Radfahrt nach Verdun als Plädoyer für Frieden und Völkerverständigung
Zum dritten Mal organisierte der Verein „Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux“ eine Pfingstradtour nach Verdun. Unter der erfahrenen Leitung von Marcus Bierlein und Stefan Raetz fuhren 9 Jugendliche, begleitet von Erwachsenen, mit dem Rad nach Douaumont-Vaux und Verdun. Am Vortrag wurde mit einem Festakt die Gedenkplatte der Beinhaus-Stiftung mit dem Pflasterstein auf dem Helmut Kohl und Francois Mitterrand sich vor dem Beinhaus in Douaumont die Hand reichten in Rheinbach vor dem Himmeroder Hof verlegt. Von dort ging es in drei Etappen von bis zu 116 km auf die 280 km lange Reise. Begleitet wurden die Radfahrer von einem Versorgungsteam, das die Teilnehmer in den Pausen bestens verköstigte und für den Rücktransport sorgte. Die Schüler kamen aus allen dreien Rheinbacher weiterführenden Schulen und meisterten die Strecken mit Bravour. Das gute Wetter tat sein Übriges dazu. In Douaumont-Vaux wurde die Gruppe von Bürgermeister Armand Falque, der die Fahrt im Catering-Team begleitete, sowie Olivier Gerard, Direktor des Beinhauses und einem Großteil der 80 Einwohner mit einem großartigen Barbecue begrüßt. Besucht wurde das Beinhaus in Douaumont. Hier gedenken, wie eine Inschrift es dort festhält, Rheinbach und Douaumont-Vaux gemeinsam ihrer Gefallenen. Eine besondere Ehre, die dort nur Rheinbach erfährt. Ein weiteres besonderes Erlebnis war die Einfahrt mit VR-Brille in die Zitadelle von Verdun. Hier wurden die Jugendlichen virtuelle Zeitzeugen der Geschehnisse dort im Ersten Weltkrieg. Stefan Raetz, Vorsitzender des Vereins: „Das Abstrampeln in den Pfingstferien ist ein klares Bekenntnis der Schüler für Frieden und Völkerverständigung“. Vom 26.-28. Juni organisiert der Verein eine Bürgerfahrt mit dem Bus nach Verdun, bei der noch wenige Plätze frei sind. Im Juli und November stehen dann die nächsten Schülerfahrten mit jeweils 45 Schülern auf dem Programm. Stefan Raetz: „Eine lebendige Partnerschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat durch das Erlebte in Verdun den Friedensgedanken für die Zukunft bei den Jugendlichen hochzuhalten“.
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| Fotos: Stefan Raetz |

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