Montag, 23. Februar 2026

NCR lud an Aschermittwoch zum Fischessen und närrischem Gericht

Monika Basteck als Gerichtsdienter, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel bei seiner Verteidigung, Staatsanwältin Sigrid Wiersberg und Richter Bürgemeister a.D. Stefan Raetz

Der Nubbel wartet auf seine Verurteilung

NCR lud an Aschermittwoch zum Fischessen und närrischem Gericht


Am Aschermittwoch hatte der NCR zum traditionellen Fischessen in sein Vereinsheim eingeladen. Bei eingelegten Heringen oder alternativ Bockwurst mit Kartoffelsalat versammelten sich zahlreiche Mitglieder und Gäste, um die Karnevalssession in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Im Anschluss stand das traditionelle närrische Gericht auf dem Programm. Als Staatsanwältin fungierte Sigrid Wiersberg, den Richterstuhl besetzte in gewohnt humorvoll-strenger Art Bürgermeister a. D. und Ehrensenator Stefan Raetz. Für den ordnungsgemäßen Ablauf sorgte Gerichtsdiener Monika Basteck.

Vorgeladen vor das närrische Tribunal waren mehrere bekannte Persönlichkeiten:
Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, dem das Nichttragen der Tollitätenorden zur Last gelegt wurde, Dieter Schneider, angeklagt wegen unzureichender Kölsch-Versorgung bei der gemeinschaftlich veranstalteten Karnevalsparty der Moderatoren Biggi Schneider und dem NCR-Vorsitzenden Jörg Nawrath – Schneider konnte krankheitsbedingt nicht persönlich erscheinen, Brigadegeneral Jörg Rüter, dem eine nicht in der Kaserne stattgefundene Feier anlässlich des Kasernensturms vorgeworfen wurde; auch er war bei der Verhandlung nicht anwesend sowie Frank Gatzen von EventTeufel, der sich für ein bei der Jubiläumsveranstaltung „durchgebranntes“ Mischpult verantworten musste.

Nach einer kurzweiligen, humorvollen Verhandlung wurden sämtliche Angeklagten freigesprochen. Wie es karnevalistische Tradition ist, wurde die gesamte Schuld dem Nubbel zugesprochen. Dieser erhielt die Höchststrafe und wurde feierlich verbrannt.

Mit viel Gelächter, Applaus und bester Stimmung endete die Veranstaltung im NCR-Vereinsheim und bildete einen würdigen Abschluss der Karnevalssession.