Sonntag, 27. September 2026

Erfolgreicher Sommerleseclub


Erfolgreicher Sommerleseclub


Rheinbach. Der Sommerleseclub (SLC) der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Lindenplatz,  war ein voller Erfolg. Kinder und Erwachsene jeden Alters durften während der Sommerferien Teams mit Familie, Freunde und Freundinnen mit bis zu fünf Personen bilden, alleine mitmachen war aber auch kein Problem. Jedes Team war eingeladen, kreative Aufgaben zu lösen und Stempel für (Hör-) Bücher oder coole Veranstaltungen der Bücherei zu sammeln. Bei mindestens drei Stempeln bzw. einen Stempel pro Teammitglied im Leselogbuch war eine Urkunde gesichert. Darüber hinaus wurden auch fünf Lese-Oskars vergeben.

Insgesamt haben 113 Kinder und Erwachsene in 46 Teams erfolgreich beim SLC in Rheinbach teilgenommen und haben über 1000 Stempel gesammelt. Die LeserInnen haben ihre Leseabenteuer bewertet und kreativ umgesetzt. Ob als Bildergeschichten, Szenen mit den Lieblingsfiguren, Buchstabenrätsel, Fußballquiz, gebasteltes Ballett-Mobile, gehäkelte Weihnachtskugeln oder selbstgeschriebene Geschichten, die Ideen und Kreativität der Teams waren enorm.
Bei der Abschlussparty war Dieter Peters und Gerd Engel eingeladen, die die Feier musikalisch untermalten und die Kinder animierten, ein Büchereilied zu komponieren und mitzusingen.
Als Höhepunkt wurden die fünf Lese-Oskars verliehen. Das Bücherei-Team überreichte drei Kinderteams, einem Kind, welches allein mitgemacht hat und einem Familienteam Lese-Oskars für die Bereiche „Oskar-Vielleser“, „Oskar Kreativ“, „Oskar „Einzel-Leser“, „Oskar Familienteam“ und „Oskar Teamleistung“. Damit jeder auch die Logbücher der anderen Teams bestaunen konnte, wurde eine Auswahl aller Logbücher in einer Ausstellung präsentiert.

Dank der Rheinbacher Sponsoren und Unterstützer erhielten alle Teilnehmer neben einer Urkunde auch einen Preis. Die Bücherei bedankt sich herzlich bei den Buchhandlungen Kunterbunt und Thalia, dem Glasmuseum, der Firma Engler, Tee & Feinkost Gurk, den Eiscafes Buongiorno und Eiswerk, Tee Gschwendner, dem Monte Mare, Achims Sportshop, dem Café Parkplätzchen und der Raiffeisenbank Voreifel eG.

Initiiert wurde der SLC von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken und gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Kooperationspartner in Rheinbach waren das Kinder- und Jugendzentrum Live St. Martin und der Verein RHEINBACH LIEST e.V. 

Infos zum Sommerleseclub:

Der Sommerleseclub ist eines der größten Leseförderprojekte, welches durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird. Er wurde von 2005 bis 2023 durch das Kultursekretariat Gütersloh organisiert und ist seit dem 1.1.2024 in die Trägerschaft der Bezirksregierung Düsseldorf, Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, übergegangen.
Der Sommerleseclub ist ein Ferienangebot, an dem Menschen jeden Alters als Team oder individuell teilnehmen können. Freude an Medien, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse stehen im Mittelpunkt des Programms, das von kommunalen und konfessionellen Bibliotheken in NRW angeboten wird. 
 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach



Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu Gast an der Gesamtschule Rheinbach


Am Donnerstag und Freitag, dem 17. und 18. September 2026, besuchte das SpaceBuzz-Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Gesamtschule Rheinbach. In über 350 virtuellen Flügen konnten Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrpersonen hautnah erleben, wie es sich anfühlte, die Erde aus der Perspektive einer Astronautin oder eines Astronauten zu betrachten.

Dafür bestiegen sie einen begehbaren High-Tech-Truck, der nicht nur optisch an eine liegende Rakete erinnerte, sondern mit VR-Brillen und beweglichen Sitzen eine virtuelle Reise ins Weltall ermöglichte. Während des rund 15-minütigen Flugs verließen sie virtuell die Erde, umkreisten unseren Planeten und reisten anschließend weiter zum Mond.

Damit die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet in ihren virtuellen Raumflug starteten, fand zuvor ein „Pre-Flight-Astronautentraining“ statt. Ausgewählte NW-Lehrkräfte entwickelten dafür auf Grundlage der vom DLR bereitgestellten Materialien passende Inhalte für die jeweiligen Jahrgänge. Im Rahmen eines Projekttages am zweiten Schultag zum Thema „Weltraum“ beschäftigten sich die Klassen der Jahrgänge 6 bis 8 gemeinsam mit ihren Klassenleitungsteams mit verschiedenen Aspekten rund um Raumfahrt, Erde und Weltall.

Sowohl im Projekt als auch während des anschließenden virtuellen Flugs stand dabei ein besonderer Blick auf unseren Heimatplaneten im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erlebten die Erde aus der Perspektive von Astronautinnen und Astronauten und erfuhren, welchen Beitrag die Raumfahrt dazu leistet, unseren Planeten besser zu verstehen und als schützenswerten Lebensraum wahrzunehmen.
Astronomie und Raumfahrt faszinierte viele Schülerinnen und Schüler, doch im regulären NW-Unterricht bleibt für diese Themen oft nur wenig Zeit. Als Abteilungsleiter Thomas Michels in einem Fernsehbeitrag auf das SpaceBuzz-Projekt aufmerksam wurde, erkannte er schnell die Chance, diese Begeisterung aufzugreifen und den Schülerinnen und Schülern auch über den Lehrplan hinaus spannende Einblicke in die spannende Raumfahrt zu ermöglichen. Die Idee war dabei ebenso einfach wie überzeugend: Warum weit fahren, wenn der außerschulische Lernort direkt zu uns kommen konnte? Mit dem High-Tech-Truck auf dem Schulparkplatz wurde das Weltall für viele Schülerinnen und Schüler unmittelbar erlebbar. Bis es dazu kam, war allerdings etwas Hartnäckigkeit gefragt. Die Terminfindung gestaltete sich zunächst schwierig, doch die Organisatoren blieben dran. Schließlich stand fest: SpaceBuzz kam an unsere Schule. 

Großer Dank gilt neben Abteilungsleiter Thomas Michels vor allem den tatkräftigen naturwissenschaftlichen Fachlehrerinnen Katja Breuer, Beate Brodesser, Barbara Welteroth und Marina Schian, die das aufwändige Projekt an der Gesamtschule Rheinbach umsichtig planten und koordinierten.

Am Ende blieb vor allem eines: Begeisterung. Für viele Schülerinnen und Schüler war der virtuelle Flug eine ganz besondere Erfahrung und vielleicht auch ein kleiner Anstoß, den Blick einmal über unseren eigenen Planeten hinauszurichten.
 

Martinsmarkt in Wormersdorf 2026 mit buntem Programm.

Martinsmarkt in Wormersdorf 2026 mit buntem Programm.


Die Planung für den diesjährigen Martinsmarkt in Wormersdorf vom 6. November bis zum 8. November auf den Kirchplatz in Wormersdorf ist in vollem Gange. Viele Aussteller haben sich bereits gemeldet und bereiten sich auf die Veranstaltung vor. Einzelne Hütten sind noch frei und Bewerber können sich gerne über die E-Mail-Adresse martinsverein@gmail.com melden.

Auch in diesem Jahr ist ein buntes Programm vorgesehen. Am Freitag den 6.11.2026 wird das Eröffnungskonzert in der Pfarrkirche Sankt Martin Wormersdorf ab 19:00 Uhr stattfinden. Neben dem  Chor Canticanova und dem Blasorchester Fidelia Wormersdorf werden auch der Kinderchor der Grundschule Wormersdorf und der Chor des erzbischöflichen Sankt Josef Gymnasiums Rheinbach für die musikalische Einstimmung sorgen. „ Das Eröffnungskonzert ist ein großes Highlight in jedem Jahr, und wir sind glücklich und froh, dass wir so viele Musikerrinnen und Musiker für die Mitwirkung begeistern konnten.“

An den drei Markttagen kann auf dem Martinsmarkt, Kunsthandwerk aus unterschiedlichen Bereichen bestaunt werden. Kostenloses Kinderschminken, Stockbrot und musikalische Darbietungen runden das Programm ab. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Der Sankt Martin hat sich für Samstag, den 07.11.2026 angekündigt und wird gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr und den Tomburgrittern einen kleinen Laternenumzug durchführen.
Der Martinsverein freut sich auf viele Gäste 

RSC-Friedensfahrt nach Verdun




RSC-Friedensfahrt nach Verdun

263 km · knapp 3.000 hm · 11 Stunden im Sattel


Am Samstag, 19.09., sind sieben RSC-Mitglieder um 6:00 Uhr in Rheinbach gestartet – auf unserer Friedensfahrt nach Verdun.

Über Belgien, ein Stück entlang der belgisch-luxemburgischen Grenze und weiter über Bastogne ging es nach Frankreich. Kräftiger Gegenwind machte die lange Strecke nicht einfacher. Trotzdem: Alle sieben haben die 263 Kilometer großartig gemeistert – ohne eine einzige Panne.

Doch Verdun war für uns mehr als ein sportliches Ziel.

Seit 2019 verbindet Rheinbach mit Douaumont und Vaux-devant-Damloup eine „Partnerschaft des Friedens“. Unsere Radtour sollte diese besondere Verbindung weitertragen – und Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar machen.

Verdun – ein Ort, der bewegt.

Das Beinhaus von Douaumont, die unzähligen Gräber und die von Kratern durchzogene Landschaft des ehemaligen Schlachtfeldes machen die Dimension und das Leid des Ersten Weltkriegs eindringlich sichtbar. Ein besonders schöner Moment war das Treffen mit Olivier Gérard, dem Direktor des Beinhauses.

Über Douaumont-Vaux und eine wunderschöne Abfahrt ging es schließlich hinunter nach Verdun.

Organisiert wurde die Tour von Marcus Bierlein, der bereits mehrfach Fahrten mit Jugendlichen nach Verdun durchgeführt hat. Auch die Logistik war wieder perfekt vorbereitet: Kleinbus für Gepäck und Rückfahrt, Anhänger für zehn Räder und eine tolle Unterkunft in Verdun (La Dragée Hôte). Dort wurden wir von einem unglaublich freundlichen und sehr gut Deutsch sprechenden Gastgeber empfangen.

Und wir kommen wieder!

Die Unterkunft ist bereits für 2028 reserviert. Dann wird die Tour de France in Verdun Station machen – ein schöner Anlass, unsere Friedensfahrt zu wiederholen.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Verdun!

Ein großes Dankeschön an Marcus für die perfekte Organisation und an alle, die diese besondere Tour zu einem Erlebnis gemacht haben.

Sport verbindet. Erinnerung verbindet. Begegnung verbindet.
Und genau daraus kann Frieden entstehen.

Mehr über die Partnerschaft des Friedens Rheinbach/Douaumont-Vaux e.V.:
Partnerschaft des Friedens Rheinbach/Douaumont-Vaux e.V.
Mehr über den RSC Rheinbach 82/04 e.V.: https://rsc-rheinbach.de/ 

Donnerstag, 24. September 2026

Der kleine Prinz und die Kirchenorgel


Der kleine Prinz und die Kirchenorgel


Am Freitag, 25. September 2026 ab 20 Uhr laden die Kirchenmusik an St. Martin und Rheinbach liest e.V. zu dem literarischen Orgelkonzert „Der kleine Prinz“ von Andreas Willscher mit gereimten Textenn von Klaus Lutterbüse nach dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry in der Pfarrkirche St. Martin ein. Der Eintritt ist frei.

Die Orgel an diesem Abend spielt Holger Weimbs, Kantor an St. Peter in Zülpich. Olaf Sabelus, Dozent an der Alanus Hochschule Alfter im Fachbereich Schauspiel, wird die Texte lesen.

„Der kleine Prinz“ ist eines der meistübersetzten und meistverkauften Bücher der Menschheit. Auf seiner Reise von Planet zu Planet hat der kleine Prinz viele Begegnungen mit Persönlichkeiten, die überwiegend mit sich selbst beschäftigt sind und dabei die wichtigen Werte im Leben aus den Augen verloren haben, denn „man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dies ist wohl einer der bekanntesten Sätze der Erzählung.

Viele Interpretationen sehen das Buch als Kritik an der Erwachsenenwelt und der Konsumgesellschaft, in der zwischenmenschliche Werte in den Hintergrund treten und sehen in ihm ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit. Ein Thema, das an seiner Aktualität bis in die Gegenwart hinein leider nicht an Bedeutung verloren hat.

Anlässlich des 75-jährigen Todestages des Schriftstellers im Jahre 2019 haben die beiden Hamburger Andreas Willscher und Klaus Lutterbüse sich für dieses Arrangement zusammengefunden. Der Theologe Klaus Lutterbüse hat den wesentlichen Inhalt des Textes in Reimform zusammengefasst, Andreas Willscher hat dazu 15 Orgelstücke komponiert. Holger Weimbs studierte in Aachen Kirchenmusik und schloss das Studium mit dem A-Examen ab. Seit 1998 ist er Kantor der Gemeinde St. Peter in Zülpich. Olaf Sabelus lehrt im Bereich Sprache und Schauspiel u.a. an der Alanus Hochschule in Alfter und arbeitet seit über zwei Jahrzehnten als Schauspieler, Regisseur und Autor.

Rheinbach liest e.V. ist für diese Veranstaltung Kooperationspartner. Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit und Leseveranstaltungen von Rheinbach liest e.V. im Seniorenbereich sind herzlich erbeten.

 

Geballte Kraft des Ehrenamtes - Engagement, das verbindet

Quelle: Stadt Rheinbach

Geballte Kraft des Ehrenamtes - Engagement, das verbindet

BLICKWECHSEL-Aktionstag im Rathaus: Begegnungen, neue Ideen und ein gemeinsames Foto mit einer starken Botschaft

Rheinbach.  Sie kamen, informierten sich, tauschten sich aus – und engagierten sich. Beim zweiten Aktionstag des Freiwilligenzentrums BLICKWECHSEL wurde am 17. September im Rheinbacher Rathaus deutlich, wie vielfältig und lebendig freiwilliges Engagement sein kann.

„Gemeinsam Zukunft gestalten“ – war das Motto der diesjährigen bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagement.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten des Ehrenamtes zu informieren oder einfach neue Anregungen mitzunehmen. Auch Rheinbacher Vereine und Organisationen zeigten Interesse: Sie suchten den Austausch darüber, wie sie mehr Sichtbarkeit erreichen und freiwillige Unterstützung gewinnen können.

BLICKWECHSEL informierte, beriet und brachte Menschen miteinander ins Gespräch. Wer eine ausführlichere Beratung suchte, wurde auf die persönliche Beratung im Himmeroder Hof verwiesen. Und auch für die Mitarbeit im Freiwilligenzentrum selbst gab es Interessierte – besonders im Bereich Social Media und Medienarbeit ist Unterstützung willkommen.

Auch die neue Initiative zur  Handy-Hilfe  fand großes Interesse. Menschen, die Unterstützung im Umgang mit Smartphone oder Tablet suchen, und Menschen, die ihr Wissen gerne weitergeben möchten, sollen hier zusammengebracht werden. BLICKWECHSEL wird diese Initiative weiterhin begleiten, Interessierte beraten und Kontakte vermitteln.

Bürgermeister: „Ehrenamt bedeutet, füreinander da zu sein“

Gegen 13 Uhr besuchte Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel den Aktionstag. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Organisationen und politischen Gruppen stand er im Zeichen des freiwilligen Engagements.

„Auch hier in Rheinbach sieht man nicht nur im Rahmen der 22. Woche des bürgerschaftlichen Engagements, dass ehrenamtliches Engagement stark ist. Ehrenamt bedeutet, füreinander da zu sein, Verantwortung zu übernehmen, Gemeinschaft zu schaffen und unsere Stadt aktiv mitzugestalten“, stellte Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel fest.

Er betonte zugleich den Beitrag des Freiwilligenzentrums: „Denn es bringt Menschen zusammen, die sich engagieren möchten und zeigt immer wieder, wie vielfältig und unkompliziert der Einstieg ins Ehrenamt sein kann.“

Ein Bild, 50 Menschen, eine Botschaft

Der Höhepunkt des Tages: Für das gemeinsame Aktionsfoto formierten sich rund 50 Mitwirkende vor dem Rathaus. Mit Buchstabentafeln machten sie die Botschaft sichtbar, die den Tag auf den Punkt brachte:

„Engagement macht stark!“

Das aufgenommene Bild zeigt nicht nur eine große Gruppe, sondern die Vielfalt der Menschen, die sich für ihre Stadt und ihre Mitmenschen einsetzen. Ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt, Tatkraft und die Freude daran, etwas zu bewegen.

Oder, mit einem kleinen Augenzwinkern:  Veni, vidi, engagiert.

BLICKWECHSEL bleibt auch nach dem Aktionstag Anlaufstelle für alle, die sich informieren, beraten lassen oder selbst mitwirken möchten. Denn Engagement beginnt oft mit einem Gespräch – und manchmal mit einer Idee, die nur darauf wartet, Wirklichkeit zu werden.

Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de)


Besucherrekord bei der Rheinbacher Ausbildungsmesse: Mehr als 3.500 Gäste und starke Resonanz der Aussteller

Am Stand des Bauhandwerk Rheinbachs probieren sich Besucher direkt aus - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Das Uniklinikum Bonn zeigt die ganze Vielfalt der Pflegeberufe - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Auf dem Außenbereich laden große Maschinen zum Entdecken aus - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

BM Dr. Daniel Phiesel und WFEG-Geschäftsführer Dr. Joachim Rasch eröffnen die Messe - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Großer Andrang vor dem Stand von Pixl Visn - © Wirtschaftsförderung Rheinbach

Besucherrekord bei der Rheinbacher Ausbildungsmesse: Mehr als 3.500 Gäste und starke Resonanz der Aussteller

Die Rheinbacher Ausbildungsmesse hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert persönliche Berufsorientierung weiterhin hat. Mehr als 3.500 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag in das Messegebäude des Alliance Küchenrings und sorgten damit für einen neuen Besucherrekord.

Mehr als 120 Unternehmen, Institutionen und weitere Aussteller präsentierten ihre Ausbildungs-, Studien- und Karriereangebote. Besonders erfreulich aus Sicht der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG) war neben der hohen Besucherzahl die ausgesprochen positive Resonanz der Aussteller. Bereits während der Messe erreichten die Veranstalter zahlreiche Rückmeldungen von Unternehmensvertretern, die sich mit dem Verlauf und den Kontakten auf der Messe sehr zufrieden zeigten. 

„Der Besucherrekord freut uns natürlich sehr. Besonders wertvoll ist für uns aber die Rückmeldung unserer Aussteller, dass nicht nur viele Menschen gekommen sind, sondern vor allem viele gute und konkrete Gespräche stattgefunden haben.“ sagt Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der WFEG. „Als Wirtschaftsförderung möchten wir mit der Messe genau diese Kontakte ermöglichen und unsere Unternehmen dabei unterstützen, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. Wenn uns die Aussteller unmittelbar zurückmelden, dass genau das gelungen ist, ist das ein sehr schönes Ergebnis.“

Die Rheinbacher Ausbildungsmesse setzt bewusst auf den direkten Kontakt zwischen Unternehmen und jungen Menschen. An zahlreichen Ständen konnten Berufe nicht nur vorgestellt, sondern auch praktisch erlebt werden. Mitmachangebote, Virtual-Reality-Anwendungen und persönliche Gespräche ermöglichten unmittelbare Einblicke in ganz unterschiedliche Berufsfelder Rheinbachs und der Region. Auch das Angebot, kostenfrei professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen, wurde erneut stark genutzt.

Für Ann-Kathrin Schäfer von der WFEG, die die Messe seitens der Wirtschaftsförderung organisiert, zeigt die Resonanz zugleich, welchen Stellenwert der persönliche Austausch bei der Berufsorientierung weiterhin hat: „Wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen nahezu unbegrenzt Informationen über Berufe und Unternehmen digital abrufen können. Umso schöner ist es zu sehen, wie gut ein ganz bewusst persönliches und analoges Format wie unsere Ausbildungsmesse angenommen wird. Hier stehen sich junge Menschen und Unternehmen direkt gegenüber, können miteinander sprechen, Fragen stellen und einen ersten Eindruck voneinander gewinnen. Dass dieses Angebot von beiden Seiten so intensiv genutzt wird, zeigt den Bedarf und die hohe Relevanz unseres Angebotes.“

Als Veranstalter versteht die WFEG die Rheinbacher Ausbildungsmesse als wichtiges Instrument der Berufsorientierung und zugleich als Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennenzulernen, während Besucher an einem Ort einen breiten Überblick über Ausbildungsberufe, Studienmöglichkeiten und weitere berufliche Perspektiven in der Region erhalten.

Wer nach der Ausbildungsmesse noch tiefer in die Rheinbacher Unternehmenswelt eintauchen möchte, bekommt dazu bereits in wenigen Wochen die nächste Gelegenheit: Beim RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets (ROG26) am 9. Oktober öffnen zahlreiche Unternehmen ihre Türen und ermöglichen direkte Einblicke in ihre Betriebe, Arbeitswelten und Berufsfelder. Damit bietet der ROG26 die ideale Gelegenheit, erste Kontakte und Eindrücke von der Ausbildungsmesse weiterzuverfolgen und Unternehmen dort kennenzulernen, wo der berufliche Alltag tatsächlich stattfindet.

Weitere Informationen zur Rheinbacher Ausbildungsmesse sowie zum ROG26 gibt es unter www.rheinbacher-ausbildungsmesse.de und www.rheinbachtag.de.

 

Sonntag, 20. September 2026

Erfolgreiche Spendenaktion bei der After Work V5 in der Schwalbenschwanz Lounge


Erfolgreiche Spendenaktion bei der After Work V5 in der Schwalbenschwanz Lounge

5.000 Euro für „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ übergeben


Rheinbach/Niederzissen – Im Rahmen der Veranstaltung „After Work V5“, die am 09. Mai 2026 in der Schwalbenschwanz Lounge stattfand, konnte eine beeindruckende Spendensumme in Höhe von 5.000 Euro zugunsten des Vereins „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ aus Niederzissen gesammelt und übergeben werden.

Die Veranstaltung wurde gemeinschaftlich von der Wotec - Oliver Wolf aus Rheinbach sowie der RingSpirit Events- Andreas Voos aus Remagen organisiert. Ziel des Abends war es nicht nur, Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftspartner sowie Gäste in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen, sondern gleichzeitig ein wichtiges soziales Projekt zu unterstützen.

Dank der großzügigen Unterstützung mehrerer regionaler Unternehmen konnte die Spendensumme von 5.000 Euro erzielt werden. An der Spendenaktion beteiligten sich die Jotor GmbH aus Rheinbach, das Autohaus Kempen aus Meckenheim, die VR Bank RheinAhrEifel eG, die Solartec Energie GmbH aus Meckenheim sowie die ED-Tankstelle Wachendorf aus Wormersdorf (Rheinbach).

Die gesammelten Spenden kommen vollständig dem Verein „Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V.“ zugute. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder und Familien, die von schweren Herzerkrankungen betroffen sind, und leistet wertvolle Unterstützung durch finanzielle Hilfen, Projekte und Begleitmaßnahmen.

Die Veranstalter zeigten sich erfreut über die große Resonanz und die hohe Spendenbereitschaft der beteiligten Unternehmen. „Es ist schön zu sehen, wie regionale Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen und soziale Projekte in unserer Region unterstützen. Die erzielte Spendensumme ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliches Engagement“, betonten die Organisatoren.

Mit der erfolgreichen Durchführung der After Work V5 konnte nicht nur ein Netzwerkabend für Unternehmen geschaffen werden, sondern gleichzeitig ein wichtiger Beitrag für den guten Zweck geleistet werden. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Sponsoren, Unterstützern und Gästen, die zum Gelingen der Veranstaltung und zum Erfolg der Spendenaktion beigetragen haben.

Spendenempfänger:
Botzedresse für Kinderherzen in Not e.V., Niederzissen

Spendensumme:
5.000 Euro

Unterstützende Unternehmen:

  • Jotor GmbH, Rheinbach
  • Autohaus Kempen, Meckenheim
  • VR Bank RheinAhrEifel eG
  • Solartec Energie GmbH, Meckenheim
  • ED-Tankstelle Wachendorf


Veranstalter:

  • Wotec - Oliver Wolf, Rheinbach
  • RingSpirit Events – Andreas Voos , Remagen


Veranstaltung:
After Work V5

Veranstaltungsdatum:
09. Mai 2026

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

Der Vorstand des Vereins, und aus der Politik, Sponsoren der Veranstaltung und auch der Preisträger des Vorjahres gratulierten Elisabeth Schleier zur Preisverleihnung.

Die Band Knippschaft mit Frontmann Bömmel Lückrath und Kafi Biermann begeisterten die Gäste im Saal

Die Preisträgerin begeisterte mit ihren Vortrag als Finchen Leyender.

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

OLLHEIM – Es war ein voller Erfolg: Als sich am vergangenen Donnerstagabend ab 19 Uhr die Türen des Ollheimer Dorfhauses öffneten, blickte die gesamte Region auf ein echtes Herzensprojekt der rheinischen Kultur. Der Verein „Lück für os Heematsproch“ hatte zur feierlichen Preisverleihung geladen – und dieser Abend hallte weit über die Gemeindegrenzen hinaus nach.

Elisabeth Schleier ist die neue Botschafterin der Rheinischen Sprache

Das große Geheimnis um die Preisträgerkrönung war am Donnerstagabend gelüftet worden: Die Wahl zur dritten Botschafterin der Rheinischen Sprache fiel in diesem Jahr auf eine Frau von der „Schäl Sick“, die sich schon seit Jahren für den Fortbestand ihrer Muttersprache engagierte.

Zur „Botschafterin für os Heematsproch 2026“ wurde Elisabeth Schleier aus Bonn-Beuel ausgezeichnet. Sie war von der Jury des Vereins einstimmig gewählt worden, weil sie die rheinische Sprache verkörpert und humorvoll unter die Menschen bringt, wie der Vorsitzende des Vereins, Wilfried, betonte. Die feierliche Laudatio für die neue Botschafterin hielt der Bürgermeister der Gemeinde Swisttal, Tobias Leuning, der in seiner Ansprache die hohe Bedeutung des rheinischen Dialekts hervorhob.

Mit dieser Wahl unterstrich der Verein einmal mehr seinen Anspruch, nicht nur lokal verwurzelt zu sein, sondern als überörtliche Gruppierung im gesamten Rheinland wirksam und wahrgenommen zu werden. Die Spannung im Dorfhaus war vor dem großen Moment kaum zu überbieten gewesen.

Kulturerbe-Initiative: Das Rheinische Grundgesetz soll UNESCO-reif werden

Neben der emotionalen Laudatio und Ehrung hatte der Abend eine politische und kulturelle Dimension von großem Gewicht. Die „Lück für os Heematsproch“ nutzten den Rahmen der Veranstaltung, um den offiziellen Startschuss für eine ambitionierte Initiative abzugeben: Das legendäre „Rheinische Grundgesetz“ soll als immaterielles Kulturerbe des Rheinlands anerkannt werden. Paragrafen wie „Et hätt noch emmer joot jejange“ oder „Et kütt, wie et kütt“ sind längst gelebte Lebensphilosophie – nun soll ihnen der offizielle Status verliehen werden. Vor Ort wurde am Donnerstagabend eine große Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, bei der jede Stimme zählte, um dieses Stück rheinische Identität für kommende Generationen zu sichern.

Einblicke in ein vielseitiges Leben für die Kultur

Im weiteren Verlauf des Abends gab die frisch gekürte Botschafterin, die einst als Groß- und Außenhandelskauffrau tätig war, charmante Einblicke in ihren Werdegang: „Edle Gläser, feines Porzellan und silberne Bestecke waren mein Metier. Jetzt sehe ich diese Dinge überwiegend nur noch in Schlössern, denn heutzutage führe ich Sie durch Schloss Drachenburg oder durch unsere schöne Stadt Bonn. Viel Zeit verbringe ich in den Bonner Archiven und schreibe die Texte nach ausgiebiger Recherche für die historisch belegten Stadtspaziergänge. Ich verfasse kleine Bühnenstücke und Soloprogramme für meinen Mann Karl Friedrich. In diesen wirke ich teilweise mit als Schauspielerin und Sängerin. Bei Bill Mockridges Dinner Theater ‚Hochzeit auf Rheinisch‘ und ‚Familienfest auf Rheinisch‘ war ich der gute Geist hinter der Bühne“, erklärte die Preisträgerin dem Publikum.   

Musikalischer Höhepunkt: Die „Knippschaft“ rockte Ollheim

Als der offizielle Teil in geselliges Beisammensein überging, wartete auf die Besucher ein musikalischer Leckerbissen der Extraklasse. Als absoluter Programmhöhepunkt betrat die „Knippschaft“ die Bühne. Dahinter verbirgt sich jene renommierte Kölner Musikertruppe rund um Ex-Bläck-Fööss-Urgestein Bömmel Lückerath. Die Formation hat sich ganz dem musikalischen Erbe des unvergessenen kölschen Hitkomponisten Hans Knipp verschrieben. Da Knipp die Federn für unzählige unvergängliche Bläck-Fööss-Klassiker geliefert hatte, war Mitsingen, Schunkeln und Gänsehaut-Atmosphäre garantiert.

Netzwerken, Feiern, Dabeisein

Doch im Mittelpunkt des Abends stand vor allem eins: die Gemeinschaft. Der Verein nutzte die Veranstaltung erfolgreich, um untereinander Kontakte zu knüpfen und ein starkes, aktives Netzwerk aller Mundartbegeisterten aus der Region aufzubauen.
Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Abend war frei gewesen, eine vorherige Anmeldung war nicht erforderlich. Gekommen waren alle, die den rheinischen Dialekt lieben, schätzen oder einen unvergesslichen Abend in bester Gesellschaft verbringen wollten.

Gemeinsam wurde die Mundart und die rheinische Kultur im Ollheimer Dorfhaus gebührend gefeiert!
 

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 29. September, 15-17 Uhr

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim am Dienstag, 29. September, 15-17 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen. Viele Menschen fühlen sich durch einen solchen Verlust hilflos und allein gelassen. 

Am Dienstag, 29. September, 15 -17 Uhr können sich Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleitern*Innen austauschen, einander zuhören, neue Kraft finden und Perspektiven entwickeln, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Gesprächs-Café findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38 in 53340 Meckenheim. Das Angebot ist entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. Wegen begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff:  02225/44 02 oder 01578/680 45 12.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Ansprechpartner*Innen der Hospizgruppe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben – den Verlust eines Sternenkindes betrauern. Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de