Donnerstag, 17. September 2026

Förderantrag erfolgreich: Umsetzung des LEADER-Projekts „Rutschen für den Freizeitpark“ kann beginnen

Förderantrag erfolgreich: Umsetzung des LEADER-Projekts „Rutschen für den Freizeitpark“ kann beginnen

Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ erreicht wichtigen Meilenstein – für 2026 steht das Bodengutachten als nächster Schritt an


Rheinbach, 9. September 2026 – Gute Nachrichten für das Projekt Rutschenberg: Der Förderantrag der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ für das LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ bei der LEADER-Region Voreifel – Die Bäche der Swist war erfolgreich. Damit ist ein entscheidender Meilenstein erreicht. Die Voraussetzungen für den Start der Umsetzung sind geschaffen.

„Wir freuen uns sehr über die Förderzusage. Sie gibt dem LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ die notwendige Planungssicherheit und ermöglicht uns, die nächsten Schritte nun konkret anzugehen. Für 2026 steht zunächst das Bodengutachten an. Seine Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts.“, so der Vorstand der Bürgerstiftung.

Die Bürgerstiftung bedankt sich bei der LEADER-Region Voreifel – Die Bäche der Swist sowie den beteiligten Förderstellen für die Unterstützung und das Vertrauen in das Vorhaben. Ebenso gilt der Dank allen Menschen und Institutionen, die das Projekt bislang begleitet und unterstützt haben. Die Bürgerstiftung wird über den Fortgang des Projekts und weitere Meilensteine informieren.

Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ engagiert sich für eine lebenswerte, vielfältige und zukunftsfähige Stadt Rheinbach. Sie unterstützt und initiiert Projekte, die dem Gemeinwohl dienen und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken.

Mit dem LEADER-Projekt „Rutschen für den Freizeitpark“ initiiert und verantwortet die Bürgerstiftung erstmals ein eigenes Projekt und übernimmt damit unmittelbar Verantwortung für dessen Planung und Umsetzung. Dabei setzt sie auf bürgerschaftliches Engagement, starke lokale Partnerschaften und die gemeinsame Gestaltung Rheinbachs. 

Feuerwerk an Silvester: Auch 2026 keine Bewegung in Richtung Schutz von Umwelt, Gesundheit und Tieren

Feuerwerk an Silvester: Auch 2026 keine Bewegung in Richtung Schutz von Umwelt, Gesundheit und Tieren


Bereits am 23.04.2026 stellten die GRÜNEN einen Antrag im Ausschuss für Umwelt und Mobilität, mit dem Ziel, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auch an Silvester und Neujahr eingeschränkt wird. Hintergrund sind für die GRÜNEN der Schutz von Umwelt, Tieren und Gesundheit sowie die Entlastung der Rettungsdienste. 

Da es nach Einschätzung der GRÜNEN gut möglich ist, dass für das gesamte Stadtgebiet ein entsprechendes Verbot gerechtfertigt werden kann, wurden direkt bei Antragstellung Alternativen vorgeschlagen wie eine zentrale Drohnenshow.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses am 08.09.2026 legte die Stadtverwaltung einen Prüfbericht zu dem Antrag dar. Daraus geht hervor, dass die Stadt von der Einrichtung von Feuerwerksverbotszonen abrät. Die Verwaltung stellt die finanziellen und personellen Hürden als sehr hoch dar und sieht keine ausreichende Gefährdungslage, um den Aufwand zu rechtfertigen. 

Diese Einschätzung halten die GRÜNEN für einseitig; so wurden zwar die Zahlen zu Brandeinsätzen der vergangenen Jahre herangezogen, Umwelt- und Tierschutz sowie die gesundheitlichen Gefahren durch Feinstaub und Lärm blieben jedoch unberücksichtigt.

Darüber hinaus werden in anderen Kommunen bereits Verbote umgesetzt. Teilweise handelt es sich auch um Kommunen in einer ähnlichen Größenordnung wie Rheinbach, sodass für die GRÜNEN unklar ist, weshalb eine entsprechende Regelung dort umgesetzt werden kann aber nicht in Rheinbach.

Aus Sicht der GRÜNEN drängt sich der Eindruck auf, dass die Verwaltung nicht an einem Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern interessiert ist. In den Ausführungen der Verwaltung heißt es, es „bestünde die Gefahr, dass faktisch ein sehr großer Teil des Stadtgebiets von Verbotszonen erfasst würde“. 

Die GRÜNEN sehen in dem von der Verwaltung benannten Umstand kein Argument gegen ein Verbot, sondern genau den Punkt des Antrags: In einer Stadt wie Rheinbach, die geprägt ist von vielen Fachwerkhäusern und landwirtschaftlichen Betrieben, ist das Risiko von Bränden und Panik bei Tieren hoch. Die GRÜNEN halten es für falsch, dass Sicherheit und Wohlbefinden von Mensch und Tier aufgrund bürokratischer Trägheit ins Hintertreffen geraten. 

Zum Bedauern der GRÜNEN folgte die große Mehrheit der Ausschussmitglieder der Argumentation der Verwaltung und lehnte den Antrag der GRÜNEN im Großen und Ganzen ab. 
 

Mittwoch, 16. September 2026

Tag der wohnungslosen Menschen: Bezahlbarer Wohnraum ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit

Tag der wohnungslosen Menschen: Bezahlbarer Wohnraum ist der Schlüssel zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit


Anlässlich des heutigen Tags der wohnungslosen Menschen erklärt Katja Dörner, Vorsitzende des Deutschen Mieterbunds Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V.:

Wohnungslosigkeit ist eine der sichtbarsten und zugleich härtesten Folgen der Wohnungsnot. Wer Wohnungslosigkeit wirksam bekämpfen will, muss deshalb vor allem dafür sorgen, dass Menschen ihre Wohnung gar nicht erst verlieren und dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.

Gerade in einer Stadt wie Bonn, aber auch im Rhein-Sieg-Kreis, wo günstige Wohnungen seit Jahren fehlen, geraten Menschen mit niedrigen Einkommen immer stärker unter Druck. Wer nach einer Trennung, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen seine Wohnung verliert, hat auf dem heutigen Wohnungsmarkt kaum eine Chance, aus eigener Kraft wieder eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Deshalb ist es richtig, dass Bonn mit der Bonner Offensive gegen Wohnungslosigkeit Prävention, Wohnraumakquise und die Zusammenarbeit der Hilfesysteme stärker in den Mittelpunkt gerückt hat. Diese Arbeit muss konsequent fortgesetzt und im Rhein-Sieg-Kreis ebenfalls intensiviert werden. Am Ende entscheidet aber die Verfügbarkeit von Wohnungen darüber, ob Menschen dauerhaft aus der Wohnungslosigkeit herauskommen.

Wir brauchen deshalb deutlich mehr öffentlich geförderten Wohnungsbau, eine stärkere Nutzung kommunaler und öffentlicher Grundstücke für bezahlbares Wohnen und mehr Wohnungen, die gezielt Menschen zur Verfügung stehen, die auf dem regulären Markt kaum eine Chance haben. Gleichzeitig muss alles getan werden, um Wohnungsverluste durch Mietschulden oder Kündigungen frühzeitig zu verhindern.

Das diesjährige Motto des Tags der wohnungslosen Menschen lautet ‚Hinschauen. Aktiv werden.  Gemeinsam gegen Wohnungsnot. Genau darum geht es: Wohnungslosigkeit darf nicht als individuelles Schicksal betrachtet werden. Sie ist in wesentlichen Teilen Ausdruck eines Wohnungsmarktes, auf dem für immer mehr Menschen kein bezahlbarer Platz mehr ist. Das zu ändern, ist eine politische Aufgabe. 

Sonntag, 13. September 2026

ENGAGEMENT MACHT STARK – und Rheinbach macht mit!


ENGAGEMENT MACHT STARK – und Rheinbach macht mit!


Was wäre Rheinbach ohne die vielen Menschen, die sich einbringen, anderen helfen, Ideen verwirklichen und unsere Stadt ein Stück lebenswerter machen?

Am  Donnerstag, 17. September 2026, lädt das  Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL  von  10 bis 18 Uhrherzlich zum  Aktionstag im Foyer des Rheinbacher Rathauses  ein.

Im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements und unter dem Motto  „Gemeinsam Zukunft gestalten“  zeigen wir, wie vielfältig Ehrenamt in Rheinbach ist – und wie viel es auch persönlich zurückgeben kann:  Begegnung, Gemeinschaft, neue Erfahrungen, Freude und das gute Gefühl, etwas zu bewirken.

Das erwartet Sie:

✔ Ehrenamt entdecken – mit Einblicken in viele Organisationen und Initiativen

✔ Beratung und Information rund ums Ehrenamt

✔ Informationen zu Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtskarte NRW, digitalen Unterstützungsangeboten

✔ Ideen und Unterstützung für Vereine und Organisationen

✔ Mitmachaktionen und Gelegenheit zum Austausch

Ein besonderer Moment um 13 Uhr:

Bürgermeister  Dr. Daniel Phiesel  kommt zum persönlichen Austausch – und gemeinsam wollen wir bei einer großen  Fotoaktion auf dem Rathausvorplatz  sichtbar machen, wie stark und vielfältig das Engagement in Rheinbach ist.

Ob Sie schon lange ehrenamtlich aktiv sind, etwas Neues ausprobieren möchten, für Ihre Organisation Mitstreiter suchen oder einfach neugierig sind:

Kommen Sie vorbei. Lernen Sie uns kennen. Bringen Sie sich ein. Oder lassen Sie sich einfach inspirieren.

🗓  Donnerstag, 17. September 2026

🕙  10:00–18:00 Uhr

📍  Rathaus Rheinbach – Foyer

 
Wir freuen uns auf Sie – und auf einen Tag voller Begegnungen, Ideen und Engagement!

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL  im Georgsring e. V.
www.blickwechsel-rheinbach.de
helfen@blickwechsel-rheinbach.de T 02226 917 210 (AB)

 

Programm steht: ROG26 zeigt Rheinbachs Wirtschaft in ihrerganzen Vielfalt

Bei SARSTEDT präsentieren die Projektpartner den RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets. (v. l. r.) Mohamed Moussa, Geschäftsführer Rhein-Sani GmbH, Max Gottmann, Geschäftsführer Rhein-Sani GmbH, Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Mario Glasner, Ausbildungsverantwortlicher und Leiter im Werkzeugbau, SARSTEDT AG & Co. KG, Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer WFEG, Oliver Wolf, Vorsitzender Gewerbeverein Rheinbach e.V., Urban Plößl, plan deluxe, Ann-Kathrin Schäfer, WFEG, Fotoquelle: WFEG Rheinbach

Programm steht: ROG26 zeigt Rheinbachs Wirtschaft in ihrerganzen Vielfalt


Beim Pressegespräch bei der SARSTEDT AG & Co. KG stellen WFEG, Stadt Rheinbach und Gewerbeverein Rheinbach das finale Programm für den ersten RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets vor. Alle zentralen Informationen sind ab sofort unter www.rheinbachtag.de abrufbar.

Rheinbachs Wirtschaft öffnet ihre Türen: Am Freitag, 9. Oktober 2026, findet erstmals der ROG26 – RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets statt. Von 15:00 bis 21:00 Uhr geben Unternehmen aus Rheinbach Einblicke in ihre Arbeit, ihre Produkte, Dienstleistungen, Ausbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nachdem das neue Veranstaltungsformat im Juni erstmals vorgestellt wurde, rückt nun das konkrete Programm in den Mittelpunkt. Im Rahmen eines Pressegesprächs bei der SARSTEDT AG & Co. KG im Gewerbegebiet Nord II präsentierten die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG), die Stadt Rheinbach und der Gewerbeverein Rheinbach die teilnehmenden Unternehmen, das finale Programm sowie die weiteren Kommunikationsmaßnahmen bis zur Veranstaltung.

„Mit dem ROG26 möchten wir zeigen, wie vielfältig und leistungsstark der Wirtschaftsstandort Rheinbach ist. Viele Unternehmen leisten hier tagtäglich Beeindruckendes, ohne dass die Öffentlichkeit davon viel mitbekommt. Am 9. Oktober öffnen sie ihre Türen und machen genau diese Arbeit erlebbar“, sagt Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der WFEG.

Die teilnehmenden Unternehmen zeigen, wie breit Rheinbach wirtschaftlich aufgestellt ist: vom produzierenden Betrieb über Handwerk, Technologie und Dienstleistungen bis hin zu spezialisierten Mittelständlern und größeren Arbeitgebern. Für Besucherinnen und Besucher entstehen dadurch ganz unterschiedliche Einblicke: Sie können Arbeitsbereiche kennenlernen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen, Produkte und Abläufe erleben und mehr über Ausbildungs- und Karrierewege vor Ort erfahren. Der ROG26 richtet sich damit an die breite Öffentlichkeit ebenso wie an Schülerinnen und Schüler, Studierende, Fachkräfte, Jobsuchende, Familien, Nachbarn und alle Interessierten. Gastgeber des Pressegesprächs war mit der SARSTEDT AG & Co. KG erneut ein teilnehmendes Unternehmen. Vor Ort gab Mario Glasner, Ausbildungsverantwortlicher und Leiter im Werkzeugbau von SARSTEDT, einen Einblick aus Unternehmensperspektive. Ergänzend war mit der Rhein-Sani GmbH ein weiteres teilnehmendes Unternehmen vertreten.

Geschäftsführer Max Gottmann zeigte auf, dass der ROG26 auch kleineren und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit bietet, ihre Arbeit und ihre Leistungen unmittelbar vor Ort sichtbar zu machen.

Zentrale Anlaufstelle für die Planung des eigenen Besuchs ist ab sofort die Projektwebsite www.rheinbachtag.de. Dort finden Interessierte eine Übersicht aller teilnehmenden Betriebe, die jeweiligen Angebote und Programmpunkte, Standorte, Zeiten sowie Informationen zur Anreise und zu den Shuttle-Routen.

Die Teilnahme am ROG26 ist kostenfrei. Die meisten Angebote können spontan besucht werden. Für einzelne Programmpunkte, insbesondere bei Unternehmen mit begrenzten Kapazitäten oder besonderen Sicherheitsanforderungen, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese wird ab dem 5. Oktober 2026 um 10:00 Uhr über die Projektwebsite freigeschaltet. Entsprechende Angebote werden dort deutlich gekennzeichnet.

Ein besonderer Programmpunkt ist die gemeinsame Abschlussveranstaltung am Abend: Ab 20:00 Uhr lädt der ROG26 zum Get-together ans Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach ein. Dort klingt die Veranstaltung mit Live-Musik, Essen, Getränken und Gelegenheit zum Austausch aus.

Getragen wird der ROG26 von der WFEG, der Stadt Rheinbach und dem Gewerbeverein Rheinbach.

Unterstützt wird die Organisation durch die Agentur plan deluxe. Das Projekt wird gefördert mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.

Weitere Informationen zum ROG26, zum finalen Programm, zu den teilnehmenden Unternehmen und zu den Shuttle-Routen finden Interessierte unter: www.rheinbachtag.de

Was Besucherinnen und Besucher am 9. Oktober erwartet

Das finale Programm zeigt die Breite der Rheinbacher Wirtschaft und bündelt die Angebote der teilnehmenden Unternehmen. Die vollständige Programmübersicht ist über die Projektwebsite abrufbar.

Zentrale Besucherhinweise

  • Der ROG26 findet am Freitag, 9. Oktober 2026, von 15:00 bis 21:00 Uhr statt.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Die meisten Angebote können spontan besucht werden.
  • Für einzelne Führungen und Programmpunkte ist wegen begrenzter Kapazitäten oder betrieblicher Vorgaben eine kostenlose Anmeldung erforderlich.
  • Die Anmeldung für diese ausgewählten Angebote wird ab dem 5. Oktober 2026 über www.rheinbachtag.de freigeschaltet.
  • Im Programm wird klar gekennzeichnet, für welche Angebote eine Anmeldung erforderlich ist.
  • Ein Shuttle-Service unterstützt die Verbindung zwischen den teilnehmenden Standorten.
  • Ab 20:00 Uhr findet der gemeinsame Abschluss im GTZ Rheinbach statt. Programmbausteine
  • Einblicke hinter die Kulissen teilnehmender Unternehmen
  • Führungen durch Arbeitsbereiche, Werkstätten, Produktions- und Betriebsbereiche
  • Vorführungen, Präsentationen und Mitmachaktionen
  • Informationen zu Ausbildung, Berufseinstieg, dualem Studium, Praktikum und Karriere
  • Begegnungen mit Unternehmerinnen, Unternehmern, Mitarbeitenden und Auszubildenden
  • Gemeinsamer Ausklang im GTZ Rheinbach mit Live-Musik, Essen, Getränken und Austausch 

Abschlussveranstaltung im GTZ Rheinbach

Ab 20:00 Uhr lädt der ROG26 zum gemeinsamen Ausklang in das Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach ein. Im Mittelpunkt stehen Live-Musik, Essen, Getränke und ein entspannter Austausch zwischen Besucherinnen und Besuchern, teilnehmenden Unternehmen und Projektpartnern. 


 

Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark


Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark

Rheinbach geht auf die Zielgerade


Am Samstag, den 26. September 2026 findet der letzte Flohmarkt dieses Jahres im Rheinbacher Freizeitpark statt. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden. Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt. Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe montemare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab Montag, 14. September 2026 unter der E-Mail: flohmarktfreizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226/ 917-233 oder 02226 / 917-234.

Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé

Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises bietet verschiedene Aktionen zur präventiven Verkehrssicherheitsarbeit. Die Elemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von fünf bis 14 Jahren, einem Infostand für Kinder und Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen in 3D visualisiert werden.

Vorschau:

Die nächsten Flohmärkte finden an folgenden Samstagen statt:

Samstag, 22. Mai 2027
Samstag, 26. Juni 2027
Samstag, 28. August 2027
Samstag, 25. September 2027

Mehr Informationen unter: www.rheinbach.de/flohmarkt

Rheinbach lädt ein zur 184. Herbstkirmes vom 18. - 22. September 2026


Rheinbach lädt ein zur 184. Herbstkirmes vom 18. - 22. September 2026

• Am Freitag, den 18. und Mittwoch, den 23. September findet kein Wochenmarkt statt

Rheinbach freut sich auf die 184. Herbstkirmes: Vom 18. bis 22. September 2026 präsentieren auf rund 5.000 Quadratmetern wieder über 50 Schaustellende einen bunten Mix aus Attraktionen für Groß und Klein. Neben rasanten Fahrgeschäften locken Schieß- und Losbuden, Kinderattraktionen sowie ein umfangreiches gastronomisches Angebot. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher zudem auf einige Neuheiten freuen.

Gleich mehrere Fahrgeschäfte feiern ihre Premiere in Rheinbach. Die Geisterbahn „Thriller“ bietet schauriges Gruselvergnügen mit modernsten Animatronics aus Amerika. Mit „Jetlag“ gastiert ein Fahrgeschäft des Typs „Remix“ erstmals in Rheinbach und verspricht rasanten Fahrspaß für alle, die den besonderen Nervenkitzel suchen. Actionreich geht es auch bei „Mad-Max“ zu: Die Schaukel bietet eine rasante 360-Grad- und Überkopffahrt. Hoch hinaus geht es mit dem ebenfalls erstmals in Rheinbach gastierenden Kettenflieger „Weber’s Flying-Circus“, der seinen Fahrgästen einen beeindruckenden Rundumblick über Rheinbach ermöglicht. Zum Angebot gehören außerdem der „Hip-Hop Dancer“, der Autoscooter „Route 66“ sowie „Beach-Party“.

Auch für die jüngsten Kirmesgäste ist gesorgt. Neben den Kinderkarussells „KaterCarlo“ und „Zeitreise“ sowie der Kinderschleife „Mickys-Weltreise“ feiert der Kinderpressluftflieger „Star-Breaker“ seine Premiere in Rheinbach.

Zur offiziellen Eröffnung der Herbstkirmes und dem traditionellen Fassanstich lädt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel am Freitag, 18. September 2026, um 18:00 Uhr herzlich ein. Die Eröffnung findet am Kettenflieger „Flying Circus“ auf dem Himmeroder Wall statt.

Traditionell bildet auch in diesem Jahr ein großes Höhenfeuerwerk den Abschluss der Herbstkirmes. Dieses ist für Dienstag, 22. September, gegen 21:15 Uhr vorgesehen und findet abhängig von der Witterungslage statt.

Die Öffnungszeiten der Herbstkirmes sind:

  • Freitag, 18. September: 15:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 19. September: 14:00 bis 24:00 Uhr
  • Sonntag, 20. September: 12:00 bis 22:00 Uhr
  • Montag, 21. September: 14:00 bis 22:00 Uhr
  • Dienstag, 22. September: 14:00 bis 22:00 Uhr

Imbiss- und Ausschankbetriebe öffnen abhängig von Besucherandrang und Witterung von Samstag bis Dienstag zum Teil bereits vor den regulären Öffnungszeiten. 

Samstag, 12. September 2026

Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald

Schauspielerin Monika Timme-Hafner trägt auf der Wanderung schöne Literatur vor


Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald


Am Sonntag, den 27. September veranstalten der Eifelverein und Rheinbach liest e.V. erstmals einen herbstlichen Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald - begleitet von der Schauspielerin Monika Timme-Hafner - mit anschließender gemütlicher Einkehr. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Eifelhaus.

Die Tage zwischen Spätsommer und Herbst sind die vielleicht schönste Zeit zum Wandern und Spazierengehen. Im Jahr 1852 schrieb Friedrich Hebbel in seinem berühmten Gedicht Herbstbild: „Dies ist ein Herbsttag wie ich keinen sah …“ Dieser Vers wurde zum Motto des ersten Literaturspaziergangs erkoren. Auf der gut 5 km langen Strecke durch den Merzbacher Wald hat die Schauspielerin Monika Timme-Hafner noch viele weitere kleine Perlen aus zweihundert Jahren Lyrik und Prosa rund um die Themen Wandern, Herbst und Naturverehrung im Gepäck. Auch Liebe und Leidenschaft sind den Wanderern bekanntlich nicht fremd. Monika Timme-Hafner liest vor: Mal besinnlich, mal humorvoll, aber immer so kunstvoll und anregend, dass für die nächste Etappe genügend Gesprächsstoff da ist.

Gegen 16:00 Uhr kehrt die Gruppe zu Kaffee und Kuchen ins Eifelhaus ein.

Die Kooperationsveranstaltung von Eifelverein und Rheinbach liest e.V. am Sonntag, den 27. September ab 14:00 Uhr ist kostenlos, um Spenden in den Wanderhut wird gebeten. Die Anmeldung per Email hilft bei der Planung (Email: info@eifelverein-rheinbach.de). Wegen der Straßenarbeiten auf dem Ölmühlenweg wird die Anfahrt per Auto zum nahe gelegen Parkplatz am Waldfriedhof empfohlen. 

 

FDP lehnt 120-Millionen-Euro-Konzept für Hochwasser- und Starkregenschutz ab

FDP lehnt 120-Millionen-Euro-Konzept für Hochwasser- und Starkregenschutz ab

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach lehnte das von der Stadtverwaltung Rheinbach vorgelegte Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept im Ausschuss für Umwelt und Mobilität ab. 

„Natürlich braucht Rheinbach Hochwasser- und Starkregenschutz. Wer an 2021 denkt, kann darüber nicht ernsthaft diskutieren. Aber wir dürfen nicht dem Glauben verfallen, dass möglichst viel ausgegebenes Geld automatisch möglichst viel Sicherheit bedeutet“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Marc Frings.

Das vorgelegte Konzept sieht ein Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro über die kommenden 20 Jahre vor. Zusätzlich hält die Verwaltung eine weitere dauerhafte Personalstelle für erforderlich. Hinzu kommen laufende Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten, für die derzeit noch keine belastbare Prognose vorliegt.  

„120 Millionen Euro sind eine Größenordnung, bei der man sehr genau hinschauen muss. Für ein solches Gesamtpaket müsste der Nutzen außergewöhnlich überzeugend sein. Das ist er aus unserer Sicht allerdings nicht“, so Frings.

Besonders kritisch bewertet die FDP, dass selbst das Starkregenkonzept ausdrücklich festhält, dass ein umfassender Schutz nicht möglich ist. Dort heißt es zudem, dass Ereignisse wie im Juli 2021 auch in Zukunft erhebliche Schäden verursachen werden.  

„Wir dürfen den Bürgerinnen und Bürgern nicht suggerieren, Rheinbach könne sich mit 120 Millionen Euro gegen eine Wiederholung von 2021 absichern. Genau das gibt das Konzept nicht her. Selbst bei einem Ereignis dieser Größenordnung kann kein umfassender Schutz gewährleistet werden“, erklärt Frings.

Auch die konkrete Schutzwirkung für Menschenleben werde in der Vorlage aus Sicht der FDP nicht dargestellt.

„Gefahrenabwehr ist selbstverständlich wichtig. Aber bei einem Programm dieser Größenordnung muss nachvollziehbar sein, welche konkrete zusätzliche Schutzwirkung mit welchem Mitteleinsatz erreicht wird. Genau diese Klarheit fehlt uns.“

Die FDP kritisiert außerdem, dass das Konzept weit über klassische Hochwasserschutzmaßnahmen hinausgeht. Für zahlreiche Maßnahmen werden Flächen benötigt. Teilweise kann dies Änderungen bestehender Planungen erforderlich machen. Das Konzept weist selbst darauf hin, dass bei bereits gewährten, aber noch nicht ausgenutzten Baurechten mögliche Planungshaftungsansprüche entstehen könnten.

„Wenn dadurch zusätzliche Entschädigungs- oder Haftungsrisiken entstehen, die nicht vollständig in den 120 Millionen Euro enthalten sind, dann ist diese Summe möglicherweise nur das bisher bekannte Preisschild“, so Frings.

Skeptisch sieht die FDP auch die vorgesehenen Auswirkungen auf künftige Bebauungspläne.

„Natürlich müssen Starkregengefahren bei neuen Baugebieten berücksichtigt werden. Aber daraus darf kein allgemeiner klimapolitischer Wunschzettel für jeden Bebauungsplan werden. Vorgaben müssen sich an einer konkreten Gefahr orientieren und verhältnismäßig bleiben“, erklärt Frings.

Kritisch bewertet die Fraktion ebenso Vorschläge zur angepassten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen.

„Hochwasser- und Starkregenschutz darf nicht zur Hintertür werden, über die Landwirten vorgeschrieben wird, wie sie ihre Flächen zu bewirtschaften haben. Kooperation und freiwillige Vereinbarungen sind richtig. Neue staatliche Bewirtschaftungsvorgaben lehnen wir ab.“

Die FDP betont, dass sie sich weiterhin für konkrete Hochwasserschutzmaßnahmen an klar identifizierten Gefahrenstellen einsetzen werde.

„Wir sind für Hochwasserschutz. Wir sind für konkrete Maßnahmen, bei denen Wirkung und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Aber wir stimmen keinem 120-Millionen-Euro-Programm zu, nur weil auf der Überschrift ‚Hochwasserschutz‘ steht“, so Frings abschließend.

„Gerade bei einem so emotionalen Thema muss Politik den Mut haben zu sagen: Nicht alles, was Schutz verspricht, ist jeden Preis wert.“

 

Hochwasser- und Starkregen: Stadt Rheinbach legt Schutzkonzepte vor

Hochwasser- und Starkregen: Stadt Rheinbach legt Schutzkonzepte vor

  • Ausschuss für Umwelt und Mobilität empfiehlt dem Rat die Beschlussfassung
  • Rund 120 Millionen Euro Investitionsvolumen für die schrittweise Umsetzung

Die Stadt Rheinbach stellt die Weichen für einen langfristig angelegten Hochwasserund Starkregenschutz im gesamten Stadtgebiet. Am 8. September, wurden dem Ausschuss für Umwelt und Mobilität die erarbeiteten Konzepte zum Hochwasser- und Starkregenschutz vorgestellt. Der Ausschuss empfiehlt dem Rat, diese zu beschließen.

Für einen umfassenden Schutz vor den Folgen von Überflutungen wurden für Rheinbach zwei Konzepte erarbeitet: eines für den Hochwasserschutz und eines für den Starkregenschutz. Während Überflutungen bei Hochwasser vor allem durch über die Ufer tretende Gewässer entstehen, können bei Starkregen lokal begrenzt große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit oberirdisch abfließen und dabei zu Überflutungen führen. Beide Konzepte ergänzen sich und bilden gemeinsam einen umfassenden Schutzansatz für das Stadtgebiet.

Das Hochwasserschutzkonzept wurde durch das Ingenieurbüro Björnsen Beratende Ingenieure GmbH, auf Grundlage der in der Hochwasserschutzkooperation Erft festgelegten Vorgehensweise erarbeitet. Parallel entwickelte die Kommunal Agentur NRW das Starkregenschutzkonzept. Beide Prozesse umfassten eine mehrstufige Beteiligung der Öffentlichkeit mit Bürgerworkshops und Gewässerbegehungen. Hinweise und Maßnahmenvorschläge aus der Bürgerschaft flossen in die Planung ein.

Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung, vorhandener Daten und ergänzender Untersuchungen wurden konkrete Maßnahmen entwickelt. Diese wurden unter anderem hinsichtlich ihrer Schutzwirkung, technischen Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Flächenverfügbarkeit und Umsetzbarkeit bewertet und priorisiert. Die Maßnahmen beider Konzepte greifen dabei ineinander und berücksichtigen unterschiedliche Ursachen und Wege, auf denen Wasser im Stadtgebiet zu Überflutungen führen kann.

Die Umsetzung der Konzepte ist eine langfristige Aufgabe. Das derzeit geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 120 Millionen Euro. Für die Hochwasserschutzmaßnahmen wird eine Förderung von bis zu 80 Prozent erwartet. Auch die Erstellung der Konzepte wurden schon Fördermittel des Landes bereitgestellt. Die schrittweise Umsetzung sollen Schritt für Schritt und entsprechend ihrer Priorität umgesetzt werden.

Technische Maßnahmen allein können keinen vollständigen Schutz gewährleisten.

Auch die individuelle Vorbereitung, das eigene Sicherheitsbewusstsein und umsichtiges Verhalten der Bürgerinnen und Bürger tragen dazu bei, Menschenleben zu schützen und Schäden zu vermeiden. Hochwasser- und Starkregenvorsorge ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung.

Als nächstes wird sich der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 5. Oktober mit der Thematik befassen. Trotz der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen besteht in Bürgerschaft, Politik und Verwaltung große Einigkeit darüber, dass der Schutz vor Hochwasser und Starkregen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist.

Die abschließende Beschlussfassung soll der Rat der Stadt Rheinbach in seiner Sitzung am 12. Oktober treffen.