Mittwoch, 1. April 2026

Tierische Verstärkung auf der Verbrecherjagd: Polizei Rheinbach stellt neue Katzenstaffel vor


Tierische Verstärkung auf der Verbrecherjagd: Polizei Rheinbach stellt neue Katzenstaffel vor


Eine Untersuchung der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises und Bonn ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Die Wahrnehmungs- und Spürfähigkeiten von Hauskatzen sind denen von Hunden tatsächlich mindestens ebenbürtig. In Kombination mit den geringeren Unterhaltkosten und den besseren Transportmöglichkeiten wurde deswegen in den vergangenen Monaten eine neue Dienstgruppe vorbereitet, die nun offiziell ihre Arbeit aufnimmt: Die polizeiliche Dienstkatzenstaffel. Die flauschigen Verbrechensbekämpfer sollen zukünftig etwa dazu eingesetzt werden Rauschmittel und Bargeld aufzufinden.

Zusätzlich werden die Katzen eingesetzt, um bei Vernehmungen für eine entspanntere Stimmung zu sorgen oder emotionale Einsatzsituationen zu deeskalieren, indem sie aufgebrachte Personen beruhigen. Auch im Arbeitsalltag haben die Katzen eine positive Wirkung auf alle Mitarbeitenden, so das Ergebnis der Studie des Polizeipräsidiums Bonn.

Parallel zur Hundestaffel wird jeweils eine speziell geschulte Polizeibeamtin oder ein -beamter mit einer Dienstkatze im Einsatz sein und seinen Alltag nach den – zugegebenermaßen etwas launischen – Bedürfnissen eines hochgradig trainierten Stubentigers ausrichten.