Montag, 23. Februar 2026

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 4. März 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

Reisen ins Geschichtenland im März

Reisen ins Geschichtenland im März


Rheinbach. Im März werden in der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz 4,  donnerstags bei der Vorlesestunde „Reisen ins Geschichtenland“ wieder  tolle Geschichten vorgelesen. Es ist ein Angebot für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Unsere Vorlesepaten lesen in der Kinderecke der Bücherei von 16.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr vor. 

05.03.2026  Pirkko Vainio: Die Schneegans. Anna pflegt eine verletzte Gans. Als diese stirbt, hinterlässt sie ein Ei. Anna zieht das Gänseküken groß und erlebt einen schönen Sommer, dazu falten wir ein Frühlingsbild

12.03.2026 Jessica Martinello: "Warum sich auch Monster fürchten" Der Kleine Victor ist ein mutiger Junge. aber im neuen Haus machen ihm seltsame Geräusche Sorgen. Er entdeckt eines Nachts ein haariges Monster und das fürchtet sich noch viel mehr als er! Gemeinsam wollen sie herausfinden was so seltsame Geräusche macht.

26.03.2026 Überraschungsbuch „Wunschbuch des Monats“ Die Kinder wählen in der Bücherei während des Monats mit einer Abstimmung per Klebepunkt das Wunschbuch aus.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf viele kleine Zuhörer!
 

Mehr als ein Knopf: Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und persönliche Betreuung

Hilfe per Knopfdruck mit dem Hausnotrufgerät anfordern. Foto: Katrin Leisch

Mehr als ein Knopf: Der Johanniter-Hausnotruf bietet Sicherheit und persönliche Betreuung.

Expertenrat für den Alltag von Seniorinnen und Senioren. 


Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen – Im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen fühlen sich viele Menschen unsicher und wünschen sich Hilfe und Beratung zu gesundheitlichen und praktischen Fragen.

Die Johanniter-Hausnotrufzentrale erfüllt vielfältige Aufgaben, die das Leben erleichtern – sowohl für direkte Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Angehörigen. Die Mitarbeitenden dort koordinieren alle Unterstützungsleistungen und bewerten die Situation bei jedem Anruf sorgfältig, um schnell die passende Hilfe zu organisieren.

Melanie Möchel ist Leiterin des Hausnotrufteams vom Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen. Als Expertin kennt sie viele typische Beispiele, wie persönliche Betreuung vom Hausnotruf die Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren verbessern kann:

  • Leichtes Unwohlsein oder Schwächegefühl
    • “Plötzlich fühlen Sie sich schwach, alles dreht sich um Sie? Mit einem Knopfdruck erreichen Sie in jeder Lage unsere Hausnotrufzentrale. Dort schätzt man Ihre Situation kompetent ein.“
  • Hilfe beim Aufstehen nach einem Sturz
    • “Sie sind ohne sichtbare Verletzungen gestürzt, wissen aber nicht, wie Sie wieder hochkommen können? Alarmieren Sie per Knopfdruck die Hausnotrufzentrale, der Einsatzdienst kommt und hilft beim Aufstehen.”
  • Unsicherheit über Gesundheitszustand
    • “Sie verspüren ein ungewohntes Ziehen in der Brust oder Unwohlsein und wissen nicht, wie ernst es ist? Die Hausnotrufzentrale ist schneller Ansprechpartner, berät und organisiert bei Bedarf weitere Hilfe.”

Melanie Möchel: „Wer erst mal schauen möchte, ob man mit dem Hausnotrufgerät zurechtkommt, kann das in unseren Sicherheitswochen vom 23. Februar bis zum 5. April 2026 machen.

Dann bieten wir den Hausnotruf vier Wochen lang kostenlos zum Testen und Ausprobieren an.“

Wie funktioniert ein Hausnotruf eigentlich?

Im Ernstfall kann der Johanniter-Hausnotruf schnelle und professionelle Hilfe auf Knopfdruck bieten, Fachbereichsleiterin Heike Nolden erklärt wie:„Das erreichen wir mit einer umfassenden Infrastruktur, mit rund um die Uhr besetzten Hausnotrufzentralen und geschultem Fachpersonal. Die robusten Geräte sind einfach zu bedienen und entsprechen den aktuellen medizinischen Standards. Sie erfüllen den Wunsch der Kundinnen und Kunden, sich im eigenen Zuhause und unterwegs sicher aufgehoben zu fühlen.“

Sicherheitswochen: Vier Wochen kostenfrei testen

Die Sicherheitswochen vom 23. Februar bis 5. April 2026 bieten Interessierten die Möglichkeit, das System im Alltag kennenzulernen, sich mit der Technik vertraut zu machen und das beruhigende Gefühl zusätzlicher Sicherheit selbst zu erleben.

Wer mehr über den Hausnotruf wissen möchte, hier gibt es Informationen:

Servicenummer 0800 88 11 220 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter vom Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Bevölkerungsschutz, Rettungshundestaffel, Hochwasserhilfe, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Soziale Dienste, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren, Betreuung von Menschen ohne festen Wohnsitz, Kindertageseinrichtungen und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich
 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg freut sich über Erfolg des Start-ups Zentio

Die jungen Unternehmer Immo Polewka, Christophe Kafrouni und Julian Rose haben eine Idee, wie sich industrielle Prozesse mit KI-Hilfe effizienter managen lassen. Foto: Zentio


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg freut sich über Erfolg des Start-ups Zentio


Von der Studierenden-Idee zu einem Start-up, das der industriellen Fertigung in Europa auf die Sprünge helfen will: Drei junge Firmengründer optimieren mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Abläufe von Produktionsprozessen. Dass die Idee Potenzial hat, sehen auch Investoren so und haben dem Jungunternehmen Zentio unlängst 1,4 Millionen Euro Wagniskapital gegeben. Begleitet werden die jungen Unternehmer vom ersten Tag an von der Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS).

Ein schöner Erfolg für das Start-up Zentio und Grund zur Freude für die Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Der High-Tech-Gründerfonds investiert 1,4 Millionen Euro in die junge Firma. Die öffentlich-private Wagniskapitalgesellschaft will damit das Wachstum des 2025 von Julian Rose, Immo Polewka und Christophe Kafrouni gegründeten Unternehmens unterstützen. Auch der Frühphaseninvestor SIVentures ist bei dieser Finanzierungsrunde dabei. Der High-Tech-Gründerfonds ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die sich auf technologieorientierte Start-ups konzentriert. Beteiligt daran sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus vielen Branchen.

Die Geschichte von Zentio ist eng mit der Gründungsberatung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verbunden. Von Tag eins an begleitet die Start-up-Manufaktur der Hochschule das junge Gründerteam und unterstützte und beriet es bei der Unternehmensgründung.

Ein größeres Publikum wurde erstmals im Oktober 2024 auf die Idee der Jungunternehmer für die KI-gestützte Produktionsplanung aufmerksam. Beim Finale des Start-up-Cups, dem hochschulinternen Ideenwettbewerb, stellten sechs Teams im großen Hörsaal auf dem Campus Sankt Augustin ihre Geschäftsideen vor. Gerade einmal fünf Minuten hatte jedes Team, um mit seiner Idee bei Jury und Publikum zu punkten. Zur Wahl standen unter anderem ein neuartiges Gerät für die Lymphdrainage, das der Jury besonders gut gefiel, und ein Waldbrand-Früherkennungssystem. Auch H-BRS-Absolvent Julian Rose und Immo Polewka präsentierten ihre Idee: eine Software, die kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen soll, ihre Produktionsressourcen besser zu planen. Wer im Raum hätte wohl darauf gewettet, dass gut ein Jahr später 1,4 Millionen Euro Wagniskapital auf dem Geschäftskonto der beiden Entwickler landen würden? Das Publikum jedenfalls hatte mehrheitlich andere Bilder vor Augen und vergab den Publikumspreis an eine Plattform für die Vermietung von Sportwagen. Julian Rose und Immo Polewka nahmen es sportlich und machten mit ihrem Vorhaben weiter.

Nur wenige Monate später dann der nächste Meilenstein in der Geschichte der neuen Geschäftsidee:  Die Jungunternehmer bewarben sich erfolgreich für das EXIST-Gründungsstipendium, das bekannteste bundesweite Förderprogramm für junge Unternehmen. Es war seit mehr als fünf Jahren das erste Gründungsteam der H-BRS, das diese Förderung erhielt. Mit der Finanzierung für 12 Monate im Rücken konnten sie nun daran gehen, sich voll auf ihr Projekt zu konzentrieren. Zur Seite stand ihnen dabei Peter Goeke als Start-up-Coach und Berater. Der Hochschulmitarbeiter, selbst erfahrener Gründer, unterstützte bei Themen wie Fundraising, Strategie und Marketing. Er führte zudem eine Analyse und Bewertung des Businessplans durch – eine unumgängliche Anforderung für das Stipendium.

„Wir freuen uns, dass wir Zentio dabei helfen konnten, ihre Start-up-Idee zum Fliegen zu bringen“, sagt Peter Goeke. „Das beweist einmal mehr, dass wir eine gründungsstarke Hochschule sind, die starke Gründungspersönlichkeiten hervorbringt.“

H-BRS-Absolvent und Zentio-Mitgründer Julian Rose hebt die Bedeutung des Stipendiums hervor: „Das EXIST-Stipendium war für uns ein wichtiger Schritt und hat den Grundstein für die Gründung und den weiteren Aufbau von Zentio gelegt. Das Team der Startup-Manufaktur hat uns dabei tatkräftig unterstützt, und wir konnten von der Gründungserfahrung unseres Start-up-Coaches profitieren."

Für die drei Gründer geht es nun darum, von Berlin aus, wo ihre Firma heute ihren Sitz hat, ihre Vision zu verwirklichen: den Standard der Entscheidungsfindung in der europäischen Fertigungsindustrie auf ein neues Niveau zu heben. Auf diesem Weg bleibt die Gründungsberatung der Hochschule mit Zentio eng verbunden und unterstützt weiterhin mit Beratung und Coaching.

INFO

Das Team der Startup-Manufaktur der H-BRS (angesiedelt am Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand, kurz CENTIM) unterstützt und berät gründungsinteressierte Studierende, Forschende und Mitarbeitende an der Hochschule sowie Alumni im gesamten Prozess: Von der Ideenfindung, über die Entwicklung eines Geschäftsmodells und Prototypen bis hin zur Gründung, Fundraising, Marketing und Skalierung.

Zentio entwickelt eine KI-gestützte Plattform für intelligente Produktionsplanung. Diese ermöglicht es, Betriebsdaten durch KI-Agenten aufzubereiten und für die operative Produktionsplanung nutzbar zu machen, um fundierte Entscheidungen und mehr Produktivität zu ermöglichen. 

Vorträge über Tschechien und Belgien bei der VHS

Vorträge über Tschechien und Belgien bei der VHS


Rheinbach – Die VHS Voreifel lädt mit mehreren kostenlosen Angeboten dazu ein, unsere europäischen Nachbarn in Belgien und Tschechien besser kennenzulernen. Unter dem Titel „Tschechien – das unbekannte Nachbarland“ werden in fünf Vorträgen in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Rheinbach/Steinschönau Land und Leute, Geschichte, Kunst und Kultur sowie Tschechien als Reiseland vorgestellt. Die Reihe startet am 26.2., 19.00 Uhr im Himmeroder Hof, Rheinbach. Dort finden auch die weiteren Veranstaltungen am 5.3., 16.4., 30.4. sowie 17.5.26 statt. 

„Wie ticken unsere Nachbarn?“ fragt sich am 2.3.26, 19.00 Uhr der erfahrene Belgien-Kenner Michael Heinzel in der Rheinbacher VHS-Geschäftsstelle, Koblenzer Straße 6. Er erläutert die manchmal komplizierte Beziehung zwischen Deutschland und Belgien und beleuchtet launig auch die Eigenheiten unserer sympathischen Nachbarn im Westen. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Rheinbach/Deinze statt.  

Weitere Infos und Anmeldung unter 02226 8922620 oder info@vhs-voreifel.de
 

Samstag, 21. Februar 2026

„„Et wor widder schön!“ – Wenn de fünfte Johreszick leise Tschö sagt … Vom Karneval zum Ehrenamt – Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL baut Brücken über die Session hinaus



„„Et wor widder schön!“ – Wenn de fünfte Johreszick leise Tschö sagt …

Vom Karneval zum Ehrenamt – Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL baut Brücken über die Session hinaus

Und zack: vorbei ist sie wieder, die berühmte fünfte Jahreszeit - für Manche einfach Karneval, für echte Jecke: nur eine von genau zwei Jahreszeiten: Fastelovend - und die Zeit, um darauf zu warten.
Noch weht ein Hauch Konfetti durch die Straßen. Hier und da klebt ein Bonbonpapier trotzig im Rinnstein, als wolle es rufen: „Et es noch nit vorbei!“ In so manchem Wohnzimmer funkelt es weiter – Reste von Glitzer-Schminke, die selbst hartnäckigstem Abschminken trotzt. Kostüme hängen zum Trocknen, Orden klirren ein letztes Mal, bevor sie sorgsam verstaut werden. Und irgendwo summt noch jemand leise: „Ich bin eine Karnevalsmaus …“

Denn Karneval ist mehr als Kamelle und Kappes. Es ist die Zeit, in der es völlig egal ist, wer sich hinter der Clownsmaske verbirgt. Ob jung oder alt, reich oder knapp bei Kasse, mit Doktortitel oder ohne – wenn de Nas rut es, sin mer all gleich. Diese soziale Umkehr, dieses augenzwinkernde Auf-den-Kopf-Stellen der Welt, gehört seit Jahrhunderten zum Brauchtum. Einmal über die Obrigkeit lachen, Missstände karikieren, gesellschaftliche Themen auf die Schippe nehmen – dat es rheinische Seele. Und ja: Wir dürfen das. Frei. Laut. Bunt. Ohne Angst. Das ist keine Selbstverständlichkeit – auch wenn es sich für uns so anfühlt.

Karneval hilft über das Winterloch hinweg. Zwischen Weihnachtsbaum und Frühlingserwachen schenkt er uns Licht, Wärme und dieses unverwechselbare „Spaß an d’r Freud“-Gefühl. Er verbindet Generationen, bewahrt Traditionen, pflegt den Dialekt und feiert den Glauben auf Kölsch. Die Vereine tragen dieses Brauchtum mit Stolz – und mit unermüdlichem Einsatz.

Und genau hier setzte das diesjährige Motto aus Köln an:
„Mer don et för Kölle“ – ein klares Bekenntnis zur Wertschätzung des Ehrenamts.
Denn seien wir ehrlich: Kein Umzug rollt, kein Festzelt steht, kein Dreigestirn zieht ohne die vielen helfenden Hände im Hintergrund. Es sind die Ehrenamtlichen, die planen, organisieren, sichern, begleiten, aufbauen und aufräumen. Die mit Herzblut und Ausdauer dafür sorgen, dass wir alle für ein paar Tage den Alltag vergessen dürfen. Sie tragen das Brauchtum – nicht nur mit Orden auf der Brust, sondern mit Verantwortung im Gepäck. 

Und als wäre das nicht Motivation genug, ruft uns das kommende Motto schon jetzt zu:
„Morje es, wat do drus mähs!“ – Morgen ist, was du daraus machst!

Die Frage ist also: Wollen wir warten bis zum 11.11.? Oder fangen wir heute an? Jetzt, wo vielleicht noch ein Hauch Asche auf der Stirn zu sehen ist. Jetzt, wo das letzte Glitterkörnchen auf der Wange an die Leichtigkeit erinnert. Warum nicht genau diesen Schwung mitnehmen?

Denn was im Karneval so selbstverständlich scheint – Gemeinschaft, Solidarität, Mitmachen statt Meckern – das trägt auch durch den Rest des Jahres. Ehrenamt ist kein Kostüm, das man nach Rosenmontag wieder in den Schrank hängt. Es ist Haltung. Es ist Verbindung. Es ist gelebtes „Mir stonn zesamme“.

Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL versteht sich dabei als Brückenbauer: durch Information, Beratung und Vermittlung. Zwischen Menschen, die sich engagieren möchten, und Organisationen, die Unterstützung suchen. Zwischen Idee und Umsetzung. Zwischen „Ich würd ja gern …“ und „Ich mach das jetzt einfach.“

Karneval zeigt uns jedes Jahr, wie kraftvoll Gemeinschaft sein kann. Wie bunt, wie laut, wie herzlich. Und vielleicht liegt genau darin der tiefere Sinn dieser närrischen Tage: uns daran zu erinnern, dass wir gemeinsam mehr bewegen können – nicht nur im Februar, sondern das ganze Jahr.

Oder um et mal janz schlicht zu sagen:
Morje es, wat mer drus maache. - Fange mer hück schon aan!


Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL
unter der Trägerschaft des Georgsring e.V.
Himmeroder Hof, 53359 Rheinbach
Telefon: 02226-917 210
E-Mail: helfen@blickwechsel-rheinbach.de
Internet: www.blickwechsel-rheinbach.de
 

Bunte Weiberfastnacht an der Gesamtschule Rheinbach begeistert die ganze Schulgemeinschaft


Bunte Weiberfastnacht an der Gesamtschule Rheinbach begeistert die ganze Schulgemeinschaft


Ausgelassene Stimmung, kreative Beiträge und ein großartiges Gemeinschaftsgefühl prägten die diesjährige Karnevalsfeier an der Gesamtschule Rheinbach. An Weiberfastnacht verwandelte sich die Schule in eine farbenfrohe Bühne  voller Musik, Tanz und guter Laune. Die Veranstaltung erwies sich erneut als voller Erfolg und bestätigte ihren besonderen Stellenwert im Schulleben.

Mit viel Engagement und Begeisterung gestalteten die Klassen fünf bis acht ein abwechslungsreiches Programm. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler geprobt, Kostüme vorbereitet und ihre Auftritte einstudiert. 

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Tänze, Lieder und andere kreative Darbietungen sorgten für zahlreiche Lacher und begeisterten Applaus im Publikum. Der Einsatz der jungen Karnevalistinnen und Karnevalisten war beeindruckend und zeigte, wie viel Herzblut in der Vorbereitung steckte.

Ein besonderer Dank geht an den Elferrat, der unter der Leitung von Frau Giehl und Herrn Arzdorf mit Charme und Witz durch das Programm führte. Musikalisch wurde die Karnevalsfeier von Herrn Michels, Herrn Preuth, Herrn Bohle und Frau Hirtz stimmungsvoll unterstützt. Das Zusammenspiel aller Beteiligten machte die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Mehrere Rheinbacher Karnevalsgesellschaften bereicherten das Programm mit ihren Gardegruppen und Tollitäten und waren ein weiteres Mal gerne zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach.

Die Feier ist weiterhin die einzige Karnevalsparty einer weiterführenden Schule in der Stadt Rheinbach. Die Schule nimmt damit eine besondere Rolle in der lokalen Schullandschaft ein und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und Gemeinschaft.

Am Ende waren sich alle einig: Die Karnevalsfeier war ein großer Erfolg. Der tolle Einsatz der Klassen und aller Organisatoren machten die Weiberfastnacht 2026 erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis – und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits jetzt groß.
 

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 24. Februar

In der Trauer nicht allein 

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 24. Februar

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos und allein gelassen. Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes. Beim nächsten Gesprächs-Café für Trauernde am Dienstag, 24. Februar, 15 -17 Uhr, im Präsenzraum des Vereins, Hauptstr. 38, in Meckenheim, bieten sie Trauernden die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören, Tränen und Trauer auszuhalten. Aber auch, einander zu stärken und zu ermutigen, neue Wege zu versuchen. 

Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff, Tel.  02225/4402 oder Mobil: 01578/6804512.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag zwischen 10-12 Uhr und 15-17 Uhr immer einen Ansprechpartner, eine Ansprechpartnerin der Hospizgruppe. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird dort noch Unterstützung gesucht. Interessierte können sich während der Öffnungszeiten informieren.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren Angehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern.

 Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein: www.hospiz-voreifel.de
 

Burgen und Schlösser der Region öffnen wieder ihre Tore

Burgen und Schlösser der Region öffnen wieder ihre Tore


Für alle, die Geschichte hautnah erleben möchten: Auch 2026 laden die Burgen und Schlösser der Rhein-Voreifel Besucherinnen und Besucher wieder zu interessanten Einblicken ein. 

Der neue Flyer  „Burgen & Schlösser öffnen ihre Tore“  ist ab sofort erhältlich und bietet einen umfassenden Überblick über die Besichtigungs- und Führungstermine für das laufende Jahr. Ergänzend enthält er interessante Hintergrundtexte zu den einzelnen Anlagen und macht Lust auf eine Reise in vergangene Zeiten.

Der Flyer kann über die Homepage des Rhein-Voreifel-Touristik e.V. heruntergeladen oder bestellt werden. Über die Website des Vereins lassen sich auch direkt Führungen buchen – ideal für alle, die die Region auf besonderen historischen Pfaden erkunden möchten.

Gruppenführungen ab zehn Personen können individuell angefragt werden. Die Bezahlung erfolgt ganz unkompliziert vor Ort.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter  www.rhein-voreifel-touristik.de.
 

SPD fordert weiterhin unabhängige Prüfung des Hangelar-Vorgangs

SPD fordert weiterhin unabhängige Prüfung des Hangelar-Vorgangs

Transparenz statt Hinterzimmerpolitik


Die SPD-Kreistagsfraktion fordert eine umfassende und unabhängige Prüfung des Grundstücksgeschäfts am Flugplatz Hangelar durch das Rechnungsprüfungsamt des Rhein-Sieg-Kreises. Angesichts der anhaltenden öffentlichen Diskussion und der unterschiedlichen Bewertungen innerhalb der Gremien ist eine lückenlose Aufarbeitung aus unserer Sicht zwingend erforderlich.

Während in Bonn bereits Prüfungen im Zusammenhang mit dem Vorgang laufen und auch die Stadtwerke Bonn externe Untersuchungen veranlasst haben, bleibt eine vergleichbare Prüfung auf Kreisebene bislang aus. Stattdessen wird unserer Fraktion seit Wochen eine erweiterte Akteneinsicht verweigert.

Landrat Sebastian Schuster erschwert nach unserer Auffassung die vollständige Offenlegung entscheidungsrelevanter Unterlagen. Trotz mehrfacher Konkretisierung unseres Antrags wird der Zugang zu weiterer Korrespondenz und ergänzenden Dokumenten blockiert. Das widerspricht dem Anspruch auf Transparenz, der in einer solchen Angelegenheit gelten muss.

„Es geht hier nicht um parteipolitische Auseinandersetzungen, sondern um die saubere Aufarbeitung eines Vorgangs mit erheblicher finanzieller und politischer Tragweite“, erklärt die SPD-Kreistagsfraktion. „Wer von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt ist, sollte eine unabhängige Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt nicht scheuen. Alles andere nährt den Verdacht, dass hier mehr im Spiel ist, als eine einfache Bewertungsfrage. Wir nehmen auch die schwarz-grüne Koalition in die Pflicht, sie kann nach den aktuellen Entwicklungen nicht weiterwegschauen.“

Die SPD beantragt deshalb für den nächsten Kreisausschuss, dass das Rechnungsprüfungsamt mit einer vollständigen Prüfung des gesamten Entscheidungsprozesses beauftragt wird. Wenn die erweiterte Akteneinsicht weiterhin verweigert wird, wendet sich die SPD Fraktion an die Bezirksregierung.