Mittwoch, 8. Juli 2026

Sonderausstellung „Eifelland Wasserland“ in Rheinbach eröffnet

Auf dem Foto zu sehen (von links nach rechts): Sebastian Greven (KSK), Lorenz Euskirchen (1. Vorsitzender des Freundeskreis), Michaela Klinke (KSK), Dr. Erich Claßen (LVR), Dr. Kirsten Britz (Blankenheim), Friedhelm Elsen (Blankenheim), Prof. Dr. Klaus Grewe (wissenschaftlicher Berater des Freundeskreis), Markus Pütz (1. stellvertretender Bürgermeister Rheinbach)

Sonderausstellung „Eifelland Wasserland“ in Rheinbach eröffnet

Mit der Sonderausstellung „Eifelland Wasserland“ macht der Freundeskreis Römerkanal e.V. im Foyer der KSK-Regional-Filiale Rheinbach die besondere Bedeutung des Wassers für die Kultur- und Technikgeschichte der Eifel sichtbar. Die Schau ist vom 03. bis 30.07.2026 zu sehen und Teil des Rheinbacher Kulturprojekts „Kunst findet Stadt!“.

Zur Eröffnung der Sonderausstellung waren die Stuhlreihen im Foyer der KSK-Regionalfiliale Rheinbach bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Ausstellung wird mit finanzieller Unterstützung der KSK Köln gezeigt.

Sebastian Greven begrüßte die Gäste als Filialleiter der KSK-Regional-Filiale Rheinbach. Er hob hervor, wie wichtig bürgerschaftliches und kulturelles Engagement für die Region ist und dass die KSK Köln entsprechende Initiativen seit vielen Jahren finanziell unterstützt.

Lorenz Euskirchen, Vorsitzender des Freundeskreises Römerkanal e.V., bedankte sich in seinem Grußwort bei allen Unterstützer*innen des Ausstellungsprojekts sowie den zahlreich erschienenen Gästen.

Markus Pütz, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rheinbach, unterstrich die demokratiestärkende Wirkung der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Vereine in der Stadt. Zugleich betonte er, dass der Blick in die Vergangenheit helfen könne, künftige Herausforderungen besser zu bewältigen.

Prof. Dr. Klaus Grewe, der bereits in die Konzeption der zuvor im Eifelmuseum Blankenheim gezeigten Schau eingebunden war, stellte in seinem Kurzvortrag die enge Verbindung zwischen Wasser und Mensch in der Eifel heraus. Er würdigte zudem die Zusammenarbeit mit befreundeten Institutionen, Vereinen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ohne die die Erforschung des kulturellen Erbes der Region deutlich schwieriger wäre.

Ob als Trinkwasser, Heilwasser oder Kraftquelle: Wasser hat die Landschaft der Eifel auf besondere Weise geprägt. Über Jahrhunderte hinweg wurden große Anstrengungen unternommen, um diese Ressource zu erschließen und nutzbar zu machen. Quellfassungen, Talsperren, Druckleitungen und Tunnel zeugen bis heute von herausragenden Ingenieurleistungen. Sie zeigen, wie sehr Wasser als Lebenselixier genutzt und zugleich in seinen Kräften beherrscht werden musste.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 30.07.2026 im Foyer der Kreissparkasse Köln, KSK-Regionalfiliale Rheinbach, Am Bürgerhaus 1–3, 53359 Rheinbach, zu sehen. Die Besuchszeiten entsprechen den Öffnungszeiten der Regional-Filiale.

Begleitend zur Ausstellung hält Prof. Dr. Klaus Grewe am Donnerstag, 09.07.2026, ab 19 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach, einen Vortrag zur Wasserwirtschaft in der Eifel von der Römerzeit bis ins Mittelalter. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.