Samstag, 17. Oktober 2026

Einladung zum Rheinbacher Schweigegang


Einladung zum Rheinbacher Schweigegang

Alle Bürgerinnen*Bürger aus Rheinbach und Umgebung sind dazu eingeladen.

Wir „Erinnern“ seit mehr als 35 Jahren mit dem Schweigegang an die Gräueltaten der Deutschen, nicht nur aber besonders an den Jüdinnen*Juden.

Wir „Gedenken“ der Jüdinnen*Juden, die aus Rheinbach in die Konzentrationslager gebracht und getötet wurden.

Wir „Mahnen“: „Nie wieder“!

Weg des Schweigeganges:

Wir treffen uns am 9.11. um 1700 in der Gnadenkirche in der Ramershovenerstr., von dort gehen wir um 1730 zum Bürgerhausplatz, Bachstr., Polligstr. Weiherstr., Hauptstr., Vor dem Dreeser Tor, Am Jüdischen Friedhof, Bahnhofstr., Kriegerstr., Schweigelstr., Ende des Schweigeganges auf dem Lindenplatz.

Auf dem Weg halten wir an den Häusern, in denen die Rheinbacher Jüdinnen*Juden gelebt haben, bevor die meisten von ihnen über das Kloster Mariahilf in Bonn Endenich und Köln in die verschiedenen Vernichtungslager im Osten gebracht wurden.

Am Jüdischen Friedhof wird ein jüdisches Gebet vorgetragen; im Rathaus werden die Namen von Personen verlesen, die auf der Gedenkwand stehen (s. u.); der Bürgermeister wird am Mahnmal in der Schweigelstraße eine Rede halten; Schlussansprache auf dem Lindenplatz. Änderungen vorbehalten.

Eine Schülergruppe der Gesamtschule Rheinbach wird uns mit eigenen Beiträgen begleiten:

Fürbitten in der Kirche.

Am Jüdischen Friedhof werden ausgewählte, deportierte jüdische Bürgerinnen*Bürger Rheinbachs vorgestellt.

Im Rathaus wird das Gedicht "Kein Kinderlied" von Mascha Kaléko vorgetragen.

Anschließend lesen die Schülerinnen*Schüler die Namen der ermordeten Rheinbacher Bürgerinnen*Bürger von der Gedenkwand vor.

Organisiert wird der diesjährige Schweigegang von:

Anton Beyer, Jochen Bois, Willi Oberheiden, Peter Schürkes und der Gesamtschule Rheinbach.

Die Organisatoren bitten, schweigend zu gehen. 

Bestseller-Autor Stephan Thome liest am Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, in der Hochschul- und Kreisbibliothek in Sankt Augustin

Bestseller-Autor Stephan Thome liest am Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, in der Hochschul- und Kreisbibliothek in Sankt Augustin

Schriftsteller Stephan Thome stellt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19.30 Uhr, seinen neuen Roman „Besser als nie“ in der Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg (Grantham-Allee 20) in Sankt Augustin vor. Der „Meister der Dialog-Kunst“, wie der „Spiegel“ einmal schrieb, ist auf dem Lesungssofa wohlbekannt. Der 54-Jährige, der in Taipeh lebt, hat dort bereits seine Romane „Grenzgang“ und „Gott der Barbaren“ präsentiert.

In seinem neuen Roman knüpft Thome inhaltlich an seinen Roman „Grenzgang“ an, mit dem er 2009 den „aspekte“-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres gewonnen hatte und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Der Autor erzählt in „Besser als nie“ laut Verlag davon, dass im oberhessischen Bergenstadt wieder der 200 Jahre alte „Grenzgang“ gefeiert werden soll, der pandemiebedingt zweimal verschoben werden musste. Doch das traditionelle Heimatfest wird zum Streitfall und spaltet das Dorf. Warum spielen Frauen immer noch eine untergeordnete Rolle und dürfen beim Festumzug nicht mitreiten? Und der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten „Mohren“, der dem Festzug voranschreitet. Bürgermeister Jürgen Bamberger gerät mehrfach in Erklärungsnot.

Die Lesereihe „Zu Gast auf dem Sofa“ veranstaltet die Hochschul- und Kreisbibliothek gemeinsam mit der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin. Das Publikum darf sich auf eine sehr persönliche Atmosphäre und die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Autor freuen. Moderiert wird der Abend von Susanne Kundmüller-Bianchini.

Die Lesung findet am 21. Oktober 2026 in der Hochschul- und Kreisbibliothek der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Grantham-Allee 20, Sankt Augustin statt, Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kartenreservierungen sind telefonisch unter 02241/865-680 oder per E-Mail an bibliothek@h-brs.de möglich. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei der Buchhandlung Thalia Sankt Augustin und in der Hochschulbibliothek. Zudem gibt es eine Abendkasse (Barzahlung).

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter https://www.h-brs.de/de/bib/termin/zu-gast-auf-dem-sofa-stephan-thome 

Trauerspaziergang mit Picknick

Trauerspaziergang mit Picknick

Angebot der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. auch für Berufstätige am Samstag, 24. Oktober, 11 Uhr

Zu einem Trauerspaziergang mit Picknick lädt die Ökumenische Hospizgruppe e.V. all diejenigen ein, die um einen geliebten Menschen trauern und sich Austausch in entspannter Atmosphäre wünschen. Um auch Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, die unter der Woche keine Gelegenheit haben, die Angebote der Hospizgruppe wahrzunehmen, wurde gezielt ein Samstag als Termin gewählt: Samstag, 24. Oktober, 11 Uhr, Treffpunkt am Glaspavillon, An der Glasfachschule 4, in Rheinbach. Gemeinsam mit erfahrenen ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern unternehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in gemütlichem Tempo einen etwa 5 Kilometer langen Spaziergang. Unterwegs ist Raum für Gespräche, Erinnerungen und das Erleben der Natur. 

Bitte für das Picknick selbst etwas zu essen und zu trinken mitbringen. 

Anmeldungen bis 21. Oktober: kontakt@hospiz-voreifel.de, Tel. 02226/ 900 433, Info: www.hospiz-voreifel.de und Instagram 


18. Oberdreeser Herbstmarkt bei Sonnenschein und guter Laune

Schon früh füllte sich der Marktplatz an der alten Schule mit Gästen.

v.l.n.r Regionaldirektor der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG, Maximilian Schmitz, stellv. Bürgermeister Markus Pütz, OAS-Vorsitzender Peter Eich

Großer Andrang im Scheunenkaffee an beiden Markttagen

18. Oberdreeser Herbstmarkt bei Sonnenschein und guter Laune 

Der Ortsausschuss und die Vereine empfingen an beiden Markttagen mehrere Hundert Gäste auf dem alten Schulhof 

Die wochenlangen Vorbereitungen und tagelangen Aufbauarbeiten auf dem alten Schulhof im Dorfkern von Oberdrees für den mittlerweile 18. Oberdreeser Herbstmarkt wurden durch das durchgehend gute Wetter mit seinen frühlingshaften Temperaturen belohnt. 

Zur Eröffnung des Herbstmarktes am Samstag stellten der stellvertretender Bürgermeister Markus Pütz, der Regionaldirektor der VR-Bank, Maximilian Schmitz und OAS-Vorsitzender und Ortsvorsteher Peter Eich gleichermaßen fest, dass die Rückkehr nach 3 Jahren auf den alten Schulhof die richtige Entscheidung war. Die vergangenen 3 Jahre hatte der OAS an einem anderen Standort durch die Nähe zur Ludwig-Fett-Halle das Wetterrisiko minimieren wollen.  

Maximilian Schmitz hob das ehrenamtliche Engagement der Oberdreeser Vereine hervor und bereits zum 9. Mal unterstützt die VR-Bank Bonn-Rhein Sieg e.G. den Oberdreeser Herbstmarkt mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. 

Der Ortsausschuss um Peter Eich und das Aufbauteam um Heinz Schneppen hatten das Dorfzentrum mit 10 eigenen Holzbuden und 2 großen Zelten in tagelanger Arbeit in ein idyllisches Herbstmarktgelände verwandelt. 

Im Scheunenkaffee wurden die zahlreichen Gäste an beiden Tagen durch fürsorgliche Bedienung von den Oberdreeser Frauen mit vielen gespendeten Kuchen und extra für den Herbstmarkt hergestellten Backwaren verwöhnt. Kartoffelsuppe, Steaks mit Bratkartoffel und selbstgemachten Krautsalat sowie der durchgehend belagerte Reibekuchenstand des Damenkomitees waren nur ein Teil des kulinarischen Angebotes. Waffelstand, frischgepresste Obstsäfte, Liköre und Marmeladen, herbstliche Gestecke und frisches Obst und Herbstblumen aus der Region rundeten das breitgefächerte Angebot ab. Der Weinstand lockte mit köstlichen Weinen von der Ahr mit einem überdachten Verweilplatz in der Alm-Gaudi-Hütte. 

Die Helferinnen und Helfer, die sich im Schichtdienst für die Arbeit am Spülmobil eingesetzt haben, wurden bei dem großem Besucherandrang mit der Belieferung der Buden von frischem Geschirr arg gefordert. Der Einsatz des Spülmobils trägt aber wesentlich zur Müllreduzierung der Veranstaltung bei. 

Alle Stände waren liebevoll herbstlich dekoriert und die vielen ehrenamtlichen Helfer auch entsprechend mit Schürzen, Jacken und zum Teil mit Schiebermützen gekleidet. Besonders fiel den vielen Gästen der mit Strohballen und Obstrad und Blumen sehr schön dekorierte Eingangsbereich zum Herbstmarktgelände auf. Die unmittelbar vor dem Gelände verlaufende Straße war für die Dauer des Herbstmarktes gesperrt. 

Die dort aufgestellte Hüpfburg war 2 Tage Mittelpunkt für die Kinder. 

Auf der Herbstmarktbühne spielten am Samstag zur Eröffnung traditionell die Vischeltaler Blasmusikanten auf, die Karnevalsgesellschaft Oberdrees nutzte den Herbstmarkt zur Vorstellung der Tollitäten für die kommende Session und hatte dazu viele Vereine und zukünftige Tollitäten aus dem Umland eingeladen. Am Abend unterhielt DJ Denniz die Gäste bis Mitternacht. Der 2. Herbstmarkttag begann mit einem gut besuchten Erntedank-Wortgottesdienst, der mit den Erzieherinnen und den Kindern der KiTa Oberdrees liebevoll gestaltet wurde.  

Als am Nachmittag der Kinderzauberer Nils Boing für mehrere Stunden die zahlreichen Kinder mit Ballonfiguren und Zaubertricks auf der Herbstmarkbühne in seinen Bann zog, waren bei fast sommerlichen Temperaturen nicht nur die Eltern, sondern auch die Veranstalter mit dem enormen Zuspruch an Besuchern beim 18. Oberdreeser Herbstmarkt mehr als zufrieden. „ In diesem Jahr war es wiederum eine tolle Teamleistung von allen Beteiligten, angefangen bei der Planung, der Organisation, dem Einkauf, der großen Spendenbereitschaft und der Einteilung der Budenbesetzungen an beiden Tagen. Getragen von dem guten Wetter und dem enormen Besucherandrang sind wir hier und da an unsere Leistungsgrenzen gegangen. Ich werde weiterhin um Unterstützung in den kommenden Jahr durch nachwachsende Kräfte werben, damit der Oberdreeser Herbstmarkt noch viele Jahre in dieser Qualität angeboten werden kann“ so der Vorsitzende des Ortsauschusses Peter Eich. 

Titel: Medaillenregen für Tomburg Boxing Rheinbach in Mülheim

Medaillenregen für Tomburg Boxing Rheinbach in Mülheim

Rheinbach / Mülheim an der Ruhr. Die Wettkampfkämpfer von Tomburg Boxing Rheinbach e.V. setzen ihre Erfolgsserie fort. Bei einem stark besetzten Turnier des Verbandes WFMC (World Fight Sport und Martial Arts Council) am Samstag, den 4. Oktober 2026, in Mülheim an der Ruhr sicherten sich die sechs angetretenen Athletinnen und Athleten des Vereins Spitzenplatzierungen und unterstrichen ihre Topform zum Ende der aktuellen Wettkampfsaison.

Besonders herausragend präsentierte sich Jolie Zavelberg in der Altersklasse der 12- bis 14-Jährigen (bis 35 kg). Sie sicherte sich den ersten Platz im Kick Light. Zavelberg krönt damit eine außergewöhnliche Saison: In ihrer Gewichtsklasse hält sie nun den Titel der Amateurweltmeisterin in gleich vier verschiedenen Kampfsportverbänden.

Ebenfalls ungeschlagen blieben Maxim Stieben und Liv Bender. Stieben dominierte die Altersklasse der 15- bis 17-Jährigen (bis 60 kg) und holte sowohl im Leichtkontakt (LK) als auch im Kick Light den Turniersieg. Liv Bender (12–14 Jahre, bis 50 kg) knüpfte an diese Leistung an und sicherte sich nach stark geführten Kämpfen ebenfalls den zweifachen Titel.

Ergänzt wurde das hervorragende Gesamtergebnis durch weitere Podiumsplätze des Rheinbacher Nachwuchses: Ava Bender (8–11 Jahre, bis 35 kg) erkämpfte sich zwei Silbermedaillen (Leichtkontakt und Kick Light). Ben Eggert (12–14 Jahre, bis 35 kg) erreichte den zweiten Platz im Kick Light sowie den dritten Platz im Leichtkontakt. Lotti Stocker (8–11 Jahre, bis 30 kg) komplettierte den Erfolg mit einem dritten Platz im Kick Light.

Coach Christopher Stocker zeigte sich mit dem geschlossenen Auftreten und den Leistungen seiner Schützlinge hochzufrieden.



Ausblick auf das Saisonfinale

Für das etablierte Wettkampfteam steht nun noch ein finales Großturnier an, bevor die Saison offiziell endet. Im Anschluss steht für den Großteil der Athleten ein Alters- und Gewichtsklassenwechsel an. Auch das Newcomerteam des Vereins bereitet sich auf den Saisonabschluss vor: Nach zwei weiteren Turnieren werden die Nachwuchstalente fest in das reguläre Wettkampfteam integriert.


 

Mehr als 1900 Erstsemester starten an der H-BRS

Stabile Zahlen trotz fehlendem Abiturjahrgang in NRW

An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) haben sich zum Wintersemester 2026/27 mehr als 1900 neue Studierende eingeschrieben. Damit bleibt die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre stabil. Der erwartete Rückgang der Erstsemesterzahlen aufgrund des fehlenden Abiturjahrgangs in Nordrhein-Westfalen ist ausgeblieben. „Unsere Einschreibezahlen sind ganz hervorragend“, sagt der Vizepräsident Studium und Lehre, Professor Peter Muck. Gut 80 Prozent der neuen Studierenden der H-BRS beginnen ein Bachelorstudium, knapp 20 Prozent ein Masterstudium.

„Wir tun viel für gute Lehre und bieten ein praxisnahes, modernes und zukunftsrelevantes Studium: mit hochschuldidaktisch versierten Lehrenden, mit Studiengängen, die aktuelle und relevante Bedarfe decken, und Future-Skills-Lehrangeboten, die neben der Fachlehre verbindlich in allen Bachelorstudiengängen verankert sind“, betont Muck.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach einem Studienplatz an der H-BRS und die nahezu 100-prozentige Auslastung trotz des fehlenden Abiturjahrgangs in NRW lässt sich zudem strukturell erklären: Als Hochschule für angewandte Wissenschaften spricht die H-BRS Studieninteressierte mit weiteren Zugangswegen wie zum Beispiel der Fachhochschulreife besonders an. Hinzu kommen Abiturientinnen und Abiturienten aus vorherigen Jahrgängen sowie aus anderen Bundesländern als NRW – gerade für Studieninteressierte aus Rheinland-Pfalz ist die Lage der H-BRS sehr attraktiv.

„Wir sind froh, dass wir so viele Studienbewerberinnen und Studienbewerber von unserem Angebot überzeugen konnten“, sagt der Vizepräsident. Besonders stark nachgefragt waren zum Wintersemester 2026/27 die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, International Business, Wirtschaftspsychologie, Cyber Security & Privacy, Digitaler Journalismus und Technologie, Applied Biology und Naturwissenschaftliche Forensik. Die H-BRS entwickelt ihr Studienangebot permanent weiter. Neu im Angebot sind seit diesem Jahr der Bachelorstudiengang Nachhaltige Wirtschaftsingenieurwissenschaft und der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, die beide sehr gut angenommen wurden.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet an den Standorten Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef rund 40 praxisorientierte Studiengänge an. Insgesamt sind mehr als 9000 Studierende eingeschrieben. 

Bald auch AfD-ler Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt?

AfD-ler Parlamentspräsident!

Bald auch AfD-ler Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt?

Nach einem Ereignis bin ich nicht mehr so sicher auf der Tastatur unterwegs.

Ich hatte mich beim Tippen von Sachsen-Anhalt gleich zweimal vertippt und da stand jedes Mal Sachen-Ankalt. Hatte mir da das Ereignis einen Streich gespielt oder hat eine Wahrsagung geliefert?

„Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich bereits am Mittwoch zu dem Thema geäußert. Er warnte vor "voreiligen Schlussfolgerungen" hinsichtlich möglicher CDU-Stimmen für Rausch. Zudem brachte Merz die Möglichkeit einer "False-Flag-Operation" ins Spiel, bei der Parlamentarier anderer Fraktionen gezielt versucht haben könnten, CDU-Abgeordnete zu diskreditieren.“(1)

Die KI erklärt: „Eine False-Flag-Operation (deutsch: Operation unter falscher Flagge) bezeichnet ein Täuschungsmanöver im militärischen, geheimdienstlichen oder politischen Kontext, bei dem der tatsächliche Urheber einer Aktion verdeckt bleibt und die Schuld absichtlich einer anderen Partei zugeschrieben wird. Merz hat das im „politischen Kontext“ gemeint.

In aufsteigender Reihenfolge der Wahlergebnisse sitzen im sachsen-anhaltischen Parlament 5 BSW, je 8 Linke, Grüne, SPD, 15 CDU und 39 AfD. Macht in der Summe 83 Sitze.

Eine mehr als die Hälfte, also 42 Stimmen, wären ausreichend gewesen, den Parlamentspräsidenten zu wählen. Der AfD-Kandidat erhielt 48 Stimmen. 48 – 39 eigene = 9 Stimmen. Woher stammen sie? Das BSW hatte beschlossen, alle Stimmen dem AfD-ler zu geben, liefert 39 + 5 = 44; 48 – 44 macht 4 Stimmen, wenn sich alle BSW-ler an ihren Beschluss gehalten haben.

Nach Merz könnten die vier auch von der Linken, den Grünen, der SPD gekommen sein. Linke, Grüne und SPD hatten einen Beschluss gegen die Wahl des AfD-lers gefasst, die CDU hatte ihren Mitgliedern empfohlen, sich zu enthalten. Es gab tatsächlich nur 5 Enthaltungen. 15 – 5 = 10 haben sich also mindestens nicht an die Empfehlung der CDU gehalten und mit nein gestimmt haben, kann man nur positiv sehen.

Nach Merz könnten sich aber auch weniger als 5 an den Beschluss der CDU gehalten haben, dann müssten zumindes ein Teil die anderen Enthaltungen von Linken, Grünen oder SPD gekommen sein. Ich halte das für wenig wahrscheinlich. Ich halte für wahrscheinlich, dass die 5 Enthaltungen von der CDU kamen, also 10 entgegen der Ankündigung gegen den AfD-Kandidaten gestimmt haben. Damit ist immer noch nicht geklärt, wieso es zusätzliche 4 Ja-Stimmen gegeben hat. Die wohl einfachste Lösung ist, dass nicht 10, sondern 11 CDU-Nein-Stimmen gab, Ich könnte jetzt noch einige Szenarien durchspielen, aber was brächte das an Erkenntnis? Nichts!

Nun droht der sachsen-anhaltischen CDU-Fraktion die Spaltung, jedenfalls gibt es derartige Gerüchte, aber keine Fakten (2). Mal wieder nicht. Für die mögliche Spaltung machen die CDU-Abgeordneten Sven Schulze verantwortlich, er ist Fraktions-,  Landesvorsitzender und Ministerpräsident. Nach der Wahlschlappe, für die insbesondere Sven Schulze verantwortlich gemacht wird, hat er sich in einer Kampfabstimmung mit 8 zu 7 zum neuen Chef der CDU-Fraktion wählen lassen.  „Sven Schulze hat keine Autorität in der CDU-Fraktion. Er hat mit dem Griff nach der Fraktionsspitze diese tief gespalten, und er kann diese Spaltung nicht heilen. „Mit ihm wird es keine Einigkeit in der Fraktion geben“ so ein Fraktionsmitglied.

Als Ministerpräsident will sich AfD-Fraktionschef zur Wahl stellen. Zeitlich ist dies für kurz vor Weihnachten, avisiert. Siegmund geht davon aus, im ersten Wahlgang Erfolg zu haben. Allerdings ist auch ein ähnliches Chaos wie bei der Wahl des Parlamentspräsidenten denkbar. Würde er nicht gewählt, wäre das ein Lichtblick. Da ist aber mein Wunsch wohl der Vater des Gedankens.

Man muss Merz nicht mögen, wenn man ihm wünscht, Kanzler bis zum Ende der Legislatur Periode zu bleiben. Dazu müsste er die CDU-Fraktion auf Kurs und die SPD im Zaume halten, die nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern ohne eigenes zutun Oberwasser bekommen hat. Zumindest in der Rentenfrage sollte Merz sich durchsetzen, weil die gesetzliche Rentenversicherung die Gesellschaft in eine massive Zerreißprobe zwischen den Generationen stürzen könnte.

Merz könnte noch eine gute Tat begehen, wenn er Katherina Reiche, die Erneuerbaren-Vernichtungs-Ministerin entließe.

Peter Schürkes


(1) https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101471426/cdu-stimmen-fuer-afd-politiker-gueler-hat-eine-vermutung.html

(2) https://www.tagesspiegel.de/politik/sven-schulze-hat-keine-autoritat-mehrere-abgeordnete-drohen-mit-abspaltung-von-cdu-fraktion-in-sachsen-anhalt-16138905.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

 

Spendenlauf zugunsten der Bürgerstiftung Rheinbach

Lauftreff Achims Sportshop

Spendenlauf zugunsten der Bürgerstiftung Rheinbach

Am 31. Oktober organisiert das Lauf- und Outdoorgeschäft Achims Sportshop aus Rheinbach einen zwölfstündigen Spendenlauf zugunsten der Bürgerstiftung Rheinbach. 

Dabei sind nicht nur Läufer*innen, sondern auch Walker*innen herzlich willkommen.

Ab 4 Uhr morgens können sich die Teilnehmer*innen eine Startnummer im Geschäft in der Martinstraße 8 abholen. Anschließend geht es auf die etwa 2 Kilometer lange Strecke, die über den Parkplatz am Himmeroder Wall, durch den Stadtpark und wieder zurückführt. 

Für jede absolvierte Runde erhalten die Teilnehmer*innen im Start-/Zielbereich einen Nachweis. 

Natürlich muss niemand die vollen zwölf Stunden laufen oder walken – jede Runde für den guten Zweck zählt. Menschen jeden Alters sind eingeladen, sich bis 16 Uhr an der Aktion zu beteiligen.

Nach ihrer letzten Runde geben die Teilnehmer*innen ihre Startnummer im Geschäft zurück. Anschließend wird pro absolvierter Runde ein Euro gezahlt. Wer möchte, darf den Betrag natürlich gerne aufrunden. Mit Rückgabe der Startnummer besteht außerdem die Möglichkeit, an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teilzunehmen. Auch der sportliche Ehrgeiz kommt nicht zu kurz: Die drei Teilnehmer*innen mit den meisten absolvierten Runden werden ausgezeichnet.

Und nicht nur das. Während der Veranstaltung können auf der Strecke Schuhe der Marken Puma, Brooks und True Motion getestet werden, die von den jeweiligen 

Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus stehen Produkte von Bauerfeind und Silva zum Ausprobieren bereit.

Damit die Teilnehmer*innen während des Laufs fit bleiben, wird das Team von Achims Sportshop durch die Physiotherapiepraxis Activiva unterstützt. Diese bietet vor Ort Massagen an.

Wer selbst nicht laufen oder walken kann, sich aber dennoch engagieren möchte, hat die Möglichkeit, als Sponsor*in einen Beitrag zu leisten. Auf diese Weise kann auch Kindern die Teilnahme an der Aktion ermöglicht werden. 

Technischer Beigeordneter Torsten Bölinger verlässt die Stadt Rheinbach


Technischer Beigeordneter Torsten Bölinger verlässt die Stadt Rheinbach 

Der Technische Beigeordnete Torsten Bölinger hat die Stadt Rheinbach um seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis gebeten. Zum 1. Januar wird er in der Geschäftsführung der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH (AuEG) eine neue Funktion übernehmen und dort seine Erfahrung und Expertise in einem neuen Wirkungskreis einbringen. Die AuEG wurde nach der Flutkatastrophe 2021 als 100-prozentige Tochter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gegründet. 

Bei der Stadt Rheinbach verantwortete Torsten Bölinger bislang die Fachbereiche Stadtentwicklung, Klimaschutz und Bauordnung sowie Kommunales Infrastruktur- und Gebäudemanagement, Klimaschutz. 

„Torsten Bölinger hat mit großem persönlichen Einsatz und hoher fachlicher Kompetenz wichtige Themen für die Entwicklung unserer Stadt vorangebracht. Dafür danke ich ihm ausdrücklich“, erklärt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. „Besonders hervorheben möchte ich den Wiederaufbau nach der Unwetterkatastrophe und die Entwicklung des Hochwasser- und Starkregenschutzkonzeptes, die für Rheinbach von herausragender Bedeutung sind. Auch der Verkehrsentwicklungsplan und das auf den Weg gebrachte Baulandmanagement tragen seine Handschrift.“ Über die fachliche Zusammenarbeit hinaus verbindet den Bürgermeister und den Technischen Beigeordneten ein besonderes Vertrauensverhältnis. 

„Wir haben eng zusammengearbeitet und konnten uns in schwierigen Situationen aufeinander verlassen. Diesen persönlichen Zusammenhalt habe ich sehr geschätzt. Ich bedaure seinen Weggang und freue mich zugleich für ihn, dass sich ihm eine hervorragende berufliche Perspektive eröffnet. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“ 

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel bereitet gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand einen geordneten Übergang vor. Die künftige Aufstellung des Geschäftsbereichs wird mit dem Rat abgestimmt.  

„Torsten Bölinger hat tolle Arbeit geleistet und wichtige Grundlagen für die Zukunft unserer Stadt geschaffen. Darauf werden wir aufbauen. Mit klaren Verantwortlichkeiten und einer verlässlichen Organisation werden wir dafür sorgen, dass an seine Arbeit angeknüpft und die begonnenen Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden“, so Phiesel. 

Ab dem 1. Januar 2027 wird Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel den Fachbereich Stadtentwicklung, Klimaschutz und Bauordnung und Kämmerer Ralf Kabus den Fachbereich Kommunales Infrastruktur- und Gebäudemanagement, Klimaschutz übernehmen. Damit ist auch in der Übergangsphase eine verlässliche Wahrnehmung der Aufgaben und Zuständigkeiten sichergestellt.  

Abriss des ehemaligen Hotels an der Straße „Vor dem Voigtstor“ startet: Erster Schritt zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs


Abriss des ehemaligen Hotels an der Straße „Vor dem Voigtstor“ startet: Erster Schritt zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs 

  • Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Hauptstraße, Löherstraße und „Vor dem Voigtstor“ ist wichtiger Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans 
  • Abrissarbeiten erfolgen in mehreren Schritten und sollen voraussichtlich Ende Februar 2027 abgeschlossen sein 

Die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Hauptstraße, Löherstraße und „Vor dem Voigtstor“ ist ein wichtiger Bestandteil der im Verkehrsentwicklungsplan vorgesehenen Weiterentwicklung des Stadtraums Hauptstraße. Ziel ist es, die Verkehrsführung neu zu ordnen und den Durchgangsverkehr künftig auf alternative Routen zu verlagern.  

„In Rheinbach tut sich etwas! Und das gleich an vielen Stellen! Mit dieser Maßnahme machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um unsere Innenstadt vom Verkehr zu entlasten und gleichzeitig attraktiver und lebenswerter zu gestalten. 

Besonders freut mich, dass wir nach dem Beschluss des Verkehrsentwicklungsplans nun so zügig in die konkrete Umsetzung kommen. Das zeigt, dass wir die Entwicklung unserer Stadt aktiv voranbringen. Natürlich wissen wir, dass die gleichzeitige Sanierung der L 113 durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW den Verkehr derzeit zusätzlich erschwert und den Verkehrsteilnehmenden einiges an Geduld abverlangt. Doch bei allen vorübergehenden Einschränkungen dürfen wir auch das Positive nicht aus dem Blick verlieren. Überall in Rheinbach wird angepackt, vieles bewegt sich und wichtige Vorhaben nehmen sichtbar Gestalt an. 

Das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt“, so Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. 

Mit dem Abriss des ehemaligen Hotels beginnt nun ein erster wichtiger Schritt zur Umsetzung dieser Planung. Ein Teil der freiwerdenden Fläche soll künftig für die Neuordnung der Straßenführung genutzt werden. 

Die Abrissarbeiten haben bereits begonnen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den schrittweisen Rückbau des Gebäudes. Im ersten Bauabschnitt wird das Hotel entkernt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Jahreswechsel dauern. 

Anfang 2027 sollen die Fassaden zurückgebaut und die Baugrube anschließend verfüllt werden. Der Abschluss der Abrissarbeiten ist für Ende Februar 2027 vorgesehen. 

Während der Arbeiten kann es im Umfeld der Baustelle zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Unter anderem muss die Löherstraße zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet. Die Stadt wird rechtzeitig über die Einschränkungen informieren.

Die beteiligten Unternehmen sind bestrebt, die Bauzeit und die mit dem Abriss verbundene Staubentwicklung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten.