Freitag, 7. August 2026

Rheinbacher Autorin Anne Keßel veröffentlicht Thriller

Das neue Buch der Rheinbacher Autorin Anne Keßel erscheint am 27. August - Foto: Jana Lämmerer

Rheinbacher Autorin Anne Keßel veröffentlicht Thriller


Rheinbach liest und lügt: „Die Lüge in ihrem Gesicht“ heißt das neue, bei Ullstein veröffentlichte Buch der Rheinbacherin Anne Keßel. Es ist diesmal ein Thriller und erscheint am 27. August. Für die Premierenlesung im Rheinbacher „CoachHaus“ am 16. Oktober läuft bereits der Vorverkauf.

Monika Flieger 1. Vorsitzende von Rheinbach liest e.V., und Christel Engeland von der Rheinbacher Thalia-Niederlassung sind gleichermaßen stolz auf ihr äußerst produktives und literarisch erfolgreiches Vereinsmitglied. Nach der Uraufführung ihrer Märchen-Komödie von „Es war einmal … anders!“ im Theater am Lohmarkt, ermöglicht die mehrfach ausgezeichnete Autorin Anne-M. Keßel der Glasstadt nun eine weitere Weltneuheit – ihr erster Thriller im renommierten Ullstein-Verlag mit dem Titel „Die Lüge in ihrem Gesicht“.

Nach den zwei bei Piper erschienen Krimis „Gefährliche Gischt“ und „Tödliche Strömung“ um die gegensätzlichen Ermittlerinnen Connie Steenberg und Nora Boysen hat sich Keßel für ihren 418 Seiten starken Thriller wieder zwei interessante Frauenfiguren ausgedacht. Die stehen sich diesmal allerdings antagonistisch gegenüber. Die eine, eine schweigende Unbekannte mit Erfahrung in Selbstverteidigung, hat gerade in offensichtlicher Notwehr einen Mann umgebracht, die andere, Professor Dr. Marlene Nielsen, ist Verhaltenspsychologin und Expertin für körperliche Mikroreaktionen. Sie soll die Verdächtige verhören und dabei beobachten. Eine Gefälligkeit für ihren Ex-Freund, Kommissar Deniz Kurt von der Polizeiwache auf St. Pauli. Die Zeit drängt. Nichts aber ist so wie es scheint, und Marlenes Ermittlungen auf eigene Faust führen sie nicht nur immer tiefer in ein Gespinst von Lügen, sondern auch in größte Gefahr.

Die Ausgangsidee zu dem Buch – eine Frau ohne Namen, die im Verhör schweigt - hat Anne Keßel bereits vor rund 10 Jahren mit der Dramaturgin Lynda Bartnik und der Schauspielerin Marleen Lohse, bekannt aus „Nord bei Nordwest“, entwickelt und den Stoff mit ihnen mehrfach Metamorphosen unterzogen. „Wir sind gut befreundet und zugleich ein kreatives Trio“, so Keßel. Inspiration sei auch die amerikanische Fernsehserie „Lie to me“ gewesen, die ab 2010 bei VOX lief und in der ein Experten-Team bei Verdächtigen Mikroexpressionen, also kleinste Bewegung der Gesichtsmuskulatur oder Gestik, dazu nutzt, Lügen bzw. inkongruente Gefühle zu erkennen.

Keßel hat schließlich aus dem „Rohstoff“ zunächst ein Drehbuch entwickelt und kurz darauf den Roman. Das Drehbuch wurde mittlerweile bereits vom NDR für die ARD-Degeto verfilmt. Den Roman schnappte sich der Ullstein-Verlag und bringt ihn nun zum 27. August heraus. Im Fernsehen läuft also der annähernd gleiche Stoff im November in der ARD mit Marleen Lohse in der Hauptrolle als Marlene Nielsen. „Die Namensähnlichkeit ist kein Zufall“, erläutert Anne Keßel, die im Moment auf einer kreativen und zugleich erfolgreichen Welle surft.

„Ich schreibe jeden Tag diszipliniert von morgens bis in den Nachmittag. Ich liebe,was ich tue und brauche dazu außer meinem i-Mac nur ein Heißgetränk und Ruhe. Dann bin ich produktiv und schnell“, berichtet die überzeugte Rheinbacherin, die mit ihrer Arbeit auch schon für den Grimme-Preis sowie den Deutschen Fernsehpreis nominiert war.
Derzeit ernte sie gleichsam die Früchte ihrer Arbeit. In diesem Jahr wird ihr Drehbuch für die ZDF-Krimireihe „Friesland“ verfilmt, am nächsten Friesland-Drehbuch schreibt sie schon. Zudem starten bald die Aufnahmen zu ihrem WDR-Hörspiel „Falsche Zeit, falscher Ort“. „Ich habe mich, obwohl ich privat sehr friedfertig bin, auf Krimi und Thriller spezialisiert“, bekennt Keßel und nennt dann doch eine Ausnahme: Gemeinsam mit dem Theater am Lohmarkt werde für das kommende Jahr wieder eine Komödie in die Pipeline geschoben. „Auch in diesem Genre habe ich sozusagen Blut geleckt.“ Ihre Komödie „Es war eimal… anders!“ aus dem Frühjahr ist mittlerweile im Deutschen Theaterverlag erschienen und kann jetzt auch auf anderen Bühnen Erfolge feiern.

Jetzt hofft Keßel aber erst einmal, dass „Die Lüge in deinem Gesicht“ beim lesenden Publikum ankommt. Die Chancen stehen nicht schlecht. „Das Buch ist großartig geworden, ein echter Page-Turner“, findet nicht nur Gerd Engel von Rheinbach liest e.V. , der den Thriller schon mal vorgekostet hat. „Für die Rheinland-Premiere“, so Buchhändlerin Engeland, „da rollen wir Anne Keßel gerne den roten Teppich aus. Das CoachHaus von Familie Mostert mit seiner behaglichen Atmosphäre ist wie gemacht für die Buchvorstellung, und die Karten finden bereits reißenden Absatz.“

Karten für die Buchvorstellung am 16. Oktober um 19:00 Uhr im Rheinbacher „CoachHaus“ in der Koblenzer Straße 4 gibt es im VVK für 10,00 € ermäßigt 8,00 € (Mitglieder von Rheinbach liest e.V.) bei Thalia (online oder in der Rheinbacher Thalia-Niederlassung) sowie unter annekessel.de

Buchcover Die Lüge in ihrem Gesicht


„Die Lüge in ihrem Gesicht“ erscheint am 27. August und kostet in der Paperback-Ausgabe 17,00 €. Ab sofort kann es unter der ISBN 9783843739016 im niedergelassenen Buchhandel bestellt werden.
 

Neuer Vorstand beim Karnevalskomitee Blau-Weiss Rheinbach 1912


Neuer Vorstand beim Karnevalskomitee Blau-Weiss Rheinbach 1912


Aus privaten Gründen ist der bisherige Präsident des KK Blau-Weiss Rheinbach, Sven Nilson, schweren Herzens zurückgetreten und somit gab es Anlass für einen Wechsel an der Spitze des Vereins.

Die bisherige Vize-Präsidentin Janine Klier, die bis zur Jahreshauptversammlung kommissarisch die Aufgaben übernommen hatte, wurde zur neuen Präsidentin ernannt. Ihre ebenfalls neu in den Vorstand gewählte rechte Hand ist Silke Bachmeier als Vize-Präsidentin. Außerdem wurde Gisela Stollenwerk als neue Beisitzerin gewählt.

Janine Klier, die dieses Jahr ihren 40 Geburtstag feiern wird, kommt gebürtig aus Köln und ist einige Jahre an der Nordsee aufgewachsen. Doch den Karneval hat sie dabei nie vergessen und stets vermisst. So kam sie 2013 zurück ins wunderschöne Rheinland und verliebte sich auf Anhieb in unser kleines Städtchen, in dem sie mit ihrer im Rheinbacher Karneval nicht ganz unbekannten Familie lebt.

Ihr Mann Lars ist der Kommandant der Gro-Rhei-Ka Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V., Tochter Lina (11) ist Kinderkommandantin und Tanzmariechen bei der Prinzengarde und war in der Session 2025/2026 Rheinbachs erste Kinder-Bäuerin.

Der noch kleine Sohn Lio (3) trägt natürlich auch schon von Geburt an das Karnevalsblut in sich, mal sehen in wessen Fußstapfen er mal treten wird.

Die Jahreshauptversammlung fand im Shamrock Rheinbach , dem neuen Hauptquartier des Vereins statt.

Als Fazit aus der JHV ging eines ganz klar hervor: Das Karnevalskomitee ist auf einem guten Weg und freut sich auf die kommende Session!

Nach den Neuwahlen setzt sich der Vorstand des KK Blau-Weiss nun also wie folgt zusammen:

  • Präsidentin Janine Klier
  • Vizepräsidentin Silke Bachmeier
  • Schriftführerin Nadine Schwarz
  • Kassierer Maurice Appelmann
  • Beisitzerin Gisela Stollenwerk 

Rock am Platz 2026 – Gut wie ein Single-Malt


Rock am Platz 2026 – Gut wie ein Single-Malt


Swisttal-Dünstekoven, 7. August 2026 – Das Warten hat ein Ende: Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Vorplatz am Kalksandstein Stadion von Rot-Weiß Dünstekoven wieder in eine pulsierende Festivalbühne! „Rock am Platz“ geht in die nächste Runde. Diesmal in der Ein-Tages-Ausgabe wird uns die Thekenkapelle aus Rheinbach-Merzbach ordentlich einheizen, wobei es auch am Freitagabend sommerlich warm bleiben wird.

Die Jungs waren schon einmal im September vor 3 Jahren auf unserer legendären Anhänger-Bühne und haben da mit einem halben Auftritt bereits voll und ganz überzeugt, so dass die sofort ausgesprochene Einladung für einen weiteren Gig am Kalksandstein Stadion bereits im Anschluss ausgesprochen wurde. Nach drei Jahren sind die Musiker aus der Voreifel mit noch größerem Repertoire nun wieder da und freuen sich auf einen magischen Abend in Dünstekoven.

Weitere Informationen

Das Wichtigste vorab: Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Künstler und den Verein Rot Weiß Dünstekoven wird gebeten. Unsere Verkaufstände sind ab 18 Uhr besetzt, das Konzert startet um 19 Uhr.

Eine Anreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß wird empfohlen. Direkt am Kalksandsteinstadion an der Waldstraße stehen nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zu Verfügung. Es empfiehlt sich den Wagen schon in Dünstekoven oder an der Straße am NABU Bonn zu parken und die kurze Strecke dann zu Fuß zurückzulegen. Kulinarisch gibt es am Freitag eine traditionelle Stadionwurst aus der Verkaufsbude und was zum Knabbern aus einer gut gefüllten Snack-Bar. Dazu steht ein Top-Thekenteam aus Vereinsmitgliedern mit erfrischenden Getränken zu vernünftigen Preisen parat. „Rock am Platz 2026“ – Das Musikfestival, das Swisttal-Dünstekoven rockt. Wir freuen uns auf ein weiteres, unvergessliches Event mit der Thekenkapelle! 

Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“ im Arnsberger Wald

Aufforstung mit Drohnen-Hilfe: Ein Forschungsteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg demonstrierte NRW-Landwirtschaftsminsterin Silke Gorißen die Garrulus-Drohne. Foto: Daniela Greulich/H-BRS 

Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“ im Arnsberger Wald


Rund ein Drittel der Fläche Nordrhein-Westfalens ist bewaldet. Doch Stürme, Dürre und der Borkenkäfer als Folgen des Klimawandels haben große Schäden verursacht. Zur nachhaltigen Wiederbewaldung der Schadflächen hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Forschungsprojekt „Garrulus“ ein Verfahren mit Drohnen entwickelt. Über das innovative Projekt informierte sich heute im Arnsberger Wald NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen im Rahmen ihrer Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“.

Wer in den hiesigen Wäldern unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Verfärbte Baumkronen, kahle Äste und abblätternde Rinde zeigen, dass großflächig Bäume nach Borkenkäferbefall abgestorben sind. Zuletzt hat sich die Situation mit dem Schädling etwas entspannt – doch die Aufforstung bleibt eine zentrale Aufgabe. Auch Stürme und Dürren haben ihre Spuren hinterlassen. Laut des jüngsten NRW-Waldzustandsberichtes von 2025 ist ein Drittel der Bäume schwer geschädigt. Forschende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben im Projekt „Garrulus“ nun ein innovatives Verfahren zur Aufforstung mit Drohnen entwickelt, deren Prototyp sie der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen heute im Arnsberger Wald demonstriert haben.

„Unsere Wälder sind unverzichtbar – als Lebensraum, Klimaschützer, Erholungsort und Holzlieferant“, sagte Ministerin Silke Gorißen vor Ort. „Gleichzeitig stehen sie durch den Klimawandel unter enormem Druck. Deshalb brauchen wir neue Ideen und moderne Technologien, um die Wiederbewaldung zu unterstützen. Das Projekt ,Garrulus‘ zeigt eindrucksvoll, wie Künstliche Intelligenz, Drohnentechnik und wissenschaftliche Expertise dazu beitragen können, geschädigte Waldflächen präzise und effizient mit Saatgut wiederzubewalden. Die Landesregierung fördert ,Garrulus‘ ganz bewusst, weil das Projekt das Potenzial hat, die Forstwirtschaft nachhaltig zu stärken.“

Das neu entwickelte Verfahren besteht aus drei Schritten: Zunächst erfassen die Forschenden mit einer Messdrohne, die mit unterschiedlichen Kameras und Sensoren ausgestattet ist, die geschädigte Waldfläche. Die so entstandenen hochauflösenden Aufnahmen werden dann mit Hilfe von neu entwickelten Modellen Künstlicher Intelligenz (KI) analysiert – Baumstümpfe werden zum Beispiel ebenso erkannt wie Vegetation oder freiliegender Boden. Auf Basis dieser Daten schlägt die KI dann einen Aufforstungsplan mit den optimalen Punkten für eine erfolgreiche Keimung neuer Bäume vor. Im dritten Schritt kommt eine Saatdrohne zum Einsatz, die in einer Höhe von zehn bis 15 Metern über dem Boden schwebt und Kapseln mit Saatgut und Nährstoffen – immer unter Kontrolle eines Menschen – an diesen Punkten in die Erde einbringt.

„Das Besondere an ‚Garrulus“ ist, dass es den gesamten Wiederaufforstungsprozess in einem aufeinander abgestimmten System von Drohneneinsatz und maschinellem Lernen vereint. Aufgrund der KI-gestützten Analyse der geschädigten Waldböden erfolgt die Saat per Drohne gezielt und nicht durch eine zufällige Streuung der Kapseln – und deren Erfolg lässt sich mit derselben Drohne überprüfen“, sagt Projektmanager Ahmad Drak. In Mitteleuropa müssten aufgrund von Schäden durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer große Waldgebiete schnell und widerstandsfähig wiederaufgeforstet werden. Allerdings seien manuelle Anpflanzungen teuer und zeitaufwändig, weshalb der im Projekt Garrulus entwickelte skalierbare und präzise Arbeitsablauf einen echten praktischen Mehrwert biete. „Die Zukunftsaussichten für dieses Verfahren sind vielversprechend: Die Kernkomponenten – die hochauflösende Kartierung, die Segmentierung, die gezielte Aussaat und die Kontrolle per Drohne - funktionieren und zeigen das Potenzial dieser Technologie für die Wiederaufforstung.“ Auch weitere Anwendungen in der digitalen Forstwirtschaft wie die automatisierte Kartierung von Waldflächen sind denkbar.

Das Projekt „Garrulus“ ist 2021 gestartet und endet im Dezember 2026. Ziel war die Entwicklung eines Prototyps, der eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für künftige marktreife Anwendungen liefert. Zum Team der Forschenden aus dem Fachbereich Informatik an der H-BRS zählen Ahmad Drak, Maximilian Johenneken, Brennan Penfold, Ludovico Scarton, Mohammad Wasil und Leon Dijks. Projektleiter sind die Professoren Alexander Asteroth und Sebastian Houben.

„Als Informatiker hätten wir vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass uns unsere Forschung einmal mitten in den Wald führt“, sagt Professor Alexander Asteroth. „Aber genau hier zeigt sich, ob aus einem Ansatz echter Nutzen entsteht: Wenn im Frühjahr ein Keimling genau dort steht, wo unser Modell einen guten Standort vorhergesagt hat, sagt das mehr als jede Simulation.“

Im Projekt „Garrulus“ sei die drohnengestützte Wiederbewaldung in allen Phasen praktisch erprobt worden, betont Professor Sebastian Houben. „Oft scheinen wir als einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Klimawandel machtlos gegenüberzustehen. Heute setzen wir mit Garrulus ein Zeichen, dass moderne Robotik und intelligente Umgebungswahrnehmung einen signifikanten Beitrag zur Klimaanpassung unserer Wälder liefern können. In unserem dreistufigen Ansatz aus Saatplatzauswahl, Saatabwurf und Verjüngungsmonitoring sind alle kritischen Fragen zur technologischen Machbarkeit behandelt worden.“

„Garrulus ist ein Musterbeispiel dafür, was anwendungsorientierte Forschung und gelingender Transfer an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften leisten können“, sagte die Vizepräsidentin Internationales und Digitalisierung, Professorin Teena Hassan, im Arnsberger Wald. „Garrulus zeigt auch, wie KI und autonome Systeme neue Chancen bieten, um den großen Herausforderungen unserer Gegenwart zu begegnen. Das ist verantwortungsvolle KI aus NRW.“

Das Forschungsprojekt „Garrulus“ wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 1,78 Millionen Euro gefördert. Externer Kooperationspartner ist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der die Forschenden mit Expertise, Infrastruktur und Versuchsflächen unterstützt. Das Forschungsprojekt wird an der H-BRS von Forschenden des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) durchgeführt.  

Flohmarkt im Freizeitpark am 22. August 2026

Flohmarkt im Freizeitpark am 22. August 2026


Am Samstag, dem 22. August 2026 findet der nächste Flohmarkt im Freizeitpark Rheinbach statt. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden. Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt.

Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe monte mare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab dem 10. August 2025 unter der E-Mail: flohmarkt-freizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226 / 917-233 oder 02226 / 917-234.

Bitte beachten Sie:

  • Die Standgebühr beträgt 6,00 € pro laufenden Meter Standfläche. Ein Kleiderständer gilt als laufender Meter
  • Die längste Verkaufsfront wird berechnet. Wird z.B. ein Tapeziertisch (grds. 3 Meter lang und ca. 80 Zentimeter breit) in die Tiefe des Platzes aufgestellt, so werden 3 Meter zur Berechnung der Standmiete zugrunde gelegt.
  • Teilnehmer, die nicht angemeldet sind, haben die doppelte Standgebühr zu entrichten.
  • PKW und PKW-Hänger dürfen weder in den Park fahren noch in den Park geschoben werden.
  • Das Mitführen von Hunden ist im Park nicht erlaubt
  • Der Verkauf von Neuwaren, Lebensmitteln oder Selbsthergestelltem ist nicht erlaubt
  • Im Kinderbereich dürfen keine Kleidung und Schuhe angeboten werden Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé


Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises bietet verschiedene Aktionselemente, die in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit eingesetzt werden, an. Die Aktionselemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von 5 bis 14 Jahren, einem Infostand für die Kinder und deren Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen, wie z. B. der „Tote Winkel“ Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 3D hervorragend visualisiert werden.

Vorschau:
Der nächste Flohmarkt findet am folgenden Samstag statt: Samstag, 26. September 2026 

Dienstag, 4. August 2026

Sommerkino in Rheinbach - Vorverkauf erfolgreich gestartet


Sommerkino in Rheinbach - Vorverkauf erfolgreich gestartet


Die neunte Auflage des Rheinbacher Sommerkinos erfreut sich großer Beliebtheit. Die Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach" wird vom 22. bis 27. August allabendlich auf der großen 7 x 3 m Leinwand im Innenhof der Katholischen Grundschule St. Martin in Rheinbach beliebte Filme zeigen. Stefan Raetz, Organisator des Sommerkinos: "Wir sind vom Ansturm auf die Karten für das Sommerkino so positiv überrascht, dass wir die Sitzplatzzahl erhöht haben. Trotzdem ist der Film "Extrawurst" schon ausverkauft. Für die anderen Filme sind noch einige Karten im Vorverkauf erhältlich." Flyer mit der Filmbeschreibung und Karten gibt es in der Rheinbacher Hauptstraße bei der Buchhandlung Thalia und im TUI-Reisebüro. Erstmals wird das Eiswerk Rheinbach mit dabei sein. Kuratoriumsvorsitzender Stefan Raetz: "Im letzten Jahr waren wir allabendlich ausverkauft. Wer sicher beim Kinoabend dabei sein möchte, sollte sich jetzt die Restkarten sichern." Die Bürgerstiftung verspricht unvergessliche Filmabende mit Vorprogramm im besonderen Ambiente mit Blick auf den illuminierten Hexenturm. 

Fotos: Stefan Raetz 

Deutsche Meister Herren 60

Foto: Stefan Burchard (l) - Peter Zieger (r)

Deutsche Meister Herren 60

Rheinbach – nach einem unglaublichen Kampf der Erfolg. In einem dramatischen Finale  
bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Neuenahr gibt es einen tollen Erfolg zu vermelden: Unser Trainer und Platz-Verantwortlicher Peter Zieger und Stefan Burchard (2023 Trainer im TCR) haben als Ungesetzte die Konkurrenz der AK Herren 60 gewonnen! Nach dramatischem Halbfinale mit der Abwehr von zwei Matchbällen siegten die beiden im Finale am Samstag, 01.08., nach 1:6 1:4 Rückstand nicht minder dramatisch am Ende mit 1:6 7:6 10:8 gegen die Titelverteidiger Udo Zirden (Dt. RL 6) und Thomas Hinsen (Dt. RL 64)!

Peter Zieger sagt: „Wir standen mit dem Rücken an der Wand vor der Niederlage! Mein Partner Stefan müde nach seinem erkämpften Sieg im Einzel-Halbfinale vor einer Stunde; ich bisher nicht mit bestem Tennis. Aber die Fankurve vom TC Rheinbach, insbesondere der Damen 60, am Spielfeldrand glaubten lautstark an uns. Wir verabreden, j e t z t nur noch nach vorne zu spielen. Und – es war so geil – es funktionierte auf einmal. 
Stefan glänzte und ich spielte das beste Tennis meines Lebens. 
Am Ende stand tatsächlich der Sieg.“

 Herzlichen Glückwunsch an die neuen Deutschen Meister!

Und Stefan Burchard gewinnt zusätzlich am Sonntag den Einzeltitel.

In der Konkurrenz Mixed AK 80 war für unser Mitglied Christel Karottki mit ihrem Partner Rolf Willrich (die beiden holten den Titel 2023) diesmal im Halbfinale Schluss. Auch hier der Glückwunsch, zu den besten vier Teams in Deutschland zu gehören!
 

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Konferenz FrOSCon für alle Interessierten an quelloffener Software am Wochenende 15./16. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


Wichtiger Termin für alle, die sich für quelloffene Software interessieren: Am Samstag, 15. August 2026, und Sonntag, 16. August 2026, findet am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) statt. Die 21. Auflage der europaweit bedeutenden Konferenz bietet ein vielseitiges Vortrags- und Workshop-Programm, zudem präsentieren sich Unternehmen. Die Themen reichen von IT-Sicherheit und Resilienz, Softwareentwicklung, lokalen LLMS und KI-Agenten bis hin zu Barrierefreiheit und Digitale Selbstbestimmung. Der Eintritt ist frei.


Das Vortragsprogramm zu technischen und gesellschaftlichen Aspekten von Open Source läuft am Samstag, 15. August, von 9.30 bis 18.30 Uhr, und am Sonntag, 16. August, von 10 bis 17.30 Uhr. Ein Highlight ist die Keynote von Gina Häußge, die mit „OctoPrint“ eine Open-Source-Software entwickelt hat, welche sich als beliebtes Werkzeug zur Steuerung von 3D-Druckern etabliert hat (Samstag, 15. August, 12.30 Uhr). Viel Spannung verspricht auch der Vortrag des L3montree-Geschäftsführers und H-BRS Absolventen Frédéric Noppe. Der Geschäftsführer des von H-BRS-Absolventen gegründeten Cybersecurity-Startups spricht über moderne digitale Verwaltungsinfrastruktur (Sonntag, 16. August, 11.15 Uhr). Hinzu kommen klassische Open-Source-Themen wie freie Betriebssysteme für das Smartphone.

Die Veranstaltung wird vom Verein FrOSCon und dem Fachbereich Informatik der H-BRS organisiert. Große Unterstützung erhält sie von Studierenden, Alumni, Hochschulmitarbeitenden und weiteren Freiwilligen. Nach einem öffentlichen Spendenaufruf zur Finanzierung der Konferenz Anfang des Jahres haben sich zahlreiche Förderinnen und Förderer gefunden, um den Fortbestand der Konferenz zu sichern. „Das zeigt einerseits, dass die Open-Source-Community zusammenhält und andererseits, wie groß der Bedarf für diese Veranstaltung ist“, sagt Professor Michael Rademacher, Mitorganisator seitens der H-BRS. Im vergangenen Jahr gab es mit mehr als 2000 Besucherinnen und Besuchern ein Rekordinteresse. „In der modernen Arbeitswelt sitzen Menschen häufig allein vor ihren Rechnern. Umso wichtiger ist der persönliche Austausch, um gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln“, so Rademacher. Eingeladen zur Konferenz sind alle Interessierten an freier Software und Open Source.

Weitere Informationen und einen Link zum gesamten Programm der FrOSCon gibt es auf der Website der H-BRS unter https://www.h-brs.de/de/inf/termin/froscon-2026-der-h-brs-open-source-erleben-am-15-und-16-august 

Sonntag, 2. August 2026

BLICKWECHSEL im Gespräch

(v.l.n.r) Tina Hendricks und die kleine Mäddi

BLICKWECHSEL im Gespräch

Ehrenamt ist vielfältig – Menschen und ihre Geschichten
„Manchmal sagt ein Pferd mehr als tausend Worte“


Mäddi sitzt ruhig auf dem Pferd. Heute hält sie sich selbstständig am Halsring fest und strahlt über das ganze Gesicht. Vor einigen Jahren war das noch undenkbar. Damals musste sie wegen ihrer schweren Spastik von zwei Helfern auf dem Pferd gehalten werden. Für Tina Hendricks sind genau solche Momente der Grund, warum sie seit vielen Jahren jede Woche auf den Reiterhof „Gut Waldau“ bei Rheinbach kommt.

„Diese Entwicklung mitzuerleben, ist unbeschreiblich“, sagt sie. „Man kann kaum in Worte fassen, welche Freude und welches Selbstvertrauen entstehen, wenn ein Mensch plötzlich Dinge schafft, die vorher unmöglich erschienen.“

Mit diesem Beitrag stellt das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL im Rahmen der Reihe „BLICKWECHSEL im Gespräch“ Menschen und Organisationen vor, die zeigen, wie vielfältig Ehrenamt sein kann – und welche Geschichten sich hinter einem freiwilligen Engagement verbergen können.

Der Auftakt führt zum Pädagogisch-therapeutischen Voltigiersportzentrum Rheinbach (PTV). Hier begegnen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ganz unterschiedlichen körperlichen oder seelischen Einschränkungen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Sport allein. Beim therapeutischen Voltigieren wird die Bewegung des Pferdes gezielt genutzt, um Motorik, Körpergefühl, Gleichgewicht und Selbstvertrauen zu fördern. Gleichzeitig entstehen Vertrauen, emotionale Sicherheit und oft eine ganz besondere Verbindung zwischen Menschen und Tier.

Dass Tina Hendricks einmal genau hier ihre Aufgabe finden würde, hätte sie selbst nie erwartet. Vor rund zwölf Jahren wandte sie sich an das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL, weil sie ihren späteren Ruhestand sinnvoll vorbereiten wollte. Nach mehreren Vorschlägen führte sie schließlich der Weg zum PTV – zunächst ganz vorsichtig über die Kinderbetreuung.

„Ich wollte etwas mit Kindern machen und etwas Sinnvolles bewegen. Dass daraus einmal meine Berufung werden würde, hätte ich damals niemals gedacht.“

Heute begleitet sie Kinder und Jugendliche während der Therapie und erlebt Woche für Woche, welche Fortschritte möglich sind. Besonders eindrucksvoll erinnert sie sich an ein Mädchen, das trotz einer ausgeprägten Spastik schließlich sogar für kurze Zeit auf einem trabenden Pferd stehen konnte.
„In solchen Augenblicken sieht man pures Glück. Dieses Strahlen vergisst man nie.“
Für Hendricks sind die Pferde dabei weit mehr als Therapietiere. Sie schenken Ruhe, vermitteln Sicherheit und helfen Menschen dabei, Vertrauen zu entwickeln – in das Tier und vor allem in die eigenen Fähigkeiten. „Pferde urteilen nicht. Sie geben Geborgenheit und schaffen Vertrauen. Manche Menschen öffnen sich einem Pferd leichter als einem Menschen.“

Doch nicht nur die Teilnehmer verändern sich. Auch sie selbst habe das Ehrenamt geprägt. „Ich habe gelernt, was Empathie wirklich bedeutet. Man lernt zuzuhören, Geduld zu haben und die eigenen Sorgen manchmal in einem ganz anderen Licht zu sehen.“

Der Verein ist auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer könnten viele Therapieangebote nicht stattfinden. Schon heute müssten immer wieder Therapiestunden ausfallen, weil Unterstützung fehle.

Trotzdem möchte Tina Hendricks vor allem Mut machen. „Einfach anfangen. Man hat nur dieses eine Leben. Wenn man etwas Sinnvolles tun möchte, sollte man nicht auf einen „richtigen“ Moment warten.“

Wenn sie ihre vergangenen Jahre in einem Satz zusammenfassen müsste, fällt ihr die Antwort leicht: „Mir hätte nichts Besseres passieren können.“

Mit der Reihe „BLICKWECHSEL im Gespräch“ möchte das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL zeigen, wie bereichernd Ehrenamt sein kann – und Menschen ermutigen, selbst den ersten Schritt zu wagen. Denn oft beginnt ein erfüllendes Engagement mit einer einzigen Begegnung oder einem guten Gespräch.

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL – Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210  (AB)
helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de
 

Deutsche Tennis-Elite in Rheinbach


Deutsche Tennis-Elite in Rheinbach


Rheinbach – Die 1. TC Rheinbach Open sind auf der Plattform „tennis.de“ für den Deutschen Tennisbund (DTB) ausgeschrieben und finden vom  17. bis 20. August 2026  erstmals auf der Anlage des  TC Rheinbach  statt. Tennisfans dürfen sich damit auf ein echtes Sport-Highlight freuen.

Damen und Herren des Deutschen Tennisbundes ohne Altersbeschränkung sind zu dem Turnier nach Rheinbach eingeladen. Gespielt wird um ein Gesamtpreisgeld von  4.000 Euro.  

Jeweils bis zu 32 Plätze werden vergeben, die Auswahl erfolgt nach der DTB-Rangliste, d. h., die „besten“ Spielerinnen und Spieler Deutschlands, die sich dafür anmelden, bekommen eine Zusage. 
Der gastgebende Verein, der TC Rheinbach, erhält 2 Wild-Cards.

Für Zuschauer lohnt sich der Besuch ganz besonders:  
Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei.  Wer Spitzensport hautnah erleben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten;  Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler Deutschlands zeigen spektakuläre Ballwechsel bei spannenden Matches und einer besonderen Turnieratmosphäre. 

Die entscheidenden Begegnungen mit den Halbfinals und Finals finden am  Donnerstag  statt – der perfekte Tag für einen Ausflug auf die Tennisanlage in der Schubertstraße 58A.

Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Das Team des TC Rheinbach freut sich darauf, zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit ihnen ein unvergessliches Tenniswochenende zu erleben.
Also Termin vormerken, vorbeikommen und Spitzentennis live in Rheinbach genießen – der Eintritt ist frei!