Marc Frings und Miriam Bahners starten gemeinsamen Rheinbach-Podcast
Was passiert eigentlich hinter den Türen des Rheinbacher Rathauses, bevor Entscheidungen getroffen werden? Und welche Auswirkungen haben die oft komplexen Sitzungsvorlagen ganz konkret für die Menschen in der Kernstadt und den Ortschaften? Um diese Lücke zwischen Ratsarbeit und Bürgerschaft zu schließen, gehen der FDP-Fraktionsvorsitzende Marc Frings und die Ramershovener Ortsvorsteherin Miriam Bahners jetzt neue Wege: Mit ihrem gemeinsamen Podcast „Rat & Tat – Der Rheinbach Podcast“ starten die beiden Kommunalpolitiker in Kürze ein eigenes Audio-Format für Rheinbach.
Der Podcast wird regelmäßig erscheinen und sich eng am Sitzungskalender des Stadtrates orientieren. Ziel ist es, die oft trocken wirkenden Unterlagen aus Rat und Ausschüssen verständlich aufzubereiten und persönlich einzuordnen. Dabei steht nicht die parteipolitische Auseinandersetzung im Vordergrund, sondern der transparente Blick auf die Themen, die Rheinbach bewegen.
„Wir merken in Gesprächen oft, dass viele Bürgerinnen und Bürger großes Interesse an ihrer Stadt haben, aber kaum Zeit finden, sich durch hunderte Seiten Sitzungsunterlagen zu arbeiten“, erklärt Marc Frings die Motivation hinter dem Projekt. „Wir wollen diese Hürde abbauen. In dem Podcast nehmen wir die Hörer quasi mit an den Ratstisch – aber ohne das politische Fachchinesisch, sondern im lockeren Gespräch.“
Das Format lebt dabei von der unterschiedlichen Perspektive der beiden Macher: Während Frings als Fraktionsvorsitzender oft die gesamtstädtischen und strategischen Themen im Blick hat, bringt Miriam Bahners als Ortsvorsteherin die direkte Sicht aus den Dörfern und dem unmittelbaren Bürgerkontakt mit ein.
„Es soll kein Monolog werden“, betont Miriam Bahners. „Wir möchten Entscheidungen nachvollziehbar machen, Einblicke geben in das, was abseits der offiziellen Protokolle passiert, und auch die Geschichten beleuchten, die in keiner Niederschrift stehen. Zugleich wollen wir den Menschen aus Rheinbach eine Plattform bieten. Deshalb planen wir auch Betroffene sowie Expertinnen und Experten einzuladen, um unterschiedliche Sichtweisen einzubringen und die Stimmen aus der Bürgerschaft hörbar zu machen.“
Ein zentraler Bestandteil des neuen Formats ist die Einbindung der Rheinbacherinnen und Rheinbacher. Frings und Bahners rufen ausdrücklich dazu auf, Fragen, Kritik oder Themenvorschläge einzusenden, die dann in den Folgen besprochen werden.
Der Podcast wird zukünftig auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music kostenlos abrufbar sein.
