SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 6
Entlastung für Pendlerinnen und Pendler zwischen Vilich und Siegburg
Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg hat die erneute Verlängerung des Schienenersatzverkehrs auf der Linie 66 zwischen Vilich und Siegburg bis Mitte Juni bereits deutlich kritisiert. Für viele Pendlerinnen und Pendler sei die aktuelle Situation kaum noch zumutbar und dringend verbesserungsbedürftig. Deswegen schlagen die Sozialdemokraten eine konkrete Übergangslösung vor.
Die Idee ist, eine zusätzliche Express-SEV-Linie ohne Zwischenhalt zwischen Vilich und Siegburg einzusetzen. Diese könnte den stark belasteten Pendlerverkehr beschleunigen und zugleich die bestehenden SEV-Busse entlasten und stabilisieren.
Otis Henkel, Mitglied im Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises, erklärt dazu: „Der Ersatzverkehr braucht sehr lange, weil er oft hält und viele Ampeln passieren muss. Eine Express-Verbindung zwischen Vilich und Siegburg würde den Druck deutlich reduzieren und auch die übrigen Linien über Sankt Augustin entlasten. Viele Fahrgäste wollen direkt nach Siegburg oder Bonn und nicht jeden Zwischenhalt mitnehmen.“
Die SPD-Fraktion sieht in einer solchen Lösung nach Vorbild anderer Großbaustellen (wie etwa bei der aktuell durchgeführten Korridorsanierung Köln – Wuppertal – Hagen) einen pragmatischen Weg, den Schienenersatzverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen.
