Montag, 15. Juni 2026

Tolles Fest zu 100 Jahre kfd St. Martin

Leitungsteam der kfd-St.Martin Rheinbach - Fotos: (c) Beate Behrendt-Weiß

Pfarrer Dobelke mit dem Leitungsteam der kfd-St.Martin Rheinbach

Tolles Fest zu 100 Jahre kfd St. Martin

  
„Zusammenhalt im Glauben“ – unter dieser Überschrift stand das besondere Jubiläum, das die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Martin jetzt feiern durfte, denn schließlich können die engagierten Frauen auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken. Was sich hinter dieser stolzen Zahl verbirgt, das macht die zum Jubiläum erschienene Festschrift mit vielfältigen Beiträgen zur Geschichte dieser lebendigen Gemeinschaft aus zehn Jahrzehnten eindrucksvoll deutlich. Und das galt es zu feiern. Zum Festprogramm gehörten gleich mehrere Veranstaltungen. So gab es die traditionelle Maiandacht mit Umtrunk und Ehrung der Jubilarinnen sowie einen Kinder-Bibelnachmittag. Daneben wurde in der Kirche die Ausstellung „Ich bin würdig“ eröffnet, die das Thema „Würde der Frau“ mit Königsfiguren des Bonner Diakons und Bildhauers Ralf Knoblauch in Szene setzte. Höhepunkt der Feierlichkeiten waren der Festgottesdienst in der Pfarrkirche und der anschließende Festakt im Pfarrheim. Auch in der Messe mit Pfarrer Dobelke wurde das Thema Würde immer wieder aufgegriffen: genauso in den Fürbitten wie in der Predigt, die Gemeindereferentin Jutta Barthold hielt. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Pfarrsaal, als Susanne Röhrich-Michael, Sprecherin des Leitungsteams, anschließend die Gäste begrüßte und das bunte Programm eröffnete. So gab es gleich mehrere Grußworte mit Glückwünschen, einen beschwingten Auftritt vom Frauenchor Rheinbach und einen genauso humorvollen wie ernsthaften Beitrag über Wesen und Würde der Frau. Derweil ein Video-Rückblick die Geschichte der Rheinbacher Frauengemeinschaft in Bildern lebendig werden ließ, konnte man diverse ausgestellte „alte Schätzchen“ wie uralte Mitgliederausweise des „Müttervereins“ bestaunen. Passend zur Ausstellung waren die Gäste zudem eingeladen, sich in einer Fotobox mit einer Königsfigur und mit Krone fotografieren zu lassen und diese Fotos sowie ihre persönlichen Gedanken zum Thema Würde an einer Pinnwand.

WDR-Musikbattle an der Gesamtschule Rheinbach begeistert Schülerinnen und Schüler



WDR-Musikbattle an der Gesamtschule Rheinbach begeistert Schülerinnen und Schüler


Am 11. Juni 2026 war die Gesamtschule Rheinbach Gastgeber des WDR-Musikbattles – eines besonderen musikalischen Wettbewerbs, bei dem Schülerinnen und Schüler mit dem WDR-Funkhausorchester interagieren.

Insgesamt traten acht Klassen in zwei Konzerten gegeneinander an. An jedem Konzert nahmen vier Klassen teil, die ihr Können unter Beweis stellten. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld einen Rap einstudiert, den sie gemeinsam mit dem Orchester präsentierten. Darüber hinaus nahmen sie an zahlreichen Spielen und Herausforderungen Teil, bei denen sie Punkte für ihre Klasse sammeln konnten.

Durch das Programm führte die sympathische junge Moderatorin Jana Forkel, die insbesondere die jüngeren Kinder aus der Sendung mit der Maus kannten. Mit viel Charme, Witz und Einfühlungsvermögen ging sie auf die Kinder ein und sorgte für eine tolle Atmosphäre.

Im ersten Konzert traten jeweils zwei fünfte und zwei sechste Klassen gegeneinander an. An der zweiten Session nahmen vier Klassen der Jahrgangsstufe 8 teil. Aus beiden Konzerten ging jeweils eine Siegerklasse hervor.

Auch die Spiele waren hervorragend auf die Interessen der jungen Teilnehmer*innen zugeschnitten. So durften sie beispielsweise zu bekannten Melodien aus Videospielen selbst in die Rolle des Dirigenten schlüpfen und das Orchester leiten. Dabei reagierten die Musiker auf die Bewegungen der Kinder: Wurde schneller dirigiert, spielte das Ensemble schneller, bei langsameren Bewegungen entsprechend ruhiger. Diese direkte Interaktion sorgte auf beiden Seiten für große Begeisterung.

Weitere Quizrunden forderten das musikalische Gehör heraus. So galt es, rückwärts gespielte Musikstücke zu erkennen, bekannte Filmmusik zu identifizieren oder Popsongs zuzuordnen. Bei einigen Aufgaben mussten die Klassen außerdem einschätzen, welches Lied das älteste war.  Die abwechslungsreichen Spiele luden zum Mitmachen ein und wurden von den Kindern mit viel Begeisterung verfolgt.

Das WDR-Musikbattle findet an mehreren Schulen statt. Gemeinsam mit dem Funkhausorchester besucht der WDR noch weitere Schulen in der Region, um Schülerinnen und Schüler für Musik zu begeistern. Für die Gewinnerklassen gibt es nun die Chance auf ein ganz besonderes Erlebnis: Wenn sie bei der abschließenden Auslosung Glück haben, werden sie im kommenden Frühjahr zu einem Konzert in die Kölner Philharmonie eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Rheinbach sind gespannt auf die endgültigen Ergebnisse und hoffen auf die Teilnahme an diesem Konzert.

Das WDR-Musikbattle ist ein tolles Projekt, um jungen Menschen klassische Instrumente näherzubringen. Gleichzeitig zeigt es eindrucksvoll, dass sich klassische Orchesterklänge und moderne Musikstile wie Rap hervorragend miteinander verbinden lassen. Ein rundum gelungenes Event, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. 
 

Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark


Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark


Am Samstag, dem 27. Juni 2026 findet der nächste Flohmarkt im Freizeitpark Rheinbach statt. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden.

Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt. Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe monte mare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab dem 15. Juni 2026 unter der E-Mail: flohmarkt-freizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226 / 917-233 oder 02226 / 917-234.

Bitte beachten Sie:

  • Die Standgebühr beträgt 6,00 € pro laufenden Meter Standfläche. Ein Kleiderständer gilt als laufender Meter
  • Die längste Verkaufsfront wird berechnet. Wird z.B. ein Tapeziertisch (grds. 3 Meter lang und ca. 80 Zentimeter breit) in die Tiefe des Platzes aufgestellt, so werden 3 Meter zur Berechnung der Standmiete zugrunde gelegt.
  • Teilnehmer, die nicht angemeldet sind, haben die doppelte Standgebühr zu entrichten.
  • PKW und PKW-Hänger dürfen weder in den Park fahren noch in den Park geschoben werden.
  • Das Mitführen von Hunden ist im Park nicht erlaubt.
  • Der Verkauf von Neuwaren, Lebensmitteln oder Selbsthergestelltem ist nicht erlaubt.
  • Im Kinderbereich dürfen keine Kleidung und Schuhe angeboten werden.


Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé

Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises bietet verschiedene Aktionselemente, die in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit eingesetzt werden, an. Die Aktionselemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von 5 bis 14 Jahren, einem Infostand für die Kinder und deren Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen, wie z. B. der „Tote Winkel“ Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 3D hervorragend visualisiert werden.

Vorschau:

Die nächsten Flohmärkte finden an folgenden Samstagen statt:

  • Samstag, 22. August 2026
  • Samstag, 26. September 2026 

Heilpflanzen für Frauen – Natürlich durch alle Lebensphasen

Heilpflanzen für Frauen – Natürlich durch alle Lebensphasen 


Rheinbach. Dieser Kurs am Donnerstag, 25.06.2026 um 17.30 – 20.30 Uhr widmet sich den wichtigsten Heilpflanzen speziell für Frauen. Kräuter, die als sanfte Helfer, Körper, Geist und Seele unterstützen. Die Heilpflanzenspezialistin Karin Baneth informiert u.a. über stärkende Pflanzen, die die weibliche Psyche bei Stress, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen unterstützen. In einem praktischen Teil wird für jede ein individuelles Frauen-Oxymel (Sauerhonig-Sirup) und eine Teemischung hergestellt. Dieser Kurs richtet sich an Frauen jeden Alters, die ihre Gesundheit mit natürlichen Mitteln stärken und ein tieferes Verständnis für ihren Körper entwickeln möchten. Rezepte gibt es in einem Skript für zu Hause an die Hand. Ort: VHS-Zweckverband Voreifel (Geschäftsstelle), Koblenzer Straße 6, 53359 Rheinbach

Weitere Infos über Gebühr und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.


 

Ausstellung "Eifelland Wasserland"


Ausstellung "Eifelland Wasserland" 


Die Ausstellung "Eifelland Wasserland" des Freundeskreises Römerkanal findet vom 03. bis 30. Juli 2026 im Foyer der KSK Filiale Rheinbach statt. 

Neueinweihung des Wegekreuzes in Wormersdorf!

Das frisch wieder instand gesetzte Wegekreuz

Neueinweihung des Wegekreuzes in Wormersdorf! 

(Von einigen Wormersdorfern und auch von mir respektvoll „Dierkeskreuz“, nach dem Ideengeber und Erbauer Karl-Heinz -Charlie- Dierkes, genannt) 

Nachdem das Dierkeskreuz durch Vandalismus und mutwillige Zerstörung stark beschädigt wurde, haben sich Wormersdorfer Jungs (Artem Kapiza und Darlin Murga) dazu bereit erklärt das Wegekreuz wieder herzurichten. Durch den Wormersdorfer Ortsausschuss wurden Gelder zur Verfügung gestellt, um Materialien und entsprechendes Equipment, alles das, was zur Reparatur benötigt wurde, besorgt werden konnte. Es wurde gehämmert, gesägt, das Dach neu gedeckt, neue Bepflanzungen angebracht und alles wieder in  den Urzustand gebracht, wie die Wormersdorfer das Kreuz nunmehr seit 13 Jahren kennen. ⁃ das alles geschah natürlich unter fachkundiger Aufsicht des Erbauers Charlie! Nach getaner Arbeit erstrahlt das Dierkeskreuz jetzt wieder in seinem „alten Glanz“ und lädt den Vorübergehenden zum Verweilen und Innehalten ein. Am Pfingstmontag (25.05.2026) fand eine kleine Feierstunde statt, um das Wegekreuz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zu übergeben. Die evangelische Pfarrerin Antje Maurer (seit über 30 Jahren in Wormersdorf wohnhaft) fand die richtigen, aber auch tiefgreifenden Worte, um dieser kleinen Feierstunde den richtigen und wertschätzenden Rahmen zu verleihen. ⁃ sie zitierte, der Jahreszeit und der Örtlichkeit angepasst, aus dem Sommerpsalm von Hans-Dieter Hüsch ⁃ und griff dann etwas später Gedanken zu den Themen „Segen“, „Kreuz“, „Weg“ und „Pfingsten“ auf. 

Charlie Dierkes wurde dann gebeten etwas zu der Idee und der Entstehung dieses Wegekreuzes zu sagen - was er auch sehr gerne und mit voller Inbrunst tat. (siehe dazu auch den Artikel im Generalanzeiger vom 11.10.2023) Nachdem die Pfarrerin einen Segen über alle Anwesenden ausgesprochen hatte, wurde das Dierkeskreuz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach diesem „offiziellen“ Teil wurden Gruppenfotos gefertigt und man konnte sich an Isabell‘s (Kapiza-Fassbender) bereitgestelltem Buffet mit Kaffee , Muffins, frischen Melonenstücken und Kaltgetränken bedienen. Bei den hierbei entstandenen Gesprächen wurde unter anderem auch die Inschrift des Wegekreuzes (oh Herr gib Frieden) in den Fokus gerückt, welche gerade in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt! Auf diesem Weg und an dieser Stelle möchte ich allen Akteuren, allen Sponsoren, Helferinnen und Helfern aber auch allen, die der kleinen Feier beigewohnt haben, ein herzliches Dankeschön und -vergelts Gott - sagen! Wormersdorf, 26.05.2026 

Für den Wormersdorfer Ortsausschuss: Rolf (Rolly) Münch 

Während des offiziellen Teils  Pfarrerin Antje Maurer und Karl-Heinz (Charlie) Dierkes

So sah das Kreuz nach der Zerstörung durch Vandalismus aus
 



Im Vordergrund die beiden Jungs, welche das Kreuz wieder instand gesetzt haben

 

Johanniter eröffnen neues Angebot

Johanniter eröffnen neues Angebot

Im Juli eröffnet die Hochwasserhilfe einen neuen Beratungs- und Begegnungsraum in Swisttal-Odendorf


Sankt Augustin/Swisttal-Odendorf – Die Johanniter-Hochwasserhilfe lädt zur Eröffnung ihres neuen Beratungs- und Begegnungsraums in Odendorf ein. Am 5. Jahrestag der Flut ruft die Hilfsorganisation zum gemeinsamen Gedenken mit ihren Gästen auf. Außerdem wird ein Blick in die Zukunft geworfen und über aktuelle Angebote der Hochwasserhilfe informiert.

Wann: Dienstag, 14. Juli 2026, ab 15.00 Uhr
Wo: Odinstraße 17, 53913 Swisttal-Odendorf

Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen das Erinnern an die Ereignisse der Flut sowie der Blick auf das, was seitdem gemeinsam aufgebaut und erreicht werden konnte.

Das Programm:

  • Eröffnung des Beratungs- und Begegnungsraums durch Regionalvorständin Verena Dienst
  • Christlicher Impuls von Elisabeth Berg
  • Die Johanniter stellen das Angebot der Hochwasserhilfe vor
  • Informationen zu Veranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten
  • Mitmach-Aktion: „Wand der Errungenschaften“ – Fortschritte und Entwicklungen seit der Flut
  • Das neue Kinderprogramm: „Kreative Bachbande“ 

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Feierabend-Marktmusik in Rheinbach:

30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Wenn der beliebte Rheinbacher Feierabendmarkt, der jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr neben der Pfarrkirche stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut, langsam zur Ruhe kommt und der Abend sich über die Stadt legt, öffnen sich die Türen der Pfarrkirche St. Martin für eine besondere Auszeit. Lassen Sie den Tag mit einer halben Stunde stimmungsvoller Orgelmusik ausklingen - mal sanft und träumerisch, mal warm und volltönend, immer passend zur Atmosphäre des Abends.

Ankommen, innehalten, genießen – die perfekte musikalische Begleitung, um den Feierabend harmonisch zu beginnen.

Am Donnerstag, den 9. Juli 2026 dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Orgel-plus-Konzert freuen. Unter dem Motto „Sommerliche Orgelklang & Flötenzauber“ erklingen Werke für Querflöte und Orgel. Ausführende sind Annette Reichwald (Flöte) und Simon Botschen (Orgel).

Der Beginn der Feierabend-Marktmusik ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verleiht Kinderuni-Diplome an 30 junge Forschende

Kinderuni-Diplome für die jungen Forschenden: Gruppenfoto mit Elektro-Rennwagen bei der Abschlussveranstaltung. Foto: Juri Küstenmacher/H-BRS


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verleiht Kinderuni-Diplome an 30 junge Forschende

Wie entsteht „Dubai“-Schokolade? Wie baut man einen Elektro-Rennwagen? Wie lernen Roboter das Sehen? Und wie lautet der genetische Code von Erdbeeren? All diesen Fragen gingen mehr als 145 Nachwuchsforscherinnen und -forscher bei der 11. Auflage der Kinderuni an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) auf den Grund. Bei der Abschlussfeier gestern Nachmittag (Donnerstag, 11. Juni 2026) erhielten rund 30 Mädchen und Jungen, die an mindestens zwei Veranstaltungen teilgenommen hatten, im großen Hörsaal in Sankt Augustin ihre Diplome. Hierzu waren auch die Familien eingeladen.

Professor Peter Muck, Vizepräsident Studium und Lehre, überreichte die Urkunden und brachte den Kindern auf spielerische Art nahe, dass Lernen Spaß macht – vor allem dann, wenn sich der berühmte Aha-Effekt einstellt. „Lernen sollte so sein: etwas ausprobieren, etwas erleben, dabei lachen und manchmal auch denken: `Das kann doch nicht wahr sein!`“, sagte Muck. Es habe in den Veranstaltungen der Kinderuni viele solcher Momente gegeben. Zugleich seien bei der wissenschaftlichen Arbeit Neugier und Beharrlichkeit wichtig, nach dem Motto „Das scheint zwar unmöglich, aber ich versuche es trotzdem“.

Das Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren ist wesentlich für alle Veranstaltungen der Kinderuni, die die Hochschule diesmal unter das Oberthema „Neues aus der Weltwerkstatt – Forschen, Staunen, Verstehen!“ gestellt hatte. Alle Plätze für die vier Termine waren wie immer schnell ausgebucht. Mitmachen konnten Kinder von acht bis zwölf Jahren beziehungsweise der dritten bis sechsten Klassen aller Schulformen. Wer an mindestens zwei Vorlesungen teilgenommen hatte, war zur Verleihung des Kinderuni-Diploms eingeladen.

Der Auftakt der Kinderuni-Reihe war mit Schokolade, Engelshaar und Pistaziencreme zuckrig. Guido Krause stellte mit den jungen Forschenden Schokolade im „Dubai-Style“ her und ging der Frage nach, warum diese Kreation so populär geworden ist. Danach wurde es rasant. Das studentische Team von BRS Motorsport stellte den Mädchen und Jungen den selbst entwickelten Elektro-Rennwagen und seine Technik vor – Probesitzen natürlich inklusive. Um die spannende Welt der Roboter ging es dann mit „Pepper“. Ritwik Sinha zeigte den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern das Labor für autonome Systeme und demonstrierte die komplexen Kamerasysteme der Roboter. Mit „Pepper“ wurde gescherzt und getanzt. Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe spürten die Kinder schließlich dem Geheimnis der Gene nach. Mit Professor Oskar Schnappauf, Dr. Nicole Strauß und Dagmar Kockler bastelten sie einen bunten DNA-Strang und entschlüsselten im Labor den genetischen Code von Erdbeeren.

Die Organisatorin der Kinderuni, Caroline Jahn vom Eventmanagement der H-BRS, bereitet demnächst die zwölfte Auflage der Kinderuni vor. Inhaltlich wird sich die neue Vorlesungsreihe wieder mit unterschiedlichen Forschungsthemen befassen und voraussichtlich ab Anfang kommenden Jahres stattfinden. Das Programm wird vorab auf der Website der Kinderuni veröffentlicht – dann heißt es: Schnell anmelden, um einen der begehrten Plätze zu erhalten. 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinbach zur kommunalen Wärmeplanung

BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN Rheinbach zur kommunalen Wärmeplanung


Bereits im Frühjahr wurde die kommunale Wärmeplanung den Rheinbacher Bürger*innen vorgestellt und im Ausschuss für Umwelt und Mobilität behandelt. Am vergangenen Montag den 08.06., lag sie dann dem Rat vor. 

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Wärmeplanung in der vorliegenden Form abgelehnt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Planung sieht vor, dass Biomasse als Energieträger in einem Maße Verwendung finden soll, in dem sie nicht lokal produziert werden kann. Die dazu erforderliche Fläche ist nach Ansicht der GRÜNEN sinnvoller für die Erzeugung von Lebensmitteln zu nutzen. 

Zur Nutzung von Wasserstoff als Energieträger kann aktuell keine verlässliche Aussage getroffen werden, da es an geeigneter Infrastruktur fehlt. Außerdem ist aufgrund des geringen Wirkungsgrades die Verwendung von Wasserstoff als Wärmeenergieträger unwirtschaftlich.  Das wird selbst in der Wärmeplanung eingeräumt. Nach Auffassung der GRÜNEN wäre es also nur folgerichtig, Wasserstoff nicht als einen Energieträger anzusehen, auf den man sich zukünftig stützen will. Im Zielszenario der Wärmeplanung ist Wasserstoff jedoch für einige Gebäudeblöcke als Energieträger ausgewiesen.

Für eine größere Zahl an Gebäudeblöcken in Rheinbach sind Wärmenetze ausgewiesen, was grundsätzlich sinnvoll sein kann. Jedoch ist hier noch völlig unklar, woher die Wärme kommen soll und die Einrichtung eines Wärmenetzes bedarf einiger Zeit, selbst wenn es sich als umsetzbar erweisen sollte. 

In den Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Mobilität wurde wiederholt betont, dass das Zielszenario der Wärmeplanung keineswegs eine verlässliche Auskunft über zukünftige Möglichkeiten der Wärmeversorgung darstelle – aus Sicht der GRÜNEN sollte eine Wärmeplanung jedoch ausweisen, was verlässlich erreichbar ist. Sollte sich im Laufe der Zeit ergeben, dass die Anwendung weiterer Energieträger realistisch möglich und sinnvoll wird, können diese natürlich in die Wärmeplanung eingepflegt werden. Allerdings ist aus Sicht der GRÜNEN nichts gewonnen, wenn Hausbesitzer*innen beispielsweise auf ein für ihren Gebäudeblock ausgewiesenes Wärmenetz warten, was möglicherweise niemals umgesetzt wird. 

Wer sich also Gedanken darüber macht, wie die eigene Immobilie zukünftig beheizt werden kann, sollte besser nicht die kommunale Wärmeplanung als belastbaren Wegweiser zu Rate ziehen, sondern sich anderweitig beraten lassen.