Donnerstag, 13. Juli 2023

Der Anfang ist gemacht!

Fritz Spiering und Dr. Georg Wilmers zeigen im Uhlandweg die Stelle, an der der querlaufende Bordstein entfernt wurde und die Stelle nun stoßfrei mit dem Rad befahren werden kann.

Verlauf des vorgesehenen Radroutenrings in der Rheinbacher Kernstadt

Der Anfang ist gemacht!

Erste Maßnahme zur Herstellung des Radroutenrings in Rheinbach wurde umgesetzt


Im Uhlandweg in Rheinbach wurde von der Stadtverwaltung ein querlaufender Bordstein entfernt, so dass die Straße jetzt ohne Stoßkante mit dem Rad befahren werden kann. Der Uhlandweg ist Teil des geplanten Radroutenrings in der Rheinbacher Kernstadt. Der Radroutenring soll als gut, einfach und komfortabel zu befahrende Radwegeverbindung abseits der Hauptverkehrswege für den Autoverkehr hergestellt werden. Mit der Beseitigung des quer über die Straße laufenden Bordsteins im Uhlandweg wurde nun der Anfang zur Realisierung des Radroutenrings gemacht.

Der ADFC Rheinbach unterstützt die Planungen für den Radroutenring und hat sogar konkrete Vorschläge für die Beschilderung erarbeitet, die derzeit im Auftrag der Stadtverwaltung von einem Fachplanungsbüro überprüft werden. „Es geht jetzt endlich los, das wurde auch Zeit“ freut sich Fritz Spiering vom ADFC Rheinbach, der sich seit Jahren für ein Radverkehrsnetz in Rheinbach einsetzt und dazu vor Jahren das Konzept „Die Blauen Straßen von Rheinbach“ entwickelt hatte, das zwar vom Stadtrat einstimmig beschlossen, aber von der Kreisverwaltung als unzulässig abgelehnt wurde. „Nun soll es einen Radroutenring geben. Auch gut. Das wird ein großer Schritt für die Förderung des Radverkehrs sein, wenn der Radroutenring fertig ist“ meint Spiering.

Weitere Maßnahmen zur Herstellung des Radroutenrings sollen in Kürze umgesetzt werden. Z.B. die Verbreiterung und anschließende Anbringung von Schutzstreifen für den Radverkehr auf den Abschnitten der Schubertstraße und der Brahmsstraße, die Teil des Radroutenrings sind. Oder die Beseitigung weiterer querlaufender Bordsteine oder Kanten auf Hauptwegen des Radverkehrs.

Der Radroutenring soll zudem in diesem Jahr durchgehend gut ausgeschildert werden mit roten Schildern der wegweisenden Beschilderung des NRW-Radverkehrsnetzes, die auch schon an anderen Stellen in Rheinbach zu sehen sind. Ergänzend werden auch die Strecken der Radverkehrsanbindung der Ortschaften ausgeschildert, die an den Radroutenring anknüpfen, so dass fast ganz Rheinbach durch Hauptverbindungen für den Radverkehr erschlossen wird.

Zudem sollen Kriegerstraße – Kleine Heeg und Bachstraße – Stadtpark und die Turmstraße als Fahrradstraßen ausgewiesen und ausgestaltet werden.

„Nachdem jahrelang nur geplant, aber so gut wie nichts zur Förderung des Radverkehrs umgesetzt wurde, sind nun große Fortschritte in Sicht“ erläutert Dr. Georg Wilmers, der die Verkehrsplanungsgruppe des Rheinbacher ADFC leitet, und hofft, „dass die Zeiten, in denen null Cent für die Unterhaltung der Fahrradinfrastruktur in Rheinbach ausgegeben wurde, wie es noch 2022 laut vorläufigem Haushaltsergebnis der Fall war, nun der Vergangenheit angehören.“