Donnerstag, 4. Juni 2026

Fröhliches Üben für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb

Coach Bernadette Spreer und Vorjahressiegerin Marie üben mit Emma an ihrer Textstelle für das Finale von laut oder deutlich

Gemeinsames Coaching im Himmeroder Hof

Lenya Kreuzer und Friederike Spreer üben in der Bücherei mit Viertklässlerin Anna für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb

Fröhliches Üben für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb


Am 22. Juni 2026 ab 17:00 Uhr geht die elfte Ausgabe von „Laut oder deutlich!“ an den Start. In der Aula der GGS Sürster Weg kommen 14 Kinder aus den vierten Schuljahren der Rheinbacher Grundschulen auf die Bühne und lesen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Zurzeit bereiten sie sich gemeinsam vor und werden dabei vom Vorleseteam des Vereins „Rheinbach liest“ unterstützt.

Lenya Kreuzer, Schülerin des Städtischen Gymnasiums, stand 2017 als Viertklässlerin auf der Bühne und gewann den Wettbewerb. In diesem Jahr gehört die 18-jährige erstmals dem Coaching-Team von Rheinbach liest e.V. an. Im Bürger- und Kulturzentrum Himmeroder Hof arbeitet sie an diesem Tag mit Nora und Nele an den ausgewählten Lesestellen. „Es macht riesigen Spaß. Die Kinder sind sehr motiviert und haben große Freude am Gestalten des Textes“, freut sich Lenya, die seit ihrer Grundschulzeit an der GGS eine begeisterte Leserin und Vorleserin geblieben ist.

Auch die Bezirkssiegerin des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs von 2025, Charlotte Hartmann, ihre Finalpartnerin aus dem Kreisentscheid, Friederike Spreer, sowie der Kreissieger von 2026 Jonathan Fronhoffs geben ihre Erfahrung an die nächste Generation weiter. Die Jüngste in der Coaching-Gruppe ist Vorjahresgewinnerin Marie Özer. Maja Niebes aus der Oberstufe der Gesamtschule ist hingegen schon sehr lange im „Team Rheinbach“ und liebt das Coachen ebenfalls. „In Kleingruppen arbeiten wir systematisch an Artikulation, Tempo, Betonung, Pausensetzung und Stimmgestaltung“, erklärt die 18-jährige. „Und natürlich beraten wir bei Bedarf bei der Auswahl der etwa dreiminütigen Lesestelle.“ Insgesamt besteht das altersgemischte Team aus insgesamt sechzehn Vorleseenthusiasten, die die vierzehn teilnehmenden Kinder in den Wochen vor dem Finale betreuen.

In diesem Jahr gab es auch wieder zusätzlich einen offenen Workshop in der Rheinbacher Bücherei. Er richtete sich an Kinder, die sich in ihrer Klasse nicht direkt qualifizieren konnten. Aus den Teilnehmern des Workshops wurden noch die Startplätze 13 und 14 besetzt. Die Grafikerin Janine Winkler schafft deswegen extra Raum auf dem beliebten Ankündigungsplakat mit den Portraits der Teilnehmerinnen und den Buchcovern. Das Schmuckstück hängt jetzt in allen Schulen aus und sorgt für Aufmerksamkeit. „Auch damit verdeutlichen wir, wie wichtig uns die Themen Bücher und Vorlesen sind und wie hoch wir die Bedeutung gerade dieses Wettbewerbs einschätzen“, meint Gerd Engel aus dem Vorstand von Rheinbach liest e.V.

Beim Üben kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Zungenbrecher für die Verbesserung der Mundmotorik, Atemübungen und das Lesen vor der Gruppe inklusive Feedback sind feste Bestandteile neben der individuellen Arbeit am Text. Ein Ritual der Coachingstunden hat allerdings nichts mit dem Lesen zu tun: Die Gummibärchenrunde zum Abschluss. „Wir sehen das als teambildende Maßnahme“, schmunzelt Maja. Tatsächlich spricht sie damit einen wichtigen Aspekt der gemeinsamen Übungsstunden an. Die Kinder sollen am Wettbewerbstag nicht gegeneinander antreten sondern miteinander.

Miteinander – das ist auch das Stichwort für die Veranstalter. Der federführende Verein „Rheinbach liest“ wird unterstützt von der Öffentlichen Bücherei St. Martin, der Stadt Rheinbach und ihren Schulen sowie den Buchhandlungen kunterbunt und Thalia. Gemeinsam schaffen sie in der Glasstadt eine Kultur des schönen Vorlesens. In diesem Sinne schreibt auch der Schirmherr von „Laut oder deutlich!“,  Rheinbachs Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, in einem Grußwort von einem Angebot, „das weit über einen klassischen Wettbewerb hinausgeht. Hier stehen nicht nur Leistung und Bewertung im Mittelpunkt, sondern vor allem die Leidenschaft für Bücher, die persönliche Entwicklung der Kinder und das gemeinsame Erleben.“

Der Grundschulwettbewerb ist öffentlich. Wer jetzt Lust bekommen hat auf tolle Bücher und begeisternde Stimmen, der kann einfach am 22. Juni von 17-19 Uhr in die Aula der GGS Sürster Weg kommen.
 

Die männliche A-Jugend der Wölfe Voreifel holt in der zweiten Qualifikationsrunde die maximale Punktausbeute und wahrt so die Chance auf die Nordrheinliga


Die männliche A-Jugend der Wölfe Voreifel holt in der zweiten Qualifikationsrunde die maximale Punktausbeute und wahrt so die Chance auf die Nordrheinliga


Die jungen Wölfe gewinnen ihr zweites Qualifikationsturnier in Angermund. Drei Siege aus drei Spielen, zeigen eine klare Leistungssteigerung und die damit verbundene Chance sich in der nächsten Qualifikationsrunde für die Nordrheinliga zu qualifizieren.

Im ersten Spiel gegen den Pulheimer SC konnten die Wölfe direkt gut ins Turnier gestartet. Durch eine konzentrierte Abwehr und schnelles Umschaltspiel konnte man das Spiel früh klar gestalten. Auch im Angriff wurden die Chancen gut genutzt, so konnten sich die Wölfe deutlich mit 17:6 durchsetzen. Im zweiten Spiel gegen den TV Kapellen wurde es etwas enger. Nach einem ausgeglichenen Beginn arbeitete sich die A-Jugend Stück für Stück ins Spiel. Mit viel Einsatz in der Abwehr und guten Entscheidungen im Angriff wurde das Spiel in der Schlussphase jedoch zu Gunsten der Wölfe entschieden (17:12). Am Ende wartete das Spiel gegen den TV Angermund. Von Beginn an waren die jungen Wölfe hochkonzentriert und konnten sich schnell einen deutlichen Vorsprung erspielen. Die Abwehr stand sicher und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. So stand am Ende ein verdienter 27:7 Erfolg.

Mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 59:23 waren die Mannschaft und die Trainer mit der erbrachten Leistung sehr zufrieden. Besonders die starke Teamleistung, die gute Abwehrarbeit und das schnelle Spiel nach vorne haben das Spiel der Wölfe ausgezeichnet.

Ein Dank geht an alle Eltern, Fans und Unterstützer, die die Mannschaft vor Ort begleitet und angefeuert haben. 

VHS Online: Mit dynamischen Stromtarifen Geld sparen

VHS Online: Mit dynamischen Stromtarifen Geld sparen


RHEINBACH Wie man mit der richtigen Nutzung der dynamischen Stromtarife Geld sparen kann, verrät Diplom-Ingenieur Gerhard Priegnitz in seinem Online-Vortrag am Mittwoch, 17.06.2026 von 19.00 bis 20.30 Uhr. Anstatt eines Festpreises richtet sich ihr Strompreis nach dem aktuellen Börsenpreis, wodurch er sich ständig ändern kann. Der Verbraucher hat nun die Möglichkeit gezielt die günstigen Zeiten für seinen Stromverbrauch zu nutzen. Um z.B. die Waschmaschine laufen zu lassen oder das E-Auto zu laden, ist es am günstigsten, wenn viel Wind- oder Solarstrom ins Netz eingespeist wird und der Preis niedrig ist. Jeder Haushalt hat somit die Möglichkeit die Kosten selbst zu steuern. Wie das funktioniert und worauf es ankommt, welche Herausforderungen damit verbunden sind, erfahren Sie in diesem Online-Vortrag. Es wird auch ausreichend Zeit für die Beantwortung der persönlichen Fragen geben.

Weitere Infos über Gebühr und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

„ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ - Ausstellung an der H-BRS in Rheinbach eröffnet

Eröffnung der Ausstellung (von links): Dekan Richard Jäger, Bibliotheksleiterin Susanne Kundmüller-Bianchini, Vizepräsident Johannes Steinhaus und Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Foto: Martin Schulz/H-BRS

„ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ - Ausstellung an der H-BRS in Rheinbach eröffnet

Geheimnisvolle Gebilde, bizarre Strukturen, abstrakte Landschaften – im Blick durch die Hochleistungsmikroskope des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Rheinbach eröffnen sich den Betrachtenden immer wieder spektakuläre Bilder von künstlerischer Qualität. Eine Auswahl davon präsentiert die H-BRS in der Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“, die gestern offiziell eröffnet wurde. Die Bilder sind bis Dienstag, 15. September 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek am Campus Rheinbach zu sehen.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet rund 40 Studiengänge an. Künstlerische Fächer sind nicht darunter. Und doch fördern Studium und Forschung manchmal Ergebnisse zutage, die sich durch eine besondere Ästhetik auszeichnen. In der Ausstellung am Campus Rheinbach ermöglichen 23 Exponate faszinierende Einblicke in die mikroskopische Welt der Natur und der Werkstoffe. Mal erinnert ein Bild an ein sonnendurchflutetes Kirchenfenster, mal scheinen sich endlose Räume aufzutun. Wer sich auf die Werke einlässt, findet zahlreiche Assoziationen. Tatsächlich verbergen sich hinter den Aufnahmen konkrete Motive aus der Umwelt. Was man hier sieht, sind ein Fliegenauge, die Kristallstruktur des Kabelaufrollers eines Staubsaugers oder die Struktur von Seide – jeweils in extremer Vergrößerung, eingefangen von Forschenden und Studierenden aus den Materialwissenschaften, der Biologie und der Forensik.

Die Idee zu der Ausstellung hatten der Vizepräsident Forschung und Transfer, Professor Johannes Steinhaus, und der emeritierte Chemie-Professor Gerd Knupp. „Die Wissenschaft kann den Blick auf die uns umgebenden Dinge verändern und spannende neue Einblicke in mikro- und nanoskopische Welten geben“, erläuterte Steinhaus bei der Eröffnung der Ausstellung. Mit der Ausstellung ließen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sozusagen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, und die Bilder hätten dabei noch künstlerische Qualität. „Es ist faszinierend, auf einmal Dinge in der Natur und bei Materialien zu erkennen, die einem ohne Mikroskop völlig verborgen bleiben“, sagte er. Wissenschaft schafft Transparenz und macht komplexe Zusammenhänge sichtbar.

Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Kunst findet Stadt!“ in der Stadt Rheinbach, das unter dem Leitgedanken Demokratie steht. „Demokratie lebt von Offenheit und Austausch“, sagte Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Diese Veranstaltung passe sowohl hervorragend in die Bibliothek, die ein Ort des Entdeckens und Staunens sei, als auch zum Thema Gesellschaft und Demokratie, sagte sie.

Denn wissenschaftliche Erkenntnis spielt eine wichtige Rolle für die Gesellschaft, wie der Dekan des Fachbereiches Angewandte Naturwissenschaften, Professor Richard Jäger, in einem Impulsvortrag zeigte. Dafür wählte er ein lokales Beispiel: den Rheinbacher Hexenturm, der für Irrationalität und den Glauben an übernatürliche Ursachen wie Magie oder Hexerei stehe und ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte darstelle. „Heute befindet sich daneben eine Grundschule – was eine gewisse Ironie birgt“, sagte Jäger. Zur Zeit der Hexenprozesse am Übergang zur Neuzeit seien die meisten Naturgesetze noch gar nicht entdeckt und das Wissen im Gegensatz zu heute sehr unvollständig gewesen. Doch etwas anderes sei genauso entscheidet gewesen: „Bildung war zu jener Zeit keineswegs Allgemeingut“, so der Dekan. Die Vermittlung der Naturwissenschaften sei nicht minder wichtig als die naturwissenschaftliche Forschung selbst. Beide seien eng mit dem technologischen Fortschritt und der Rationalität verknüpft, die heutzutage unseren Wohlstand und unsere Gesellschaft tragen.

Auch heute gelte es noch, irrationalen Tendenzen entgegenzuwirken. „Die Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen und Methoden ist eine Daueraufgabe und stellt eine überaus wichtige gesellschaftliche Leistung der Schulen und auch der Hochschulen dar, durch die aufgeklärte Rationalität in unserem Miteinander verankert wird“, sagte Jäger. Dazu leiste die Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ einen Beitrag. „Die Mikroskopie ist eine Technik, mit der auch Ungeübte leicht in den Bereich des Verborgenen vordringen und so ersten Zugang zu den Grundlagen unserer Wirklichkeit gewinnen können“, betonte er auch mit Blick auf einfache Geräte, die auch für Kinder und Jugendliche geeignet sind.

Die Aufnahmen der Ausstellung stammen aus Hochleistungsmikroskopen und bieten nicht nur einen Einblick in die Naturwissenschaften, sondern sind auch ästhetisch. Was es mit den Motiven auf sich hat, wird im Einzelnen erklärt. So können im Rasterelektronenmikroskop beispielsweise die Hamuli, sichelförmige Häkchen an der Flügelkante einer Hummel, sichtbar gemacht werden. Sie dienen der Koppelung der vorderen und hinteren Flügelpaare und sind essenziell für die Flugfähigkeit der Hummel. Neben den sehr plastischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Rasterelektronenmikroskopen werden farbige Aufnahmen aus Lichtmikroskopen präsentiert.

Die Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ ist bis einschließlich Dienstag, 15. September 2026, zu den Öffnungszeiten der Hochschul- und Kreisbibliothek in Rheinbach zu sehen (montags bis freitags von 8.30 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 19 Uhr). Die Aufnahmen können auch erworben oder als Kalender bestellt werden. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. 

Kabeldiebe stehlen Lebenszeit – Nach monatelangen Einschränkungen dürfen Pendler nicht erneut die Leidtragenden sein

Kabeldiebe stehlen Lebenszeit – Nach monatelangen Einschränkungen dürfen Pendler nicht erneut die Leidtragenden sein


Die SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich besorgt über die erneuten Einschränkungen bis Ende Juni 2026 auf der Stadtbahnlinie 66 zwischen Sankt Augustin und Siegburg. Die von den Stadtwerken Bonn bekannt gemachten Schäden durch Kabeldiebstahl und Vandalismus treffen erneut tausende Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende in der Region.

„Kabeldiebe stehlen nicht nur Kupfer, sie stehlen den Menschen jeden Tag wertvolle Lebenszeit. Wer die Linie 66 sabotiert, sorgt dafür, dass Tausende Pendler länger unterwegs sind, Anschlüsse verpassen und später bei ihren Arbeitsstätten und Familien ankommen. Nach Monaten von Baustellen und Einschränkungen haben die Menschen in der Region jedes Verständnis für notwendige Arbeiten aufgebracht. Für kriminellen Vandalismus gibt es dagegen keinerlei Verständnis.“, erklärt Michael Richter, Kreistagsmitglied aus Sankt Augustin.

Für die SPD im Kreistag bleibt die Linie 66 das Rückgrat des Nahverkehrs in der Region. Entsprechend schwer wiegen die erneuten Einschränkungen für die vielen Menschen, die täglich auf diese Verbindung angewiesen sind.

Richters Fraktionskollege Otis Henkel aus Wachtberg betont: „Die Fahrgäste wurden in den vergangenen Monaten bereits mehrfach auf später vertröstet und haben sich auf die angekündigte Rückkehr zum regulären Betrieb verlassen. Dass sich die Einschränkungen nun erneut verlängern, ist eine erhebliche Belastung. Unser Dank gilt den Mitarbeitenden der Stadtwerke Bonn, die unter Hochdruck an der Schadensbeseitigung arbeiten. Jetzt erwarten wir von allen Beteiligten maximale Anstrengungen, damit die Linie 66 schnellstmöglich wieder vollständig und zuverlässig fährt.“

„Die Fahrgäste wollen keine neuen Ankündigungen, sondern Verlässlichkeit. Deshalb erwarten wir einen transparenten Zeitplan für die Reparaturen und ein gemeinsames Sicherheitskonzept von Deutscher Bahn, Stadtwerken und Behörden. Die Frage wird aber auch erlaubt sein, ob eine über Wochen stillgelegte Strecke ausreichend gegen Diebstahl und Vandalismus gesichert war und welche Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, damit sich solche Vorfälle künftig nicht wiederholen. Wer die Verkehrswende ernst meint, muss auch die Infrastruktur schützen, auf der sie fährt“, ergänzt Richter abschließend. 

CDU unterstützt Bürgermeister Phiesel: Konsequentes Sparen ist Voraussetzung für eine zukunftsfähige Stadt

CDU unterstützt Bürgermeister Phiesel:   Konsequentes Sparen ist Voraussetzung für eine zukunftsfähige Stadt


Bürgermeister Daniel Phiesel bekräftigt den klaren politischen Kurs der Stadtverwaltung: Der beschlossene Konsolidierungspakt wird konsequent umgesetzt, um Rheinbach finanziell nachhaltig zu stabilisieren und gleichzeitig handlungsfähig zu halten.

Die von Rat und Verwaltung eingerichtete Sparkommission arbeitet derzeit intensiv an einem umfassenden Konzept zur Haushaltsoptimierung. In dem Gremium sitzen politische Vertreter aller Fraktionen sowie der Verwaltungsvorstand. Gemeinsam analysieren sie sämtliche investiven und konsumtiven Bereiche der Stadt:

  • Investive Maßnahmen — von Bauprojekten bis Infrastruktur
  • Konsumtive Ausgaben — laufende Kosten, Personal, Betrieb
  • Strukturelle Optimierungen — Prozesse, Synergien, Prioritäten


Ziel ist es, Einsparungen zu erzielen, ohne zentrale Leistungen für Bürgerinnen und Bürger zu beschränken.  Bürgermeister Phiesel berichtet von spürbaren Fortschritten, die Verwaltung und Sparkommission bereits erreicht haben. Neue Ansätze, verbesserte Abläufe und konkrete Einsparmaßnahmen zeigen Wirkung. Die CDU begrüßt diesen Kurs und unterstützt den Bürgermeister und die Verwaltung. Aber auch bei der Frage nach Optimierung lange vernachlässigter Bereich im Verwaltungsbereich wird konstruktiv an Lösungen gearbeitet, die gemeinsam Rheinbach nach vorne bringen sollen. Fraktionschef Joachim Schneider lobt die Arbeit des neuen Bürgermeisters, der sehr strukturiert, konsequent arbeitet, auch unliebsame Themen anpackt und lösungsorientiert neue Wege geht. Diesen Ruck nehmen nicht nur die Mitarbeiter der Verwaltung sondern mittlerweile auch die Bevölkerung war.“

Daniel Phiesel betont:  „Wir sind auf einem guten, zukunftsorientierten Weg. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass konsequentes und gemeinsames Handeln wirkt.“  Der Bürgermeister hebt hervor, dass die Haushaltskonsolidierung kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess ist. Entscheidend sei die enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung, die den Konsolidierungspakt gemeinsam tragen.  Phiesel sieht die Stadt gut aufgestellt, um die kommenden Herausforderungen zu meistern:

„Wir sparen nicht um des Sparens willen. Wir schaffen finanzielle Stabilität, damit Rheinbach auch morgen stark bleibt.“
 

Dienstag, 2. Juni 2026

Radfahrt nach Verdun als Plädoyer für Frieden und Völkerverständigung

Radfahrt nach Verdun als Plädoyer für Frieden und Völkerverständigung

 
Zum dritten Mal organisierte der Verein „Partnerschaft des Friedens Rheinbach / Douaumont-Vaux“ eine Pfingstradtour nach Verdun. Unter der erfahrenen Leitung von Marcus Bierlein und Stefan Raetz fuhren 9 Jugendliche, begleitet von Erwachsenen, mit dem Rad nach Douaumont-Vaux und Verdun. Am Vortrag wurde mit einem Festakt die Gedenkplatte der Beinhaus-Stiftung mit dem Pflasterstein auf dem Helmut Kohl und Francois Mitterrand sich vor dem Beinhaus in Douaumont die Hand reichten in Rheinbach vor dem Himmeroder Hof verlegt. Von dort ging es in drei Etappen von bis zu 116 km auf die 280 km lange Reise. Begleitet wurden die Radfahrer von einem Versorgungsteam, das die Teilnehmer in den Pausen bestens verköstigte und für den Rücktransport sorgte. Die Schüler kamen aus allen dreien Rheinbacher weiterführenden Schulen und meisterten die Strecken mit Bravour. Das gute Wetter tat sein Übriges dazu. In Douaumont-Vaux wurde die Gruppe von Bürgermeister Armand Falque, der die Fahrt im Catering-Team begleitete, sowie Olivier Gerard, Direktor des Beinhauses und einem Großteil der 80 Einwohner mit einem großartigen Barbecue begrüßt. Besucht wurde das Beinhaus in Douaumont. Hier gedenken, wie eine Inschrift es dort festhält, Rheinbach und Douaumont-Vaux gemeinsam ihrer Gefallenen. Eine besondere Ehre, die dort nur Rheinbach erfährt. Ein weiteres besonderes Erlebnis war die Einfahrt mit VR-Brille in die Zitadelle von Verdun. Hier wurden die Jugendlichen virtuelle Zeitzeugen der Geschehnisse dort im Ersten Weltkrieg. Stefan Raetz, Vorsitzender des Vereins: „Das Abstrampeln in den Pfingstferien ist ein klares Bekenntnis der Schüler für Frieden und Völkerverständigung“. Vom 26.-28. Juni organisiert der Verein eine Bürgerfahrt mit dem Bus nach Verdun, bei der noch wenige Plätze frei sind. Im Juli und November stehen dann die nächsten Schülerfahrten mit jeweils 45 Schülern auf dem Programm. Stefan Raetz: „Eine lebendige Partnerschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat durch das Erlebte in Verdun den Friedensgedanken für die Zukunft bei den Jugendlichen hochzuhalten“.

Fotos: Stefan Raetz


 

Gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Zukunft in Rheinbach

Gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Zukunft in drei öffentlichen Gebäuden der Stadt Rheinbach (v. l.): Susanne Manheller, Markus Schäfer (beide Stadt Rheinbach, Sachgebiet Bauliche Unterhaltung, Immobilienbewirtschaftung), Lydia Bauer Westenergie Kommunalmanagerin, Torsten Bölinger Technischer Beigeordneter Stadt Rheinbach und Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel (Foto: Stadt Rheinbach) 

Gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Zukunft in Rheinbach

  • Westenergie unterstützt die Stadt Rheinbach bei der Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen

  • Umrüstung auf LED senkt bis zu 70 Prozent der Beleuchtungskosten

  • „Durch die neue, langlebigere LED-Technik entlasten wir den Haushalt der Stadt Rheinbach und schonen zudem die Umwelt”, erklärte Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel


Rheinbach, 2. Juni 2026. Gemeinsam mit der Stadt Rheinbach unterstützt Westenergie die Modernisierung der Beleuchtung in drei öffentlichen Gebäuden der Stadt Rheinbach. In der Sporthalle der Gesamtschule, Standort Villeneuver Straße, der Mehrzweckhalle Oberdrees und der Turnhalle der Grundschule Merzbach sorgen ab sofort mehr als 80 neue und umweltfreundliche LED-Leuchten für eine effiziente und energiesparende Beleuchtung. Um weitere Energiekosten zu sparen, wurden zusätzliche tageslichtabhängige Lichtsteuerungen eingesetzt. Mit dieser Umrüstung wurde ein weiterer Teil des Klimaschutzkonzeptes der Stadt umgesetzt. Bei einem gemeinsamen Termin überzeugten sich Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Westenergie-Kommunalmanagerin Lydia Bauer von der Modernisierung.

„Durch die neue, langlebigere LED-Technik, entlasten wir den Haushalt der Stadt und schonen zudem die Umwelt, eine klassische Win-Win Situation. Die öffentlichen Gebäude sind außerdem heller und freundlicher und zeigen den Bürgerinnen und Bürgern: Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Ein herzlicher Dank geht an Westenergie für die schnelle Unterstützung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit“, erklärte Bürgermeister. Westenergie-Kommunalmanagerin Lydia Bauer fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass wir zur Verbesserung der Infrastruktur in den drei öffentlichen Liegenschaften beitragen können. Die neue Beleuchtung sorgt durch die bessere Lichtqualität für eine angenehmere Lichtumgebung alle Besucherinnen und Besucher, Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude.“

Die Stadt Rheinbach rechnet durch die Umrüstung mit einer Einsparung von über 70 Prozent der bisherigen Energiekosten.

Zusätzlich trägt der Einsatz modernster LED-Technik dazu bei, den CO2-Ausstoß erheblich zu reduzieren. 

Energie. Für Euch.

Die Westenergie AG engagiert sich in ihren Partnerkommunen und will mit ihren Initiativen vor Ort Menschen begeistern, das Miteinander stärken und für Chancengleichheit eintreten. Ein Unternehmen, das mit seinen Verteilnetzen Millionen Menschen rund um die Uhr verlässlich zur Seite steht – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Und das nicht nur mit Energie, sondern auch mit vollem Einsatz für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Das Ziel: Gemeinsam entdecken, erforschen und erleben. Gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen – mit Zuversicht und Entschlossenheit.

DFG bewilligt gemeinsames Graduiertenkolleg von H-BRS, Uni Bonn und UKB zur urbanen Zukunft

Große Freude bei der H-BRS: Vizepräsident Johannes Steinhaus, die Forschenden Simona Helmsmüller, Katja Bender, Wiltrud Terlau und Martin Hamer, Hochschulpräsidentin Marion Halfmann (von links). 

DFG bewilligt gemeinsames Graduiertenkolleg von H-BRS, Uni Bonn und UKB zur urbanen Zukunft


Großer Erfolg für die forschungsstarke Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das gemeinsame Graduiertenkolleg „Urbane Zukunft – Bewältigung des Wandels für eine bessere Gesundheit in blauen Städten“ mit dem UKB und der Uni Bonn. Mit der H-BRS ist erstmals eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften als mitantragstellende Einrichtung an einem DFG-Graduiertenkolleg zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses beteiligt. Inhalte sind urbane Transformationen im globalen Süden und die Wechselwirkungen von Gesundheit, Ökologie und Resilienz.

„Für die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist dieses Graduiertenkolleg ein besonderer Meilenstein und ein starkes Zeichen für die Qualität unserer Forschung“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. „Gemeinsam mit der Uni Bonn, dem UKB und dem IDOS als außeruniversitärem Forschungsinstitut zeigen wir, wie leistungsfähig Forschung wird, wenn unterschiedliche wissenschaftliche Profile partnerschaftlich zusammenwirken. Der wissenschaftliche Nachwuchs bekommt optimale Bedingungen für eine exzellente Ausbildung.“

Die DFG unterstützt das Graduiertenkolleg von Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn (UKB) und H-BRS in den kommenden fünf Jahren mit rund fünf Millionen Euro. Federführend bei der H-BRS ist das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) mit Professorin Katja Bender (zugleich stellvertretende Sprecherin des Kollegs), Professorin Wiltrud Terlau, Professor Martin Hamer und Professorin Simona Helmsmüller. Bundesweit werden ab Herbst 2026 insgesamt zehn neue Graduiertenkollegs gefördert.

Immer mehr Menschen leben weltweit in Städten. Deren Gestaltung hat einen direkten Einfluss sowohl auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner als auch auf den ökologischen Fußabdruck. Gerade die schnell wachsenden und neu entstehenden Städte des globalen Südens stehen hier vor großen Herausforderungen. Eine besondere Vulnerabilität weisen wegen des Klimawandels die sogenannten „Blue Cities“ auf, also Städte, die am Meer oder großen Flüssen liegen. Andererseits können hier Transformationen voraussichtlich eine größere Wirkung entfalten. In dem neuen DFG-Kolleg rücken Blue Cities im globalen Süden erstmals in den Fokus.

„Die kontinuierlichen Veränderungen, die mit dem Wandel, der Expansion und der Entwicklung von Städten einhergehen, erfordern ein sorgfältiges Management, um Nachhaltigkeit, Resilienz und Gesundheit als zentrale Ziele zu erreichen“, erläutert Professor Nico Mutters vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des UKB, der Sprecher des Kollegs. „Für erfolgreiche urbane Transformationen und die Gestaltung integrierter Gesundheitssysteme sind innovative, inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze erforderlich“, sagt Co-Sprecherin Professorin Katja Bender von der H-BRS. Sehr wichtig für das DFG-Graduiertenkolleg ist die Arbeit mit internationalen Partnerinnen und Partnern. Sie baut auf bestehende partnerschaftliche Beziehungen zu Universitäten und Forschungsinstituten weltweit auf. Die internationalen Partnerinnen und Partner sind in die Betreuungsteams der Promovierenden eingebunden, werden als Gastwissenschaftler Seminare anbieten und spielen eine große Rolle bei der Durchführung der internationalen Datenerhebungen.

In dem Graduiertenkolleg sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erforschen, wie der Wandel von Städten so gestaltet werden kann, dass sowohl die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Nachhaltigkeit und die Resilienz urbaner Systeme erhöht werden können. Dabei sollen die komplexen städtischen Systeme aus mehreren miteinander verbundenen Blickwinkeln betrachtet werden – von Landnutzung, Boden- und Wasserschutz und Ernährung über pathogene Dynamiken und Krankheitsvektoren bis hin zu politischen Ökonomien und Biodiversität. Zentral ist hierfür eine interdisziplinäre und transdisziplinäre Herangehensweise, die sich auch in den zukünftigen gemeinsamen Betreuungsteams von H-BRS, Uni Bonn, UKB und dem German Institute of Development and Sustainability (IDOS) als außeruniversitärem Forschungsinstitut widerspiegeln wird.

Die H-BRS und die Uni Bonn verfügen über langjährige Kooperationserfahrungen in dem Bereich. Das DFG-Graduiertenkolleg „Urbane Zukunft“ knüpft an das vom Land NRW geförderte Forschungskolleg „One Health“ an, eine Graduiertenschule, in der Doktorandinnen und Doktoranden verschiedene Dimensionen und Transformationen der städtischen Systeme und deren Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt untersuchten.

Zum Hintergrund:

An dem DFG-Graduiertenkolleg sind seitens der H-BRS die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Angewandte Naturwissenschaften sowie Sozialpolitik und Soziale Sicherung beteiligt. Es ist in den Forschungsschwerpunkten „Life Sciences & Gesundheit“ (wo auch der DFG-Forschungsimpuls „CytoTransport“ verankert ist) sowie „Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz“ angesiedelt. Das seitens der H-BRS beteiligte Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung mit einem Schwerpunkt auf der nachhaltigkeitsbezogenen Forschung. Seit 2022 verfügt die H-BRS über das eigenständige Promotionsrecht über das Promotionskolleg NRW.

Die DFG-Graduiertenkollegs:

Graduiertenkollegs sind laut der DFG „Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung von Forscher*innen in frühen Karrierephasen, die von der DFG für maximal neun Jahre gefördert werden. Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung von Doktorand*innen im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzepts. Eine interdisziplinäre Ausrichtung der Graduiertenkollegs ist erwünscht. Ziel ist es, die Promovierenden auf den komplexen Arbeitsmarkt „Wissenschaft“ intensiv vorzubereiten und gleichzeitig ihre frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit zu unterstützen.“ 

Aufwind in Rheinbach: Informationsnachmittag für Interessierte und Unterstützende


Aufwind in Rheinbach: Informationsnachmittag für Interessierte und Unterstützende

Rheinbach, den 18. Juni 2026 – Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bonn und Rhein-Sieg-Kreis sowie die Öffentliche Bücherei St. Martin laden am 18. Juni 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr zu einem Informationsnachmittag in die Räume der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz 4 in Rheinbach ein.

Vorgestellt wird das Projekt „Aufwind“, das sich an Familien mit Kindern bis zu 6 Jahren richtet, sowie an alle, die sich ehrenamtlich engagieren und das Angebot mitgestalten wollen. Geschulte, ehrenamtliche Familienbegleiter:innen unterstützen Familien im Alltag und werden hierbei fachlich begleitet.

Die Veranstaltung informiert darüber, wer das Angebot nutzen kann, wie Unterstützung aussieht und auf welche Weise sich Interessierte einbringen können. Zudem besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zur Klärung individueller Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.