Samstag, 21. Februar 2026

„„Et wor widder schön!“ – Wenn de fünfte Johreszick leise Tschö sagt … Vom Karneval zum Ehrenamt – Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL baut Brücken über die Session hinaus



„„Et wor widder schön!“ – Wenn de fünfte Johreszick leise Tschö sagt …

Vom Karneval zum Ehrenamt – Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL baut Brücken über die Session hinaus

Und zack: vorbei ist sie wieder, die berühmte fünfte Jahreszeit - für Manche einfach Karneval, für echte Jecke: nur eine von genau zwei Jahreszeiten: Fastelovend - und die Zeit, um darauf zu warten.
Noch weht ein Hauch Konfetti durch die Straßen. Hier und da klebt ein Bonbonpapier trotzig im Rinnstein, als wolle es rufen: „Et es noch nit vorbei!“ In so manchem Wohnzimmer funkelt es weiter – Reste von Glitzer-Schminke, die selbst hartnäckigstem Abschminken trotzt. Kostüme hängen zum Trocknen, Orden klirren ein letztes Mal, bevor sie sorgsam verstaut werden. Und irgendwo summt noch jemand leise: „Ich bin eine Karnevalsmaus …“

Denn Karneval ist mehr als Kamelle und Kappes. Es ist die Zeit, in der es völlig egal ist, wer sich hinter der Clownsmaske verbirgt. Ob jung oder alt, reich oder knapp bei Kasse, mit Doktortitel oder ohne – wenn de Nas rut es, sin mer all gleich. Diese soziale Umkehr, dieses augenzwinkernde Auf-den-Kopf-Stellen der Welt, gehört seit Jahrhunderten zum Brauchtum. Einmal über die Obrigkeit lachen, Missstände karikieren, gesellschaftliche Themen auf die Schippe nehmen – dat es rheinische Seele. Und ja: Wir dürfen das. Frei. Laut. Bunt. Ohne Angst. Das ist keine Selbstverständlichkeit – auch wenn es sich für uns so anfühlt.

Karneval hilft über das Winterloch hinweg. Zwischen Weihnachtsbaum und Frühlingserwachen schenkt er uns Licht, Wärme und dieses unverwechselbare „Spaß an d’r Freud“-Gefühl. Er verbindet Generationen, bewahrt Traditionen, pflegt den Dialekt und feiert den Glauben auf Kölsch. Die Vereine tragen dieses Brauchtum mit Stolz – und mit unermüdlichem Einsatz.

Und genau hier setzte das diesjährige Motto aus Köln an:
„Mer don et för Kölle“ – ein klares Bekenntnis zur Wertschätzung des Ehrenamts.
Denn seien wir ehrlich: Kein Umzug rollt, kein Festzelt steht, kein Dreigestirn zieht ohne die vielen helfenden Hände im Hintergrund. Es sind die Ehrenamtlichen, die planen, organisieren, sichern, begleiten, aufbauen und aufräumen. Die mit Herzblut und Ausdauer dafür sorgen, dass wir alle für ein paar Tage den Alltag vergessen dürfen. Sie tragen das Brauchtum – nicht nur mit Orden auf der Brust, sondern mit Verantwortung im Gepäck. 

Und als wäre das nicht Motivation genug, ruft uns das kommende Motto schon jetzt zu:
„Morje es, wat do drus mähs!“ – Morgen ist, was du daraus machst!

Die Frage ist also: Wollen wir warten bis zum 11.11.? Oder fangen wir heute an? Jetzt, wo vielleicht noch ein Hauch Asche auf der Stirn zu sehen ist. Jetzt, wo das letzte Glitterkörnchen auf der Wange an die Leichtigkeit erinnert. Warum nicht genau diesen Schwung mitnehmen?

Denn was im Karneval so selbstverständlich scheint – Gemeinschaft, Solidarität, Mitmachen statt Meckern – das trägt auch durch den Rest des Jahres. Ehrenamt ist kein Kostüm, das man nach Rosenmontag wieder in den Schrank hängt. Es ist Haltung. Es ist Verbindung. Es ist gelebtes „Mir stonn zesamme“.

Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL versteht sich dabei als Brückenbauer: durch Information, Beratung und Vermittlung. Zwischen Menschen, die sich engagieren möchten, und Organisationen, die Unterstützung suchen. Zwischen Idee und Umsetzung. Zwischen „Ich würd ja gern …“ und „Ich mach das jetzt einfach.“

Karneval zeigt uns jedes Jahr, wie kraftvoll Gemeinschaft sein kann. Wie bunt, wie laut, wie herzlich. Und vielleicht liegt genau darin der tiefere Sinn dieser närrischen Tage: uns daran zu erinnern, dass wir gemeinsam mehr bewegen können – nicht nur im Februar, sondern das ganze Jahr.

Oder um et mal janz schlicht zu sagen:
Morje es, wat mer drus maache. - Fange mer hück schon aan!


Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL
unter der Trägerschaft des Georgsring e.V.
Himmeroder Hof, 53359 Rheinbach
Telefon: 02226-917 210
E-Mail: helfen@blickwechsel-rheinbach.de
Internet: www.blickwechsel-rheinbach.de
 

Bunte Weiberfastnacht an der Gesamtschule Rheinbach begeistert die ganze Schulgemeinschaft


Bunte Weiberfastnacht an der Gesamtschule Rheinbach begeistert die ganze Schulgemeinschaft


Ausgelassene Stimmung, kreative Beiträge und ein großartiges Gemeinschaftsgefühl prägten die diesjährige Karnevalsfeier an der Gesamtschule Rheinbach. An Weiberfastnacht verwandelte sich die Schule in eine farbenfrohe Bühne  voller Musik, Tanz und guter Laune. Die Veranstaltung erwies sich erneut als voller Erfolg und bestätigte ihren besonderen Stellenwert im Schulleben.

Mit viel Engagement und Begeisterung gestalteten die Klassen fünf bis acht ein abwechslungsreiches Programm. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler geprobt, Kostüme vorbereitet und ihre Auftritte einstudiert. 

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Tänze, Lieder und andere kreative Darbietungen sorgten für zahlreiche Lacher und begeisterten Applaus im Publikum. Der Einsatz der jungen Karnevalistinnen und Karnevalisten war beeindruckend und zeigte, wie viel Herzblut in der Vorbereitung steckte.

Ein besonderer Dank geht an den Elferrat, der unter der Leitung von Frau Giehl und Herrn Arzdorf mit Charme und Witz durch das Programm führte. Musikalisch wurde die Karnevalsfeier von Herrn Michels, Herrn Preuth, Herrn Bohle und Frau Hirtz stimmungsvoll unterstützt. Das Zusammenspiel aller Beteiligten machte die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Mehrere Rheinbacher Karnevalsgesellschaften bereicherten das Programm mit ihren Gardegruppen und Tollitäten und waren ein weiteres Mal gerne zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach.

Die Feier ist weiterhin die einzige Karnevalsparty einer weiterführenden Schule in der Stadt Rheinbach. Die Schule nimmt damit eine besondere Rolle in der lokalen Schullandschaft ein und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Tradition und Gemeinschaft.

Am Ende waren sich alle einig: Die Karnevalsfeier war ein großer Erfolg. Der tolle Einsatz der Klassen und aller Organisatoren machten die Weiberfastnacht 2026 erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis – und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits jetzt groß.
 

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 24. Februar

In der Trauer nicht allein 

Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 24. Februar

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos und allein gelassen. Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes. Beim nächsten Gesprächs-Café für Trauernde am Dienstag, 24. Februar, 15 -17 Uhr, im Präsenzraum des Vereins, Hauptstr. 38, in Meckenheim, bieten sie Trauernden die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören, Tränen und Trauer auszuhalten. Aber auch, einander zu stärken und zu ermutigen, neue Wege zu versuchen. 

Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff, Tel.  02225/4402 oder Mobil: 01578/6804512.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag zwischen 10-12 Uhr und 15-17 Uhr immer einen Ansprechpartner, eine Ansprechpartnerin der Hospizgruppe. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird dort noch Unterstützung gesucht. Interessierte können sich während der Öffnungszeiten informieren.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren Angehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern.

 Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein: www.hospiz-voreifel.de
 

Burgen und Schlösser der Region öffnen wieder ihre Tore

Burgen und Schlösser der Region öffnen wieder ihre Tore


Für alle, die Geschichte hautnah erleben möchten: Auch 2026 laden die Burgen und Schlösser der Rhein-Voreifel Besucherinnen und Besucher wieder zu interessanten Einblicken ein. 

Der neue Flyer  „Burgen & Schlösser öffnen ihre Tore“  ist ab sofort erhältlich und bietet einen umfassenden Überblick über die Besichtigungs- und Führungstermine für das laufende Jahr. Ergänzend enthält er interessante Hintergrundtexte zu den einzelnen Anlagen und macht Lust auf eine Reise in vergangene Zeiten.

Der Flyer kann über die Homepage des Rhein-Voreifel-Touristik e.V. heruntergeladen oder bestellt werden. Über die Website des Vereins lassen sich auch direkt Führungen buchen – ideal für alle, die die Region auf besonderen historischen Pfaden erkunden möchten.

Gruppenführungen ab zehn Personen können individuell angefragt werden. Die Bezahlung erfolgt ganz unkompliziert vor Ort.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter  www.rhein-voreifel-touristik.de.
 

SPD fordert weiterhin unabhängige Prüfung des Hangelar-Vorgangs

SPD fordert weiterhin unabhängige Prüfung des Hangelar-Vorgangs

Transparenz statt Hinterzimmerpolitik


Die SPD-Kreistagsfraktion fordert eine umfassende und unabhängige Prüfung des Grundstücksgeschäfts am Flugplatz Hangelar durch das Rechnungsprüfungsamt des Rhein-Sieg-Kreises. Angesichts der anhaltenden öffentlichen Diskussion und der unterschiedlichen Bewertungen innerhalb der Gremien ist eine lückenlose Aufarbeitung aus unserer Sicht zwingend erforderlich.

Während in Bonn bereits Prüfungen im Zusammenhang mit dem Vorgang laufen und auch die Stadtwerke Bonn externe Untersuchungen veranlasst haben, bleibt eine vergleichbare Prüfung auf Kreisebene bislang aus. Stattdessen wird unserer Fraktion seit Wochen eine erweiterte Akteneinsicht verweigert.

Landrat Sebastian Schuster erschwert nach unserer Auffassung die vollständige Offenlegung entscheidungsrelevanter Unterlagen. Trotz mehrfacher Konkretisierung unseres Antrags wird der Zugang zu weiterer Korrespondenz und ergänzenden Dokumenten blockiert. Das widerspricht dem Anspruch auf Transparenz, der in einer solchen Angelegenheit gelten muss.

„Es geht hier nicht um parteipolitische Auseinandersetzungen, sondern um die saubere Aufarbeitung eines Vorgangs mit erheblicher finanzieller und politischer Tragweite“, erklärt die SPD-Kreistagsfraktion. „Wer von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt ist, sollte eine unabhängige Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt nicht scheuen. Alles andere nährt den Verdacht, dass hier mehr im Spiel ist, als eine einfache Bewertungsfrage. Wir nehmen auch die schwarz-grüne Koalition in die Pflicht, sie kann nach den aktuellen Entwicklungen nicht weiterwegschauen.“

Die SPD beantragt deshalb für den nächsten Kreisausschuss, dass das Rechnungsprüfungsamt mit einer vollständigen Prüfung des gesamten Entscheidungsprozesses beauftragt wird. Wenn die erweiterte Akteneinsicht weiterhin verweigert wird, wendet sich die SPD Fraktion an die Bezirksregierung. 

Mensa am Hofgarten zieht ans Collegium Albertinum

Schaubild: Die Interimsmensa zieht in einer kleineren Version an die Adenauerallee, auf den Parkplatz des Collegium Albertinum © Studierendenwerk Bonn 

Bauvorhaben Carré Nassestraße

Mensa am Hofgarten zieht ans Collegium Albertinum

  • Vereinbarung mit Erzbistum Köln
  • Sehr rasche Genehmigung durch die Stadt Bonn
  • Start zum 1. April 2026
  • Neue Interimsmensa wird kleiner

Bonn, 20. Februar 2026. Die Mensa am Hofgarten wird auf das Gelände des Collegium Albertinum an der Adenauerallee verlegt. Das haben das Studierendenwerk und das Erzbistum Köln mitgeteilt. Die neue Interimsmensa wird jedoch deutlich kleiner ausfallen als die bisherige Lösung vor dem Hauptgebäude. Der Umzug ist notwendig, weil die Universität Bonn und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) dem Studierendenwerk im Sommer 2025 die Fläche am Hofgarten zum 31. März 2026 gekündigt haben, um die anstehende Sanierung des Hauptgebäudes voranzutreiben.

Die Mensa am Hofgarten verfügt über 500 Sitzplätze und dient seit Ende 2020 als Interimslösung während der Bauarbeiten im Carré zwischen Lenné-, Nasse- und Kaiserstraße. Sie versorgt täglich bis zu 1.500 Gäste, überwiegend Studierende, aber auch Beschäftigte der Universität. Die ursprünglich mit Beginn der Hochbauarbeiten für Anfang 2026 geplante Fertigstellung verzögert sich jedoch um mindestens 18 Monate. Auf der Suche nach einem alternativen Standort für eine neue Interimsmensa wandte sich das Studierendenwerk, unterstützt von der Universität, an das Erzbistum Köln. In sehr konstruktiven Gesprächen wurde in den vergangenen Monaten eine praktikable Lösung entwickelt.

Nach Abschluss der Gespräche konnte Anfang Dezember 2025 der Bauantrag bei der Stadt Bonn eingereicht werden, die innerhalb weniger Wochen unter Beteiligung von acht Fachämtern bereits Anfang Februar 2025 die Genehmigung erteilte.

Kompakte Lösung wird durch Foodtruck ergänzt

Unter Berücksichtigung der örtlichen Platzverhältnisse wird es eine deutlich kleinere Zelt-Container-Lösung geben, mit einer Kapazität von 170 Sitzplätzen. Das neue Speisesaalzelt wird auch die Essensausgabe für das vegetarisch/vegane Angebot sowie den Eintopf integrieren. An das Zelt angelehnt gibt es Umkleide- und WC-Container für das Personal bzw. Gäste. Auf separate Küchencontainer wie bisher wird vollständig verzichtet; Produktion und Anlieferung erfolgen über die CAMO Campusmensa Poppelsdorf.

Ein dauerhaft aufgestellter Foodtruck des Studierendenwerks nahe der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) ergänzt das Angebot. Insgesamt können so schätzungsweise zwischen 600 und 800 Gäste täglich versorgt werden. Perspektivisch können Tische und Stühle auch auf dem grünen Außengelände aufgestellt werden, was die Kapazität nochmals spürbar erhöhen würde.

Versorgungsauftrag rechtfertigt Aufwand

„Das Studierendenwerk hat einen gesetzlichen Versorgungsauftrag,“ sagt Jürgen Huber, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn, „daher war es klar, dass wir eine neue Übergangslösung in der Nähe des bisherigen Standortes brauchen. Insofern sind wir froh und dankbar über die mit dem Erzbistum Köln gefundene kompakte Lösung. Der Bedarf seitens der Studierenden rechtfertigt den Aufwand für das abermals herzurichtende Interim.“

„Uns war es wichtig, die Studierenden der Universität, und damit das Studierendenwerk, mit einem pragmatischen Vorgehen in dieser Übergangsphase zu unterstützen,“ sagt Jörg von Lonski, Bereichsleiter für das Betriebs- und Liegenschaftsmanagement im Erzbistum Köln.


Zeitplan

Außerbetriebnahme Mensa am Hofgarten (vor Hauptgebäude)

  • 20. März - Letzter Ausgabetag (dann Ausräumen)
  • Ende März/April - Rückbau Zelt und Container, Herrichtung der Fläche
  • 27. April 2026 - Übergabe an BLB/Uni Bonn


Inbetriebnahme Mensa am Hofgarten (am Albertinum)

  • Februar - vorbereitende Arbeiten (Abwasser, Strom etc.)
  • Ende Februar/März - Aufbau des Zeltes und der Container, Einrichten
  • 1. April 2026 - Start der Ausgabe


 

Es ist viel los in der Öffentlichen Bücherei St. Martin

Es ist viel los in der Öffentlichen Bücherei St. Martin

Rheinbach. Vom 23. Februar bis 7. März 2026 findet in der Bücherei St. Martin, Lindenplatz, wieder ein großer Bücherflohmarkt statt. Neben Büchern sind auch Hörbücher, DVDs, Zeitschriften und Spiele im Angebot. Die Preise liegen in der Regel bei 0,50 € bis 1 €, gerne auch mehr, der Erlös kommt der Bücherei zugute. Kommen Sie während der Öffnungzeiten vorbei, stöbern Sie und decken Sie sich mit günstiger Lektüre für den nächsten Urlaub oder gemütliche Lesestunden zu Hause ein.

Es gibt auch wieder eine offene Sprechzeit zu beruflichem Neuanfang. Um möglichst viele Menschen über vielfältige Chancen informieren zu können, starteten die Agentur für Arbeit Bonn und die Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach mit einem neuen Angebot: Eine offenen Sprechstunde für Menschen, die sich zu einer möglichen Neuorientierung am Arbeitsmarkt oder einem Wiedereinstieg informieren wollen. Die nächste offene Sprechstunde findet am Donnerstag, den 5. März 2026 von 15:30-17:30 Uhr in der Bücherei statt. Hier sind alle Menschen willkommen, die erste Informationen über den sich wandelnden Arbeitsmarkt sammeln und sich informieren wollen, welche Chancen sich daraus mit Blick auf ihre bisherige Berufs- und Lebenserfahrung ergeben. Sollten sich im Gespräch weitere Fragen und Unterstützungsbedarf ergeben, können Termine zur individuellen Beratung bei der Berufsberatung im Erwerbsleben vereinbart werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Thema des Literaturgesprächs mit Irma Drerup lautet „Vom Sehnsuchts-Ort Indien - Literatur aus und über Indien“. Trotz Globalisierung und unbegrenzter Reise- und Begegnungsmöglichkeiten bleiben uns Zusammenhänge fremder Kulturen oft verborgen und wir greifen auf Klischees und Projektionen zurück. Unser Literaturgesprächskreis lädt wieder zu einer "Horizonterweiterung" ein. Am 6. März 2026 von 10 -11:30 Uhr wird über Hermann Hesse, Sehnsucht nach Indien (Erzählungen) gesprochen. Im Gegensatz zur modischen "Indiensehnsucht" vieler Europäer war Hesses Verbindung zu Indien von Kindheit an ein lebensbestimmendes Thema. Viele seiner Vorfahren waren dort Missionare und durch verschiedene Reisen hat der Autor Regionen und Religionen Indiens selbst kennengelernt. Außer dem berühmten Roman "Siddharta" sind durch diese Studien auch Erzählungen mit indischen Motiven entstanden. Der Beitrag beträgt 6 Euro, Ort: Pfarrzentrum St.Martin, Lindenplatz 4, Rheinbach.

Am Montag, den 9. März 2026 um 16:30 Uhr findet in der Bücherei der VHS-Vortrag "Einführung in die Online-Angebote der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach" statt. Wussten Sie schon, dass die Bücherei Ihnen auch online viel anbieten kann? Sie können jederzeit und überall auf den Online-Katalog, die Onleihe und weitere Infoseiten zugreifen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht und was Sie dort alles finden können. Perfekt für alle, die die vielfältigen Angebote unsere Bücherei nutzen möchten. Ein Schwerpunkt wird auf Informationen über die aktualisierte Onleihe Rhein-Sieg liegen. Wer möchte, kann sein eigenes Endgerät zum Ausprobieren mitbringen (Smartphone, E-Book-Reader, Tablet). Melden Sie sich bitte bei Interesse bei der VHS kostenfrei an: VHS-Zweckverband Voreifel: Einführung in die Online-Angebote der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach

Auch am 13. und 14. März 2026 heißt es wieder "3, 2, 1 los", wenn Mario und seine Freunde beim MarioKart-Spiel auf der Switchkonsole um die Wette fahren. Alle Kinder ab 6 und gerne auch Erwachsene sind eingeladen, MarioKart und andere Spiele auf der Switch auszuprobieren. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf viele Mitspieler! Ab sofort kann die neue Switch-2-Konsole kann getestet werden! Gamingtage sind jeweils Freitag von 14:30 - 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Auch am 19. März 2026 wird in der Öffentlichen Bücherei St. Martin bei der Vorlesestunde „Reisen ins Geschichtenland“ eine tolle Geschichte vorgelesen. Es ist ein Angebot für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Unsere Vorlesepatin liest in der Kinderecke der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz 4, 53359 Rheinbach von 16.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr das Buch "Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd" von Kai Lüftner vor. Ein kleines Pony hat es schwer, sich neben einem großen, anmutigen Pferd zu behaupten. Doch als ein Brand im Stall ausbricht, zeigt sich, dass Mut und Heldentum nicht von der Größe abhängen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf viele kleine Zuhörer! 

Das Häuschen am Weg

„Das Häuschen am Weg“

Ein Roman aus Rheinbach

Im Mittelpunkt steht ein kleines Verkaufshäuschen, das es tatsächlich gibt und an dem immer wieder Menschen stehen bleiben, ins Gespräch kommen oder einfach kurz innehalten. Genau diese Atmosphäre hat die Autorin aus Rheinbach in eine Geschichte gepackt – ruhig, menschlich, ohne großes Drama, aber mit viel Herz.

Es ist ein ruhiger, lebensnaher Roman über Begegnungen, Gespräche und kleine Momente, die manchmal mehr verändern, als man im ersten Moment denkt. 

Die Geschichte spielt hier in der Region und ist aus dem Alltag und dem Leben vor Ort entstanden. 

Das Buch ist seit Kurzem als Taschenbuch sowie als E-Book erhältlich, u.a. über Amazon aber auch die stationären Buchhandel, wie Thalia, Hugendubel usw.  

Sonntag, 15. Februar 2026

Jeck am SGR – Fünft- und Sechstklässler feiern ausgelassen Karneval


Jeck am SGR – Fünft- und Sechstklässler feiern ausgelassen Karneval


Bunte Girlanden, fröhliche Karnevalsmusik und strahlende Kinderaugen: Am Städtischen Gymnasium Rheinbach (SGR) verwandelte sich das Foyer kurz vor Weiberfastnacht wieder in eine jecke Feierzone. Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 feierten unter dem Motto „Jeck am SGR“ eine ausgelassene Karnevalsparty – mit allem, was dazugehört: ausgiebiger Tanz, lustige Spiele, bunter Kostümwettbewerb und Karnevals-Kamelle.

Schon beim Einzug in einer langen Polonaise war die Stimmung prächtig. Cowboys, Feen, Piraten, Superheldinnen und fantasievolle Eigenkreationen tanzten gemeinsam durch die bunt geschmückte Eingangshalle. „Es ist toll, dass wir hier als ganze Jahrgangsstufe zusammen feiern können“, freute sich die Fünftklässlerin Mia. „Am besten sind die Musik und die vielen Spiele“, ergänzte ihr Klassenkamerad Jakob, während im Hintergrund lauthals „Alaaf“ gerufen wurde.

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten die engagierten Lehrkräfte Kristina Ecke, Sarah Lessenich, Anika Stichl und Deborah Rakers gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Letztere kümmern sich auch während des Schuljahres als Paten und Streitschlichter um die Jüngsten am Städti und organisierten bei der feierfreudigen Karnevalsparty z.B. die Spiele oder die „Klassenfoto-Wand“. Beim Kostümwettbewerb wurden die kreativsten und originellsten Verkleidungen ausgezeichnet – bejubelt von einem lautstarken Publikum. Passend zu den vielen Programmpunkten kümmerte sich die Ton-Technik- AG um die Karnevalsmusik. Zwischendurch stärkten sich die jungen Jecken mit Laugengebäck, Muffins, belegten Brötchen und Getränken. 

Auch Schulleiter Stefan Schwarzer zeigte sich begeistert vom bunten Treiben: „Wenn die Kleinen beim Feiern so richtig loslegen, kommen wir Erwachsenen ganz schön ins Staunen!“, betonte er mit einem Lächeln.

Am Ende waren sich alle einig: Diese Karnevalsparty war ein voller Erfolg. Und die nächsten jecken Termine stehen bereits fest im Kalender. 

Beim großen Karnevalszug in Rheinbach war das SGR mit einem bunten Wagen mit eigener Fußgruppe unter dem Motto „SGR Ahoi“ vertreten. Mit maritimen Kostümen, kreativen Ideen und viel guter Laune sind die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte gemeinsam durch die Straßen gezogen und zeigten: Das Städtische Gymnasium Rheinbach ist nicht nur lernstark, sondern auch richtig jeck. 



Motorloser Zug zieht durch Niederdrees

Motorloser Zug zieht durch Niederdrees 

Am Samstag, den 14. Februar 2026, stand der Rheinbacher Ortsteil Niederdrees ganz im Zeichen des Motorlosen Zugs. 

Pünktlich um 14:00 Uhr eröffnete die Löschgruppe Niederdrees auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses das Biwack und läutete damit den närrischen Nachmittag ein.

Eine Stunde später, um 15:00 Uhr, begrüßte Ortsvorsteher Jürgen Esser feierlich das Niederdreeser Dreigestirn. Zahlreiche Besucher hatten sich eingefunden, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern. Im Anschluss setzte sich der bunt geschmückte Zug in Bewegung und zog durch das gesamte Dorf.

Entlang des Zugwegs hatten viele Bürgerinnen und Bürger eigene Stände aufgebaut und versorgten die Zugteilnehmer mit Essen und Getränken. Für die musikalische Begleitung sorgten der Spielmannszug Echo Niederdrees, die mit ihren Klängen für ausgelassene Stimmung sorgten.

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr beim Sicherheitskonzept: Die komplette Ortslage wurde weiträumig abgesperrt, sodass kein Durchgangsverkehr und keine Fahrzeuge in den Ort oder auf den Zugweg gelangen konnten. Damit wurde ein reibungsloser und sicherer Ablauf des Zugs gewährleistet. An zwei Stellen hielten Helfer bewegliche Sperren aufrecht, um im Bedarfsfall Rettungsfahrzeugen jederzeit die Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen.

Ortsvorsteher Jürgen Esser bedankte sich ausdrücklich für die hervorragende Organisation bei Doris Büser, der Vorsitzenden des Ausschusses Niederdrees, sowie bei allen Teilnehmern, die ihre Fahrzeuge für die Absperrung der Ortslage zur Verfügung gestellt hatten.

Der Motorlose Zug in Niederdrees zeigte eindrucksvoll, wie Dorfgemeinschaft, Ehrenamt und Organisation Hand in Hand gehen können – ein rundum gelungener Nachmittag für Groß und Klein.