Dienstag, 4. August 2026

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Wichtiger Termin für alle, die sich für quelloffene Software interessieren: Am Samstag, 15. August 2026, und Sonntag, 16. August 2026, findet am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) statt. Die 21. Auflage der europaweit bedeutenden Konferenz bietet ein vielseitiges Vortrags- und Workshop-Programm, zudem präsentieren sich Unternehmen. Die Themen reichen von IT-Sicherheit und Resilienz, Softwareentwicklung, lokalen LLMS und KI-Agenten bis hin zu Barrierefreiheit und Digitale Selbstbestimmung. Der Eintritt ist frei.


Das Vortragsprogramm zu technischen und gesellschaftlichen Aspekten von Open Source läuft am Samstag, 15. August, von 9.30 bis 18.30 Uhr, und am Sonntag, 16. August, von 10 bis 17.30 Uhr. Ein Highlight ist die Keynote von Gina Häußge, die mit „OctoPrint“ eine Open-Source-Software entwickelt hat, welche sich als beliebtes Werkzeug zur Steuerung von 3D-Druckern etabliert hat (Samstag, 15. August, 12.30 Uhr). Viel Spannung verspricht auch der Vortrag des L3montree-Geschäftsführers und H-BRS Absolventen Frédéric Noppe. Der Geschäftsführer des von H-BRS-Absolventen gegründeten Cybersecurity-Startups spricht über moderne digitale Verwaltungsinfrastruktur (Sonntag, 16. August, 11.15 Uhr). Hinzu kommen klassische Open-Source-Themen wie freie Betriebssysteme für das Smartphone.

Die Veranstaltung wird vom Verein FrOSCon und dem Fachbereich Informatik der H-BRS organisiert. Große Unterstützung erhält sie von Studierenden, Alumni, Hochschulmitarbeitenden und weiteren Freiwilligen. Nach einem öffentlichen Spendenaufruf zur Finanzierung der Konferenz Anfang des Jahres haben sich zahlreiche Förderinnen und Förderer gefunden, um den Fortbestand der Konferenz zu sichern. „Das zeigt einerseits, dass die Open-Source-Community zusammenhält und andererseits, wie groß der Bedarf für diese Veranstaltung ist“, sagt Professor Michael Rademacher, Mitorganisator seitens der H-BRS. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 2000 Besucherinnen und Besuchern ein Rekordinteresse. „In der modernen Arbeitswelt sitzen Menschen häufig allein vor ihren Rechnern. Umso wichtiger ist der persönliche Austausch, um gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln“, so Rademacher. Eingeladen zur Konferenz sind alle Interessierten an freier Software und Open Source.

Weitere Informationen und einen Link zum gesamten Programm der FrOSCon gibt es auf der Website der H-BRS unter https://www.h-brs.de/de/inf/termin/froscon-2026-der-h-brs-open-source-erleben-am-15-und-16-august