Donnerstag, 6. Juni 2024

Die "Partnerschaft des Friedens" mit 12 Schülerinnen und Schülern auf großer Friedensfahrt

Querfeldein durch Belgien - Fotos: Stefan Raetz
Eröffnung des französisch-deutschen Begegnungszentrums

Vor dem Beinhaus in Douaumont

Die "Partnerschaft des Friedens" mit 12 Schülerinnen und Schülern auf großer Friedensfahrt


12 Schülerinnen und Schüler aus Rheinbach haben über Pfingsten die rund 270 Kilometer mit dem Fahrrad von Rheinbach zur französischen Partnergemeinde Douaumont-Vaux zurückgelegt. Die von Marcus Bierlein ausgearbeitete Strecke hatte es durchaus in sich, denn es galt ordentlich Höhenmeter durch die Eifel und die Ardennen bis an die Maas zu bewältigen. Stephanie Ewald, Lehrerin am Städtischen Gymnasium Rheinbach sowie zweite Vorsitzende der Partnerschaft des Friedens und Mutter zweier radfahrender Kinder, sorgte mit ihrem Mann Christian für die notwendige Versorgung an den von den Vorausfahrzeugen eingerichteten Rastplätzen. Stefan Raetz, Vorsitzender der Partnerschaft des Friedens, der ebenfalls mit dem Fahrrad die Strecke bewältigte, war überglücklich, als die gesamte Gruppe, pünktlich am Pfingstmontag um 11 Uhr zur Einweihung der französisch-deutschen Begegnungsstätte in Douaumont-Vaux, eintraf. "Bis auf eine Schürfwunde und zwei platte Reifen hat dank der tollen Vorbereitung des gesamten Teams alles wunderbar geklappt und wir sind stolz darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler die Strecke bewältigt haben", so Raetz, der damit bereits alle Partnerstädte Rheinbachs mit dem Rad besucht hat. "Es war schon ein großes Wagnis, aber das Experiment ist geglückt. Wir haben jetzt eine Blaupause, damit wir eine solche Fahrt wiederholen können", ergänzte Bierlein.

In Douaumont-Vaux schwenkte Bürgermeister Armand Falque die Zielflagge bei der Ankunft "Die französisch-deutsche Begegnungsstätte ist auch Euer zu Hause und so übergebe ich Euch Kopien der Schlüssel zu diesem Gebäude". Bürgermeister Ludger Banken, in Begleitung seiner Ehefrau Katrin Lewit-Banken, ließ es sich nicht nehmen, bei der Einweihung der von der Partnerschaft des Friedens mit ermöglichten französisch-deutschen Begegnungsstätte dabei zu sein. Er hatte das von der Partnerschaft des Friedens finanzierte Glasbild, das die Rheinbacher Glaskünstlerin, Helga Feuser-Strasdas, erstellt hatte, mit dem Fahrzeug nach Douaumont-Vaux gebracht. "Wir wurden von allen Anwesenden so sehr herzlich empfangen, es ist mehr als eine Partnerschaft, es ist eine Freundschaft entstanden“, so Thomas Spitz, Vorstandsmitglied der Partnerschaft des Friedens und Fachgebietsleiter Tourismus und Stadtmarketing der Stadt Rheinbach. Bei dieser Gelegenheit knüpfte er weitere Kontakte zum Tourismusbüro der Stadt Verdun und übergab Informationsmaterial über Rheinbach und die Region Rhein-Voreifel.

Stephanie Ewald, zeigte sich überglücklich, "die Partnerschaft des Friedens soll für die Schülerinnen und Schüler möglichst erlebbar sein und mit solchen Aktionen stärken wir die deutsch-französische Freundschaft, die für den Frieden in Europa eine besondere Bedeutung hat". Als nächstes ist im Juni erneut eine zweitägige Busfahrt mit Schülerinnen und Schülern geplant. Ende Juni werden zudem Rheinbacher Schüler beim Fackellauf des olympischen Feuers durch Douaumont-Vaux mit dabei sein. Eine nächste Bürgerfahrt plant der Verein für den September.

Bilder: Stefan Raetz