SPD-Fraktion Rheinbach stimmt Bau-Turbo zu
Wohnungsbau und zentrale Infrastruktur konsequent voranbringen
Die SPD-Fraktion Rheinbach hat im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen dem von der Verwaltung vorgelegten Grundsatzbeschluss zur Anwendung des sogenannten „Bau-Turbos“ zugestimmt. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und damit dringend benötigten Wohnraum schneller zu schaffen.
„Der Wohnraummangel ist auch in Rheinbach Realität. Deshalb ist es richtig und notwendig, alle rechtlich möglichen Instrumente zu nutzen, um den Wohnungsbau spürbar zu beschleunigen“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. „Der Bau-Turbo kann ein wirksames Mittel sein – entscheidend ist, dass er zielgerichtet eingesetzt wird und tatsächlich neue Wohnungen entstehen.“
Besonders begrüßt die SPD-Fraktion, dass das Projekt Weilerfeld II weiterhin mit Priorität 1 in der Stadtverwaltung bearbeitet wird. Diese Priorisierung wurde im Ausschuss erneut ausdrücklich bestätigt. Die SPD hat sich klar dafür ausgesprochen, an dieser hohen Priorität festzuhalten, um das Vorhaben zügig weiterzuentwickeln und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.
„Dass das Weilerfeld II weiterhin ganz oben auf der Agenda steht, ist ein wichtiges Signal für Rheinbach“, so Arne Ritter weiter. „Gerade bei solchen zentralen Wohnbauprojekten erwarten wir, dass vorhandene Beschleunigungsmöglichkeiten konsequent genutzt werden. Wohnungsbau muss eine der zentralen Prioritäten unserer Stadt bleiben.“
Neben dem Thema Wohnungsbau wurden in der Sitzung auch die Planungen für die neue Feuerwache im Gewerbegebiet Wolbersacker vorgestellt. Mit der Präsentation der Varianten kann die Projektplanung nun in die nächste Phase eintreten. Voraussetzung hierfür war ein grundsätzlicher Beschluss, mit welcher Variante die weitere Planung fortgeführt werden soll. Die SPD-Fraktion hat dem Vorschlag der Stadtverwaltung zugestimmt, insbesondere auch mit Blick auf die dargestellten Einsparpotenziale und eine wirtschaftlich verantwortbare Umsetzung.
Im Zusammenhang mit der weiteren Stadtentwicklung weist die SPD zudem auf die positiven Standortaspekte der räumlichen Nähe zwischen dem Entwicklungsgebiet Weilerfeld II und der geplanten neuen Feuerwache hin.
„Ein neues Wohngebiet in unmittelbarer Nähe zur geplanten Feuerwache kann insgesamt an Attraktivität gewinnen – insbesondere für Menschen, die sich bei der Feuerwehr engagieren“, erklärt Timo Janitschke, SPD-Ratsherr. „Kurze Wege, eine gute Erreichbarkeit der Feuerwache können bei der Wohnortwahl ein praktischer Vorteil sein.“
Für die SPD-Fraktion ist klar: Wohnungsbau und eine leistungsfähige öffentliche Infrastruktur müssen gemeinsam gedacht werden. Beides sind zentrale Zukunftsaufgaben für Rheinbach, die entschlossen, verantwortungsvoll und mit klaren Prioritäten angegangen werden müssen.
