Donnerstag, 22. Januar 2026

VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG mit starkem Jahresergebnis 2025

v. l.: Mathias Lutz, Ralf Löbach, Holger Hürten und Andre Schmeis © Foto: VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG

VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG mit starkem Jahresergebnis 2025


Die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG blickt auf ein anspruchsvolles, zugleich überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz unbeständiger Märkte, geopolitischer Unsicherheiten und einer weiterhin fordernden wirtschaftlichen Gesamtlage konnte die Genossenschaftsbank ihr Leistungsangebot für Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden erneut ausbauen – und überzeugte mit starken Ergebnissen.

„Unser Erfolg ist vor allem der engagierten Arbeit unserer 739 Mitarbeitenden zu verdanken, die mit großem Einsatz und großer Identifikation zum wirtschaftlichen Ergebnis der Bank beigetragen haben“, erklärt Holger Hürten, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG. „Dass wir zum wiederholten Mal als TOP-Arbeitgeber Banken bundesweit auf der Plattform kununu ausgezeichnet wurden, ist ein starkes Zeichen für unsere gelebte Unternehmenskultur und für die hohe Zufriedenheit in unserem Haus.“

Starke Zahlen und lebendige Kundenbeziehungen

Die Bilanzsumme der VR-Bank stieg im Jahr 2025 um 4,38 % auf 6,625 Milliarden Euro. Auch das Kreditvolumen legte deutlich zu – um 6,55 % auf 5,155 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 4,59 % auf 5,233 Milliarden Euro. Der Gesamtvorstand rechnet mit einem Jahresüberschuss von rund 14 Millionen Euro.

Im Firmenkunden- und Baufinanzierungsgeschäft konnte die Bank erneut stabile Zuwächse erzielen. Das enge Vertrauensverhältnis zwischen Betreuern und Kundschaft trug maßgeblich dazu bei, die Marktposition der Bank in der Region weiter zu stärken. „Gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Verlässlichkeit und partnerschaftliches Handeln sind – Werte, für die unsere Bank steht“, betonen die Vorstände der VR-Bank.

Die wieder attraktivere Zinssituation belebt seit Monaten die Nachfrage nach Spar- und Anlageprodukten. Auch der Kapitalmarkt zeigte sich robust: Der DAX schloss das Jahr 2025 mit 24.490 Punkten und damit rund 23 Prozent höher als im Vorjahr. Dieses wachsende Vertrauen in die Märkte spiegelte sich auch in der steigenden Investitionsfreude vieler Kundinnen und Kunden der VR-Bank wider.

Neben klassischen Tages- und Festgeldanlagen stieg insbesondere das Interesse an Wertpapieranlagen und an der hauseigenen Vermögensverwaltung, in der die Bank mittlerweile rund 270 Millionen Euro betreut. Hier zeigt sich deutlich das Vertrauen, das die Kundschaft der Genossenschaftsbank entgegenbringt.

Veränderung im Vorstand

Zum 31. Dezember 2025 trat Burchard Kraus nach vielen Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand. „Mit seinem Engagement, seiner Erfahrung und seiner Bodenständigkeit hat Herr Kraus die Entwicklung unserer Bank nachhaltig geprägt“, würdigt Hürten das Wirken seines Vorstandskollegen. Der aktuelle Vorstand – bestehend aus Holger Hürten, Ralf Löbach, Mathias Lutz und Andre Schmeis – führt die erfolgreiche Entwicklung der Genossenschaftsbank fort.

Auszeichnung für Transparenz und Verantwortung

Ein besonderes Highlight des Jahres war die Verleihung des ESG Transparency Award 2025 durch die EUPD Group. Mit diesem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die Nachhaltigkeit nicht nur umsetzen, sondern auch transparent darüber berichten. Diese Würdigung versteht die Bank zugleich als Anerkennung und als Verpflichtung, Nachhaltigkeit weiterhin konsequent in ihrer Unternehmensstrategie zu verankern.

Engagement für die Region bleibt Herzenssache

Gesellschaftliches Engagement bleibt ein fester Bestandteil der genossenschaftlichen Idee. Im Jahr 2025 investierte die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg rund 600.000 Euro über ihre Stiftung, das Crowdfunding sowie durch Spenden und Sponsoring in soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in der Region.

„Unsere Stärke ist die Nähe zu den Menschen. Wir sind tief in der Region verwurzelt – und wir werden uns auch künftig dafür einsetzen, dass sie lebenswert und zukunftsfähig bleibt“, so Hürten abschließend.

*Bei allen Zahlen handelt es sich um vorläufige Werte. 

Leuchtender Weg in die Zukunft

Fotos: Erik Heneka


Leuchtender Weg in die Zukunft

Begegnung beim Orbachleuchten 2026 in Odendorf


Swisttal-Odendorf – Entlang des Orbachs in Swisttal-Odendorf leuchteten am Sonntagabend, den 18. Januar 2026, zum fünften Mal mehr als 60 flackernde Lichter. Sie verwandelten den Bachlauf in ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung. Die Initiatorin Ilona Wehrmann möchte damit positive Bilder schaffen. Das Licht erinnerte an vergangene Herausforderungen der Hochwasserereignisse 2021, aber auch an die gemeinsame Kraft, sie zu bewältigen, und setzte einen leuchtenden Weg in die Zukunft.

Am Stand der Johanniter-Hochwasserhilfe herrschte ein eindrucks- volles Miteinander: Rund 150 Gäste kamen, begegneten sich offen, tauschten sich aus und spürten deutlich, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist. Die Wärme des Moments zeigte sich vor allem in den Gesprächen über Wiederaufbau, Unterstützung und Gemein- schaft, die auch Krisen überwinden. Der Stand mit warmen Getränken war Treffpunkt zum Zuhören und Krafttanken. Mit einem Bollerwagen verteilten die Johanniter entlang des Orbachs warme Getränke und Kekse und führten gute Gespräche. Luisa Mertens, Projektleitung Johanniter-Hochwasserhilfe, betonte vor Ort: „Das Orbachleuchten ist für uns eine schöne Gelegenheit, mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu zeigen, dass wir auch weiterhin für sie da sind.“ Diese Verlässlichkeit gibt Betroffenen Halt.

Die Hilfsangebote der Johanniter-Hochwasserhilfe umfassen:

  • Beratung und finanzielle Unterstützung zum Wiederaufbau
  • soziale Beratung, zum Beispiel: Unterstützung bei der Alltagsstrukturierung und Orientierung bei Sozialleistungen
  • systemische Beratung, zum Beispiel: bei innerer Unruhe, Überlastungs- & Erschöpfungsgefühlen
  • Vermittlung von Baugutachtern und Anwälten
  • Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft, zum Beispiel das Begegnungscafé und der Kindertreff

Die Gemeinschaft bleibt verbunden, die Hilfe bleibt präsent.

Der Abend zeigte, dass Gemeinschaft bedeutet, füreinander da zu sein – heute, morgen und übermorgen. Die Hilfe vor Ort bleibt eine verlässliche Stütze für Wiederaufbau, Austausch und Gemeinschaft, mindestens bis Ende 2027. Gemeinsam gestalten die Johanniter eine Zukunft, in der Hoffnung, Wärme und Unterstützung spürbar bleiben. 

Dienstag, 20. Januar 2026

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September FSJ in der biowissenschaftlichen Forschung

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September FSJ in der biowissenschaftlichen Forschung


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bietet ab September 2026 wieder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften und im Institut für funktionale Gen-Analytik (IFGA) am Campus Rheinbach an. Das Angebot gibt es bereits zum zehnten Mal.

Das FSJ ermöglicht den Freiwilligen die Mitarbeit bei der Erforschung angeborener Stoffwechselstörungen in der Arbeitsgruppe von Biochemie-Professor Jörn Oliver Sass.

Dabei erlernen sie Grundfertigkeiten der Laborarbeit und erhalten Einblicke in verschiedene biowissenschaftliche Studiengänge und Berufsfelder. Im Idealfall bleibt es nicht nur beim Hineinschnuppern und Mithelfen in verschiedenen Forschungsprojekten, sondern es kann am Ende - natürlich immer unter Anleitung - auch ein „eigenes“ kleines Projekt bearbeitet und Verantwortung übernommen werden. Wichtig sind vor allem großes Interesse an der Wissenschaft und der Wunsch, Neues zu lernen. Abitur oder Fachhochschulreife und solide Englischkenntnisse werden erwartet.

Während ihrer zwölfmonatigen Tätigkeit ab September 2026 bekommen die Freiwilligen ein Taschengeld ausgezahlt. Sie haben Anspruch auf Urlaub und sind in dieser Zeit sozialversichert. In begleitenden Bildungsseminaren können die Freiwilligen ihre praktischen Erfahrungen reflektieren und Themen aus unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen bearbeiten.

Bewerbungen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und den beiden letzten Zeugnissen/Notenübersichten sind ab sofort möglich per E-Mail an joern.oliver.sass@h-brs.de

„All joot dropp beim lachenden Klingelbüggel“



Jeck un jood dropp!!!

Jeck un jood dropp feiert die kfd-Rheinbach auch in dieser Session den Karneval. Zu drei Karnevalsveranstaltungen lädt sie ihre Mitglieder und die breite Öffentlichkeit, „Mädche un Junge!“, herzlich ein.

„All joot dropp beim lachenden Klingelbüggel“


Die Ökumene feiert Jeck un jood dropp. Herzliche Einladung an alle Jecken zu der ausgelassenen Karnevalsveranstaltung Lachender Klingelbüggel. Mit Tanz bei kölscher Musik des hochkarätig besetzten „Traditionskurorchesters“ und karnevalistischen Einlagen sin all jood dropp. Datum: 13.2.26, Ort: Pfarrzentrum am Lindenplatz; Einlass: 19:00 Uhr; Beginn: 19:30 Uhr. (Eine Anmeldung ist nicht nötig.) Also Pappnaas ahn un kumme!

Mundartmesse an Weiberfastnacht

Jeck un jood dropp!!!


Jeck un jood dropp feiert die kfd-Rheinbach auch in dieser Session den Karneval. Zu drei Karnevalsveranstaltungen lädt sie ihre Mitglieder und die breite Öffentlichkeit, „Mädche un Junge!“, herzlich ein.

Mundartmesse an Weiberfastnacht

Herzlich eingeladen „sin Mädche un Junge“ zur Mundartmesse an Weiberfastnacht mit anschließendem Frühstück; Datum: 12.2.26, Ort: St. Martin Kirche in Rheinbach; Zeit: 9:00 Uhr. Die kfd freut sich auf alle Mitglieder und Nichtmitglieder, mit oder ohne Pappnaas! 
 

Närrischer Kaffeeklatsch „All jood dropp???“


Jeck un jood dropp!!!

Jeck un jood dropp feiert die kfd-Rheinbach auch in dieser Session den Karneval. Zu drei Karnevalsveranstaltungen lädt sie ihre Mitglieder und die breite Öffentlichkeit, „Mädche un Junge!“, herzlich ein.

Närrischer Kaffeeklatsch „All jood dropp???“

„Mädche un Junge“, sind herzlich eingeladen zum 40. Jubiläum des „Närrischen Kaffeeklatsches“ mit bunter Kaffeetafel, Verzällcher, „Traditionskurorchester“ und der kfd-Karnevalstruppe. Da sin all jood drupp; Datum: 31.1.2026, Ort: Pfarrzentrum am Lindenplatz (Rheinbach); Einlass: 14:30 Uhr; Beginn: 15:00 Uhr. (kein Eintritt, keine Anmeldung) Also Pappnaas ahn un kumme!
 

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos, zerrissen und allein gelassen. 

Am Dienstag, 27. Januar, 15 -17 Uhr können sich Trauernde mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleiter*Innen austauschen bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Treffen findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38 in Meckenheim statt. Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden, jedoch ist wegen der begrenzten Platzzahl unbedingt eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff, Tel.  02225/4402 oder Mobil: 01578/6804512.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag zwischen 10-12 Uhr und 15-17 Uhr immer einen Ansprechpartner, eine Ansprechpartnerin der Hospizgruppe. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird dort noch Unterstützung gesucht. Interessierte können sich während der Öffnungszeiten informieren.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren Angehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Henning Höne begeistert beim Dreikönigstreffen der FDP im Waldhotel Rheinbach

v.l.n.r. Christian Koch (Fraktionsvorsitzender Kreistag), Jörn Freynick (Kreisvorsitzender), Jana Rentzsch (Stellv. Kreisvorsitzende), Henning Höne (Landesvorsitzender), Christoph Maurer (Stadtverbandsvorsitzender Rheinbach), Marc Frings (Fraktionsvorsitzender Rheinbach)

Henning Höne begeistert beim Dreikönigstreffen der FDP im Waldhotel Rheinbach


Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Waldhotel in Rheinbach, als die FDP am Sonntag zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen lud. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Besuch von Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP NRW, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender und Vorsitzender der Landtagsfraktion.

Vor einem Publikum aus zahlreichen interessierten Bürgern, namhaften Vertretern der Rheinbacher Wirtschaft sowie vielen kommunalpolitischen Mandatsträgern hielt Höne ein leidenschaftliches Plädoyer für die liberale Sache. In seiner Rede analysierte er scharfsinnig die aktuelle politische Lage und machte deutlich, warum eine starke liberale Stimme in der heutigen Zeit unverzichtbar ist.

Ein zentraler Schwerpunkt seiner Rede lag auf der Bildungspolitik. Höne mahnte eindringlich, dass niemals bei den Kleinsten gespart werden dürfe. Scharf kritisierte er daher die Pläne der Landesregierung aus CDU und Grünen, im Kita-Bereich größere Gruppen bei gleichzeitig weniger Personal zuzulassen. Für die FDP steht hingegen die Qualität der frühkindlichen Bildung an erster Stelle. Auch beim Thema Sprachförderung positionierte sich Höne klar: Während die Liberalen bilinguale Bildung grundsätzlich fördern, warnte er vor den Plänen der Landesregierung, Klassenarbeiten flächendeckend in der Herkunftssprache schreiben zu lassen. Dies, so Höne, verbaue den Kindern die dringende Chance, Deutsch zu lernen und sich damit bestmöglich zu integrieren. Anhand konkreter Beispiele zeigte Höne aktuelle Missstände auf und kritisierte die bürokratischen Hürden, die das Land derzeit ausbremsen. Doch er blieb nicht bei der Kritik stehen: Er präsentierte den Anwesenden konstruktive, liberale Lösungsansätze, die auf die Stärkung des Wirtschaftsstandortes NRW setzen.

Auch der lokale Blickwinkel kam nicht zu kurz. Christoph Maurer, Vorsitzender des FDP-Stadtverbands Rheinbach, nutzte die Gelegenheit, um auf die erfolgreiche Arbeit vor Ort einzugehen. Er erinnerte an das gute Ergebnis der vergangenen Kommunalwahl und lobte die personelle Aufstellung der Liberalen: „Wir sind stolz auf unser Team. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Marc Frings sowie Carlo Knapp, auf dem zweiten Ratssitz, haben wir zwei junge und engagierte Ratsherren, die die liberale Stimme in Rheinbach hörbar machen. Zudem stellen wir mit Miriam Bahners erstmals in der Geschichte die Ortsvorsteherin in Ramershoven“, so Maurer.

Die Ausführungen trafen den Nerv der Gäste. Der direkte Dialog und die klaren Worte sorgten für großen Zuspruch und angeregte Diskussionen im Anschluss an den offiziellen Teil.

Das Dreikönigstreffen im Waldhotel markierte für die Liberalen im Rhein-Sieg-Kreis einen gelungenen und motivierenden Auftakt in das politische Jahr 2026.
 

Neujahrsempfang der Partnerschaftsvereinigung Villeneuve - Rheinbach


Neujahrsempfang der Partnerschaftsvereinigung Villeneuve - Rheinbach 

Rheinbach. Am 6. Januar 2026 lud die Partnerschaftsvereinigung Villeneuve lez Avignon - Rheinbach wieder zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Die Vorsitzende Hedwig Schmitt Wojcik konnte etwa 45 Mitglieder und geladene Gäste im Himmeroder Hof begrüßen. Neben dem Rheinbacher Bürgermeister Daniel Phiesel begrüßte Frau Schmitt-Wojcik auch den ehemaligen Bürgermeister Ludger Banken sowie die vier Vorsitzenden der Rheinbacher Partnerschaftsvereinigungen, Ute Krupp, Walter Erlenbach, Joachim Weiß und Stefan Raetz, als Gäste.

Die Vorsitzende gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellte die Planungen der Partnerschaftsvereinigung für das Jahr 2026 vor.

Der Höhepunkt des letzten Jahres war ohne Frage der Besuch der französischen Freunde aus Villeneuve in Rheinbach anlässlich des Rheinbacher Karnevals Ende Februar / Anfang März. Zusammen mit ihren deutschen Gastgebern feierten die Franzosen in gehobener Stimmung den Rheinbacher Karneval und reisten mit guter Stimmung am Aschermittwoch zurück nach Villeneuve.

Nach dem Rückblick auf das Jahr 2025 gab die Vorsitzende eine Vorschau auf die Aktionen der Partnerschaftsvereinigung in diesem Jahr.

Im April 2026 wird die sechstägige Bürgerfahrt der Partnerschaftsvereinigung nach Villeneuve stattfinden. Weitere Highlights im Programm der Vereinigung werden die Maibowle sowie im September der Weinstand im Rahmen der Rheinbacher Herbstkirmes sein. Auch eine deutsch-französische Wanderwoche ist derzeit wieder in Planung. Die vom Eifelverein Rheinbach organisierte Veranstaltung wird in diesem Herbst nach Daun / Pfälzerwald gehen.

Die Besucher des Neujahrsempfangs erfreuten sich an einem köstlichen Büfett, das der Vorstand der Partnerschaftsvereinigung vorbereitet hatte. Dem französischen Brauch folgend wurden, auch „Galette des Rois“ (Dreikönigskuchen) angeboten. In den Kuchen wird je eine kleine Bohne eingebacken. Wer in seinem Kuchenstück die Figur findet, wird mit einer Pappkrone gekrönt und ist für einen Tag König oder Königin. Zwei Personen wurde diese Ehre zuteil.

Die Partnerschaftsvereinigung Villeneuve ist die älteste und größte der fünf Rheinbacher Partnerschaftsvereinigungen. Die Partnerschaft zwischen den Städten Rheinbach und Villeneuve besteht seit 1969. Neue Mitglieder, die die deutsch-französische Freundschaft fördern wollen, sind stets willkommen.

Nähere Informationen, auch Aufnahmeanträge, gibt es im Internet unter www.villeneuve-rheinbach.de.
 

Gebührenstopp: SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Dringlichkeitsantrag zur Aussetzung von Gebührenforderungen im Rettungsdienst

Gebührenstopp: SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Dringlichkeitsantrag zur Aussetzung von Gebührenforderungen im Rettungsdienst


Bereits im Dezember hatte die SPD-Kreistagsfraktion deutlich angesprochen und frühzeitig davor gewarnt, ungeklärte Finanzierungsfragen auf die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis abzuwälzen. Daher begrüßen wir den nun vorliegenden Dringlichkeitsantrag von Seiten der CDU und GRÜNEN, halten es jedoch für umso wichtiger, dass im kommenden Kreisausschuss ein klares Signal gesetzt wird, welches den Landrat zu entschlossenem Handeln verpflichtet.

Eine geänderte Abrechnungspraxis der Krankenkassen führt derzeit bei sogenannten Fehl- und Leerfahrten zu Finanzierungslücken. Mit einer bundesweiten Lösung wird jedoch erst zur Sommerpause gerechnet, bis dahin braucht es eine verlässliche Zwischenlösung.

Alternativlösungen aus anderen Kommunen wurden von Oliver Brock, Sprecher des Ausschusses für Rettungswesen, Katastrophenschutz und Gesundheit, bereits in der letzten Kreistagssitzung zur Sprache gebracht. „Während andernorts längst Alternativen genutzt wurden, blieb der Kreis noch untätig. Es zeigt sich jetzt: Diese Lösungen hätten geprüft und vorbereitet werden müssen“, ergänzte er mit Blick auf die aktuelle Lage.

Die öffentliche Debatte über mögliche Gebühren im Rettungsdienst hat bereits zu spürbarer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. „Gerade bei sensiblen Themen wie der Notfallversorgung hätte diese Situation von Anfang an vermieden werden müssen. In Notlagen muss klar sein, dass der Rettungsdienst ohne finanzielle Risiken in Anspruch genommen werden kann“, betonte die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu.

Für uns bleibt entscheidend: Der Kreis muss Verantwortung übernehmen und darf Bürgerinnen und Bürger nicht mit möglichen Gebühren im Rettungsdienst verunsichern. Eine einfache Weitergabe solcher Kosten wird die SPD-Kreistagsfraktion nicht mittragen.