Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“
Die Geschichte der Wasserversorgung in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter mit Prof. Dr. Klaus Grewe
Der Freundeskreis Römerkanal e.V. lädt für Donnerstag, den 09. Juli 2026 um 19:00 Uhr zu einem informativen Vortrag in den Ratssaal des Glasmuseums am Himmeroder Wall 6 ein. Referent ist Prof. Dr. Klaus Grewe, wissenschaftlicher Berater und Beisitzer des Freundeskreises.
Jedes Kind kennt den Römerkanal, die berühmte Wasserleitung, die in römischer Zeit das damalige Köln mit Trinkwasser versorgte. Wer nun glaubt, mit dem Ende der Römerzeit wäre auch mit den großartigen Ingenieurbauten in der Eifel Schluss gewesen, der muss sich eines Besseren belehren lassen.
Betrachtet man die Zeitspanne der 1000 Jahre bis zum Beginn der Neuzeit, so fällt auf, dass nördlich der Alpen zwar insgesamt nur vier Tunnel gebaut worden sind, davon aber allein zwei in der Eifel: Der Fulbertstollen von Maria Laach ist eine frühe Hochwasserschutzmaßnahme des am Laacher See gelegenen Benediktinerklosters.
Er könnte dem Blankenheimer Wasserleitungs-Tunnelbau des Jahres 1468/69 als Vorbild gedient haben. Dort ging man aber noch einen Schritt weiter und konzipierte außerdem eine hochtechnische Druckleitung zur Wasserversorgung der Burg. So liegt ein hochinteressantes Gewebe technischen Wissens über dieser wunderschönen Eifellandschaft.
Dessen Betrachtung liegt wie ein Bilderbuch vor uns – man muss nur darin blättern, um sich in den Bann dieser Technikgeschichte ziehen zu lassen!
Veranstaltungsort: Ratssaal im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach
Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.
