Sonntag, 25. Oktober 2026

Wildtierbeobachtungen in Bild und Film von Heinrich Pützler

Wildtierbeobachtungen in Bild und Film von Heinrich Pützler

 
RHEINBACH Seit Jahren fotografiert der Rheinbacher Heinrich Pützler Wildtiere in unserer Heimatregion. 

Mit viel Geduld, Fachwissen und Herzblut hat er über die Zeit viele wunderschöne Bilder und Kurzfilme von der Tierwelt „vor unserer Haustür“ erstellt. 

Am Dienstag, 03.11.2026 um 19.00 Uhr präsentiert er in der VHS-Geschäftsstelle eine Auswahl seiner schönsten Aufnahmen und Videos. Eintritt ist frei. 

Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de ist erforderlich. 
  
Weitere Infos zu Programm, Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de. 
 

Studierende gewinnen Start-up-Cup der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Software für Handwerksbetriebe

Insgesamt fünf Teams hatten das Finale des Start-up-Cups 2026 der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erreicht. Foto: Nathan Dreessen


Studierende gewinnen Start-up-Cup der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Software für Handwerksbetriebe

Jury und Gäste waren sich einig: Werkvora, eine digitale Betriebsplattform für Handwerksbetriebe, ist die beste Gründungsidee. So können sich Jonas Lodin, Anas Majout, Mohammed El-Hadouchi, Ibrahim Najib und Yassine Azza sowohl über den ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Start-up-Cup der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) freuen. Auf dem zweiten und dem dritten Platz landeten eine Softwarelösung zur Analyse von Entwicklungsprozessen und KI-Nutzung im technischen Recruiting und ein KI-Ernährungsassistent.

Fünf von rund 30 Teams hatten sich für das Finale des hochschulinternen Ideenwettbewerbs für Gründerinnen und Gründer qualifiziert. Sie bekamen nun fünf Minuten, um die Jury und die knapp 70 Zuschauer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen – inklusive kritischer Nachfragen zu Geschäftsmodell, Zielgruppe oder Wettbewerbssituation. „Mich hat besonders die Vielfalt der Ideen beeindruckt. Die fünf Finalteams haben gezeigt, wie viel Gründungspotenzial in der H-BRS steckt – und wie unterschiedlich die Wege sein können, aus einer guten Idee eine konkrete Lösung zu machen. Ich freue mich, dass wir als Hochschulgesellschaft dazu beitragen können, diesen Gründungsgeist zu fördern und den Weg von der Idee zur Umsetzung zu unterstützen“, sagt Jury-Mitglied Professor Dr. Ralf Meyer. Das Gewinnerteam Werkvora, das aus Studierenden der Wirtschaftsinformatik und der Informatik an der H-BRS besteht, erhält von der Hochschulgesellschaft 1000 Euro, um seine Software für Handwerksbetriebe, die im Web und als App unterschiedliche Systeme für Angebote, Aufträge, Dokumentationen und Rechnungen integriert, weiterzuentwickeln. „Die Software passt sich dem Betrieb an“, betonten die jungen Gründer in ihrem Pitch.

Auf dem zweiten Platz des Start-up-Cups landete Alumnus Jan Philipp Geyer mit seiner Idee für die Plattform Codie, die sichtbar macht, wie Entwicklerinnen und Entwickler technische Case Studies im Bewerbungsprozess tatsächlich lösen. Dritte wurden Tobias Dinspel, Nils Vogt, Hendrik Oude Hengel und Lara Hoch mit dem KI-Ernährungsassistenten Nori, der Wochenplanung und Einkaufslisten automatisch erstellt und Rezepte anpasst. Die Idee für Nori hatten die H-BRS-Studierenden im Kurs Start-up-/Business-Konzept und entwickelten sie dann weiter. Das hochschuleigene Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (CENTIM) fördert diese beiden Gründungsideen nun mit 750 beziehungsweise 500 Euro.

Darüber hinaus dürfen sich die Teams Praxura und Lumi über zwei Sonderpreise des Digital Hub Bonn freuen und das Team Neptune über den Impact-Sonderpreis und die damit verbundene Wildcard für die Impact Pitch Night im Digital Hub. Die Jury setzte sich aus internen und externen Gründungsexpertinnen und Gründungsexperten zusammen.

Das Gründungszentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Start-up-Manufaktur, veranstaltete den Wettbewerb 2026 zum sechsten Mal. „Der Start-up-Cup ist immer das Highlight unseres Start-up-Manufaktur-Jahres“, sagen die Start-up-Manufaktur-Projektmanagerin Karoline Noth und Start-up-Coach Lea Bockem. „Durch den niedrigschwelligen Einstieg möchten wir Studierende und Hochschulangehörige ermutigen, ihre Ideen einfach einmal auszuprobieren, weiterzudenken und erste Schritte in Richtung Gründung zu wagen. Besonders schön ist es, zu sehen, wie sich die Teams bis zum Finale entwickeln und wie selbstbewusst und professionell sie auf der Bühne stehen. Genau diesen Mut möchten wir ihnen auch für ihren weiteren Gründungsweg mitgeben.“ 

Rheinbach wird Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kommunen in Nordrhein-Westfalen

AGFS-Bereisung Am Rathaus

AGFS-Bereisung Radroute

AGFS-Bereisung Spaziergang

Rheinbach wird Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kommunen in Nordrhein-Westfalen


Die Stadt Rheinbach ist in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) aufgenommen worden. Die Auswahlkommission gab ihre positive Entscheidung unmittelbar nach der Hauptbereisung am 16. Oktober 2026 bekannt.

Die Stadt hatte sich 2022 um die Mitgliedschaft beworben und beide Bereisungsrunden des Auswahlverfahrens durchlaufen. Bei einer gemeinsamen Fuß- und Radtour durch das Stadtgebiet wurden wichtige Vorhaben und die bestehende Infrastruktur vorgestellt. In einer anschließenden Coaching-Runde gab die AGFS konkrete Hinweise zur weiteren Verbesserung der Bewerbung und der Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs.

Bei der Hauptbereisung zeigte die Stadt der Auswahlkommission die Qualität, Sicherheit und Alltagstauglichkeit ihrer Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Dabei stellte sie die in den vergangenen vier Jahren umgesetzten Maßnahmen vor. Dazu zählen u.a. die Ausweisung von Fahrradstraßen und eines Radrings, befestigte und gut befahrbare Streckenabschnitte, einheitliche Abstellanlagen sowie ein Wegweisungssystem. Auch die Anbindung der Ortschaften, die Barrierefreiheit und die Sicherheit von Schulwegen wurden weiter verbessert. Die Kommission überzeugte sich vor Ort von den Fortschritten und entschied, die Stadt als Mitglied in die AGFS NRW aufzunehmen.

„Wir freuen uns sehr über diese positive Bewertung der Kommission und die daraus folgende Aufnahme in die AGFS NRW. Für uns ist dies Lob und Ansporn zugleich, um die Rahmenbedingungen in Sachen Nahmobilität weiter zu verbessern.", so Mobilitätsmanagerin Nicole Fritzsche.

Mit der Aufnahme in die AGFS NRW wird das Engagement der Stadt Rheinbach für eine fußgänger- und fahrradfreundliche Mobilität anerkannt. Die Mitgliedschaft bietet zugleich neue Möglichkeiten, die Nahmobilität kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu zählen insbesondere der fachliche Austausch mit anderen Mitgliedskommunen und Fachleuten, die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie ein erleichterter Zugang zu Förderangeboten für den weiteren Ausbau des Fuß- und Radverkehrs. 

Cyber Campus NRW verabschiedet ersten Jahrgang der Digitalen Forensik

Im Rahmen der Graduiertenfeier wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bis 2035 verlängert. Foto: Carlos Albuquerque 

Cyber Campus NRW verabschiedet ersten Jahrgang der Digitalen Forensik

Cybersecurity-Kooperation mit NRW-Innenministerium bis 2035 verlängert

Gelöschte Chats, verschlüsselte Festplatten, anonyme Angriffe aus dem Netz: Wo andere verzweifeln, beginnt für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Digitale Forensik am Cyber Campus NRW (CCNRW) die Arbeit. Der erste Jahrgang der Cyberkriminalist:innen hat in den vergangenen Jahren gelernt, digitale Spuren und Beweise zu sichern und nun das Studium abgeschlossen. Unter den 20 Graduierten sind elf Polizistinnen und Polizisten des Landes Nordrhein-Westfalen, die sich berufsbegleitend qualifiziert haben. Bei der feierlichen Verabschiedung im TextilTechnikum im Mönchengladbacher Monforts Quartier wurde NRW-Innenminister Herbert Reul durch Ministerialdirigent Gerrit Weber, Leiter der Polizeiabteilung im NRW-Innenministerium, vertreten. Während der Veranstaltung wurde zudem die Kooperation zwischen dem NRW-Innenministerium, der Hochschule Niederrhein (HSNR) und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) zur akademischen Qualifizierung von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten bis 2035 verlängert.

„Die ersten Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs haben Pionierarbeit für die Polizei Nordrhein-Westfalen geleistet. Sie haben über vier Jahre hinweg Studium und polizeiliche Praxis miteinander verbunden und sich Wissen erarbeitet, das wir für eine moderne, erfolgreiche und rechtsstaatliche Strafverfolgung dringend brauchen. Digitale Spuren müssen beweissicher erhoben, nachvollziehbar dokumentiert, fachgerecht ausgewertet und gerichtsverwertbar aufbereitet werden – dafür braucht es Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die sowohl die Sprache der Kriminalistik als auch die der Technik beherrschen“, fasst Gerrit Weber die Bedeutung für die Polizei Nordrhein-Westfalen zusammen.

„Mit aktuell 151 Polizistinnen und Polizisten im Studiengang wird deutlich: Dieser Weg hat Zukunft. Wir bauen unsere digitale Ermittlungskompetenz weiter aus und schaffen damit die Voraussetzungen, um Kriminalität auch in einer zunehmend technologischen, datenintensiven und weltweit vernetzten digitalen Welt wirksam zu bekämpfen. Die Absolventinnen und Absolventen sind dabei auch wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihren Dienststellen und Ermittlungsverfahren. Digitale Ermittlungskompetenzen brauchen wir in jeder Dienststelle der Kriminalpolizei“, führt Gerrit Weber mit Blick in die Zukunft weiter aus.

„Digitale Forensik zeigt, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Handlungskompetenz zu übersetzen. Im Studium verbinden die Studierenden Wissen aus Informatik, IT-Sicherheit und Kriminalistik und lernen, komplexe digitale Sachverhalte systematisch zu untersuchen. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem Innenministerium ermöglicht es uns, die fachlichen Anforderungen der digitalen Ermittlungsarbeit in der akademischen Ausbildung aufzugreifen. Die erste abgeschlossene Kohorte zeigt, was aus diesem Ansatz entstehen kann“, sagt Prof. Dr. Susanne Meyer, Präsidentin der Hochschule Niederrhein.

„In unserer digitalisierten Welt hat die Häufigkeit von Cyberattacken stark zugenommen. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein bieten wir den Cyberkriminalisten von morgen am Cyber Campus NRW ein praxisnahes Studium, um sie umfassend auf ihre herausfordernde Aufgabe vorzubereiten“, sagt die Präsidentin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Prof. Dr. Marion Halfmann. Damit zeigten die beiden Hochschulen gesellschaftliche Verantwortung. „Wir freuen uns sehr über die Verlängerung des Kooperationsvertrags mit dem nordrhein-westfälischen Innenministerium. Er ist ein klares Bekenntnis: zur Zukunft der Digitalen Forensik, zur Zukunft des Cyber Campus NRW und zu einer langfristigen, verlässlichen Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Sicherheitsbehörden“, so Halfmann. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die hier ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten mit ihrer IT-Expertise unsere digitale Welt ein Stück sicherer machen werden.“

Vorbereitung auf digitale Ermittlungsarbeit

Der Bachelorstudiengang Digitale Forensik vermittelt angewandte Kenntnisse und praxisorientierte Fertigkeiten aus Informatik, IT-Sicherheit und Kriminalistik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Spuren gesichert, analysiert und als Beweismittel ausgewertet werden können. Die Studierenden lernen unter anderem, wie sich Straftaten aufklären lassen, bei denen Informationstechnik eingesetzt wird oder die sich unmittelbar gegen IT-Systeme und Netzwerke richten.

Der Studiengang Digitale Forensik wird am Cyber Management Campus der HSNR in Mönchengladbach angeboten und im Rahmen des Cyber Campus NRW (CCNRW) in Kooperation mit der HS Bonn-Rhein-Sieg durchgeführt. Der Cyber Campus NRW wird seit 2021 vom NRW-Wissenschaftsministerium (MKW) gesondert gefördert. Das Studium kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und richtet sich neben Studienanfänger:innen auch an bereits Berufstätige. Damit bietet es unter anderem Polizeivollzugsbeamt:innen die Möglichkeit, sich berufsbegleitend für die digitale Ermittlungsarbeit weiterzuqualifizieren.

Kooperation wird bis 2035 fortgesetzt

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der rasanten Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz wächst die Bedeutung entsprechender Fachkräfte. Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen sind zunehmend von Cyberangriffen betroffen. Gleichzeitig müssen Ermittlungsbehörden in der Lage sein, digitale Straftaten aufzuklären und digitale Beweismittel zuverlässig auszuwerten. Die akademische Qualifizierung von Polizist:innen zu Cyberkriminalist:innen ist daher ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen dem Land NRW und den Hochschulen. Das Innenministerium hatte mit den Partnerhochschulen bereits 2023 einen ersten Kooperationsvertrag über die akademischen Qualifizierungsmaßnahmen unterzeichnet.

Mit der nun vereinbarten Verlängerung wird die erfolgreiche Zusammenarbeit über die bisherige Laufzeit hinaus fortgeführt. Der Vertrag regelt die Konzeption, Durchführung und Evaluation der akademischen Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Cyber Campus NRW

Der Cyber Campus NRW ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Beide Hochschulen verbinden darin ihre Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit und bilden Fachkräfte für unterschiedliche Einsatzfelder aus. An der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach gehören neben dem Bachelorstudiengang Digitale Forensik die Bachelor- und Masterstudiengänge Cyber Security Management zum Angebot. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet am Campus Sankt Augustin den Studiengang Cyber Security & Privacy auf Bachelor- und Masterniveau an.

Weitere Informationen unter: https://cybercampus-nrw.de/   

In der Trauer nicht allein

In der Trauer nicht allein

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 27. Oktober, 15-17 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen. Viele Menschen fühlen sich durch einen solchen Verlust hilflos und allein gelassen. 

Am Dienstag, 27. Oktober, 15 -17 Uhr, können sich Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleitern*Innen austauschen, einander zuhören, neue Kraft finden und Perspektiven entwickeln, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Gesprächs-Café findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38, Meckenheim. Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff:  02225/44 02 oder 01578/680 45 12.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Ansprechpartner*Innen der Hospizgruppe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

SPD-Fraktion: Sozial- und Gesundheitsplanung bietet wichtige Chancen für Rheinbach

Symbolbild zur strategischen Sozial- und Gesundheitsplanung: Die Auswertung sozialer und gesundheitlicher Daten soll helfen, Handlungsbedarfe frühzeitig zu erkennen. Illustration: KI-generiert / SPD-Fraktion Rheinbach. 

SPD-Fraktion: Sozial- und Gesundheitsplanung bietet wichtige Chancen für Rheinbach

Soziale Herausforderungen frühzeitig erkennen, Lebensverhältnisse verbessern und Fördermöglichkeiten gezielt nutzen


Die SPD-Fraktion Rheinbach sieht in der strategischen Sozial- und Gesundheitsplanung des Rhein-Sieg-Kreises eine wichtige Grundlage, um soziale Herausforderungen in Rheinbach frühzeitig zu erkennen und gezielt Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Im Ausschuss für Generationen, Integration und Soziales (AGIS) wurden die Grundlagen und Möglichkeiten dieser Planung vorgestellt.

Frau Ludwig, Mitarbeiterin des Rhein-Sieg-Kreises, erläuterte dabei die Ziele und das Vorgehen der bereits 2019 auf den Weg gebrachten Sozial- und Gesundheitsplanung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Lebensverhältnisse in Rheinbach entwickeln, wo besondere Herausforderungen bestehen und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Stadt ergeben.

Die Planung verfolgt das Ziel, soziale Benachteiligungen abzubauen, regionalen Ungleichheiten entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Grundlage dafür ist eine systematische Auswertung verschiedener sozialer und gesundheitlicher Daten.

Untersucht werden fünf zentrale Themenfelder: Armut, Bildung und Erziehung, Demografie, Erwerbstätigkeit sowie Gesundheit und Wohlergehen. Die Ergebnisse ermöglichen es, Entwicklungen innerhalb der Kommunen genauer zu betrachten und mögliche Handlungsbedarfe zu identifizieren.

Für die SPD-Fraktion liegt der besondere Nutzen darin, dass politische Entscheidungen künftig noch stärker auf einer fundierten Datengrundlage getroffen werden können. So lassen sich Maßnahmen gezielter auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen ausrichten. Gleichzeitig können die Erkenntnisse helfen, geeignete Förderprogramme zu identifizieren und entsprechende Förderanträge besser zu begründen.

„Die SPD-Fraktion begrüßt die Sozial- und Gesundheitsplanung des Rhein-Sieg-Kreises ausdrücklich. Sie bietet die Möglichkeit, soziale und gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und notwendige Veränderungen rechtzeitig auf den Weg zu bringen“, erklärt Martina Koch, SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Ausschusses für Generationen, Integration und Soziales (AGIS).

Aus Sicht der SPD-Fraktion kommt es nun darauf an, die gewonnenen Erkenntnisse auch für die weitere kommunalpolitische Arbeit in Rheinbach zu nutzen. Die Daten können wichtige Hinweise darauf geben, in welchen Bereichen besonderer Handlungsbedarf besteht und wo vorhandene Angebote ergänzt oder weiterentwickelt werden sollten.

Die SPD-Fraktion sieht darin eine Chance, die soziale Entwicklung Rheinbachs vorausschauend zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen langfristig zu stärken.

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Erfolgreicher Laugenstangen-Verkauf der Togo Hilfe Rheinbach

(c) Stefan Raetz: Togo-Hilfe bei Kultur am Hof

Erfolgreicher Laugenstangen-Verkauf der Togo Hilfe Rheinbach 


Auch in dieser Saison war die Togo Hilfe Rheinbach wieder Teil von Kultur am Hof. Während den Musikveranstaltungen der beliebten Rheinbacher Open-Air-Reihe verkaufte die Togo Hilfe Laugenstangen. Nach dem Motto „Jeder Euro zählt“ wurden jeden Freitagabend frische Laugenstangen verkauft. Michael F. Firmenich, Vorsitzender des Vereins: „Mit dem Erlös aus dem Verkauf konnten wir in diesem Jahr eine Behindertenschule in Togo unterstützen.“. Stefan Raetz, Gründungsmitglied der Togo-Hilfe ergänzt: „Ohne unsere Unterstützung wären die Schülerinnen und Schüler in Togo nicht beschult worden und müssten in eine sorgenvolle Zukunft blicken“. Auch wenn der Erlös nicht immer so hoch war – für die betroffenen Kinder in Togo war jeder Cent ein Cent der Hoffnung. Als nächstes wird die Togo-Hilfe beim Jahreskonzert der Fidelia Wormersdorf am 28.11. im Stadttheater und am 13.12. auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt Getränke und erneut Laugenstangen verkaufen. 

 

Heimspielapplaus und „Makroexpressionen“im Rheinbacher CoachHaus

Anne Keßel liest aus ihrem neuen Buch - (c) Rheinbach liest e.V.

Heimspielapplaus und „Makroexpressionen“im Rheinbacher CoachHaus


Rheinbach liest – und wie! Anne Keßels Premierenlesung ihres neuen Thrillers „Die Lüge in ihrem Gesicht“ wird ein voller Erfolg. Rund 90 Gäste im Rheinbacher CoachHaus erleben Nähkästchenplauderei mit Host Christel Engeland (Thalia), Spannung und exzellentes Vorlesen. Die nächste Keßel-Lesung ist in Meckenheim.

Glücklich, wer für diesen Abend eine Karte ergattern konnte! Das beliebte Rheinbacher CoachHaus ist bis zum letzten Platz gefüllt. Auf dem Thalia-Büchertisch zwischen den historischen Kutschen hat Rheinbachs Krimi-Expertin Ruth Bruchhausen den Thriller mit dem flammend roten Einband zu beachtlicher Höhe gestapelt. Und das Publikum läuft sich vorfreudig bei frisch gezapftem Guiness und einem Irischen Käseteller warm. Das Heimspiel der Rheinbacher Autorin Anne Keßel hätte sicher einen deutlichen größeren Raum gefüllt, aber der müsste erst einmal so gemütlich sein, wie das Kutschenmuseum der Familie Mostert.

Einige Gäste sind überrascht, dass der bei Ullstein verlegte Thriller „Die Lüge in ihrem Gesicht“ jene Geschichte ist, die sie zwei Tage zuvor zur besten Sendezeit in der ARD unter dem Titel „Frau ohne Namen“ gesehen haben – gemeinsam mit 5,6 Millionen Fernsehzuschauern. Wem das viel erscheint, liegt richtig: Das war seit Jahren die beste Einschaltquote für den ARD-Mittwochsfilm. Der Erfolg weckt vermutlich auch beim zuständigen NDR Begehrlichkeiten. 

Moderatorin Christel Engeland, Leiterin der Rheinbacher Thalia-Filiale, plaudert zunächst über die berufliche Vita Keßels, den Kapriolen beim Verfassen eines Manuskripts – Zitat: „‘Rom brennt“, ist als erster Satz sehr teuer in der filmischen Umsetzung und wird gerne gestrichen.“ - und die Entstehung der Buchidee bzw. des Drehbuches, bei der u.a. auch die mit Keßel befreundete Hauptdarstellerin Marleen Lohse eine maßgebliche Rolle spielt. Man erfährt, was Mikroexpressionen sind, denn die ermittelnde Hauptfigur, Psychologin Marlene Nielsen, ist genau dafür Expertin. Sie vermag nämlich die unwillkürlichen mimischen Reaktionen, die im ersten Fünftel einer Sekunde nicht unterdrückt oder gesteuert werden können, zu deuten und eine Inkongruenz zum übrigen Verhalten als „Lüge“ wahrzunehmen. 

Nicht sparsam mit Gestik und Mimik ist hingegen die temperamentvolle Anne Keßel. Das Gespräch mit Christel Engeland verläuft äußerst unterhaltsam und lebhaft – gleichsam makroexpressionistisch - und liefert dem anwesenden Fotografen tolle Bilder, für die allerdings eine kurze Belichtungszeit nötig ist. Als Keßel dann die Lesung mit dem Prolog beginnt („Es ist ja ganz praktisch vorne anzufangen.“),  zeigt sie, wie auch bei zwei weiteren sorgfältig ausgewählten Lesestellen, beeindruckende Vorlesekunst. Das vom Hausherrn Hanns-Georg Mostert geäußerte Lob, er würde sich „gerne auch noch das ganz Buch“ von Keßel vorlesen lassen, wird mit stürmischem Beifall bestätigt. Die Rheinbacher jedenfalls lieben „ihre Anne“ und die Schlange am Signiertisch ist entsprechend lang. Eine zweite Auflage von „Die Lüge in ihrem Gesicht“ verrät, dass es den deutschsprachigen Fans von Spannungsbelletristik ebenso geht. Ein Trost für alle, die das Ereignis im CoachHaus verpasst haben: Am 12. November liest Anne Keßel im „Buchladen am Neuen Markt“ im Meckenheim.

Am Ende des Abends bedankt sich Christel Engeland beim Kooperationspartner Rheinbach liest e.V. und bei den Gastgebern mitsamt Gastro-Team für die Unterstützung. Und während Keßel noch emsig signiert, werden an der Bar in geselliger Runde bereits Pläne für die Zukunft geschmiedet.
 

Stadtführung durch das mittelalterliche Rheinbach

Rheinbach während der Eroberung durch die Niederländer 1673, Kupferstich.

Stadtführung durch das mittelalterliche Rheinbach


Am Sonntag, 25. Oktober, 15.00 Uhr, bieten der Eifel- und Heimatverein und das Stadtarchiv wieder eine Führung durch die Kernstadt Rheinbach an. Bei dieser etwa eineinhalbstündigen Tour wird vor allem das Leben im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rheinbach unterhaltsam und fachkundig erläutert. Viele Anekdoten aus der Rheinbacher Geschichte lassen alte Zeiten wieder lebendig werden. Treffpunkt ist der Himmeroder Hof am Himmeroder Wall. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Schüler säubern die Kriegsgräberstätte in Rheinbach

(c) Stefan Raetz: Schüler reinigen Kriegsgräberstätte

Schüler säubern die Kriegsgräberstätte in Rheinbach


Rechtzeitig vor dem Volkstrauertag wird der Verein Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux e.V. wieder mit Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Rheinbach die Kriegsgräberstätte in Rheinbach von Laub, Ästen und Unrat säubern. Hierzu treffen sich die Teilnehmer am 4. November 2026 von 12.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf der Kriegsgräberstätte an der Villeneuver Straße. Gleichzeitig erhalten die Schüler eine Einführung in die Kriegsgräberstätte. Neben der Geschichte des „Soldatenfriedhofes Rheinbach“ wird an den Kreuzen exemplarisch erläutert wer hier bestattet wurde. Vom Soldaten, über die Krankenschwester, bis hin zum ermordeten Zwangsarbeiter. Die Bürgerschaft ist herzlich eingeladen mit teilzunehmen. Stefan Raetz, Vorsitzender der Partnerschaft des Friedens: "Es ist ermutigend zu sehen, dass auch unserer Jugend diese Gedenkstätte nicht egal ist."