Montag, 15. Juni 2026

Neueinweihung des Wegekreuzes in Wormersdorf!

Das frisch wieder instand gesetzte Wegekreuz

Neueinweihung des Wegekreuzes in Wormersdorf! 

(Von einigen Wormersdorfern und auch von mir respektvoll „Dierkeskreuz“, nach dem Ideengeber und Erbauer Karl-Heinz -Charlie- Dierkes, genannt) 

Nachdem das Dierkeskreuz durch Vandalismus und mutwillige Zerstörung stark beschädigt wurde, haben sich Wormersdorfer Jungs (Artem Kapiza und Darlin Murga) dazu bereit erklärt das Wegekreuz wieder herzurichten. Durch den Wormersdorfer Ortsausschuss wurden Gelder zur Verfügung gestellt, um Materialien und entsprechendes Equipment, alles das, was zur Reparatur benötigt wurde, besorgt werden konnte. Es wurde gehämmert, gesägt, das Dach neu gedeckt, neue Bepflanzungen angebracht und alles wieder in  den Urzustand gebracht, wie die Wormersdorfer das Kreuz nunmehr seit 13 Jahren kennen. ⁃ das alles geschah natürlich unter fachkundiger Aufsicht des Erbauers Charlie! Nach getaner Arbeit erstrahlt das Dierkeskreuz jetzt wieder in seinem „alten Glanz“ und lädt den Vorübergehenden zum Verweilen und Innehalten ein. Am Pfingstmontag (25.05.2026) fand eine kleine Feierstunde statt, um das Wegekreuz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zu übergeben. Die evangelische Pfarrerin Antje Maurer (seit über 30 Jahren in Wormersdorf wohnhaft) fand die richtigen, aber auch tiefgreifenden Worte, um dieser kleinen Feierstunde den richtigen und wertschätzenden Rahmen zu verleihen. ⁃ sie zitierte, der Jahreszeit und der Örtlichkeit angepasst, aus dem Sommerpsalm von Hans-Dieter Hüsch ⁃ und griff dann etwas später Gedanken zu den Themen „Segen“, „Kreuz“, „Weg“ und „Pfingsten“ auf. 

Charlie Dierkes wurde dann gebeten etwas zu der Idee und der Entstehung dieses Wegekreuzes zu sagen - was er auch sehr gerne und mit voller Inbrunst tat. (siehe dazu auch den Artikel im Generalanzeiger vom 11.10.2023) Nachdem die Pfarrerin einen Segen über alle Anwesenden ausgesprochen hatte, wurde das Dierkeskreuz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach diesem „offiziellen“ Teil wurden Gruppenfotos gefertigt und man konnte sich an Isabell‘s (Kapiza-Fassbender) bereitgestelltem Buffet mit Kaffee , Muffins, frischen Melonenstücken und Kaltgetränken bedienen. Bei den hierbei entstandenen Gesprächen wurde unter anderem auch die Inschrift des Wegekreuzes (oh Herr gib Frieden) in den Fokus gerückt, welche gerade in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt! Auf diesem Weg und an dieser Stelle möchte ich allen Akteuren, allen Sponsoren, Helferinnen und Helfern aber auch allen, die der kleinen Feier beigewohnt haben, ein herzliches Dankeschön und -vergelts Gott - sagen! Wormersdorf, 26.05.2026 

Für den Wormersdorfer Ortsausschuss: Rolf (Rolly) Münch 

Während des offiziellen Teils  Pfarrerin Antje Maurer und Karl-Heinz (Charlie) Dierkes

So sah das Kreuz nach der Zerstörung durch Vandalismus aus
 



Im Vordergrund die beiden Jungs, welche das Kreuz wieder instand gesetzt haben

 

Johanniter eröffnen neues Angebot

Johanniter eröffnen neues Angebot

Im Juli eröffnet die Hochwasserhilfe einen neuen Beratungs- und Begegnungsraum in Swisttal-Odendorf


Sankt Augustin/Swisttal-Odendorf – Die Johanniter-Hochwasserhilfe lädt zur Eröffnung ihres neuen Beratungs- und Begegnungsraums in Odendorf ein. Am 5. Jahrestag der Flut ruft die Hilfsorganisation zum gemeinsamen Gedenken mit ihren Gästen auf. Außerdem wird ein Blick in die Zukunft geworfen und über aktuelle Angebote der Hochwasserhilfe informiert.

Wann: Dienstag, 14. Juli 2026, ab 15.00 Uhr
Wo: Odinstraße 17, 53913 Swisttal-Odendorf

Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen das Erinnern an die Ereignisse der Flut sowie der Blick auf das, was seitdem gemeinsam aufgebaut und erreicht werden konnte.

Das Programm:

  • Eröffnung des Beratungs- und Begegnungsraums durch Regionalvorständin Verena Dienst
  • Christlicher Impuls von Elisabeth Berg
  • Die Johanniter stellen das Angebot der Hochwasserhilfe vor
  • Informationen zu Veranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten
  • Mitmach-Aktion: „Wand der Errungenschaften“ – Fortschritte und Entwicklungen seit der Flut
  • Das neue Kinderprogramm: „Kreative Bachbande“ 

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Feierabend-Marktmusik in Rheinbach:

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Wenn der beliebte Rheinbacher Feierabendmarkt, der jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr neben der Pfarrkirche stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut, langsam zur Ruhe kommt und der Abend sich über die Stadt legt, öffnen sich die Türen der Pfarrkirche St. Martin für eine besondere Auszeit. Lassen Sie den Tag mit einer halben Stunde stimmungsvoller Orgelmusik ausklingen - mal sanft und träumerisch, mal warm und volltönend, immer passend zur Atmosphäre des Abends.

Ankommen, innehalten, genießen – die perfekte musikalische Begleitung, um den Feierabend harmonisch zu beginnen.

Am Donnerstag, den 9. Juli 2026 dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Orgel-plus-Konzert freuen. Unter dem Motto „Sommerliche Orgelklang & Flötenzauber“ erklingen Werke für Querflöte und Orgel. Ausführende sind Annette Reichwald (Flöte) und Simon Botschen (Orgel).

Der Beginn der Feierabend-Marktmusik ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verleiht Kinderuni-Diplome an 30 junge Forschende

Kinderuni-Diplome für die jungen Forschenden: Gruppenfoto mit Elektro-Rennwagen bei der Abschlussveranstaltung. Foto: Juri Küstenmacher/H-BRS


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verleiht Kinderuni-Diplome an 30 junge Forschende

Wie entsteht „Dubai“-Schokolade? Wie baut man einen Elektro-Rennwagen? Wie lernen Roboter das Sehen? Und wie lautet der genetische Code von Erdbeeren? All diesen Fragen gingen mehr als 145 Nachwuchsforscherinnen und -forscher bei der 11. Auflage der Kinderuni an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) auf den Grund. Bei der Abschlussfeier gestern Nachmittag (Donnerstag, 11. Juni 2026) erhielten rund 30 Mädchen und Jungen, die an mindestens zwei Veranstaltungen teilgenommen hatten, im großen Hörsaal in Sankt Augustin ihre Diplome. Hierzu waren auch die Familien eingeladen.

Professor Peter Muck, Vizepräsident Studium und Lehre, überreichte die Urkunden und brachte den Kindern auf spielerische Art nahe, dass Lernen Spaß macht – vor allem dann, wenn sich der berühmte Aha-Effekt einstellt. „Lernen sollte so sein: etwas ausprobieren, etwas erleben, dabei lachen und manchmal auch denken: `Das kann doch nicht wahr sein!`“, sagte Muck. Es habe in den Veranstaltungen der Kinderuni viele solcher Momente gegeben. Zugleich seien bei der wissenschaftlichen Arbeit Neugier und Beharrlichkeit wichtig, nach dem Motto „Das scheint zwar unmöglich, aber ich versuche es trotzdem“.

Das Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren ist wesentlich für alle Veranstaltungen der Kinderuni, die die Hochschule diesmal unter das Oberthema „Neues aus der Weltwerkstatt – Forschen, Staunen, Verstehen!“ gestellt hatte. Alle Plätze für die vier Termine waren wie immer schnell ausgebucht. Mitmachen konnten Kinder von acht bis zwölf Jahren beziehungsweise der dritten bis sechsten Klassen aller Schulformen. Wer an mindestens zwei Vorlesungen teilgenommen hatte, war zur Verleihung des Kinderuni-Diploms eingeladen.

Der Auftakt der Kinderuni-Reihe war mit Schokolade, Engelshaar und Pistaziencreme zuckrig. Guido Krause stellte mit den jungen Forschenden Schokolade im „Dubai-Style“ her und ging der Frage nach, warum diese Kreation so populär geworden ist. Danach wurde es rasant. Das studentische Team von BRS Motorsport stellte den Mädchen und Jungen den selbst entwickelten Elektro-Rennwagen und seine Technik vor – Probesitzen natürlich inklusive. Um die spannende Welt der Roboter ging es dann mit „Pepper“. Ritwik Sinha zeigte den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern das Labor für autonome Systeme und demonstrierte die komplexen Kamerasysteme der Roboter. Mit „Pepper“ wurde gescherzt und getanzt. Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe spürten die Kinder schließlich dem Geheimnis der Gene nach. Mit Professor Oskar Schnappauf, Dr. Nicole Strauß und Dagmar Kockler bastelten sie einen bunten DNA-Strang und entschlüsselten im Labor den genetischen Code von Erdbeeren.

Die Organisatorin der Kinderuni, Caroline Jahn vom Eventmanagement der H-BRS, bereitet demnächst die zwölfte Auflage der Kinderuni vor. Inhaltlich wird sich die neue Vorlesungsreihe wieder mit unterschiedlichen Forschungsthemen befassen und voraussichtlich ab Anfang kommenden Jahres stattfinden. Das Programm wird vorab auf der Website der Kinderuni veröffentlicht – dann heißt es: Schnell anmelden, um einen der begehrten Plätze zu erhalten. 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinbach zur kommunalen Wärmeplanung

BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN Rheinbach zur kommunalen Wärmeplanung


Bereits im Frühjahr wurde die kommunale Wärmeplanung den Rheinbacher Bürger*innen vorgestellt und im Ausschuss für Umwelt und Mobilität behandelt. Am vergangenen Montag den 08.06., lag sie dann dem Rat vor. 

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Wärmeplanung in der vorliegenden Form abgelehnt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Planung sieht vor, dass Biomasse als Energieträger in einem Maße Verwendung finden soll, in dem sie nicht lokal produziert werden kann. Die dazu erforderliche Fläche ist nach Ansicht der GRÜNEN sinnvoller für die Erzeugung von Lebensmitteln zu nutzen. 

Zur Nutzung von Wasserstoff als Energieträger kann aktuell keine verlässliche Aussage getroffen werden, da es an geeigneter Infrastruktur fehlt. Außerdem ist aufgrund des geringen Wirkungsgrades die Verwendung von Wasserstoff als Wärmeenergieträger unwirtschaftlich.  Das wird selbst in der Wärmeplanung eingeräumt. Nach Auffassung der GRÜNEN wäre es also nur folgerichtig, Wasserstoff nicht als einen Energieträger anzusehen, auf den man sich zukünftig stützen will. Im Zielszenario der Wärmeplanung ist Wasserstoff jedoch für einige Gebäudeblöcke als Energieträger ausgewiesen.

Für eine größere Zahl an Gebäudeblöcken in Rheinbach sind Wärmenetze ausgewiesen, was grundsätzlich sinnvoll sein kann. Jedoch ist hier noch völlig unklar, woher die Wärme kommen soll und die Einrichtung eines Wärmenetzes bedarf einiger Zeit, selbst wenn es sich als umsetzbar erweisen sollte. 

In den Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Mobilität wurde wiederholt betont, dass das Zielszenario der Wärmeplanung keineswegs eine verlässliche Auskunft über zukünftige Möglichkeiten der Wärmeversorgung darstelle – aus Sicht der GRÜNEN sollte eine Wärmeplanung jedoch ausweisen, was verlässlich erreichbar ist. Sollte sich im Laufe der Zeit ergeben, dass die Anwendung weiterer Energieträger realistisch möglich und sinnvoll wird, können diese natürlich in die Wärmeplanung eingepflegt werden. Allerdings ist aus Sicht der GRÜNEN nichts gewonnen, wenn Hausbesitzer*innen beispielsweise auf ein für ihren Gebäudeblock ausgewiesenes Wärmenetz warten, was möglicherweise niemals umgesetzt wird. 

Wer sich also Gedanken darüber macht, wie die eigene Immobilie zukünftig beheizt werden kann, sollte besser nicht die kommunale Wärmeplanung als belastbaren Wegweiser zu Rate ziehen, sondern sich anderweitig beraten lassen. 
 

Donnerstag, 11. Juni 2026

Neue Rheinbacher Band WEILERFELD: „Alle Macht den Liedern!“


Neue Rheinbacher Band WEILERFELD: „Alle Macht den Liedern!“


Am 4. Juli ab 19:00 Uhr gibt es auf Einladung von Rheinbach liest e.V. und der Öffentlichen Bücherei St. Martin eine Premiere im Pfarrzentrum am Lindenplatz. Die Band WEILERFELD spielt ihr erstes abendfüllendes Konzert mit Liedern auf gut Deutsch von Folk, Pop, Rock bis Chanson. Der Termin ist als „Plätzchen-Konzert“ Teil des Begleitprogramms von „Kunst findet Stadt“. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Büchereiarbeit werden erbeten.

„Weilerfeld“, das sind sechs Musiker und Kreative. Vier davon haben tatsächlich im ehemaligen Neubaugebiet Weilerfeld ihre Heimat gefunden. Kopf der Band ist Dieter Peters. Der erfahrene Gitarrist und Liedermacher war schon bei verschiedenen Formationen am Start (u.a. Tetra Takt). Er steuert viele Liedtexte und Übertragungen - auch ins Kölsche - bei und kümmert sich maßgeblich um die Arrangements. Gregor Haida (Bass und Klarinette) spielt bei Fidelia Wormersdorf und war der Musiker beim Lesekabarett „Hecking & Engel“. Auch er trägt zum Repertoire Texte und Kompositionen bei und sorgt für die feine Prise Melancholie. Ebenfalls keine Unbekannte in Rheinbach ist Heike Glaser (Feinsliebchen, Fidelia, diverse Chöre). Sie singt und spielt Querflöte, Akkordeon und Percussion. Mark Grüner sorgt am Cajon für den Rhythmus. Winfried Lehnen kommt ursprünglich von der Kirchenmusik und spielt bei den Weilerfeldern Piano und Posaune. Gerd Engel (u.a. Feinsliebchen, Stuss mit Lustig) singt und ist für eine Vielzahl von Texten und Textübertragungen verantwortlich.

So vielfältig wie die Weilerfelder ist auch die musikalische Ausrichtung des Debüt-Programms „Alle Macht den Liedern!“. Von Rock, Pop, Folk über Liedermacher und Chanson wird eine große stilistische Bandbreite abgebildet. Sowohl den eigenen Liedern als auch den Covern ist gemeinsam, dass die Texte auf Deutsch bzw. teilweise Kölsch sind. „Wir machen eher akustische Musik zum Hinhören“, resümiert Peters. „Nachdenkliche Texte wechseln dabei ab mit Humor. Auch Lokalkolorit und unser Heimatgefühl kommen nicht zu kurz.“ Das den Bandnamen gebende Lied über das Neubaugebiet „Weilerfeld“ ist aber eine richtige Rocknummer, bei der, so die Band, „alle gerne vom Stuhl aufstehen dürfen“. Ebenso heimatverbunden und in echtem „Rheembacher Platt“auf eine irische Melodie getextet ist das „Tomburch-Leed“: „Jott sei Dank, dat mir jetz hee läwwe un in Rhembach doheem dörsche sin.“

Etwa zwei- bis dreimal im Monat üben die sechs Hobbymusiker in Dieter Peters Probenkeller im Buchenweg. Nun fiebern sie ihrem Debütkonzert entgegen und hoffen, dass die Rheinbacher Musikfreunde genügend neugierig sind und vor allem, so Glaser schmunzelnd „dass unser Leadsänger auch die Einsätze packt.“

Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin, hatte die Band beim Jahresempfang 2025 von Rheinbach liest e.V. gehört und den Anstoß für den Konzertabend gegeben. Mit freundlicher Unterstützung der Kirchengemeinde, die das Pfarrzentrum St. Martin für die Veranstaltung öffnet, steht nun auch der passende Raum bereit. Gemeinsam mit Rheinbach liest e.V. wird an dem Abend bei freiem Eintritt für den guten Zweck gesammelt: Der Erlös kommt der Bücherei St. Martin zugute. Mit den Spendengeldern wird die Anschaffung von Büchern und Medien finanziert, die Werte wie Toleranz, Vielfalt und ein demokratisches Miteinander vermitteln und weiterentwickeln.

 

Stadt Rheinbach stellt erste Hochleistungspumpe für den Starkregenfall in den Dienst

Foto: Stadt Rheinbach

Stadt Rheinbach stellt erste Hochleistungspumpe für den Starkregenfall in den Dienst

• Stadt Rheinbach stärkt den Hochwasser- und Starkregenschutz in Flerzheim
• Maßnahme ist Projekt des präventiven Hochwasserschutzes im Wiederaufbauplan nach der Förderrichtlinie Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen


Die Stadt Rheinbach hat die erste von insgesamt drei Hochleistungspumpen für den Einsatz bei Starkregenereignissen in Dienst gestellt. In Kombination mit den mobilen Hochwasserschutzelementen erweitert die Stadt Rheinbach mit der modernen Drehkolbenpumpe ihre Möglichkeiten, insbesondere den Ortsteil Flerzheim künftig noch besser vor den Folgen extremer Niederschläge zu schützen.

Die mobilen Pumpen sollen bei Hochwasser und Starkregen Wasser aus tieferliegenden Straßenbereichen gezielt in die Swist ableiten und so Überflutungen reduzieren. Die Beschaffung der drei Pumpen wurde als wichtige Maßnahme zur Starkregenvorsorge beschlossen. Die beiden weiteren Pumpen werden voraussichtlich Anfang Juli geliefert.

„Mit der Indienststellung der ersten Pumpe stärken wir unsere Einsatzfähigkeit bei Hochwasser- und Starkregenlagen deutlich. Gerade für Flerzheim, das in der Vergangenheit mehrfach von Überflutungen betroffen war, ist dies ein wichtiger Baustein unserer Vorsorgestrategie“, sagt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Die neue Drehkolbenpumpe verfügt über eine Förderleistung von bis zu 10.000 Litern pro Minute. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pumpensystemen kann sie neben Wasser auch Feststoffe wie Schlamm fördern und eignet sich damit besonders für Einsätze unter anspruchsvollen Bedingungen. Da die Pumpe fest auf einem Anhänger montiert ist, kann sie schnell und flexibel an den Einsatzort gebracht werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Wartung: Durch die eingewiesenen Personen können Verschleißteile ausgetauscht und Fremdkörper aus der Pumpe entfernt werden.

Vor der Indienststellung wurden Mitarbeitende des Betriebshofes sowie Gerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr in die Bedienung der neuen Technik eingewiesen. Ziel der Schulung war es, die Einsatzkräfte mit der neuen Pumpentechnologie vertraut zu machen und eine sichere sowie effiziente Nutzung im Ernstfall zu gewährleisten.

Mit der – durch Bund und das Land NRW geförderten - Investition in Höhe von rund 120.000 € setzt die Stadt Rheinbach ihre Maßnahmen zur Anpassung an die zunehmenden Wetterextreme konsequent fort und stärkt die Vorsorge für künftige Hochwasser- und Starkregenereignisse. 

Stadt Rheinbach beantragt Bundesförderung für die Sanierung des Freibades

Stadt Rheinbach beantragt Bundesförderung für die Sanierung des Freibades

  • Förderantrag soll den Weg für eine umfassende Modernisierung des Freibades ebnen
  • Sanierung erhöht Betriebssicherheit, Folgekosten werden gesenkt und die Attraktivität der Anlage nachhaltig gestärkt

Die Stadt Rheinbach möchte die Zukunft ihres Freibades langfristig sichern und wird einen Förderantrag im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder 2026“ stellen. Der Stadtrat ist in seiner Sitzung dem Beschlussvorschlag der Verwaltung mit mehrheitlichen Beschluss gefolgt und hat sie beauftragt, die erforderlichen Unterlagen beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen einzureichen.

Das Rheinbacher Freibad ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Sport, Freizeit und Erholung. Gleichzeitig befindet sich die Anlage trotz kontinuierlicher Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in einem zunehmend schlechten baulichen und technischen Zustand. Insbesondere das 50-Meter-Außenbecken, das Kinderbecken sowie die technische Infrastruktur weisen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf.

In den vergangenen Monaten wurde dies erneut deutlich. Ein Rohrbruch an einer Wasserleitung konnte nur durch das schnelle und koordinierte Handeln des städtischen Eigenbetriebs Wasserwerks und der Freiwilligen Feuerwehr ohne gravierende Folgen bewältigt werden. Auch Frostschäden am Kinderbecken machten umfangreiche Reparaturen erforderlich. Die steigende Zahl notwendiger Instandsetzungen verursacht nicht nur erhebliche Kosten, sondern bindet zunehmend personelle Ressourcen.

„Mit dem Bundesprogramm bietet sich nun die Möglichkeit, einen erheblichen Teil der Sanierungskosten durch Fördermittel zu finanzieren. Vorgesehen ist eine Förderung von 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, was einer Fördersumme von bis zu rund 2,57 Millionen Euro entsprechen kann“, erklärt Torsten Bölinger, Technischer Beigeordneter der Stadt Rheinbach.

Grundlage des Förderantrags ist eine umfassende Konzeptstudie zur Zukunft des Freibades. Diese zeigt, dass der überwiegende Teil der notwendigen Investitionen ohnehin auf die bauliche und technische Bestandssicherung entfällt. Die Kosten für eine reine Erhaltung der bestehenden Anlage würden langfristig kaum unter denen einer umfassenden Modernisierung liegen. Diese eröffnet durch eine mögliche Inanspruchnahme von Fördermitteln aber die Gelegenheit, die Attraktivität des Freibades nachhaltig zu steigern.

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Umsetzung der Konzeptstudie nur im Falle einer positiven Förderzusage des Bundes erfolgen soll. Mit dem nun vorgesehenen Ratsbeschluss werden zunächst die Voraussetzungen geschaffen, um die Fördermittel fristgerecht beantragen zu können. Für die Durchführung der Sanierungsmaßnahme wurden bislang keine Haushaltsmittel im Haushaltsplan veranschlagt. Lediglich für die Beauftragung der erforderlichen Konzeptstudie wurde im Haushaltsjahr 2026 ein Mittelansatz in Höhe von 50.000 Euro berücksichtigt.

„Die geplante Sanierung würde neben der technischen Erneuerung insbesondere eine barrierefreie Gestaltung sowie eine moderne und energieeffiziente Infrastruktur ermöglichen. Dadurch könnten Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Freibades langfristig verbessert werden. Das Freibad leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Rheinbach. Es schafft attraktive Freizeit- und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien, fördert Gesundheit und gesellschaftliches Miteinander und stärkt die Attraktivität der Stadt als Wohn- und Lebensstandort“, freut sich Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel über die im Rat getroffene Entscheidung.

Einladung zur Kunstausstellung im Krueger Hof in Arzdorf


Einladung zur Kunstausstellung im Krueger Hof in Arzdorf

Entdecken und verweilen inmitten der Kunst


Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung im idyllischen Krueger Hof!

Im Rahmen der 19. Wachtberger Kulturwochen gibt es dieses Jahr die Gelegenheit, drei talentierte Künstlerinnen kennen zu lernen. Entdecken Sie Skulpturen und vielfältige Malerei in unterschiedlichen Techniken von Ursula Mettbach, farbenfroh gestaltete Keramikarbeiten für Haus und Garten von Ute Krueger, sowie spannende Aufbauarbeiten und Skulpturen aus Ton von Mechthild Winkler.

Genießen Sie die inspirierende Atmosphäre, kommen Sie ins Gespräch mit den Künstlerinnen und lassen Sie sich von der Kreativität der Werke begeistern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt!

Wann - Am 04. + 05.07. + 12.07.2026 - jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr
Wo - Krueger Hof, Fritzdorfer Straße 10, 53343 Wachtberg Arzdorf 

 

SPD Rheinbach stimmt kommunaler Wärmeplanung zu

SPD Rheinbach stimmt kommunaler Wärmeplanung zu


Der Rat der Stadt Rheinbach hat in seiner jüngsten Sitzung die kommunale Wärmeplanung beschlossen. Die SPD-Fraktion hat der Planung zugestimmt, nachdem die von ihr im Ausschuss für Umwelt und Mobilität aufgeworfenen Fragen durch die Stadtverwaltung umfassend beantwortet worden waren.

„Die ausführlichen Erläuterungen der Verwaltung haben uns die Möglichkeit gegeben, die kommunale Wärmeplanung noch einmal intensiv zu beraten und offene Punkte sorgfältig abzuwägen“, erklärt Norbert Schenkel, Sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion.

Positiv bewertet die SPD-Fraktion insbesondere, dass Anregungen aus der politischen Beratung in die weitere Bearbeitung eingeflossen sind. So wurden die Anteile der Wärmenetze gegenüber früheren Planungsständen reduziert. „Auch wenn unser entsprechender Vorschlag zunächst keine Mehrheit gefunden hatte, begrüßen wir, dass die Verwaltung die Diskussion aufgegriffen und die Planung entsprechend weiterentwickelt hat“, so der Fraktionsvorsitzende Arne Ritter.

Kritisch sieht die SPD-Fraktion weiterhin die vorgesehenen Anteile von Biomasse und Biogas. Hier bestehen nach Auffassung der Fraktion Zweifel, ob die erforderlichen Ressourcen langfristig in dem dargestellten Umfang verfügbar sein werden und ob dieser Ansatz dauerhaft die richtige Perspektive für die Wärmeversorgung bietet.

Von besonderer Bedeutung ist für die SPD-Fraktion die Kommunikation gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Die kommunale Wärmeplanung stelle keinen Umsetzungsbeschluss dar und enthalte keine konkreten Vorgaben für einzelne Hauseigentümer. Vielmehr handele es sich um ein strategisches Planungsinstrument, das mögliche Entwicklungspfade für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt aufzeige.

„Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht den Eindruck gewinnen, dass bereits heute konkrete Entscheidungen für einzelne Straßenzüge oder Gebäude getroffen wurden. Die kommunale Wärmeplanung ist ein Orientierungsrahmen, der regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden muss“, betont Arne Ritter.

Die Fraktion erwartet, dass bei den künftigen Fortschreibungen sowohl technische Entwicklungen als auch wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Zudem werden spätere Machbarkeitsstudien entscheidend dafür sein, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können.

Trotz verbleibender Kritikpunkte hält die SPD die beschlossene Wärmeplanung für einen tragfähigen strategischen Orientierungsrahmen und hat dem Beschluss deshalb zugestimmt.