Montag, 19. Februar 2024

Was war das für ein herrlicher Tag!

Foto: Ralf Eppinger / rheinbacher.de

Was war das für ein herrlicher Tag!


Super trockenes, sonniges Wetter, noch mehr Zuschauer als im letzten Jahr. Ab dem Start auf der Bad Münstereifeler Straße waren die Straßenseiten durch zum Teil bunt kostümierte Zuschauer dicht besetzt. Ich habe in Rheinbach noch nie so viele Zuschauer bei einem Zug gesehen.

Im Aufstellbereich auf der Turmstraße herrschte eine gelassene und freudige Stimmung. Die Zugordner verteilten direkt beim Eintreffen der Zugmaschinen die Wagennummern und gaben die Information, dass die Wagennummern auf die Straße gemalt sind. Dadurch gab es keine Probleme bei der Aufstellung. Ein Traktor musste durch einen Ersatz Traktor, der durch das Zugkomitee bereitgestellt wurde, ausgetauscht werden. Das Ordnungsamt hatte festgestellt, dass es sich um einen anderen Traktor handelte wie angemeldet, der Fahrer konnte aber keinen entsprechenden Versicherungsschutz für Brachtumsumzüge vorlegen. 

Fast pünktlich startete der Veilchendienstagzug in Rheinbach um 14.03. Schon früh entstanden leider einige Lücken im Zug, weil fast jede Musikgruppe ein ausgiebiges Ständchen beim Prinzenpaar spielte. Ohne Stockungen im Zug konnte ich alle Zugteilnehmer auf den Zugweg schicken. Etwas erleichtert marschierte ich zum nächsten Kreisel, den der Zug ja nicht umfahren musste, sondern nur durchqueren. Die 5 Zugordner, hatten unterstützt von der Polizei, die Absicherung dieser Passage gut im Griff, genauso auch die 5 weiteren Zugordner unter der Leitung von Tobias Ziebarth (Zugkomitee Rheinbach e.V.) an der Kreuzung auf der Hauptstraße.

Telefonisch hatte ich häufig Kontakt mit dem Führungsfahrzeug der Polizei und somit auch durch Ihre Funkverbindung zu allen Informationen aller Hilfskräfte.  Des Öfteren bat ich den Polizeibeamten das Führungsfahrzeug um einen Halt um die Lücken die sich gebildet hatten zu schließen. Nach ein paar Minuten erfolgte mein Rückruf zur Weiterfahrt. Einmal hatte ich Gänsehaut, ich sah vom Kreisel an der Münstereifeler Straße in Richtung Innenstadt. Kein Wagen mehr aus der Hauptstraße, Blaulicht, Martinshorn und ein Anruf. Wir haben einen Medizinischen Notfall, der Zug war angehalten. Ich lief in Richtung der vorderen Zugteilnehmer und informierte diese und stellte sie darauf ein, dass es vielleicht eine längere Pause geben wird. Gerade für die Reiter der Pferde ist diese Information wichtig und insgesamt beruhigt es die Teilnehmer. Als ich am Rathaus war, sah ich aber schon, der Zug ist in Bewegung. Feuerwehr und Malteser hatten die Verletzte, die im Zuschauerbereich zusammengebrochen war, schnell versorgt und mit den Rettungswagen abtransportiert. Danke für das schnelle kompetente Eingreifen.

Die Lücken im Zug hatten mehrere Gründe. Bei den Fußgruppen war es die Begeisterung alte Freunde und Bekannte mal wieder zu sehen und so kam es dazu, dass man sich mit Kinderwagen und Bollerwagen auf dem Zugweg unterhielt. Seine Gruppe war schon 100m weiter und der nächste Wagen stoppte mal wieder. Ein weiterer Grund war das viele Wagen und Gruppen an den Moderationsplätzen anhielten und die tolle Stimmung dort genossen. Auch an den Müllabladeplätzen dauerte es oft zu lang, bis die Wagenbesatzung den Müll vom Wagen abgegeben hat.

Aber eigentlich haben die Lücken nur wenige gestört. Die Stimmung bei den Zugteilnehmern und bei den Zuschauern war Phantastisch!

Vielen Dank an Alle die Teilgenommen oder Zugeschaut haben. Ein dickes Dankeschön an Alle die diesen Tag dazu beigetragen haben, dass der Umzug so Sicher und Organisiert abgelaufen ist.
Ich freue mich schon auf die Anmeldungen für den Veilchendienstagzug 2025 die ab dem 11.11.24 möglich sind.

Frank Gatzen