Dienstag, 5. Mai 2026

Jetzt mitmachen: Stadt Rheinbach und Westenergie suchen die LokalStars 2026

Jetzt mitmachen: Stadt Rheinbach und Westenergie suchen die LokalStars 2026

• Neuer Preis für nachhaltiges Engagement – Bewerbung bis Ende Mai
• Gewinnerprojekt erhält 500 Euro Preisgeld


Rheinbach, 4. Mai 2026. Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die mit ihren Ideen das Leben vor Ort besser machen. Mit dem neuen LokalStars-Award würdigen die Stadt Rheinbach und Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die die Kommune lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger gestalten. Initiatorinnen und Initiatoren, die sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde Natur einsetzen, können sich bis Ende Mai 2026 bewerben.

„Bei uns vor Ort setzen sich zahlreiche Menschen für eine lebenswerte Zukunft ein. In Zusammenarbeit mit Westenergie geben wir diesem Engagement Sichtbarkeit und stellen die vielfältigen, nachhaltigen Ideen der LokalStars in den Mittelpunkt“, sagte Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister von Rheinbach.

Projektverantwortliche – ob Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen – können sich bis zum 31. Mai 2026 unter lokalstars.westenergie.de bewerben.

Susen Griemens, Projektleitung Westenergie LokalStars, betonte: „Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen und Verantwortung übernehmen. Mit den LokalStars möchten wir nachhaltige Projekte sichtbar machen und auszeichnen.”

Institutionen, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen können sich bis zum 31. Mai 2026 für den Award Westenergie LokalStars bewerben.

Ablauf und Preisvergabe Westenergie LokalStars

Nach einem digitalen Bürgervoting wählt eine Jury aus den drei beliebtesten Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner können sich zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich bis zu 5.000 Euro Preisgeld.

Nachhaltigkeit gewinnt. Gemeinsam für die Region

Die Westenergie engagiert sich gemeinsam mit ihren Partnerkommunen für nachhaltige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Umwelt. Mit Initiativen wie den Westenergie LokalStars setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit. Das Ziel: Gemeinsam die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Weitere Informationen: www.lokalstars.westenergie.de

Buch über Obdachlosigkeit: Katharina Mayer „Zu Gast auf dem Sofa“

Buch über Obdachlosigkeit: Katharina Mayer „Zu Gast auf dem Sofa“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Montag, 11. Mai, 17.30 Uhr


Die Düsseldorfer Fotografin und Kunstprofessorin Katharina Mayer stellt am Montag, 11. Mai 2026, 17.30 Uhr, in der Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Sankt Augustin ihr Buch „Zuhause ist mehr als ein Ort - Housing first und die Überwindung der Obdachlosigkeit im Kontext der Straßenzeitung fiftyfifty“ vor. Einige Passagen des Buchs liest Sandra Martini, Schriftstellerin und Verkäuferin der Straßenzeitung. Zugleich wird eine Fotoausstellung mit Werken von Katharina Mayer eröffnet. Die Bilder werden an den Wänden neben dem Eingang zur Hochschul- und Kreisbibliothek präsentiert.

Katharina Mayer ist seit zehn Jahren Vorsitzende von fiftyfifty Düsseldorf, einem Verein zur Unterstützung von Obdachlosen in Düsseldorf. Ihr Buch „Zuhause ist mehr als ein Ort" entstand gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Vereins, Hubert Ostendorf. Bilder, Texte, Zitate und Portraits zeigen das Leben auf der Straße. Zudem gibt es Berichte über Projekte, die Obdachlosigkeit erfolgreich bekämpfen. Die Autorin lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie ist Fotografin und seit 2012 Professorin im Fachbereich Kunst & Design an der University of Europe in Berlin. Mayer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien im Bereich Fotografie und Film.

Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin. Das Publikum darf sich auf eine sehr persönliche Atmosphäre und die Gelegenheit zum Gespräch mit der Autorin freuen. Remi Maier-Rigaud, Professor für Sozialpolitik an der H-BRS, moderiert den Abend. Hochschulpräsidentin Marion Halfmann eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Die Lesung findet am Montag, 11. Mai 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, Grantham-Allee 20, statt, Beginn ist um 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-680 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung). 

Mit der Trauer nicht allein

Mit der Trauer nicht allein 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai, 15-17 Uhr 


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. 

Im nächsten Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai, 15-17 Uhr, Kaminzimmer Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, besteht die Möglichkeit, sich in verständnisvoller und vertraulicher Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen oder einfach nur zuzuhören. Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. 

Vor der Einrichtung gibt es bei Bedarf auch 2 Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Weitere Parkplätze befinden sich in fußläufiger Nähe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Rund 200 Gäste bei Infoabend zum Swistbach in Rheinbach

Großes Interesse am Hochwasserschutz:

Rund 200 Gäste bei Infoabend zum Swistbach in Rheinbach

  • Bezirksregierung Köln stellt neue Berechnungen zum Überschwemmungsgebiet vor
  • Vertreter aus Meckenheim und Swisttal sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Austausch
  • Überarbeiteter Verordnungsentwurf ermöglicht erneute Beteiligung der Betroffenen

Rund 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten am 29. April 2026 der Einladung der Bezirksregierung Köln und der Stadt Rheinbach zu einer Informationsveranstaltung in der Mensa der Gesamtschule Rheinbach. Neben der breiten Öffentlichkeit waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Meckenheim sowie der Gemeinden Swisttal und Weilerswist und der Politik unter den Gästen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der aktuelle Stand des Verfahrens zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes des Swistbachs und seiner Nebengewässer. Die Bezirksregierung Köln erläuterte, dass im bisherigen Verfahren der Verordnungsentwurf sowie entsprechende Karten öffentlich ausgelegt worden waren und daraufhin zahlreiche Einwendungen aus der Bürgerschaft, von Kommunen und weiteren Beteiligten eingegangen sind.

Diese Hinweise wurden im Anschluss umfassend geprüft und führten zu detaillierten Neuberechnungen. Dabei stellte sich heraus, dass einige der ursprünglich ausgewiesenen Flächen künftig nicht mehr als überschwemmungsgefährdet gelten.

Gleichzeitig wurden jedoch neue Bereiche identifiziert, die nun in das Überschwemmungsgebiet aufgenommen werden müssen.

Die Fachleute der Bezirksregierung stellten die aktualisierten Berechnungen sowie die zugrundeliegenden Daten und Methoden vor und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Ergänzend präsentierte die Stadt Rheinbach ihre Starkregengefahrenkarten und gab Einblicke in die lokalen Vorsorgemaßnahmen.

Auch Torsten Bölinger, Technischer Beigeordneter der Stadt Rheinbach, gab bereitwillig Auskunft zu bereits erfolgten sowie geplanten Maßnahmen und stand den Anwesenden kompetent Rede und Antwort.

Aufgrund der veränderten Flächenkulisse wird das Verfahren zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes für die neu hinzugekommenen Bereiche fortgeführt und ergänzt. Ein überarbeiteter Verordnungsentwurf soll zusammen mit aktualisierten Karten erneut öffentlich ausgelegt werden. Betroffene erhalten in diesem Zuge nochmals die Gelegenheit, Stellungnahmen abzugeben.

Die vorgestellten Überschwemmungskarten werden in Kürze auch online über das Fachinformationssystem „ELWAS-Web“ des Landes Nordrhein-Westfalen unter
https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/index.xhtml einsehbar sein.

Die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse unterstrichen die Bedeutung des Themas für die Region sowie den Wunsch nach transparenter Information und Mitwirkung. 

Fotos: Stadt Rheinbach

 

Donnerstag, 30. April 2026

„O sole mio“ - Geige trifft Akkordeon

Das Musikduo Maria und Antonello begeisterte im Via del Gusto mit Klassikern aus Italien

Gastgeber Jörg Meyer freut sich jetzt schon wenn die beiden Ausnahmemusiker wiederkommen - Kopie

„O sole mio“ - Geige trifft Akkordeon


Bei der vierten Veranstaltung in der erfolgreichen Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ war das Musik-Duo „Maria & Antonello“ zu Gast im Via del Gusto Rheinbach. Das ausgerufene Thema „Amore“ wurde nicht nur musikalisch und anekdotisch, sondern auch durch liebevoll zubereitete kulinarische Spezialitäten und sonnenverwöhnte Weine umgesetzt. Der Verein Rheinbach Liest und Markt-Inhaber Jörg Meyer freuten sich über begeisterte Gäste.

Antonello Simone, gebürtig in den Abruzzen, lebt seit Jahren in Bad Münstereifel und spielt professionell und leidenschaftlich jenes Instrument, das in der Fachwelt lange unterschätzt wurde: Akkordeon. Er hat sich mit der Merzbacher Violonistin Maria Dörrscheidt (u.a. Feinsliebchen) zusammengetan und speziell für die Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ eine Musikprogramm aus italienischem Volks- und Kunstlied sowie Oper zusammengestellt. Das Interesse war schon im Vorfeld riesengroß gewesen. Nach sinnlicher Singer-Songwriter-Musik (Annalena Sybon), kulinarischen Glossen (Robert Otten) und komischer Lyrik (Johannes Engel) bot die vierte Ausgabe der kulinarischen Kultur-Reihe nun erstmals „Italien pur“, wie Marktbetreiber Jörg Meyer stolz feststellte.

Zwischen den Gängen gab es teils sehnsüchtige, teils mitreißende musikalische Häppchen auf höchstem Niveau. Moderator Gerd Engel vom Kooperationspartner Rheinbach liest e.V., steuerte unterhaltsame Anekdoten zu den Liedern und Komponisten bei. So erfuhren die Gäste nach dem Hauptgang (natürlich Pasta), dass Guiseppe Verdi einer der ersten Food-Blogger und begeisterter Hobby-Koch war und dazu ein echter Feinschmecker, der trotz seiner Liebe zu gutem Essen „Zeit seines Lebens seine Figur halten konnte“.

Zusammen mit dem Begrüßungs-Prosecco, mehreren erlesenen Weinen vom Gardasee bis Sizilien und den detaillierten Erläuterungen des Gastgebers Jörg Meyer sowohl zu den Weinen als auch zu den mit Lebensmitteln aus dem Markt zubereiteten Gerichten, ergab sich wieder ein kurzweiliger und köstlicher Abend. Nach zwei Zugaben der „Tarantella napolitana“ wurden die Gäste gut gelaunt und mit einigen Ohrwürmern in den Frühlingsabend entlassen. Als im Ladenlokal gegen 22:30 Uhr Ruhe eingekehrt war, probierte Antonello Simone sich noch durch die große Auswahl an Olivenölen und fachsimpelte genießerisch mit dem Hausherrn. Die Ausnahmemusiker Simone und Dörrscheidt wird man demnächst, gemeinsam mit Marcus Hartmanns, als „Trio Marinello“ am 6. September auf dem Rheinbacher Altstadtplatz im Rahmen von „Kunst findet Stadt“ hören können.

Die Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ mit Rheinbach liest e.V. soll fortgesetzt werden, weil, so Gerd Engel, „unsere gemeinsam entwickelte Idee, Kulinarik mit Kultur und anregender Konversation zu verbinden, voll aufgeht und dem farbenprächtigen Lebensmosaik in Rheinbach gleichsam ein neues funkelndes Glassteinchen hinzugefügt hat.“ Jörg Meyer versprach zudem, dass man „Maria & Antonello“ in seinem Markt nicht zum letzten Mal gehört haben werde.
 

Der Geist von Manaakitanga





Der Geist von Manaakitanga

Manaakitanga – das bedeutet in der Sprache der Maori eigentlich Gastfreundschaft.


Doch drei junge Damen, die nicht ganz freiwillig eine Insel mit diesem freundlichen Namen bereisen, erleben hier zunächst das genaue Gegenteil:
Die  Internatsschülerinnen Jane, Marie und Silvia zeichnen sich nicht gerade durch damenhaftes Betragen aus und treiben mit ihren Streichen  Mitschülerinnen und Lehrer zur Verzweiflung.

Bevor der Schuldirektor ihnen nahelegt, die Schule zu verlassen, erhalten sie eine letzte Chance, sich zu bewähren.

Mit ihrer Lehrerin Miss Pepper bereisen sie die angeblich einsame Insel. Hier sollen sie ohne jeden Komfort lernen, endlich Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Am Ende lernen sie dies tatsächlich, doch ganz anders, als geplant!

Ein Gespenst, das in seinem Menschenleben ein Piratenkönig war, jagt ihnen einen gewaltigen Schrecken ein; Piraten und ein verrückter Papagei  sorgen außerdem dafür, dass die Insel plötzlich alles andere als einsam ist.

Laptop, I-Pad, Handy? Fehlanzeige! Das Theaterstück „Der Geist von Manaakitanga“ von Birgit Ewerhardt (Idee und Text) und Theo Palm (Musik) führt die Zuschauer in die neuseeländische Inselwelt des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, als Nachrichten und Botschaften aus der Ferne noch Wochen brauchten, um den Empfänger zu erreichen.

Birgit Ewerhardt ließ sich von Autoren wie Jules Verne oder Enid Blyton zu diesem Theaterstück inspirieren. Aber auch die Kinder der Theater-AG der Grundschule An der Tomburg trugen mit ihren Ideen zum Inhalt des Stücks bei. In zwei festlichen Schauspielen im Rheinbacher Stadttheater brachten die Kinder der vierten Klassen ihr Können auf die Bühne und berührten dabei die Herzen der zahlreichen Zuschauer. Mit Herzblut präsentierten die jungen Schauspieler ihre Rollen und lernten dafür viel Text und Gesang.

Theo Palm vertonte die Liedtexte und nimmt die Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise mit: Von der Moritat, über Shanty und Reggae dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt von der Lehrerin Heike Weidenhaupt.

Gestärkt mit Freude und gemeinschaftlichem Erleben konnten die Schauspieler der KGS an der Tomburg und ihre Zuschauer wohl gelaunt in den Maiabend starten. 
 

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai


Sa, 9. Mai: leichte, familienfreundliche Tour von ca. 46 km von Ahrdorf auf ehemaliger Bahntrasse über den Wasserfall Dreimühlen nach Hillesheim und zurück. Einkehr ist geplant im Kriminalcafe Hillesheim und an der Nohner Mühle.

Sa, 30. Mai: schwere, bergige Hocheifeltour von ca. 54 km (für e-biker !) von Dümpelfeld/Ahr über Adenau zur Nürburg und über Barweiler zurück. Einkehr an der Nürburg und zum Schluss an der Ahr in Insul.

Die Touren starten jeweils mit Auto um 10 Uhr am Parkplatz Kreisel Montemare und 11 Uhr in den Orten an der Ahr. Die Leitung hat Reinhard Stiasny. Um Anmeldung wird gebeten im Internet-Portal des adfc Bonn-Rhein-Sieg oder Tel. 015788857389 bzw. 02226/911979. 
 

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 66

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 6

Entlastung für Pendlerinnen und Pendler zwischen Vilich und Siegburg


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg hat die erneute Verlängerung des Schienenersatzverkehrs auf der Linie 66 zwischen Vilich und Siegburg bis Mitte Juni bereits deutlich kritisiert. Für viele Pendlerinnen und Pendler sei die aktuelle Situation kaum noch zumutbar und dringend verbesserungsbedürftig. Deswegen schlagen die Sozialdemokraten eine konkrete Übergangslösung vor.

Die Idee ist, eine zusätzliche Express-SEV-Linie ohne Zwischenhalt zwischen Vilich und Siegburg einzusetzen. Diese könnte den stark belasteten Pendlerverkehr beschleunigen und zugleich die bestehenden SEV-Busse entlasten und stabilisieren.

Otis Henkel, Mitglied im Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises, erklärt dazu: „Der Ersatzverkehr braucht sehr lange, weil er oft hält und viele Ampeln passieren muss. Eine Express-Verbindung zwischen Vilich und Siegburg würde den Druck deutlich reduzieren und auch die übrigen Linien über Sankt Augustin entlasten. Viele Fahrgäste wollen direkt nach Siegburg oder Bonn und nicht jeden Zwischenhalt mitnehmen.“

Die SPD-Fraktion sieht in einer solchen Lösung nach Vorbild anderer Großbaustellen (wie etwa bei der aktuell durchgeführten Korridorsanierung Köln – Wuppertal – Hagen) einen pragmatischen Weg, den Schienenersatzverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen. 

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66


Zur heutigen Ankündigung der Stadtwerke Bonn, dass die Stadtbahnlinie 66 zwischen Bonn-Vilich und Siegburg bis zum 12. Juni gesperrt bleiben wird, erklärt Michael Richter, Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion:

„Die heutige Ankündigung der Stadtwerke Bonn ist eine schlechte Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler zwischen Siegburg und Bonn. Es ist gut, dass frühzeitig Klarheit besteht, aber wir hätten bei der Dauer mehr Sensibilität dafür erwartet, was für eine Belastung eine Sperrung dieser Hauptverkehrsachse über mehrere Monate für den Alltag der Menschen bedeutet.“

Sara Zorlu, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion ergänzt:

„Am 15. April kündigte die Deutsche Bahn an, dass es auch kürzer dauern könnte. Um noch ein bisschen Verständnis für die Sperrung zu erhalten, muss nun transparent dargelegt werden, warum dies doch nicht möglich ist.“ 

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt

Fotos: Stadt Rheinbach

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt


Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ und der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Rund 20 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Rodderfeld errichteten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Leader-Kooperation und der Stadt an zwei Fließwegen insgesamt neun sogenannte „durchlässige Dämme“. Vielen Teilnehmende brachten ihre Kinder mit.

Der Aktionstag verband damit praktischen Hochwasserschutz mit Naturerlebnis und Umweltbildung. Insbesondere die jüngere Generation wurde für die Zusammenhänge von Klimawandel, Starkregen und Überschwemmungen sensibilisiert.

Die Maßnahme ist das Ergebnis intensiver Vorbereitung und enger Abstimmung verschiedener Akteure. Die Hochwasserschutzinitiative arbeitete dabei eng mit der interkommunalen Koordinierungsstelle „Wasserrückhalt im Wald“, Renate van Beek, dem Rheinbacher Förster, Sebastian Tölle, sowie dem technischen Beigeordneten der Stadt, Torsten Bölinger, zusammen. In gemeinsamen Begehungen wurden geeignete Standorte auf städtischem Grund identifiziert und die Flächen für die Dämme festgelegt. Die Stadt unterstützte die Maßnahme unter anderem durch die Bereitstellung der Materialien und Gerätschaften.

Eng begleitet wurde die Aktion durch die interkommunale Fachstelle für „Wasserrückhalt im Wald“, die im Rahmen des LEADER-Förderprogramms für Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Euskirchen, Weilerswist und den Rhein-Sieg-Kreis eingerichtet wurden. Ziel dieser Kooperation ist es, Maßnahmen zur Verbesserung des natürlichen Wasserrückhalts systematisch anzustoßen und fachlich zu begleiten.

Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel packte vor Ort an und würdigte das Engagement der Beteiligten. „Der gemeinsame Einsatz zeigt, wie wirkungsvoll bürgerschaftliches Engagement und kommunale Unterstützung Hand in Hand gehen können“, so der Bürgermeister.

Die diesjährige Umsetzung profitierte von den Erkenntnissen aus dem Vorjahr. „Wir bauen inzwischen gezielt mehrere Dämme hintereinander entlang eines Fließwegs“, erläutert Reiner Verspai von der Initiative. Dieses kaskadierende Prinzip sorgt dafür, dass Wasser mehrfach zurückgehalten und sein Abfluss deutlich verlangsamt wird.

Auch aus städtischer Sicht wird dieser Ansatz bestätigt: Eine gestaffelte Anordnung steigert die Retentionsleistung erheblich.

Die Dammbauaktion trägt auch zum Gesamtkonzept der Wasserretention in Rheinbach bei. Während in den vergangenen Jahren zunächst der unmittelbare Schutz durch bauliche Anpassungen, mobile Schutzsysteme und technische Sicherungen, im Vordergrund stand, verschiebt sich der Fokus zunehmend. Ziel ist es, den Wasserzufluss bereits in der Fläche zu reduzieren und natürliche Rückhaltepotenziale im Wald sowie in der Agrarlandschaft gezielt zu stärken.

Dazu gehören perspektivisch auch Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen, etwa der Anbau wasserretentionsfördernder Pflanzen wie Miscanthus, den die Stadt Rheinbach finanziell fördert. Maßnahmen wie die errichteten Dämme zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie vergleichsweise kostengünstig sind, in Eigenregie umgesetzt werden können und gleichzeitig eine hohe Wirksamkeit entfalten.

Mit der zweiten Dammbauaktion setzten die Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Zeichen für einen zukunftsorientierten, gemeinschaftlich getragenen Hochwasserschutz und zeigen, wie lokale Initiativen und kommunale Strategien erfolgreich ineinandergreifen.