrufzentrale. Dort schätzt man Ihre Situation kompetent ein.“
  • Hilfe beim Aufstehen nach einem Sturz
    • “Sie sind ohne sichtbare Verletzungen gestürzt, wissen aber nicht, wie Sie wieder hochkommen können? Alarmieren Sie per Knopfdruck die Hausnotrufzentrale, der Einsatzdienst kommt und hilft beim Aufstehen.”
  • Unsicherheit über Gesundheitszustand
    • “Sie verspüren ein ungewohntes Ziehen in der Brust oder Unwohlsein und wissen nicht, wie ernst es ist? Die Hausnotrufzentrale ist schneller Ansprechpartner, berät und organisiert bei Bedarf weitere Hilfe.”

Melanie Möchel: „Wer erst mal schauen möchte, ob man mit dem Hausnotrufgerät zurechtkommt, kann das in unseren Sicherheitswochen vom 23. Februar bis zum 5. April 2026 machen.

Dann bieten wir den Hausnotruf vier Wochen lang kostenlos zum Testen und Ausprobieren an.“

Wie funktioniert ein Hausnotruf eigentlich?

Im Ernstfall kann der Johanniter-Hausnotruf schnelle und professionelle Hilfe auf Knopfdruck bieten, Fachbereichsleiterin Heike Nolden erklärt wie:„Das erreichen wir mit einer umfassenden Infrastruktur, mit rund um die Uhr besetzten Hausnotrufzentralen und geschultem Fachpersonal. Die robusten Geräte sind einfach zu bedienen und entsprechen den aktuellen medizinischen Standards. Sie erfüllen den Wunsch der Kundinnen und Kunden, sich im eigenen Zuhause und unterwegs sicher aufgehoben zu fühlen.“

Sicherheitswochen: Vier Wochen kostenfrei testen

Die Sicherheitswochen vom 23. Februar bis 5. April 2026 bieten Interessierten die Möglichkeit, das System im Alltag kennenzulernen, sich mit der Technik vertraut zu machen und das beruhigende Gefühl zusätzlicher Sicherheit selbst zu erleben.

Wer mehr über den Hausnotruf wissen möchte, hier gibt es Informationen:

Servicenummer 0800 88 11 220 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter vom Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Bevölkerungsschutz, Rettungshundestaffel, Hochwasserhilfe, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Soziale Dienste, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren, Betreuung von Menschen ohne festen Wohnsitz, Kindertageseinrichtungen und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich
 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg freut sich über Erfolg des Start-ups Zentio

Die jungen Unternehmer Immo Polewka, Christophe Kafrouni und Julian Rose haben eine Idee, wie sich industrielle Prozesse mit KI-Hilfe effizienter managen lassen. Foto: Zentio


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg freut sich über Erfolg des Start-ups Zentio


Von der Studierenden-Idee zu einem Start-up, das der industriellen Fertigung in Europa auf die Sprünge helfen will: Drei junge Firmengründer optimieren mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Abläufe von Produktionsprozessen. Dass die Idee Potenzial hat, sehen auch Investoren so und haben dem Jungunternehmen Zentio unlängst 1,4 Millionen Euro Wagniskapital gegeben. Begleitet werden die jungen Unternehmer vom ersten Tag an von der Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS).

Ein schöner Erfolg für das Start-up Zentio und Grund zur Freude für die Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Der High-Tech-Gründerfonds investiert 1,4 Millionen Euro in die junge Firma. Die öffentlich-private Wagniskapitalgesellschaft will damit das Wachstum des 2025 von Julian Rose, Immo Polewka und Christophe Kafrouni gegründeten Unternehmens unterstützen. Auch der Frühphaseninvestor SIVentures ist bei dieser Finanzierungsrunde dabei. Der High-Tech-Gründerfonds ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die sich auf technologieorientierte Start-ups konzentriert. Beteiligt daran sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus vielen Branchen.

Die Geschichte von Zentio ist eng mit der Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verbunden. Von Tag eins an begleitet die Start-up-Manufaktur der Hochschule das junge Gründerteam und unterstützte und beriet es bei der Unternehmensgründung.

Ein größeres Publikum wurde erstmals im Oktober 2024 auf die Idee der Jungunternehmer für die KI-gestützte Produktionsplanung aufmerksam. Beim Finale des Start-up-Cups, dem hochschulinternen Ideenwettbewerb, stellten sechs Teams im großen Hörsaal auf dem Campus Sankt Augustin ihre Geschäftsideen vor. Gerade einmal fünf Minuten hatte jedes Team, um mit seiner Idee bei Jury und Publikum zu punkten. Zur Wahl standen unter anderem ein neuartiges Gerät für die Lymphdrainage, das der Jury besonders gut gefiel, und ein Waldbrand-Früherkennungssystem. Auch H-BRS-Absolvent Julian Rose und Immo Polewka präsentierten ihre Idee: eine Software, die kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen soll, ihre Produktionsressourcen besser zu planen. Wer im Raum hätte wohl darauf gewettet, dass gut ein Jahr später 1,4 Millionen Euro Wagniskapital auf dem Geschäftskonto der beiden Entwickler landen würden? Das Publikum jedenfalls hatte mehrheitlich andere Bilder vor Augen und vergab den Publikumspreis an eine Plattform für die Vermietung von Sportwagen. Julian Rose und Immo Polewka nahmen es sportlich und machten mit ihrem Vorhaben weiter.

Nur wenige Monate später dann der nächste Meilenstein in der Geschichte der neuen Geschäftsidee:  Die Jungunternehmer bewarben sich erfolgreich für das EXIST-Gründungsstipendium, das bekannteste bundesweite Förderprogramm für junge Unternehmen. Es war seit mehr als fünf Jahren das erste Gründungsteam der H-BRS, das diese Förderung erhielt. Mit der Finanzierung für 12 Monate im Rücken konnten sie nun daran gehen, sich voll auf ihr Projekt zu konzentrieren. Zur Seite stand ihnen dabei Peter Goeke als Start-up-Coach und Berater. Der Hochschulmitarbeiter, selbst erfahrener Gründer, unterstützte bei Themen wie Fundraising, Strategie und Marketing. Er führte zudem eine Analyse und Bewertung des Businessplans durch – eine unumgängliche Anforderung für das Stipendium.

„Wir freuen uns, dass wir Zentio dabei helfen konnten, ihre Start-up-Idee zum Fliegen zu bringen“, sagt Peter Goeke. „Das beweist einmal mehr, dass wir eine gründungsstarke Hochschule sind, die starke Gründungspersönlichkeiten hervorbringt.“

H-BRS-Absolvent und Zentio-Mitgründer Julian Rose hebt die Bedeutung des Stipendiums hervor: „Das EXIST-Stipendium war für uns ein wichtiger Schritt und hat den Grundstein für die Gründung und den weiteren Aufbau von Zentio gelegt. Das Team der Startup-Manufaktur hat uns dabei tatkräftig unterstützt, und wir konnten von der Gründungserfahrung unseres Start-up-Coaches profitieren."

Für die drei Gründer geht es nun darum, von Berlin aus, wo ihre Firma heute ihren Sitz hat, ihre Vision zu verwirklichen: den Standard der Entscheidungsfindung in der europäischen Fertigungsindustrie auf ein neues Niveau zu heben. Auf diesem Weg bleibt die Gründungsberatung der Hochschule mit Zentio eng verbunden und unterstützt weiterhin mit Beratung und Coaching.

INFO

Das Team der Startup-Manufaktur der H-BRS (angesiedelt am Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand, kurz CENTIM) unterstützt und berät gründungsinteressierte Studierende, Forschende und Mitarbeitende an der Hochschule sowie Alumni im gesamten Prozess: Von der Ideenfindung, über die Entwicklung eines Geschäftsmodells und Prototypen bis hin zur Gründung, Fundraising, Marketing und Skalierung.

Zentio entwickelt eine KI-gestützte Plattform für intelligente Produktionsplanung. Diese ermöglicht es, Betriebsdaten durch KI-Agenten aufzubereiten und für die operative Produktionsplanung nutzbar zu machen, um fundierte Entscheidungen und mehr Produktivität zu ermöglichen. 

Vorträge über Tschechien und Belgien bei der VHS

Vorträge über Tschechien und Belgien bei der VHS


Rheinbach – Die VHS Voreifel lädt mit mehreren kostenlosen Angeboten dazu ein, unsere europäischen Nachbarn in Belgien und Tschechien besser kennenzulernen. Unter dem Titel „Tschechien – das unbekannte Nachbarland“ werden in fünf Vorträgen in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Rheinbach/Steinschönau Land und Leute, Geschichte, Kunst und Kultur sowie Tschechien als Reiseland vorgestellt. Die Reihe startet am 26.2., 19.00 Uhr im Himmeroder Hof, Rheinbach. Dort finden auch die weiteren Veranstaltungen am 5.3., 16.4., 30.4. sowie 17.5.26 statt. 

„Wie ticken unsere Nachbarn?“ fragt sich am 2.3.26, 19.00 Uhr der erfahrene Belgien-Kenner Michael Heinzel in der Rheinbacher VHS-Geschäftsstelle, Koblenzer Straße 6. Er erläutert die manchmal komplizierte Beziehung zwischen Deutschland und Belgien und beleuchtet launig auch die Eigenheiten unserer sympathischen Nachbarn im Westen. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Rheinbach/Deinze statt.  

Weitere Infos und Anmeldung unter 02226 8922620 oder info@vhs-voreifel.de