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Ein kleiner Schubs ins Leben
Auswilderung von Igelwaisen
Im Februar 2025 beantragte die UWG Rheinbach die Stadtordnung zu erweitern, um den Einsatz von Mährobotern in den Nachtstunden zu untersagen.
Hierbei stand der Schutz von Wildtieren, wie Igel, Kröten, Eidechsen und Schleichen, Grashüpfer oder Spinnen, die im Garten nach Fressbarem suchen, im Vordergrund. Gerade das Schicksal der Igel bewegte die Mitglieder der UWG im Besonderen.
Leider wurde der Antrag im Ausschuss für Umwelt und Mobilität mit breiter Mehrheit abgelehnt.
Wie von Aktivisten der Igelstation Henriette dargestellt wurde, versterben viele Igel an unversorgten Verletzungen der Gliedmaßen. Bei den Opfern sind auch immer wieder Muttertiere zu beklagen, die für das Überleben der Igelbabys sorgen sollten.
Die Aktivisten der Igelstation Henriette pflegen verletzte Tiere und versorgen die Igelnachkommen. Aber es kommt der Tag, an dem die heranwachsenden Igel wieder in die Freiheit entlassen werden. Hierzu sucht der Verein regelmäßig geeignete Orte zur Auswilderung.
Gerade Kommunalpolitik – also politische Engagement vor Ort – braucht auch einen persönlichen Einsatz für aufgerufene Themen, um glaubwürdig zu sein. Nach kurzer Überlegung stand fest, dass neben einer bescheidenen Geldspende an die Igelretter, auch die finale Aufzucht und Auswilderung durch die UWG organisiert werden sollte. Auf diesem Weg zogen je zwei Igelwaisen nach Niederdrees und nach Hilberath.
Eine kleine Starthilfe ins Leben, hoffentlich ohne verhängnisvolle Begegnung mit einem Mähroboter in der Nacht.