Dienstag, 13. Januar 2026

Stadtrundgang: „Der Schwarze Tag von Rheinbach“

Das am 29. Januar 1945 zerstörte, gegenüber dem Wilhelmsplatz gelegene Rheinbacher Postamt.


Stadtrundgang: „Der Schwarze Tag von Rheinbach“

Für Sonntag, 1. Februar 2026, 15:00 Uhr, laden die Burg- und Stadtführer im Eifel- und Heimatverein zu einem Stadtrundgang zum Thema „Der Schwarze Tag von Rheinbach“ ein.
Mit dem Einmarsch der Amerikaner am 6. März 1945 endeten in der Stadt Rheinbach die Kriegshandlungen des Zweiten Weltkriegs. Zwar dauerte es zur bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht noch zwei Monate, doch hier in unserer Region konnte die Bevölkerung mit diesem Tag endlich aufatmen. Die Bilanz des Krieges war allerdings verheerend. Die Kernstadt war zu 65 Prozent zerstört, über 200 Zivilisten kamen unter anderem durch Luftangriffe ums Leben.

Ins Gedächtnis der Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger hat sich vor allem der 29. Januar 1945 eingebrannt. An diesem Montag flogen 59 amerikanische Kampfflugzeuge Rheinbach an. Zwischen 13:16 Uhr und 13:45 Uhr wurden große Teile der Innenstadt durch Bomben zerstört. Rund 100 Zivilisten und mehr als 20 verletzte Wehrmachtssoldaten, Ärzte, Sanitäter und Schwestern in dem im Lyzeum untergebrachten Lazarett verloren allein an diesem Tag ihr Leben.

Die Stadtführer Jürgen Losch und Peter Baus werden auf ihrem Rundgang die Ereignisse rund um das genannte Datum zum einen aus militärhistorischer Sicht erläutern, zum anderen durch Fotos und Zitate aus Augenzeugenberichten im Stadtbild verorten.

Treffpunkt ist der Himmeroder Hof in Rheinbach. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.