Sonntag, 28. Juni 2026

Westgerman Cup 2026 - Outcast überzeugt mit starken Leistungen

(vlnr): Jonas Ewy, Marlon Nickel, Niklas Münnich, Tristan Dederichs, Till Wagner, Fabian Franke, Jakob Batt, Jan Smarzyk, Darin Ersoy - (c) Outcast Fighting e.V.

Westgerman Cup 2026 - Outcast überzeugt mit starken Leistungen 


Am vergangenen Samstag, den 20. Juni 2026, nahm das Outcast Team an der Westdeutschen Meisterschaft (WGC) der WFMC in Diez teil und setzte dabei ein eindrucksvolles sportliches Ausrufezeichen. Bereits zu Beginn der Woche war absehbar, dass alle Athleten nicht nur gegen starke Konkurrenz, sondern auch gegen hochsommerliche Temperaturen antreten müssen. Die Hitze stellte für alle Beteiligten eine zusätzliche Herausforderung dar und verlangte den Sportlern, Trainern sowie den Offiziellen einiges ab.

Unter der Leitung von Coach Till Wagner gingen Fabian Franke (18), Marlon Nickel (14), Jonas Ewy (11), Jakob Batt (14), Tristan Dederichs (22), Niklas Münnich (22), Jan Smarzyk (12) und Darin Ersoy (22) für das Outcast Team an den Start. Nach einer intensiven und zielgerichteten Vorbereitung war die Aufgabenstellung klar definiert: Die erarbeiteten Leistungen auf die Matte und in den Ring zu bringen - und sich mit den besten Athleten zu messen.

Der Westgerman Cup 2026 war erneut hochklassig besetzt. Zahlreiche leistungsstarke Sportlerinnen und Sportler sowie namhafte Teams sorgten für ein anspruchsvolles Teilnehmerfeld und spannende Wettkämpfe. Umso bemerkenswerter sind die Ergebnisse des Outcast Teams, das sich trotz der schwierigen Bedingungen mit starken Leistungen behauptete.

Die Bilanz des Wettkampftages kann sich somit auch mehr als sehen lassen:

9x Westdeutscher Meister, 3x Westdeutscher Vizemeister und 1x Bronzmedaille

Mit insgesamt 13 Podestplatzierungen sicherte sich das Outcast Team zudem einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung der Top 10 aller 60 teilnehmenden Gyms und gehörte damit zu den erfolgreichsten Vereinen des gesamten Turniers.

Die Vereinsverantwortlichen zeigten sich entsprechend stolz auf die Leistungen ihrer Athleten. Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Anzahl der Medaillen, sondern vor allem die Art und Weise, wie sich die Sportler präsentierten: mit großem Einsatz, hoher Disziplin und starken Teamgeist.

Ein besonderer Dank gilt Björn Lukas und dem Team von KSS Lukas sowie der WFMC Germany für die hervorragende Organisation der Veranstaltung der Westdeutschen Meisterschaft. Ebenso verdient die Arbeit der Punkt- und Kampfrichter größte Anerkennung, die trotz der außergewöhnlichen Temperaturen für einen reibungslosen und professionellen Ablauf des Turniers sorgten.

Mit dem dritten Platz in der Teamwertung und einer beeindruckenden Medaillenausbeute hat das Outcast Team einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es zu den leistungsstärksten Teams der Region gehört und auch bei hochklassig besetzten Turnieren um die Spitzenplätze mitkämpfen kann. 

Nach dem erfolgreichen Auftritt in Diez richtet sich der Blick nun bereits auf die kommenden Aufgaben. Das nächste große Ziel des Outcast Teams ist die Ausrichtung der - Internationalen Deutsche Meisterschaft (IDM / WFMC) - am 12. September 2026 in Meckenheim. Bis dahin wird das gesamte Team die positiven Eindrücke und gewonnenen Erkenntnisse aus dem Westgerman Cup mit in die weitere Vorbereitung nehmen.

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Bahnhofgasse dauern bis in den August an

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Bahnhofgasse dauern bis in den August an


Seit Oktober 2025 werden in der Bahnhofgasse umfangreiche Bauarbeiten zur Sanierung des Abwasserkanals durchgeführt. Parallel dazu erneuert das Wasserwerk die Trinkwasserleitung in diesem Bereich. Aufgrund mehrerer unvorhergesehenen Umstände verlängert sich die Bauzeit in den August.

Im Zuge der Aushubarbeiten wurden zunächst Versorgungsleitungen freigelegt, die in den vorhandenen Bestandsunterlagen nicht dokumentiert waren. Da die Eigentumsverhältnisse dieser Leitungen nicht eindeutig geklärt werden konnten, waren zusätzliche Untersuchungen sowie umfangreiche Abstimmungen mit verschiedenen Versorgungsträgern erforderlich. Dies führte zu Verzögerungen im Bauablauf.

Darüber hinaus mussten Teile der Ausführungsplanung angepasst werden. So konnte der ursprünglich geplante Standort für ein Schachtbauwerk aufgrund der tatsächlich vorgefundenen Leitungsführung nicht umgesetzt werden. Die notwendige Umplanung und die daraus resultierenden baulichen Anpassungen nahmen zusätzliche Zeit in Anspruch.

Ein weiterer Verzögerungsgrund war die erforderliche Verlegung einer Gasleitung.

Diese Maßnahme war notwendig, um die für die Baugrubensicherung eingesetzten Verbaugeräte fachgerecht und sicher einbauen zu können.

Während der gesamten Bauzeit wurde zudem großer Wert daraufgelegt, die Erreichbarkeit der angrenzenden Grundstücke sicherzustellen. Hierfür mussten aufwendige Anliegerzuwegungen hergestellt und fortlaufend an den Baufortschritt angepasst werden.

Anschließend musste auch die eingerichtete Notleitung des Wasserwerks verlegt werden. Die hierfür notwendigen Arbeiten konnten erst nach entsprechender technischer Planung und Abstimmung umgesetzt werden.

Aufgrund dieser unvorhergesehenen Rahmenbedingungen verlängert sich die Bauzeit der Maßnahme voraussichtlich bis in den August 2026. Alle beteiligten Unternehmen sowie die Stadt Rheinbach arbeiten weiterhin daran, die Arbeiten schnellstmöglich und unter Einhaltung aller technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen abzuschließen.

Die bestehenden Regelungen zum Anwohnerparken bleiben weiterhin in Kraft. Die Rettungswege werden jederzeit freigehalten.

Die Stadt Rheinbach bittet die Anwohnenden sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten. 

SPD-Kreistagsfraktion lehnt Maßnahmenliste zum Sondervermögen ab

SPD-Kreistagsfraktion lehnt Maßnahmenliste zum Sondervermögen ab

„Laptop-Käufe aus dem Sondervermögen sind der Offenbarungseid dieser Vorlage“


Die SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Sieg-Kreis hat die heute im Finanzausschuss vorgelegte Maßnahmenliste zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen abgelehnt. Aus Sicht der SPD verfehlt die Vorlage ihren eigentlichen Zweck deutlich: Statt einen echten Modernisierungsschub für den Kreis auszulösen, werden an vielen Stellen bereits bekannte oder ohnehin geplante Maßnahmen neu finanziert.

Die Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu erklärt:
„Wer ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung hat, darf nicht mit einer Liste um die Ecke kommen, die vor allem nach Kassenverschiebung statt Zukunftsplan klingt. Diese Vorlage ist nicht mutig, nicht strategisch und vor allem nicht das, was der Rhein-Sieg-Kreis jetzt braucht.“

Besonders kritisch sieht die SPD die vorgesehene Finanzierung von Laptops für die Kreisverwaltung aus dem Sondervermögen. Der finanzpolitische Sprecher Michael Richter sagt:
„Wenn der Kauf von Verwaltungs-Laptops als große Zukunftsinvestition aus dem Sondervermögen verkauft wird, dann ist das der politische Offenbarungseid dieser Maßnahmenliste. Eine vernünftige IT-Ausstattung gehört zur Grundausstattung jeder Verwaltung – aber dafür ein historisches Sondervermögen einzusetzen, ist schlicht der falsche Maßstab.“

Positiv bewertet die SPD dagegen die Sanierung des Berufskollegs in Troisdorf. Auch wenn das Projekt bereits geplant war, verbindet die Fraktion mit der Finanzierung die Hoffnung auf eine schnellere Umsetzung.

Sara Zorlu betont:
„Dass das Berufskolleg in Troisdorf saniert und modernisiert werden soll, ist richtig. Wenn das Sondervermögen hier tatsächlich zu mehr Tempo führt, ist das ein sinnvoller Effekt. Aber ein einzelnes sinnvolles Projekt macht aus einer insgesamt ambitionslosen Liste noch keine überzeugende Investitionsstrategie.“

Kritisch sieht die SPD zudem, dass für die Sportinfrastruktur keine Mittel vorgesehen sind. Michael Richter erklärt:
„Dass für Sportinfrastruktur kein einziger Euro eingeplant ist, zeigt, wie einfallslos diese Liste am Ende ist. Wer Millionen verteilt und dabei die kreiseigenen Sportstätten komplett ignoriert, setzt falsche Prioritäten.“

Für die SPD-Kreistagsfraktion ist deshalb klar: Diese Maßnahmenliste bleibt ideenarm, unambitioniert und am eigentlichen Ziel des Sondervermögens vorbei. Aus diesen Gründen wird die Fraktion die Vorlage ablehnen. 

Eifelland – Wasserland: Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln

Eifelland – Wasserland: Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. möchte zum Besuch der kleinen Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Köln, Regional-Filiale Rheinbach, Am Bürgerhaus 1-3, 53359 Rheinbach von Freitag, den 03. Juli bis Donnerstag, den 30. Juli 2026 einladen.

Die Ausstellung „Eifelland-Wasserland“ ist Teil des großen Kulturprojekts „Kunst findet Stadt!“ in Rheinbach.

Ob als Trinkwasser, Heilwasser oder Kraftquelle: Das Wasser führt uns auf einzigartige Weise in eine Landschaft, die durch das Wasser ausgiebig und nachdrücklich geprägt worden ist.

Großartige Anstrengungen wurden in der Geschichte der Eifel unternommen, um an diese Ressourcen heranzukommen – der Kraftquell Wasser wurde auf vielfältige Weise von den und für die hier lebenden Menschen nutzbar gemacht. Quellfassungen, Talsperren, Druckleitungen und Tunnel zeugen von einzigartigen Ingenieurleistungen, die als Denkmäler zum Teil heute noch von überragender Bedeutung sind. Wasser als Lebenselixier, das es zu nutzen galt, dessen Kräfte aber auch zu bändigen waren.

Die Ausstellung in der Kreissparkasse zeigt einen Ausschnitt des zuvor im Eifelmuseum von Blankenheim gezeigten Materials.

Zwei Vorträge runden das Angebot an Informationen zu diesem Thema ab. Der Vortag „Die Geschichte der Wasserversorgung in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter“ am Donnerstag, den 09. Juli 2026 um 19 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof wird vom Freundeskreis Römerkanal e.V. organisiert und ist mit dem wissenschaftlichen Berater und Beisitzer des Freundeskreises, Herrn Prof. Dr. Klaus Grewe.
 

Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“

Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“

Die Geschichte der Wasserversorgung in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter mit Prof. Dr. Klaus Grewe


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. lädt für Donnerstag, den 09. Juli 2026 um 19:00 Uhr zu einem informativen Vortrag in den Ratssaal des Glasmuseums am Himmeroder Wall 6 ein. Referent ist Prof. Dr. Klaus Grewe, wissenschaftlicher Berater und Beisitzer des Freundeskreises.

Jedes Kind kennt den Römerkanal, die berühmte Wasserleitung, die in römischer Zeit das damalige Köln mit Trinkwasser versorgte. Wer nun glaubt, mit dem Ende der Römerzeit wäre auch mit den großartigen Ingenieurbauten in der Eifel Schluss gewesen, der muss sich eines Besseren belehren lassen.

Betrachtet man die Zeitspanne der 1000 Jahre bis zum Beginn der Neuzeit, so fällt auf, dass nördlich der Alpen zwar insgesamt nur vier Tunnel gebaut worden sind, davon aber allein zwei in der Eifel: Der Fulbertstollen von Maria Laach ist eine frühe Hochwasserschutzmaßnahme des am Laacher See gelegenen Benediktinerklosters.

Er könnte dem Blankenheimer Wasserleitungs-Tunnelbau des Jahres 1468/69 als Vorbild gedient haben. Dort ging man aber noch einen Schritt weiter und konzipierte außerdem eine hochtechnische Druckleitung zur Wasserversorgung der Burg. So liegt ein hochinteressantes Gewebe technischen Wissens über dieser wunderschönen Eifellandschaft.

Dessen Betrachtung liegt wie ein Bilderbuch vor uns – man muss nur darin blättern, um sich in den Bann dieser Technikgeschichte ziehen zu lassen!

Veranstaltungsort: Ratssaal im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

  

Deutscher Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr wählt Katja Dörner zur Vorstandsvorsitzenden

Deutscher Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr wählt Katja Dörner zur Vorstandsvorsitzenden


Bonn - Der Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung am 19. Juni 2026 die ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner zur neuen Vorsitzenden gewählt. Katja Dörner war bereits von 2016 bis 2020 Mitglied des Vorstands des Mieterbundes.

Katja Dörner: „Ich freue mich sehr auf meine neue ehrenamtliche Aufgabe im Sinne der Mieterinnen und Mieter. Bezahlbarer Wohnraum ist die entscheidende soziale Frage in einer wachsenden Region und insbesondere in Bonn. Es gilt, gezielt gegen Mietwucher und Zweckentfremdung vorzugehen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Hier können wir nur im regionalen Zusammenspiel erfolgreich sein. Ich danke der scheidenden Vorsitzenden Magdalena Möhlenkamp, die den Mieterbund in den vergangenen Jahren intern modern aufgestellt und nach außen hervorragend vertreten hat.“

Als Stellvertreter wurden Michael Schleicher und Dirk Brumhard gewählt. In den Vorstand gewählt wurden Kolja Bienert, Elske Göhler, Petra Grebing, Ulrich Kelber und Franz-Josef Windisch.

Die Mitgliederversammlung hat über mehrere Anträge beschlossen und sprach sich in einem Beschluss dezidiert gegen die geplante Kürzung beim Wohngeld aus. Eine solche Kürzung verdränge Menschen aus ihren Wohnungen und führe damit zu Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit. In einer Resolution unterstützt der Mieterbund das Handlungskonzept Wohnen in Bonn, fordert allerdings in diesem Konzept klarere Zielangaben für den Wohnungsbau und Mechanismen, um Fortschritte überprüfen zu können. 

Dienstgebäude am Betriebshof Rheinbach geht nach Wiederaufbau und Modernisierung wieder in Betrieb

Bildnachweis Visualisierung: Architekten GmbH, Bonn

Dienstgebäude am Betriebshof Rheinbach geht nach Wiederaufbau und Modernisierung wieder in Betrieb

  • Baumaßnahme umfasst Wiederaufbau, energetische Modernisierung, Hochwasservorsorge und klimafreundliche Mobilität
  • Rund zwei Millionen Euro der Kosten durch Wiederaufbauhilfe des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert


Das Dienstgebäude des Betriebshofs in der Aachener Straße wurde durch die Unwetterkatastrophe im Juli 2021 so stark beschädigt, dass das Erdgeschoss mit Umkleiden, Sanitär- und Aufenthaltsbereichen nicht mehr nutzbar war. Im Zuge weiterer Untersuchungen wurde ersichtlich, dass die komplette Gebäudehülle umfassend erneuert werden muss.

Direkt nach dem Hochwasserereignis wurden zunächst Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung umgesetzt und Containeranlagen als Übergangslösung errichtet. Dort wurden sowohl Umkleide- und Sozialräume als auch Büroräume untergebracht. Bereits vor dem Hochwasserereignis hatte sich in den Jahren 2020/2021 die beengte Raumsituation für die Mitarbeitenden des Betriebshofs gezeigt. Aufgrund dessen gab es schon erste Pläne für einen Umbau bzw. eine Erweiterungslösung. Durch die starke Beschädigung an der Substanz des Gebäudes waren daraus folgend Bauarbeiten in einem größeren Umfang sowie eine Umorganisation der Raumkapazitäten erforderlich. 

Im Fokus der Baumaßnahme lagen die Sanierung und die Modernisierung des Bestandsgebäudes. Neben dem Wiederaufbau wurden dabei auch Themen wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Hochwasserschutz berücksichtigt. Die Abbrucharbeiten begannen im November 2024.

Für die Fassadensanierung fiel die Wahl auf eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus Lärchenholz. Diese Holzart ist besonders witterungsbeständig, langlebig und pflegearm. Als nachwachsender Rohstoff unterstützt es die Nachhaltigkeitsziele des Projekts und trägt zu einem modernen Erscheinungsbild bei. Ebenso wurden die Fensteranlagen und die Dachflächen vollständig erneuert. 

Die Umkleide-, Sanitär- und Sozialbereiche wurden neuorganisiert und modernisiert. Dazu zählt auch das Errichten moderner Umkleiden mit Schwarz-Weiß-Trennung, was den heutigen Arbeitsschutzanforderungen entspricht. 

Durch die dauerhafte Verlagerung der Betriebshofverwaltung und des Tiefbaus in eine separate Containeranlage im Jahr 2024 konnten zusätzliche Flächen im Bestandsgebäude gewonnen werden, die für die Erweiterung und Neuorganisation der Sozialräume sowie Materiallagerung genutzt wurden. Für die Mitarbeitenden wurde so ein neuer, großzügiger Pausen- und Aufenthaltsbereich geschaffen. Die technische Gebäudeausrüstung inklusive Lüftungs- und Wärmepumpentechnik wurde ebenfalls modernisiert. Zur nachhaltigen Energieversorgung wurde auf den ebenfalls sanierten Dachflächen der angrenzenden Werkstatt- und KFZ-Halle eine Photovoltaikanlage installiert, die den Eigenbedarf dieses Gebäudeteils deckt und darüber hinaus erzeugten Strom ins Netz einspeist. Zusätzlich wurden zwei neue E-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten errichtet.

Restarbeiten im Gebäudeinneren, an der südlichen Fassade, an den Außenanlagen sowie den Parkflächen werden in den nächsten Wochen durchgeführt.

Für die Generalplanung zeigt das Büro Beyss Architekten aus Bonn verantwortlich.

Mit der Planung für die Erneuerung der Elektrotechnik war das Ingenieurbüro Küpper beauftragt. Die Planung für die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung lag in den Händen des Planungsbüros TGA Plan Münch. Beide Büros sind in Bad Neuenahr-Ahrweiler tätig.

Vorsorgemaßnahmen für Hochwasserschutz

Um das sanierte Gebäude vor künftigen Hochwasserereignissen zu schützen, wurden auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz getroffen. Türen und Tore sind mit Hochwasserbarrieren, sogenannten Steckschotts, gesichert. Für eine sichere Entfluchtung im Hochwasserfall wurden Fluchtwege höher gelegt. Die Holzfassade schließt an einen robusten Sockelbereich an. Die zentrale Haustechnik wurde in hochwassersicheren Bereichen angeordnet, z.B. auf Dachflächen oder erhöhten Konstruktionen.
„Mit der Sanierung des Betriebshofsgebäudes wurden Wiederaufbau, energetische Modernisierung, Hochwasservorsorge und die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Mobilität miteinander verbunden. Ich freue mich sehr, dass aus einem durch die Flut stark geschädigten Gebäude ein moderner und zukunftsfähiger Betriebshof entstanden ist, mit deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden“, so Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Die Gesamtkosten für die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten liegen bei rund 5,56 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,65 Millionen auf die Beseitigung der unmittelbaren Flutschäden und rund 3,91 Millionen Euro auf die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes. Für die Baumaßnahme wurde eine Förderung aus dem Wiederaufbaufonds des Bundes und des Landes NRW in Höhe von 2.044.000 Euro bewilligt.

Wiedereinweihung mit Tag der offenen Tür am 26. Juni

Die Fertigstellung des Dienstgebäudes wurde mit einem Tag der offenen Tür auf dem Gelände des Betriebshofs am 26. Juni von 14 bis 15:30 Uhr gefeiert.

Besucherinnen und Besucher konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen und die vielfältigen Aufgaben sowie die Menschen kennenlernen, die täglich für ein sauberes, sicheres und funktionierendes Rheinbach im Einsatz sind. Mitarbeitende des Betriebshofs, des Tiefbaus, des Wasserwerks und des Ordnungsamtes waren vor Ort und gaben Auskünfte über die verschiedenen Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach, e-regio und das Planungsbüro Beyss Architekten ergänzten mit Informationsständen das Programm. Mit einer Grillstation, kühlen Getränken und einem Waffelstand, gesponsert durch Westenergie, war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Einnahmen für die Speisen an der Grillstation und für die Getränke werden an das Rheinbacher Kinderheim Dr. Dawo gespendet. 

Schwarz-Grün lehnt Beteiligungsformat für Wirtschaft ohne Begründung ab

Schwarz-Grün lehnt Beteiligungsformat für Wirtschaft ohne Begründung ab

„Herbe Enttäuschung für Verbände, Kammern und Gewerkschaften“


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg blickt mit großer Enttäuschung auf die vergangene Sitzung des Ausschusses Wirtschaft und Tourismus. Sie hatte die Schaffung eines Beteiligungsformates für Kammern, Gewerkschaften und kommunalen Wirtschaftsförderungen beantragt. „Viele Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis sind in einer schweren strukturellen Krise. Wir wollen alle an einen Tisch bringen und gemeinsam überlegen, wie wir die Rahmenbedingungen verbessern. Schwarz-Grün lehnt dieses Format ab. Anscheinend möchte die Koalition Politikgestaltung ohne Expert*innen aus der Praxis vorantreiben. Ihre Ablehnung hat die Koalition nicht begründet. Das ist eine herbe Enttäuschung für die Wirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises und kostet Arbeitsplätze“, erklärt der stv. Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ömer Kirli.

Die Schließungen im Rhein-Sieg-Kreises machen deutlich, dass eine strukturelle Krise Betriebe und Arbeitsplätze gefährdet. „Der Rhein-Sieg-Kreis muss politische Weichen stellen, damit andere Betriebe ihnen nicht in die Krise folgen. Dafür sollten wir auf die Expertise der Wirtschaft zurückgreifen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern – damit Betriebe und Arbeitsplätze eine Zukunft haben. Der Landrat darf nicht mehr nur Zaungast sein, sondern muss aktiver werden“, so SPD-Fraktionschefin Sara Zorlu abschließend.  

Montag, 22. Juni 2026

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 17. Juli, 10 Uhr

Gesprächs-Frühstück für Trauernde in Swisttal-Heimerzheim am Freitag, 17. Juli, 10 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Das Gesprächs-Frühstück für Trauernde bietet die Möglichkeit, mit Menschen in ähnlicher Lebenslage in Kontakt zu kommen, einander zuzuhören und zu unterstützen.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. begleiten in dieser Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. Das Gesprächs-Frühstück ist nicht an eine Konfession gebunden, unverbindlich und kostenfrei.

Das nächste Treffen findet statt am Freitag, den 17. Juli, 10 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche, Sebastianusweg 7 in Swisttal-Heimerzheim statt. 

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde, stets entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen auch unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 1.Juli 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.